Wer kommt für den Schaden auf ??

Antworten: 77
Halb06 29-10-2012 09:51 - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Es hat sich folgendes zugetragen!

Beim Rübenabtransport sah der Fahrer des 3. Gespanns auf dem Erdweg neben dem Schmidabach unmittelbar vor dem Traktor ein Loch mit ca. 10cm Durchmesser, er konnte nicht mehr anhalten und wich etwas seitlich aus, der Traktor und der 1. Anhänger passierten die Stelle problemlos, der hintere Hänger
brach jedoch ein, derart dass es die Vorderachse aus der Verankerung riss, der Fahrer knallte mit dem Kopf gegen die Frontscheibe, der 2. Hänger kippte um, 8to Rüben lagen am Boden, durch das Umfallen des 2. Hängers zog dieser den Vorderen Hänger seitlich weg es verkeilte sich das linke hi Rad und die Hinter-Achse
des ersten Hängers wurde auch noch verbogen.
die herbeigeeilten Kollegen stellten dann schnell fest, das es sich bei dem nun entstandenen Loch um einen eingebrochenen BIBERBAU handelte das Loch ist jetzt ca. 1m tief und ebenso im Durchmesser. Sie fanden dann auch einigen "Biberburgen" entlang der Schmida.
entstandener Schaden einige 1000 €.
Die Gemeinde als Wegerhalten, sieht sich keiner Schuld bewusst:
Die Biber waren bei uns längst ausgestorben, wurden aber wieder angesiedelt, mit allen Nachteilen!
Frage: Wer hat die Viecher ausgesetzt, zu welchem Zweck, ist er dafür haftbar.???
Ich bin bei Gott kein Tierhasser, und hoffe das nicht einmal Menschen zu Schaden kommen.

Bin gespannt auf eure Meinung

Elfi



martin2503 antwortet um 29-10-2012 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Hallo: Ich glaub da wirst selber auf dem Schaden sitzen bleiben. Wo bleibt die Eigenverantwortung, und schon mal was von Gefahrensicht gehört.


Schaf_1608 antwortet um 29-10-2012 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Ich glaube Martins Theorie wird sich hier bestätigen.... sind ja Wildtiere, die haben keinen Besitzer dem du den Prozess machen kannst.... Sind kein Jagdbares Wild, von dem her sind Jäger aus der Verantwortung... Ausgesetzt oder die Flüsse entlang gewandert in ihre ehemalige Heimat?!?
glg



pepbog antwortet um 29-10-2012 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
versuch mal den zuständigen Biber als Verursacher ausfindig zu machen - dann hast Du möglicher weise einen zum Klagen und den Biber als eventuellen Beklagten.
Manchmal bin ich doch froh solchen (wie oben angegebenen ) Trac Fahrern nicht zu begegnen!
Fahren auf Sicht !! weis da wer was dies "wirklich" bedeutet?


pepbog antwortet um 29-10-2012 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
ah hab ich noch vergessen zu fragen:
wie schnell fahrt Ihr eigentlich auf einem "Erdweg" neben einem Fluss mit diesem Gewicht????
oder auch: fahrt Ihr ohne die Möglichkeit zu bremsen? bzw wurde die Bremse nicht betätigt?
Fahrt unter dem Motto: mit Vollgas und ohne Hirn?
Spendet doch was, dass da niemand verletzt wurde denn in diesem Falle würdet ihr "amtlich" refahren wer da Schiuld ist.


fendt_3090_2 antwortet um 29-10-2012 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Das stimmt, was Veltliner schreibt.
Hier darfst du nur berichten, wie die Bergbauern ihre Traktoren auf Garagen werfen, wenn du wirklich Hilfe suchst. :-)))
https://www.landwirt.com/Forum/364252/Traktor-stuerzte-nach-300-m-auf-Garage.html
MfG.


helmar antwortet um 29-10-2012 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Angeblich sind dem Prof. Otto König vor etwa 30 Jahren ein paar Biber entwischt.....;-). Tatsache ist, dass sich diese Viecher in Ermangelung natürlicher Feinde ungstört ausbreiten konnten. Die Gutensteinerbahn, im Piestingtal neben dem Bach verlaufend, hatte auch schon mal einen unfreiwilligen Zwischenstopp wegen gebiberter Bäume. Und in Bachnähe gibt es inzwischen nachdem Biber auch vor Obstbäumen wenig Respekt zeigten, nur noch Maschendraht um die Baumstämme. Zum Glück hat es in den letzen 10 Jahren keine extremen Hochwässer gegeben, sollte aber wieder eines kommen vermuten einige Jäger, dass es dann ganz schön interessant werden wird, was unterspülungen an den Bachufern betrifft.
Mfg, Helga


Mick antwortet um 29-10-2012 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
veltliner und fendt haben beide leider recht, wie man an den Postings von martin und co hier sehen kann.

An euch Schlaumeier: Wenn ihr den ersten Post richtig gelesen hättet, hättet ihr wahrgenommen, dass da ein Löchlein von 10cm an der Oberfläche war. Da rechnet man bestenfall mit einem kleinen Stoß und wirft nicht in Panik den Anker aus! Und wie ihr UNTER DER ERDE auf Gefahrensicht fahren wollt müsst ihr uns jetzt genauer erklären...Wenns jemand von seiner eigenen Wiese im Bergebiet runterhaut ist er selber Schuld, aber hier reden wir von einem öffentlichen Weg.

Zum ursprünglichen Thema: Aus meiner Sicht ist der Wegerhalter verantwortlich, weil er offensichtlich versagt hat. Ob ein Biber oder Hochwasser oder sonstwas den Weg zerstört hat ist dessen Problem.
Leider wird das die Gemeinde vermutlich aber nicht freiwillig zugeben was bedeutet, dass ihr den Rechtsweg beschreiten müsstet. Ob das insgesamt gesehen aber Sinn mach kann euch hier niemand sagen...


