Antworten: 34
Steyr-8070 19-01-2013 19:56 - E-Mail an User
KPÖ
Grüßgott miteinander !!

Könnte mir jemand verraten welche Ziele oder welches Gedankegut die KPÖ ver
wirklichen will ?
Letzte Wahlergebnisse und Aussichten auf die Nationalratswahl
Gibt es in Österreich eine/e KPÖ Bürgermeister/in
Oder Gemeinde oder Stadträte ??

Hoffe auf Antworten

mfg Steyr-8070


NiN antwortet um 19-01-2013 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
In Graz wurde die KPÖ zweitstärkste Kraft!
Somit Vizebgmin. Kahr Elke!

Jedoch ist das Grazer Wahlergebnis nicht auf Ö ummünzbar, da in Graz die KPÖ sehr volksnah und hilfsbereit ist, und somit nicht die Partei und ihr Programm, sondern die Person KAHR gewählt wurde.



zehentacker antwortet um 19-01-2013 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
In Krems an der Donau hat die KPÖ zwei Sitze im Gemeinderat. Die ÖVP Exbürgermeisterin und Landtagsabgeordnete hat hat einen Minusgewinn von 20 auf 15 Mandate geschaft.



zehentacker antwortet um 19-01-2013 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Steyr! Gegenfrage, welches Gedankengut oder besser gefragt, welche Politischen Ziele verfolgen die " Großparteien"?


golfrabbit antwortet um 19-01-2013 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
In einer kleinen Gemeinde im Tiroler Außerfern war bei jeder Wahl neben vielen Schwarzwählern, ein paar Roten, Blauen und Grünen einmal die KPÖ angekreuzt. Durch Zufall wurde bekannt daß eine alte Frau diese Wählerin war, worauf sie nach dem Grund ihrer eher ungewöhnlichen Stimmabgabe gefragt wurde. Resolut gab sie zur Antwort:"Eppas ondas as wia die Katholische Partei va Öschtreich wählat i nia und nimma !"



NiN antwortet um 19-01-2013 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Der Grundgedanke der KPÖ ist auf alle Fälle der Beste den wir momentan haben...

Genau auf meiner Linie ist der Antikapitalismus, die Bankenstutzung, die KOnzernzerschlagung etc...

Strom, Wasser, Infrastruktur, med. Versorgung sind VOLKSGUT und dürfen NIEMALS in die Hand einzelner gelangen...

Da sind sie den anderen schon mal weit voraus....


soamist2 antwortet um 19-01-2013 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
möglicherweise siehst du da die eine oder andere kindheitserinnerung unter einem mittlerweile falschem licht


NiN antwortet um 19-01-2013 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
ich sehe im Gegensatz zur verblendeten Masse noch alles ohne Licht....

das was ich hier immer wieder fordere sind Dinge, die auch letztlich die Masse fordern wird. Ist halt noch eine Frage der Zeit, doch aus dem Saulus wird bekanntlich ein Paulus...


Steyr-8070 antwortet um 19-01-2013 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Danke für die Antworten !!!!!!


elvico antwortet um 19-01-2013 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Der Grundgedanke der KPÖ ist auf alle Fälle der Beste den wir momentan haben... Genau auf meiner Linie ist der Antikapitalismus, die Bankenstutzung, die KOnzernzerschlagung etc... Strom, Wasser, Infrastruktur, med. Versorgung sind VOLKSGUT und dürfen NIEMALS in die Hand einzelner gelangen...

nein NiN nur in die Hände der Kevins und Jessicas . . .
MLG


NiN antwortet um 19-01-2013 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Kevins und Jessicas? sitz grad auf der Leitung...

bitte um kurze Aufklärung!!


elvico antwortet um 19-01-2013 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
NiN, wer lesen kann ist klar im Vorteil ! Christian Ortner Prolokratie
MLG


edde antwortet um 19-01-2013 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
also kevins und jessicas werden gerne als unterschichtler bezeichnet-das gegenteil von gut bürgerlichen anna-maria uns alexander und karl-gustav...........

kommunismus hatte und hat den nachteil, zwar von seiner grundidee edel aber reell nie funktioniert zu haben.
nordkorea,kuba....sehr viel ist nimmer übrig von der einstigen weltbewegung---naja Graz lass ma grad noch durchgehen.

mfg




payment antwortet um 19-01-2013 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
und heit hama den kapital-kommunismus


