Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern

Antworten: 25
Weide1 27-04-2012 13:48 - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Schaut so eine gute Nachbarschaft aus?

Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
In Ungarn ist derzeit eine regelrechte Hetze gegen österreichische Bauern im Gange, die in Ungarn Ackerland besitzen und bewirtschaften. Diese Bauern haben allerlei Schikanen durch die ungarischen Behörden zu erdulden, die alles daran setzen, das Ackerland wieder in ungarischen Besitz zu bekommen – und sei es über Enteignung.....


 


helmar antwortet um 27-04-2012 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Wundert das jemanden wirklich bei dieser Regierung.......diese sich ach so national gebende Regierung sucht nach Sündenböcken aller Art, weil halt mit Wahlversprechen allein auch nichts geht. Mal sind es die Sinti und Roma, dann wieder ists die kritische Presse, dann wieder dies und das, Hauptsache die Regierung steht als stark für ihr Land da. Und was da passiert sein soll braucht im Endeffekt niemanden zu wundern. Aber ich frage mich schon warum manche unbedingt ihre Landwirtschaft oder Teile davon in einem Land betreiben dessen Sprache sie maximal sehr holprig verstehen. Und der Neid ist bekanntlich auch ein Luder.....und mit diesem lässt sich die breite oder weniger breite Masse manipulieren. Nicht nur in Ungarn.
Mfg, Helga


Christoph38 antwortet um 27-04-2012 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Nachdem der Viktor Orban auf EU etc nicht gut zu sprechen ist, passt diese Sache ganz gut in sein Schema.



Interessierter antwortet um 27-04-2012 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Es ist die ureigenste Aufgabe einer jeder Regierung auf das eigene Land zu schauen


salcmi antwortet um 27-04-2012 16:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
toll die EU


Josefjosef antwortet um 27-04-2012 17:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Serwus,

die Frage ist natürlich auch, in wieweit wirklich solche " Taschenverträge" gemacht wurden.
Das wäre wahrscheinlich auch nicht legal.
Im Prinzip kann jeder Ausländer eine ungar. Firma gründen, die diese Flächen dann kauft.
Ich denke, dass diese Variante niet und nagelfest ist.
Wie es mit diesen Privat-Käufen aussieht, weiß ich nicht.
Allerdings ist es weitum bekannt, dass Ausländer keine Agrarflächen in H kaufen dürfen.
Diese Regelung gibt es auch sicher in anderen Staaten.
Dass das jetzt ein gefundenes Fressen für diese Extremistenregierung in H ist, ist eine blöde
Gschicht für betroffene Ausländer.
Schaun wir mal, was rauskommt.
Es müßte doch auch ein EU-Recht dafür geben, wie sieht es da aus?
gruß
Josef



Felix05 antwortet um 27-04-2012 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Hallo,

schön ist das natürlich nicht und sicherlich sind von dieser Kampagne Bauern betroffen, die völlig legal ihr Land in Ungarn erworben haben.
Ich kann aber auch bis zu einem gewissen Teil die Ungarn und Victor Orban verstehen.
Nach dem Fall des eisernen Vorhangs 1989 und der damit verbundenen Öffnung der Grenzen gen Westen oder von euch aus eben gen Osten, sind schon haarstäubende Dinge gelaufen.
Hier bei uns in Thüringen war mit einem Schlag alles schlecht und nicht mehr zu gebrauchen, vor allem die Exportbetriebe, die gen Westen billigst geliefert haben, stellten auf einmal nur noch "minderwertigen Dreck" her und waren nicht mehr konkurenzfähig.
Man wusste natürlich sofort Abhilfe: Ein in Marktwirtschaft versierter Manager aus`m Westen musste her, um den Laden wieder auf Vordermann zu bringen. Weil der aber doch so viel zu arbeiten hat, die Betriebe so runtergelumpert waren und der sooo viele Arbeitsplätze schafft, muss dem das ja lukrativ gemacht werden.
Ist ja klar, oder? Warum soll denn der sein sauer verdientes Geld in solchen Mist investieren? Macht doch keinen Sinn.
Gegründet wurde schnell mal die "Treuhand", ein ganz besonderer Haufen von gewendeten Proleten :-))
Dieser Verein hat die Manager an Land gezogen bzw. die haben das gewittert wie der Wolf das Rotkäppchen.
Den "maroden Mist" gab`s dann für eine symbolische Mark und obendrauf noch paar Mille Fördergelder, damit erstmal was wurde.
Die sind natürlich jetzt alle, war ja nur`n Trinkgeld und solche Ruinen kosten...
Die Arbeitsplätze sind auch futsch und die Manager noch weiter gen Osten gezogen.

