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0815 08-01-2013 18:01 - E-Mail an User
Bergdrama
Tragisch genug, was da passiert ist am Berg in OÖ. Die Angehörigen werden sicher nicht einverstanden gewesen mit so einer Tour. Sind die Leidtragenden.
Was mich wundert, dass da die Bergeversicherungen nicht öfter einen Regress fordern, wenn leichtfertig so eine Tour gestartet wird. Sonst wird bei jeder kleinen Fahrläßigkeit die Entschädigung verwehrt, bzw. wird ein Regress gefordert. Es kann ja jedem mal passieren, dass er in eine Schlechtwetterfont gerät, für solche Fälle ist eine Kostenübernahme ja gedacht. Dass aber für leichtfertigt gestartete Touren gezahlt wird, sehe ich nicht ein! Die Retter sollen das Geld von der Versicherung erhalten, aber eine Rückforderung von den Verursachern je nach finanziellen Möglichkeiten sollte durch durchgeführt werden.
Solange alles gratis ist, wird sich nichts ändern! Hubschrauber wrden als Gratistaxis missbraucht.
Mit Vernunft geht in der heutigen Zeit nichts mehr! Das zeigen die immer mehr werdenden Einsätze wegen Selbstüberschätzung. Und weil man eh die elektronischen Geräte wie GPS Handy und Pipserl mit hat, kann ja eh nichts mehr passieren!
War selbst mal Zeuge, als in einem Geschäft Tourengeher nach dem Weg auf einem höheren Berg fragten, obwohl hohe Lawinengefahrbestand. Die Warnung des Kassiers wurde negiert, die Tourengeher traten trotzdem den Weg. (Ist aber eh nichts passiert, was wahrscheinlich diese Tourengeher animierte wieder eine solche Tour zu starten. Was wollen uns die "gscherten" Einheimischen für Geschichten erzählen)
Wenn im Arbeitsbereich was passiert, wird sofort nach einem Schuldigen gesucht. Da hst schneller eine Anzeige wegen unzureichender Sicherheitsmaßnahmen, als man glaubt! Da ist die Polizei meist schneller da als der Verletzte im Spital!


HBler antwortet um 08-01-2013 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergdrama
hinterher ist man immer klüger.
mich hat es sehr berührt, diese Nachricht vom noch ansprechbar sein und doch kein überleben
@0815: dein Ton ist zu rauh nach meinem empfinden
voll und ganz sind die Leute von der Bergrettung zu bedauern, welche unter Gefahr das eigene Leben riskierten, und letztlich dem Tod in die Augen sehen mussten
denkbar wäre für mich eine verpflichtende Anmeldung des Vorhabens einer Tour vor Antritt, wo dann die Bergretter im vorhinein eine allfällige Bergung ablehnen können wenn die Ausrüstung, Tour und Wetter nicht passen
mein Beileid den Hinterbliebenen


0815 antwortet um 08-01-2013 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergdrama
Da muss man aber schon fragen, wer da kein Mitgefühl hat! Hatten die beiden ein Mitgefühl mit den Angehörigen? Glaube nicht, dass sie ermuntert worden sein von den Angehörigen, so eine Tour zu machen! Oder von der Bergrettung!
Die Bergrettung wird niemals von vorne herein einen Einsatz ablehnen! Das dürfen sie nicht, und werden es auch nicht tun! Erst im Einsatzfall wird der Einsatzleiter entscheiden bei widrigen Wetterverhältnissen, ob ja oder nein! Und wenn ja, wird es dem einzelnen Mitglied noch überlassen, ob er sich das zutraut. Gezwungen wird keiner von den Rettern seine Gesundheit bzw. sein Leben auf das Spiel zu setzen!
Man kann auch immer wieder von so Geretteten hören, dass sie wieder weiter machen. Motto, jetzt erst recht! Sie werden aber dann sehr wohl vorsichtiger, aber aufhören tut so einer nicht mehr zum Tourengehen. Hat sicher seinen Reiz. Wie ich aber schon vorher geschrieben habe, die technischen Hilfsmitteln für die Sicherheit verleitet schon mehr zum Leichtsinn!




179781 antwortet um 08-01-2013 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergdrama
In dem Fall muss man schon 0815 beipflichten. So tragisch so ein Unfall für die Betroffenen ist. Wenn jemand bei so einem Wetter trotz aller Warnungen eine Bergtour unternimmt, dann ist das grob fahrlässig.

Gottfried


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