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Fume 17-10-2012 22:56 - E-Mail an User
Roundup!
Angesehene Deutsche Stiftung Öko - Test hat 20 Proben Weizenmehl, Haferflocken und Brötchen unter-
suchen lassen und bei 2/3 der Proben wurden Rückstände von Roundup gefunden.
Da ich ein Unternehmerisch Denkender jedoch auch in die Zukunft Schauender Landwirt bin, würde ich
Roundup nie verwenden.
Daher Füttere ich meine Zucht- Ferkel und Mastschweine viele Jahre mit GVO-Freien Soja.
Denn in den Produktionsländern von GVO-Verändertem Soja werden mitlerweile 10L Roundup verwendet
und da Roundup anscheinend nicht mehr wirkt wird daher seither Age and Orange ( Entlaubungsmittel
was die Amerikaner in Vietnam eingesetzt haben um die Bäume zu entlauben- wächst bis Heute nichts mehr ).
Folgen: Trinkwasser massiv verseucht , Kinder Todkrank katastrophale Umweltzerstörung !
Leider Massive Gewinne der Skrupellosen Pflanzenschutzfirmen. Daher haben meine Schweine das
Glück nur Gesundes Soja zu Fressen und sind Top-Fit. Die Frage ist nur warum wehrt sich unsere Bauernvertretung inkl. Schlederer so gegen GVO-Freie Fütterung. Eigentlich eine Einmalige Gelegenheit.
GVO-Freie Fütterung ist billiger als der Preisunterschied GVO-GVO-Freier Fütterung.
Daher mein Ratschlag keinesfalls Glyphosat und GVO-Freie Fütterung und wir sind bestens gerüstet
Bei einer Bodiumsdiskussion in Dorf an der Pram hat der Chef der Rinderbörse jedoch behauptet Roundup könne man bedenkenlos Drinken. Na dannn Prost !!!!!!!!!!!!!!!!




baerbauer antwortet um 17-10-2012 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Wahrscheinlich wurde das Getreide todgespritzt vor der Ernte und das Gyphosat wurde noch nicht abgebaut.
Es ist eigentlich ein Wahnsinn Getreide vor der Ernte mit roundup zu behandeln, macht ja in Ö eh keiner aber angeblich in DE wird es teilweise gemacht.



soamist2 antwortet um 18-10-2012 00:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
+++aber angeblich in DE wird es teilweise gemacht+++

"angeblich" etwas zu wissen heist nix zu wissen aber wenigstens irgend einen blödsinn zu hehaupten damit man zumindest irgend etwas zu sagen hat





Woodster antwortet um 18-10-2012 00:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@soamist,

ach geh, wer wird den dass schon spritzen. Wird ja von Monsanto überhaupt nur zum Jux auf den Markt gebracht und so toll beworben...
http://www.roundup-turbo.de/docs/laminat-vorernte-getreide-solid-2012.pdf

hier, vielleicht was zu nachdenken, oder ist das auch Mist für dich?
http://umweltinstitut.org/gentechnik/aktionen/leserbrief-schreiben-1016.html



Steyrdiesel antwortet um 18-10-2012 07:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Hallo,

Das wird in DE definitiv so gemacht, auch auf den Betrieben auf denen ich arbeitete.

mfg
Steff


Goodluck antwortet um 18-10-2012 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
wäre interessant zu erfahren, wieviel Liter jährlich weltweit von dem Gift versprüht werden


mostkeks antwortet um 18-10-2012 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Ich glaube, das Problem ist dass es so universal verwendbar ist und sich daher anreichert.
zB Begrünung Totspritzen, Vor auflauf, Getreide Abreifespritzung, Ausfallgetreide ...... und das jedes Jahr. Minimale Spuren in Getreide und Stroh, Ein Schwein frisst 200kg Getreide und nimmt das überall.

Ich weiß, Spritzmittel bauen sich eh ab (unter Laborbedingungen!)
Round up kann man trinken. Stimmt, aber nur weil es nicht tötlich ist ist es nicht automatisch unbedenklich!

Meines Wissens ist der größte Abnehmer an Glyphosat bei uns die ÖBB.

Atrazin (Chlortriazin) war auch ein tolles Spritzmittel beim Mais und jetzt gibts welche die schimpfen so drauf. Hat ah neamt umbrocht.....


fgh antwortet um 18-10-2012 10:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Dass Roundup viel zu universal verwendbar ist, da gebe ich dir recht mostkeks, für den Vorauflauf wird es aber nicht verwendet bzw. hat im Vorauflauf áuch keine Wirking - wirkt nur wenn es vom Blattgrün aufgenommen wird.

Ich sehe das große Problem liegt in der zu universel erlaubten Verwendung. Abreifespritzungen sollten verboten werden.
Gegen GVO bin ich sowieso - somit erübrigt sich das mit dem Rückstand am Getreide.

Leider schaft es die Menschheit halt immer wieder sinnvolle Technik falsch einzusetzen.

Ich halte z.B. zweimal im Jahr den Baumstreifen meiner Sonderkulturen mit Roundup frei, da gibt es weder auf der Frucht einen Rückstand, noch bekommen die Mäuse gesundheitliche Probleme


mfj antwortet um 18-10-2012 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!


@Fume...da kann man eigentlich nur froh sein, dass Du hoffentlich „Bodiums“ befreit bist – sonst würdest Du noch mehr Quatsch von Dir geben.

1) Nachweisbarkeit und Grenzwerte sind zweipaar Stiefel. Auch in Biolebensmittel sind PSM-Rückstände nachweisbar – nur vollkommen uninteressant.

2) Importiertes GVO-freies Soja ist mit mehr Glyphosat behandelt worden, als GV-Soja...soviel zu Deiner Träumerei ;-)


3) Ob Deine Schweine dank GVO-freies Soja top fit sind, entzieht sich meiner Kenntnis – es würde allerdings in der Schlussfolgerung heißen, die anderen sind es nicht.

Schon komisch, dass so viele Schweindermäster und Milchviehhalter so dumm, blind und einfallslos sind und weiter GV-Soja füttern – nur der Fume hat´s raus...

...Du bist halt doch der "Einäugige unter den Blinden"







biolix antwortet um 18-10-2012 14:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Hallo !

mfj, belege bitte diesen deiner Sätze, danke !!!