50plus antwortet um 29-10-2012 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Im Radio hab ich vor ein paar Jahren einen klugen Tip von einem Experten gehört:
Man soll das Gebiet, in dem die Biber so haufenweise auftreten, komplett abholzen, dann ziehen sie weiter!
Darauf muß man einmal kommen!!! ;-)))




duc1098 antwortet um 29-10-2012 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@ martin, pepbog
habt ihr biber in eurer gegend?
ich glaube nicht weil dieses ereignis ist sicher nich zum spaßen.
hoffe daß es zu keinem personenschaden kahm.
biberbauten sind heimtückische fallen, ganz leicht zu übersehen.
ich glaube wir wären ohne biber glücklicher, und überhaupt in diesem fall.
mfg


MF7600 antwortet um 29-10-2012 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@veltliner
du hast absolut recht!!!

hallo elfi
bei mir ging es 2 mal harmlos aus, zum glück!!!
beim ersten mal brach ein biberbau unter mir ein als ich neben einem bach mais gesät habe, war fast 2m tief und ging ca. 4-5 m in unseren acker.
das 2. mal bin ich beim lohndreschen ebenfalls neben dem bach in einen biberbau eingesackt.
wie gesagt ging es harmlos aus, es könnte aber auch ein traktor oder mähdrescher in den bach rutschen, kippen oder sonst ernsthafter schaden entstehen, oder sogar menschen zu schaden kommen.
es wär höchste zeit die biber massiv zu dezimieren.
die beiträge mancher vollhirnis hier möche ich lieber nicht kommentieren...!!



sisu antwortet um 29-10-2012 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Hallo!
Ich bin mir zu 99% sicher das Du auf Deinem Schaden selbst sitzen bleibst. Du mußt Dir das ganze umgekehrt vorstellen was würde passieren wenn auf Deinem Weg der durch Deinen Wald führt eine Wildsausuhle ist und der Jäger mit dem Auto reinfährt weil jetzt im Herbst durch das viele Laub die Suhle fast vollständig bedeckt ist und sich die Vorderachse ausreißt.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das Du als Weg Besitzer ihm den Schaden ersetzen mußt.
Das Dir die Jägerschaft den Schaden bezahlt kann ich mir auch nicht vorstellen da der Bieber kein Jagdbares Wild ist (Gott sei Dank).


pepbog antwortet um 29-10-2012 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
es war halt nur ein "erdweg" und auf einem solchen fährt man doch etwas anders als auf einer asphaltierten strasse - selbst auf einer solchen sind schon muren abgegangen und wer in diese mit seinem gefährt knallt, kann seinen schaden auch nicht vom strassenerhalter bekommen - fordern kann er natürlich schon.
was wäre eigentlich passiert wenn das tempo so um die schritt bzw doppelte schrittgeschwindigkeit gewesen wäre?
vermutlich wäre der hänger genauso eingebrochen - aber sofort zum Stillstand gekommen OHNE GROSSE SCHADEN !!
Erfahrung kann man nicht lernen - ich hoffe aber doch, dass der Fahrer, wenn seine angehaute "Birne" zum brummen aufhört, daraus gelernt hat in Zukunft seine Fahrweise angepasster wählt.

ein typischer Fall von unangepasster Geschwindigkeit !


rbrb131235 antwortet um 29-10-2012 16:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Ein eingebrochener Bieberbau und der daraus entstandene Schaden fällt unter den Titel höhere Gewalt.
Man müsste den Wegerhalter nachweisen können, dass er die Gefahr kannte, aber sie nicht beseitigt hat.
Wenn du das nicht nachweisen kannst, schaut es wie hier schon geschrieben, schlecht für dich aus. Außer man hätte für landwirtschaftliche Fahrzeuge eine Kaskoversicherung.

Grüße rbrb13


rbrb131235 antwortet um 29-10-2012 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Biber natürlich ohne " ie "

Grüße rbrb13


MF7600 antwortet um 29-10-2012 16:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@pepbog
ja ich bin auch für die schrittgeschwindigkeit auf freilandstrassen und die doppelte schrittgeschwindigkeit auf autobahnen, könnte ja sein dass eine mure abgeht!!!!!








Halb06 antwortet um 29-10-2012 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@ pepbog +martin
1. bin nicht selber gefahren, hab ich auch nicht geschrieben( war ein Bekannter)
2. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 15 Km/h Ist der Anhalteweg 8-10m
3. würdest du ein Hindernis von der grösse eines Bierdeckels zum Teil im Gras versteckt auf 10m Entfernung erkennen? noch dazu wennst damit nicht rechnest, dann bist ein Hellseher oder ein Klugscheißer.
PS:
Ich bin hier meistens Leserin, wenig Schreiberin, ist viel amüsanter und weniger nervig!!


Gratzi antwortet um 29-10-2012 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@halb06

wieso hast du keine Vollkaskoversicherung? ... was kann der Biber dafuer das du vielleicht auch noch seinen Bau beschädigst? .... Verantwortungslos von Dir! Ausserdem wenn du nichts siehst, muss fahren auf halbe Sicht, sonst brauchst einen Einweisert!!!! Bei der Bahn werden auch jeden Tag die "Streckengeher " losgeschickt.


Jophi antwortet um 29-10-2012 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@ Halb06:

Ich meine ich hätte mal gehört, daß es für solche Biberschäden in Deutschland einen Fonds gibt, bin mir aber nicht ganz sicher.
Bei uns müßte man ( oder Frau ) beim Landratsamt Untere Naturschutzbehörde anfragen, wie das in Österreich ist, weiß ich nicht.
Anfragen solltest Du in jedem Fall mal, wer weiß ?



Gratzi antwortet um 29-10-2012 18:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
niemand !
 


Mick antwortet um 29-10-2012 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@Gratzi:

Dein Eintrag oben kann nur ironisch gemeint sein.



Gratzi antwortet um 29-10-2012 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
ja sicher, Spass muss auch sein, das Leben ist ernst genug!