Restaurator antwortet um 19-01-2013 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
was sie wollen? > siehe link
muss zugeben, dass ich seinerzeit den kaltenegger auch gewählt habe, er war ein "wahrhaftiger" politiker der etwas weitergebracht hat und alles über 2000€ einkommen tatsächlich in einen fonds gesteckt hat mit dem bedürftige unterstützt, substandardwohnungen mit sanitäreinrichtungen ausgestattet wurden, etc., etc. er war ein echter volkspolitiker im besten sinne.
die derzeitige kpö ist trotzdem m.m.n. nicht wirklich wählbar weil sie sich - neben guten vorhaben - in dumpf-populistischen grün-themen verzetteln - auch wenn kahr mit ihrem offenen geldbörsel da und dort schon einmal gern ad hoc an die not austeilt wie man hört.
sie fordern vehement ein abgasfiltersystem für den plabutschtunnel obwohl weltweit noch kein solches verbaut wurde, sondern meines wissens nach nur theoretische entwürfe existieren.
abgesehen davon hätte ein anruf bei der tunnelwarte genügt um zu hören, dass seit 4 jahren keiner der lüftungsschächte mehr in betrieb ist, da der verkehr durch 2 röhren verläuft. durch die niedrige geschwindigkeit im tunnel sind abgase und sonstige schadstoffe auf das mögliche minimum reduziert. die luft wird durch die fahrzeuge jeweils in fahrtrichtung hinausgeschoben. man wird auch rund um die entlüftungsscgächte keine kranken bäume finden, dort wachsen sogar flechten.
sprich: offensichtlich sind auch die grazer kommunisten zum tagespolitischen geschäft übergegangen und fischen im veralgten tümpel der grünen nach linksaussen-stimmen.
auja: die für graz auch von der kpö vielzitierten feinstaubüberschreitungen gibt es nur an 2 messstellen, eine davon befindet sich an einem verkehrsknoten mit daneben liegenden stahlwerk :), was wunder.
aber die von kaltenegger begonnenen sachen werden nach wie vor sehr gut weitergeführt.
 


binido antwortet um 19-01-2013 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
@Steyer-8070:
In der Obersteiermark gibts etliche kommunistische Gemeinderäte in Trofaiach sogar eine Vizebürgermeisterin, es gibt sogar zumindest einen davon der ist sogar kirchlich aktiv, arbeitet im Pfarrgemeinderat mit.
Alle KPÖ Mandatare zahlen die Hälfte ihres Gehaltes das sie im Zusammenhang mit ihrer politischen Tätigkeit erhalten in einen eigenen Sozialfond ein und verteilen das auf Bedürftige oder unterstützen damit soziale Projekte.
Der KPÖ Vorsitzende in den 80er Jahren, Muhri hat vorausgesagt das die KPÖ im Jahre 2000, 20% der Wählerstimmen bekommt bei den Nationaratswahlen, auf Landesebene und komunalebene ist das teilweise 10 Jahre später Realität geworden.
Die alte Garde der KP Funktionäre in den 80er Jahren vertraten und waren durchaus Anhänger des Vorglasnostsystem der Sowetunion. Die heutige Genration der Kpler glaub ich hat schon andere Motivationsgründe politisch aktiv zu sein.
Gewählt werden sie vor allem weill sie noch von keinen Skandale bzw persönliche Bereicherung aus ihrer Funktion belastet sind wie die Altparteien und wie schon genannt wurde volksnah auftreten.


NiN antwortet um 20-01-2013 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Kevins und Jessicas aso aso...

ich kann lesen! Jedoch lese ich keine politischen Dinge....

Da ich so weit links bin, daß ich eigentlich schon wieder rechts bin, oder umgekehrt, und ein demokratiefreies Regime fordere mit genau den von mir genannten Punkten, strebe ich kein Kommiland ala Kub aoder dgl an....

Jedoch im Gegensatz zum Kommunismus, der wie @edde "zwar von seiner grundidee edel aber reell nie funktioniert hat" ist der Kapitalismus nicht einmal von der Idee her gut, und funktioniert auch nicht....


Zur Grazer KPÖ ist zu sagen, daß sie es auch schwer haben, denn das Schwarz-Rot-Blaue Bündnis, ich muss lachen wegen der Machtgeilheit dieses Gesindels, wird alles daran setzen die KPÖ so klein wie möglich zu halten.
Im Wohnungsamt, da machte die Elke noch eine gute Arbeit, jedoch jetzt haben sie sie auf einen Sessel gesetzt, der eigentlich keinen Wert hat....


biolix antwortet um 20-01-2013 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
....echt, die katholische Partei Österreichs in Graz so stark ? ;-))


zehentacker antwortet um 20-01-2013 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Hallo!