"Importiertes GVO-freies Soja ist mit mehr Glyphosat behandelt worden, als GV-Soja...soviel zu Deiner Träumerei ;-)"

lg biolix




FraFra antwortet um 18-10-2012 16:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
mfj

nenne mir bitte molkereien die nicht gvo frei sind in österreich!!!


agent orange mit roundup zu vergleichen is auch ein wenig überspannt!!


mfj antwortet um 18-10-2012 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!


Gerne Biolix-

Quelle: Sojaförderring.de

Sojaanbau...

- Abschnitt: Chemische Unkrautregulierung: ...am effizientesten im Vorauflauf !!


Wie würdest Du den Vorauflauf bekämpfen – wenn alles erlaubt wäre, wie in Südamerika ?



Neue Züchtungen von GV Soja sind mittlerweile Glufosinat und Imidazolinone Herbizidresistent.
Das PSM - Glufosinat wir unter dem Namen Liberty vertrieben.

Glyphosat Bekämpfungen in GV-Sojaanbau ist Schnee von gestern.






sturmi antwortet um 18-10-2012 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@biolix
Kleiner Hinweis für dich, deine Lieblingsinternetplattform gibt Praxistipps zum Gift spritzen (© Biolix)! ;-)))
https://www.landwirt.com/Videos/Ackerbau/Herbizidanwendung+bei+Wintergetreide+im+Herbst-407.html
MfG Sturmi



biolix antwortet um 18-10-2012 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
ach mfj, Untersuchungsergebnisse ?????

Hab grad ein mail an den Pistl gesandt mit deinen Unterstellungen, ich wette der hat eine Round UP Untersuchung vom seinem GVO frei Soja ......

lg biolix

p.s inkl. natürlich klar 1 mal spritzen die vielleicht vorm auflaufen, aber die GVO Sojabauern spritzen dann noch 3 mal auf Soja RU.... ;-(((


FraFra antwortet um 18-10-2012 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
im vorauflauf willst du mit roundup rein ??

glaubst du denn selber alles was dus schreibst
bist du selbst landwirt?


Vierkanter antwortet um 18-10-2012 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@baerbauer!
"Es ist eigentlich ein Wahnsinn Getreide vor der Ernte mit roundup zu behandeln, macht ja in Ö eh keiner aber angeblich in DE wird es teilweise gemacht."

Das wird nicht nur angeblich in DE so gemacht, nein, auch bei uns in Ö wird das gang und gebe.....wird bei nachbarn von mir schon sehr populär......gerstenbestände, sojabohnen, etc. > kurz vor der ernte für reine bestände sorgen! von meiner seite: no comment!!

ausser du wolltest ein wenig sarkasmus in deine wortmixtur bringen, baerbauer ;-)

RU im vorauflauf hat mit sehr großer sicherheit keine gewünschte wirkung ;-) das mit dem trinken stimmt.....ich machs nicht! ;-)

schönen abend, richard


fgh antwortet um 18-10-2012 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Roundup im Vorauflauf *lol* - das hat in etwa die gleiche Wirkung Hunderteuroscheine anpflanzen....

Mal im ernst Roundup / Glyfosphat wirkt nur wenn es über das Blattgrün aufgenommen wird und sonst nicht.
Seit 20 Jahren oder mehr wir bei uns der Baumstreifen beim Holunder mit Glyfosphat freigehalten, hätte Roundup eine Vorauflaufwirkung wäre mir das aufgefallen, da beim Spritzen meist noch nicht alles bewachsen ist und folglich hätte dann der bestehende Bewuchs absterben sollen und auf nicht bewachsenen nichts wachsen sollen - in Realität ist bestehendes abgestorben und dort wo noch nichts gewachsen ist, ist es losgewuchert.


Dragster antwortet um 18-10-2012 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Hallo!

Habe vor 10 Jahren in Tschechien Flächen gedroschen, die Totgespritzt worden sind. Felder die in einer Zone von 5 km gelegen sind , konnte die Frucht über die Grenze gefahren werden und in den österreichischen Handel übernommen werden. Bewirtschaftet wurde natürlich nach bömischen Regeln.

Ich weis nicht wie das heute gehandhabt wird, aber es kann sich jeder ein Bild sicherlich machen wie totgespritztes Getreide ( sachgemäße Handhabung "haha") oder gentechnisch veränderte Ware doch noch den Sprung in unsere Futtermittel etc. schaffen kann.

Ein totgespritztes Getreide dreschen war für den Drescher ein großer Vorteil. Den Acker hat man da sicher auch reinbekommen - find ich prima, mit den Nachteil das sicherlich Rückstände vom Totalherbizid zu finden sein müssen (glaube ich zumindest.....)



mostkeks antwortet um 18-10-2012 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Round up im Vorauflauf war mein Fehler in der Eile. Meinte Beststand totspritzen vor Direktsaat (macht bei uns einer wird aber vielerorts üblich sein)
Vor Auflauf der Kultur halt (aber nicht der Beikräuter)

@ 3-4 mal Totalherbizid bei Soja Da wird es wohl kein Schadschwellenprinzip geben! Glaub nicht dass es die Spritzmittel anderswo geschenkt gibt!

Nachgewiesen wird in Lebensmittel nur das was aktiv gesucht wird. Grenzwerte werden der Realität angepasst.....



mfj antwortet um 19-10-2012 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!

@fgh und FraFra....

...dafür kann ich nichts - dass Ihr die Roundup-Wirkung und dessen Einsatzgebiet nicht kennt, und mit Eurem ackerbaulichen Wissen rund 40 Jahre hinterherhinkt, falls Ihr überhaupt so alt seid ?


Auszug aus der klassischen UkBe z.b. bei Wiki:

In der Landwirtschaft wird Roundup seit 1974 verwendet, um Unkraut oder konkurrierende Pflanzen von Äckern vor Aussaat der Kulturpflanze (Vorauflaufherbizid) abzutöten.
Roundup wirkt ausschließlich über grüne Pflanzenteile und nicht über die Wurzel. Es ist somit möglich, in einem Arbeitsgang Unkraut zu bekämpfen und zusätzlich eine frische Saat ("im Vorauflauf") einzubringen. Deren Keimung und Wuchs werden nicht negativ beeinfluss...

