arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten

Antworten: 30
Christoph38 26-03-2012 14:15 - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
ziemlich makaber,
wenn man sich selber mit der Kappsäge den Fuß abschneidet, damit man vom AMS nicht als arbeitstauglich eingestuft wird.
 


walterst antwortet um 26-03-2012 15:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
aus einer Metzgerei kenne ich einen etwas harmloseren Fall, um zu einem Urlaub zu kommen: Ringfinger in die Knochensäge.
Und Gerhard Haderer hat in den 80er oder 90er Jahren einen Cartoon gemalt mit etwa der vorliegenden Sachlage: Bei einem einbeinigen Bettler geht der Hut über mit Geld, weil er sein gesundes Bein gerade frisch abgeschnitten hat. Mehr Leistung = mehr Geld.


walterst antwortet um 26-03-2012 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
wenn man mit ein wenig Glück im Chaos wühlt, dann schnappt man sogar mit dem ersten Griff, was man 20 Jahre nicht mehr in der Hand hatte:



 



walterst antwortet um 26-03-2012 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
mehr Leistung = mehr Lohn = mehr Lebensqualität heisst es im Original

bitte Bild anklicken, damit die volle Leistung sichtbar wird



 


Christoph38 antwortet um 26-03-2012 16:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Habe mal gelesen von einem Fall wo sich ein Mann wegen der Unfallversicherung einen Daumen abgeschnitten hat.
Resultat: Daumen weg, aber kein Geld von der Versicherung


rbrb131235 antwortet um 26-03-2012 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Selbstverstümmelung gab es von verzweifelten Menschen immer wieder.




helmar antwortet um 26-03-2012 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Was ist passiert dass jemand soetwas tut? Wenn er auf keinen Fall mehr in irgendeinen Arbeitsprozess hineinwill oder kann.
Mfg, Helga


schellniesel antwortet um 26-03-2012 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Das eck in Mitterlabil scheint ja bald öfter in den Schlagzeilen zu sein als das Sparpacket!
Das ist keine 100m von dem Haus passiert:
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/multimedia.do?action=showEntry_detail&project=73268

Was jemanden dazu treibt sich selbst so zu verstümmeln kann ich nicht ganz verstehen?
Aber der Mann dürfte sein Ziel ja erreicht haben??

Mfg Andreas





AnimalFarmHipples antwortet um 26-03-2012 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Naja, ob ein Lebtag lang Sozialhilfe beziehen wirklich ein erstrebenswertes Ziel ist ?
Die Sozialversicherung putzt sich in solchen Fällen nämlich ab, und das zurecht.


edde antwortet um 26-03-2012 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
meiner Meinung nach hat eine solche Tat nichts mit Arbeitsunwillen zu tun, sondern ist Ausdruck einer schweren psychischen Störung.


Josefjosef antwortet um 26-03-2012 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
ein rauer Knabe,

dann soll er gleich mal ein Pflichtjahr in USA machen müssen. Dort kann er schauen, ob er dort diese Zeit überleben kann.
Ich will mein Steuergeld nicht für so einen Vollidioten verwendet haben wissen.
Es gibt genug Unfallopfer, denen einfach durch kleine Fehler schlimmes passiert.
Für diese sollten dann auch die Gelder reserviert sein.
ich verachte solche Menschen, die sich selbst etwas antun, um Vorteile daraus zu lukrieren.
Perverses A....loch.
Einzige Entschuldigung dafür wäre eine anerkannte psychische Krankheit.
Ansonsten hätten sie ihn verbluten lassen sollen.



AnimalFarmHipples antwortet um 26-03-2012 22:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Naja, wie schon gesagt: Ich glaub kaum daß er davon etwas hat.
Und auf die Ebene, für wen der Sozialhilfetopf in die Bresche springen darf und für wen bzw. warum nicht, mag ich mich eigentlich auch nicht begeben, denn das führt ins Bodenlose, es würde so gut wie immer Gründe geben, um Nein zu sagen.
Ich denke, unser aller Grundkonsens sollte sein, daß bei uns niemand verhungern muß, egal wie schuld er an seiner Bedürftigkeit nun auch sein mag (was ja im übrigen auch der hierzulande besonders verbreiteten Vollkasko-Mentalität entspricht ...).


schellniesel antwortet um 26-03-2012 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
@ahf
Ja da bin ich bei dir!

