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binido 01-04-2013 08:54 - E-Mail an User
Moderne Mondkälber
Die Nerven im Hause der AMA liegen seit einer Kontrolle aus Brüssel, über die Almfächenerfassung blank. Nach Flächengrössenansicht müssten müssten österreichs Rinder auf den Almen sogar in der Lage sein Steine, Latschen und Bäume zu fressen und sogar in der Lage sein wie Gämsen auf den Felsen herumzuwandern nach Feststellung der Brüssler Kontrollorgane.
Dieses Phänomen war den Brüssler Oberkontrolloren eine Reise nach Österreich wert um sich selber von den übernatürlichen Verdauungsfähigkeiten der Rindermägen auf unseren Almen zu überzeugen.
Doch leider Vorort gabs dann eine Riesenenttäuschung, Geröll, Latschen und Bäume standen unversehrt da und keine auf Felsen herumkraxelnden Rinder, nur der Gottes ähnliche unfehlbare Zustand der AMA war plötzlich in Frage gestellt.
Da laut AMA dieser möglicher Zustand vollkommen unmöglich sein kann hatte man rasch die zuständigen Sünder ausgeforscht, nach AMA waren es die vielen Antragssteller durch zuflüstern ihrer Berater und Beratungsstellen, sowie die noch grössere Anzahl von Almauftriebsbauern die sogar von der Möglichkeit der Mitwirkung an der Almflächenerfassung vollkommen ausgeschlossen waren und die damals festgestellten Flächenergebnisse ohne Wenn und Aber zur Kenntnis nehmen mussten.
Die AMA stellt dazu fest Fehler ihrerseits sind vollkommen ausgeschlossen, sie prüft nur auf tagesaktuelle Vorgaben, was gestern noch Gültigkeit hatte, kann morgen schon ein mit Sanktionen zu behaftender Zustand sein, darum auch die unterschiedlichen Flächenergebnisse von ein und derselben Alm nach jeder Vorortbesichtigung.
Jetzt sind die Prüfer der AMA in nächster Zeit damit befasst die genauen Weideflächen auf den Almen zu ermitteln, jedes nichtgrasbare Gras, herumliegende Steine, Felsen, Stehendes und herumliegendes Gehölz sind abzuziehen, da sich dieser Zustand laufend ändert (Felsstürtze, Trittschäden, Unkraut statt Gras wächst nach usw.) wird in Zukunft eine Satelitenüberwachung der Almen erwogen.
Was es Seitens Brüssel gar nicht geben kann ist eine reine Waldweide (d.h. Die Alm bzw. Weidefläche ist zum überwiegenden Teil bewaldet). Nach Brüssler Amtsverständniss kann auf der gleichen Fläche kein Baum und darunter noch Gras stehen, die Rinder müssten unweigerlich verhungern oder die Rinde von den Bäumen nagen.
Auch für die Lösung dieses Problem war die AMA gefordert und hat eine Lösung gefunden.
Rinder die sich auf Flächen befinden die in keinem Mehrfachantrag aufscheinen bzw. nicht aufscheinen können, werden ab sofort amtsmässig auf Papier auf dem Mond geschossen, und verweilen dort solange am Papier bis sie wieder auf AMA Flächen gelandet sind.
Für diese Rinder hat man den neuen Begriff des modernen Mondkalb kreirrt.

Aber natürlich müssen diese Rinder trotzdem jederzeit von einem AMA Prüfer auffindbar und erreichbar sein, deshalb denkt die AMA ernsthaf nach auf dem Mond eine Aussenstelle zu errichten.
Hauptproblem für die AMA dort ist das akuter Sauerstoffmangel herrscht, und somit macht man sich Sorgen das unter diesen Sauerstoffmangel die Prüfer bei ihren Kontrollen zu obskuren Ergebnissen kommen.




Haggi antwortet um 01-04-2013 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Moderne Mondkälber
Na da schau her!!!

Traurig aber wahr! ECHT...

Schade, daß heute so ein bedeutsamer Tag ist, da wird dir das keiner glauben ;-]


Lavanttaler antwortet um 01-04-2013 16:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Moderne Mondkälber
Irrtum - schlecht recherchiert!
Alle Rinder die auf österreichs Almen sich befinden oder befanden, fallen nun unter die Kategorie "Vom aussterben bedrohte Tierart", da sie sich von Bäumen, Latschen, Almrausch ernähren, und auf Felsen herumkraxeln.

Mfg Lavanttaler



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