40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht

Antworten: 64
Steyr-8070 20-01-2013 19:56 - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Was meint ihr dazu ?? Ich persönlich bin verärgert !!


zehentacker antwortet um 20-01-2013 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Steyr, Hallo!
Warum bist Du verärgert? Das Bundesheer ist im Vergleich zu allen anderen ungelösten Österreichischen Problemen ( Schule, Budget, Staatsverschuldung, neun Bundesländer mit neun verschiedenen Landesgesetzen bei einer grösse wie Bayern) ein Nichts.


helmar antwortet um 20-01-2013 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Ärgere dich nicht........es ist nun mal so in einer Demokratie. Die Hälfte der Wahlberechtigten hat teilgenommen, wäre die Beteiligung höher gewesen wär es besser.
Mfg, Helga



freidenker antwortet um 20-01-2013 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
hallo, mußt noch dienen? :-)

ansonsten, alles hat vor und nachteile im leben, manches sieht man auch erst hinterher

lg


edde antwortet um 20-01-2013 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht

jetzt kommen dennoch die grossen Reformen im Heer--
als erfahrener Österreicher werden diese Reformen ähnlich aussehen wie die grosse Verwaltungsreform.

ich bin mir auch sicher, wir werden schon sehr bald wenig von dieser heeresgeschichte zu lesen bekommen.
die roten wollens bald vom tablett, die schwarzen wollens nicht weil für reformen sowieso kein geld da ist,
die kampagnenzeitungen haben sich auch blamiert.

eine neue sau muss her, um durch das dorf getrieben zu werden!




Halodri antwortet um 20-01-2013 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
"Eine neue Sau muß her und durch das Dorf getrieben werden"
Ja das machen wir, wird bestimmt lustig.


freidenker antwortet um 20-01-2013 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
man beachte die wahlbeteiligung und die anzahl der ungültigen stimmen



 


traktorensteff antwortet um 20-01-2013 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Ich bin auch von den Österreichern enttäuscht, auch wenn ich das Ergebnis erwartet habe. Ganz besonders von den ehemaligen Grundwehrdienern, die zum großen Teil für die Wehrpflicht gestimmt haben. Eigentlich unfassbar, die sehen die Mißstände und die Sinnlosigkeit und stimmen trotzdem dafür. Die Österreicher haben entweder Angst, dass die unfähige Politik eine dringend nötige Systemänderung nicht hinbekommt oder sie haben die Lügen über Fakten ganz einfach geglaubt...

Als "Nichts" würde ich es nicht bezeichnen, wenn junge Menschen 6 Monate ihres Lebens geben müssen (wenigstens nicht mehr 8, da hat man 2 Semester verpasst, wenn man auch die Uni geht), um Tarnen und Täuschen zu spielen.


Ultra antwortet um 20-01-2013 23:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Es ist alles ein Krampf, ein Frontlader, Bagger oder Pumpe richtet mehr aus als wie 100 Rekruten mit der Schaufel und die Offiziere schauen eh nur zu ob die Rekruten arbeiten.
Die Zivildiener gehen eh nur Krankenstand,
Alles ein Krampf wenn das nicht freiwillig ist

Mir wären Spezialeinheiten lieber gewesen wie Cobra und und...


Gewessler antwortet um 21-01-2013 01:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@helmar: diese Abstimmung war eine Farce- denn vor nicht so langer Zeit war die ÖVP für ein Berufsheer und die SPÖ dagegen, dann ist halt dem Häupl in Wien ein Sager ausgekommen und Schwupps di wupp war alles umgekehrt. Als ich zur Stellung gehen mußte waren Untaugliche nahezu Aussätzige-dann ist der Zivildienst gekommen - und nun war zwar die Kirche dafür und alle LW Söhne wurden auf einmal auf den Höfen gebraucht ( sehr sehr viele haben dann bis zum 35 Lebensjahr gepfuscht nur um ja nicht eingezogen zu werden - dann kommt bei der Pension das große Jammern), bzw mußte der Pfarrer mit zur Gewissensprüfung, wir wußten, wenn wir nicht zum BH einrücken, dann gibts einmal keinen Staatsdienst wie Amtstierarzt etc. , keine Jagdkarte (des ist zwar unbedeutend), keine Beauftragung zur Leukose, TBC Bekämpfung, Fleischun tersuchung etc.- nun auf einmal ist wieder alles anders und das Beste, niemand der Politiker wird sich an das Ergebnis halten, nein wirst sehen, das BH wird noch mehr abgespeckt werden, bei jeder Wahl wird um die Rekruten geworben - ich jedenfalls werde nun einmal klagen, denn es ist eine Ungerechtigkeit, dass Frauen nicht einrücken müssen, das widerspricht dem Gleichheitsprinzip.
Und so nebenbei, tuts so Stadt Tussis eh nicht weh, wenn sie einmal Windeln wechseln müssen im Altersheim - die haben ja nun alle für den Zivildienst abgestimmt - dann sollen sie auch dazu stehen.
Ich habe ja in letzter Zeit auch oft von Frauen gehört (Gabi Burgstaller etc.) , dass das niemandem schadet - außer dass alle das Saufen und Rauchen gelernt haben, war das zu nix nötig.