Aigner1990 antwortet um 29-10-2012 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
im grunde gehört es ja nicht hier rein, aber mir fällt in letzter zeit des öfteren auf dass die klugscheißerei in diesem forum immer mehr zunimmt und das niveau hier dadurch leider ins bodenlose sinkt.

ich weiß echt nicht, und vielleicht geht es ja auch anderen so, warum ich es mir antue ein -für mich- interessantes forum-thema zu öffnen wenn dort ohnehin irgendwelcher mist von besserwissern, selbsternanten experten würde ich mal sagen, reingeschrieben wird, obwohl diese zweifelsohne keine ahnung von irgendwas oder zumindest den betreffenden thema haben.
diese sogenannten ratschläge mit seitenhieben die für viele wahrscheinlich einer verarschung gleichen gehören, so finde ich, nicht in ein forum von dem ich dachte es ist dazu da anderen, gleichgesinnten und interessierten zu helfen, und nicht fertig zu machen.....

...wäre mal eine bereicherung für einige hier darüber nachzudenken, wenn das in ihren dickschädel passt aber wahrscheinlich stößt man hier ohnehin wieder auf den berüchtigten "dickschädel"

ich von meiner seite kann sagen das ich viele technische und administrative fragen hätte oder gehapt habe die ich gerne hier im forum gepostet hätte, das jedoch gelassen habe weil ich befürchte dass ohnehin nur unproduktive antworten und spott von vielen kommt.....lieg ich mit dieser einschätzung falsch bitte ich vielmals um entschuldigung....


nun zum eigendlichen thema....ich kann die aufregung über den biber voll und ganz verstehen, oder was würdet ihr sagen wenn ihr nichtsahnend von der arbeit fährt und irgendein halblustiger einen kanaldeckel entfernt hat, ich glaube nicht dass jemand von euch mal darauf geachtet hat....
...man hat glaub ich schon genug zu tun so ein gespann wie das hier erwähnte zu fahren, erfordert einiges an konzentration, und die kommentare von wegen der fahrer ist schuld weil er es nicht gesehen hat lassen vermuten, dass einige hier noch nie auf einem traktor gesessen haben der mehr als 1 zylinder hat.....

ich denke aber dass keine zahlungsansprüche geltend gemacht werden können, einzige möglichkeit wäre sich vielleicht mit den lokalen medien darüber zu unterhalten um später mit der gemeinde einen kompromiss zu schließen??....soetwas ist manchmal ein gefundenes fressen für so manches schundblatt...

schönen tag noch...mfg alex


rbrb131235 antwortet um 29-10-2012 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Spaß muss sein, wenn Andere mehrere € tsd. Schaden haben.
Gratzi Gratzi

Grüße rbrb13


golfrabbit antwortet um 29-10-2012 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen! - bewahrheitet sich leider tagtäglich, bin auch selber kein Lämmlein und versuche mich zu bessern.
Schaut nicht gut für dich aus, das mit den Medien wäre vielleicht noch ein kleiner Hoffnungsschimmer. Um die Top K-Versicherung ists ja ziemlich ruhig geworden, in so einem Fall wärs schon super gewesen - weiß jemand Genaueres?
Hannes


Andi7 antwortet um 29-10-2012 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Hallo Elfi,

in Deutschland gibt es tatsächlich einen Fonds über € 350.000,-- der nur für Biberschäden zur Verfügung steht! (siehe Video) Die Schadensmeldung erfolgt über die Naturschutzbehörde. Ich würde mich hier mal erkundigen ob es bei uns in Österreich nicht etwas Ähnliches gibt.


strebi87 antwortet um 29-10-2012 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
melde dich beim Bibermangetment ( BOKO Wien) vieleicht können die dir helfen


zehentacker antwortet um 29-10-2012 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??

Hallo Aigner!
Deiner Meinung über die vielen peinlichen Kommentare bei verschiedenen Anfragen kann ich mich nur anschließen. Betriebsführer, für diese sollte diese Internet-landwirte Seite meiner Meinung nach sein, sollten vernünftig argumentieren können und wollen.

Zum Unfall: Ein Weg, oder richtiger gesagt eine Strasse hat immer einen Besitzer. Das kann ein Privater, die Gemeinde oder sonstwer sein, der dafür zuständig ist. Wenn keinerlei Geschwindigkeits,- Tonnage,- oder andere Beschränkungs und Gefahrentafeln aufgestellt und "Ordnungsgemäß" kundgemacht waren kann jederman darauf laut den allgemeinen Bestimmungen der STVO fahren. Bei einer Schadenersatzklage gegen den Wegerhalter wird wahrscheinlich der Sachverhalt dahingehend geprüft, war das vorhandensein von Bibern bekannt, dass diese so große Höhlen bauen, die auch unter der Strasse sein könnten. Wenn ja, wie oft wurde dann die Strasse darauf von Sachverständigen geprüft?

Ich kenne Biberbauten nur vom Film. Bei so einen großen Bau, wie den geschilderten, muss doch die frische, herausgebudelte Erde jeden Verantwortlichen auffallen und er dann entsprechende massnahmen setzen.
f


Gratzi antwortet um 29-10-2012 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@rbrb13

ich fand die Frage wegen Verschulden so Lustig, weil jeder gleich nach Wiedergutmachung schreit.
Es gilt wie in jeden Beruf das Unternehmensrisiko. So wie bei den Bericht über die Bienenstiche eines Läufers. Man kann die nur durch eine All Risiko fuer Fahrzeuge und Betrieb abdecken; ist so wie mit einer Vollkasko. Du brauchst immer einen Verursacher, und bei Wildtieren und entmündigten Personen bleibst immer auf der Strecke. Jagdbares Wild ausgenommen. Wie bei Hundebiss, brauchst auch den Hundehalter. Die Schadenssumme ist egal. Wenn ein Ast beim Sturm auf dein Auto fällt, musst auch selber oder die Kasko aufkommen, oder dem Eigentümer ist der Mangel bekannt ( dürrer Ast) dann muss er haften.


zehentacker antwortet um 29-10-2012 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Verursacher für den Schaden!
Wenn ein Hund Schaden anrichtet, wird logischerweise auch der Hundebesitzer und nicht der Hund geklagt.
Beim morschen Baum, der auf öffentlichen Grund steht, umfällt und Schaden anrichtet, ist der Bürgermeister verantwortlich.
Die Wildschadensklage geht dann auch an den Rehbock, oder?


tch antwortet um 29-10-2012 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Ich kenne Biberbauten nur vom Film. Bei so einen großen Bau, wie den geschilderten, muss doch die frische, herausgebudelte Erde jeden Verantwortlichen auffallen und er dann entsprechende massnahmen setzen.