Landwirte, in fast allen Kommunistischen Ländern als Eigentum besitzende Klasse enteignet und verfolgt, schwärmen von dieser Ideologie! Knechtdasein unter einen linientreuen Kommunistischen Volltrottel, der von Landwirtschaft keine Ahnung hat. Ein tolles Leben, Gratuliere!

ferdinand




helmar antwortet um 20-01-2013 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
So lange ist das ja noch nicht her.........vielleicht meldet sich jemand aus jener Gegend als Landwirtschaft im Kollektiv betrieben wurde.........
Mfg, Helga


payment antwortet um 20-01-2013 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
zehenhacker, genau und bei uns schafft die bank an od. wollen uns zumindes soweit bringen, siehe eigenkappitallrate in anderen sognt. top eu lw betrieben, und wer bringt uns da hin mit kontrollen, bürokratie, oder andersrum-wer will dein grund, boden kaufen, da spö faimann, häupl?, da fpö hc? mir fällt sonst niemand ein


Fallkerbe antwortet um 20-01-2013 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
@zehentacker
zustimmung

aber ein paar Trotteln, lingsaussen oder rechtsaussen muss eine Demokratie aushalten können.
Oder man könnte mal etwas mehr Geld in unser Schulsystem investieren, dann würde den Politischen Rändern etwas weniger Nachschub zur Verfügung stehen.


helmar antwortet um 20-01-2013 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Hallo Fallkerbe....sag ich auch.......und die Narren am rechten Eck machens durch härtere Urteile als z.b. für Tötungsdelikte zu Märtyrern bei ihren Fans............
Mfg, Helga


Restaurator antwortet um 20-01-2013 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
@zehentacker:
wo schwärmt hier wer von dieser ideologie?????????????
es wird lediglich festgestellt was sie von den anderen politikern unterscheidet und was sie gut gemacht haben. das könnten ja andere auch.
und nur weil ich kinderbeihilfe für gut befinde bin ich auch kein nazi, obwohl sie ja von diesen eingeführt wurde.
langsam fang ich mich an fürchten wie viele hier nur von einem standpunkt aus wohin schauen können und alles, was nicht in ihre negative einstellung einer sache gegenüber passt wird einfach ausgeblendet.
schafft's des net, dass man eine grosse leistung einer person z.b. anerkennt auch wenn sie ansonsten ein grosses arschloch ist?


NiN antwortet um 20-01-2013 12:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
über Ermächtignungen etc brachen wir ja nicht reden

http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2012/03/16/executive-order-national-defense-resources-preparedness

http://www.marktende.de/Finanzkrise/FEMA-Konzentrationslager.html

http://humanicum.wordpress.com/2012/10/11/usa-konzentrationslager-der-fema-im-katastrophenfall-inhaftierung/

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/mike-adams/obama-uebernimmt-die-kontrolle-ueber-farmen-viehbestand-landwirtschaftliches-geraet-sowie-die-prod.html


Und über Bildung auch nicht.

Fakt ist, daß der mäßig gebildete das glaubt was der fernseher sagt. und niemals daran zweifeln würd, dabei rüsten sich die Staaten und ihre Eliten schon lange für den Fall der Fälle....


Gerade, weil Bildung vorhanden, schaut man tiefer in die Materie als der ORF es uns erzählt....

Und primär geht es darum, daß die NEUE Form der Volksherrschaft nicht ala Russland ablaufen wird, denn so intelligent ist die Menschheit heute schon, daß sie manche Fehler nicht zweimal machen...


Unterm Strich sieht man halt wieder wie festgefahren hier der 0815 Konsument in seinen ansichten ist....

Und wer glaubt, daß das heutige System, das schlechteste, menschenverachtendste und unterjochenste aller Zeiten, der Weisheit letzter Schluss ist, dem ist eh nicht zu helfen....


179781 antwortet um 20-01-2013 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Weil das "Knechtdasein" unter kommunistischen Volltrotteln erwähnt wurde. Ich habe einige Bekannte in Sachsen Anhalt. Da sind welche noch vor der Kollektivierung selbst Landwirt gewesen und waren es nach der Wende wieder. Die haben sich nicht "geknechtet" gefühlt. Sie wurden (gegen ihren Willen) von Selbständigen zu Arbeitnehmern gemacht. Das hatte durchaus auch Vorteile, wie geregelte Arbeitszeit, Urlaubsanspruch usw. und hatte eben den Nachteil, dass sie tun mussten, was sich ein Kommunist ausgedacht hat.
Bei uns haben wir momentan ein System, wo z. B. die Landwirte theoretiisch tun dürfen, was sie wollen. Den Rahmen dafür geben aber die Politiker(trottel) vor. Diese wird wiederum müssen tun, was die Macher im Geldsystem (kapitalistische Volltrottel) vorgeben.
Nicht wenige Bauern fühlen sich in dem gegenwärtigen System geknechtet. Sie haben gegenüber dem Kommunismus aber den Vorteil, dass sie ungehindert ihre Sachen packen können und in ein anderes Land ziehen.

Gotfried


rbrb131235 antwortet um 20-01-2013 14:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Wir leben in einem Land wo jeden Taugenichts, Tachenierer , faulen Hund jeden Sandler eine Mindestsicherung nachgeworfen wird, wo alle in einen bestimmten Wohlstand leben können und beginnen wieder in einem landwirtschaflichen Forum, kommunistische Ideologieen hochzupreisen.
Nicht zu glauben !

