dreijähriger in Güllegrube ertrunken

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tch 20-10-2012 08:50 - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Dreijähriger ertrinkt in Jauchegrube

In der Oststeiermark ist Freitagnachmittag ein Kind ertrunken. Am elterlichen Bauernhof in Strallegg (Bezirk Weiz) stürzte das Kind in eine Jauchegrube.

Leblos trieb der Körper an der Oberfläche der Jauchegrube, als die Eltern den 3-Jährigen Freitagabend gegen 18 Uhr fanden. Der 41-jährige Vater zog das Kind sofort heraus und versuchte es wiederzubeleben. Die alarmierten Rettungskräfte und der Notarzt übernahmen wenig später, versuchten über eineinhalb Stunden lang das Kind zum Atmen zu bringen, vergeblich.
Bub fiel vom Misthaufen in die Grube

Wie die Polizei mitteilte, dürfte sich der Vorfall im Zeitraum zwischen 17.00 und 18.00 Uhr ereignet haben. Davor war der Dreijährige mit seinen Eltern und seinem 9-jährigen Bruder in den Stall gegangen. In einem unbeobachteten Moment schlüpfte er offenbar ins Freie und kletterte auf einen Misthaufen. Von dort fiel er in die zweieinhalb Meter tiefer gelegene Jauchegrube und ertrank hilflos.
Kind war geistig beeinträchtigt

Das Kind war laut Polizei Autist und habe den Aussagen der Familie zufolge kein Gespür für Gefahr besessen. Er wäre im November vier Jahre alt geworden. Die Eltern des Buben, ein Landwirtehepaar, der Großvater und der Bruder standen am Abend unter schwerem Schock. Sie mussten laut Polizei bis in die Nacht hinein von einem Notarztteam betreut werden.

http://steiermark.orf.at/news/stories/2555302/

Müssen/können dreijährige Gefahren erkennen?

tch


walterst antwortet um 20-10-2012 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
bei der ersten Radiomeldung habe ich auch den Kopf geschüttelt über die Differenzierung bei einem Dreih/Vierjährigen.
Trotzdem mein Beileid. Niemand kann sicher sein, dass ihm nicht ähnliches zustößt.


golfrabbit antwortet um 20-10-2012 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Einfach nur furchtbar! Seien wir alle froh wenn wir verschont bleiben und passen wir noch besser auf. Mein Beileid!



helmar antwortet um 20-10-2012 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Ich dankbar für jedes Jahr das meine inzwischen "große" Kleine unfallfrei überstanden hat........eine brenzlige Situation hab ich heute noch vor Augen, und ab diesem Moment war das Kind wenn in Traktornähe, auf diesem. Denn da war sie dann im "Griff". Mein Beileid der Familie......
Mfg, Helga


Hausruckviertler antwortet um 20-10-2012 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Meine innigste Anteilnahme an die Angehörigen. Authisten kennen wirklich keine Gefahr. Unsere Tochter, mittlerweile schon 38 Jahre ist auch authistisch. Die haben keinerlei Angst. Es ist, wenn sie körperlich gesund sind, äusserst schwierig sie lückenlos zu beaufsichtigen, da sie ja auch kein Vernunftdenken haben. Sie ignorieren Warnungen, weil sie die als solche nicht erkennen können.


Monika Maichin antwortet um 20-10-2012 15:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
hallo
Einfach nur furchtbar und schrecklich.
Mein aufrichtiges Beileid den Angehörigen.
Robert


MUKUbauer antwortet um 20-10-2012 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Mein Beileid an die Familie, es ist wirklich tragisch ...

Aber alle die jetzt meinen es immer besser zu machen sollten sich wirklich fragen ob sie wirklich in der Lage sind 24h - 365 Tage im Jahr ihre Augen auf kleinen Kindern zu haben ...




Tropfen antwortet um 20-10-2012 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Für die Eltern und die Angehörigen sehr schlimm!
Unter Umständen wird das aber später nochmals aufgewühlt, wenn der Staatsanwalt seine Arbeit aufnimmt! Zumindest habe ich dies in D schon ein paar mal erlebt!
Den Eltern, dem Bruder und den Großeltern gehört mein Mitgefühl.....



wene85 antwortet um 20-10-2012 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Auch mein Beileid man kann gar nicht oft genug schauen gerade im dem Alter kann soviel passieren.

Aber das mit den Jauchengruben warum war sie eigentlich offen.
Wenn es eine offene Grube ist muss man den Zaun hoch genug machen.



mfg


schellniesel antwortet um 20-10-2012 22:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Hab das heute früh auch in der Zeitung gelesen! So tragisch! Echt nicht zu fassen!
Mein ganzes Mitgefühl gehört den Angehörigen! Hab sofort auf meinen kleinen Neffen denken müssen auch unerschrocken und überall dabei. Wie schnell kanns gehen! Schrecklich!

Machen kann man dagegen nix. das is ja das tragische! Nach schuldigen zu suchen macht für mich in der Sache keinen Sinn!
So wie berichtet wurde waren alles Sicherheitseinrichtungen intakt und vorhanden! Und die Eltern haben ja auch aufgepasst!

Wie Mukubauer schon gesagt hat wer weiß was seine Kinder 24h am tag 7 Tage die Woche-Minute für Minute machen...

Ein ding der Unmöglichkeit!

Arme Familie!

Andreas





GruberLeopold antwortet um 21-10-2012 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Kann der Familie auch nur mein Mitgefühl aussprechen u hoffen das sie die Kraft haben die schwere Zeit die auf sie zukommt gemeinsam zu meistern ! Hoffe das wir alle von so einem tragischen Unfall verschont bleiben.
Bei solchen traurigen Anlässen sieht man wieder wie nebensächlich die Sorgen sind die uns beschäftigen .
Mein Beileid u viel Kraft für die Zukunft.

mfg Gruber Leo


tch antwortet um 21-10-2012 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Hallo Andreas,

Woher stammt diese Info das alle Sicherheitseinrichtungen vorhanden und intakt waren?

