krähwinkler 19-07-2012 14:24 - E-Mail an User
Quotengegner in IG-Milch
Gibt es außer mir noch andere IG-Mitglieder, die einen Diskussionsprozess innerhalb der IG in Gang setzen wollen über die Milchstrategie nach der Quotenregelung?

Die Strategie soll sich an Kriterien orientieren, die sowohl der Tatsache Rechnung tragen, dass es einen gemeinsamen Markt innerhalb der EU gibt, als auch der Milchproduktion in Verantwortung gegenüber der Natur.

Tierwohl, Bodenschonung und Grundwasserschutz sollen gleichgewichtete Prinzipien darstellen.

Eine Verbilligung der Agrarproduktion für den öffentlichen Geldgeber um 50% ab 2020 wird angestrebt.





Andi36 antwortet um 19-07-2012 16:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Quotengegner in IG-Milch
und wie willst mit diesen sagen wir mal klötzen an den beinen (auch wenn sie diskusionswürdig sind) am markt noch geld verdienen erst müssten mal alle die gleichen produktionsbedingungen haben usw. usw. dann können wir mal anfangen vom gemeinsammen markt zu sprechen da das aber ein ding der unmöglichkeit ist zu unterschiedlich ist europa in topografie innterressenslagen und klima sind wir eher aufgefordert uns in unseren erzeuger gemeinschaften (molkerein ,genossenschaften und liefergemeinschaften) gedanken und ideen zu erarbeiten wie wir mit den jetzigen klötzen am markt unser weises gold weiterbringen und ob es vielleicht nicht sinnvoll wäre unser produktionsnievo in punkto menge einzufrieren


krähwinkler antwortet um 20-07-2012 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Quotengegner in IG-Milch
Ich habe vor Klötzen keine Ehrfurcht.

Gleiche Produktionsbedungungen wird es nicht geben. Auch mit Förderungen werden die Produktionsbedingungen nicht gleicher. Oder haben die Bauern in den benachteiligten Gebieten einkommensmäßig aufgeholt?

Der geimeinsame Markt ist Realität. Wohin gehen 40% der öst. Milch? Woher kommer 20% der Milchprodukte? Willst du das Rad zurückdrehen? Viel Glück dabei!

Eben die unterschiedlichen EU-Interessenslagen sind die Chance der IG. Festhalten am Kontingent führt schon jetzt in die Sackgasse. DIe IG sollte es satt haben an Opferlegenden zu stricken.

Die Mengenregulierung kann besser durch andere Maßnahmen flankiert werden wie Interventionspreise, Warentermingeschäfte und vor allem emotionale Nähe zum Konsumenten. Da war die IG schon mal sehr nahe dran.



helmar antwortet um 20-07-2012 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Quotengegner in IG-Milch
Hallo Melanchton.......du schreibst hier über Tatsachen welche leider nicht nur von vielen IG lern nicht zur Kenntnis genommen werden. Und mit selbsternannten Opfern solidarisiert sich so gut wie niemand. Das gebetsmühlenartige Festhalten an der Milchquote ist zwar verständlich bei jenen welche jede Veränderung fürchten, aber mich würde schon mal interessieren ob sich ganz besonders die Führung der IG jetzt an die Quote hält.
In meiner Gegend sind einige "sehr gewachsene" in der IG Milch. Und die IG Milch schreit am lautesten vom Bauernsterben.........
Mfg, Helga


tch antwortet um 20-07-2012 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Quotengegner in IG-Milch
Die emotionale Nähe zum Konsumenten war schaon mal sehr groß...... diese Feld wurde von den IGlern sehr bald wieder verlassen- und das aus guten Grund!

Waren es doch die Konsumenten die Schuld an der Preismisere waren und noch immer sind....
Da gab es tolle Aktionen wie Einkaufskontrolle in und vor Supermärkten
Oder die ganz genialen Aktionen wie Joghurtkauf und bezahlen mit dem 500€ Schein..... das war echt beindruckend, da konnte "ER" beweisen was für ein toller Hecht "ER" doch ist....

Schön (schlimm) zu lesen ist allerdings das dieser kleine noch vorhandene Haufen (IG) von innen her Auflösungserscheinungen zeigt......

Es wird immer mehr in Medien der Unmut geäussert....anstatt zu agieren reagiert der Vorstand offensichtlich nicht einmal mehr....

Das wird dass Ende einläuten....

tch


krähwinkler antwortet um 20-07-2012 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Quotengegner in IG-Milch
Das klingt zwar ein bissl pathetisch: Die Wahrheit macht euch frei.Man muss das leben was man vertritt. Und wenn das nicht mehr zusammenstimmt, muss man sich bemühen, wieder alles in Einklang zu bringen. Sonst verlierst du deine Überzeugungskraft.

Wenn aber deine Vermutung nicht stimmt, möchte ich niemanden dazu zwingen, sich mit Milchzettel zu outen. Da genügt mir eine Erklärung auch. Vertrauen obsiegt!


krähwinkler antwortet um 20-07-2012 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Quotengegner in IG-Milch
Solange wir nach der Methode vorgehen, wer ist schuld, sind wir gefangen in der Vergangenheit. Wir wollen uns aber mit der Zukunft beschäftigen. Die Suche nach Sündenböcken liefert sowieso meist ein zweifelhaftes Ergebnis.

Nahe beim Konsumenten zu sein, bedeutet nicht, alles gut zu heissen, was er macht. Man darf aber auch nicht den Fehler der schwarten Pädogogik machen, und sich nur auf die Fehler konzentrieren. Du erreichst viel mehr, wenn du die guten Ansätze hervorstreichst.




tch antwortet um 20-07-2012 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Quotengegner in IG-Milch
War es nicht die IG die mit Fehlern die andere gemacht haben argumentiert hat?
Wie willst Du etwas verbessern und notwendige Änderungen argumentieren, wenn Du nicht auf das was falsch gelaufen ist (Vergangenheit) hinweist?


Welchen guten Ansätze?
Einer fällt mir sontanein ... die Forderung nach 47 Cent Milchpreis

Es waren schon auch andere Ansätze... die wurden aber sehr schnell von IGlern zunichte gemacht.

Möchte gerne Deine Visionen hören(lesen) ohne das Du dabei in der Vergangenheit kramst...:-)

Schreib doch was zum Thema überliefern.....vergiss dabei nicht das dies in der Vergangeheit passiert ist....:-)

lg
tch



krähwinkler antwortet um 20-07-2012 14:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Quotengegner in IG-Milch
Zum Thema überliefern hab ich alles geschrieben, das kannst du nachlesen. Das Thema ist im wörtlichsten Sinn mittlerweile überflüssig.

Wer gerne bestätigt haben will, wie recht er doch gehabt hat mit seiner IG-Kritik, der wird trotzdem unbefriedigt zurückbleiben. Wie sagte doch Hannes Androsch einmal: Nix is frustrierender als im Nachhinein Recht bekommen zu haben.

Die Zukunft gestalten kannst du, wenn du Verantwortung dafür übernimmst warum du in der Kacke steckst. Mittlerweile machen sich die Agrarpressedienste über die Protest des EMB lustig. Zitat: Der EMB verschafft sich mit lauten Protesten Gehör. Ich seh die Redaktion kichernd vor mir.

So viel Engagement so vieler Leute verdient einen konstruktiven Nachdenkprozess und daraus abgeleitet eine neue Vision, für die es sich zu streiten lohnt.

So wie ich die letzte IG-Zeitung beurteile, ist da die Luft total heraussen.


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