ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN

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almfutterflaechen 01-06-2013 21:35 - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
http://tvthek.orf.at/programs/1339-Buergeranwalt/episodes/6039189-Buergeranwalt

gemeinsam sind wir stark . Für alle Betroffenen . www.almfutterflaechen.at


Muuh antwortet um 02-06-2013 00:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was dürfen wir uns von diesen ratlosen Gesichtern erwarten ???



 
 


walterst antwortet um 02-06-2013 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wlodkowski hat etwa 2009 die Parole ausgegeben: Tuts ja schön das Maul halten bei den Almen, weil die Angelegenheit stehen WIR medial nicht durch.

Ich verstehe heute erst, wie recht er hatte. Nur meinte er mit WIR nicht UNS Bauern, sondern die Kammern und den Verwaltungsapparat.

Wirklich lustig, wie 3 namhafte Experten, die den Sachverhalt in- und auswendig kennen, mit einer ahnungslosen Grünen und 2 "Betrügern" nicht fertig werden.

Die Kontrollchefin mit ihrem Versuch, den Eindruck zu erwecken, 42 ha Flächendifferenz innerhalb eines Jahres wären ein plausibles Ergebnis zweier aufeinanderfolgenden "korrekter" Kontrollen, war ein besonderes Zuckerl.



freidenker antwortet um 02-06-2013 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,

angeblich soll jetzt jeder almbauer mit einem dgps gerät und ein spezial gis-programm ausgestattet werden, wo dann jede latsche, stein, baum oder sonstige nichtfutterfläche fix digitalisiert werden kann. Es wird über über die lwk in anlehnung an das tgd system jährliche schulungen geben für die verwendung dieser Geräte. Zusätzlich werden für die jährlichen überprüfungen noch weitere Kontrollore nötigenfalls vom ams für die ama bereitgestellt die gemeinsam statt einsam mit dem bauern die Flächen im Herbst vermessen werden. Unterschreiben tut allerdings nur einer.

mfg

p.s.bitte nicht ernst nehmen

schöne sonntagsgrüße


textad4091 antwortet um 02-06-2013 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Freidenker: Du hast vergessen, die LWK oder AMA muss dann auch noch eigens Leute einstellen, die nach einem 1- Wochen- Kurs die dgps Geräte der Bauern dann ein mal im Jahr eichen und einstellen müssen ...


dorni antwortet um 02-06-2013 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ein Gesichtsausdruck sagt mehr als 1000 Worte!!
mfg


helmar antwortet um 02-06-2013 10:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, Lieber Dorni...stimmt. Und das politisch vor sich her schieben funktioniert nicht mehr.
Mfg, Helga


keinjasager antwortet um 02-06-2013 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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nchts, genau gar nichts, wir sind auch betroffen und werden uns dagegen wehren, wies nur geht und da hätte wirklich Franz Essl von vornherein recht gehabt, nach Großvieheinheiten zu bewerten-von einem Bekannten wurden von 100 ha auf 45 gekürzt-treibt aber jedes Jahr 100 Großvieheinheiten auf die Alm-nach Ama dürften nur 45 Großvieheinheiten zum Fressen haben


walterst antwortet um 02-06-2013 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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der Essl war immer vorne mit dabei in dieser Angelegenheit, war voll informiert und hat die Bauern genauso noch jahrelang ins Messer laufen lassen.


helmar antwortet um 02-06-2013 12:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich vermute dass man sehr lange versucht hat, die ganze Sache irgendwie (Partei) politisch irgendwie zu biegen........nur, man hat die Rechnung ohne den mitzahlenden Wirt, die EU, gemacht. Sehr oft wurde und wird von EU-Gegnern behauptet dass in der EU sehr viel, was Förderungen betrifft, betrogen wird. Nicht zuletzt gibt es ja auch wegen tatsächlich oder vermeintlich vorkommender Betrügereien das Projekt OLAF, welches kontrollieren und aufklären soll........
Nur mit Abwarten und Schmäh führen hat es halt auch nichts gebracht, denn die entsprechenden Urteile gibt es ja.
Und übrig bleiben so wie in der Sendung gezeigt, Almauftreiber. Und was schon recht interessant ist.....bei den Kontrollen werden ja die Flächen kleiner, oft innerhalb kürzester Zeit. Da kommt einem schon der Verdacht, dass entweder vorher generell großzügig, und damit nicht den EU-Richtlinien konform kontrolliert wurde...und damit schließt sich wieder der Kreis: man wollte niemanden vergraulen, und nun fällt das wieder den Betroffenen massiv auf den Kopf. Nix wissen oder so zu tun, wird für alle Beteiligten immer schwerer.
Mfg, Helga


mfj antwortet um 02-06-2013 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dass Thema läßt sich medial nicht aufbereiten. Dafür sind die Vorgänge zu kompliziert und jeder Fall ist anders gelagert.

Daher machen die Bürgeranwältin und die zwei Kärntner Bauern auf den ersten (Bürger TV-) Blick
ein besseres Bild.

Die wahren Fakten liegen aber wo ganz anders.

Die Wahrheit ist:

1. Es wird Geld zurückgefordert - dass ausbezahlt wurde.
2. Wenn co-finanziertes Geld - in diesem Fall EU Geld ausbezahlt wird - entscheidet nicht eine österreichische Kontrollbehörde, was richtig ist.
3. Zwei "übergeordnete EU" Kontrollen auf österr. Almen - brachten eine Vagabund-Beantragung zu Tage.
Auf einem Betrieb in der Steiermark war nicht mal das Vieh anwesend...ab dann geht der "Tritt" nach oben...
4. 40 %ige Almfutterfläche wie im Fernsehbeitrag vorgetragen, würde nach deutschen System sowieso durchfallen.
Auch das ist Fakt - weil immer nach anderen Bewertungen gerufen wird.
5. Für jahrelange Gutmütigkeit und Großherzigkeit bei der Almflächenerfassung seitens der österr. Kontrollbehörde und des Ministeriums "watschen" derzeit bestimmte Almbauern (darunter auch Almfutterlächen.at) die zuständigen Behörden ordentlich ab.

Die Folge ist:

1. Es wird ein rigoroses System folgen - wo es keinen subjektiven Spielraum mehr gibt.
2. Behörden und Ämter werden die Almbauern in Zukunft bis auf die Haarwurzeln kontrollieren und rasieren.
3. Wer ein System heute so anprangert - von dem er jahrlang deutlich profiert hat...kann kaum auf Entgegenkommen in Zukunft nicht hoffen !
(...nach der Devise: die Hand wo einen füttert - schlägt man nicht)

Darum nur weiter so, liebe Almbauern - feste auf die Behörden eindreschen - welche bei der Almwirtschaft finanziell den lebensnotwendigen "Tropf" einstellen, ihr Almochsen !!






Cirsium antwortet um 02-06-2013 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Warum gibt es nur in Österreich Probleme mit der Almfutterfläch?


Josefjosef antwortet um 02-06-2013 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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der supagscheide mfj muß natürlich auch sein Bestes zum Thema geben.
Falls dich hier im Forum noch einer für voll nimmt, tut mir der auch schon leid.



muk antwortet um 02-06-2013 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ mfj

der unbelehrbare taucht immer wieder auf.

die hand die dich zerstört mußt du vernichten . hast du verstanden . gut waren die kärntner bauern .

es sieht schon so aus als hätte diese hand den bauern aus parteipolitischen gründen geld geboten das nie legal war und jetzt werden die zerstört die im guten glauben dies empfangen haben .

an die bauern darf nur ordentliches und korrektes geld verteilt werden . organisationen die schlechtes geld verteilen müßen " gewatscht " werden . diesen organisationen muß das handwerk restlos gelegt werden . die haben finanziell gesunde betriebe ruiniert - und daran kann man nichts gutes finden .


walterst antwortet um 02-06-2013 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mfjs Argumente sind so klar und schwerwiegend, dass er sie noch mit Beleidigungen untermauern muss.




rob98 antwortet um 02-06-2013 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ mfj

zu deinen aufgeführten Punkten

1.stimmt nur bedingt - durch sanktionen die es gegen alle beteuerungen zum trotz noch immer gibt wird auch Geld zurückgefordert das gar nix mit der Alm zu tun hat.

2. Macht doch die Ama, zwecks almförderungen gibts noch kein Anlastungsverfahren der EU die kolportierten 64 Mill sind Flächenveringerungen die zum Großteil mit Ackerbauern im Osten zu tun haben ( Verbauung etc.) Die Almfutterflächenfeststellung ist ein hasugemachtes österreichisches Problem und hat nicht mit der EU zu tun.

3. Du nennst 2 scharze Schafe bei über 6000 Betroffenen. Ich kenn zwei Milchbauern die ihre Milch mit Wasser verwässert haben sind jetzt alle österreichischen Milchbauern Betrüger?

4. Wir sind Österreicher und wir haben ein eigenes System es bringt nix zu vergleichen mit dem deutschen.

5. Sorry aber das ist wirklich Schwachsinn hoch 2 da fällt mir gar nix dazu ein.


Folge

1. Sehr gut vielleicht kannst ja behilflich sein das das so schnell als möglich kommt damit es endlich rechtssicherheit gibt. Fakt ist das man seit 2009 einen Ausweg sucht aber keinen findet.

2. Als ob sie das derzeit schon nicht machen würden. Eine VOK 2012 wird durch eine Verwaltungskontrolle von Wien aus mit alten Luftbildern revidiert. Durch solche sinnlosen Aktionen wird die Bürokratie weiter aufgebläht. Allein durch diese eine Aktion entstehen den Behörden 30 Einsprüche der Auftreiber und der Alm.