Der frische Erdhaufen muss in erster Linie dem Fahrer auffallen!

Abgesehen davon sind die frischen Erdhügel meist von einem Maulwurf in die Landschaft gestellt worden.

tch


MF7600 antwortet um 29-10-2012 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@tch
ausgebuddelte erde deutet doch eher auf das bundesheer, da muss man dann schon aufpassen!!!


Restaurator antwortet um 29-10-2012 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
der biber lebt schon seit 15 millionen jahren da, wir seit 35 000, daher wird er mit einer klage auf wiederherstellung seiner höhle grössere erfolgsaussichten haben....
bösen scherz beiseite. zitat aus der schweiz:
"Auch Uferwege und Uferstrassen sind durch den Biber gefährdet, wo plötzlich die Fahrbahn wegen eines Bibergangs einbrechen kann. Die Uferwege und Uferstrassen sind am falschen Platz und sollten nicht direkt am Ufer sein. Der Schaden der Biber beläuft sich pro Jahr auf 5-10.000 Franken, quasi gar nichts im Vergleich zu den Schäden der Armee pro Jahr. Der Staat entschädigt die Biber-Geschädigten."
insofern denke ich mir, dass ein gericht im falle einer klage gegen den strassenerhalter davon ausgehen würde, dass man selbst schuld ist, wenn man an einer stelle von der bekannt ist, dass hier biber leben, so schnell fährt, da nach allgemeinem wissensstand und lebenspraktischer erfahrung an einer solch exponierten stelle immer damit zu rechnen ist, dass die strasse unterminiert sein könnte.

im link der ganze artikel:
 


sisu antwortet um 29-10-2012 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Hallo!
Ohne jetzt das ganze Lächerlich machen zu wollen was kommt als nächstes? Wie soll der Strassenerhalter einen Schaden der nur schwer zu erkennen war da er ja angeblich an der Oberfläche nicht sehr groß war eigentlich selbst bemerken?
Außerdem würde ich auch unbedingt empfehlen den Biberbeauftragten für das Land NÖ zu holen, denn der macht alles nur noch schlimmer.


Mick antwortet um 29-10-2012 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Naja Restaurator, nicht ganz:

Der Biber lebte eigentich gar nicht mehr da, ob das gut oder schlecht ist sei dahingestellt. Erst wir (die laut Dir seit 35.000 Jahren da leben) haben ihn wieder angesiedelt. ;)

Die schönste Lösung wäre natürlich ein Fonds, der Schäden durch Biber ab einer gewissen Summe entschädigt (auch dem Wegerhalter, falls eben ein Weg wegbricht und der repariert werden muss). In Summe kommt vermutlich übers Jahr nichts zusammen, aber wenn jemand wie oben sein Gespann wegen des Vieches versenkt (das ja nur da ist weil jemand ihn wieder ausgesetzt hat) dann sollte die Allgemeinheit für solche Schäden von Einzelpersonen auch aufkommen.
Faire Lösung, die niemandem weh tut und den Betroffenen hilft.

Aber Biber aussetzen und der Einzelne soll dan selber schauen wie er damit klarkommt, das kanns nicht sein.
Wenn sogar unsere Nachbarn das fertig bringen, dann sollte das in Ö auch möglich sein.


Gratzi antwortet um 30-10-2012 03:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@zehentacker

immer NUR wenn dich durch schlechte Verwahrung eine Schuld trifft. Oder wenn der Bürgermeister weis das der Baum morsch ist..


zehentacker antwortet um 30-10-2012 07:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??

Gratzi !
Beim Bürgermeister ist es so wie bei mir als Autolenker, Hausbesitzer und Landwirt. Reifen, Stiegengeländer, Zapfwellenabdeckung, beispielsweise. Ich muss, wenn ein Schadendensfall eintritt, meine vom Gesetzgeber geforderte Sorgfaltspflicht nachweisen können. Ein Großteil der Strassenschilder resultiert aus der Gesetzeslage ( Querrinne, S Kurve, Geschwindigkeitbeschränkung).




Fallkerbe antwortet um 30-10-2012 07:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@mick,
die menschen haben den heimischen Biber erst ausgerottet und dann wieder angesiedelt.
aus meiner sicht war das ausrotten das verbrechen- nicht die wiederansiedelung eines heimischen tieres.

Bei der ausrottung war übrigens die Hl. katholische kirche sehr maßgeblich beteiligt.



se123 antwortet um 30-10-2012 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
ich find es erschreckend, dass ausgerechnet in einem Landwirt-Forum auf diesem Niveau über die Schuldfrage, bei einem von der Natur verursachten Schaden diskutiert wird. Gerade Menschen die viel mit der Natur zusammenarbeiten sollten wissen, dass nicht überall wo ein Schaden entsteht auch eine Schuld vorhanden ist.

Der Vergleich mit dem Jogger der von Bienen gestochen wurde ist sehr passend, nur dass sich hier eben die Bauern furchtbar aufregen.

Ausserdem steht im Eingangsstatement eindeutig dass er zu schnell gefahren ist. Er hat die Gefahr gesehen -die Gefahr erkannt (konnte nicht mehr stehen bleiben, daher ist er ausgewichen) und ist somit eindeutig zu schnell gefahren(rechtlich gesehen).


Mick antwortet um 30-10-2012 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Wieso se123?

Achso ja wir Landwirte leben ja laut Fernsehen im "Einklang mit der Natur", haben Streichelschweinchen im Garten und sogar Schäden von zig-Tausenden Euro übernehmen wir gerne aus Liebe zur Natur.

Zur Erinnerung: MENSCHEN haben den Biber wieder angesiedelt und andere MENSCHEN sind fürden oben erwähnten Weg verantwortlich.
Das ist ja als Extremvergleich so als wenn Fukushima auch ein Naturereignis gewesen wäre, an dem eigentlich eh keiner Schuld ist. Hochwasser=natürlich. Strahlung =auch natürlich. Der Rest ist Pech für den Betroffenen.