Das hat natürlich nur bedingt mit der Situation in Ungarn zu tun, aber glaubt ihr nicht auch, dass da mitunter Sachen gelaufen sind, die den Zorn heraufbeschwören?
Drunter zu leiden haben eh nur diejenigen, die nichts dafür können und nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben.
Da wie dort.

Schönes Wochenende euch Allen,
Lutz & Heike!




prof1224 antwortet um 27-04-2012 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Interessierter

Genau so wie die Österreichische Regierung auf die Bauern in Österreich "Schaut"



Schadseitn antwortet um 27-04-2012 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
meine ganz ehrliche meinung,..... recht habens die ungarn,..... i würd ah für mein grund und boden so einiges in kauf nehmen,....
Manche Menschen wissn einfach nicht mehr wenns genug haben,... manchmal ärger als Politiker!!!



edde antwortet um 27-04-2012 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
ein paar merkwürdigkeiten tun sich für mich dennoch auf, ohne diesen orban gut zu heissen :

wem wurde mit enteignung gedroht ? da muss es doch auch namen geben, oder nicht ?

der bogen spannt sich hier theamtisch von scheinverträgen- bis zu enteignung rechtmässig erworbenen bodens---seriöser journalismus sieht für mich jedenfalls anders aus.

ich hab hier den dringenden verdacht, dass es diesem hoch manipulativen ORF ausschliesslich um hetzte gegen einen konservativen ministerpräsidenten geht und keineswegs um die dort wirtschaftenden österreichischen bauern.

wer die berichterstaatung des orf über ungarns regierung die letzten monate aufmerksam verfolgt hat, den wundert diese neuerliche kampagne nicht.

mfg



pepbog antwortet um 27-04-2012 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
na was würdest ihr sagen - wenn einige gstopfte deutsche (oder andere) bei uns einige tausend hektar bewirtschaften?
ich versteh dies so wie so nicht wo doch die landwirte - bauern am hungertuch nagen weil sie in einer so unrentablen branche so viel grund in ungarn kaufen können ?
der in Österreich "bauernvertreter " hautzinger aus dem burgenland ist da in ungarn ganz stark diskriminiert !!
vermutlich wird er auch in ungarn bald als interessentenvertreter (so wie in österreich - seiner eigenen interessen) gewählt werden um gegen die schikanen der ausländischen grundeigentümer zu intervenieren.


Hirschfarm antwortet um 27-04-2012 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Punkt 1: Ich bin in Ungarn landwirtschaftlich tätig.
Punkt2: Ich bin bisher von allen Behörden korrekt behandelt worden und habe alle mir zustehenden Subventionen erhalten, und andersrum bei Fehlern meinerseits auch meine Strafen bezahlen müssen.
Punkt3: Die Berichterstattung des linkslinken ORF gegenüber einem Rechten Regierungslager ist mehr als einseitig um nicht zu sagen manipulativ.
Punkt4: Der ungarische Staat hat eine Verschuldungsquote von 80% des BIP oder 7000€/Kopf. Österreich hat 70% und 25000€/Kopf. Wer ist früher Pleite?
mfg
p.s.: Nationalbewußtsein ist gut - Nationalismus ist entschieden abzulehnen!


Hirschfarm antwortet um 27-04-2012 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Und noch was: Was glaubt ihr wie oft einem ungarischen LKW Chauffeur in Österreich wegen ein paar Rostflecken oder sonstiger kleiner Mängel schon das Kennzeichen von seinem LKW abmontiert worden ist? Und was wird sich der ungarische Fahrer über die Österreicher gedacht haben?
mfg


Johnnnnny antwortet um 27-04-2012 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Hallo kann mich Schadseitns Kommentar nur anschließen, was wäre wenn die Ungarn bei uns 1000e von ha kaufn und pachten würden? Ich glaub das würde uns auch nicht gefallen! Klar ist aber auch das das sicher keine schöne Aktion für dort betroffene Bauern wird die in solche Betriebe investiert haben und da sollte man mal die liebe EU fragen wo sie ist, wascheinlich irgendwo wo sie mächtig schmiergelder abheben können!


MFG Johnnny


muk antwortet um 27-04-2012 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
ORBAN versucht sich mit populistischen mittel gegen bauern sich bei der bevölkerung beliebt zu machen.

in österreich hat wolfgang schüssel mit der selben hetze gegen bauern eine wahl gewonnen . ( gott sie dank nur diese eine) er hetzte mit tierschutzombutzmann ( frau ) und bundestierschutzgesetz gegen die bauern in österreich .

diese bösen österreichischen bauern müßen wir per gesetz zur vernunft bringen - bundestierschutzgesetz


AnimalFarmHipples antwortet um 27-04-2012 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
"diese bösen österreichischen bauern müßen wir per gesetz zur vernunft bringen - bundestierschutzgesetz"