3. Es gab in der Vergangenheit kein Entgegenkommen und wird auch in Zukunft keines geben.

Die "Almochsen" waren bis jetzt noch recht ruhig aber wenn sich die Politik denkt das man bis zur Wahl das einfach aussitzen wird und danach wird drübergefahren der wird sein blaues Wunder erleben.


mfg


payment antwortet um 02-06-2013 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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he mfj, und du glaubs, wenn diese almbauern weg sind kommen die nächsten und pflegen die almen, wie deppert bis du eigentlich,
wann sowas mir passieren würd lass ich die brenesseln meterhoch wachsen, weil geld bekomm ich eh keins, aber es wird traurig enden, momentan spiel auf zeit, mediales interesse weg- dann werdens einzeln umerklaubt und kassiert und da hilft euch niemand mehr, und kollegen haun auch noch drauf, als wie wenn irgend ein landwirt gefeit wäre vor solcher willkür, traurig fürn bauernstand


mfj antwortet um 02-06-2013 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Crisium - Warum gibt es nur in Österreich Probleme mit der Almfutterflächen?

Weil Österreich einst ein Almflächenerfassungs-System gewählt hat - wo möglichst alle (...die irgendwie Vieh auf Hochweiden halten) in den Genuss von Förderungen kommen.

Jeder darf jetzt dreimal raten - wer Nutznießer von diesem System war ?

Es gab in Österreich in Sachen Almförderung im neuen Öpul bisher zwei "übergeordnete EU-Kontrollen".
Wer eine Ahnung von EU-Kontrollen hat - weiss dass hier der Bartl nicht den Most im Keller holt.

Natürlich haben sich die EU-Kontrolleure zwei spezielle Fälle ausgesucht, einer davon in der Steiermark - wo auf fast 1000 ha Staatsforsten 8 Rinder weiden sollten. Sollten... sie waren aber nicht da, bzw, nicht auffindbar ! Der Viehbesitzer konnte keine Angabe über sein Vieh machen.
Der zweite Fall war nicht besser.
Die EU hat darauf hin - Österreich die Frage gestellt - ob sie überhaupt ein Beantragungssystem hat, wo der Realität entspricht. Da nützt es nichts, zu sagen es sind halt zwei Sonderfälle...oder ist halt blöd gelaufen !
Das LW-Ministerium wollte diese Förderperiode noch im alten System über die Runden bringen, ging jetzt aber nicht mehr - weil die EU sonst alle Förderungen einfriert.

Andere Länder haben ein anderes Flächenerfassungsprogramm für Almen. Da wären die Hälfte der österreichischen Almbauern erst garnicht in den Genuss von Geld gekommen.





G007 antwortet um 02-06-2013 15:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Eines muß allen klar sein, die EU Behörden lassen sich nicht mehr papierln. Es ist europaweit Schluss mit lustig. In einer anderen Sache, wo ich auch damit zu tun habe, sind Dinge über 10 Jahre gut gelaufen, seit einem Jahr werden Dinge aufgeworfen und beanstandet, die bis dato total ok waren. Und die Aufforderungen zum zurückzahlen der Fördergelder laufen schon.
Die österreichische Mentalität, dass werden wir schon irgendwie (politisch) hinkriegen, zieht nicht mehr (ist auch irgendeine Form von Korruption).
Die aufgeworfen 2 Mißbräuche bestätigen den Kontrolloren ja ihre Vorgehensweise.


krampus antwortet um 02-06-2013 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj:

Nach nochmaligen genauerem durchlesen aller Deiner Forumsbeiträge bin ich überzeugt dass Du ein ganz besonderer Wichtigtuer bist!

Möglicherweise stehst Du auf der Gehaltliste für besonders aufsässige AMA -Kontollore!








Cirsium antwortet um 02-06-2013 16:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke mfj
von den betroffenen Almbauern wollte anscheinen keiner eine sachkundige Antwort geben,
und fühlen sich gleich auf die Zehen getreten, wenn sich ein Nichtalmbauer auch mit dieser Materie beschäftigt.

an rob98
zu 3. wenn die EU Oberkontrolle bei der stichprobenartigen Kontrolle Unregelmäßigkeiten
Gegeben sind, dann werden die Fälle anteilig hochgerechnet;


Mir ist da eine ORF Sendung – Reportage vor etwa 2-3 Jahren in Erinnerung, da hat sich ein von der AMA ungerechtbehandelt gefühlter Bauer an das Fernsehen gewandt;
Sachverhalt der Betrieb hat etwa 20 ha arrondierte Fläche, hat diese gesamt beantragt – bei der AMA Kontrolle stellte 8 ha LN fest und der Rest war Wald- der ORF zeigte dazu auch den Wald (dies war auch tatsächlich schönster Waldbestand – hätte selbst gerne einen solchen Bestand - der Landwirt argumentierte, die Tiere werden in den Wald getrieben und fressen den Waldklee, auf die Nachfrage des Reporters wo der Waldklee sei – zupfte der Landwirt nach langen Suche unter den Farnen ein paar Pflänzchen hervor.

War keine schöner Auftritt des Landwirt,.....ich kann nur dazu sagen – gut das es AMA Kontrollen gibt, hatte selbst schon 3 – verlief problemlos – ach ja wegen zwei fehlender Obstbäume wurde die Streuobstfläche gekürzt – 3 Jahre zurück wurde etwa € 20,- zurückverlangt.



freidenker antwortet um 02-06-2013 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Cirsium

hallo, ich bin auch nicht betroffen direkt von dieser geschichte, maximal als steuerzahler und da wird noch was auf uns zukommen, weil die verantwortung wenns ums zahlen geht wird oft auf den staat abgeschoben.

>Warum gibt es nur in Österreich Probleme mit der Almfutterfläch?

im eingangsthread ist eine orf-sendung verlinkt die dir eine antwort auf deine frage geben könnte. Dürftest anscheinend übersehen haben. Also dort wo das große orf bild ist, darunter ist so in blau ein www und a klickst dann drauf. Dann kommst zur Sendung bürgeranwalt mit peter resetarits und zu einem 26min beitrag

mfg



Fallkerbe antwortet um 02-06-2013 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der Überbringer der unbequemen Wahrheit wird verprügelt......


hardl1266 antwortet um 02-06-2013 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das Problem ist leider das es drei Gruppen von Almbauern gibt dieEhrlichen, die Naiven,und die Schlauen,bei denn Rückforderungen sind leider alle drei betroffen.Beim Ehrlichen ist die Sauerei bei den Behörden,beim Naiven ist,s leider die Dummheit und beim Schlauen ist die Sauerei beim Schlauen


Cirsium antwortet um 02-06-2013 17:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo freidenker,

ich habe mir den Link schon angeschaut,

meine Frage ist warum gibt es in Österreich Probleme mit der Fesstellung der Almfutterfläche und warum nicht auch in anderen EU Ländern mit den Almen -wenn die Flächenfeststellung so schwierig ist?

mfj hat dies auch sachlich mit dem letzten Satz beantwortet

Da schaut der Staat/Ministerium, dass das Maximale herausgeholt wird und wird dann dafür geprügelt.


sisu antwortet um 02-06-2013 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Also macht nicht so einen Wirbel wegen der Almfutterflächen, kein Landwirt wird irgendwas zurück zahlen müßen. Das erledigen die 98% der Bevölkerung von Österreich die sowieso die Melkkühe sind.
Weil die 98% sind ja laut einigen Landwirten hier die eigentlichen Nutznieser der Fördermittel, denn ohne Förderung könnten sie sich ja nichts zum fressen kaufen.


Cirsium antwortet um 02-06-2013 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo sisu,

das glaube ich weniger,
Ausgleichzahlungen (sollten eigentlich als Lebensmittelförderung bezeichnet werden) sind vom EU Recht genau geregelt, selbst wenn ein Staat mehr dazuzahlen will, darf er das nicht; (Wettbewerbsverzehrung)

Das heißt, die AMA hat um die sogenannenten Anlastungen weniger Geld. Und ich gehe davon aus , dass es allen Bauern abgezogen wird.


sisu antwortet um 02-06-2013 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Cirsium!
Was ist denn das für eine Lebensmittelförderung wenn ein Stiermäster 2009 Maststiere gehabt hat und danach der Stall still gelegt wurde und er aber 2013 für eben diese Maststiere vom Referenzjahr 2009 noch immer die Subventionen bekommt?


biolix antwortet um 02-06-2013 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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;-))(( Das ist ihr "Weltbild" sisu..... die Stiere kann er schon viel früher nicht mehr eingestellt haben, 2005 war dann die Entkoppelung.... der Referenzzeitraum war von 2001 bis 2003.. und das will man jetzt weiter führen bis 2019.. unglaublich.. hast du den Protest von Distel und mfj schon irgendwovernommen ??

Ja aber hier groß schreiben und das schon zig male im Fall vom mfj, obwohl so viele Almbauern nichts dafür können, verspätete Auszahlungen hatten, Sanktionen ständig befürchten, Rückforderungen von Geldern die vielelicht schon wieder investiert etc...

So was nennt sich dann "Kollege" ?

lg biolix


praesident antwortet um 02-06-2013 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zum TV-Bericht: Eine erbärmliche AMA die ihr wahres Gesicht zeigt. Ärger als ich es vermutet habe.




mfj antwortet um 02-06-2013 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Biolix - wenn Du kein Profiteur der einheitlichen Betriebsprämie bist - dann schreib dass bitte mal SCHWARZ auf WEISS hier ins Forum - bei Deiner "grünen Ehr" !!

