Vom Mais zum Biostrom

Antworten: 25
AUK 10-03-2013 21:40 - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
Hallo !

Heute war eine interessante Sendung im BR zu sehen, und dabei wurde mir wieder einmal sehr mulmig was wir Menschen mit der Natur so anstellen ....

Schönen Abend noch !


 


j7810 antwortet um 10-03-2013 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
das ist kein biostrom sondern AGRARSTROM!!!!!!


schellniesel antwortet um 10-03-2013 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
@auk

Mais ist nur als Intensivkultur Problematisch warum dieser nun so massenhaft angebaut wird mag viel gründe haben!
In D besonders in Bayern ist der Grund der Biogas Boom und die verfehlte Politik.
Ändert aber auch nix dran wenn es sowie es bei uns in der STMK ist, die Auswirkungen die selben sind nur die Gründe sind halt andere....

Und hierzulande wird Mais schon einige Jahre länger weitaus Intensiver gebaut man kennt die Folgen man kennt die Auswirkungen. Aber erst wenn man sie am eigenen Leib spürt beginnt man zu suchen und so wie es in der STMK ist großteils bei den anderen....

Und so ist der Markt auch wenn so wie in dem Beitrag auf Kleinstrukturierte Lw geprädigt wird ändert das nur bedingt was. Was ändert sich wenn 100 Baueren Jeweils 5ha Mais anbauen und einer BGA verkaufen oder eine BGA von 100 Bauern 5ha Mais Kauft oder deren Flächen Pachtet?


Mfg Andreas




DJ111 antwortet um 11-03-2013 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
@ j7810: Ich hab die Sendung zufällig gesehen und in einem Fall war es tatsächlich "Biostrom", da es nämlich eine Anlage von 4 Biobauern war ;-)

Grundsätzlich bin ich aber gegen hoch subventionierte Mais-Biogasanlagen.
Vor allem weil diese dann in den jeweiligen Gebieten massiv indirekt geförderte Pachtpreise zahlen und das eigentlich eine massive Wettbewerbsverzerrung gegenüber fast allen anderen Branchen in der LW ist!

Man könnte doch z.B. auch einem Schweinebauer 40 % zu seinem Stall und seinen Maschinen dazuzahlen und dann noch einen garantieren Fleischpreis von 3 € je kg auf 15 Jahre garantieren - hätte einen ähnlichen Effekt - (funktioniert auch mit anderen lw. Produkten ).

Ich kann es jedenfalls nicht mehr hören oder lesen, dass da Millionenbeträge an Förderungen bezahlt wurden und werden größte Maschinen haufenweise neu angeschafft werden, Pachtpreise jenseits 1000 € locker bezahlt werden und dann gejammert wird, dass sich das nicht ausgeht bzw. wenn der Maispreis wie vor einigen Jahen etwas ansteigt, höchste Vertreter von LWK und Banken gemeinsam nach Wien ziehen um höhere Einspeistarife zu verhandeln, damit nicht zig übersubventionierte Betonburgen im Land pleite gehen würden.

Auch wenn mir jetzt vielleicht mancher blanken Neid vorwerfen wird, ist es das nicht!
Ich finde solche Auswüchse einfach nur unsinnig und nichts weiter zumal die Ökobilanz solcher Anlagen auch sehr fragwürdig ist!

Ökologischen Sinn machen meiner bescheidenen Meinung nach nur Anlagen, die direkt an Viehhaltende Betriebe angeschlossen sind und wo noch etwas Bioabfall oder im Sommer anfallender Grasschnitt mitverarbeitet wird!

