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antach 09-08-2012 06:35 - E-Mail an User
Heumilchbauern
Hallo
Habe in der Zeitung gelesen das es in Östereich bereits 8500 Heumilchbauern gibt, also ich kann das fast nicht glauben was sagt Ihr dazu.


MG123 antwortet um 09-08-2012 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heumilchbauern
es klingt zwar sehr viel aber ich glaube schon, dass es so viele sein könnten. ist regional sehr unterschiedlich und mit der heutigen technik gibt es meiner meinung nach auch keine gravierenden nachteile zu einer silagewirtschaft

mfg


walterst antwortet um 09-08-2012 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heumilchbauern
man sollte das Wort "bereits" durch "noch" ersetzen. Es werden ja nicht mehr. Es wird durch derzeit perfekte Vermarktung nur mehr darüber geredet.



Baum5 antwortet um 09-08-2012 08:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heumilchbauern
Ich bin in einem Heumilchgebiet (Flachgau),Silage wird mehr,weil Ganzjahresfütterung mit Silo einfacher ist,immer gleiches Fütter, bei längerer Regenzeit eingrasen nicht immer lustig ist,,und der Heumilchpreis zu niedrig..Ich bleibe noch beim Heu,bin gut eingerichtet Heubeluftung,mal seh,wies weitergeht


Gewessler antwortet um 09-08-2012 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heumilchbauern
@baum5:Fachfrage: wie gehts da da mit den Pansenacidosen? wie hoch ist deine Leistung?


kraftwerk81 antwortet um 09-08-2012 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heumilchbauern
Ja, die Auswertungen vom Milchkreis belegen klar dass Silage wirtschaftlicher und einfacher ist. Aber bei uns ist Heu halt Tradition und in pkto. Schlagkraft hat sich einiges getan in den letzten Jahren. Also sind mittlerweile auch grössere Ernteflächen mit Heu bewältigbar.

Der Preisunterschied zur. konv. Milch deckt den Mehraufwand nicht ab - entwickelt sich aber in eine positive Richtung obwohl es trotzdem auch auf lange Sicht unrealisitsch ist diese Differenz abzudecken. Aber nachdem jetzt der Handel mit Heumilch Eigenmarken den Preis drücken anfängt wird's wohl nicht mehr lange dauern bis die Preisspirale nach unten losrennt, genau wie halt auch beim BIO das ja bei einigen Ketten auch nur zur Imagepflege dient und verramscht wird.

Ich glaub eher dass die Heumilch einige BIO Bauern dazu bewegen wird wieder konventionell zu wirtschaften. Der Preisunterschied zwischen BIO-Milch und Heumilch wird immer geringer. Zur Erklärung es gibt keinen BIO Heumilchpreis (sehr wohl wird BIO-Heumilch produziert aber der Preis unterscheidet sich nicht zur std. BIO-Milch) . Warum also hohe BIO-Auflagen erfüllen wenn man mit konv. Heumilch den gleichen Preis erwirtschaften kann? Also je nach dem wie das nächste ÖPUL ausfällt werden sich wohl einige umorientieren (wenn Sie rechnen können ;o) )

@Gewessler,
letztes Jahr hatte ich im Herbst Bauchweh weil die Futteranalysen schon sehr viel Zucker aufgezeigt haben. Im Endeffekt ist aber keine einzige Stoffwechselkrankheit aufgefallen (noch BIO-Heubetrieb mit Tag/Nachtweide Ø7.183 4,32 3,58 BI: 1,3 ZKZ: 383)




Gewessler antwortet um 09-08-2012 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heumilchbauern
@kraftwerk:gratuliere! setzt du lebendhefen ein - oder einen anderen Puffer? wir messen seit zwei Jahren gigantische Zuckergehalte auch bei der Silage 160 g sind da keine Seltenheit gegen sonst 60-80 g/kg TS.


kraftwerk81 antwortet um 09-08-2012 23:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heumilchbauern
Beim 1. Schnitt ~200g, 2.und 3. Schnitt waren ok. Wir haben schon am Heuboden per Kran die gemischt.

Nein, als Puffer dient nur Futterstroh (lässt sich im Anbindestall besser steuern, weiss nicht ob die Rindsviecher das im Laufstall fressen würden?). Wir haben allerdings heuer verstärkt experimentiert und einige Kühe nicht trockengestellt sondern durchgemolken, dadurch eine viel flachere Laktationskurve und weniger Stoffwechselbelastung.


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