Ich jedenfalls trete aus dem Bauernbund und aus der ÖVP aus - die frotzeln mich nurmehr.




helmar antwortet um 21-01-2013 08:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Hallo Gewessler, bei mir liegt dieser Schritt auch schon nahe......und hat mit genau einem Telfonat noch zu tun.
Mfg, Helga


walterst antwortet um 21-01-2013 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@gewessler und Helmar

ich würde mir Euren Schritt des unüberlegten BB-Austrittes noch dreimal überlegen. Im Bauernbundbeitrag ist nämlich eine Versicherung inkludiert, die Du sonst nirgendwo auf der Welt bekommst.


Efal antwortet um 21-01-2013 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@Gewesseler, kann deinen Beitrag nur zustimmen
@Traktorensteff, Danke für deine Sachlichen Beiträgen zu diesen Thema
@Helmar, Respekt zu deinen Mut für eine eigene Meinung in der Öffentlichkeit

Ärgert euch nicht über den Ausgang der Befragung, denn sie hat auch Positive Ergebnisse gebracht
*Die Einstellung der Jugend zur Wehrpflicht (unsere Zukunft).
*Den hohen Stellenwert des Katastrophenschutzes und des Zivildienstes.

Entäuschend für mich ist nicht das Ergebniss, sondern die Art und Weise wie im Vorfeld die Befragung
mit Druck, Ängsten für Parteipolitische Zwecke mißbraucht wurde
und wahrscheinlich auch noch genützt werden wird!

Ich, ein noch ÖVP- Funktionär der eigentlich für die Partei - Funktionieren sollte, aber bald nicht mehr kann!




helmar antwortet um 21-01-2013 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Naja, ich habe eine zweite Unfallversicherung auch noch....und ich bemühe mich ernsthaft nicht zu verunfallen.....und in 3 Jahren bin ich dem BB dann eh nur mehr 5000;-- wert. Also wenn ich abfliege dann kommt ja doch was.....
Mfg, Helga


helmar antwortet um 21-01-2013 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Hallo Efal, nicht Mut, sondern Verzweiflung.....
Mfg, Helga


biolix antwortet um 21-01-2013 23:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Hallo Dr. Gewessler !

Hochachtung zu ihrer Entscheidung !

EIn Geschichte der letzten Tag ist mir noch dazu eingefallen.. Habe eine gute Bekannte, die ist Obfrau der Landjugend, sie hat mich um meine Meinung gefragt hat, und ich ihr ein wenig erzählt habe ( keine Überzeugungsgeschichten, sondern einfach was mich zu dieser Befragung bewegt ).
Was mich dann erstaunt hat war, die wusste gar nicht, das die ÖVP immer eigentlich für ein Berufsheer war und
Jahrzehnte den Zivildienst echt runter gemacht hat....
Sie wollte dann noch mehr wissen, aber ich habe gesagt reden wir nach dem SOnntag, das ist üebrhaupt nicht wichtig, sondern nur die Art und weise wie es läuft...

In einer direkten Demokratie, mit VOlksbefragungen, sollte das wichtigste in Zukunft sein, keine "parteipolitisches Spiel" zu treiben, sondern echt von allen Seiten ehrlich aufklären...

ICh meine noch immer das Häupl der ÖVP eine "Freude" machen wollte, und die dann umgedreht sind in der Berufsheer Frage...

Stellt Euch vor wir stimmen echt über die GEsamtschule oder eben nur mehr "Neue Mittelschule" ab, und plötzlich ist die SPÖ dagegen, weil eine Mehrheit der Ö nach Umfragen das nicht möchte... obwohls dann schon die ÖVP will, wie die ÖVP Steiermark schon ewig... ich hoffe nicht das dies nochmals so passiert...

lg biolix





crosscountry antwortet um 22-01-2013 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Auch Hallo Dr. Gewessler !

Auch von meiner Seite vollen Respekt und volle Zustimmung! Das Ergebnis ist zwar zu respektieren, aber jene welche sich schon freuen dass es jetzt Reformen geben wird, sollen sich noch etwas, ...etwas länger, ....noch länger, ......ganz, ganz lange gedulden. Es kommt sicher nix. Im Gegenteil, das Bundesheer wird jetzt erst richtig kaputtgespart, denn eines ist bei der Volksbefragung ja rausgekommen, jene welche die Wehrpflicht und den Zivildienst wieter beibehalten wollen haben zu über 70 % deswegen diesen Punkt angekreuzt weil Sie so Angst hatten das der Zivildienst wegfällt. Also schlappe 30 % wollen eigentlich die Wehrpflicht für GWD's wirklich. Jetzt könnt's euch ausrechnen wie man die nächsten Wahlen gewinnt. Sicher nicht mit einer Kampagne welche fordert das Militär zu stärken.........................;-))
Also: Vorwärts Jungs, wir reiten zurück!!!