Wenn schon - halte die Klappe...und von der Almförderung hast du sowieso keine Ahnung - Du Flachlandwaldviertler ;-))




biolix antwortet um 02-06-2013 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sers !

seit wann soll es "Profiteure" im Fördersystem geben ?? Es soll halbwegs gerecht sein, und echt sinnvoll sein, oder eben eine Umweltförderung..,.. und du sprichst immer über die Bioförderung und die hohen Bioförderung und da gibst so eine Antwort ? ojee, du bist ja echt nur ein Handlanger...

Und ich habe erst jetzt den Beitrag gesehen, das ist erbärmlich, und was soll ich mich da nicht auskennen, wennst wirkliche Argumente hättest, brauchst mir nicht den Mund verbieten.. ;-)(

lg biolix


hardl1266 antwortet um 02-06-2013 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ mfj
Na Na. nicht so grob, der biolix hat da sicher recht. Was ist ein Flachlandwaldviertler?


zehentacker antwortet um 02-06-2013 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Das sich Landwirte, die nur auf Almen aufgetrieben haben , an der Flächenfeststellung der Alm nicht beteiligt und diesen Flächenantrag auch nicht unterschrieben haben, gegen rückwirkende Sanktionen am eigenen Betrieb wehren, dafür haben sie mein vollstes Verständnis. Jeder für die Flächenfeststellung verantwortliche Almprofi müsste aber doch auf Grund der Unterlagen sofort bemerkt haben, dass eine korrekte Feststellung unmöglich ist. Die auch von AMA Kontrollen ermittelten unterschiedlichen Flächengrößen beweisen das ja. Warum haben diese Verantwortlichen nicht sofort über die Interessenvertretung darauf hingewiesen? Mit einer sofortigen Neuregelung wäre allen dieses Chaos erspart geblieben.


freidenker antwortet um 02-06-2013 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Cirsium


hallo, was meinst du mit >der staat/ministerium schaut dass das maximale herausgeholt wird?
Wie das geht ist uns doch grad bei der hypo alpe adria gezeigt worden oder?


@mfj

>Andere Länder haben ein anderes Flächenerfassungsprogramm für Almen. Da wären die Hälfte der österreichischen Almbauern erst garnicht in den Genuss von Geld gekommen.

läuft eh immer nach dem gleichen schema, die regierungsparteien sichern sich durch ihre fördersysteme die gunst ihrer wähler, also keine einseitige geschichte


freidenker antwortet um 02-06-2013 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tria

hallo, glaub er hat sich unbeliebt gemacht mit dem klappe halten spruch, oder mit anderen aktionen...

mfg


Cirsium antwortet um 02-06-2013 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo freidenker,
Buchwert ist nicht Handelswert
ist wie mit Aktien,...
hättest ja Kaufen können, wenn die Hypo doppelt soviel Wert ist hättest sicher einen Geldgeber gefunden, der es ja zum halben Wert beliehen hätte


zur Almflächen
In Deutschland werden Flächen unter 40% Futteranteil von vornherein ausgeschieden


mfj antwortet um 02-06-2013 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, liebe Forumsgemeinde - ich entschuldige mich dafür - dass ich die Wahrheit schreibe,

ich entschuldige mich dafür, dass ich die EHP als ertragreiche Förderquelle sehe - wo doch fast jeder über die EHP schimpft, sie aber trotzdem gerne in Anspruch nimmt, siehe Biolix,

ich entschuldige mich dafür, dass ich das Almförderprogramm ziemlich genau kenne - und daher nicht in die Standartfloskeln und "Vergissmeinnicht-Rolle" schlüpfen kann, wie viele andere,

ich entschuldige mich dafür dass ich als aktiver Alpverwalter von einer der größten Alpen in Vorarlberg, die Sachlage anders beurteile, als die meisten "Scheuklappen" und aufgehetzten Almbauern hier,

ich entschuldige mich im vornhinein - dass ich weder aufhören zu schreiben werde, noch weinend an irgendeinen Rockzipfel hängen werde...




freidenker antwortet um 02-06-2013 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Cirsium

hallo, mir wär lieber gewesen die inder hätten damals schon die bank gekauft, wie sie noch maroder war


tomsawyer antwortet um 02-06-2013 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mf : gibt's auf Deiner Alm auch Beandstandungen ?


Efal antwortet um 02-06-2013 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo mfj, und wennst da Kaiser von China wärst, du hast die wahrheit nicht für dich gepachtet.
Um deine Standpunkte beharrlich vertreten zu können, nimmst ja des öfteren es mit der Wahrheit nicht so genau.
Nach dem du ja mal behauptet hast, das die Almproblemaik hauptsächlich nur den Osten Österreichs betrifft, ein Bericht aus dem Ländle:

Schwarzach. (VN-hk) Was gilt als Futterfläche für Vieh auf den Alpen und was nicht? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Die EU weist kleinere Futterflächen auf den österreichischen Almen aus, als dies die Bauern tun. Es geht um viel Fördergeld. Je mehr Futterfläche ein Bauer nachweisen kann, desto mehr Fördergeld aus Brüssel erhält er. Während der Streit um die Flächenbewertung in Tirol bereits eskaliert, brodelt es auch in Vorarlberg. Die Landwirte sind alles andere als glücklich über digitale
Futterflächenbemessungen

230 der 525 Vorarlberger Alpen warten immer noch auf EU-Förderung

Für Diskussionsstoff hatte unter anderem eine 600.000 Euro Rückzahlungsforderung von der AMA (Agrarmarkt Austria) an Vorarlberger Bauern gesorgt. „Dies ist das Ergebnis der aktuellen Prüfung von Angaben über Futterflächen aus den Jahren 2008 bis 2012“, erklärt der Pressesprecher der AMA Österreich, Harald Waitschacher. „Selbstverständlich können die Vorarlberger Bauern diesen Bescheid anfechten“, so Waitschacher.

Während in Tirol 10.000 Bauern Förderungsrückzahlungen von rund 20 Millionen Euro drohen, geht es auch für die Vorarlberger Bewirtschafter von Almflächen um einiges.

Gegen „die Technokraten“

Aufgrund des Konflikts der EU mit Österreich bezüglich der geförderten Alm-Futterflächen werden Gelder von Brüssel zurückgehalten. In Vorarlberg sind 230 der insgesamt 525 Alpen betroffen. Laut Aussage von Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger (47) geht es dabei um geschätzte fünf Millionen Euro, die noch nicht ausbezahlt wurden. „Ich hoffe, dass dies bis in den Sommer passiert“, so Moosbrugger.

Wie kann es nun aber zu den verschiedenen Auffassungen darüber kommen, was alles als geförderte Alm-Futterfläche bezeichnet werden kann und was nicht? „Da gibt es eben den technokratischen Blick von jemandem, der an einem Bildschirm sitzt und nur freie Flächen dazu zählt. Und da gibt es den Vorarlberger Landwirt vor Ort, der sehr wohl weiß, dass auch ein mit Farn, dem einen oder anderen Baum oder Stauden durchsetztes Gebiet Futterfläche sein kann“, argumentiert Moosbrugger.

Vor-Ort-Prüfungen finden durch Organe der AMA statt, die nicht selten unterschiedliche Flächenangaben von digitalen Vorkontrollen und Angaben durch den Landwirt zu bewerten haben. Die Mitarbeiter der AMA müssen sich dabei an die EU-Richtlinien halten. „Uns steht keine politische Bewertung zu“, sagt Franz Martin (50), der als AMA-Chef in Vorarlberg für solche Prüfungen verantwortlich ist. Die Bewertungen der Futterflächen müssten in regelmäßigen Abständen stattfinden, weil sich die Größe der bewirtschafteten Flächen stets verändert. Wie man dies richtig macht, ist für Agrar-Landesrat Erich Schwärzler (60) klar: „Sicher nicht auf einem Bildschirm, sondern vor Ort. Und auch im Gespräch mit den Bauern, die sehr wohl erklären können, was Futterflächen sind.“

Derzeit haben 70 Alpen einen Anträge auf Überbrückungskredite in der Gesamthöhe von 800.000 Euro gestellt.







 


falkandreas antwortet um 02-06-2013 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Lässt sich die Anzahl der Olivenbäume in Griechenland ebenso schwer feststellen wie die almfutterfläche? Mfg


Danton antwortet um 02-06-2013 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
"falkandreas antwortet um 23-04-2013 23:13
Was verbindet Almbauern aus Österreich und Olivenbauern aus Spanien und Griechenland ?"

du bist doch die Blüte der Intelligenz! seit 23April nichts dazugelernt.