Bienen dagegen wurden von niemandem ausgesetzt, die sind sozusagen wirklich natürlich.




se123 antwortet um 30-10-2012 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
ich find es erschreckend, dass ausgerechnet in einem Landwirt-Forum auf diesem Niveau über die Schuldfrage, bei einem von der Natur verursachten Schaden diskutiert wird. Gerade Menschen die viel mit der Natur zusammenarbeiten sollten wissen, dass nicht überall wo ein Schaden entsteht auch eine Schuld vorhanden ist.

Der Vergleich mit dem Jogger der von Bienen gestochen wurde ist sehr passend, nur dass sich hier eben die Bauern furchtbar aufregen.

Ausserdem steht im Eingangsstatement eindeutig dass er zu schnell gefahren ist. Er hat die Gefahr gesehen -die Gefahr erkannt (konnte nicht mehr stehen bleiben, daher ist er ausgewichen) und ist somit eindeutig zu schnell gefahren(rechtlich gesehen).


se123 antwortet um 30-10-2012 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Bienenstöcke werden auch von Menschen wo hingestellt. Der Biber ist grundsätzlich ein einheimisches Wildtier!

Ich meine damit, dass ich Landwirten eher zutraue nicht von der der umsichgreifenden Vollkasko/EshatimmerjemandSchuld-mentalität angesteckt zu werden, da sie meist wissen, dass es auf einen Betrieb mit 20/30/40/50 ha nicht möglich ist, alle möglichen Gefahrenquellen auszuschliessen und das Leben ein Restrisiko beinhaltet. Aber wenn ich das hier so lese, sind es auch die Bauern, die die Amerikanisierung des öster. Rechtssystem vorantreiben.




MF7600 antwortet um 30-10-2012 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
vermutlich haben unsere vorfahren auch den bären, den wolf, den auerochsen, den wisent,.... ausgerottet, alles wieder aussetzen und verurwalden lassen?!!!
manche bei uns ausgestorbene tiere passen halt nicht mehr in unsere kulturlandschaft.
der biber, ohne natürlichen feind, passt eben nicht neben wohngebiete oder in ackerbauregionen.
als im raum st.pölten vom biber angenagte bäume auf wohnhäuser zu stürzen drohten und schleusen verstopften wurde gehandelt und einige tiere gefangen und erschossen(nachdem sich das fangen und wo anders aussetzen als blödsinn herausstellte).
wenn die biber überhand nehmen kann es auch für menschen gefährlich werden.


pepbog antwortet um 30-10-2012 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
War der Fahrer(in) nun zu schnell oder nicht?
hatte er (Sie) nur einfach Pech ? Er (Sie) kann doch annehmen, dass ein "Erdweg", der von der Öffentlichkeit erhalten wird für "seine" Benutzung geeignet sein MUSS !! ??
sollte dies nicht sein: SIND ALLE ANDEREN SCHULD bzw. und haben seinen Schaden zu löhnen ev. auch gleich einen Verdienstentgang weil ja sein Krempel nun nicht benutzbar ist.
Ticken da eh Alle richtig?
Wäre er den Umständen entsprechend gefahren - wäre des Gefährt vielleicht eingebrochen - sofort zum Stillstand gekommen und nicht mal die Rüben wären vom Hänger gefallen - die anderen 2 Gepannfahrer (siehe ganz oben) hätten das Werkel aus dem Loch gezogen
ist e jemand aufgefallen?
Nicht der/die Geschädigte hat sich zur Diskussion gemeldet sondern vermutlich seine Freundin bzw Bekannte oder war der Fahrer doch eine Fahrerin?
Trotz Allem hat doch dieser "Fall" was Positives: In Zukunft werden Manche doch ihre Geschwindigkeit - in solchen Situationen - so wählen, dass Mensch und Material geschont werden.
Übrigens nehme ich an, dass die Beule des Fahrers was positives bewirkt hat
wenn nicht gebe ich noch einen Tipp: klag doch den Wegerhalter!
Bei einer Verurteilung ist alles klar bis dahin gilt allerdings nach österreichischem Recht die:
UNSCHULDSVERMUTUNG !


se123 antwortet um 30-10-2012 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@MF7600:
Das Biber nicht in unsere Kulturlandschaft passen ist deine persönliche (Einzel-)meinung, ob sie mehrheitsfähig ist, wage ich zu bezweifeln.

Es gibt übrigens auch genügend Menschen in Ö, die der Meinung sind, dass jede Form der Nutztierhaltung verboten gehört - insbesondere jene die nur dazu dient das Tier zu essen. Die Mehrheitsfähigkeit beider Meinungen schätze ich ungefähr gleich hoch ein.


zehentacker antwortet um 30-10-2012 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Hallo!
Die wesentliche Frage ist doch nicht ob wir eine Amerikanische Rechtssprechung bekommen oder dass es Biber gibt, sondern ob der Strassenerhalter seinen Pflichten nachgekommen ist. Diese Frage wird in einen Rechtsstaat vom Gericht beantwortet.


se123 antwortet um 30-10-2012 11:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@MF7600:
Das Biber nicht in unsere Kulturlandschaft passen ist deine persönliche (Einzel-)meinung, ob sie mehrheitsfähig ist, wage ich zu bezweifeln.

Es gibt übrigens auch genügend Menschen in Ö, die der Meinung sind, dass jede Form der Nutztierhaltung verboten gehört - insbesondere jene die nur dazu dient das Tier zu essen. Die Mehrheitsfähigkeit beider Meinungen schätze ich ungefähr gleich hoch ein.


MF7600 antwortet um 30-10-2012 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
ojeoje der pepbog ist schon ein paar mal mit doppelter schrittgeschwindigkeit mit dem schädel gehen einen harten gegenstand gelaufen!!
nur schade dass die beulen bei ihm nichts positives bewirkt haben.



se123 antwortet um 30-10-2012 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@zehentacker:
nein, der entscheidende Punkt ist, dass jeder nur noch bei anderen die Schuld sucht, wenn er auf einem Feldweg in ein Loch fährt, wenn er bei Glatteis einen Unfall verursacht oder ausrutscht und nicht mehr überlegt, ob er nicht selbst einen Fehler beganngen hagt oder er hier einfach Pech gehabt hat und es gibt kein schuldhaftes Verhalten.
Nochmals zusammengefaßt, was der Eröffner geschrieben hat: das Loch ist offenbar erst entstanden nachdem 2 Rübentransportgespanne drüber gefahren sind (haben die beiden auch wirklich die max. zulässigen Achslasten bzw. Höchstgewichte eingehalten), Der Lenker hat die Gefahr zwar gesehen, konnte aber nicht mehr rechtzeitig bremsen (angemessene Geschwindigkeit, waren die Bremseinrichtungen ausreichend bei dem 3. Rübengspann, bzw. wie sieht es hier mit den zulässigen Achslasten aus???). Aber nein, Schuld hat der Straßenerhalter oder der der irgendwann mal irgendwo einen Biber ausgesetzt hat - gehts noch!

