Hat die AMA den Job verfehlt?

Antworten: 4
theagronomist 21-02-2013 18:29 - E-Mail an User
Hat die AMA den Job verfehlt?
Eigentlich, als die Agrar Markt Austria zu meiner Schulzeit als neue Institution vorgestellt wurde hatte diese die Funktion den agrarischen Markt zu unterstützen.
Das heißt solche Machenschaften wie dies heute passiert, mit Pferdefleischskandal, oder Weinpantscherrei, Eierschieberei und auch frühere Milchskandale sollten durch diese Organisation unterbunden werden.
Außerdem den Absatz und die Qualität Heimischer Ware in Österreich sichern und fördern.
Konsumenten aufklären und ihnen zeigen was und wie in Österreich produziert wird.
UND den Warenverkehr in und von Österreich mit Hausverstand und ÖSTERREICH dienlich vertreten.

Statt dessen ist die AMA seit den EU (Europäischer Untergang) Beitritt zu einer Förderstelle und Kontrollstelle aber vor allem zu einer STRAFSTELLE verkommen!


Milchvieh23 antwortet um 21-02-2013 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hat die AMA den Job verfehlt?
Hier bin ich voll und ganz deiner Meinung. Die Ausgleichszahlungen für die Almflächen sind hier wohl ein sehr gutes Beispiel. Nur weil ein "schwarzes" Schaf unter allen ist wird gleich die ganze Herde bestraft. Meiner Meinung nach sollten sie bei der AMA für die neue Periode wieder umdenken und sich nicht von WTO und anderen industriellen steuern lassen. In Österreich werden die wohl mit Abstand hochwertigsten Lebensmittel in der EU produziert, gleichzeitig unter sehr harten teilweise zu anderen Ländern nicht konkurrenzfähigen Bedingungen. Aber trotzdem müssen wir uns dank der freien Marktwirtschaft den Preisen der Billig Produzenten beugen. So kann und soll es auch nicht weitergehen, denn sonst ist das Unternehmen 2020 wohl auf dem Holzweg.
mfg


Woodster antwortet um 22-02-2013 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hat die AMA den Job verfehlt?

So wie ich das sehe, ist die AMA einerseits ein politisches Posterlbeschaffungsprogramm und andererseits im Auftrag der verarbeitenden Industrie unterwegs.
Die Bauern werden kontrolliert, malträtiert, teilweise wie Leibeigene behandelt.
Man hängt sich das schöne und vertrauenvolel Bild der Bauernschaft um.

Die strengen Kontolle bei den Bauern sollen dann von der überaus laschen Kontrolle der Verarbeiter hinwegtäuschen.
Die verarbeitende Industrie bestimmt als Profitmaximierer im Grund die Regeln der AMA.
Was soll da anderes herauskommen, als wir jetzt haben??




Weide1 antwortet um 22-02-2013 11:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hat die AMA den Job verfehlt?
Wenn von der EU die Fördermittel für die Landwirtschaft weniger werden sollen...
Bekommt dann der ganze Kontrollapparat welcher die Landwirtschaft kontrolliert, reguliert, schika.... und die weiteren "Mitesser" am Förderkuchen dann auch weniger??
Wenn da ein wenig eingespart werden könnte, bliebe für die tatsächlichen Bewirtschafter der Flächen dann wohl zumindest gleich viel wie bisher.
Die Vertreter der Landwirtschaft werden dieses Ziel wohl in ihren Gremien wohl leidenschaftlich verfolgen und hoffentlich auch durchsetzen.....


baerbauer antwortet um 22-02-2013 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hat die AMA den Job verfehlt?
@woodster
dass die Verarbeiter weniger bzw. lascher kontrolliert werden, würd ich nicht so sagen. Aber bei verarbeiteten Produkten kann nur direkt bei der Verarbeitung sehen was dazu kommt. Der Großteil der Kontrollen wird aufgrund von Dokumentation gemacht. Wer schreibt der bleibt.
Und am Feld kannst eben nicht schummeln, denn die Kulturen wachsen eben etwas länger..... und da haben sie lange Zeit zum Kontrollieren


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