Quelle: wiki-Roundup

oder:
Wissenstand 2012 - Anwendung für BBCH 03

Quelle:
http://www.roundup.de/docs/anwendungsgebiet-mit-dosierung-roundup-turbo.pdf

Lieber fgh und FraFra - es ist nie zu spät - etwas dazuzulernen, sofern man dazu offen, bereit und nicht ideologisch verklemmt ist.

Wart Ihr überhaupt schon mal auf einem Sojafeld, wo "klassischer Soja" angebaut wird ?



@Biolix - es gibt keine Untersuchungen über Glyphosat Rückstände von genfreien Soja.

Warum nicht ?

Weil die niemand haben und hören will !

Aber es gibt bewährte Anbaumethoden und genügend Erfahrungsberichte.
Wer hochwertigen Soja will, vorallem bei Anbaugebieten mit Jahresniederschlägen über 600 mm, wird Glyphosat als Vorlaufherbizid anwenden, außer Biosoja natürlich...

...aber der ist so selten wie ein Lottogewinn ;-))












fgh antwortet um 19-10-2012 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@mfj:

Hast du jemals eine Ausbildung bezüglich Pflanzenschutz absolviert....?
Vorauflauf:
Vorauflaufbehandlung (Abkürzung:VA) bezeichnet die Applikation von Pflanzenschutzmitteln vor dem Sichtbarwerden der Kulturpflanzen nach der Saat (vgl. Feldaufgang).

Vorauflaufbehandlungen werden hauptsächlich mit bodenwirksamen Herbiziden (Vorauflaufherbizide) durchgeführt. Auch Nematizide und Fungizide werden vereinzelt im Vorauflauf eingesetzt.

Manche Pflanzenschutzmittel sind nur für Vorauflaufbehandlungen geeignet. Als Beispiele sind die Wirkstoffe Clomazone und Metosulam zu nennen.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vorauflauf

Roundup gehört leider nicht zu den bodenwirksamen Herbiziden, wie du selbst geschrieben hast
Zitat mfj:
Roundup wirkt ausschließlich über grüne Pflanzenteile und nicht über die Wurzel.

Wo steht hier was von einer Wirkung als Bodenherbizid....? Auch beim Anwendungsbeispiel haben wir leider nur:
Zittat mfj
Es ist somit möglich, in einem Arbeitsgang Unkraut zu bekämpfen und zusätzlich eine frische Saat ("im Vorauflauf") einzubringen. --> bestehendes Unkraut kann bekämpft werden, deshalb steht "im Vorauflauf" auch mit ""

Das Roundup-Datenblatt hast du auch reingestellt, schön - steht auch nicht's von Vorauflauf drinnen.

Ich habe noch kein "klassisches Sojafeld" gesehen, aber du lieber mfj, hast vielleicht schon mal eines gesehen, aber von Pflanzenschutz scheinbar absolut keine Ahnung.


fgh antwortet um 19-10-2012 17:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@mfj:
Falls du noch immer Zweifel hast....
Wenn du im Frühjahr deine Äcker gepflügt, geeggt und dann den Mais angebaut hast, spritze dannach den halben Acker mit Roundup und die restliche Hälfte mit Flexidor und dann schaust was passiert.....


biolix antwortet um 19-10-2012 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Nabend !

Bitte wenns ich nicht weiß, aber der Gentechexperte mfj..;-))))

Ja wir wissen ja schon das er VOrarlberger Viehbauer ist, aber er wills halt nciht zugeben, aber gut bezahlt anscheinend von der Gentechlobby...;-))

Ja und zum GVO frei Soja, logisch wäre ja wohl wenn GVO soja bis zu 10 mal mit RU gespritzt wird, warum wenns schon eine "vorlaufspritzung" gibt, aber doch nicht dann auf die Round up Ready Bohne.. ! Daher weniger RU Spritzungen sicher bei GVO frei ... Und Untersuchungsergebnisse kommen schon noch, keine Sorge..;-))

lg biolix


Tyrolens antwortet um 19-10-2012 18:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Woher kommt eigentlich die Annahme, dass Glyphosat bei sachgerechter Anwendung gefährlich sein soll. Und wie hoch waren in diesem Fall die nachgewiesenen Konzentrationen?


biolix antwortet um 19-10-2012 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Genau eigentlich... ;-(((

Der nächste Lobbiist aus dem Ländle.. ;-)))

Ja klar Tiroler, kommst mal auf eine Schluck, inkl. natürlich wenn du die Folder lesen kannst, steht das Getreide das mit RU behandelt ist ist nicht mehr Keimfähig, was heisst das für dich ? Schafft leben oder tötet leben, und ist daher sicher nicht "gefährlich"... ;-((

Inkl. natürlich die neuen Studien und die RU Verbotsdiskussion kennst ja nicht und hast noch nie was davon gehört.. ;-))

lg biolix


MF7600 antwortet um 19-10-2012 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@tria
vollkommen richtig

wie mfj richtig beschrieben hat wird entweder vor dem sojaanbau oder kurz danach mit roundup die bestehende verunkrautung behandelt.
wenn eine üppige zwischenfrucht niedergewalzt und soja no-till gesät wird, genügt oft eine einmalige glyphosatbehandlung als herbizidmassnahme im soja.
nix mit pflügen, eggen, säen,...
so eingesetzt hilft roundup bei der bodenverbesserung, humusaufbau, erosionsschutz, spritsparen,...
vernünftig angewendet also kein schlechtes produkt.
wesentlich ungiftiger als sonstige bodenherbizide würde ich mal sagen.


biolix antwortet um 19-10-2012 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
äh komisch,. und warum steigen dann die Aufwandmengen pro ha, und eben bis zu 10 Anwendungen pro Saison ??


baerbauer antwortet um 19-10-2012 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
10 anwendungen pro saison.... wie definierst eine Saison?
ein Bekannter hat mal in Südamerika auf einer Farm gearbeitet. In manchen Regionen gehen sich 2-3 Sojaernten aus. Bei drei Ernten kann man hinkommen auf 10 Anwendungen, sonst gaub ichs eher nicht. Und dies ist auch nur auf Regionen beschränkt wo mehrere Ernten mögliich sind.
Aber da hat wahrscheinlich ein Regenwald schon weichen müssen wo 3 Ernten möglich sind.
ist halt auch alles zu hinterffragen.
lg


Piaui antwortet um 19-10-2012 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Oi, meus colegas de agricultural

Hier ein Beisbiel wie (Umweltfreundlich) der RR Sojaanbau in Südamerika sein kann.
Kurz nach der Getreideernte werden die Bohnen Direkt Angebaut. Nach ca. 20 Tagen werden einmalig
3lt eines Glyphosatprodukts zweks Bekämpfung vom Ausfallgetreide eingesetzt Unkraut kommt bei der Strohschicht sowiso keins auf. Und was machen wir? Erosionen wie im Raum FB im Mai/Juni sind fast normal, PSM's Inklusive. Aber wir sind ja die Guten!