Erinnert mich ein wenig an das verunglückte Kind im Aufzug.

lg
tch


gummiprinz antwortet um 21-10-2012 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Auf Kinder kann man leider nicht überall und immer aufpassen. Jedesmal wenn ich so eine Geschichte höre, denke ich an folgendes zurück. Genau vor 40 Jahren besuchte ich die 1. Klasse Volksschule. Meine Großeltern hatten einen großen Strohstadel und auch die Nachbarbauern. Oft spielten da bis zu 20 Kinder im Stroh. Eines tages kamen wir wieder auf die Idee eine Strohburg zu bauen. Eigentlich hatten das die Großeltern verboten, denn Sie wussten dass wir die ganzen Strohbinkeln abräumen.
Damals hatten ja diese "Binkeln" noch die Größe von ca. 100 mal 40 mal 60 cm. Wir haben da Hunderte abgeräumt und das ganze wieder mit vielen Gängen, Hohlräumen und kleinen und großen Kammern zusammengebaut. Das hat 2 Tage gedauert. Von außen gab es nur einen Eingang, man musste aber wissen welcher Binkel der Eingang war, dann musste man bis zu 5 Minuten hineinkriechen um mal in die erste Kammer zu kommen. Manchmal saßen alle 20 Kinder in der Strohburg.
Taschenlampen und deren Batterie waren damals sehr teuer, meist ging Sie uns nach ein paar Tagen der Saft in der Batterie aus. Deshalb holten wir SEHR oft vom nebenliegenden Weinkeller offene Kerzen.
diese steckten in metallenen Tischständern. Daran muss ich sogar heute noch heute oft zurückdenken. Meine Großmutter hätte der Schlag getroffen, wenn Sie uns einmal mit den Kerzen erwischt hätte.
lg gummiprinz


Ultra antwortet um 21-10-2012 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Gummiprinz, ja so was ähnliches habe ich auch in meiner Kindheit gemacht, man das waren Zeiten, noch kein Handy, Computer und und
Habe auch Strohburgen gebaut, im Heuboden ganz oben vom First weg, in den Heuhaufen gesprungen, das waren zwischen 10-11m, man das war ein Spass und Zeiten mit den ganzen Freunden


gummiprinz antwortet um 21-10-2012 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Schön, dass Du sowas schreibst. Das haben wir auch gemacht :-)). Ich habe sicher 50 solcher Burgen gebaut :-). Wir haben mit Bogen und Pfeil jeden nachmittag Krieg gespielt Oberort gegen Unterort. Vorne waren 100er Nägel !!!!!l drauf und einmal har der Nachbarjunge mir genau ins Brustbein geschossen, sodass der Pfeil auch stecken blieb !!!!!!
Und auch ich bin in diese depperte Mistgrube gefallen, war aber schon 6 oder 7, hab kurz gekämpft, die vollen Portionen geschluckt :-). Meine Mutter hat mich dann dreimal mit einer extrem harten Bürste geschrubbt, sodass ich die ganze Zeit geplerrt habe :-))))
Auch kann ich mich an die Mutproben erinnern, wie mit voller Schultasche über den 3 oder 4 cm zugefrorenen Schlossteich zu latschen oder nachts im Wald verirrt und nimmer nach Hause gefunden ( erst um 22.00 h ). Mit 16 ohne Führerschein Moped gefahren mit 16,5 jahren mit der Polizei mit 450 er Motocross Verfolgungsjagd usw.. Da hätte 20 mal was schlimmes passieren können, die Eltern trifft aber keine Schuld, denn Du kannst nur eine fröhliche Kindheit gegen ein Kind in Einzelhaft tauschen. Man muss auch Kindern Freiraum lassen, der Rest ist einfach Schicksal. lg gummiprinz
PS, Gerade fällt mir noch ein, dass ich als "Gefangener" mit mehreren andere Burschen bei glühend heisser Sonne einen ganzen nachmittag in einem Weingarten am Akaziensteher gefesselt wurde. Da wären 2 von uns fast drauf gegangen, hatten schon alle einen Hitzschlag.



Ultra antwortet um 21-10-2012 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Ok
soweit habe ich es bei weiten nicht getrieben


tch antwortet um 21-10-2012 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
schön dass ihr über eure Heldentaten schreiben könnt- einige in der Altersklasse können das nicht.

tch


gummiprinz antwortet um 21-10-2012 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
dreijähriger in Güllegrube ertrunken
Na ja, das wars dann aber schon :-). Der Rest war bav und sittsam.
Sehe aber mit großem bedauern und auch bei eigenen Kindern, dass die ihre wochenenden mit Laptop und Handy großteils virtuell erleben. Besonders im Winter. Muss mich als elternteil meiner inzwischen schon erwachsenen ( 19 und 17 ) ordentlich ins zeug legen um die beiden für Aktionen rund um sport, wandern, gemeinsames erleben, zu begeistern. Obwohl ich selber jetzt vor so einem kasterl sitze, denke ich, das unsere kinder durch die möglichkeiten der technik etwas versäumen. ich bin extem froh als kind ohne handy aufgwachsen zu sein.
wir hatten einen viertel telefonanschluss und ich musste meine mutter immer fragen wenn ich einen freund anrufen wollte. zu 50 % hats nicht funktioniert, weil die nachbarin 1 h telefoniert hatte. also runter zum dorfplatz und die ganze meute treffen. eine super zeit. lg gummiprinz


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