Gruß, DJ




carver antwortet um 11-03-2013 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
@DJ
auch meine Meinung!

lg carver


Steyrdiesel antwortet um 11-03-2013 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
Hallo,

@schellniesel, was sind die Folgen und Auswirkungen? (abgesehen jetz von der Verbreitung d. Maiswurzelbohrers)

mfg
Steff


agrobertl antwortet um 11-03-2013 17:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
@dj
zustimmung.
die böden werden innerhalb kürzester zeit ruiniert durch schwerste geräte, (auf pachflächen wird ja immer geerntet so lange man fahren kann) und keiner denkt weiter als die Förderperiode.
Die gemeindewege wurden (werden) ruiniert und zahlen tut die allgemeinheit.
eine biogasanlage mach nur dann ökologisch sinn, wenn die viehgülle auch verwendet wird und die abwärme auch genutzt wird.
lg



schellniesel antwortet um 11-03-2013 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
@steff23

Weiß ja net von wo du Bist aber den Wandel der kulturlandschafft den hat es in der Südlichen stmk schon vor 15-20 Jahren in der form gegeben wie man ihn in Bayern wegen der Bgas befürchtet! Maisanteil musste per Verordnung nun auf 75% (auf selben Schlag muss nach 3xMais nun eine andere Kultur hin) der Ackerflächen beschränkt vorher waren wir bei ~80%. in Bayern ´wird schon wegen einem drittel Maisanteil gejammert!

Auch die Probleme die einhergehen mit der Erosion...
In D sind sie da wenigsten in Sachen Erosion mindernder Saat schon etwas voraus. Engsaat ,Mulchsaat Verordnungen....

Auf den Steirischen Hügeln scheint soviel Feinerde zu geben das wir bedenkenlos Jährlich Millionen von Tonnen samt dünger ect in unser Bäche Straßen Gräben und Ortschaften buxieren? wer zahlt die Beseitigung?

Dann hagelt es wieder neue Grenzwerte jeder schimpft und niemand weiß so recht wohin nun mit der vielen Gülle. vieles Illegal bzw mit schwindligen Gülleverträgen eben grauzonen usw.


Das nächste ist das was eben in den Letzen jahren sehr publik gemacht worden ist sind die Beizen die eben die enge Maisfruchtfolge noch ermöglichen mit großen bedenken was die Bienenverträglichkeit angeht!

mfg Andreas


Steyrdiesel antwortet um 12-03-2013 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
Hallo,

ja bei mir (GU) ist es nicht ganz so hügelig, kann aber deine Bedenken wegen der Erosion durchaus verstehen.
Die Deutschen sind sowieso viel schneller beim Jammern und darufhin Handeln (siehe Insektizid Beizen)
Diese Beizproblematik ist aber zum Großteil auf das Problem mit dem Maiswurzelbohrer zurück zu führen, welches uns in den nächsten Jahren noch sehr viel Kopfzerbrechen bereiten wird.

Fakt ist aber auch, und das sollte mMn nicht übersehen werden, wir befinden uns im Süden der Stmk in einer absoluten Gunstlage für den Maisanbau. Wir haben weltweit!! die höchsten Durchschnittserträge beim Mais!
Und zweifelsohne ist der Mais für sehr viele Bauern in unserer Gegend ein ganz wichtiges Standbein, ohne dem sicher der ein oder andere Bauer nicht mehr wirtschaften könnte.

mfg
Steff


schellniesel antwortet um 12-03-2013 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
@steff23

Hast dich von unseren Pflanzenschutzreferenten schön Berieseln lassen? Bei dem wäre der Bt mais die einzige richtige Lösung....

Ja es stimmt das es in der So Stmk weltweit die besten Durchschnittserträge Bei Mais, Besonders bei KM gibt!

Nur das wirtschaften muss man etwas anders Betrachten den zu welchen Preis wir den intensiven Maisbau eigentlich betreiben und dei frage stellt sich eher wie lange noch...

Gerade aufgrund der Gunstlage muss es uns doch möglich sein diesen Wirtschaftlichen Vorteil auch sinnvoll umzusetzen und eben flächenmässig öfter auf Mais zu verzichten...

