Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!

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Moaski1 29-11-2012 16:47 - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
Bei den Herbstgesprächen diesen Montag in Ried wurde unter anderem durch die vorstellung des neuen Lieferrechtmodelles der Berglandmilch und des bescheidenen Milchpreises eine heftige Diskusion unter den Teilnehmern ausgelöst. Was von Seiten der Bergland folgte waren unter abwesenheit des Geschäftführers Braunshofer leere Worthülsen und unbeantwortete Fragen. Warum lädt man zu Herbstgesprächen wenn man gar nicht mit seinen Mitgliedern komunizieren will....??? Oder ist es wiklich so schlecht um unsere Genossenschaftsmolkerei bestellt...?? Vor Tirol und Stainzermilch ging es uns scheinbar was die Wettbewerbsfähigkeit in Punkto Milchpreis betrifft besser!!!!!!!!!!!!!! Fazit: Schweigen bei Herbstgesprächen die Genossen gehören sie am Mond geschossen!!!!!!!??????????


ziervi antwortet um 29-11-2012 18:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
Das Konzept von den Geschäftsführern geht doch voll und ganz auf. (Bauernmilchpreis muß erwirtschaftet werden) Ganz egal ob Großbaustellen siehe Molkerei Aschbach oder Fusionen mit anderen Molkereien wird behauptet man sei am richtigen Weg. Bin selber Lieferant der Berglandmilch und bedanke mich im Voraus für den super Auszahlungspreis.(seit ca 6 Monaten liegt der Auszahlungspreis für Rohmilch in Österreich und Deutschland an den letzten Plätzen)


Andi36 antwortet um 29-11-2012 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
Alle Mitglieder, eigentlich sind wir die Eigentümer dieser Genossenschaft, sollten sich mal vor Augen führen, mit welcher Präpotenz hier vorgegangen wird. Da wird was beschlossen, dass niemals uns als mögliches Konzept vorgestellt wurde - warum? Das ist auch ganz einfach zu erklären: es währe nie auf eine Zustimmung gestossen! Man kann ohne weiteres sagen, dass hier ganz offensichtlich gegen die Eigentümerinterressen gehandelt wurde. Ich kann berichten und beweisen, dass unsere Unternehmensführung, sprich Manegement, Milch in Süditalien um 50cent verscherbelt! Wohlgemerkt in einem Land in dem Milch zu Höchstpreisen gehandelt wird! Ganz sicher wird das unsere italienischen Berufskollegen besonders freuen. Ich muss auch festhalten, dass dieses Konzept ein ökonomischer Wahnsinn ist, denn man beabsichtigt mit dem sogenannten Verwertungsbeitrag die Produktionskapazitäten auszuweiten und noch grössere Lager zu finanzieren. Das führt jedoch nur zu einem, für uns Eingentümer, nicht befridigenden Milchpreis! Man stelle sich vor, unser Herr Geschäftsführer weiß jetzt schon nicht wohin mit unserem Rohstoff und erst recht dann nicht, wenn diese in rauen Mengen und in veredelter, verarbeiteter Form in irgendeinem teuren Lager liegen. Na das ergibt sicher einen Bombenauszahlungspreis! Noch etwas Perönliches: ich habe 2010 den Betrieb meiner Eltern übernommen und bin seither stetig in der Milchproduktion gewachsen. Ich habe meine Wachstumsschritte immer mit Quote abgesichert, um keine Zusatzabgabe zahlen zu müssen. So habe ich auch Heuer im Sommer noch Quote gekauft, um meine nächsten Wachstumsschritte abzusichern. Ich habe diese von einem Berglandlieferanten erstanden, welcher aufgehört hat, also wurde durch meine Mehrmenge trotzdem nicht mehr Milch im Unternehmen, und das muss mir jetzt jemand von den oberen Herren erklären, warum ich einen Verwertungsbeitrag leisten sollte! Schon aus alleiniger dieser Situation kann man erkennen, dass das Liefermodel eine unausgegorene Idee ist und aufs schärfste zurükzuweisen ist! Ich hoffe, dass meine Meinung dazu nicht ungeteilt bleibt und erwarte mir ein grosses Echo.