ebenfalls mfg




grasi1 antwortet um 02-06-2013 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
So mfl, jetzt muß ich mich zu Wort melden, bei so viel Blödsinn wie du verzapftst.
Ich kenne die EU kontrollierte Alm sehr gut und muß dazu sagen, das unsere Almen in unserer Gegend alle sehr ähnlich aussehen.
Es ist richtig wie du sagst, es sind Almen bei den ÖBF, Servitutsalmen die schon über lange Zeit Urkundlich verbrieft zu den einzelnen Höfen zureguliert !
Das heißt, es dürfen nur so viele Tiere auf die dir zugewiesene Alm aufgetrieben werden, wie in dieser besagten Urkunde beschrieben ist. (Kühe, Kälber, Schweine, Schafe,usw.)
In unserem Almgebiet sind Gesamtalmfläche knapp 500ha ausgewiesen, beantragte Almfläche 186 ha dreimal vom Kontrollor festgestellt und bestätigt.
Vierte Kontrolle hätte 2009 stattfinden sollen, war aufgrund der Schneelage nicht mehr möglich, daher 2010kontrolle für das Jahr 2009 rückwirkend.
Bei dieser Kontrolle auf einmal Futterfläche 115 ha.
Wir haben aber 2009 im guten Glauben, vom Kontrollor bestätigt das Ergebnis von den besagten 186 ha angegeben.
Außerdem musst du wissen, das unsre Almen alle zu 95 Prozent aus Waldweide bestehen und wie gesagt, so den einzelnen Bauern zureguliert wurden.
Dann kommt noch dazu, das auf einer Alm immer mehrere Berechtigte Auftreiber sind.
Ich getraue mir zu sagen, das es solche Almen wie bei uns in ganz Europa nicht gibt, daher ist es auch äußerst schwierig hier auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht und die Tiere zusammen gezählt die auf unsre Almen aufgetrieben werden, aber Schätze mal sicher über 1000 Stück auf allen unseren Almen.
Da wo wir auftreiben sind 107 Stück zureguliert worden, und werden auch aufgetrieben, man kann sagen die Tiere kommen im Herbst wohlgenährt ins Tal zurück.
Also muß die Futterfläche doch vorhanden sein.
Und noch eines sei dir gesagt, das auffinden der Tiere in unseren Gebiet ist nicht so einfach, wie so manche Leute meinen, da kann es vorkommen das zwanzig Meter vorbeigehst, obwohl die meisten Tiere Glocken tragen.(bei uns zB. Alle)
Will ich auch gar nicht als Ausrede hernehmen, aber es ist so!
Du musst wissen, das es bei uns nicht möglich ist von einer Talseite zur anderen schauen und die Tiere sind gezählt, das geht bei uns nicht.
Und wenn unsere Almen aus diesen Bewertugskriterien, wie sie die Eu vorsieht, (es gibt keine Waldweide)
wie willst dann Ausgleichszahlungen für uns gestalten, mit denen wir leben können.
Ich finde wir lassen uns viel zu viel auf den Kopf sch......!
Wir haben sowieso mit äußerst schwierigen Bedingungen zu kämpfen, die es anders wo nicht gibt, Extreme aller Art. Wir haben nicht die Möglichkeit auf Teufel komm raus zu produzieren, daher sind wir auf die Ausgleichszahlungen sehr woll angewiesen und wurden uns auch vor EUbeitritt versprochen.
Es gäbe noch viel zu sagen bezüglich Almen, aber ich ziehe mich jetzt wieder zurück, da mir das schreiben nicht so liegt.

Ps. Einspruch über die LK hat nichts gebracht, Einspruch privat haben wir Recht bekommen, aber Das zurückbehaltene Geld wurde bis heute nicht ausbezahlt!



lmao173 antwortet um 02-06-2013 23:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
die anzahl der olivenbäume sicher nicht. wenn man aber die futterfläche dazwischen errechnen müsste, schaut das auch anders aus.


Fallkerbe antwortet um 03-06-2013 07:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN

Ob Waldweide wirklich eine bewirtschaftungsform ist, die künstlich mit Steuergeldern am leben erhalten werden sollte, das wage ich aber schon auch zu bezweifeln.
Wo liegt der schaden, wenn keine Rinder mehr durch die Wälder streifen?

Aus Forstwirtschaftlicher sicht ist die Waldweite ein Fataler Zustand.



Rescha1 antwortet um 03-06-2013 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Sehr guter Kommentar von "grasi1", so ist es nämlich auf unseren Almen und gewisse Leute schreiben hier Kommentare bezüglich Almfutterflächen, obwohl sie vielleicht noch nicht einmal auf einer Alm waren.


Spring antwortet um 03-06-2013 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@Rescha1 - Vollkommen Richtig erkannt !

Die hauptberuflich und ausgelassen vor dem Pc sitzen und auch keiner Arbeit nachgehen und keine Ahnung von Arbeit auf einem Bauernhof haben..






mfj antwortet um 03-06-2013 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN

Endlich kommen mal Fakten auf den Tisch !

@ Ikarus

Korrektur ca. 1 ha FF auf 600 ha. Auszahlung 2012 - keine

Deswegen beauftragen wir nochlange keinen Volksanwalt, und machen die Öffentlichkeit wild – die von der Problematik sowieso nichts versteht.

@Efal

Wir können nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Der Grund dass 2012 an viele Vorarlberger Alpen keine Alpförderung ausbezahlt wurde, liegt nicht daran weil es mit der FF Probleme gibt – sondern an der Tatsache dass jene Alpen 2011 und 2012 keine Vorort-Kontrolle hatten bzw. noch nicht eingearbeitet wurde.

Und dass hat wiederum den Hintergrund, dass es Alm-Gebiete in Österreich gibt – wo „Räuber Hotzenblotz“ eher seine Freude hätte, als eine vernünftige Almbewirtschaftung, von einer möglichen Flächenermittlung kann hier gar nicht gesprochen werden.

@Grasi

Ja und Nein.
Ich spreche niemanden die Waldweiden ab. Über die Sinnhaftigkeit hat Fallkerbe schon geschrieben.
Der allseits geliebte Vorschlag – nicht nach Fläche sondern nach GVE zu fördern, wird wahrscheinlich scheitern – weil man keine (Vieh)Größenförderungen mehr anzetteln will, sondern nur noch begrenzte Faktoren (Flächen) politisch durchbringt.

Fakt ist aber – dass z.b. nach deutschen System alle Futterflächen ab 50% Beschirmung aus jeder Förderung hinausfliegen. Und die Beschirmung wird mittels Luftbilder beurteilt !!
Da hätte ich das Geschrei der Almbauern in Österreich EINST hören möchten.
Eine „grüne Strafverteidigerin – namens Renate Künast“ hat das in Deutschland ohne Wimpernzucken einfach vollzogen.

Österreich hat seinerzeit ein System gewählt, dass vielen Bauern – Alm-Förderungen ermöglicht ! Jetzt wird darüber debattiert warum mir so ein wackeliges Gerüst gewählt haben. Nicht erwähnt wird – dass viele Bauern davon in der Vergangenheit profitiert haben.
Also was nun ?

Ich warne davor – die Almproblematik und damit verbundene Fördersysteme noch weiter an die Öffentlichkeit zu treiben. Jeder der das landw. Fördersystem kennt, weiß es genügend Leichen im Keller gibt – die der Steuerzahler so nicht versteht und schon gar nicht akzeptiert.

Und - zuständige Behörden in der Öffentlichkeit „abzuwatschen“ – mit denen man später wieder zusammenarbeiten will – halte ich für Demenz bzw. pure bäuerliche Dummheit.

@ Spring

Vielleicht gibt es Leute die leistungsfähiger sind als Du...und beides können ;-)



walterst antwortet um 03-06-2013 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Ein Almauftreiber, der nie mit den Flächenangaben der Alm zu tun hatte und auch gar keinen Einfluss darauf hat, soll Strafzahlungen in der Größenordnung mehrerer tausend Euro auf sich nehmen und ja schön vor der Bürokratie kuschen, nur weil der Herr mfj Angst hat, dass ihn die Hand, die ihn füttert, künftig nicht mehr bedienen wird, wenn es zu viele aufmüpfige gibt.
Wenn man sich selber als Hund fühlt, der sich von der Hand des Systems füttern lassen muss, dann ist dieser Gedankengang vielleicht nachvollziehbar. Für mich nicht.


Fallkerbe antwortet um 03-06-2013 14:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@walterst
bei der FMA weiß man halt, das die große Rebellion wichtiger sein soll, als der Blick auf den Auszahlungsbetrag ;-)







walterst antwortet um 03-06-2013 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
vielleicht erklärst Du mir irgendwann, warum man als FMA-Lieferant nirgendwo mehr eine Meinung abgeben soll.

Was hat es übrigens mit "Rebellion" zu tun, wenn ich einen Rückforderungs- und Sanktionsbescheid bekomme, für ein Vergehen, das ich nicht begangen habe?

Ist ein Einspruch gegen eine Parkstrafe für eine Parksünde,, die Du nie begangen hast Rebellion?


Fallkerbe antwortet um 03-06-2013 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@walterst,
niemals habe ich geschrieben, das FMA Lieferanten keine Meinung mehr abgeben dürfen!
Im gegenteil, ich habe ja sogar beim Beitrag 03-06-2013 die ausserordentliche Kompetenz der FMA in solchen Fragen dargestellt.

Wenn mit "meinem Auto" falsch geparkt wurde, dann ist es nicht relevant, ob ich selbst gefahren bin. Der Zulassungsbesitzer bekommt den Erlagschein.





biolix antwortet um 03-06-2013 17:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Fallkerbe, einfach die Frage beantworten, wo eine "Rebellion" gerade stattfindet, oder ob sich Bauern hier einfach erklären was alles passieren kann, inkl. wie man unverschuldet dazu kommt, und eben auf ihr Recht pochen...

Inkl. mfj, jemand der anderen schreibt "halt die Klappe" und selbst dann so tut als ob ihm wer den Kommentar verbietet, ist sehr sehr komisch, zeigt aber nur wie solch jemand "tickt"..

Ja und danke Grasi für deinen detailierten Eintrag, das erklärt ja wieder viel...

Apropos, und wenn Jahrhundert alte Waldweiden als Bewirtschaftungsform bestehen, und nun plötzlich von Usern als wenig sinnvoll bezeichnet werden, dann meine ich, danke das ihr sie noch bewirtschaftet, wir selbst hätten an ein Freilandschweineprojekt in so einem offenen Wald gedacht, das wurde uns leider untersagt... ich fände es trotzdem sehr sinnvoll, sowohl für Rind und SChwein.. inkl. ihre Förderung...

Und mfj, warum kommst immer mit der deutschen Richtlinie, haben bei uns nicht immer die Ö gezählt ? ich glaub schon...

lg biolix


Fallkerbe antwortet um 03-06-2013 17:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@biolix,
es gab so manches in vergangenen jahrhunderten, das ich heute nicht mehr für sinnvoll, geschweige denn für Förderungswürdig erachte. Unter anderem die Waldweide.