In GU bist du noch im gelobten Land!!! Ich hab schon so oft gesagt wenn ich 10km in Richtung norden Fahre (GU) bin ich in einer Anderen Welt. Grünland das regelmässig gemäht wird und das auch noch auf Flächen mit annehmabaren Gefälle....
Fährt man von mir aus 10km in den Süden dann gibts defakto kein richtiges Grünland mehr die auch so unmögliche fläche ist Acker und zu 75% steht da auch Mais drauf......

In meiner Kindheit hat das noch ganz anders ausgesehen.... is grade mal gute 15 Jahre her...

dj111
kann ich nur teilweise zustimmen.

Haben die Schweinbauern in der Stmk nicht gerade das auch gemacht und sich mit der Pflanze Mais und Subventionen was aufgebaut.
Wir haben trotz sehr geringer dichte an BGA dennoch pachtpreise um die ominösen 1000€! Wie kommts?

Jeder der am trog sitzt frisst! Warum sollten Bgas auf Geld verzichten das ihnen lt Gesetz zusteht?
in D weitaus mehr als in Ö das sollte auch mal Festgehalten werden. den von Wie viel neu geründeden BGAs in Österreich waren nicht schon zumindest schon einmal Insolvent?

Wie gesagt DJ111 da gebe ich dir recht eine BGA sollte eben nicht mit Frischmasse vom Acker betrieben werden sondern viel mehr ohnedies anfallende Gülle weiter veredeln.... So hat man eine Doppelnutzung drauf.
Klar mit weniger Energieausbeute allerdings auch mit weniger Input....

Das sind auch die BGAs die wirtschaftlich weit besser da stehen....

MfG Andreas


mosti antwortet um 12-03-2013 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
mit prozessgasanlagen wird metangas erzeugt, mit dem sogenannter grüner strom erzeugt wird. wird gefördert um der wirtschaft (baugewerbe und landtechnik) absätze zu sichern und für energiekonzerne ein grünes mascherl bereitzustellen. mit bio und nachhaltig hat dies absolut-nichts zu tun!!!


mosti antwortet um 12-03-2013 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
möchte ökologisch sinnvolle biogasanlage machen, aus rindergülle und biomasse (rasenschnitt und gras aus landschaftspflege), kleinanlage mit etwa 50m³ biogas je tag. um irgendwie wirtschaftlich zu werden ist es nötig möglichst viel selber zu machen und gebrauchte teile einzusetzen. für derartige projekte ist es kaum möglich ne genehmigung zu erhalten, da es nicht im interresse der wirtschaft und der energieversorger ist !!! gleichgesinnte bitte melden, möchte trotzdem was zum laufen bringen, einige kluge köpfe hab ich schon im boot. lg mosti


Steyrdiesel antwortet um 13-03-2013 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vom Mais zum Biostrom
Morgen,

@schellniesel,
keine Sorge, den Planzenschutzreferenten glaub ich schon nicht alles.

Das mit den höchsten Durchschnittserträgen habe ich mir noch aus der Schulzeit gemerkt.... ;)

Ich galube nicht das der Maisanbau in den nächsten Jahren zurückgehen wird, ausser durch den Schadensdruck des Maiswurzelbohrers.
MMn gibt es zwei Wege diese Gunstlage zu nutzen: Wirtschaftlich oder ökolgisch. Beides wäre sicherlich optimal, jedoch hast du dann den Vorteil d. Gunstlage nicht mehr wenn du z.B. vermehrt Getreide oder Grünland bewirtschaften würdest.
Stimmt ich bin wahrscheinlich noch in einer nicht so Maisintensiven Gegend wie du. (Stichwort Sterzautobahn :))
Aber man sieht ja auch in Holland sehr viel Grünland. Warum? Weils eine Gunstlage dafür ist.
Oder der Getreideanbau in Mecklenburg-Vorpommern.
Das ist überall so das die Landwirte das anbauen das am Standort optimal wächst.

mfg
Steff




schellniesel antwortet um 13-03-2013 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@steff

Naja IN MV schaut es in Wahrheit ein wenig anders aus als du denkst...

http://www.landwirtschaft-mv.de/cms2/LFA_prod/LFA/content/de/Fachinformationen/Nachwachsende_Rohstoffe/Biomasseproduktion/Einordnung_von_Energiepflanzen_in_die_Fruchtfolge/Saatgutverband2009EVA%5B1%5D.pdf

Die Stmk is eizigartig.... in ihrer sturheit amMais deratig festzuhalten.