Grüße!
Crosscountry


tristan antwortet um 22-01-2013 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Habe ich auf orf.at gefunden. Sehr interessant, die ÖVP war sogar für einen NATO-Beitritt:

Einmal für Wehrpflicht, einmal dagegen

Der 7. September 1955 gilt als „Geburtstag“ des Bundesheeres. Damals wurde das Wehrgesetz im Nationalrat beschlossen. Spätestens ab dem Beginn der 90er Jahre stand die Wehrpflicht immer wieder zur Diskussion. Die Positionen von SPÖ und ÖVP wechselten mehrfach - und beide Parteien hatten auch immer wieder mit „Ausreißern“ in den eigenen Reihen zu kämpfen.

Zum ersten Mal kochte die Frage im Zuge der Munitionsaffäre rund um den damaligen Verteidigungsminister Robert Lichal (ÖVP) auf. 1987 war bekanntgeworden, dass Lichal Übungsmunition für Flugabwehrgeschütze beim Schweizer Produzenten Oerlikon bestellt hatte, obwohl ein französischer Anbieter um mehr als die Hälfte billiger war. Ermittlungen gegen Lichal, dessen Sekretär damals übrigens der heutige ÖVP-Chef Michael Spindelegger war, wurden 1990 - auch auf Betreiben des Justizministeriums - eingestellt. Im Zuge der Affäre wurde die Struktur des Bundesheers als Ganzes in Frage gestellt.

Volksabstimmung schon 1990 angedacht
Der damalige FPÖ-Wehrsprecher und ehemalige Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager brachte die Idee einer Volksabstimmung über die Wehrpflicht ein, auch die Grünen sprachen sie dafür aus, SPÖ und ÖVP verweigerten das aber, auch wenn sich einzelne SPÖ-Stimmen wie der damalige Wiener Bürgermeister Helmut Zilk und die Vorsitzende der SPÖ-Frauen, Johanna Dohnal, gegen die Wehrpflicht wendeten.

Aus der eineinhalb Jahre lang mehr oder weniger durchgängigen Debatte resultierte für das Bundesheer wenig bis gar nichts, allerdings wurde die Gewissensprüfung für den Zivildienst abgeschafft.

FPÖ für Berufsheer, ÖVP dachte nach
Erste Stimmen für ein Berufsheer kamen tendenziell von der ÖVP: So meinte 1991 Verteidigungsminister Werner Fasslabend, er schließe ein Berufsheer für die weitere Zukunft nicht aus. „Es handelt sich dabei um eine Frage, die wesentlich vom Zustandekommen eines gesamteuropäischen Sicherheitssystems abhängig ist“, sagte er.

Dem vorausgegangen war, dass der FPÖ-Bundesparteiobmann Jörg Haider Mitte 1991 ebenfalls einen Schwenk vollzogen hatte und sich für ein Berufsheer ausgesprochen hatte. Die stufenweise Verlängerung des Zivildiensts in den folgenden Jahren wurde ebenfalls immer wieder mit der Frage der Wehrpflicht diskutiert. 1994 meinte ÖVP-Chef Erhard Busek, ein Berufsheer sei eine Option für die Zukunft - und wurde dafür massiv von der SPÖ kritisiert.
Immer wieder „Parteiausreißer“

1996 kam nach Aussagen des damaligen Innenministers Caspar Einem auch in die SPÖ Bewegung: Er stellte die allgemeine Wehrpflicht grundsätzlich in Frage - bekam dabei aber nur von den Grünen, dem Liberalen Forum und der eigenen Parteijugend Applaus. Von der SPÖ setzte es eher Rüffel: Der Wiener Bürgermeister und stellvertretende SPÖ-Vorsitzende Michael Häupl hielt die allgemeine Wehrpflicht damals noch für „unabdingbar“.

Vorstöße zur Abschaffung der Wehrpflicht von Grünen und Liberalen sowie vom Vorsitzenden der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Siegfried Dohr (ÖVP), ließen das Thema auch in den Jahren darauf weiterköcheln.

Khol als treibende Kraft
1997 forcierte die ÖVP aber plötzlich die Idee eines NATO-Beitritts - und damit die Schaffung eines Berufsheers. ÖVP-Klubobmann Andreas Khol schlug vor, an die Stelle des Präsenzdienstes einen sechsmonatigen „Solidaritätsdienst“ und später einen „Heimatdienst“ für Männer zu setzen. Kurz danach legte sich der ÖVP-Parteivorstand einstimmig auf einen NATO-Beitritt Österreichs fest.

Regierungspartner SPÖ konnte man damit nicht überzeugen, in die Debatte kam dennoch neuer Wind: Heinz Fischer, damals Nationalratspräsident, wollte zumindest „vorurteilsfrei“ über die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht und die Einführung eines Berufsheers nachdenken. Umgesetzt davon wurde freilich nichts: Bei der Heeresreform 1998 bekannten sich beide Koalitionsparteien wieder zur Wehrpflicht.
„Nicht mehr notwendig“

Nur wenige Monate danach war es wieder Khol, der die Abschaffung verlangte. „In Zeiten einer neuen europäischen Friedensordnung ist die allgemeine Wehrpflicht nicht mehr notwendig“, unterstützte dies damals einer, dem man es aus heutiger Sicht eher nicht zugetraut hatte: der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, ehemaliger Verteidigungsminister und damals ÖVP-Exekutivsprecher. Er machte aber damals schon darauf aufmerksam, dass Rettungs- und Katastrophendienste auf die „freiwillige Mitarbeit Tausender engagierter Menschen angewiesen“ seien.

