Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest

Antworten: 18
jvc 17-01-2013 20:30 - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Liebe Bauernvetreter schaut mal rüber zu den Franzosen da wird an der Mutterkuhprämie nicht gerüttelt im gegensatz zu Oö Bauernbund Kammerräten die einigemale bei den Kammervollversammlungen gegen den Erhalt der Mutterkuhprämie gestimmt haben!!! Bitte Nachzulesen in den Protokollen der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer OöQ!!!


krähwinkler antwortet um 17-01-2013 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Ein Hoch dem oö.Bauernbund. Die Franzosen tragen mit ihrem Konservativismus dazu bei, die Rindfleischpreise tief zu halten und die Pachtpreise hoch. Schön langsam setzt sich auch in Österreich ökonomische Vernunft durch.


179781 antwortet um 17-01-2013 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Von den Pachtpreisen in Frankreich weiss ich nicht so viel, die Preise für ganze landwirtschaftliche Betriebe sind auf jeden Fall deutlich niedriger als bei uns. Und wenn du behauptest, die Rindfleischpreise in Frankreich wären niedrig, dann liegst du weit daneben. Die sind dort um einiges höher als bei uns.

Gottfried



Egate antwortet um 18-01-2013 07:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Hallo melanchthon ! Beim Bauernbund ein schleimen, „brauchst an Posten“, für uns Bauern mehr Auflagen, mehr Kontrollen und Ausgleichzahlung kürzen, Hormonfleisch importieren, ist das ökonomische Vernunft, ein Hoch dem Bauernbund


bioschurl antwortet um 18-01-2013 07:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
@melanchthon:
Gottfried hat recht; hätten wir die Rindfleischpreise, die in Frankreich bezahlt werden (auch für alte Kühe!), dann bräuchten wir eh keine Prämie.

@alle Kollegen(!) die sich während der letzten Zeit so sehr für die Abschaffung der "Förderungen", "Prämien" und Almosen stark machen und an alle "Bauernvertreter" (oder die, die offiziell eigentlich Bauern vertreten müssten):
Hört endlich auf, Keile zwischen die Bauern zu treiben, wie es schon bei der ersten Entkoppelung begonnen hat und habt endlich den Mut zu sagen, dass Euch wenige große zahlende Mitglieder lieber sind als viele kleine, und stoppt endlich das Erfinden von Phantasiewörtern wie Softlanding, Gleitflug, Abschmelzen, Verwerfungen Glättung, Abfederung, Anpassung, ...nur um uns ruhig zu stellen und für dumm zu verkaufen!
@alle die Bauern und Bauernvertreter die scheinbar schon vergessen haben, dass wir hier eigentlich immer wieder über "AUSGLEICHSZAHLUNGEN" reden: Lest das Wort einfach mal langsam durch, lehnt Euch zurück und denkt ein paar Jahre zurück, damit ihr Euch wieder an die eigentliche Bedeutung des Wortes erinnert (die Jüngeren unter Euch können hier bestimmt nachfragen, was der Unterschied zwischen Förderung, Ausgleichszahlung, Leistungsabgeltung und Aufwandsentschädigungen ist).

@alle anderen, lasst es nicht mehr zu, dass Keile zwischen uns getrieben werden. Informiert Euch und wehrt Euch. Die Mutterkuhhalter haben eine Vertretung indirekt über die Vereinigung der Fleischrinderzüchter die ARGE Fleischrinder. http://www.fleischrinder.at/index.php
Außer über Termine, wie die Wahl zur Miss Charolais gibts dort nicht viele Infos zu den aktuell wirkich wichtigen Dingen. Fordert unsere Vertreter auf endlich aktiv zu werden. Gerade jetzt ist es wichtig und auch noch möglich Alternativen zu finden. Fordert das auch von Euren Vertretern bei Bauernbund, LK und Zuchtverbänden ein!
Wir haben leider keinerlei Lobby auf die wir uns verlassen können. Wenn wir nicht jetzt aktiv werden, dann sind wir bald verlassen...
Schönen Tag!
Georg


little antwortet um 18-01-2013 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Die Franzosen haben auch schon die Erfahrung gemacht wie die Landschaft ausschaut, wenn es plötzlich keine Mukuh mehr gibt, die die Flächen offenhält.
Bei uns wird die Fläche in den Berggebieten zuwachsen und in Folge der Fremdenverkehr ein Problem bekommen.

