Siloballen verkaufen

Antworten: 11
179781 27-12-2011 20:49 - E-Mail an User
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Durch das günstige Wetter habe ich heuer eine Überschuss bei Silofutter und kann deshalb etwa 40 Siloballen verkaufen.

Wie kommt man da auf einen korrekten Preis? Es sind Ballen von Wiesen, Luzernegras 2. u 3. Schnitt und Klee/Wickengemenge von Gründüngung, anerkannte Bioware.

Wie verlädt man die am besten auf Anhänger oder LKW ohne sie zu beschädigen?

Soll ich die jetzt schon anbieten, oder kaufen die Leute erst, wenn sie nichts mehr zu füttern haben?

Gottffried


joih antwortet um 27-12-2011 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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welches bundesland???


179781 antwortet um 27-12-2011 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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OÖ, Innviertel



undi1 antwortet um 28-12-2011 00:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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dann hast in der kommenden saison nicht so ein wetterglück und dann beißt dich in den ....... weil du die 40 ballen verkauft hast! bei einem guten lagerplatz und qualitativ guter folie würden die ja halten!


0815 antwortet um 28-12-2011 06:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Würde auch die Ballen, sofern sie auf einen guten Platz sind, behalten! Ich glaube, dass es im Frühjahr 2012 länger dauert, bis die Weidesaison beginnt. (Weil im heurigen Herbst solange kein Niederschlag war) Und einen Monat länger im Stall, und viele der "überschüßigen" Ballen sind weg! Und überhaupt schaden würde es den Weideflächen auch nicht, wenn sie mal später bestoßen werden. Gerade mit Mutterkühen mit ihren Kälbern brauchen eh gleich mal höheres Futter. Ich sehe es ja bei unseren Muku-haltern, dass sie oft viel zu früh austreiben (müssen), da bleibt dann kein Halm mehr über. Bei Miku wird eine spätere Bestoßung der Weiden eher zu einem Milchrückgang führen. Das ist halt meine Erfahrung! Interessanterweise sind bei uns gerade die Muku-halter die besten Kunden für Ballenverkäufer.


179781 antwortet um 28-12-2011 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Würde auch die Ballen, sofern sie auf einen guten Platz sind, behalten! "
Als "eiserne Reserve" habe ich noch etwa 80 Ballen Heu, von denen ich im Winter nur einen kleinen Teil brauche und ausreichend gutes Futterstroh. Ausserdem habe ich 3 ha Grünschnittroggen angebaut, der ist ein zusätzliches Sicherheitspolster.

"Und überhaupt schaden würde es den Weideflächen auch nicht, wenn sie mal später bestoßen werdem"
Das ist aber jetzt falsch! Der am meisten gemachte Fehler in der Weidehaltung ist zu später Auftrieb.
Man darf die Weiden natürlich nicht gleich am Anfang total auf den Boden fressen lassen, aber es ist unbedingt wichtig, das die Weiden gleich beim Beginn des Graswuchses überweidet werden. Dann hat man bessere Bestockung, weniger Unkraut und kaum Weideverluste.

Gottfried




tomsawyer antwortet um 28-12-2011 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo !
Hab das auch heuer bei einem Referenten aus Deutschland gehört,daß viel früher ausgetrieben werden soll,(Austrieb bei ergrünen)die Verdaulichkeit ist besser,und das Gras hat viel mehr Bestockung,dadurch gibts weniger Grasbeikräuter (Ampfer ) ,man sollte auch keine Portionsweiden machen,sondern gleich die ganze Fläche beweiden, also eine Kurzrasenweide.Er hat Fotos von einer Ampfersanierungsfläche gezeigt,wo am Anfang alles mit Ampfer voll war und nach zwei Jahren war kein Ampfer mehr vorhanden,weil die Kühe wenn das Gras kurz ist, auch den kleinen zarten Ampfer fressen.
Bin kein Weidebetrieb,aber der Vortrag war recht interesant
Vortragender war Siegfried Steinberger, Inst.f.Tierernährung und Futterwirtschaft in Poing/München


biolix antwortet um 28-12-2011 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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GM !

ich würde sie versuchen zu inserieren und einen TEil schon jetzt zu verkaufen.. korrekter Preis ist schwer, aber Fang mal weiter oben an, und kannst ja dann noch nachlassen...

lg biolix


179781 antwortet um 28-12-2011 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Jetzt hab ich zwar ein paar gutgemeinte Ratschläge bekommen, aber was ich verlangen soll, weiß ich noch immer nicht. Ich will mich ja nicht an der Futterknappheit anderer Betriebe bereichern, sondern nur einen angemessenen Preis bekommen.

Gottfried


Vierkanter antwortet um 28-12-2011 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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würde an deiner stelle auch gleich mal inserieren.......futter ist gefragt, erst vor 2 wochen kam ein landwirt aus tirol (nähe innsbruck) zu mir, in den oö zentralraum (!), und fragte unverbindlich, ob ich heu über hätte....

LG


biolix antwortet um 28-12-2011 19:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sers Gottfried !

Na dann fang bei 38 Euro weils bio sind, und ich schätze du presst sie ja eh auf max. Größe....


lg biolix


Andi7 antwortet um 29-12-2011 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Gottfried,

untenstehend der Link zu einen Auszug aus den Standarddeckungsbeiträgen und Daten für Bio-Betriebe. Je nach Ballengröße und Futterqualität kannst du dir den Ballenwert am exaktesten berechnen. Ich habe gerade eben die Aufstellungungen in den Standarddeckungbeiträgen mal "überflogen" und würde die € 38,--/pro Ballen eher als Untergrenze sehen.

Auf jeden Fall würde ich auch die div. Futtermittelbörsen (Futtermittelplattform der LK-OOE, Bio-Austria, Der Bauer, usw.) im Auge behalten, da läßt sich der Marktpreis am besten feststellen. Es kann durchaus sein, dass am Markt weniger für den Ballen gezahlt wird als das er eigentlich wert wäre....

Hier der Link:

https://snt138.mail.live.com/?id=64855#!https://skydrive.live.com/?cid=ad944601f816ebad!cid=AD944601F816EBAD&id=AD944601F816EBAD%218385

Funktioniert leider nicht anders da es sich um eine verschlüsselte Datei aus meiner "Cloude" handelt.




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