Zur Rebellion:
die Rebellion wird vermutlich im Wahlkampfgetöse dann von AK, Gewerkschft und SPÖ vom Zaun gebrochen, wenn sich das Thema Agrarsubvensionen inkl. Falschangaben dann schön kontrovers und medienwirksam ausschlachten lässt.
Die Steilvorlagen dazu liegen schon parat.




biolix antwortet um 03-06-2013 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Ja klar, wenn sogar in der Bauernschaft hier Almbauern mit griechischen Olivenbaumförderbetrügern hinstellt, oder so wie du dich ebenfalls zu denen "gesellst" die das hinstellt, gerade das werden sie dann "auschlachten". das finde ich schade...

Und allein Tierhaltungstechnisch ( Beschattung )und ökologisch ist eine Waldweide eine sinnvolle Sache, inkl. ein kulturelles schützenswertes Erbe, das kannst du der AK leicht erklären, wetten wir...


Fallkerbe antwortet um 03-06-2013 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@Biolix,
Aber für die Waldgesundheit und die Holznutzung ist die Waldweide ein desaster.
Weshalb sollte der Steuerzahler eine unwirtschaftliche, unsinnige Schändung der Wälder mit Subvensionen am Leben erhalten? Aus Traditionsbewusstsein und Folklore?
Und den wirtschaftlichen Schaden am Baumbestand, sollte der auch noch vom Steuerzahler getragen werden?
Ist oft eh schon so, weil Waldweide oft die Staasforste betrifft- und damit schädigt.








walterst antwortet um 03-06-2013 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@fallkerbe

1. Welche Falschangaben hat ein Auftreiber gemacht?
2. Ist es Rebellion, wenn Du ein Strafmandat beeinspruchst?




biolix antwortet um 03-06-2013 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
fallkerbe, der "wirtschafltiche" Schaden, falls einer wäre an den Bäumen, dafür haben sie mehr Dung, wird durch den ökologischen Nutzen inkl. des mehr an Tierwohles ausgeglichen.. und du kannst es der AK leicht erklären, leichter als jede Stierprämie wo seit Jajhren keine Stiere mehr gehalten werden..
Und beziehe das nicht auf "Folklore", sind wir froh das es so etwas noch gibt...

lg biolix


soamist2 antwortet um 03-06-2013 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
sorry biolix

+++ wirtschafltiche" Schaden, falls einer wäre an den Bäumen +++

es gibt offensichtlich auch themen von denen du nichts verstehst - möglicherweise wäre es klug von dir dazu auch zu schweigen

in der sache hat fallkerbe nämlich eine kluge frage gestellt die keinerlei beissreflexe bedarf

insgesamt dürfte die schwarze reichshälfte (eigentlich bestenfalls noch das schwarze reichsvierterl, mit betonung auf NOCH) gut beraten sein die blödheiten die in den hauseigenen lw-kammern bzw. berlakovic im zusammenhang mit almfutterflächen passiert sind kurzfristig zu lösen und damit aus den medien zu bringen.

allen voran spindelegger kann bei diesem thema nur verlieren - aber vielleicht flüstert ihm ja ein spindoktor rechtzeitig zu dass es bei dem thema in erster linie um die wählerschicht abseits der bauern geht






Fallkerbe antwortet um 03-06-2013 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@biolix
Vom Forst hast du scheinbar keine ahnung, macht aber auch nichts.

@
walterst
einsprüche sind sicher legitim, kein Problem.

Aber zu versuchen, die Kontrollorgane, Interessensvertretungen, Behörden, Minister usw. mit halbwahrheiten an den medienpranger zu stellen, ist ähnlich erfolgsversprechend, wie die Molkereien und Handelsketten medienwirksam anzuprangern, denen man hinterher wieder seine schnellverderblichen Rohprodukte verkaufen möchte.





biolix antwortet um 03-06-2013 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
ahaaa, also unsere Vorfahren waren echte "Deppen" also, als sie Wladweiden gemacht haben... hat damals keinen Sinn gemacht, und jetzt macht mas nur wegen der Förderung ??... also das glaube ich nicht.. genauso wie wir die Freilandschweine nur dort gemacht hätten, wod er Waldstandort auch ein sehr schlechter war... komisch...

lg biolix


Fallkerbe antwortet um 03-06-2013 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN

@biolix,
was glaubst, warum es in gebieten, wo der Wald auch Schutzwald und Bannwald ist, keine Waldweide gab und gibt? (Lawinenschutz usw.)
Ein Baum, dessen Wurzelanläufe mehrfach durch viehtritt verletzt wurde ist fast zwangsläufig Stockrot (kernfaul)







grasi1 antwortet um 03-06-2013 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Hallo mfl, die sinnhaftigkeit unserer Waldweidealmen ist derer, das die pure bäuerliche Dummheit sich einiger Massen durch das Leben kämpfen kann.
Damit wir die Heimflächen zum größeren Teil für die Winterfütterung bereithalten können, die bei uns eine sieben Monate lange Stallhaltung voraussetzt!
Und das beste dabei ist es, das dies über Jahrhunderte bereits Urkundlich niedergeschrieben ist.
Der Tourismus hätte bestimmt eine "Freude", wenn wir unsere Almen nicht mehr bestoßen würden!
Immerhin leben wir in einer der schönsten Tourismusregion Österreichs, das heißt aber nicht das wir Bauern unmittelbar einen großen Nutzen haben.
Ich finde schon das dies einer kleinen Abgeltung Bedarf.
Wie man das machen sollte müssen sich andere Leute Gedanken machen, so wie es jetzt geschieht geht überhaupt nicht, weil es so ein Flächenermittlungssystem nicht gibt was man auf solche Almen wie unsere Almen es sind, nicht gibt.
Was glaubt ihr was mit den Almen geschieht, wenn sie nicht mehr bewirtschaftet würden.
Genau sie würden komplett zuwachsen auch das bisschen was bis jetzt noch nicht verwachsen ist, weil es von den Almbauern in mühevoller Arbeit (schwenden) frei gehalten wird.
Ich weiß nicht, ob du das kennst, nach deinen Ausführungen kann ich mir das nicht vorstellen.


biolix antwortet um 03-06-2013 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Danke Grasi für die Antwort.. auch beim Wald lieber fallkerbe gibts Grenzstandorte und wos flacher ist.. inkl. natürlich bei uns "Flachlandwaldviertler" wie der mfj sagen würde...


walterst antwortet um 03-06-2013 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@fallkerbe
Deine Empfehlungen werden immer absurder: Narrenfreiheit für Interessensvertretungen, Behörden, Minister, Molkereien, Handel.....weil man könnte irgendwann wieder mal mit ihnen zu tun haben. Also lieber vorsichtshalber immer schön die Goschn halten.

Bei Deiner Logik haut es mir irgendwie die Sicherungen raus.

Was konkret waren die Halbwahrheiten beim Bürgeranwalt?
Warum konnten 3 hochrangige Experten die Halbwahrheiten nicht aufklären?





falkandreas antwortet um 03-06-2013 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Ich glaube das Problem der Almbauern ist,das die luftbildaufnahmen immer genauer werden und bei der aktuellen Qualität die echte zur Verfügung stehende fiutterfläche ersichtlich ist. Man glaubte jahrelang die angegebene fiutterfläche kann sowieso kein Kontrollor kontrollieren. Auch bei uns im Flachland müssen wir ständig neu digitalisieren und jenen Strauch,Baum,Weg und Lagerplatz herausmessen. Wir machen das aber bereits seit Eu Beitritt da es bei uns auch ohne super Luftaufnahmen schon immer leicht zu kontrollieren war. Schade finde ich das in diesen Forum jeder mit einer anderen Meinung als dumm, naiv und blöd abqualifiziert wird. Mfg


soamist2 antwortet um 03-06-2013 23:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
sorry biolix, aber dein vorwurf "der deppen die vor 50 jahren waldweiden gemacht hätten" zeugt nicht grad von allzuviel wissen ob der damaligen (leider auch der jetzigen) zustände.

die "waldweiden" wurden aus der not heraus um echte (reine) weideflächen geboren - sprich man hat seinerzeit das rindvieh aus mangel an sonstiger futterfläche in die frisch aufgeforsteten wälder getriebe - aus mangel an alternativen

was für eine holzqualität 50 jahre später geerntet werden konnte - frag einmal betroffene leute - wird allerdings mit (deinem ehrenwerten grundsatz) nachhaltigkeit nix zu tun haben






biolix antwortet um 04-06-2013 00:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Ok soamist... aber die Waldweidealmen in höher gelegenen Gebieten, wirst selbst du nicht dazu zählen mit Latschen etc., oder unsere Wälder die teilweise "ersaufen", und da Fichten Monokulturen sowieso keine Chance haben, und mit Tiefwurzlern auch keine Kernfäule auftritt, oder doch ?

Und nein falkandreas, ich/wir "qualifizieren" nur welche für blöd ab, die Ö Almbauern mit "Olivenbaumsubventionsbetrügern aus Griechenland" vergleichen, und noch nicht mitbekommen haben, das die Almbauern nicht mal selbst die Flächen angeben konnten, und sogar einige AMA Kontrollen gepasst hatten... Wie "blöd" muss man eigentlich sein, sowas mit "griechischen Olivenbaumsubventionsbetrügern" zu vergleichen ?

gn8 biolix


Fallkerbe antwortet um 04-06-2013 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN


@walterst
es ist aus meiner sicht ein meilenweiter unterschied zwischen

1. Goschen halten
2. in der Sache harten, aber höflichen, ordentlichen Geschäftsumgangsformen
3. seine potentiellen Geschäftspartner und Kunden öffentlich zu beschimpfen, zu beleidigen usw.