Schüssel und Klima für Abschaffung
1999 sollte schließlich historisch das einzige Fenster werden, indem sich fast alle Parteien für eine Abschaffung der Wehrpflicht aussprachen - wenn auch mit unterschiedlichen Voraussetzungen, die gefordert wurden. Im Wahlkampf sagte der damalige ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel, er sei für den Umbau des Bundesheeres in ein Berufsheer für professionell ausgebildete Freiwillige. Die immer komplexer werdenden Systeme solle man „Profis überantworten“, sagte der ÖVP-Obmann. Und auch sein Kontrahent, Kanzler Viktor Klima (SPÖ), trat schließlich dafür ein, die Wehrpflicht am Beginn der nächsten Legislaturperiode abzuschaffen.

In dem fertig ausverhandelten Koalitionsabkommen wurde vereinbart, für die Umwandlung des Bundesheeres in ein Freiwilligenheer ohne allgemeine Wehrpflicht die Entscheidungsgrundlagen vorbereiten zu lassen.

Schwenk bei Schwarz-Blau
Doch zu der Koalition kam es nie: Schüssel holte sich die FPÖ in die Regierung, und unter Schwarz-Blau war das Thema plötzlich - abgesehen von der Einsetzung einer Expertengruppe - wieder vom Tisch. „Die allgemeine Wehrpflicht in irgendeiner Form ist unerlässlich. Denn ein Freiwilligenheer alleine können wir uns nicht leisten“, sagte ÖVP-Klubobmann Khol Ende 2000.

Kanzler Schlüssel bekannte sich zwar auch in der Folge noch zu einem Berufsheer, das sei aber eine Frage der Kalkulation und der Kosten. Auch die FPÖ ließ die langjährige Forderung nach einem Berufsheer langsam unter dem Tisch verschwinden. Und die SPÖ entdeckte in der Opposition alsbald ihre Liebe zur Wehrpflicht wieder.

Positionen drehen sich
Im Herbst 2002 begann langsam die Kehrtwende in der SPÖ: Zuerst stellte Häupl die Struktur des Bundesheers in Frage, dann plädierte SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer für ein völlig neues Bundesheer-System nach dem Vorbild Norwegens. Anstelle der Wehrpflicht für junge Männer sollte es eine Pflicht zum Zivildienst geben. Das Bundesheer sollte großteils aus Berufssoldaten bestehen. Relativ gleichzeitig schwenkte die ÖVP dann wieder Richtung Wehrpflicht und schrieb das auch in ihrem Wahlprogramm 2002 fest. Platter mittlerweile Verteidigungsminister, meinte 2003: „Ich bekenne mich klar zu Beibehaltung der Wehrpflicht.“

Große Koalition bleibt bei Staus quo
Die eingesetzte Bundesheer-Reformkommission unter dem Vorsitz von Helmut Zilk blieb bei der Frage der Wehrpflicht in ihrem Abschlussbericht vage: Ein Umstieg auf ein Berufsheer sollte zumindest möglich sein. Die Regierung Schüssel verkürzte schließlich per 2006 den Wehrdienst auf sechs Monate.

Als 2007 SPÖ und ÖVP eine große Koalition unter Kanzler Gusenbauer bildeten, waren beide Parteien wieder unisono für die Beibehaltung der Wehrpflicht. Das blieb auch einige Zeit so: Noch im September 2010 erklärte Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ), derzeit sei weder eine Abschaffung noch ein Aussetzen der Wehrpflicht vorstellbar. Er sehe keine bessere Form, auch sei das eine Kostenfrage.

Startschuss Häupls, Pröll legt nach
Nur wenige Tage später machte Wiens Bürgermeister Häupl den Startschuss für die Diskussion, die mit einiger Verspätung zu den heutigen Entwicklungen führen sollte: Er schlug eine Volksbefragung über die Wehrpflicht vor - und erhielt prompte Unterstützung von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ). Schon am nächsten Tag erklärte Häupl, er gehe davon aus, „dass die Wehrpflicht in Österreich nicht zu halten ist“. Auch Faymann und Darabos sprachen sich in der Folge für ein Freiwilligenheer aus, Letzterer präsentierte alsbald seine konkreten Reformpläne - biss damit aber bei der ÖVP auf Granit. Es sollte weit über ein Jahr dauern, bis die ÖVP nach einem Vorstoß von Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll schließlich eine Volksabstimmung über das Thema ins Rollen brachte.


biolix antwortet um 22-01-2013 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
;-))) Papillion, wenn die ÖVP in einigen Jahren was anderes will, ist der Zug dann für dich auch abgefahren ?

