Luzerneanbau im Hohen Wald/4

Antworten: 5
Renti 18-07-2012 21:11 - E-Mail an User
Luzerneanbau im Hohen Wald/4
Hallo hätte da ein Paar Fragen bzgl. Luzerneanbau

Habe Nächstes Jahr vor ca 1,3ha Luzerne anzubauen, was kommt als Deckfrucht in Frage und wie soll gedüngt werden bezüglich Phosphor und Kali.
Bin im Hohen Waldviertel zuhause (ca 860m), d.h. Sehr Seichte Sandige Böden.

Hoffe ein paar gute Tipps zu bekommen.

MFG Renti


179781 antwortet um 18-07-2012 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Luzerneanbau im Hohen Wald/4
Wie die Luzerne mit dem Klima zurechtkommt kann ich nicht so genau sagen. Es gibt schon Gegenden mit sehr kalten Wintern, wo Luzerne gut geht.Hauptsache ist Wärme während der Vegetationszeit.
Sandiger Boden geht auch. Was die Luzerne unbedingt braucht ist eine gute Kalkversorgung, da kann es im Waldviertel hapern. Düngung braucht sie nur, wenn es ein komplett ausgehungerter Standort ist. Ansonsten ist es gerade der Vorteil solcher Futterpflanzen, dass sie mit ihrem intensiven Wurzelsystem Nährstoffe aufschließen an die Getreide und Mais nicht herankommen und damit für die Fruchtfolge verfügbar machen.

Zum Anbau: Wir habe recht gute Erfahrung mit Aussaat etwa Ende August nach Getreide mit Grünroggen als Deckfrucht. 60 - 80 kg je ha, nicht mehr sonst macht er zuviel Konkurrenz. Den kannst du mit der Sämaschine säen oder einfach mit dem Schleuderstreuer ausstreuen. Luzerne mit Kleesamenstreuer o. ä. auf das fertige Saatbeet ausstreuen und nur leicht einstriegeln und das ganze anwalzen. Bei gutem Wetter geht da im Herbst noch ein Schnitt Futter aus. Den Grünroggen im Frühjahr silieren, bis dort hin hat sich die Luzerne so weit etabliert, dass sie ordentlich wegwachsen kann.
Und die üblichen Regeln für erfolgreichen Luzerneanbau beachten: Saatgut mit Rhizobien impfen, keine Konkurrenz durch zu viel Gräserbeimischung, immer hoch mähen, einmal im Jahr blühen lassen und lang genug in den Winter gehen lassen.

Gottfried


asoo antwortet um 19-07-2012 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Luzerneanbau im Hohen Wald/4
Wir bauen den Luzerne im Frühjahr an, als Deckfrucht nehmen wir Erbsen.Nach dem absilieren der Erbsen bekommt man noch meistens 2 Schnitte (800 m Seehöhe). Überwintern kein Problem bei den besagten Voraussetzungen



FraFra antwortet um 20-07-2012 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Luzerneanbau im Hohen Wald/4
ich würde die nordfranzösische sorte verko bevorzugen

keine gülle auf die blätter!


179781 antwortet um 20-07-2012 23:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Luzerneanbau im Hohen Wald/4
"ich würde die nordfranzösische sorte verko bevorzugen"

Würde mich interessieren warum.

Gottfried


FraFra antwortet um 21-07-2012 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Luzerneanbau im Hohen Wald/4
da die nordfranzösische verko besser winterhart sind wie die italienischen typen

@gottfried-danke für den queckeneintrag-gab kein roundup :-)


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