Die nächsten die dann verhungern würden wären dann wohl die Organspender auf zwei rädern.....

mfg andreas


bioholzkohle antwortet um 26-03-2012 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
@Josefjosef

Lieber Josef, auf Deine Barmherzigkeit möchte ich auch nicht angewiesen sein. Ich glaube nicht das Du diese Person kennst, oder eine Ahnung hast was da vorgefallen ist. Du hast die Nachricht auch nur von den Medien aufgenommen. Diese Schreiberlinge können mit ihrem "Geschreibsel" auch ganz schön was anrichten. Wenn man die Hälfte glaubt ist man auch noch genug angelogen.
Ein gesunder Mensch kann nicht so eine Idee haben. Der hat in seinem Leben sicher sehr viel durchgemacht. Mir tut er leid. Gerade für diese Altersgruppe ist es sehr schwer noch eine Arbeit zu finden.
Bitte nicht urteilen ohne die "wirklichen " Zusammenhänge zu kenne.

Bioholzkohle


Josefjosef antwortet um 26-03-2012 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
ja, Bioholzkohle,
ich habe ja geschrieben, dass einzige Entschuldigung für sowas eine
psychische Krankheit sei.
Und natürlich habe ich die Infos nur aus den Medien.
Meine Meinung über diese Selbstverstümmelung bezieht sich auch darauf,
dass der Bericht wahr ist.
Klar kann es auch anders gewesen sein, dann wird es demnächst wohl andere Berichte über diesen Fall geben.
Und du hast recht: meine Barmherzigkeit läßt dabei zu wünschen übrig.
In meinen Augen ist so eine "gewollte Aktion" am eigenen Körper fast so schlimm, wie wenn er es bei jemand anderem gemacht hätte.
gruß
Josef



leitnfexer antwortet um 26-03-2012 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Hallo!

Das er auf Tauglichkeit untersucht werden sollte, heißt ja nicht zwangsläufig, das er auch eine Arbeit bekommt? Jetzt hat er einen Fuß weniger und ist somit beschränkt arbeitstauglich. Man stelle ihm einen Rollstuhl zur Verfügung und ab in eine geschützte Werkstätte für vermindert Arbeitsfähige...
Wie kommt seine Familie dazu, jetzt einen Pflegefall daheim zu haben?

Das der Staat auch solche Fälle unterstützen muss, ist mir schon klar, aber: keinen Cent mehr als ein Notstandsempfänger!


lwl antwortet um 26-03-2012 23:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
josef und leitnfexer ...

da steckt viel aggression (frust?) in euren kommentaren. das is eben das problem unserer jetzigen gesellschaft, alle sind dafür dass den anderen privilegien gestrichen werden und die jaaaa nichts zuviel bekommen --> dadurch werden ihnen aber letztlich auch selbst durch die anderen "vermeindliche" privilegien gestrichen... --> mehr eigener frust --> mehr schreien den anderen was wegzunehmen. siehe neustes beispiel für echt unguten mitarbeiterumgang meiner meinung nach: die post! und die aktionäre reiben sich die hände, weil "das volk" sie so nett unterstützt ...

wo soll das hinführen? zu noch mehr auge um auge und aggressiver selbstbedienung wenn man dann mal am ruder ist?

ich finde der mann hat "bewiesen" dass er nicht arbeitstauglich ist - aber nicht wegen seiner körperlichen versehrtheit. hier ist vielleicht eine schwere depression oder neudeutsch ein "burn-out" unbehandelt geblieben und eine schreckliche verzweiflungstat passiert. gottseidank kein selbstmord... das wäre die nächste stufe.


lwl antwortet um 26-03-2012 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
josef und leitnfexer ...

da steckt anscheinend viel aggression?/frust? in euren kommentaren. das is eben das problem unserer jetzigen gesellschaft, alle sind dafür dass den anderen privilegien gestrichen werden und die jaaaa nichts zuviel bekommen --> dadurch werden ihnen aber letztlich auch selbst durch die anderen "vermeindliche" privilegien gestrichen... --> mehr eigener frust --> mehr schreien den anderen was wegzunehmen. siehe neustes beispiel für echt unguten mitarbeiterumgang meiner meinung nach: die post! und die aktionäre reiben sich die hände, weil "das volk" sie so nett unterstützt ...