Aber bitte, was unterstellst du mir ? Bin ich der verärgerte threat Beginner ? oder doch der eine Woche vor der Volksbefragung schon das Ergebnis voraus gesagt hat und sich voll abgefunden hat mit all seinen VOr und Nachteilen.. habe sie auch geschrieben.. wie kommst du drauf, das gerade ich demokratische Ergebnisse nicht akzeptiere ? Hat du irgend etwas davon gelesen ?
Und über das Parteipolitische Zusammen kommen, in solchen Sachfragen wird man dann wohl noch diskutieren können, wenn jeder dritte Satz der ÖVP nun heisst, das war ein ERfolg der ÖVP, anstatt in ZUkunft ehrlich über das FÜr und Wieder aufzuklären und eben keine PArteipolitk zu machen.. Wünschen wird man sich doch noch was dürfen .... ;-)))

lg biolix


traktorensteff antwortet um 22-01-2013 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Ich habe mir gerade den Report vom 15.1. angeschaut., also noch vor der Volksbefragung. Leider haben das wohl die wenigsten Österreicher gesehen. Ganze 6 % der Grundwehrdiener waren in den letzten Jahren im Katastrophenschutz tätig, ein Punkt, der bei den Befürwortern ja so extrem wichtig war...


heumax antwortet um 23-01-2013 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Willst mehr Katastrophen ?


helmar antwortet um 23-01-2013 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Hallo Kreszens....in Zukunft werden wohl ganz normale Schneefälle als solche gewertet werden. Zumindest von manchen Bürgermeistern.
Mfg, Helga


Spring antwortet um 24-01-2013 16:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Wen es Österreichweit interessiert !
Analyse
Volksbefragung 2013:
Berufsheer oder Wehrpflicht?

http://orf.at/wahl/volksbefragung13/#ergebnisuebersicht/pro-berufsheer
 


traktorensteff antwortet um 24-01-2013 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@ Kreszens
Ich will nur, das der Schwindelegger nicht den Wehrdienst mit etwas begründet, das bestenfalls marginale Bedeutung hat!


Spring antwortet um 24-01-2013 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@schwindelsteff

der Spindlegger will Kathastropfen verhindern - die kleinste Katastropfe ist eine Kathastrophe und wer sagt dass in Zukunft nicht mehr werden können..


traktorensteff antwortet um 24-01-2013 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@ Spring
Also, der Spindelegger kann schon mal keine Katastrophen verhindern ;-)., aber ich weiß, was du meinst. Es geht darum, dass auch ein kleines Berufsheer genau so mit Katastropheneinsätzen fertig werden kann, wenn nicht besser, als ungelernte junge Burschen, die Sandsäcke schleppen und Keller mit Kübeln vom Wasser befreien. So zu tun, als ob alleinig das Bundesheer bei Katastrophen helfen kann und alle Rekruten jedes Jahr unzählige Stunden im Katastropheneinsatz wären, ist einfach falsch und ein Schwindel.


Spring antwortet um 26-01-2013 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@traktorensteff
Zum Sandsäcke schleppen, Keller mit Kübeln ausschöpfen und Dach abschaufeln eignen sich alle Rekruten. Und so manch verwöhntes Bürscherl lernt mit Katastropheneinsätze umzugehen, der sich bislang die Finger noch nie schmutzig machte :-)
Stelle keine falschen Behauptungen auf und noch etwas, die Unweltkatastropfen werden jährlich mehr.




Gratzi antwortet um 26-01-2013 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
wir werden das Bundesheer früher brauchen als es uns lieb ist ; ............... wenn die EU" Wasserdiebe" kommen !!!!
Haha, es hat noch niemand geschadet, und leerläufe gibt es genug im Leben. Aber man lernt Kameradschaft !!!
Und den Fad war, der hat es nur nicht verstanden sich zu beschäftigen....das ganze Leben besteht aus Warten.
Ich habe mit den LKW perfekt fahren im Gelände (Steinbruch St.Margaretten) gelernt, das Panzerfahren brauche ich derzeit nicht. Weiters habe ich das fahren in Wien gelernt ... LKW + Feldküche....Gasse hinein, zurückschieben und so.. Der Wehrdienst ist in Österreich ein reiner URLAUB aufs Staatskosten !!!! .... dafuer waren wir fit...... und was ist das für ein Bild für eine Frau beim heiraten, wenn er da schon " Untauglichen" ist....das wird er eh bald genug !!! Hahaha


traktorensteff antwortet um 26-01-2013 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Was ich wirklich witzig finde: Ihr stellt die Durchschnittsbevölkerung als unfähige, verweichlichte Schwachköpfe mit Sozialphobie hin! Warum? Seid ihr wirklich der Überzeugung, dass die Mehrheit der jungen Burschen so ist? Woher kommt diese Ansicht? Doch nicht von euch selbst? ;-)

@ Spring
Zum Dach Abschaufeln: Ich bin mir gar nicht sicher, ob das Grundwehrdiener überhaupt dürfen! Wenn es nicht gerade ein Flachdach ist, ist die Gefahr viel zu groß!
Egal, ob Umweltkatastrophen zunehmen, im Prinzip kann man GWD nur für einfache Schaufelarbeiten verwenden und sonst nichts.