Nur mal so zur anregung für die Stmk gibt es nicht eine getreide sorte die Speziell für diese Anbauregion gezüchtete wurde.
Glaubst du nicht das es auch bei uns nicht möglich wäre statt 4t Weizen 8t je ha in Guter Qualität zu produzieren. Dann schaut das in manchen Jahren Fallweise ganz anders aus mit dem Brotbaum Mais....

Der ölkürbis lebt und stirbt bei uns ja auch nur mit dem Maispreis. Wir haben hohen Maispreis-Anbaufläöche Ölkürbis geht zurück....
Wobei der Ölkürbis wohl einer der schglechtereb Alternative zum Mais ist rein ökologisch gesehen...

Mfg Andreas


Piaui antwortet um 13-03-2013 15:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Oi
Bin gerade von der Sojaernte in Brasilien zurück. Zur Diskusion möchte ich hinzufügen dass ich einmal der Gentechnik etwas kritisch gegenüberstand. Die Medien leiten eben Europäische Bürger in diese Richtung. Auf der anderen Seite ist das ja auch ein sehr gutes Verkaufsargument um unsere Produkte von der "Masse" abzuheben. Gentechnisch veränderder Mais hätte in der Stmk. keine Vorteile, bis jetzt nicht. Aber in Zukunft könnte mann sich einiges an Chemie einsparen. Ich spreche hier aber nicht von Monomais denn Fruchtfolge sollte sowiso Standart sein, in meinem Betrieb KM, Soja - WB, Kürbis - WB. In Brasilien hat der Anbau von GV- Mais eine Reduzierung von ca,60% gebracht, scheint aber in keiner Statistik auf da ja auch eine Riesige ausweitung der Anbaufläche stadgefunden hat. Bilder wie dieses wirt es in Zukunft nicht mehr geben da der Mais in Zukunft neben Raupen auch gegen div, Blattkrankheiten Resistend ist RR will man nicht weil im Wechsel schon RR Soja steht.



 


schellniesel antwortet um 13-03-2013 15:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@piaui

Waren die Brasilanischen bauern nicht mehr Naiv genug hast du aushelfen müssen.Wo leigt jetzt der Unterschied ob ich es mechanisch Insektizide ausbringe oder die pflanze dieses selber Produziert??

Ja in der Kostenersparnis?

Und im Gegensatz zur mechanischen ausbringung wo es wartezeiten gibt prodziert der Maius sein gift solange er wächst!!

Alles Klar!!

Und so wie es derzeit aussieht ist nicht der Beizenabrieb der hauptverursacher für das Bienensterben sondern das Schwitzwasser (Gutattionswasser) der Maispflanzen...

Mfg Andreas


Steyrdiesel antwortet um 13-03-2013 18:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,

schellniesel, ich weiß wie es in MV ausschaut, ich hab 2 Sommer lang dort gearbeitet.

Und ich weiß auch das es kein Problem ist bei uns Getreide mit 8to/ha zu dreschen.
aber in MV dreschen sie 10to/ha.
Das ist der Unterschied in einer Gunstlage!