Wenn man die diesbezüglichen Diskussionen hier im Forum verfolgt hat, war da ja durchaus auch etwas dran.
Vieles wofür sich die Landwirtschaft in punkto Tierschutzstandards hinterher brüstet, mußte ihr vorher erst einmal gesetzlich aufoktroyiert werden, siehe nur zeitliche Beschränkung des Kastenstands, betäubungslose Ferkelkastration usw. usf.



helmar antwortet um 28-04-2012 06:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Was das Bundestierschutzgesetz betrifft, so war dieses aus meiner Sicht überfällig, und es gibt ja noch genug Landesgesetze welche auch vereinheitlicht werden müssten. Man braucht sich nur die jeweiligen Landesjagd, Jugendschutz und was weiss ich noch,- Gesetze anschauen. Oft genug laufen ja auch im Forum hier Diskussionen darüber.
Was mehr oder weniger "gstopfte" Ausländer betrifft welche Grund und Boden erwerben, da ist doch in manchen Gebieten die Sache so dass ein Verkäufer auch nicht nein sagt, wenn er sagen wir mal von einem russischen Vermögensbesitzer mehr bekommt. Und in solchen Gegenden sogenannte Einheimische nicht mehr finanziell mitkönnen. Kommt auch auf der angeblich so seligen Insel Österreich vor........da berichtet sogar der ORF darüber.
Und in meinem Bezirk gibt es einen "Gutsbetrieb" in welchen flott und munter drauflos gebaut wurde( auch km von sehr hohen Zäunen), und siehe da, laut Behörde eh alles in Ordnung gewesen ist. Und der Preis für diese (Jagd) gründe dürfte ein sehr guter gewesen sein........denn auch die RK hat von ihren Gründen etliche ha dafür verkauft.........;-).
Mfg, Helga


regchr antwortet um 28-04-2012 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
genau das hab ich immer schon gesagt,jetzt ist es soweit,was will österreich dagegen machen,gibts nix wirksames,zuerst wird alles in schwung gebracht,dann tschüss mit den ausländern,in russland das gleiche,ohne sogenannte (freiwillige spenden)haha geht da sowieso nichts,jetzt sagt orban die össis hätten das land zu unrecht erworben,wie so das gehen wenn man es legal zu kaufen bekommen hat,die sind einfach zu faul ihre felder anständig zu bearbeiten,wenn wir nur solche böden hätten,tschei ist das gleiche,da fährst du fast stundenlang landstrassen entlang und alles brachland und wildwuchs,faules pack



teilchen antwortet um 28-04-2012 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern

Geh Edde,

Einmal stellt der ORF sich auf die Seite der österreichischen Bauern, und dann ist es Dir auch wieder nicht recht.
Über Orban gäbe es genug andere grausliche Dinge zu berichten, und das tut nicht nur der ORF und nicht nur österreichische, sondern internationale Medien.
Ich überschätze Dich immer wieder in Deiner Resistenz gegenüber Verschwörungstheorien. Größe schafft Weitblick!



teilchen antwortet um 28-04-2012 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern

@regchr

In jahrzehntelanger Planwirtschaft des früheren Ostblocks war es schwierig, Unternehmergeist und Eigeninitiative zu entwickeln. Das wächst langsam und dauert Jahrzehnte und Generationen. Seit der Öffnung sind gerade gut 20 Jahre vergangen.
Das ist jetzt ein bisschen unfair von Dir, so über die Bevölkerung dieser Länder herzuziehen.
Sie können nichts dafür dass sie dort geboren wurden und keine Entwicklungsmöglichkeiten hatten. Genauso wie es nicht Dein Verdienst ist, dass Du hier geboren wurdest und Dir wirtschaftlich mehr Möglichkeiten offenstehen.


@Hallo Lutz und Heike,

Danke Euch für den Blick von der anderen Seit.
Ich kann mir auch vorstellen, dass nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs auch der Goldgräberstimmung im Westen Tür und Tor geöffnet war, nach dem Motto "nehmen, solange noch was da ist".
Es klingt nicht schön wie Ihr es erlebt habt. Umso wichtiger ist es, dass Ihr diese Erlebnisse mit uns teilt.

LG nach Thüringen, Teilchen



traktorensteff antwortet um 28-04-2012 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Die politische Gesinnung von Orban mal außen vor gelassen, alles, was gesetzlich einwandfrei abgelaufen ist, kann man im Nachhinein nicht mehr ändern. Besonders diese Scheinfirmen, über die damals Österreicher zu Grund gekommen sind, sind rechtlich natürlich nicht in Ordnung.