Aber Gott sei dank haben wir den Bauernbund sonst würde es ja noch viel schlimmer kommen. Komisch solche Aussagen hab ich beim Neugebauer noch nie gehört. Da heißt es wird Gestreikt wenn ihr das und das nicht macht.
Und Georg obwohl sie höhere Rindfleischpreise wie wir haben brauchen sie die Muku-Prämie, weil denen genauso die Betriebsmittelkosten davonlaufen wie uns.

little


krähwinkler antwortet um 18-01-2013 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Du musst es nicht zur Kenntnis nehmen, aber tierbezogene Prämien führen zu einem höheren Angebot an prämienbegünstigten Tieren und in der Folge zu höherem Fleischangebot und niedrigeren Preisen als wenn es diese Prämien nicht geben würde. Auch ein höheres regionales Preisniveau entkräftet das Faktum nicht. Aber es sei jedem unbenommen, in Jahrzehnten eingelernte Argumentationslinien aufrecht zu erhalten.

Und die Warmungen des UBV kann man getrost unter Schwarzmalerei einordnen, genauso wie man die pauschalen Warnungen der Bauernbundes vor Prämienkürzungen als politisch verdichtete Unvernunft taxieren muss.


krähwinkler antwortet um 18-01-2013 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Ich glaub, der Bauernbund verzichtet gerne auf meine Dienste, so viel Schleim könnt ich gar nicht auftragen.

Ich finde aber, die agrarische Opposition ist genauso mau wie die eure Obergouvernante Bauernbund.





mfj antwortet um 18-01-2013 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest

@bioschurl...zu Deiner Einladung in die Einführung der bäuerl. Märchenstunde: "AUSGLEICHSZAHLUNGEN"

Ich würde Dir einfach mal den "Grünen Bericht" als Leselektüre empfehlen !

...dort heißt es: Die landw. SUBVENTIONEN - die sich in Ausgleichszahlungen, Leistungsabgeltungen usw. usw. splitten...

...und der Rest der Bevölkerung sieht dass schon lange so.


@melanchthon...aber wenigsten haben die Bioverbände noch Krallen....;-))




krähwinkler antwortet um 18-01-2013 15:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Krallen nennt man das? Dachte immer, das wären supersanfte Samtpfoten !

Wenn der BB und die COPA mit ihrer Strategie durchkommen, gibt´s die neue GAP eh erst 2015.


little antwortet um 18-01-2013 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Nur den Bauern werden die "Ausgleichszahlungen oder Förderungen " vorgehalten und im Internet veröffentlich(schon Geschichte). Aber wieso ist das dann nicht bei jedem Häuslbauer, Heizkostenzuschuß,.... möglich?
Die ganzen Förderungen dienen der Wirtschaftsbelebung, genauso bei den Bauern. Der Bauer bekommt kein Geld geschenkt sondern er muß zuerst ein vielfaches in die Hand nehmen damit er ein bißchen was retour bekommt.
Unsere Preise steigen nicht mal in der Höhe der Inflation, sondern man muß immer mehr arbeiten um das selbe herauszubekommen. Das gibt es bei keinem anderen Berufstand.

little


MUKUbauer antwortet um 18-01-2013 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
ha ha ha mit anderen EU Ländern vergleichen ... jetzt kommen´s drauf ...

In einigen Deutschen Bundesländern hat es auch mehr Prämie für den Mais gegeben als für das Getreide - was eigentlich auch richtig wär, die höhere Maisprämie wurde ebenso wie die Mutterkuhprämie für die Getreideanbaugebiete "geschlachtet"

Und es war politischer Wille das die Lebensmittelpreise niedrig sind darum wurden die Ausgleichszahlungen überhaupt eingeführt
und nur weil der Preis 2012 gepast hast muß das nicht die nächsten 10 Jahre so weiter gehen

In Österreich arbeiten wir aber auf anderen Flächen und zu anderen Umweltstandards wie in anderen Ländern auf der Welt, mit den Preisen sollen wie aber mitkönnen

@ melanchthon das prämien zu einem mehr angebot an Fleisch führen besonders wegen der paar Mutterkuhbauern in Österreich ist verschwindend gering im EU - Vergleich, der Anteil derrer die die Kühe als Grasverwerter haben ist weit aus größer ...

Aber was willst dir von Leuten erwarten deren einzige Bildungslektüre die Kronenzeitung zu sein scheint ...
(um mal ähnlich zu argumentieren wie andere hier)


krähwinkler antwortet um 19-01-2013 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Die Rindfleiscchmärkte sind einigermaßen national orientiert, siehe Frankreich, Italien, Tschechien. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Preiswirkung der Prämienabschaffung enorm sein wird. Nebstbei könnten genau die höheren Preise zu einem besseren Management bei der Jungrindfleischerzeugng führen. Es stecken noch große Einkommensreserven in der Jungrindfleischerzeugung.