@ Gratzi
Bist du heute Berufsfahrer? Bundesheer als Heiratsqualifikation, hab ich auch noch nie gehört. ;-)


Spring antwortet um 26-01-2013 14:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Zitat: Gratzi " EU Wasserdiebe "

Wasserkonzessionen sollen in Zukunft europaweit ausgeschrieben werden müssen. So will es Brüssel. Kritiker fürchten einen Wasser-Ausverkauf auch in unserem Land.
Grosse Konzerne stehen schon in denStartlöchern. Sie wittern sprudelnde Gewinne und für die Bürger wird allerdings wird es vor allem eines, nämlich teurer.
In unserem Land gibt es 5000 Wasser-Anbiter von großen Stadtwercken bin hin zu kleinen Genossenscaften. Von den Konzessions-Richtlinien nicht betroffen wären jene H²O-Wasserversorger die von Gemeinden betrieben werden . Der privatisierungsdruck wächst vor allem wenn
 


Spring antwortet um 26-01-2013 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Zitat: Gratzi " EU Wasserdiebe "

Gehört zwar nicht hier her aber trotzdem SEHR WICHTIG

Sorry nochmals , da ist was schief gelaufen.

Wasserkonzessionen sollen in Zukunft europaweit ausgeschrieben werden müssen. So will es Brüssel. Kritiker fürchten einen Wasser-Ausverkauf auch in unserem Land.
Grosse Konzerne stehen schon in denStartlöchern. Sie wittern sprudelnde Gewinne und für die Bürger wird allerdings wird es vor allem eines, nämlich teurer.
In unserem Land gibt es 5000 Wasser-Anbiter von großen Stadtwerken bin hin zu kleinen Genossenschaften. Von den Konzessions-Richtlinien nicht betroffen wären jene H²O-Wasserversorger die von Gemeinden betrieben werden . Der privatisierungsdruck wächst vor allem wenn Gemeinden o. Länder dringend Geld braichen.
So Thomas Kattnig Ansprechperson für unser Land: Es darf keine weiteren Eingriffe geben !
Bis Ende September haben wir Zeit um eine Million Unterschriften zu erreichen. Dann ist die EU-Kommission verpflichtet, sich mit dem Anliegen zu beschäftigen.
Unterschriften werden unter anderem im Internet gesammelt unter

www.right-2water.eu/de

Mehr als 350 000 Menschen haben bereits unterschreiben. Unsere Wasserversorgung ist noch in öffentlichen Händen, doch bals könnte sie zu einem Milliardengeschäft für große Konzerne werden.

Naturbelassenes Trinkwasser ist wertvoller als Öl !

Ich appeliere von dieser Unterschriften-Aktion gebrauch zu machen !
 


NiN antwortet um 26-01-2013 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Wasser ist Eigentum des Planeten, da darf es keine Rechte oder Eigentum geben...

Hier aus einem der Filme "Die Erde von oben" von Yann Arthus-Bertrand die publizierten Fakten:

Die Erde besteht zu 78% aus Wasser, davon sind in etwa 3,4 Prozent Süßwasser, jedoch aber nur 0,3% vom Menschen erreichbar, da zu weit in der Erde oder in Form von Eis.
Etwa 1 Mrd. Menschen hat keinen geregelten Zugang zu Trinkwasser. Täglich sterben weltweit etwa 3800 Kinder wegen Wassermangel oder schwersten Hygienemängel beim Wasser das kriegen können...

also Privatisierung schön und gut, jedoch sind Dinge die zum Leben notwendig sind VOLKSGUT.


Interessierter antwortet um 26-01-2013 16:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
so gesehen ist alles was die Erde hervorbringt Volksgut, wen kümmert es ?


Gratzi antwortet um 26-01-2013 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
weist du das ist so wie bei den Oel.....die Scheich haben das Oel, und die Bevölkerung den Sand!!!


Gratzi antwortet um 26-01-2013 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@traktorensteff

nein bin ich nicht, aber bin froh, das ich wenn ich extrem im Gelänge fahre, nicht die Hosen voll habe und gewissen Techniken die wir gelernt haben verwenden kann.