Wie würde es uns gefallen, wenn jemand aus einem anderen Land Grund erwirbt und hier durch hohe Grundnachfrage nicht jeder Österreicher genug Grund bekommt? Gut, wie im Bericht gesagt wurde, sind 3-4 % nicht gerade extrem viel, wohl aber in Grenznähe konzentriert. Da verstehe ich die Ungarn. Aber warum liest man hier immer wieder über slowenische Seilwinden oder Silagefolien aus China? Weil die Menschen die Lohnungleichheiten ausnützen wollen. Das Gleiche passiert auch in Ungarn mit dem Grund. "Normale" Ungarn haben gegen die "reichen" Österreicher keine Chance. Das ist auch der Zweck der EU, das Lohngefüge auszunutzen, zum Wohle des "Westens". Dass dadurch kein richtiger Wirtschaftskreislauf oder im Falle der Ackerflächen gleiche Chancen für alle, erreicht wird, muss doch endlich klar sein. Im Endeffekt kostet und das den Wohlstand.

Gegen rechtlich ordnungsgemäß abgewickelte Grundkäufe kann man nichts mehr machen, aber ich verstehe die Ungarn, wenn sie ihren Boden selbst bewirtschaften wollen.


edde antwortet um 28-04-2012 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern

geh teilchen..

ich schreib ja bloss über dinge, die ich nicht direkt kenne-im übrigen genau so wie du in diesem fall der angeblichen hetze gegen össibauern.

mach dir aber die mühe und setz mein geschriebenes in kontext zum beitrag von hirschfarm , eventuell fällt dir ja was auf ?

mfg


Fallkerbe antwortet um 28-04-2012 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Die rechtspopulisten gehören halt nicht nur in Österreich zu den "schwächsten" der Gesellschaft.
Das ist in anderen Ländern nicht anders. Und diese Unfähigkeit muß natürlich auch lauthals in die Welt hinausposaunt werden. Schliesslich will die dazugehörende rechte Wählerschaft mit den gewünschten dummheiten bedient werden.

Siehe Ungarn, siehe rechtspopulistische politiker hierzulande.

Nicht allzu ernst nehmen, den ohne Gelder aus Brüssel oder den Bund ist es mit denen eh nicht weit her.
Daher bringt man die Rechtspopulisten- wenns zu bunt wird- auch recht schnell wieder in den Griff, wenn man ihnen den Geldhahn zusperrt.
Die gefahr das wirklich ein Öbauer, dem der Grund rechtmäßig gehört, in Ungarn enteignet wird, halte ich für überschaubar.



Restaurator antwortet um 28-04-2012 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
@traktorensteff:
die "slowenischen Seilwinden und Silagefolien aus China" finden ihre existenzberechtigung mmn in der tatsache, dass die damit produzierten waren im preis eher dem slowenischen oder chinesischen niveau entsprechen als dem österreichischen und erst durch masse plus förderungen bei uns ein auskommen ergeben.


rotfeder antwortet um 28-04-2012 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Hallo!
Wer im Ausland Grund kauft, kann immer damit rechnen, enteignet zu werden. So sicher, auch wenn es rechtlich nichts auszusetzen gibt ist das ganze nicht. Es gab z.B. im dritten Reich viele Juden, die sich ihre Häuser und Wertgegenstände rechtmäßig erworben haben, doch das wurde von den Nazi( und auch von Teilen der Bevölkerung ) nicht respektiert. Diese Gefahr hat es in der Geschichte immer wieder gegeben, wenn die Bevölkerung keine Perspektive mehr hatte wurde der Volkszorn auf womöglich reiche Minderheiten gelenkt.



321 antwortet um 29-04-2012 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ungarn hetzt gegen österreichische Bauern
Das Rad der Geschichte dreht sich vieleicht nicht im Sinne der EU/ Grundsätzen, volle Niederlassung,- und
Arbeitsfreiheiten!
Nach der Wende 1989 in der tschechischen Republik, sind auch einige Adelige und andere Risikofreudige
in der tschechischen Landwirtschaft am Werk!
Zu meiner familieären Vergangenheit:
Im Mai 1945 mussten meine Großeltern mit Familie, als Sudetendeutsche und Altösterreicher (aber keine Nationalsozialisten!), ihre Heimat, ihren landw. Betrieb und einen Gewerbebetrieb, mit einer
Grundbesitzausstattung, der beinahe dem heutigen österr. Durchschnitt entspricht, mit 25 kg Handgebäck,
das tschechische Staatsgebiet binnen 24 Stunden verlassen, ansonsten ihnen die Todesstrafe angedroht wurde.
(Benesch Dekret/ -" = Noch immer aufrecht"!)
Es ist aber auch so, dass sich eine tschech. Familie ein Haus in unserem Ort in den letzten Jahren gekauft hat und einen Gewerbebetrieb unterhält.
In manchen älteren Tschechen, ist auch noch immer ein kommunistisches Gedankengut herauszuhören !

MfG 321





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