Vieleicht solltest mal um stärkere Sicherungen schauen.




walterst antwortet um 04-06-2013 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
tschuldigung, Da wären noch ein paar Fragen offen:

Was konkret waren die Halbwahrheiten beim Bürgeranwalt?
Warum konnten 3 hochrangige Experten die Halbwahrheiten nicht aufklären?



Fallkerbe antwortet um 04-06-2013 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@walterst
die halbwahrheit war z.b. das weglassen der argumente von MFJ,

Die "gegenseite" war professionell genug, diese für die Bauernschaft wenig schmeichelhaften Aspekte nicht zur öffentlichen disskusion zu bringen. Was glaubst, wie schnell die öffentliche meinung zu ungunsten der Subvensionsempfänger umschlagen würde.




Peter06 antwortet um 04-06-2013 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Fallkerbe, in dieser Diskussion bist Du nur ein Trittbrettfahrer.
Beantworte zuerst einmal die von walterst klar formulierte Frage:
Warum wird walterst (und mit ihm viele andere Bauern, die Vieh auf einer Zinsweide aufgetrieben haben), für (möglicherweise) falsche Flächenangaben des Betreibers der Zinsweide, sanktioniert, also für Angaben, in die die Betroffenen weder Einsicht, noch überhaupt die Möglichkeit einer Mitsprache hatten? Und zwar sanktioniert bei Massnahmen am eigenem Betrieb, die mit dem Bestossen dieser Zinsweide (oder Alm) nichts zu tun haben!
Sobald Du, lieber Fallkerbe, diese Frage einigermassen logisch beantworten kannst, können wir uns gerne weiter über zwischenmenschliche Kommunikationsformen auslassen.
Ansonsten gilt auch für Dich die alte Kartenspielerweisheit:

Kiebitz, halt`s Maul!



muk antwortet um 04-06-2013 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@ an alle nix- und besserwisser hier.

auch wenn die luftbilder immer genauer werden so wird der abzug der steine almrausch usw. ( also alles was für den tierischen verzehr nicht geeignet ist ) IMMER eine schätzung bleiben .

erst wenn die vorhandenen landschaftsteile bestandteil einer beweidbaren und förderbaren fläche sind kann man die fläche halbwegs genau ermitteln.

vieleicht machen sich unsere gegner darüber ein wenig gedanken.


Fallkerbe antwortet um 04-06-2013 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@peter06

ich weiß nicht, wem du das maul verbieten kannst (deinen Arbeitsgreisen, deiner Frau, deinen Kindern) aber mir sicher nicht.
Welche fragen ich beantworte, und welche fragen ich nicht beantworte, (oder auch nicht schlüssig beantworten kann) das entscheide ich schon noch selber.
Die besagte Frage sollte man vermutlich an die AMA stellen. Ich bin mir recht sicher, das die einen Gesetzestext oder eine Verordnung parat haben, um diese Frage zu beantworten.

mfg


mfj antwortet um 04-06-2013 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN

@muk – dein erster brauchbarer Eintrag zum Thema Almen.

Anscheinend war der „Gebiss-Austausch“ doch hilfreich, und du kannst wieder dort zubeißen – wo die Probleme wachsen.

Meiner Ansicht nach muss eine Reduzierung der Alpgebiete erfolgen.
Alpen sollten erstmals eine bestimmte Höhenlage aufweisen, und zweitens ein gesundes GVE/FF Verhältnis vorweisen können.
Auf gut 1000 ha ein paar Rind´s-Schwänze zu halten oder Schaf-Ziegenhaltung in „Heidi-Manier“ – hat nichts mit einer Alpbewirtschaftung zu tun.
Es mag schon sein, dass es touristisch attraktiv ist, durch Waldlichtweiden zu wandern, dann soll aber der Tourismus diese Form übernehmen. Mit Landwirtschaft hat dass nicht zu tun.

Eine Verbuschung mit Landschaftselementen hat halt auch seine Grenzen, ob das messbar ist, wage ich zu bezweifeln.
Ich glaube auch nicht, dass die EU das fordert. Hier wäre halt mal der Prüfbericht der übergeordneten EU-Kontrolle interessant – was wurde wirklich beanstandet ?

Was so durchsickert – war es nämlich was anderes...

@Peter

Die EHP beantragt jeweils der Heimbetrieb und nicht die Alpe. Es liegt also an jedem Betrieb selber, welche ZA er nutzt und zu welchen Fläche er sie verschiebt. In der Regel ist er halt froh – die Almfutterfläche zusätzlich für die Nutzung seiner ZA zu bekommen. (ZA-Handel ;-))

So wie wir auf „schönes Wetter“ hoffen, so wünschen wir uns halt, dass die anrechenbare AlmFF. auf den Heimbetrieb angerechnet wird. Mit Sicherheiten und unverrückbaren Maßstäben hat dass nicht zu tun.
Hier tritt wieder zu Tage, dass der Großteil der Förderantragsteller – die Anträge nicht verstehen, die Bedingungen nicht kennen und die Vorgaben ignorieren.
Das ist bäuerliches Denken, welches sich von bürokratischen und amtlichen Vorgängen deutlich unterscheidet.

Das jetzige Gejammere beruht auf Unwissenheit, Fehlinterpretation und fehlender Bildung was „öffentliche Geldzuwendungen“ betrifft. Hier hat unsere LWK wirklich was versäumt.

Mir kommt manchmal fast vor – die österr. Bauern haben die selben Probleme wie ein afrikanischer Ur-Einwohner der von der Entwicklungshilfe lebt... und ständig darauf wartet - und schimpft wenn nichts kommt !



biolix antwortet um 04-06-2013 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Man(n) oder besser mfj, kann immer viel schrieben ohne etwas auszusagen, bzw. wirklich die Frage zu beantworten...

Allein dieser Satz beweist es "Das jetzige Gejammere beruht auf Unwissenheit, Fehlinterpretation und fehlender Bildung was „öffentliche Geldzuwendungen“ betrifft."

Ist genau der, der dann die "Profiteure" der Stiermastprämienentkopplung lobt... brrrr

lg biolix

p.s. ach richtig das schreiben will hier nur einer wem verbieten, der Peter meint nur, das können alle lesen, wennst eben wie grad nur Ausreden hast, kannst sehr wenig zum threat beitragen, das kann man ja auch nachlesen...




helmar antwortet um 04-06-2013 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die EHP hat eine GVE/ha-Grenze, und die kann sich sehr schnell erhöhen, wenn die ha weniger werden........und hier liegt in den meisten Fällen der Grund für das was etlichen passiert. Verringerung der anrechenbaren Fläche erhöht automatisch den GVE-Satz. Und zwar in der EHP.
Mfg, Helga


falkandreas antwortet um 04-06-2013 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wie grasi schreibt,Reduzierung von 186 ha Futterfläche auf 115 ha, und dem pflichtbewussten Almbauern sind die 71 ha nicht abgegangen . Es gibt nur arme Almbauern und betrügerische Olivenbauern . Wenn ein Bauer das fehlen von mehr als 30 Prozent der bewirtschafteten Fläche nicht bemerkt finde ich das bedauerlich.mfg


biolix antwortet um 04-06-2013 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Herr Falk !

Wie "dumm, naiv, blöd" alles von Ihnen genannte Atribute, muss man sein, das man das noch immer nicht kapiert ?

kann es ihm wer nochmals erklären, ich schaffs nicht mehr.. ;-)

lg biolix


atj1 antwortet um 04-06-2013 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Auch ich habe zwei Probleme mit der Ama, die am ersten Blick nichts mit der Almproblematik zu tun haben.
Bei der Ama Kontrolle im Jahr 2012 wurden 2 strafrelevante Vergehen festgestellt.Für 30kg Feldfuttermischung wurde um keine Ausnahmegenehmigung angesucht und 4kg Kupfer sind mit einer Spritze ohne Prüfplankette ausgebracht worden.Die Ausnahmegenehmigungen für das Saatgut sind nur Formsache da sie in Bioqualität nicht zur Verfügung stehen.
Die verhängte Strafe ist die 50% Kürzung der Bioförderung(3000€).Das Vergehen und die Strafe passen meiner Meinung nicht zusammen.
Das zweite Problem hängt jetzt direkt mit der Almproblematik zusammen.Im Zuge der Kontrolle wurden Eigenflächen mit Pachtgrundstücken, die durch einen Rain getrennt sind, zusammengelegt.Ich habe in meinen Mehrfachantrag heuer ca.2000m² Rain als Getreide angegeben.Es ist meiner Meinung nach nicht korrekt.Ob man mich bei einer allfälligen EU Kontrolle dann im Regen stehen läßt kann ich nicht abschätzen.
mfg atj




freidenker antwortet um 04-06-2013 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@Peter06

hallo, ich kenn hier in oö einige weidegenossenschaften da läuft das anders. Jeder auftreiber bringt einen teil seines viehs von mai bis oktober zum Weidebetrieb. Die weidegenossenschaft läuft völlig eigenständig beim mfa sowie die heimbetriebe laufen eingenständig.
Sollte es Beanstandungen am weidebetrieb geben, berührt das den auftreiber am heimbetrieb zu 0% bzw. umgekehrt.
Warum man bei den almen nicht ein ähnliches system hat, hab ich auch noch nicht verstanden - vielleicht gibts dazu im fortschrittlichen landwirt mal einen Artikel.
Unabhängig davon glaub ich wird das derzeitige futterflächenschätzverfahren für sparmaßnahmen im agrabudget immer angreifbar bleiben.