wo soll das hinführen? zu noch mehr auge um auge und aggressiver selbstbedienung wenn man dann mal am ruder ist?

ich finde der mann hat "bewiesen" dass er nicht arbeitstauglich ist - aber nicht wegen seiner körperlichen versehrtheit. hier ist vielleicht eine schwere depression oder neudeutsch ein "burn-out" unbehandelt geblieben und eine schreckliche verzweiflungstat passiert. gottseidank kein selbstmord... das wäre die nächste stufe.


leitnfexer antwortet um 27-03-2012 07:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
morgen,
Frust? Naja, in gewisser Weise schon, wenn ich an die Angehörigen des Mannes denke, überkommt mich frust.
Zu den Aktionären: ich bin schon lange für eine komplette Abschaffung der Börse!
"gottseidank kein Selbstmord..." Da sag ich lieber nichts dazu...
Er hat bewiesen, das er Arbeitsfähig ist: er kann mit einer Kappsäge schneiden und einen Ofen feuern...(gut, das grenzt nun schon an Ironie...)
Alleine was der Hubschraubereinsatz gekostet hat und die Behandlung auf der Intensivstation.
Der Mann hätte doch kaum mehr als 6-7 Jahre Arbeitsleben vor sich gehabt bis zum Ruhestand, jetzt ist er für den Rest seines Lebens ein Krüppel, der auf andere angewiesen ist.


Steyrdiesel antwortet um 27-03-2012 07:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Morgen,

also ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen was da ein Privileg sein soll wenn einer Geld bekommt der sich SELBER den Fuß abschneidet?
Meiner Meinung nach sollte er auch den Einsatz noch bezahlen müssen. Und die Behandlungskosten. Und am besten gleich in die SF Klinik mit ihm.
Wenn ich einen !Unfall! in der Freizeit habe und nicht gut versichert bin muss ich den Hubschrauber Einsatz auch selber zahlen.
"gottseidank kein Selbstmord" : ich spar mit auch lieber mein Kommentar dazu.

Burn out? Von was denn? Er hat ja nicht gearbeitet. Bekommt man diese Modekrankheit auch schon beim zuhause sitzten?

mfg Steff


Christoph38 antwortet um 27-03-2012 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Schließe mich der Meinung von edde an, dass es sich um eine schwere psychische Störung handelt.


helmar antwortet um 27-03-2012 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Hat sich vor vielen jahren in meiner Nachbarschaft zugetragen, als ein wahrer Mann Most, Bier, Schnaps, Wein, aber keinesfalls Tschapperlwasser genannte alkoholfreie Getränke zu sich genommen hat. Ein sehr fleissiger Mann, der nebenbei auch noch "gepfuscht" hat, und wenn es sein musste auch sonst wo geholfen hat, hatte, auch wenn er es sich selber nie zugab, ein Alkoholproblem. In der firma vertrug er sich nur mit wenigen, und er fuhr auch mit dem eigenen PKW zu den Baustellen.....es kam wie es kommen musste, er verlor seinen Führerschein. Also fuhr er mit dem Moped zur Arbeit und musste nun mit jüngeren Kollegen mitfahren. Und die hatten es schwer mit ihm....schliesslich hat man ihm entlassen. Er, der eine gewaltige Abneigung gegen die Obrigkeit hatte, schickte seine frau aufs Arbeitsamt. Als man dort darauf bestand dass der Mann selbst kommen sollte, da er ja auch in die Pension gehen könne, hat er, einen Tag vor dem termin am Amt, Selbstmord durch Erhängen verübt.
Mfg, Helga