Was würdet ihr machen, wenn ihr der Straßenerhalter wärt (im Grunde sind wir es ja alle): Ich würde ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 5t aufstellen und ich würde die Polizei anhalten, dass sie doch bitte zukünftig alle landwirtschaftl. Gespanne (insbesondere die bei der übrigen Bevölkerung so geliebten Mega-Silowagen und die gelegentlich völlig überladenen Rübengespanne) exakt auf die Einhaltung der StVO überprüft.

Da ich selber die ganze letzte Woche in der Rübenernte unterwegs war, würde ich mich bei jenen Kollegen die mit ihren schwachsinnigen Klagen die Öffentlichkeit zu solchen Aktionen drängen Recht herzlich bedanken.


MF7600 antwortet um 30-10-2012 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@se123
schön dass das nur eine schätzung DEINERseits ist und auch nur DEINE persönliche(einzel-)meinung.
der biberbeauftragte hat die tiere auf jeden fall erschossen unt nicht gewartet bis die mehrheitsmeinung sich ändert wenn bäume auf häuser oder menschen stürzen oder ortschaften überflutet werden.
auch haben unsere jäger die biber in dem bach fangen und erschiessen und dann beim biberbeauftragten abgeben dürfen weil auch wasserschutzdämme unterminiert wurden, jetzt ist bei uns ruhe und ich kann gefahrlos arbeiten.
ich hab kein problem mit bibern dort wo sie keinen zu grossen schaden anrichten können, da wos gefährlich wird geht der mensch bevor.



se123 antwortet um 30-10-2012 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@MF7600
ich sag ja auch nicht, dass Biber nicht reguliert werden sollen. Was mich stört ist diese "alle anderen sind Schuld" Mentalität


Shalalachi antwortet um 30-10-2012 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@se123
meine Zustimmung!
Ich denke es reicht schon wenn die Gemeinde für den Schaden an der Straße aufkommen muss.

Es darf aber jeder Spaziergänger am Gemeindeamt anrufen, und solche Schäden melden.
Wir haben mal beim Radfahren ein Loch in der Straße entdeckt das sich dann als eingestürzter alter Keller entpuppte.


MF7600 antwortet um 30-10-2012 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
und wie käme ich dazu vielleicht auf mehreren tausend euro schaden sitzen zu bleiben oder mir den schädel einzuhauen weil ich auf meinem eigenen acker in einen biberbau einbreche?
oder wie elfis bekannter sogar auf einem feldweg? was wär wenn ein jugendlicher mit seinem mopet auf dem feldweg in so ein loch fährt und sich schlimm verletzt?
solche sachen sind ja schon seit jeher bekannt und trotzdem wurde nichts unternommen bis eben vermehrt arge risiken entstanden. gott sei dank gab es noch keine schwerverletze oder schlimmeres!!
natürlich sind diejenigen schuld die die wiederansiedlung und uneingeschränkte vermehrung des bibers verursachten.
und wenn die mehrheit den biber wieder haben will, muss auch die mehrheit die schäden der einzelnen bezahlen.
der nächste kommt auf die idee und lässt eine herde auerochsen aus, und wieder ein anderer rudelweise wölfe.
das hat nichts mit "alle anderen sind schuld mentalität" zu tun.
biber ja, dort wo er keinen grossen schaden anrichten kann und auch dort reguliert und nein wo es gefährlich wird.






rbrb131235 antwortet um 30-10-2012 13:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@MF7600
Ein Bekannter von mir hat durch ein Reh sein Augenlicht verloren, das durch die Windschutzscheibe in sein Auto geschleudert wurde. Niemand ist bis heute auf die Idee gekommen alle Rehe deswegen auszurotten.
Für dich würde gelten, wenn die Jäger ( oder die Allgemeinheit )schon Rehe habe will, müssen sie auch für jeden Wildunfall aufkommen.
Was du hier von dir gibst ist Unsinn. Wie schon geschrieben wurde,nach dem Motto, Schuld haben immer die anderen.

Grüße rbrb13


Restaurator antwortet um 30-10-2012 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
ich bin beim wandern abgelenkt gewesen und auf einem weg (!!!!!) auf einem kuhfladen ausgerutscht und mit dem allerwertesten voll auf einen stein geknallt. in dem moment wo ich den fladen g'seh'n hab war's auch schon zu spät. es gab auch keine warntafeln oder so, keiner der auftreibenden bauern hat für kontrollgänge gesorgt und schon gar niemand hat den schei** und die steine weggeräumt.
dank schiebedach konnt ich dann doch noch nach hause fahren, weil sitzen war nicht mehr möglich.
juristisch haben sich einige situationen daraus ergeben, weil:
um den besitzer des kuhfladens ausfindig machen zu können muss ein dna-test durchgeführt werden.
die tierbesitzer sind sofort gegen den almbesitzer vorgegangen, weil wenn der die steine beseitigt hätte wär' ja nix passiert.
wer für die folgeschäden, sprich die verkühlung meinerseits beim stehnden autofahren, in zahlungspflicht genommen werden kann muss wohl der ogh klären. vermutlich wird es der sein, der letztlich schuld ist.
dank verschiedener zeugenaussagen kristallisiert sich jetzt aber heraus, dass der täter ein unbekannter städter war, weil der hat die kuh beim scheissen gestört und so ist sie nachweislich erst auf den weg gegangen.
jetzt überlegt mein anwalt eine klage bezüglich gacksackerlpflicht für kühe, ähnlich den fiakerpferden. aktien von firmen die solches herstellen hab ich schon.
aber einfacher wär alles g'wesen wenn ich einfach langsamer gewandert wär'.
;)


pepbog antwortet um 30-10-2012 15:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@MF7600 Deine Beleidigungen richten sich von selbst !
ich wäre sehr interessant ob du diese auch in einem persönlichen Gespräch vertreten würdest oder doch nur im Irrglauben der vermeintlichen Anonymität ?
Gerne stelle ich mich zu einem Gespräch bzw Diskussion zur Verfügung


Jophi antwortet um 30-10-2012 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@ MF7600: !