Boa noite é um boa colheita



 


weissboeck75 antwortet um 19-10-2012 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@mfj
"biosoja so selten wie ein lottogewinn"
hallo
also da bin ich anderer meinung
wir haben 3 tonnen pro ha geerntet trocken und gereinigt
- wia hasts beim lotto-alles ist möglich-
mfg


MF7600 antwortet um 19-10-2012 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@piaui
amen!!!!
genau so ist es!!
übrigends funktioniert das bei uns auch...

@biolix
deine schauermärchen kannst du im kindergarten erzählen...


ah1 antwortet um 19-10-2012 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
piaui, das grenzt an blasphemie! du kannst doch nicht behaupten dass es positive seiten an rr-soja gibt, wenn doch unser aller biolix das gegenteil weiß!!


MF7600 antwortet um 19-10-2012 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
http://www.youtube.com/watch?v=03JcYzx369Y
http://www.youtube.com/watch?v=je7-HHJQyLY
http://www.youtube.com/watch?v=dXuvBm_fAng&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Noz-1BW5Y7w
http://www.youtube.com/watch?v=sqxeWY7awLM&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Blxe7S41q9s&feature=related
sehr interessant!!

bei uns ist alles besser ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=YxVX1Jzn9p8&feature=relmfu



biolix antwortet um 19-10-2012 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Nabend !

klar so machts dohc jeder in Brasilien.. ;-) Ja das wäre schön... ich kenne andere Bilder aus Südamerika...;-((

Klar "Schauermärchen".. zeig mir wo und wie viel das bei uns machen, inkl. etwas zsambringen damit... da sind wir wieder bei den 1% die das bei uns machen und in Südamerika wirds halt auch nicht viel anders sein...

Und das noch statt Regenwald.. wisst ihr was da noch auf uns zu kommt ??

tg biolix


baerbauer antwortet um 19-10-2012 23:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@piau
@mf7600
wo gibts sowas für Mais? Ich kenn keine breit angelegten Versuche dafür in der Stmk/ oder Ö. Wäre wünschenswert wenn die Kammer mal was machen würde. Dirketsaat von Mais in die Begrünung rein.
lg



ah1 antwortet um 20-10-2012 04:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@biolix:
in südamerika wird je nach region 50 - 90% der fläche no till bewirtschaftet, tendenz steigend. nichts mit deinen 1%. in ö gibts genauso pioniere, die südamerikaner sind uns aber um lichtjahre voraus. nur sieht man wieder dass du überhaupt keine ahnung hast von landwirtschaft und ständig haltlose schauermärchen erzählst.
richtig gemacht hat land- und forstwirtschaft eine bessere umwelt-bilanz als regenwald, was kommt da auf uns zu??


mfj antwortet um 20-10-2012 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!


...mich schaudert es – wenn ich vom Wissenstand einiger „angeblicher österreichischen Ackerbauern“ hier lese.

Die große Frage ist nicht mehr – wie kann man dies od. das noch beibringen, erklären bzw. vermitteln – sondern man muss sich die Frage stellen:

Woher kommt diese tiefe Uninformiertheit, das kindische Gartenzaundenken und das graziöse Besserwissen...wo kaum einer jemals den Fuß über den großen Teich gelegt hat.

Liegt es an der „versuchten grünen Deckmantel-Ausbildung unserer landw. Fachausbildung“ ?

Oder ist es schlicht und einfach die österreichische „Gschertheit“ ?


Wahrscheinlich haben viele auch noch nicht bemerkt, dass jene Länder – über die man hier vorzüglich schimpft und belehren will – längst die „breite Nahrungs-Versorgung“ in Mitteleuropa übernommen haben, und mit ihren Anbaumethoden und Erfahrungen – uns – um Generationen voraus sind.

Während man in Europa eine „sinnbefreite Glyphosat-Diskussion“ führt, arbeiten südamerikanische Bauern längst mit Glufosinaten und Imidazolinon Herbiziden.

Wenn die Spendenorganisationen Gr€€npeace & Co samt den NGO´s und subventionierten Biobau€rnwohlstands-Vereinen noch glauben, mit einem Glyphosat-Verbot „zwei Fliegen – nämlich die grüne Gentechnik“ mit einen Schlag zu treffen, irrt sowieso.

Die Chemie-Industrie hat längst „neue Joker“ in der Schublade – und sind letztlich froh, so große und breite Unterstützung für ihre neue Produkt - Palette zu bekommen...

...den mit Glyphosat – sprich Roundup – ist längst kein Geld mehr zu verdienen.





MF7600 antwortet um 20-10-2012 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@mfj
punktgenau getroffen, gott sei dank gibts noch leute mit hausverstand und weitblick...

@baerbauer
es gibt einige pioniere in österreich die das machen, auch ich werde nächstes jahr von der minimabodenbearbeitung vor mais zumindest auf teilflächen auf no till umstellen.