Restaurator antwortet um 27-03-2012 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
wär neugierig wie hart da manche kommentarverfasser zu sich selbst sein werden wenn's bei ihnen selbst einmal eng zusammengeht. ob sie dann, damit restösterreich nicht für die durch ihre krankheiten entstehenden unkosten aufkommen muss gleich mit wasser im mund die doppelläufige küssen?
der mann war ganz offensichtlich in einer für ihn ausweglosen situation und ist somit für diese "tat" nicht voll verantwortlich.es würde den rahmen des forums sprengen hier auf details einzugehen. nur soviel: JEDER kann in bestimmten situationen in eine psychische störung / erkrankung hineinrutschen die sein denken so einschränkt, dass auch auswege aus der misere nicht mehr wahrgenommen werden können und die eigene situation nur mehr mit tunnelblick (in der regel dann noch aus einer ungünstigen perspektive) gesehen werden. und das ist dann nicht mehr durch den betroffenen kontrollierbar, ohne hilfe von aussen wird er es in der regel nicht mehr schaffen.
zum umfeld dieses mannes lassen sich - vorausgesetzt man will das bild der sensationsschreiberlinge schärfer stellen - folgende eckdaten erheben:
er lebt im bezirk feldbach mit 7% arbeitslosen. das wird zwar als "gut" eingestuft, berücksichtigt aber nicht die massenhafte abwanderung der ureinwohner. die nachbarbezirke haben sogar über 8%, wobei in graz und umgebung die zuwanderung der ausgewanderten feldbacher (und natürlich aus anderen armen bezirken) eine rolle spielt und in leibnitz plus der autobahn entlang stellen auch die slowenischen tagespendler eine ernsthafte konkurrenz - gerade für die schlecht ausgebildeten) dar.
er gehört zur gruppe der über 50jährigen die 19,4% der gesamtarbeitslosen ausmacht.
er lebt in einer gemeinde die zu den ärmsten der steiermark zählt, so wie auch jene im näheren und weiteren umfeld.
die gemeinden mit weniger als 1/4 des maximalwerts an steueraufkommen liegen fast ausschliesslich in der süd- und oststeiermark. es handelt sich um agrarische kleinstgemeinden.
die steuerkraft - kopfquote seiner heimatgemeinde ist seit 2009 / 10 um 29,5% gesunken.
das alle 9 gemeinderäte övp sind nutzt ihnen aufgrund deren aufgegebener klientelpolitik auch nix mehr.
jetzt lebt dieser offensichtlich schlecht ausgebildete, so gut wie nicht vermittelbare mann in diesem umfeld und hat sich (zeitungsfotos zufolge) sogar ein kleines eigenheim aufgebaut. gesundheitlich ist er mit seinem rücken scheint's so ausgeschunden, dass er sich beim arbeiten plagt und nicht mehr voll einsatzfähig ist: wer nimmt ihn da noch? trotzdem ist er für das ams noch arbeitsfähig, da er (zitat ams) NICHT "infolge seines körperlichen oder geistigen Zustandes auf weniger als die Hälfte derjenigen eines körperlich und geistig gesunden Versicherten von ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten herabgesunken ist."
wenn der pensionsanspruch abgelehnt wurde und der betroffene trotzdem nicht arbeitsfähig ist (zahlreiche perverse arbeitsfähigkeitsbescheinigungen für schwerst krebskranke mit amputationen o.ähnl. sind dokumentiert worden), dann tritt folgendes in kraft (zitat ams): "Erklärt ein/e Arbeitslose/r trotzdem nicht arbeiten zu können, also arbeitsunfähig zu sein, mangelt es an der Arbeitswilligkeit, was wiederum den Anspruchsverlust auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung nach sich zieht und die Gewährung eines Pensionsvorschusses ist aufgrund des beendeten Pensionsverfahrens ebenfalls nicht möglich. "
damit steht er jetzt ohne einkommen da.
und genau hier hätte so etwas wie solidarität greifen müssen, genau hier war der letzte punkt um so jemanden auffangen zu können. oft sind sehr einfache menschen sehr zurückhaltend und verbergen in ihrer rechtschaffenheit ihre probleme um andere nicht damit zu belasten.
so auf sich allein gestellt hat er jetzt wahrscheinlich eine ganz einfache rechnung für den einzigen fürihn noch sichtbaren ausweg angestellt:
kaputtes kreuz ist unter 50%, plus abgeschnittenes bein ist über 50%.
seine psychische geschichte in der er sich befindet bringt ihm nochmals was und ICH hoffe, dass man den armen teufel jetzt endlich in ruhe lässt.
wen es wirklich so stört, dass so jemand eine (winzige) rente bekommt sollte zuerst einmal überlegen ob die gehälter die viele einstreifen für das mass an arbeit überhaupt gerechtfertigt sind. aber am schwächsten zu sparen beginnen ist halt am leichtesten - hier gibt es keine lobby und mit gegenwind ist nicht zu rechnen.