MUKUbauer antwortet um 19-01-2013 14:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
aha das sagst du ...
Ich würd dich mal bitten und fahre auf div. größere Viehmärkte (zb. Greinbach in der Steiermark)
dort sitzen gewisse Viehhändler die alles an Kälbern nach zb. Italien bringt weil die dort Förderungen erhalten und das Füttern Lukrativer ist

Also hungern wie unsere Mäster aus - bringen die Kälber nach Italien, bringen den Mais nach und alles ist gelöst oder wie?




krähwinkler antwortet um 19-01-2013 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Gut, wenn die Kuhhalter ihe Kälber gut verkaufen können. Noch besser, wenn nirgendwo Tierprämien bezahlt werden.
Der Bauernbund hat vielleicht das Rückgrat, das künftige Gesamtwohl über den vertrauten Egoismmus zu stellen.

Zu beneiden ist der BB ja nicht, wenn es in Zukunft weniger Geld zu verteilen gibt. Aber er wird sich eh an der EU abputzen. Willst wetten?


klw antwortet um 20-01-2013 11:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
ist doch super wenn andere länder von uns profitieren, zahlen wir den anderen Ländern Förderungen, einen höheren Preis für die Ware, und bringen so die heimischen Bauern um. Mal schauen wie lang das gut geht. ich glaube bzw. bin am überlegen meine rinder selbst zu vermarkten, da ich den Preis da doch ein wenig mitbestimmen kann. aber zahlt es sich aus einen eigenen schlachtraum zu bauen?


krähwinkler antwortet um 20-01-2013 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Die Argumentation, dass die Existenz der Muku-Betriebe gefährdet ist, durch - wohlgemerkt- Umverteilung der Prämien zu den Bergbauern, ist der Beamten würdig, aber nicht wirtschaftlich agierenden Subjekten, wie den Bauern.


veti antwortet um 20-01-2013 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
@melanchthon: national orientierte Fleischmärke??? WTF?!?
Tschechien: Großteil der Einsteller wird exportiert, da in Tschechien im Verhältnis dort deutlich weniger Rindfleisch gegessen wird und die Preise nicht berauschend sind.
Italien: Import aus Österreich, Irland, Frankreich, etc... da viel zu wenig Kühe.
Österreich: (noch) mehr Rinder als Fleisch benötigt werden würde- trotzdem siehst du auf den Schlachthöfen Tschechische, Slowenische, Ungarische, Rumänische, usw... OM- Nummern.
Bitte recherchiere die Fakten, bevor du so etwas postest!

Umverteilung zu den Bergbauern? Die Gehirnwäsche scheint lückenlos zu funktionieren. Unter denen gibt es ja auch keine Mutterkuhhalter.
Fakt ist, die viehhaltenden Betriebe zahlen auch diesmal wieder drauf. Und ja, die Mutterkuhhalter haben keine eigene Lobby- aber sie sind alle Pflichmitglieder bei der Landwirtschaftskammer und haben ein Recht, von diesen Kammern auch entsprechend vetreten zu werden.
Ich bin ja gespannt, ob der Herr Schultes zum Niederösterreichischen Fleischrindertag kommt und seinen Bauern, die er vertreten hätte sollen, dort ins Gesicht schauen kann.





krähwinkler antwortet um 21-01-2013 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Mit Ausnahme von Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch ist Österreich zum Teil beträchtlicher Selbstversorger. Von daher bricht die Welt nicht zusammen, wenn das Fleischangebot zurückginge.

Patriotische Märkte heißt ja nicht, dass es keinen intern. Handel gibt.

Das Wort Umverteilungzu den größeren Betrieben kommt dem BB nicht über die Lippen, obwohl er zu einem sehr großen Teil daran beteiligt ist. Er nennt´s halt anders. Laßt euch bitte von der Tierprämiendebatte nicht ablenken! Wenn ihr keine gscheite Degression zustande bringt und kein ordentliches Bergbauernprogramm dann ist dem weiteren Bauernsterben Tür und Tor geöffnet. Das ist die Verantwortung der Agrar-Opposition und des BB.
Mit deinen alten Argumenten wirst du frustriert vom Fleischrindertag heimfahren. Es wird sich noch herausstellen, warum.


Bewerten Sie jetzt: Frankreich hält an der Mutterkuhprämie fest
Bewertung:
1 Punkte von 1 Bewertungen (Maximum 5 Punkte)
message;380598




Landwirt.com Händler Landwirt.com User