@Piaui,
hast du in Brasilien gearbeitet oder dir das nur angeschaut?
Wie bist du dazu gekommen, würde mich auch für sowas interresieren.

mfg
Steff



schellniesel antwortet um 13-03-2013 18:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@steff
nein sie dreschen fallweise auch bis zu 14t/ha....
ich rede aber von Durchschnittserträgen und da sind wir bei 4t in der STMK!! Und in MV bei 10t... dennoch haben die eine recht anschauliche Fruchtfolge sicherlich mit viel Getreideanteil
das kann ja weiterhin auch in der Stmk mit dem mais so sein wenn wir einen 50% Maisanteil hinbekommen ist das ja schon i.O.

Mfg Andreas




baerbauer antwortet um 13-03-2013 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@schellniesel
in mv 10t durchschnitt ist übertrieben - und 4t durchschnitt in der stmk kann schon stimmen, aber schau mal mit welcher Technik da der durchschnitt ausgestattet ist und wie man die Kulturführung im Qualitätsweizen beherscht.
Da ist überall Potential drinnen.
lg Christian


Steyrdiesel antwortet um 14-03-2013 08:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,

14to aber nur stellenweise und sicher nicht im Durchschnitt.

Aber das zeigt nur noch deutlicher auf das wir für den Getdreidebau in einem Benachteiligten Gebiet sind.

mfg
Steff




schellniesel antwortet um 14-03-2013 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@steff23

Voriges jahr wurden aber fast 10t Wintergertse pro Ha auch bei uns stellenweise geerntet.
Sicher gibts klimatisch bedingt Kulturen die eben besonder gut in verschiedenen regionen gedeihen aber das sonnst alles Unwirtschaftlich ist liegt wohl eher daran das man gerne mal Pacht um 700€ zahlt dann will halt keiner bei eher schwieriger kulturführung was riskieren.....

Möglich ist soviel mein gedanke ist halt nicht mit der Brechstange den MAsi halten sondern schön langsam dahin arbeiten das wir auch mit naderen Kulturen eien ähnlichen DB schaffen können...

Anders ist bei der Sturheit an eien umdenken ohnedies nicht möglich!

Mfg Andreas


Steyrdiesel antwortet um 14-03-2013 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Genau, stimmt.
Das mit der Pacht ist halt auch so eine Sache, grundsätzlich hast ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder Pachten oder kaufen. Und wenn du in unserer Gegend die Grundpreise anschaust, weißt vielleicht warum da eine etwas höhere Pacht immer noch wirtschaftlicher ist als kaufen.
Die dritte Möglichkeit wäre es bleiben zu lassen, was aber sicher nicht im Sinne der Landwirtschaft sein kann.

Ja das wäre ein guter Ansatz. Aber da müssen die meisten Bauern ihre Einstellung ändern.
Bei uns hört man oft: Ein Bauer mit guten Mais Erträgen wird nie gute Getreideerträge haben....

mfg



Steyrdiesel antwortet um 14-03-2013 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Genau, stimmt.
Das mit der Pacht ist halt auch so eine Sache, grundsätzlich hast ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder Pachten oder kaufen. Und wenn du in unserer Gegend die Grundpreise anschaust, weißt vielleicht warum da eine etwas höhere Pacht immer noch wirtschaftlicher ist als kaufen.
Die dritte Möglichkeit wäre es bleiben zu lassen, was aber sicher nicht im Sinne der Landwirtschaft sein kann.

Ja das wäre ein guter Ansatz. Aber da müssen die meisten Bauern ihre Einstellung ändern.
Bei uns hört man oft: Ein Bauer mit guten Mais Erträgen wird nie gute Getreideerträge haben....

mfg



schellniesel antwortet um 15-03-2013 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@steff

Hör mal wann intensiver Maisanbau schon zum Problem wird...

http://www.youtube.com/watch?v=atmr5RZ58Ic

Wie man Hört ist das ein bericht aus D.
In der STMK glaubt man mit einer Reduzierung auf 75% die probleme zu beseitigen....

Noch was sehr Interessant wegen ein paar MWB-Käfern in einer Falle werden da solche Strategien gefahren....
http://www.youtube.com/watch?v=lVt7Yle-UgM
Mfg


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