Gratzi antwortet um 26-01-2013 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@ traktorensteff

...kann mir keine Frau vorstellen die einen Mann heiratet der "Untauglich" ist...oder? ...ja wenn es viel Geld in die Ehe bringt, oder würdest du als Frau einen Mann heiraten von den du weist, das er nicht mal mit 19 Jahren den Leistungstest schafft?..oder bei dem schon vor der Ehe alles kaput ist?



pek antwortet um 26-01-2013 17:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Gratzi,

wenn man die Texte lest bist du leider der einzige der einen ehrlichen vernünftigen Text geschrieben hat. Den den das Bundesheer geschadet hat oder der dort nix fürs Leben gelernt hat ist selber Schuld. Jeder der nur irgendwie die Möglichkeit hat versucht irgendwo als Systemerhalter unterzukommen und dann wundern das er zugenommen hat. Ob die Wahlbeteiligung hoch war werden wir nach der nächsten NR Wahl sehen. Das gerade in diesem Forum jetzt über die eindeutige Mehrheitsentscheidung gemeckert wird ist zwar traurig aber wundern tuts mich nicht.
Aber im Herbst wird gewählt da wird die ÖVP mit euerer Unterstützung weniger Stimmen haben wir bisher und dann wird sicher viel viel besser.


traktorensteff antwortet um 26-01-2013 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@ Gratzi
Das Autofahren im Winter/Gelände lernt man vom Vater oder man passt in der Fahrschule besser auf, oder was noch sinnvoller ist, man macht beim ÖAMTC ein Fahrsicherheitstraining.
Zur Untauglichkeit: Bei uns in der HTL: Eine Sportskanone war wegen einer Gehörerkrankung als Kleinkind untauglich, ein Anderer hatte eine Beinerkrankung, "dicke" Füße, konnte aber auch 5 km im Sportunterricht rennen, war auch untauglich und hat so weit ich weiß eine Freundin. Ein Anderer hat eine sehr starke Augenschwäche. Den haben sie eingezogen und bei der Anfertigung der Bundesheer-Brille sind sie dann doch noch draufgekommen, dass er eigentlich untauglich ist. Durfte abrüsten, hat ebenfalls eine Freundin.
Also, bitte... Was sind das hier für Aussagen von dir?

@ pek
Mir hat es geschadet, ich habe 2 Semester später zu Studieren beginnen können. Um fürs Leben zu lernen würde ich das Bundesheer nicht empfehlen. ich habe nur gelernt, wie man es NICHT machen sollte.
Die ÖVP hat die Schlacht gewonnen, den Krieg aber noch lange nicht. ;-)


Gratzi antwortet um 26-01-2013 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@pek
muss dich enttäuschen, bin kein ÖVP Wähler ....
Sogenannte "Systemerhalter" brauchst überall, und wer zahlt beim Berufsheer die Betriebskosten (sprich Küche, Schneiderei, Schusterei, Tischlerei...usw.) und wer führt die Transporte beim Heer durch? Private oder Taxi???
Auch bei Spital, Strassenverwaltung, Polizzei gibt es Systemerhalter ...und ich bin froh, NUR am System dabeigewesen zu sein als an der Front...den an der Tschechischen Grenze war ich. Vielleicht hat ein Verwander den Kopf hingehalten fuer dich, das es dir jetzt so gut geht!


Gratzi antwortet um 26-01-2013 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@traktorensteff

und weis die Freundin auch das er "untauglich" ist ? ...ja was sind 5km im Erstfall, ich bin lieber Gesund und Tauglich, glaub mir das. Aber mit deiner hohen Ausbildung hast sicher keine Leerläufe und beim Heer herzlich willkommen.


Gratzi antwortet um 26-01-2013 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@Papillon

ja stimmt, viele studieren ein ganzes Leben, und werden nicht fertig.
Aber ich war schon in Länder wo Wehrdienst ( also Dienst an der Allgemeinheit eine Ehre und Verpflichtung gegenüber der Familie ist), wo Männer die beim Militär waren jährlich geehrt werden und sich Frauen nur Männer mit guten Gene fuer die Familie aussuchen....auch das gibt es! Nur dort hast mind. 2,5 Jahre Wehrdienst OHNE Heimaturlaub und 20% Ausfall wegen Krankheit und Selbstmord.
Nur da sind wir weit entfernt, bei uns sind viele nur in der disco beim saufen stark....oder nur auf einen Wehrlosen oder alte leute eintreten, Handy stehlen und Einbrechen...das ist Leistungssport bei vielen. Bei meiner Musterung waren 20 Tauglich und 2 Untauglich...da war es eine Ehre zum Bundesheer zu gehen und als Bauernbub "untauglich" zu sein, eine Schande ..... aber das war eben bei uns am Land so.


NiN antwortet um 26-01-2013 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Bin Sportler, damals aktiver Amateurboxer, und wurde aufgrund sozialbedingter Mängel vom Heer freigestellt, obwohl ich wollte. die paar km, die die da machen, hab ich als Hobby gemacht....

Hab heute Frau, Kinder etc.....

das kommt ja wohl auf den Mensch an...


rotfeder antwortet um 26-01-2013 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Hallo, Gratzi!
Das gab es bei uns auch, vor ca. 70 Jahren. Da waren auch alle so stolz auf die Uniformen. Und es wurde in der Propaganda es auch als die höchste Ehre angesehen, wenn ein Mann den Heldentot fürs Vaterland erleidet.
Und Orden gab es auch genug. Aber ich bin froh, das diese Zeit weit hinter uns liegt, und auch hoffentlich nie wiederkommt. Und das mit dem Aussuchen der Gene war damals auch nichts Neues.