@biolix
mit deinem wissen über landwirtschaft in amerika kannst du im kindergarten angeben gehen!!!
stimmt bei uns machens nicht mal 1% und in anderen regionen bis zu 90%

also wer ist da jetzt der vorreiter?

http://www.rolf-derpsch.com/
soviel zu deinen dort werden es auch 1% sein.

http://www.youtube.com/watch?v=uxukNd5EmsA&feature=g-vrec
http://www.youtube.com/watch?v=WHlU148jBCc&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=oKWBlxHuBDE
http://www.youtube.com/watch?v=2QqegC9L24E
http://www.youtube.com/watch?v=VTV7cAEHDuY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=VBTWny9k05A&feature=relmfu

da wirst du mit deinem wenzgrubber kein weltmeister du vordenker! ;-)





fgh antwortet um 20-10-2012 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Klar ist mir Roundup nix mehr zu verdienen... Patente sind ja schon lang ausgelaufen, traue mich fast wetten, dass Monsanto im Hintergrund die Hetze gegen Glyfosphat sponsort


FraFra antwortet um 20-10-2012 15:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
mfj


ich weigere mich da auch mit leuten zu diskutieren die ihren wissenstand aus google zusammenkratzen!!


was hast du selber schon probiert???

warum stehen die engländer beim ackerfuchsschwanz an?
die deutschen auch schon teilweise??

wo sind die neuen wirkstoffe??

es wird auch resistenzen geben gegen neue super wirkstoffen-no na wenn mehrmals mit dem gleichen dreck reingefahren wird pro jahr!!

nenne mir in deutschland oder österreich betriebe die im vorauflauf !! roundup fahren

wieso dann noch roundup ready soja pflanzen wenn eh alles im vorauflauf so wunderbar klappt??


Tyrolens antwortet um 20-10-2012 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Jede Menge Betriebe kenne ich, die im Vorauflauf mit Glyphosat arbeiten.



FraFra antwortet um 20-10-2012 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
erklär mir wie er vorgeht!!!


biolix antwortet um 20-10-2012 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
nabend !

also fra fra, der tiroler ist der 2. wie der mfj der keinen Ackerbaubeitrieb hat, wie soll er das wissen..;-))

Und alle die lesen können ah1 sind im Vorteil, wie viele machen das so wie Piaui im Bid zeigt, in Ö sicher nur 1%, dann habe ich gemeint in Südamerika auch nicht viel mehr, aber ich lasse mich eines besseren belehren und das wäre auch gut so, nur frage ich mich warum weltweit und eben ganz arg in Amerika die Humuswerte zurückgehen und die Versteppung steigt ?

WEiters hoffe ich endlich vom mfj eine Antwort, die Fra fra gut gestellt hat, wozu brauch ich RU Ready Soja wenn ich eh nur beim "Vorlauf" spritze ??

lg biolix

p.s. keine Sorge MF, lieber mit dem Wenzgrubber seit 8 Jahren, als so wie 90% der Anderen bei uns..;-))


mfj antwortet um 20-10-2012 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!


@FraFra – jetzt mach Dich nicht noch dümmer, als Du eh schon bist...

Empfehlung 2012 der Landwirtschaftskammer zur Maisunkrautbekämpfung:
(...samt Link)

Behandlungsstrategien
Einsatz glyphosathaltiger Produkte vor der Saat
Bei zeitiger Pflugfurche kann aufgelaufener Unkrautbesatz durch den Einsatz glyphosathaltiger Produkte bis 1/2 Tag vor der Bearbeitung bzw. Saat bekämpft werden.
Geeignet sind auch sog. „Billigglyphosate“ mit 2/3 der Aufwandmenge. Besonders auf Ackerfuchsschwanzflächen gilt es diese Bekämpfungsmöglichkeit zu nutzen.
Auch wenn der Mais direkt in eine abgeerntete Feldgrasnarbe gelegt wird, ist der Bestand vor bzw. bis 5 Tage nach dem Legen mit Glyphosat abzutöten. Wird nach der Saat behandelt, müssen die Körner gut mit Erde bedeckt sein. Durch Zugabe von 5 kg/ha SSA wird eine mögliche Minderwirkung
durch hartes Spritzwasser ausgeschlossen (SSA zuerst in den Tank). Die optimale
Wassermenge liegt bei 150 - 200 l/ha.


@ Biolix...Richtig einen Ackerbaubeitrieb habe ich nicht. Aber vielleicht bin ich Gesellschafter in einem Ackerbaubetrieb...aber wenn interessiert das schon ;-)

...und Du bist auf altem Stand:
RRY2 - lies das mal durch

http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://gregsagronomyblog.com/2010/10/06/rr2y-the-real-deal/&prev=/search%3Fq%3DRR2Y%26hl%3Dde%26rlz%3D1R2GPEA_de%26biw%3D995%26bih%3D823%26prmd%3Dimvns&sa=X&ei=kuqCUOyzCMeSswbMxoHgCA&ved=0CDgQ7gEwAg


 


biolix antwortet um 20-10-2012 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
komisch, hier schreiben konv, Tpü Üraktiker die verstehen es aber du anscheinend nicht..;-))

Aber ja, die anderen Fragen hast auch nicht beantwortet, ich warte aber gerne.. ;-)))

lg biolix


MF7600 antwortet um 20-10-2012 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@biolix
oje meine links nicht angeschaut :-(
naja mal schauen ob du lernfähig bist ;-)

Land Direktsaatfläche
in ha 2007/ 2008
USA 1 26.593.000
Argentinien 2 25.785.000
Brasilien 3 25.502.000
Australien 4 17.000.000
Kanada 5 13.481.000
Paraguay 6 2.400.000
China 7 1.330.000
Kasachstan 8 1.300.000
Bolivien 9 706.000
Uruguay 10 655.000
Spanien 11 650.000
Südafrika 12 368.000
Venezuela 13 300.000
Frankreich 14 200.000
Finnland15 200.000
Chile16 180.000
Neuseeland 17 162.000
Kolumbien18 102.000
Ukraine 19 100.000
Gesamt 116.921.000
tendenz steigend...
Obwohl Direktsaat die größte Flächenausdehnung in den USA erfahren hat, wird dort diese Technologie nur auf 16,3% des Ackerlandes angewandt. Demgegenüber wird Direktsaat aber auf 21% der Ackerfläche in Brasilien, 32% in Argentinien und 52% in Paraguay durchgeführt. Paraguay ist damit in diesem Bereich weltweit führend.
humuswerte steigen...