179781 wandere aus, am besten nach Nordkorea und nimm deine Sächsischen Freunde mit.
Ich habe auch mehrere Freunde aus dem ehemaligen Ostteil Deutschlands, die wollen von den Kommunisten nichts mehr wissen.
Ich bestreite aber nicht, dass auch in unserem turbokapitalistischen System viel verbessert gehört.

rbrb13


179781 antwortet um 20-01-2013 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
In jüngeren Jahren habe ich durchaus mit dem Auswandern spekuliert. Und zwar habe ich ganz konkrete Betriebe in Tschechien und Ungarn angeschaut, die zu kaufen waren. Ich hab mich damals nicht drübergetraut. In Ungarn Gott sei Dank, in Tschechien leider.

Und unser System unkritisch hinzunehmen und vor dem untergegangenen Kommunismus die totale Angst zu haben, ist auch eine kurzsichtige Einstellung. Unser derzeitiges System steht doch auch vor dem Untergang, weil es auf Dauer nicht funktionieren kann. Und keiner weiß was danach kommt. Die meisten tanzen fröhlich auf dem schwankenden Schiff, weil die Musik spielt ja noch.

Gottfried


179781 antwortet um 20-01-2013 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Weil es vielleicht falsch hinübergekommen ist: Die Leute die ich in der Ex DDR kenne, waren alles andere als begeistert von den Kommunisten. Und sie waren total optimistisch nach der Wende, als sie wieder selber Landwirtschaft betreiben konnten. Nur sie haben nie behauptet, dass sie geknechtet waren. Die Arbeitsbedingungen in der LPG waren durchaus nicht schlecht. Das Problem war vielmehr die generelle Bevormundung, Unterdrückung, Bespitzelung usw. aller Menschen in dem Land.

Gottfried


rbrb131235 antwortet um 20-01-2013 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
@179781
"Die Arbeitsbedingungen in der LPG waren durchaus nicht schlecht."

Ja gerade weil die Arbeitsbedingungen nicht schlecht waren, hat keiner wirklich produktiv gearbeitet und die Länder dort hingewirtschaftet wo sie waren.


rbrb13


Woodster antwortet um 20-01-2013 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Warum funktioniert Kommunismus nicht - oder wer kennt die größte Team-Pleite des Jahrtausends?
Richtig: CCCP oder was davon übrigblieb - Russland.

Diese Frage stelle ich gerne jenen, die in Betrieben alles dem Team-work unterordnen wollen.
Da gibts immer wieder lange Gesichter von den Chefs...

Aber warum ist das so, obwohl der Ansatz von Marx im Grunde ja nicht schlecht ist?
Meiner Meinung nach ist der Mensch grundsätzlich ökonomisch orientiert.
Oder kurz gesagt, er möchte mit möglichst wenig Aufwand die größtmögliche Leistung erzielen.

Im Team/Kolchosen-Kommunismus sind alle gleich und es gibt für alle gleich viel oder eben wenig.
Jene die dafür am wenigsten leisten sind dann die "Macher".
Das ist dann die negative Leistungsspirale, die alle immer weiter nach unten nivelliert - bis zum totalen Zusammenbruch - Pleite.

Die andere Seite ist der Turbokapitalismus. Alles ist erlaubt. Wer die meiste Marie hat, ist der King.
Die Masse wird von diesen ausgesaugt, bis das System zusammenbricht, bzw. die Revolution kommt...

Weder der reine Kommunismus, noch der reine Turbokapitalismus ist das Gelbe vom Ei.
Es führt beides zum Kollaps des Systems, wenn die Politik nicht in der Lage ist, aus beiden Systemen eine vernünftige Sympbiose zu schaffen....
Aber wie schon erwähnt, das ist meine bescheidene Meinung.


179781 antwortet um 20-01-2013 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
Dem kann ich zustimmen woodster. Nur das mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Da hätte ich nie eine Teamarbeit dahinter vermutet. Das war doch eher eine streng hierarchisch organisierte diktatorische Regierungsform.

Gottfried


Restaurator antwortet um 20-01-2013 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
KPÖ
@woodster:
so eine art symbiose aus freier marktwirtschaft und kommunismus haben bereits die alemannen betrieben.
die sippe blieb und hielt zusammen, das besiedelte land war gemeinschaftseigentum. die häuser mit den dazugehörigen grundstücken wurden alle paar jahre getauscht, so dass keiner benachteiligt war und immer nur das schlechteste stück hatte. das implizierte natürlich, dass man gut darauf achtet weil man vom anderen ja auch was brauchbares übernehmen will.
hat zwar lange funktioniert, ist aber letztlich auch unter die räder gekommen.


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