mfg


joholt antwortet um 04-06-2013 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Fakt ist das die EU schon vor jahren darauf hingewisen hat unser alm system zu ändern und dazu auch einen gerichtsbeschluß haben. und was haben unsere vertreter gemach?
Ich hab hier vor einiger zeit einen link von diesem urteil hereingestellt und dieser wurde sehr schnell wieder gelöscht.
mfg Hans




grasi1 antwortet um 04-06-2013 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
So Herr falkandreas, noch einmal ganz langsam für alle die es nicht verstehen wollen.
Wir haben schon von fast 500 auf 186 ha reduziert, wenn du genau gelesen hast auch mehrmals von der Kontrolle bestätigt und für richtig empfunden.
Was würdest du dann anders machen?
Unser Almgebiet betrifft zu 90% Waldweidegebiet, auf dieses Almweidegebiet treiben Milchviehaltende Vollerwerbsbetriebe Ihr Jungvieh auf.
Dieses Almweidegebiet wurde mitte des 18. Jahrhundert den Bauern genauestens mittels Urkunde zureguliert, ok!
In diesen besagten Urkunden ist genau festgelegt, wie viele Tiere wo aufgetrieben werden dürfen, auch die Tiergattungen sind schriftlich niedergeschrieben, genau so die Auftriebszeiten, Abtriebszeiten, Almgrenzen, Schwendarbeiten und noch viele andere Dinge!
Wenn ich jetzt einmal von sagen wir Hausnr. 60000 ha (wird nicht so weit daneben liegen) das zu 90% als Waldweide wie oben erwähnt besteht ca. 1500 Stück Vieh auf diesen Almen weiden (sind ja mehrere) und die schon seit so langer Zeit in bester Vitalität und Qualität von den Almen auf die Höfe zurück kommen, muss doch Weide in ausreichenden Maß vorhanden sein.
Zu diesen Almen gehört auch jene Alm die durch die EU (Brüssel) kontrolliert wurde.
Bei dieser Kontrolle 14 Beamte zwei Tage im Fünfstern Hotel untergebracht und der Bauer auf sich alleine gestellt, was glaubst was da raus kommt. (TATSACHE)
Möchte nicht wissen was die Beherbergung dieser Beamten gekostet hat.
Es ist richtig das der Bauer auf seiner ihm Zuregulierten Alm nur 8 Stück aufgetrieben hat zum Zeitpunkt der Kontrolle. Früher waren auf der EU-kontrollierten Alm noch mehrere Auftriebsberechtigte und alle ihre Tiere hatten zu fressen.
Nachdem aber auch bei uns immer weniger Bauern werden (zusperren müssen) ist er als alleiniger Auftreiber auf dieser Alm übrig geblieben.
Und heute sagen solche Beamte es sei keine Weide vorhanden.

Die Almen sind für uns wichtiger Bestandteil, damit wir im Sommer mehr Heimflächen für die Winterfutterbereitung zu Verfügung haben.
Dann gibt es noch Vor u. Nachweidegebiete, aber das wird jetzt zu komplieziert für so manchen besonders gscheiten in diesen Forum!
Wie ich schon im vorigen Beitrag geschrieben habe, ist unser Almgebiet Europaweit einzigartig und daher auch in keinster Weise auf eine Reinweidefläche zu berechnen, das ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Der dies schafft ist ein Genie!
Wie gesagt die Weide ist vorhanden, sonst würden die Tiere sicher nicht auf solche Almen getrieben!



helmar antwortet um 04-06-2013 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Hallo Joholt, ich hab damals deinen Link gelesen. Und dass der gelöscht wurde, daran hatten wohl manche Interesse.....;-).
Mfg, Helga


mfj antwortet um 04-06-2013 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN

Grasi – du beschreibst wunderbar die Fakten, schöner kann man es nicht machen.

Und jetzt die Frage ins hohe Forumhaus:

Sind das Almen ?
Hat dass was mit typischer Almbewirtschaftung zu tun ?

Wundert es irgendjemand noch - dass ein ganzes Förder-System „Alm“ fällt, in Misskredit endet, durch alle Subventionskänale gezogen und geschleift wird...wenn solche Fälle vor dem Kadi landen....

Grasi – wir brauchen keine National-Park Förderung, sondern eine Vergütung für die Almbewirtschaftung – die sich auch so nennen darf.

Ich hoffe jetzt hat auch der letzte Alm-Mohikaner begriffen – warum rund 50 % aller vernünftig umgetriebenen Almen keine Förderung 2012 bekommen haben.

Euer Modell mag ein trad. Weidemodell sein, aber für eine Almförderung nicht gerechtfertigt - Waldwirtschaftlich eine Mißgeburt - und als Aushängeschild für extens. Landwirtschaft in Österreich nicht geeignet.
Schließlich leben wir in einem sensiblen Alpenraum wo der Wald Schutzfunktionen aufweisen soll, und nicht das Tundra- bzw. das Rentiermodell von Lappland.

Und einen herzlichen Dank an Eure Urkunden und Servitute – die könnt ihr Euch in Zukunft sonst wo hinstecken, wir schreiben das 21. Jahrhundert und nicht das 18. Jahrhundert.


P.S.
Wäre die Waldweide ein Zukunftsmodell für Eure Gegend – warum ist dann auf der einen Alm nur noch einer übrig geblieben ?



falkandreas antwortet um 04-06-2013 18:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Ein gedopter Spitzensportler fühlt sich auch sicher solange es nicht die geeigneten verfahren gibt ihm des Dopings zu überführen .so oft kontrolliert und nie was gefunden aber die dopingjäger und ama Kontrollore schlafen auch nicht . Dumm gelaufen! Auch in unserer Gegend war die waldweide einmal üblich aber eben im 18.jhd mittlerweile sogar behördlich verboten. Sich an 300 Jahre alte Verträge zu Klammern finde ich nicht sehr zukunftsorientiert und das sollte die almwirtschaft schon sein.


grasi1 antwortet um 04-06-2013 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Mfl, wir haben nichts anderes.
Wie möchtest du unsere Ausgleichszahlungen gestalten die uns vor dem EU Beitrittversprochen wurden?
Oder sollten wir, die ohnehin im benachteiligten Gebiet leben nur von der schönen Gegend das Auslangen finden, wie stellst dir das vor? Und sollten wir diese Landschaft unentgeltlich für Raunzer und Hundebesitzer pflegen?
Verschiedene Betriebe haben wegen der immergrößer werdenden Problemen der Finanzierbarkeit das Handtuch geworfen und gehen heute einer Arbeit nach mit geregelten 14 Ghäldern, ok!
Das du uns urkundlich verbriefte Rechte nicht willig bist, zeigt deinen Karakter und beweißt, das du wirklich keine Ahnung hast!
So und nun zieh ich mich aus diesem Forum wieder zurück.


Peter06 antwortet um 05-06-2013 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
@Fallkerbe:
Ich verbiete Dir überhaupt nichts, ich wollte Dir nur recht anschaulich Deine unzureichende Informationslage vor Augen führen und die mehr als berechtigte Aufregung der Betroffenen nicht von Dir durch Kindergartenargumente lächerlich machen zu lassen; da Du zur oben gestellten Frage ja nichts beitragen kannst, war meine Aufforderung ja wohl mehr als treffend ...
quod erat demonstrandum...



Peter06 antwortet um 05-06-2013 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ALMFUTTERFLÄCHEN und ihre TATSACHEN
Na endlich mfj, jetzt ist es geklärt, wir sprechen ja von zwei verschiedenen Dingen. Du meinst mit "Alpwirtschaft" intensive Milchwirtschaft in erhöhter Lage, über die Sommermonate, mit Kraftfuttersilos, und Futterergänzung aus dem Tal, damit der "original Alpkäse" hergestellt werden kann...
Wir verstehen unter "Alm" Flächen auf alpinen und hochalpinen Grenzertragsräumen, die im Vegetationszeitraum mit Vieh beweidet werden, von "intensiv", "Masse" und "Vollgas" natürlich keine Rede, dafür aber von vitalem und gesundem Jungvieh und Mutterkühen, manchmal auch Milchkühe; von den in Wahrheit unbezahlbaren positiven Begleiterscheinungen (Erhaltung der alpinen Kulturlandschaft) und nicht von Masse und Intensität.

Da Du ja ein unglaublicher Experte bist, beantworte doch die oben gestellte Frage richtig, ohne irgendjemanden ständig etwas zu unterstellen, was nicht den Tatsachen entspricht; gerne für Dich auch neu formuliert:
Wo genau liegt das Verbrechen jener Landwirte, die Vieh seit Jahren auf eine Zinsweide aufgetrieben haben, auf deren Flächenermittlung sie a.) keinen Einfluss und b.) keine Einsicht haben???
Keine Rede von zugekauften oder nachträglich verschobenen ZA. Viele dieser Betriebe haben eine mehr als ausreichende Flächenausstattung für ihren GVE-Besatz; worin besteht nun der Sinn für die Sanktionen auf den gesamten Heimbetrieb auf Jahre zurück???
Zusatzfrage:
Welcher Teufel reitet Dich eigentlich, Berufskollegen pauschal als Idioten, Unwissende, Ungebildete etc. hinzustellen, in der Rechtsprechung gibt es den Terminus "im guten Glauben", das soll für Landwirte nicht gelten?
Ich bin der Letzte der bei offensichtlichem Fehlverhalten Entschuldigungen sucht, aber in diesem Zusammenhang die Betroffenen auch noch zu beleidigen, ist wirklich das Allerletzte!!!



freidenker antwortet um 05-06-2013 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walterst

hallo, vielleicht hast du mein beispiel mit den weidegenossenschaften gelesen.

