Antworten: 19
Mirsa 19-03-2013 14:13 - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
was kann man machen gegen Ampferpflanze im Bio bereich?
auser mühseliges stechen!



Waldfux antwortet um 19-03-2013 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Aus dem Bio Programm aussteigen und chemisch behandeln!!!


rotfeder antwortet um 19-03-2013 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Hallo!
Im Biobereich soll man Ampfer überhaupt nicht bekämpfen. Bei einigermaßen vernünftiger Bewirtschaftung gibt es sowieso keine Ampferpflanzen. Die kommen nur zum Vorschein, wenn der Bauer den Beruf verfehlt hat.
Lasst euch nicht immer so eine Fobie über Ampfer einreden, wäre mein Rat.


Landbauer antwortet um 19-03-2013 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Hallo!
Zu Rotfeder:
Wäre wohl besser du beschreibst uns deine Sicht der vernünftigeren Bewirtschaftungsweise, anstatt über jene die wirklich ein Problem mit dem Ampfer haben zu lästern.
Bin über jeden Ratschlag von deiner Seite aus wirklich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
(ein mit Ampfer zu kämpfender) Landbauer


Mirsa antwortet um 20-03-2013 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
habe mit 23 jahren den elterlichen hof übernehmen müssen da sie beide gestorben sind!
also ich denke das ist schon eine berächtigte frage!!!
und das bauern schlechte bewirtschaftler sind die ein ampferproblem haben ist eine scheiß aussage!!!


soamist2 antwortet um 20-03-2013 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
rotfeder, du bist ein dummkopf


Joe_D antwortet um 20-03-2013 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
.......beobachte mal deinen Feind(Ampfer bekämpfen...) wo kommt er in der Natur (vom Menschen nicht beeinfluste Fläche..) vor
was könnte dem Ampfer gefallen....



speedy2 antwortet um 20-03-2013 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Wie Waldfux schon schrieb, chemisch bekämpfen,
Du wirst schon so wie ich drauf kommen, das Roundup das einizge ist, was hilft,
Wir haben auch allerhand ausprobiert, ausstechen hat überhaupt nix gebracht. Weide auch nicht. Früh mähen auch nicht. Ackern, naja, vielleicht sind sie ein wenig weniger geworden. Nach dem Ackern kann man wenigstens die Wurzeln schön herausziehen bzw. mit einem Kübel einsammeln.

Ich bin überhaupt nicht für Chemie, aber beim Ampfer hat man meiner Meinung nach keine andere Chance, das ist meine Erfahrung ...
Habe bei meinen ersten 2 Touren im Frühjahr mit der Bucklspritze so im nachhinein gesehen 90% ausgelöscht,
ich glaube 10l waren es, die waren leer, 1,5ha ungefähr. Da ist ein halber Tag weg.
Dann ein Jahr drauf noch eine Runde und ich fand eigentlich kaum mehr welche.
Jetzt habe ich ein Handfläschchen, mit dem werde ich heuer nochmal gehen.



Mirsa antwortet um 20-03-2013 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
ich darf aber im bio nicht mit roundup! und aus dem bioprogramm aussteigen eher nicht


hjokl antwortet um 20-03-2013 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
hallo,

Wir hatten früher stark Ampfer verunkrautete Wiesen, Hofnahe Flächen, Weidegang bei schlechtem Wetter halt die bekannten Sünden.
1984 Flächenspritzung mit weiss jetzt nicht mehr wars Round Up oder Rumexan oder sowas.
Beim nächsten Aufwuchs kein Ampfer mehr aber in den Folgeaufwüchsen wieder immer mehr bis zum alten Stand wenn nicht sogar noch mehr.
Auf Grund dieser Aktion bin ich zum Bio gekommen.
Auch nach mehreren Schnitten konnte die Milch vom Heu dieser Wiesen nicht zum füllen der Milchflasche für ein Kleinkind verwendet werden.
Die Milch hat geschäumt, beim Kochen gleich übergegangen, gestunken usw.
Proben in der Sennerei natürlich alles ok.
Heute sind wir bemüht die Grasnarbe nicht zu verletzen, wenn die letzten Tage geweidet wird geht meine Frau mit einem Kübel durch und sät händisch die kahlen Stellen, die Kühe treten den Grassamen dann etwas in den Boden.
Nach dem Heuen und vor dem Güllen dasselbe.
Wenn es das Wetter zuläßt im Frühling sehr früh auslassen (Weidegang), die Blätter der Unkräuter sind als erste da, dann knappern die Kühe auch noch davon und das bremst die Unkräuter dann gleich einmal.
Auf Flächen zum heuen wenn die Blätter 10 cm hoch sind evt. mit einer Gittermatte drüber, das Gras biegt sich und die Blätter werden beschädigt.
Halt immer dranbleiben.
gruss jakob


Mirsa antwortet um 20-03-2013 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
vielen dank für den tipp


luky01 antwortet um 20-03-2013 11:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
meiner meinung nach kommt er in sehr intensiver bewirtschaftung häufiger vor.

in den flächen die ich nur 2mal mähe ist er selten anzutreffen als in denen, wo ich 3mal und öfter mähe.
heuer hab ich mir einen kalkstickstoff dazugekauft aus dem grund, weil ich leztes jahr heu kaufen musste und als draufgebe sehr viel ampfer dabei war.

mal sehn wie der kalkstickstoff wirkt.....


