Danke Christoph Leitl

Antworten: 10
edde 01-10-2013 13:57 - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
DANKE für die Ehrlichkeit, denn sein vielbeachteter Sager vom "ABGESANDELTEN " Wirtschaftsstandort Österreich war einzig richtig, ehrlich ,sicherlich auch gewagt aber es musste ganz einfach gesagt werden.

"wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz" War so schön zu lesen auf den bunten Plakatwänden,

heute,zwei Tage nach der Wahl wird das plus von 13,8 % bei den Arbeitslosen verkündet,während in Deutschland die Arbeitslosigkeit gesunken ist und von der Schweiz brauch ich ohnedies nicht zu reden.

.......und diese zwei XXXXX(ich spar mir meine Bezeichnung für solche Leute) beginnen Scheinregierungsverhandlungen und wollen so weitermachen wie bisher,allerdings brauchen sie dafür noch viel mehr Geld-Geld von Besitzenden, denn die Lohnnebenkosten können sie nimmer hochtreiben ,soviel haben sie doch inzwischen begriffen.

blöde nur, dass die Besitzenden auch wir Bauern sind!

mfg


Christoph38 antwortet um 01-10-2013 14:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
Da kann man nur hoffen, dass die Bauernvertreter um Jakob Auer Gewehr bei Fuss stehen, um die Belastungen durchzuwinken.
Als Rechtfertigung für die ÖVP bietet sich ein kurzer Blick über die Grenze an, wo die CDU ja dem Anschein nach der SPD nachgeben muss, in Sachen Steuererhöhung.


Fallkerbe antwortet um 01-10-2013 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
@edde,
oder die Ausgaben kürzen.


Aber sparen soll man immer woanders!
keinesfalls in der Steiermark und keinesfalls bei den Berufsopfern.



melchiorr antwortet um 01-10-2013 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
Hallo!
@edde
Und so viele Beschäftigte wie noch nie!
lg


bionix antwortet um 01-10-2013 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
Zwei Tage nach der Wahl wurde das Plus bei den Arbeitslosen verkündet, EINEN Tag nach der Wahl wurde der Budgetbericht des Rechnungshofes veröffentlicht. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt! Die da oben glauben, die Bürger sind so blöd wie sie g'scheit sind - aber scheinbar haben sie nicht ganz unrecht.


edde antwortet um 01-10-2013 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
ja herbyy--so viele Beschäftigte wie noch nie,das stimmt in absoluten Zahlen .

man darf bloss nicht etwas genauer hinsehen!

christoph,

Auer hat eben nur mehr knappe drei Prozent der Bevölkerung zu vertreten und von den drei Prozent sind viele Auslaufbetriebe denen die Interessen ihrer Kinder wichtiger sind als die paar Jahre Bauerntum.
das wissen die in der ÖVP natürlich ganz genau und ich vermute auch stark, dass es derzeit klimamässig drunter und drüber geht in der Volkspartei.
die Volkspartei hat sich auseinanderentwickelt in einen Wirtschaftsflügel incl. Landwirtschaft und dem eigentlichen Gegner des erfolgreichen Wirtschaftens, nämlich die Betonköpfe der GÖD samt Anhängsel Kammern, Sozialversicherungen und andere viel zu viele.

dieser Gegensatz in den Interessen innerhalb einer Partei ist nun so scheint es voll ans Tageslicht getreten und möglicherweise zerreisst es die ÖVP sogar irgend wann,die offene Abrechnung Leitls mit der Regierung deutet jedenfalls in diese Richtung.

als einzige Chance sehe ich derzeit nur mehr ein Erstarken der europäischen Wirtschaft ,in der Österreich mitschwimmt-
wenn die Wirtschaft in den nächsten Jahren schwächelt dann gute Nacht Österreich.

