Die Sowjets hatten Recht

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walterst 21-10-2011 18:34 - E-Mail an User
Die Sowjets hatten Recht
Mirko Kovats, derzeit in Funk, Print und Fernsehen bekannt wegen seiner Pleiten, wurde jetzt sogar gerichtlich kaltgestellt, um sich in die Verwurstung seines Konzernes nicht mehr einzumischen.

Man erinnere sich aber bitte auch noch an sein Gescheidmeierei-Buch. Vorgestellt in folgendem Video.
Kein Kabarett kommt an die Realität heran.

http://www.youtube.com/watch?v=lP3KXeeyvpI

ORF:
Kovats darf nicht mehr „stören“

Mirko Kovats darf bei der Verwertung der A-Tec nicht mehr mitmischen. Treuhänder Matthias Schmidt hat beim Gericht einen Eintrag erwirkt, wonach Kovats aufgetragen wird, „jegliche Störung des Verwertungsprozesses zu unterlassen“.

Jetzt ist Schluss mit lustig, Treuhänder Schmidt will sich vom A-Tec-Firmengründer nicht mehr stören lassen. Der gerichtliche Eintrag, nicht mehr zu „stören“, betrifft auch die beiden Kovats-Stiftungen, M.U.S.T. Privatstiftung und Loidolt Privatstiftung.
Abschied aus allen Vorstandspositionen

Das bedeutet, das sich Kovats aus allen früheren Vorstandspositionen verabschieden muss und durch Profis ersetzt wird, betont Gläubigersprecher Hans-Georg Kantner vom Kreditschutzverband von 1870 (KSV) zur APA.
A-Tec-Gründer Mirko Kovats.

APA/Georg Hochmuth

Kovats muss sich komplett zurückziehen

Bleiben wird hingegen das operative Management bei den Montanwerken Brixlegg und beim Werkzeugbauer Emco. Für beide Unternehmen hat die Beratungsfirma Deloitte 50 bis 100 mögliche Interessenten angeschrieben. Es ist geplant, dass der Bieterprozess im Dezember startet. Das A-Tec-Büro in der Wächtergasse wird bis Ende Oktober geschlossen. Fünf Mitarbeiter sind mit der Abwicklung der Verwertung betraut.
ATB-Verkauf „großer Erfolg“

Den Verkauf der ATB an die chinesische Wolong, der am Mittwoch fixiert wurde, bezeichnete Kantner als „großen Erfolg“. Er geht davon aus, dass auch für die Emco und für Brixlegg ein „ordentlicher Kaufpreis“ erzielt werden wird. Die Quote für die Gläubiger werde zwischen 30 und 50 Prozent liegen.

Das chinesische Industrieunternehmen Wolong zahlt, wie berichtet, für den Motorenherstellers ATB zwischen 100 und 105 Mio. Euro. Davon entfallen 62 Millionen Euro auf den Kauf von 97,94 Prozent an der ATB und einen Sechs-Prozent-Anteil an ATB Welzheim. Weitere 1,5 Mio. Euro wurden für den sechsprozentigen Anteil an ATB Nordenham bezahlt, die Übernahme von Verbindlichkeiten und entsprechende Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen kosten die Chinesen noch einmal 3,5 Mio. Euro. Außerdem sollen 35 Mio. Euro für Verbindlichkeiten als Kapitalreserve zurückgestellt werden.

Emco und Brixlegg wurden im vergangenen Dezember von Deloitte auf 200 Mio. Euro geschätzt.
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