Gratzi antwortet um 27-01-2013 02:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@rotfeder

sei froh das es deine Vorfahren fuer dich gemacht haben......aber besser Heldentot fuer das Vaterland, als Dicotot nach Drogen....aber glaub mir, die Zeiten werden wiederkommen, ss Unruhen in den EU und arabischen Staaten ob du es willst oder nicht.


edde antwortet um 27-01-2013 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
also wenn das wirklich stimmt mit dem aussuchen der starken gene,dann haben ja die arbeitsamen und natürlich fürs heer körperlich tauglichen bauernkerle die besten chancen in der damenwelt.
ich seh schon die warteschlangen hinter der stalltüre dieser so zahlreichen alleinlebenden bauernkerle-
hoffentlich frieren sich die tussen nicht die füsse ab bei der saukälte.

irgend etwas geht mir da nicht ganz zsamm.


rbrb131235 antwortet um 27-01-2013 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
edde, toll beobachtet. Muss aber sagen, bei uns ( wie wahrscheinlich ) überall, sind ein paar Typen mit recht fleißigen Genen, haben auch halbwechs ha, aber keine Frau. Ich glaub bei denen haben sich die Gene viel stärker auf den Fleiß geschlagen als zwischen die Beine. Von Warteschlagen mit Frauen habe ich die letzten 25 Jahre auch nichts bemerkt.

@ Gratzi Wenn es zu Unruhen in der EU kommt, würde ich mich lieber von Profis geschützt wissen. Bei einen totalen Krieg mit aussereuropäischen Staat, helfen uns Grundwehrdiener bestimmt auch nicht.

rbrb13


Gratzi antwortet um 27-01-2013 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
du bist halt zu anspruchvoll !


Gratzi antwortet um 27-01-2013 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@rbrb13

Söldnerheere hatten wir auch schon im dreissigjährigen Krieg....aber die vertreten nur die Interressen die am meisten zahlen, oder? ... wegen Warteschlangen vor deiner Stalltür...? du darfst sie nicht zusperren, sondern aufmachen!


NiN antwortet um 27-01-2013 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Hab auf facebook einige ungarische Freunde, ehemalige Arbeitskollegen aus dem Schlachthof.
Viele von ihnen sind Jobbik und nationalistisch...

Nun kommt öfter vor, daß einige dieser rechtspolitischen Lager ein Ungarn fordern, daß auch die Gebiete einschließt, IM AUSLAND, in denen Ungarn leben....also ein GROSSUNGARN!!

Also ein Fall für unsere GWD....

seht mal da:



 


Gratzi antwortet um 27-01-2013 14:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@NiN
das darfst aber unserer "Asylindustrie " nicht zeigen.


Gratzi antwortet um 27-01-2013 14:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
dann brauchen wir noch mehr Atom U Boote im Neusiedlersee !!!



 


Spring antwortet um 27-01-2013 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@traktorensteff
Dein Zitat:
Die ÖVP hat die Schlacht gewonnen, den Krieg aber noch lange nicht. ;-)

Welchen Krieg meinst du damit ??



NiN antwortet um 27-01-2013 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Da gehts ja nicht wirklich um "unsere"...

Das sind ganz offizielle Bestrebungen, aus und in Ungarn selbst....


NiN antwortet um 27-01-2013 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
geiles Foto...sowas gibts auch nur bei den Russen.... :)



Gratzi antwortet um 27-01-2013 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@NiN

ja die verwenden die U Boote in Friedenzeit zur Haibekämpfung..........Hahaha


rbrb131235 antwortet um 27-01-2013 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Hallo NiN, ein Grund waren auch die nationalistischen Vollidioten, dass ich 1996 für die EU gestimmt habe.

rbrb13


rbrb131235 antwortet um 27-01-2013 15:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Hey Gratzi, ich glaube eher die passen auf, dass sich unter Wasser keine abartigen Dinge bei den Urlaubern abspielen.


rbrb13


traktorensteff antwortet um 27-01-2013 17:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@ Spring
Den "Krieg um Stimmen" bei der nächsten Nationalratswahl, im September diesen Jahres.


NiN antwortet um 27-01-2013 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@rbrb, die EU ist aber nicht die Lösung für nationalistische Strömungen, sondern eher die Motivation Vieler diesen ihre Sympathie entgegen zu bringen...




rbrb131235 antwortet um 27-01-2013 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
NiN, aber die Gefahr wird gebannt, dass sich diese Strömungen innerhalb Europas durchsetzen werden.

rbrb13


NiN antwortet um 27-01-2013 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
@rbrb, das seh ich auch anders, denn nationale Strömungen wird immer geben, und vor allem diese Gleichmacherei und der damit verbundene Indentitätsraub beschäftigt gerade die Jugend...die EU ist der Bereiter des nächsten Rechtsruck...
Ausser es checken genug, aber dann gehts ganz nach links!


Bewerten Sie jetzt: 40,2 % Berufsheer 59,8 % Wehrpflicht
Bewertung:
4 Punkte von 4 Bewertungen (Maximum 5 Punkte)
message;381429




Landwirt.com Händler Landwirt.com User