Antworten: 5
tomsawyer 20-04-2013 22:03 - E-Mail an User
Unia Pflüge
Hallo !
Hab bei den Gebrauchtmaschinen im Landwirt.com Unia Pflüge von seriösen Händler gesehen, die diese Pflüge :Vorführgerät 2012; 4 schar hydr. Wendepflug mit hydraulischer Schnittbreitenverstellung , mit Steinsicherúng , Stützrad, Scheibensech um ca. die hälfte der Summe anbietet wie andere westliche Pflughersteller.
Wie kann das sein ?
Auch wenns vielleicht nicht den besten Stahl verwenden , kommt man trotzdem nicht auf diesen Preis.


179781 antwortet um 20-04-2013 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unia Pflüge
Kampfpreise zur Markteinführung? Und wer sagt, dass "westliche" Pflughersteller nicht zu überhöhten Preisen anbieten?

Gottfried


Josefjosef antwortet um 21-04-2013 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unia Pflüge
Ikarus,
ein gebrauchter Unia hält sicher nicht den Preis, wie ein Kverneland, Lemken, oder Vogel in Noot.
Die westl. Herstellerpreise sind bei Gebrauchten auf jeden Fall überhöht.
Der Stahl, sowie einige Verarbeitungsschritte kommen sowieso aus einem Land wie polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn usw.
Ich meine, die Qualitätsunterschiede sind nicht mehr gravierend. Einfach ausprobieren!




Jophi antwortet um 21-04-2013 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unia Pflüge
Hallo !

Da gibts doch nur eins, Vorführer ausprobieren, wenn der dann entspricht, kaufen und so lange wie möglich behalten.


rotfeder antwortet um 21-04-2013 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unia Pflüge
Hallo!
Man kann annehmen, das der Preisunterschied dem Qualitätsunterschied entspricht. Sonst würden ja nur mehr UNIA Pflüge gekauft, wenn die um die Hälfte billiger sind. Ich habe z.B. eine polnische Setzmaschine. Hat wenig gekostet, allerdings kann man die Grindel von den Häufelkörper faßt mit der Hand verbiegen. Bei den Motorsägen ist es ähnlich, obwohl es aus China schon Sägen gibt um 70 Euro gibt es immer wieder so Deppen, die ein paar hundert Euro für schwedische oder deutsche Sägen auslegen.


traktorensteff antwortet um 21-04-2013 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Unia Pflüge
rotfeder antwortet um 21-04-2013 21:34
"Bei den Motorsägen ist es ähnlich, obwohl es aus China schon Sägen gibt um 70 Euro gibt es immer wieder so Deppen, die ein paar hundert Euro für schwedische oder deutsche Sägen auslegen."

Und wo werden in Zukunft unsere Jobs bleiben? Die Chinesen sind schlau genug, die bekommen jetzt schon einige Dinge gut hin (= kopieren es), und sie werden in den nächsten Jahren weiter aufholen. Unter unzumutbaren Produktionsbedingungen, für Menschen und Umwelt. Wie lange soll das weitergehen? Bis man sich hier in Europa selbst Billigprodukte aus China nicht mehr leisten kann, weil es hier keine Jobs mehr gibt?

Die Verlagerung unserer Industrie in den Osten und nach Asien ist eine Katastrophe. Im Moment werden Arbeitslosengelder und Sozialhilfen sowie Pensionen auf die Staatsschulden aufgeschlagen, wobei schon jetzt jeder begreift, dass das ein Ende haben wird. Siehe Deutschland: Bruttolohn bis 2500 Euro bedeutet in Zukunft eine Pension unter der Armutsgrenze, von Hartz 4 gar nicht zu sprechen.

Unser Wohlstand ist durch unseren Wirtschaftskreislauf begründet, der immer mehr ausgehöhlt wird. Alle Abflüsse daraus bedeutet weniger Wohlstand. Und wer sich China-Glumpert kauft, unterstützt das. Schlimm genug, dass man in manchen Bereichen gar nicht mehr um China herum kommt (Elektrogeräte/Bekleidung usw.).


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