Tanno antwortet um 27-03-2012 15:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
@josefjosef

Das ist bestimmt kein rauher sondern ein bemitleidenswerter Knabe.
Wir können alle trotz aller Ungereimtheiten in der Politik froh sein, in Österreich zu leben !!
Es wird genug Steuergeld für weit sinnlosere Dinge verschleudert " neue Staatskarossen "
Keiner soll von sich behaupten,nicht einmal selbst von unserem Sozialnetz abhängig zu sein.
Der Verlust des Arbeitsplatz ,ein Todesfall, ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann jeden sehr schnell in Abseits drängen.
Mit 56 Jahren hat dieser Mann sicher schon einige Arbeitsjahre hinter sich.
Keiner fragt nach,wenn Eisenbahner oder Postler mit weit unter 50 Jahren in den "wohlverdienten"
Ruhestand gehen. Was glaubst du wer für diese Leistungen aufkommt?
Was ist mit den tausenden Freizeitunfällen,bei denen viele in der Behinderung und Arbeitsunfähigkeit enden. Soll man all diese in die USA abschieben.
Ich selbst war in den letzten 15 Jahren keinen einzigen Tag in Krankenstand , und ich möchte mit keinem tauschen ,der wegen eine psychischen Krankheit Arbeitsunfähig ist.
Vieleicht solltest du darüber ein wenig mehr nachdenken , und nicht allzuschnell über andere urteilen!!
Denn du könntest vielleicht der nächste sein,der vom Sozialstaat abhängig ist. Und dann willst du sicher nicht,daß andere über dich so urteilen!!
mfg.Tanno



Fallkerbe antwortet um 27-03-2012 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
@josefjosef,
wer im subvensionierten Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.


Josefjosef antwortet um 27-03-2012 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
@Tanno,

wer redet denn hier von Eisenbahnern, die lediglich eine frühzeitige Pensionierung ausgenutzt haben?
Das täte doch jeder!
Oder wer spricht hier von Freizeit- od. Arbeitsunfällen??
Das sind doch ganz andere Gegebenheiten.
Ich bin genauso dafür, einen Verunfallten wieder bestmöglich zusammenzuflicken.
Aber dies scheint ja hier nicht der Fall zu sein.
Auch habe ich geschrieben, sollte er wirklich eine anerkannte psychische Störung haben, muß man es auch differenzierter sehen.
Leid tun mir in erster Linie seine engsten Verwandten. Für sie ist die Situation wahrscheinlich schwieriger als für ihn selbst.
gruß
Josef



hanomag1 antwortet um 27-03-2012 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
Der hat doch nichts davon das ist doch nur bekloppt wenn er weiter arbeiten gegangen wär dann hätte er wenigstens noch eine schöne Rente aber jetzt nur noch eine kleine ......Tja Pech


leitnfexer antwortet um 27-03-2012 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
@hanomag1

soviel ich heraus gelesen habe, hat er zuvor auch nichts gearbeitet und wollte das auch weiterhin nicht. Er sollte ja nun von Ärzten untersucht werden, da sich das AMS hier die Finger abputzen möchte(verstehe ich auch).


soamist2 antwortet um 27-03-2012 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
war heute kurz beim billa und hab die schlagzeile von "österreich" gesehen ...

ohne die tat dieses psychopathen schönreden zu wollen - wie verzweifelt muss jemand sein um sich bei vollem bewusstsein einen haxn abzuschneiden?? das viele blut , die schmerzen wenns darum geht die knochen durchzusägen ...

armer mensch.

diejenigen die sich an eine schlagzeile "sägte sich das bein ab weil er nicht arbeiten wollte" hängen sind mmn die wirklich armen schweine




MartinFink antwortet um 28-03-2012 06:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
also ich glaub nicht, dass der mann sein ziel erreicht hat.

da ich als sanitäter also eigentlich als erster vor ort war - war es schon ein recht heftiger einsatz.
hab natürlich schweigepflicht und darf nicht darüber schreiben.

jedoch wollte ich nur sagen - es wird vieles was in den medien steht komplett verdreht.

und der mann war meiner meinung nach nicht zurechnungsfähig - da ich es live miterlebt hab -

martin f.


MartinFink antwortet um 28-03-2012 06:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
arbeitsunwillig: Fuß abgeschnitten
bio holzkohle

bin absolut deiner Meinung - !!! ist komplett verdreht worden - bzw. viel anders geschreiben - als in wirklichkeit passiert ..........

martin fink (sanitäter)


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