Schaf_1608 antwortet um 20-03-2013 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
hjokl
Sehr guter Beitrag!
An deinem Beispiel sieht man das chemisch behandeln ohne das System zu verändern sinnlos ist. Da Ampfersamen 100 Jahre keimfähig bleiben, kehrt man schnell zu alten Situation zurück...
Deine Tipps sollte sich jeder Landwirt zu Herzen nehmen...

Im übrigen glaube ich das rotfeder das selbe gemeint hat, ihn dafür mundtot zu machen zeugt eher von einem dummkopf


Spring antwortet um 20-03-2013 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Mirsa, du kaufst dir einen Ampferspaten im raiffeisen Lagerhaus und es kann los gehen.. bleibst alle Jahre drauf - laufst jeder neu wachsenden Ampferplanze nach und stichst sie aus. Du bleibst nicht nur fit, du wirst auch Ampferfrei. Viel Spass dabei !


speedy2 antwortet um 20-03-2013 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
hmm hjokl, dann bin ich schon auf den kommenden Aufwuchs gespannt, wenn das bei uns auch so ist, dann würde der Ampfer ja wieder kommen, hoffentlich nicht :)


rotfeder antwortet um 20-03-2013 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Hallo!
Ich bin nur schreibfaul, ich wollte niemandem eine Abfuhr erteilen. Jetzt ist die Frage, Ampfer im Acker oder Ampfer im Grünland. Ich gehe mal von Grünland aus, da hängt das sehr mit der Intensität der Düngung zusammen.
In Naturschutzwiesen mit spätem Schnitt ist kein Ampferproblem. Auch war vor 100 Jahren davon nichts zu spüren.
Somit einige Ratschläge, um Ampfer hintanzuhalten: Schnitthöhe von 8 cm einhalten und keine Narbenverletzung
Bodenverdichtung vermeiden durch Niederdruckbereifung und befahren nur bei trockenem Boden, Nitrat soll nur in den obersten 5 cm vorkommen, durch Maßnahmen wie oftmaliges Güllen von sehr geringen Mengen anstelle von einmalig die gesamte Menge. Am besten wäre überhaupt sehr wenig Stickstoff düngen usw. Ich bin halt schon älter, auch ich habe Ampfergestochen und verschiedenes probiert. Meine Erfahrung ist, es hift nur ein vernünftige bewirtschaftung da verschwindet er von selber( mit Toleranz von einigen Pflanzen am Schlag).
Ähnlich wie beim Abnehmen, es nützt nichts immer wieder viele Kilos abzunehmen, sondern nur eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, um dauerhaft Erfolg zu haben


Aequitas antwortet um 20-03-2013 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Das Ampfer in Naturschutzwiesen nicht vorkommen kann ich nicht bestättigen, wir haben eine WFR Fläche, (sicher schon +15 Jahre so bewirtschaftet ) Düngeverbot, einmädig und Schnitt ab 1 Juli.

Hier gibts auch Jahre wo massiv der Ampfer ist, aber da hilft halt nur am besten ausstechen, und das jedes Jahr, dann wirds auch leichter mit der Zeit.

Aber da austechen nicht so einfach ist und auch nur gut geht wenns etwas feucht ist der Boden mach ich eine Punktbekämpfung, Harmony hab ich schon versucht weil Kleeschonend, aber hat nicht so gut gewirkt.

Glyphosphatprodukte wie Roundup wirken sehr gut, jedoch muss man genau aufpassen mitn Spritzen das man nicht das umliegende Gras benebelt weil man sonst immer einen Fleck Grasnarbe killt.


Da du Bio bist würde wohl nur der Ampferstecher in Frage kommen oder abflammen, obwohl ich von abflammen nicht so viel halte weil die Wurzel wieder austreibt.

Alles andere wie Nährstoffversorgung etc kannst du machen als Vorbeuge aber solange du nicht mal konsequent 2 Jahre nach jedem Schnitt mit dem Ampferstecher durchgehst wirst du das Problem nicht so schnell los. lg


hjokl antwortet um 20-03-2013 23:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
hallo Speedy,

Ampferbekämpfung
hmm hjokl, dann bin ich schon auf den kommenden Aufwuchs gespannt, wenn das bei uns auch so ist, dann würde der Ampfer ja wieder kommen, hoffentlich nicht :)

Es kommt darauf an ob Du in die offenen Lücken, die der "verbannte" Ampfer hinterlassen hat ein starkes Gras zum Aufwuchs bringst das schon etwas "erwachsen" ist bis der Ampfer sich wieder heimisch fühlt.
gruss jokl


speedy2 antwortet um 21-03-2013 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Aha, ich kanns nicht mehr so genau sagen, aber ich glaube, ich habe nach der ersten runde die kahlen stellen nach gesät, aber im Prinzip verwachsen sich die kahlen stellen nach meinen Beobachtungen von alleine sehr schnell und der Ampfer treibt kaum wieder aus. Nun bin ich schon gespannt, wann wirds endlich wärmer :-)


speedy2 antwortet um 21-03-2013 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampferbekämpfung
Achja, ich gebe zum Roundup immer eine Rote farbe (gekauft im LGH), somit sieht man, wo man schon gespritzt hat.


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