Volle Zustimmung.


sisu antwortet um 30-10-2012 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Hallo!
Nur zur Information wenn man heute in einen Kanalschacht fährt der sich auf einer öffentlichen Strasse befindet wo der Deckel entfernt wurde ist NIEMAND außer der Fahrer selbst dafür Verantwortlich.
Sei es nun Land, Bund oder Gemeinde als Strassenerhalter.
Für solche Unfälle besteht keine Haftung gegenüber dem Fahrzeuglenker, das weiß ich aus Erfahrung (Kaskoversicherung sei Dank)
So bitter und teuer es auch für den betreffenden Tratorfahrer auch ist wird er auf seinen Kosten sitzen bleiben. Warum soll die Allgemeinheit wie es zuvor schon einmal gefordert wurde das bezahlen? Manche sind sich wirklich für nichts zu blöd.
Ich bin auch schon ein paar mal in einen Fuchs oder Dachsbau eingebrochen wäre aber nie auf die Idee gekommen den Waldbesitzer dafür Haftbar zu machen oder vom Steuerzahler Schadenersatz zu fordern.



fendt_3090_2 antwortet um 30-10-2012 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Eines möcht ich jetzt noch wissen: Warum soll ich auf einem Weg, der für 40t und 50km/h geeignet ist nur Schrittgeschwingigkeit fahren, weil die Bergbauern Angst haben einen Traktor auf eine Garage zu werfen. Bei der Rübenernte gehts halt anders ab und ich lade alle Bergbauern herzlich ein, mit ihrem Einachskipper 100t in der Stunde abzutransportieren, die ich mit der Holmer rauswerk. Wers nicht glaubt, der soll sich nur melden.
MfG.


Restaurator antwortet um 30-10-2012 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@fendt_3090_2:
versteh schon was du meinst, aber wo steht bei solchen "erd"wegen das sie für 40t und 50km/h geeignet sind? im thread des eröffners ist ja definitiv beschrieben, dass der weg dafür nicht geeignet war und eine solche fehleinschätzung also grobe folgen nach sich ziehen kann.
nachdem die biber sicher nicht verschwinden wär's schon schlau die wege - so wie im von mir oben verlinkten schweizer bericht beschrieben - vom ufer weg zu verlegen. die rübenfläche bleibt die gleiche.


rbrb131235 antwortet um 30-10-2012 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Irgendwie verstehe ich 3090. Im Gegensatz zu Bergbauern arbeiten wir Rübenbauern ja nur 3 Monate im Jahr und da hat der Weg in Ordnung zu sein, damit man mit 40t mit 50 km/h drüberbrausen kann. Auch ein Biber hat da keine Burgen zu bauen, und wenn, werden wir ihm schon zur Rechenschaft ziehen.
Bergbauer kommt mal runter zu uns Großbauern, damit wir euch einmal zeigen wo die Rüben hängen.

Grüße rbrb13


schellniesel antwortet um 30-10-2012 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
ja ein schöner Spiegel unserer Gesellschaft der Beitrag hier....


tch antwortet um 30-10-2012 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@fendt_3090_2:

Das schnellfahren war in dem Fall nicht optimal....kann er aber auch sein das die mit einem Minirübenernter gearbeitet haben...und deshalb der Ausfall eines Gespann keine Rolle spielte.

DAs es bei der Rübenernte voll abgeht sieht man in Tulln beim Kreisverkehr, dort laden superschnelle Vollidioten regelmässig Rüben....ab

Schnell und mit Hirn- so sollte es sein

tch


Shalalachi antwortet um 30-10-2012 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Welcher Erdweg hält denn 40t aus? Es gehn ja sogar die asphaltierten Güterwege durch den schweren Milchtankwagen kaputt.

@3090: Eure Erntekette scheint net optimal zu sein wenn die Transporter übern Limit fahren müssen.


sisu antwortet um 30-10-2012 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Shalalachi!
Die Erntekette bei den Rübenbauern funtioniert super, wenn nur nicht der Biber wäre.
Fendt3090 keine 100 to in der Stunde haust mit Deiner Holmer auch nicht raus, ich bin schon oft bei der 6 Reihigen gefahren wo solche Helden wie Du auf der Maschine gesessen sind und die brauchten dann 1 geschlagene Stunde um 30 to abzubunkern.


schellniesel antwortet um 30-10-2012 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Bin ja alles andere als ein Rübenexperte! Wird bei uns in der Gegend auch nicht (mehr) angebaut von daher kenne ich das geschehen nur so am Rande,aber ich dachte immer man arbeitet sowieso nur mehr mit einer Feldmiete und für den Abtransport beladen wird mit der Maus?


Mfg Andreas




mostkeks antwortet um 30-10-2012 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
In Norwegen gibt es regelmäßig Verkehrstote beim Zusammenprall mit Elchen.
Hat nichts mit der Rübenernte zu tun, aber mit dem Biber (Fischotter, Raubwild, .....) ausrotten
In Namibia sind es die Erdferkel, die Löcher in den Boden graben (auch auf Wegen) und damit Autofahrer gefährden.
Auf der Straße die Straßenmeisterei, weil die Kurve im Winter keinen 100er verträgt....

Tut mir Leid für den betroffenen Landwirt, bin auch der Meinung dass er den Schaden selber schlucken müssen wird.

Aber unsere Vollkasko-kollegen werden begreifen müssen, dass man öfters einfach mal Pech hat - ohne einen Schuldigen


schellniesel antwortet um 30-10-2012 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@mostkeks

Ja aber den Sachverhalt "Pech" gibts in der Weltanschauung net! es muss alles immer laufen und wenn mal net dann muss es einen schuldigen geben!