joholt antwortet um 29-11-2012 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
@Andi36 Bitte vergiss dass du als Mitglied einer genossenschaft auch gleichzeitig eigentümer bist. Ich bin kein bergland lieferant nur mitglied einer kleinen sennereigenossenschaft im wilden westen von österreich und hab letztes jahr ein gespräch zwischen den aufsichtsratsvorsitzenden unserer genossenschaft und dem obmann der ortsansässigen RAIBA mit bekommen. Das gespräch war zuerst sehr einseitig weil unser aufsichtsrat so in rasche geredet hat und der RAIBA Obmann nur gelächelt hat .
Nach einiger zeit wo er ruhig zugehöhrt hat legte er unseren aufsichtratsobmann die hand auf die schulter und sagte.
"Beruhige dich mal solage ihr bei uns so viele schulden habt bestimmen wir was mit dem betrieb geschieht"
Und das gespräch war beendet. Und genau so wird es bei der Bergland sein.
Mfg Hans


Tyrolens antwortet um 29-11-2012 23:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
Ja nett, dass die Bergland nun an denselben Problemen leidet, wie damals die Tirol Milch. Das mit Südtirol und auch Bayern (Müller) geht in Tirol schon seit Jahren so.


heumax antwortet um 29-11-2012 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
Andi
Du kannst also berichten und beweisen, dass die Berglandmilch in Süditalien die Milch um 50 Cent verscherbelt.
Unter Dairy Market kannst Du dir im Internet die Preise von Versandmilch nach Italien anschauen.
Frag auch bitte bei der der Freien Milch Austria an, wieso sie, wenn man in Italien 50 Cent für die Versandmilch erlöst, sie ihren Lieferanten heuer lange Zeit nicht viel mehr als 20 Cent auszahlte.


walterst antwortet um 29-11-2012 23:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
@kreszens
ich bin nicht sicher, ob Du das mit den 50cent richtig verstanden hast. Vielleicht aber habe es auch ich falsch verstanden. Wäre möglich.


Andi36 antwortet um 30-11-2012 01:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
3% Fett H- Milch, Weises Packerl, gelbe Aufschrift "Latte", kein Hinweis von Milch aus Österreich nur das Genusstauglichkeitskennzeichen AT für Österreich und die Nummer für den Berglandbetrieb Wels und nun nochmals der Preis, bitte auf der Zunge zergehenlassen: 50 cent.... Was das bedeutet braucht man nicht erklären, ein eindeutiges Draufzahlergeschäft. Der Geschäftsführer hat dafür sicher die passende Antwort: irgendwie muss man ja das Zeug loswerden bevor es abläuft.


Efal antwortet um 30-11-2012 07:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
Verzeiht bitte Kresenz,
den wenn Genossenschaftsmitglieder(-eigentümer), Informationen über die Entwicklung ihres Verarbeitungsbetriebes einfordern,
oder gar Kritik an Endscheidungen der Funktionäre üben (nur weil mancher dieser Vertreter,
mit Daten ihrer eigenen Heimbetriebe, die künftige Strategien für das Unternehmen getroffen haben),

da zereißtz`n fast,
und dann muss er einfach seine Kompetenz als Milchmarkt Fachexperte unter Beweis stellen!



tomsawyer antwortet um 30-11-2012 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
Meinst den anderen Molkereien gehts besser ? Verwertungsbeitrag gibts auch bei anderen Molkereien .
Die MGN nimmt derzeit die Überläufer zurück die einmal so frai waren, diese Milch muß auch wo zum unterbringen sein.Aber besser so als eine billige Konkurenz zu haben ,die die Preise unterfährt !


helmar antwortet um 30-11-2012 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es waren die Herbstgespräche des Schweigens bei der Berglandmilch!!!!!
Hallo Ikarus, den Freien Lieferanten wurde das Angebot gemacht dass sie wieder, zu recht erträglichen Bedingungen, Lieferanten der MGN werden können (ich kann mir vorstellen dass da die Schüttgebühr von 1 ct. nicht das Hindernis für Heimkehrwillige sein wird). Nach 3 Jahren sollen sie die Mitgliedschaft in der MGN beantragen können, nach 5 Jahren aufgenommen werden............da haben einige der ach so sehr Bösen Größe gezeigt.
Und wenn jemand nicht mehr zur MGN zurück will, es wird niemand gezwungen.
Mfg, Helga


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