MF7600 antwortet um 20-10-2012 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@frafra
wieso roundup ready? weil man auch im nachauflauf fahren kann ;-)))

ich fahr regelmässig mit roundup im vorauflauf.
zb. soja no till anbauen und unmittelbar bis 4 tage nach der saat mit roundup altverunkrautung ausschalten.
zu mais arbeite ich die gülle im frühjahr seicht ein(möchte hier aber auch auf direktsaat gehen), warte einige wochen, dann folgt der anbau und bis 5tage nach der saat glyphos.
dann genügt eine behandlung mit einem billigen blattherbizid, dann kann man auch noch eine untersaat mit zb. weissklee anlegen.
zu rüben ebenfalls glyphos vor oder nach der saat, am besten gleich ein bodenherbizid beimischen.


Tyrolens antwortet um 20-10-2012 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Biolix, eigentlich bist du ein richtig armer Mensch.


Aber gut, zur Sache: Vorauflauf mit Glyphosat ist relevant bei Mulch- und Direktsaat. Nach der Ernte also entweder Stoppelsturz und warten, bis Ausfall- und Unkrautsamen keimen, oder Zwischenfrucht säen. Saat dann ohne direkt vorangehende Bodenbearbeitung, es bleiben nach der Saat also erst mal alles stehen und das wird dann, recht zügig nach dem Säen, mit Glyphosat behandelt. Alles, was grün ist, stirbt ab, das Saatgut muss aber erst mal keimen und ist somit nicht betroffen.

Im Idealfall sieht das dann so aus: Säen, Glyphosat, Düngen, Dreschen. Das ist ein konkurrenzloses Verfahren, auch aus ökologischer Sicht. Der Kasper, der mit seinem Wundergrubber den Boden vor dem Säen 10 mal umdreht verursacht 10% der Co² Emissionen.


Tyrolens antwortet um 20-10-2012 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
...


Fume antwortet um 20-10-2012 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Fume grüßt und bedankt sich für die Rege Teilnahme an der Roundup Diskussion.
Wie man sieht gibt es viele Interessierte und leider wie ich es hier in diesem Forum
auch schwarz auf weiß nachgelessen habe auch viele Anwender von Diversen Roundup - Produkten.
Daher besteht großer Informationsbedarf für Diverser Anwender.
Um so tringlicher wird es für viele Landwirte Zeit wieder eine ordentliche Bodenbearbeitung zu erlernen,
sich einen Pipifeinen Pflug zu kaufen ( egal wie groß ) und seine Hausaufgaben wie eine Tip-Top
Bodenbearbeitung sein soll durchzuführen und das Thema Roundup-vorauflauf und dergleichen
ist out und wir sind nicht die Unterstützenden Mitglieder dieser Firmen die jene Produkte egal wie sie
wirken und wie sie sich nennen verkaufen und dieser Planet wäre ein Stück lebenswerter für uns und
unsere Kinder und Zukünftigen Hofübernehmer.
Wie es so schön heißt : Die Hoffnung stirbt zuletzt glaube ich persönlich daran wenn der letzte Fisch
gestorben ist das Grundwasser verseucht ist unsere Kinder krank sind und der letzte Vogel vom Himmel
fällt und wir begriffen haben das wir Geld nicht essen können wird auch der letzte Landwirt sich bekehren
wollen jedoch leider zu spät.
Jetzt ist es 5 vor 12 und da in Österreich aktive und verantwortungsvolle Landwirte dieses wunderschöne
Land Hegen und Pflegen glaube ich persönlich an eine Trendwende das oben genanntes nicht eintretten
wird.
Mfg.Fume
 


MF7600 antwortet um 20-10-2012 23:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
jaja ordentliche bodenbearbeitung mit pipifeinem pflügen erlernen ;-)
sind ja tolle aussichten für unsere kinder und hofübernehmer!!!
immenser dieselverbrauch, unwiederbringlicher bodenabtrag dank erosionen, humusabbau, vernichtung von bodenleben,... tolle aussichten.



mfj antwortet um 21-10-2012 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!

Der MF7600 macht sich hier richtig Mühe – Danke für die Auflistung.

..beim Biolix zeigt sich am ( Wochenende ? ) Abend – dank Biowein – deutlich....der Kopf möchte noch was formulieren, die Finger sind aber schon jenseits jeder Kontrolle....
Schade, denn das wirft auch nicht gerade das beste Bild auf uns Bauern.

...und Fume – lern erst mal eine Seite zu verlinken, bevor Du die ganze Welt retten willst.

Das viel erwünschte Glyphosat Verbot – dass die Bio- und NGO´s v€rbände ja unentwegt fordern, zielt ja in erster Linie auf die „RU resistenten Kulturenpflanzen“ ab, hier versucht man einen weiteren Hebel anzusetzen um erste Erfolge der grünen Gentechnik sinnlos zu machen.

1) Nebeneffekt: ...auch viele konv. Betriebe wo genfrei und bodenschonend arbeiten wollen, fallen in diesen Rost.
Ein sehr effektives und umweltfreundliches PSM wird „sinnfrei“ vom Markt genommen.

2) Nebeneffekt:...damit stärkt man jene Chemie-Industrie – vor der man so große Angst hat, und heizt eine umfassende Forschung neuer Produkte an.

Aber was interessiert dass die Agrarpolitik und die „aufgescheuchten Konsumenten...die es letztlich bezahlen müssen“





fgh antwortet um 21-10-2012 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@ mfj 1) und 2) vollkommen richtig, als Ergänzung: Die Forschung wird nicht erst angeheizt - die Nachfolgeprodukte gibt es im Prinzip schon, die Industrie wartet nur bis Glyfos endlich verboten wird, damit sie neue Chemie mit der gleichen Wirkung und einem geringfügig geänderten Wirkstoff hochpreisig verkaufen können --> that's business.


MF7600 antwortet um 21-10-2012 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@mfj und fgh
genau so ist es...


fgh antwortet um 21-10-2012 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Aja @mfj & MF7600:
Zwecks der Verständigung einigen wir uns mal drauf, dass Roundup keine Wirkung als Bodenherbizid und mir die Bezeichnung Vorauflauf mit Roundup nicht ganz sympathisch ist, weil 70% der Landwirte bei Vorauflauf an ein Bodenherbizid denken. Die Anwendungsart und Funktion ist mir bewusst.