Is pech! blöd gelaufen! Ärgerlich! keine frage! da is man angefressen!
wenn dann lernt man aus dem Vorfall oder soll es zumindest! Mit Konsequenten was den Biberbestand angeht!?
Aber was man selber machen könnte um solche Vorfälle zu minimieren darüber denkt man gar net mehr nach!
Den selbst ein Biber untergräbt net von heut auf morgen a Straße..

Mfg Andreas







Restaurator antwortet um 30-10-2012 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@mostkeks: genau so ist es.
aber im nachhinein sieht es für mich immer mehr so aus, als ob da einem was passiert wär', womit er nicht gerechnet hat und auch noch nie vorher von was ähnlichem gehört hat. das regt dann sicher auf. irgendwer ist immer das erste opfer eines bibers. die nächsten wissen's dann besser.
ehrlich gesagt: ein einbruch in eine biberhöhle wär mir bis zu diesem thread nicht in den sinn gekommen. zumindest nicht in österreich. dummerweise ist man in so einem fall halt trotzdem selber schuld. übrig bleiben wird nur die frage "warum gerade ich?"


Gratzi antwortet um 31-10-2012 04:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@fendt_3090_2

wir glauben dir, ist dein Risiko, auch wenn du nochmals 100t mehr transportierst...solange nichts passiert.............?


MF7600 antwortet um 31-10-2012 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
oje der pepbog is jetzt beleidigt weil er seine eigenen beleidigungen nicht vertägt?! :-(
wenn du ein gespräch suchst kannst du dich ruhig melden. ich bin kein politiker, ich stehe zu meiner meinung.
ich sags aber gleich, hausverstand kann man nicht erlernen, auch nicht kaufen...

@sisu
deine fachwissen ist ja grandios..., ach du warst auch schon mal bei waldarbeiten dabei?!!
was hat ein offener kanaldeckel mit unterirdischen biberbauen zu tun?
und was ist eigentlich dann wenn bekannt wird wer den kanaldeckel rausgerissen hat...?
hoffentlich hast du dir nicht auch noch die birn angehaut als du in einen dachsbau oder mausloch eingebrochen bist(da sieht man welche ahnung du von dachs und biberbauten hast)!!! ;-)
@salachi
stell dir vor selbst autobahnen gehen kaputt...
bist du schon mal mit einem traktor und 40t gefahren?
natürlich kann man auf trockenen schön hergerichteten erdwegen mit 40t und 40km/h fahren.
@mostkeks
wir leben aber nicht in norwegen und nicht in namibia.
ich rechne nicht damit einen elefanten beim rübenfahren niederzustrecken.
@rbrb13
stell dir vor ich kenne jemanden der ist seit einm zeckenbiss ein pflegefall,...
@restaurator
auch wenn du das zum ersten mal hörst, das sind doch schon jahrelang bekannte probleme, nichts unerwartetes!!!
wie gesagt bei uns wurden die biber erschossen und es wurde nicht gewartet bis ein baum auf ein haus stürtzt, ein damm bricht und ganze siedlungen unter wasser stehen, oder traktoren in bäche stürzen.








Fallkerbe antwortet um 31-10-2012 11:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
Eine Tonnagebeschänkung bei den Feldwegen würde ( zumindest für den Strassenerhalter) schon einige Probleme beseitigen.
Wenn dann jemand mit 40 To einbricht ist zumindest die "allgemeinheit" bei der haftungsfrage aussen vor.





sisu antwortet um 31-10-2012 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
MF7600!
Das Du nicht der wifste bist hast Du schon ein paar mal unter Beweis gestellt vorallem das lesen fällt Dir schwer. Ich habe geschrieben vom Strassenerhalter und nicht vom Verursacher des entfernten Kanaldeckels.
Hör endlich einmal auf andere zu Beschimpfen oder als Blöd hinzustellen, geh lieber in Deinen Saustall und spiel mit den Schweinen nachrennen.
Bei Waldarbeiten war ich noch nie dabei ich weiß nicht einmal was das ist. Definiere mir Waldarbeit mit Deinem Wissen ist das sicher ein Problem.
PS.Schau das beim Maisanbau nicht wieder in den Biberbau einbrichst und mit dem Kopf nicht immer gegen die Scheibe schläögst, weil schön langsam kannst die Folgeschäden nicht mehr verbergen.
So jetzt habe ich mich auf Dein Niveau begeben also die unertste Schublade.
Hiermit ist das Thema für mich beendet und jetzt kannst schimpfen was willst.


MF7600 antwortet um 31-10-2012 17:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@sisu
nanana nicht gleich böse werden und hyperventilieren! ;-)
oder sind das spätfolgen deiner dachsbaueinbrüche? *grins*
auch dürfte dein zeitgefühl(eine stunde zum abbunkern bei deinen rübenernteerlebnissen) und deine rechtsauffassung etwas abbekommen haben wenn du schreibst wenn jemand den kanaldeckel entfernt und einer mit dem auto hineinfährt ist der fahrer schuld!!!! *kopfschüttel*

schön dass du mir jetzt wenigstens indirekt recht gibst mit den verursachern des bibers!! ;-)




Restaurator antwortet um 31-10-2012 17:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
@fallkerbe:
eine tonnagebeschränkung wird nicht möglich sein, weil feldwege in der regel servitutswege sind. wenn dann im servitutsvertrag bezüglich der tonnage keine vereinbarungen schriftlich festgehalten worden sind, dann kannst du mit jeder x-beliebigen tonnage fahren. allerdings musst du für die schäden die bei schwer(st)lasten entstehen natürlich grade stehen. ab wann das so ist, davon leben dann die kollegen vom afh.
einer tonnagebeschränkung müssten also alle servitutsberechtigten zustimmen und da seh ich schwarz.


Fallkerbe antwortet um 09-11-2012 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wer kommt für den Schaden auf ??
zitat fendt 3090
Bei der Rübenernte gehts halt anders ab
zitat ende

Scheint so....

http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/art23654,823280

http://noe.orf.at/news/stories/2557943/




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