mfg





traktorensteff antwortet um 01-10-2013 23:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
@ edde
Ich sehe das etwas anders. Als Parteimitglied einer Partei, die seit Jahren (und Jahrzehnten) in der Regierung sitzt und sogar den Wirtschaftsminister UND Finanzminister gestellt hat, ist der Begriff "abgesandelt" ein Schuss ins eigene Knie. In wie weit ist Österreich schlechter gestellt als andere westeuropäische Länder, sei es bei Arbeitsgesetzen oder Steuerrecht? Die Lohnnebenkosten sind in Deutschland viel höher, auch die Steuerabgaben von unselbstständig Beschäftigten. Der Sager vom Leitl ist nur ein Versuch gewesen, der Wirtschaft den 12-Stunden-Tag (ohne Überstundenzulage) zu ermöglichen und keines Falls ein gut gemeinter Wachrüttler.
Was das Veröffentlichen der Arbeitslosenzahlen 2 Tage nach der Wahl angeht: Diese werden normal immer Anfang des Monats bekanntgegeben, jeden Monat. Seit einiger Zeit schauen diese Zahlen nicht gut aus, nicht nur nach der Wahl. In Deutschland mögen die Zahlen gesunken sein, aber dort wird sehr getrixt und viel mehr Leute als bei uns leben am absoluten Existenzminimum mit 400 Euro Job und Ausgleichszahlungen trotz 40 Stunden Woche, weil sie so wenig verdienen.

Und es stimmt: Es gibt in absoluten Zahlen so viele Beschäftigte wie noch nie. Gleichzeitig wird gejammert, dass es "nur" 1,44 Geburten pro Frau gibt, die Bevölkerung Gott sei Dank sinken würde (bei schumpfenden Arbeitsplätzen, Pleiten und Auslagerungen nichts Schlechtes!), aber rotzdem ein Bevölkerungswachstum (durch Zuzug) besteht, stimmt beim gesamten System etwas nicht. Es wird immer weniger Arbeit für alle geben.

Zum Besteuern der "Vermögenden" muss man sagen: Warum will (muss!) man immer mehr Steuern einheben? Weil die Ausgaben aus dem Ruder laufen! Entweder durch falsches oder uneffizientes Verteilen (und dem rauspulvern in unnützen Projekten) oder auch durch die hohe Arbeitslosenzahl und den Frühpensionierungen. Ebenso durch den Unwillen, Reformen durchzuführen, wie die Abschaffung der Wehrpflicht und das Neuorganisieren des Bundesheeres.

Am Ende kann man noch sagen: Nicht die Wirtschaft ist abgesandelt, die ÖVP ist abgesandelt, lieber Christoph Leitl.


Christoph38 antwortet um 02-10-2013 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
@ edde
3% der Bevölkerung kann viel sein für eine Partei, wenn die Partei in dieser Gruppe sehr gut verankert ist

die ÖVP hat ca 1,1 Mio Stimmen erzielt
3% der Wahlberechtigten sind ca. 200.000 Stimmen

Wie du richtig schreibst ist ein Problem der ÖVP, dass Gruppen mit sehr divergierenden Interessen unter ihrem Hut vereint sind. Da das einigende Band des christlich & sozialen ständig an Spannkraft verliert, verliert auch die Partei. Weil die Partei verliert, müssen sogar Altfunktionäre ausgemustert werden, sodass für neues Personal kein Platz ist. Leute die etwas bewegen wollen, warten daher auch nicht 20-30 Jahre bis in der Partei Posten "freigestorben" wurden, sondern gründen/machen bei einer neuen Partei (zB Neos Strolz) mit.
Was natürlich die Abwärtsspirale verstärkt.


edde antwortet um 02-10-2013 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
seh ich im wesentlichen so wie du, christoph

ich hab übrigens in dem Thread niicht zufällig die Thematik zerreissen der Partei, Wirtschaftsflügel etz angesprochen, denn heute ists bereits offizielles Thema.
es geht drunter und drüber in der altehrwürdigen VP.

mfg


edde antwortet um 07-11-2013 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
morgen gibt's Kassasturz !

mal sehn,ob ich denn mit der damaligen Zitierung "ABGESANDELT" dieser alten und vermutlich neuen Regierung unrecht getan hab.

und heut wird ich mich schnell mal in die Geschichte der französischen Revolution einlesen,wer weiss es denn schon,wo uns diese Staatsspitze entfesselt und mit sicherer Hand noch hinführt :-))

mfg


sisu antwortet um 07-11-2013 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Danke Christoph Leitl
Hallo!
Bin schon gespannt ob morgen beim Kassasturz auch wieder der Kreisky schuld ist.


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