FraFra antwortet um 21-10-2012 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
unter vorauflauf verstehe ich eine behandlung nach der saat


das vor der bodenbearbeitung mit totalherbizid gefahren wird ist mir bewusst

mfj herzlichen dank für deine einschätzung meines geistigen horizontes
ich bin mit 3 ausbildungen durch mit meisterbrief-ham mich meine prüfer wohl nicht ganz für dumm gehalten :-)


kannst du auch von eigenen erfahrungen berichten oder nur aus dem netz berichte zu sammenzugooglen und dann verlinken??

denn das können schon schulkinder..



biolix antwortet um 21-10-2012 11:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Hallo !

arm lieber tiroler, sind nur die, die nicht selbst die Erfahrung machen dürfen "Mutter Erde" selbst und ohne chemische PSM zu pflegen und behüten, und dann noch auch gutes zu ernten...;-))

Ja mf, jetzt kommen wir der Sache schon näher, also echt nur 16 % in den USA und 21 in Brasilien Dirketsaat...
nach ah1 waren es 50-90% ??

Das sind dann über 80% die es nicht machen.. weiters kennst eh die Durchschnittserträge in den USA wo uns angeblich laut ah1 und seinen echten "Schauermärchen" die drüben um Lichtjahre voraus sind... ;-))

Mfj, auch ohne Biowein bleibst du für mich nur, ein "Chemiegentechmultispritzmittelvertreter", aber mehr nicht...... aber ist ja schon mehr als ein Schulkind..;-)))

lg biolix

p.s. und immer die "Schauermärchen" das die Industrie nicht nach neuen Mittel forscht, so wie bei der Gentechnik, wir behindern das, das ist echte Propaganda... sie kommen schon gar nicht mehr nach mit dem Forschen bei so vielen Ressistenzen, siehe Ackerfuchsschwanz.... ;-((

Ach ja fume, es geht auch ohne Pflug und RU, viele Biobetriebe beweisen das schon seit Jahren....



MF7600 antwortet um 21-10-2012 12:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@frafra
wenn du mein posting nochmal liest wirst du bemerken dass ich roundup nach der saat im vorauflauf einsetze und mir jede bodenbearbeitung spare.
@fgh
natürlich hat roundup keinerlei bodenwirkung trotzdem bleibt es eine vorauflaufbehandlung.
ich mach es deswegen nach der saat weil ich 1. mangels GPS oder schaummarkierung sonst nicht genau weiss wo ich fahren muss und 2. ich nicht in die frischen fahrspuren reinbauen muss.



MF7600 antwortet um 21-10-2012 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
biolix
also doch wie vermutet beratungsresistent!!

ah1 hat geschrieben dass es regionen in amerika gibt die zu 50-90% no till bewirtschaftet werden.
meine hereingestellten zahlen sind von 2007/8(dmals hat biolix das erste mal den wenzgrubber probiert), mittlerweile hat sich die fäche um 1/3 erhöht, tendenz stark steigend.
paraguay (für biolix: das ist sogar ein ganzes land und nicht nur eine region in südamerika- neben brasilien suchen ;-)) lag damals bei 52% und dürfte mittlerweile über 70% no till- fläche liegen.

biolix, vielleicht kennst du ja die bioerträge in den usa oder so ;-))
In den USA lagen die erträge für körnermais 2010 bei 152,8 Bushel pro acre (umgerechnet 95,9 dt/ha).
nochmal:
http://www.youtube.com/watch?v=Blxe7S41q9s
der typ spricht auch von den erträgen.

ohne pflug und RU gehts mit bio natürlich auch, nach heilkrautjahr, ein paar jahre luzerne niederhäckseln, ein paar mal wenzgrubber... :-))



MF7600 antwortet um 21-10-2012 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
heute mit 3 m sämaschine etwas über 5 ha weizen in 1h 45min no till angebaut incl. saatgut auffüllen und wegstrecke zum feld und nach hause.


Piaui antwortet um 21-10-2012 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Fume nur zur Info "Versteppung"

Das Foto zeigt einen Boden der seit ca. 25 Jahren nicht Bearbeitet wurde (und schon garnicht sauber Gepflügt). Der Maisertrag lag vor 10 Jahren bei so um die 9t/ha. Die Ernte 2012 lag bei unglaublichen 15t/ha trocken dank "Humusaufbau und Fruchtfolge" die sieht so aus 1. Jahr Gerste - Körnermais,2. Jahr Weizen - Soja, 3. Jahr Hafer - Körnermais früh - Speisebohnen. Natürlich haben die Brasilianer den vorteil einer Doppelernte.



 


FraFra antwortet um 21-10-2012 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
ja habs schon genau gelesen mf7600 wo sähst du??
mit welcher drille??
fährst du mit meisselschar?

am sonntag mach ich auch pfluglos :-)
was gibt es denn neues von der PSM industrie in sachen ackerfuchschwanz??

ich beneide meine biologisch wirschaften kollegen!


MF7600 antwortet um 21-10-2012 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@piaui
tolles bild, genau so sieht es nach ein paar jahren no till aus!!!

@frafra
ich säe bei mir zuhause
nein keine meisselschare, würde nach körnermais nicht gut funktionieren weils verstopft.
drille ist system moore
ich mach auch wochentags pfluglos.
welche probleme hast du mit ackerfuchsschwanz?


Tyrolens antwortet um 21-10-2012 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Ackerfuchsschwanz wird mit Direktsaat tendenziell weniger. Dazu noch die Fruchtfolge auflockern, dann klappt das.


MF7600 antwortet um 22-10-2012 07:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
wie tyrolens schon schreibt, ackerfuchsschwanz wird mit direktsaat deshalb weniger weil durch die fehlende bodenbearbeitung und die permanente bodenbedeckung der lichtimpuls fehlt der den ackerfuchsschwanz zum keimen anregt.
mir fällt auch auf dass die disteln weniger werden.
mit einer weizen mais soja/zuckerrüben/rapsfruchtfolge und intensiven zwischnfruchtanbau sehe ich keine schlimmen unkrautprobleme.



mfj antwortet um 26-10-2012 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!


@Biolix schreibt am:


18.10.2012
...Hab grad ein mail an den Pistl gesandt mit deinen Unterstellungen, ich wette der hat eine Round UP Untersuchung vom seinem GVO frei Soja ......