Bei den Almen läufts ja anscheinend...mir hats zwar noch niemand erklärt ....aber anders ab: Der auftreiber einer alm beantragt im zuge seines MFA für den heimbetrieb za von flächen die auf der alm sind. Somit betrifft formal eine almfutterflächenbeanstandung den heimbetrieb-MFA und das sanktionstheater geht los.

warum machts ihr das nicht wie weidegenossenschaften wo man die anträge trennt?

mfg




mfj antwortet um 05-06-2013 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Peter – als Antwort für deine "spitzen Fütterungs-Vermutungen" würde es reichen, wenn du die Fördervoraussetzungen der Maßnahme Alpung und Behirtung kennen würdest...
Anscheinend sind sie dir unbekannt.
Ich stelle sie dir aber gerne zur Verfügung:

Futtergrundlage:
Die natürliche Futtergrundlage der Alm muss für die aufgetriebenen RGVE ausreichend sein.
Eine Ausgleichsfütterung mit z.B. Heu oder Kraftfutter ist zulässig.
- Die Verfütterung von almfremder Silage und von almfremdem Grünfutter ist verboten.
Eine systematische Zufütterung von auf die Alm gebrachten Futtermitteln (insbesondere Grünfutter, Silage
und Getreide) ist daher unzulässig. Eine Verfütterung von auf der Alm gewonnenem Futter (z.B. in
Notzeiten) ist jedoch möglich.

...das brauche nichts dazu erfinden – sondern es ist seit „ÖPUL 95/2000/2007“ Standart.

Quelle: AMA/Öpul/Alpung und Behirtung


Zum Thema EBP nützt deine Reizüberflutung mal nichts.
Das System ist eben so ineinander verkettet – dass solche Vorgangsweisen wie jetzt halt gebären - oder aber auch verwerfen können.
Die Alternative wäre z.b. das deutsche System – wo man von Alpen eben keine Fläche für die AZ lukrieren kann, und die erste Säule von Direktzahlungen EBP überhaupt nicht gibt.

Darum zum 10 mal – Österreich hat seinerzeit ein „ertragreiches Alm-Fördermodell“ für viele Bauern gewählt. Die Almbauern waren jahrelang Nutznießer – jetzt gibt es Probleme und ev. Rückforderungen.
Das Geschrei ist riesengroß und es wird alles verteufelt was nur verteufelt werden kann, und natürlich ist die politisch/parteiische Gegenseite richtig daran interessiert, alles in Grund und Boden zu reden.
Die „verunsicherten“ Bauern sind hier dankbare Wahlhelfer...und dumme Plakatkleber.


@freidenker

Das Almfördersystem und damit das integrierte Tierprämienmodell ist wesentlich komplizierter als es einfach mit eigenen Anträgen der Almen zu entspannen.

Wenn Tiere auf eigenständige Betriebe – gebracht werden – ändert sich jede Tierprämie, AZ-Berechnung, EBP-Grundlage und auch Öpulberechnung.
Ab dann - ist es ein Viehabgang wie bei einem Verkauf bzw. ein nicht mehr ganzjähriger viehhaltender Betrieb. Was das in der Förderabgeltung bedeutet muss man nicht schreiben.




freidenker antwortet um 05-06-2013 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj

ich lass mir einreden wenn ein großteil des des viehs vom heimbetrieb auf die alm kommt , dass man die anträge nicht trennt
Dann ist der Heimbetriebsantragsteller aber auch für eine korrekte futterflächenangabe selber verantwortlich, er bezieht ja auch die az für die flächen selber - oder seh ich da was falsch?
Wenn ein auftreiber aber bsp.-weise nur 20% seines viehs auf die alm schickt , dann hat man sich im prinzip selbst ein ei gelegt, weil man dann mit einer getrennten variante sicher weniger riskiko hätte.

mfg


krampus antwortet um 05-06-2013 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj:

Bist Du blind, willst es nicht sehn oder hältst alle für blöd?

Natürliche Almfuttergrundlage?

Was machen dann die GARANT und auch andere Mischfuttertankwagen auf den Almstrassen so ca ab mitte Mai wo die Wetterlage das Zufahren zulässt?

Ich habs selbst gesehen: sowohl im Bregenzerwald Anfang Juni 2011 als auch auf den Zillertaleralmen im Vorjahr ebenfalls kurz vor den Almauftrieben!

Mich stört das nicht, hab damit kein Problem!

Mich stört Deine präpotente Besserwisserei!

Hier sind viele Bauern ins Messer der AMA gelaufen und Du glaubst zurecht!




Fendt312V antwortet um 05-06-2013 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo mfj das was in den Richtlinien steht kannst in die Faschingszeitung schreiben. Da klafft ein riesen großes Loch zwischen Papier und Wirklichkeit. Anscheinend ist auf der Alpe dauernd Notzustand. Die Hälfte der Milch wird indirekt hinauf gekarrt. Aber das ist ein anderes Thema und hat mit der Flächenfeststellung nichts zu tun. Aber dass bei der Flächenfeststellung die Bauern schuld sind kannst vergessen. Auch waren die Almbauern keine Nutznießer, das wurde alles in Kontrollen auch noch 2009 so bestätigt und von der AMA für richtig befunden. Wie soll hier der Bauer was schlechtes denken wenn ihm sogar 5 ha mehr dazu geschrieben werden die er zudem dazu schreiben MUßTE !! Eines ist auch klar, entweder gibt es das von dir getaufte "ertragreiche Alm-Fördermodell" weiter, ansonsten können dann die Wanderer eine Schwendsense mitnehmen damit sie noch durchkommen.


walterst antwortet um 05-06-2013 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mfj schrieb:
" Die Almbauern waren jahrelang Nutznießer – jetzt gibt es Probleme und ev. Rückforderungen.
Das Geschrei ist riesengroß und es wird alles verteufelt was nur verteufelt werden kann, und natürlich ist die politisch/parteiische Gegenseite richtig daran interessiert, alles in Grund und Boden zu reden.
Die „verunsicherten“ Bauern sind hier dankbare Wahlhelfer...und dumme Plakatkleber."

Ich weiss nicht wie oft ich es schon geschrieben habe: Ich habe nichts gegen Rückforderung zu UNrecht bezogener Zahlungen.

Ich habe aber was gegen exorbitante Sanktionierung von angeblichen Fehlern, die man nicht begangen hat und gar nicht begehen konnte.

Warum ich mich deswegen zu "dummen Plakatklebern" zählen soll, bleibt mir unbegreiflich.

Arroganz, du hast einen Namen.


helmar antwortet um 06-06-2013 07:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nun möchte ich eine Frage stellen...warum wird überhaupt gealpt? Es heißt doch immer dass dies der Gesundheit der Tiere dient. Nun ist es auch so dass wenn man Tiere auf der Alm hat, am Heimbetrieb mehr Futterfläche zur Verfügung hat, um Wintervorräte anzulegen usw.
Ich weiß leider nicht seit wann die Almbewirtschaftung gefördert wird...........würde nun die Almbewirtschaftung, sollte sie nicht mehr gefördert werden aufgegeben? Oder andersrum, würde man dann die oft genannten Vorteile der Alm nicht mehr nutzen?
Mfg, Helga


mfj antwortet um 06-06-2013 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Krampus und Fendt - wir müssen nicht über Auflagen diskutieren, die schon über 20 Jahre Kontext sind.
Frage: Sollte die AMA diese Vorschriften mehr kontrollieren und sanktionieren ?

Walterst:
Ignoranz, du hast auch einen Namen !

Helmar:
Natürlich hat die Almwirtschaft auch touristische und landschaftliche Vorteile.
Aber - wie in der gesamten Landwirtschaft in Österreich, wird mit Förderungen und Programmen eine "unwirtschaftliche und unrealistische Form" von Bewirtschaftung am Leben erhalten und gefördert.

Wir sind satt - an Nahrungsmittel, an Wirtschaftskraft und auch an ideologischen Schmafu. (...die Ersatzreligionen sind längst Alltag...teuflische Gentechnik, Biodiktatur usw.)
Und wir können es uns leisten - romantische Verhältnisse gepaart mit Traumwelten auf den Weg zu schicken.





grasi1 antwortet um 06-06-2013 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja Helga, jetzt muß ich mich nochmals melden!
Zu deiner Frage, ob die Almwirtschaft aufgegeben wird, wenn sie nicht mehr gefördert wird kann ich mit einem ja beantworten.
Warum, weil zB. In unserer Gegend sehr viele kleine Betriebe sind die von den Milchbetrieben die Stierkälber kaufen und diese als Ochsen auf die Alm treiben.
Erstens sind deren Heimflächen meistens so klein (Schläge) das es für andere größere Betriebe mit deren großen Technik gar nicht möglich ist diese kleinen Flächen zu bewirtschaften und auch sind sie meistens zu weit entfernt.
Daher sind so manche Gemeinden und Tourismusverbände sehr froh, das es diese Bauern noch gibt!
Ja und gerne mit den Tieren arbeiten sie und auf die Alm gehen sie auch gern, verbinden meistens das Wochenende mit einen "Almerer", sind ja alles Nebenerwerbler.
Man kann also sagen, das die geförderte Almwirtschaft sicher Sinn macht, aber in welcher Form ist wieder eine andere Sache!
Ich kenne Gemeinden die froh wären wenn die Kleinstrukturierten Flächen noch wer bewirtschaften würde, die wollen oder müssen über kurz oder lang bezahlen, das bestimmte Flächen noch gemäht werden.
Was passiert wenn nicht mehr gemäht wird, ja richtig es wird in kürzester Zeit Wald, dann stehen die Dörfer im Wald ( Schatten) ist auch nicht schlecht, oder?


Spring antwortet um 06-06-2013 14:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vor dem EU-Beitritt wurden ALLE Almen ( ob Privat oder Servitut ) bewirtschaftet - die Bauern bekamen dafür nichts bezahlt und es war auch kein Defizit. Warum ? Weil den Bauern ihr Produkt dementsprechend honoriert wurde.




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