hans_meister 25-03-2013 11:42 - E-Mail an User
Internetbetrug: Nicht jedes Schnäppchen ist ein Häppchen
Die Verführungen im Internet sind mannigfaltig. Besonders bei Gebrauchtmaschinen - aber auch bei allen anderen Artikeln - ist das Angebot groß und manchmal das eine oder andere Schnäppchen dabei. Leider weiß man nicht wie seriös das Angebot und der Anbieter sind und nimmt sich auch nicht die Zeit, es wirklich zu überprüfen. Denn, wenn es das erhoffte Schnäppchen ist, muss alles schnell gehen...
Warum ergeht es immer wieder Internetkunden wie der Ameise im Honig?
Lassen Sie sich auch von Lockangeboten verführen?


rotfeder antwortet um 25-03-2013 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Internetbetrug: Nicht jedes Schnäppchen ist ein Häppchen
Hallo!
Das liegt m.M nach in der Natur des Menschen. Als Jäger und Sammler haben wir 10.000e Jahre unsere Zeit verbracht, und plötzlich ist alles anders. Die Schnäppchenjagd ist halt ein ersatz, weil man sonst nichts mehr zu erlegen hat. Und über ein besonders billiges Ding, das man ergattert, bevor es die anderen schnallen, freut man sich wie über einen üppigen Pilzfund im Wald.


zehentacker antwortet um 25-03-2013 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Internetbetrug: Nicht jedes Schnäppchen ist ein Häppchen

Die Deppensteuer dürfte es schon länger geben. Jesus hat sich damit beschäftigt, die ganzen tollen Geldanlagen, über manche Viehhandelspraktiken gibt es Geschichten und natürlich jetzt auch Internet.
In den Schulen wird wichtiges und weniger wichtiges vermittelt z. B., wann war die Schlacht im Teutoburger Wald? Gesunder Menschenverstand dürfte, siehe Spekulationsskandale, bestenfalls ein Freifach sein.
ferdinand
Der Händler im Basar, der auf die Frage warum die Goldene Rolex bei ihm 7,5 Euro kostet, beim Nachbarn aber 5 Euro, geantwortet hatt: Bei mir gibt es fünf jahre Garantie war zumindest witzig.



pepbog antwortet um 25-03-2013 13:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Internetbetrug: Nicht jedes Schnäppchen ist ein Häppchen
Betrug gab es schon immer - ob früher von hausierenden und dann fahrenden Händlern vor oder der vorvorigen Jahrhundertwende bis zu heutigen manchen Genossenschaften - die ja ursprünglich auch gewinnfrei handelten.
Nun in Zeiten des Kommunikationszeitalters hat sich nicht nur die Form des Betruges geändert, sondern auch der Bekanntheitsgrad desselben. Früher drang dieser halt nur bis zum Wirtshaustisch.


Fallkerbe antwortet um 25-03-2013 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Internetbetrug: Nicht jedes Schnäppchen ist ein Häppchen

Als beispiel für den perfekten Betrug fällt mir auf Anhieb der "Ablasshandel" unserer guten Mutter Kirche ein.
Weiß jemand einen Fall, wo die Kirche ihren Betrugsopfern das ergaunerte Geld oder die Grundstücke zurück gegeben hat? Warum Wohl, ist die heilige Katholische Kirche der größte Grundbesitzer in Österreich?
Da sind die Billigsttraktorenhändler aus England ;-) doch noch Waisenknaben dagegen.

Hier wie dort hilft ein wenig nachdenken (@50plus würde von Hausverstand sprechen) und gesunde skepsis, um so manche Abzocke frühzeitig erkennen und umgehen zu können.

mfg


svoboda12 antwortet um 02-04-2013 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Internetbetrug: Nicht jedes Schnäppchen ist ein Häppchen
Ich habe da andere mögliche Betrügereien erlebt:

Ich habe vor ca 3 Monaten ein Pferd ins Internet zum Verkauf um 2500€ gestellt, einige Tage später hat sich ein Interresent per mail gemeldet.
Kurzfassung der übersetzten und ausgedeutschen Mail: Hallo, ich hätte interrese an ihrem Pferd, bin aber aus England. Ich will dieses Pferd aber unbedingt haben. Ich werde vorbeikommen und es anschauen und gleich mitnehmen und in bar bezahlen.

Ich: Ok, melde dich einige tage vorher, daß wir die Stute auch sicher noch haben.

Er: Ok

2 Tage später
Er: Ich lasse es von einer Reederei abholen und dieser überschifft mir die Stute zu mir.

Ich: Ok

nach 1 Tag
Er: Das Schiff ist unterwegs, Das Schiff kommt von Algerien und ist ca. in 36h bei Ihnen. Aber Sie müßen zuerst für die Verschiffung 1000€ an die Reederei zahlen, Sie bekommen dann 3500€ von mir zurück.

Ich: Nein Sicher nicht. Du kommst vorbei, gibst mir das Geld und du kannst das Pferd haben. oder bezahle du die 1000€.

nächster Tag:
Er: Haben Sie das Geld schon überwiesen? Bitte, Bitte überweisen Sie es. Das Schiff ist in 20h bei Ihnen. Bitte ich will dieses Pferd unbedingt haben.

Ich: wenn du es unbedingt haben willst, dann holst du es ab, gibst mir das Geld und dann kannst du es haben, ohne Geld keine Ware!!!

Er hat dann noch einige male gebettelt ich soll das Geld für die Überschiffung überweisen (Er hat uns auch ein ausländisches Konto und eine Reederei bekanntgegeben, Die reederei war aber im Internet nicht aufzufinden)
Ich haben nicht mehr darauf geantwortet und nach 2 Tagen hat er eine Ruhe gegeben. Ich vermute, daß das auch so eine Betrügerei war.


svoboda12 antwortet um 05-04-2013 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Internetbetrug: Nicht jedes Schnäppchen ist ein Häppchen
@ tria

Nein, der wartet wahrscheinlich noch auf das Geld.



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