19.10.2012
...Und Untersuchungsergebnisse kommen schon noch, keine Sorge..;-))


Ich will dich ja nicht drängen, Biolix, schließlich hat man ja auch noch andere Hobby´s...(Biowein ;-)
...aber es ist so still geworden um Deine Ankündigungen.,
Tut sich noch was mit Deinen Versprechungen – oder war das wieder mal nur „heiße Luft“ ?






mfj antwortet um 28-10-2012 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!



...als Mittagsnachtisch für unseren Biowein-Verehrer - falls er der englischen Sprache mächtig ist.


 


MF7600 antwortet um 04-02-2013 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
für heimische landwirte mal was zum abschaun aus einem anderen teil der erde...

@biolix
"...da sind wir wieder bei den 1% die das bei uns machen und in Südamerika wirds halt auch nicht viel anders sein..."

Der Anteil
der Direktsaat liegt mit 75% etwa im
Landesdurchschnitt. Sojaanbau läuft
zu 100% über Direktsaat.

landwirtschaft hat zukunft!


 


biolix antwortet um 04-02-2013 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Hallo mF !

Danke ! aber wie schon geschrieben, bei uns ? Inkl. die Nachteile davon, siehe Round up...

lg biolix


MF7600 antwortet um 04-02-2013 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@biolix
schön das andeswo landwirtschaft nachhaltiger und gleichzeitig gewinnbringender betrieben wird? oder wie meintest du das?


Tyrolens antwortet um 04-02-2013 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Wir sind halt überall ein bisschen langsamer, was aber auch keine Rolle spielt, da wir, also zumindest Österreich, global betrachtet überhaupt keine Rolle spielen.

Die Vorteile überwiegen die Nachteile bei weitem.

Außerdem sollte ein Bio dich ein Fan von solch extensiven Wirtschaftsweise sein.


biolix antwortet um 04-02-2013 16:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Hallo !

na schau ma mal wie "Nachhaltig" das betrieben wird... bei den Fruchtfolgen ...;-( reden wir in 10 Jahren weiter wie Zukunftsfähig das wirklich war in Argentinien inkl. GVO SOja.. Gewinnbringend, sind die Argentinier jetzt schon viel reicher oder die Bauern ?

lg biolix


MF7600 antwortet um 04-02-2013 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
na lies meinen artikel durch...

da sind dort tolle fruchtfolgen möglich, es wird auch intensiver zwischenfruchtanbau betrieben z.b. mit schwarzhafer.

ich werde bei mir ab heuer auch einen teil der fruchtfolge auf körnermais- körnermais-körnermais- soja umstellen vor allem bei weiter entfernten flächen.
im mais ist eine weisskleeuntersaat möglich, nach soja und zum teil nach körnermais ist grünschnittroggen, winterwicke, inkarnatklee, raygras oder mischungen davon als zwischenfrucht möglich.
das wäre eine top ökonomische und ökologische fruchtfolge mit ordentlich humusaufbau und null erosion vor allem bei no till.


biolix antwortet um 04-02-2013 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Sers !

ist ein guter SChritt in die richtige Richtung von dir mf, ich schätz dich schon ein wenig.. ;-)

Nur allein die Untersaaten und die Zwischenfrucht reicht halt nicht, du wirst es merken...

lg biolix


tristan antwortet um 04-02-2013 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Nachhaltig-
das Unwort des Jahrzehnts.
Ein Gummiwort, das nach Belieben vergewaltigt wird.
(^_°)


Tyrolens antwortet um 04-02-2013 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Was das betrifft, ist die Direktsaat unübertroffen. Die wirkt nicht nur konservierend, sondern aufbauend, sofern richtig betrieben. Es ist nun einfach so: Der Boden darf nicht bewegt werden, der Boden muss ständig bedeckt sein. Wie es halt auch die Natur macht.


MF7600 antwortet um 05-02-2013 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@tyrolens
absolut richtig
mehrmaliges wenzgrubbern wird sich negativ auf den humusaufbau und auch auf das bodenleben auswirken im vergleich zu no till.


biolix antwortet um 05-02-2013 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
Freunde, das Zauberwort ist "Fruchtfolge" !

und beim WEnzgruber bleibt das organische an der Oberfläche und die Mulch eben auch... ;-)

Humusmonitoring, dann red ma weiter inkl. natürlich weltweit damit niemand mehr sagen kann, 1000 ha Ackerböden "versanden" täglich weltweit..

lg biolix

p.s. noch besser ist "nachhaltige Intensivierung"... ;-((


MF7600 antwortet um 08-02-2013 16:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@biolix
stimmt, der wenzgrubber durchmischt den boden etwas weniger, so wie halt ein jeder grubber mit gänsefußscharen.
von no till ist das ganze aber meilenweit entfernt.
no till im biolandbau mit seichter flächiger bodenbearbeitung mit gänsefußscharen nur wenn mal ein unkrautproblem überhand nimmt wär aber sicher eine möglichkeit, franz brunner macht immer wieder etwas in der richtung. mir gefällt auch seine mulchabdeckung bei den kartoffeln, wobei auch hier mit no till der aufwand weit geringer gehalten werden könnte.

dass 1000ha täglich versanden halte ich für eher unwahrscheinlich.

nachhaltige intensivierung ist durchaus das zauberwort- wär eine tolle möglichkeit für forschung und entwicklung z.b. für erneuerbare energie in der region.

mein erstmaliger no till wickroggen nach körnermais ist der hammer, absolut kein unkraut durch die perfekte bodenbedeckung, wickroggen entwickelt sich auch kontinuierlich im winter und im frühjahr unterdrückt er schon wieder das unkraut.
wenn dieser dann niedergewalzt wird könnte ich mir vorstellen dass das ganze auch biologisch machbar ist.
etwas vinasse oder restmelasse drauf und schon dürften die ertäge nicht viel unter den konventionellen liegen.



MF7600 antwortet um 08-02-2013 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Roundup!
@biolix
die sahara ergrünt scheinbar...

...Klimawandel lässt laut Experten Sahara ergrünen und Bergwälder wachsen. „Die Niederschläge nehmen zu, die Wüste geht vielerorts zurück“. - In ein paar hundert Jahren könnte die Sahra wieder ergrünen und so aussehen wie ein kenianischer Nationalpark...

 


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