ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich

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edde 28-07-2011 10:50 - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich

was vor jahren redlativ harmlos und eigentlich unbedeutend in den usa begann, nämlich mit dem erscheinen dieses buches unter dem titel "Tiere essen", wird seit dem ganz massiv von unserem objektiven staatssender ? ORF immer und immer wieder aufgewärmt!

tiere essen,massentierhaltung,fleischkonsum und tierhaltung allgemein in bezug auf klima,kastenstände etz

aktuell gerade wieder auf orf online- "wie in Österreich geschlachtet wird"

die idee dahinter ist unverkennbar :österreich soll raus aus der sogenannten massentierhaltung,obwohl österreich im vergleich zur übrigen eu lächerlich kleine tierbestände aufweist.

österreich soll wenn überhaut noch nutztierhaltung erfolgt,diese mit höheren umwelt-und haltungsstandard bewerkstelligen, obwohl es in der eu den uneingeschränkten warenverkehr gibt !

die strategie des orf ist unverkennbar : die öffentlichkeit unentwegt durch halbwahrheiten, unappetitliche bilder und beharrlichkeit gegen die gängige und eu-konforme bäuerliche österreichische tierproduktion aufzuhetzen.

da bin ich selber froh, nimmer 20 zu sein und vor der entscheidung stehen zu müssen, in diesen beruf einzusteigen oder nicht, denn wenn schon 365 tage im jahr für die tiere da zu sein, dann sollte dies doch geachtet und nicht gesellschaftlich verachtet sein !

mfg






traktorensteff antwortet um 28-07-2011 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Hier noch der Link zur aktuellen Serie auf ORF.at zum Thema Fleischproduktion.

Ich finde es gut, dass der ORF diese Serie macht und dem Konsumenten die Fleischproduktion näher bringt. Fehlt nur die Ausstrahlung im Fernsehen, die mehr Leute sehen würden als online in Textform.
 


Stonebear antwortet um 28-07-2011 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich

Ja Traktorensteff gebe dir Recht.

Die Situationen gehören klar aufgezeigt nur so kann unsere kleinstruktuierte Landwirtschaft überleben.

mfg



biolix antwortet um 28-07-2011 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Was ist daran nicht richtig ? Verbreitet der ORF Lügen ?
Klar sollte er immer dazu sagen das es wo anders noch "Ärger" ist, aber deswegen ist es bei uns genauso wie es in den Dokus berichtet wird...

lg biolix


50plus antwortet um 28-07-2011 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Also ich würde den Menschen raten, aufhören zu essen.
Denn es ist überall etwas Unappetitliches möglich....ich will aber keine Details aufzeigen, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt...vor allem bei Fertigprodukten und überall, wo halt Menschen unmittelbar mit den Lebensmitteln zu tun haben. Auch die Nagetiere u. ihre Exkremente sollte man nicht außer Acht lassen....


sturmi antwortet um 28-07-2011 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Großfurtner ist einer der größten und modernsten Schlachtbetriebe! Schlachten wird nie ein angenehmer Vorgang sein. Wer das nicht will, der darf kein Fleisch essen, Punkt! Wenn meine verarbeiteten Schweine südkoreanische oder chinesische Konsumenten bekommen solls mir Recht sein, die schätzen wenigstens unsere Qualitätsprodukte!
MfG Sturmi




beginner antwortet um 28-07-2011 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Also muss es so zu gehen?

Massentierhaltung ist ja etwas, was so oder so sein kann. Ich kann 10000 Hühner tierfrfeundlich halten oder ich kann 10 Hühner in den Käfig sperren.

Das was meist bei uns zu sehen ist, ist leider die 10 Hühner mal Xtausend. Leider. Müsste aber nicht so sein.




Halodri antwortet um 28-07-2011 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Es geht schon auf keine Kuhhaut,scheinbar geht es uns wirklich viel zu gut. Keiner wird gezwungen Fleisch zu essen, aber eine Minderheit will dem Rest der Bevölkerung vorschreiben was diese Essen darf oder nicht.Es wird doch für jerdermann alles angeboten koventionell,biologisch oder vegetarisch, wir die Konsumenten können aus einer unglaublichen Vielfalt auswählen, ohne uns Sorgen zu machen ob es genügend für alle zu essen gibt.
Die Qualität- und Hygienestandards waren noch nie so hoch wie heutzutage davon bin ich überzeugt.


Johannfranz antwortet um 28-07-2011 16:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
..............stellen wir uns gegen die Natur ? Leben besteht aus (Fr) essen und (gegessen und gefressen werden ! Aber wir stehen ja allesamt über den Dingen !

Sollte die anfangs gestellte Frage mit ja zu beantworten sein (von wem auch immer) wer ma wohl noch unsere Entäuschung erleben (und das nicht all zu zimperlich,nämlich auf die natürliche Art !)





beginner antwortet um 28-07-2011 17:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
@halodri

Da kann ich dir nur bedingt Recht geben.

Wer kann heute noch unterscheide, was von wo kommt? Zuerst wurde uns ja verkauft, dass Eier aus Bodenhaltung besser sind. Aber das war ja nicht so..dann ging man zur Freilandhaltung über...

Also nur weil alles da ist, heisst das noch nicht, dass man auch richtig wählen kann. Die Lebensmittelindustrie weiss ja wie sie Sachen benennt, damit es gekauft wird.

Nun..ich würde mal sagen, solange die Krankenkassen leer sind und Volkskrankheiten zunehmen wäre ich für etwas mehr "förderung" in Richtung gesunden Nahrungsmittel. Nicht nur damit der Magen voll ist.

;-)




Liesal antwortet um 28-07-2011 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Ja, traktorensteff,
ich finde es auch gut, das es nun mehr Informationen darüber gibt.
Schade, daß die Doku nicht zu SEHEN ist.



Mick antwortet um 28-07-2011 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Es ist in anderen Ländern (z.B. USA) gang und gäbe, dass schon in den Schulen Informationsmaterial über die landwirtschaftliche Produktion abseits von irgendwelchen Milka-Kühen und Bio-Schweinchen verbreitet wird.

Der ORF-Bericht ist auf jeden Fall eine gute Sache und auch ausgewogen geschrieben!
Das nicht alles rosig ist im Schlachtbereich weiß unsereins ja selber...

Leider gibts das Ganze halt nur online und nicht als Doku im TV...

Ich bin auch ehrlich positiv von der Forendebatte auf ORF.at überrascht.
Die positiven (oder sagen wir realistischen) Wortmeldungen zu dem Thema überwiegen, während man dortige Diskussionen normalerweise eher vergessen kann.


wuzi antwortet um 28-07-2011 18:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Hallo

Ich findte das positiv das Schlachten von Tieren auch gezeigt wird
Ich bin überzeugt wenn mann im Schlachthof arbeitet meckt einem das Fleisch sicher nicht
wieso werden in Österreich noch Tiere geschechtet das ist nicht in Ordnung!!!

mfg wuzi


melchiorr antwortet um 28-07-2011 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Hallo!
Warum soll einem Schlachthofarbeiter das Fleisch nicht schmecken?
Der kennt die hygienischen Auflagen mit denen heutzutage geschlachtet und verarbeitet wird.
Ja JA die Scheinmoral: Schlachten ist grässlich aber das Schnitzel ist hervorragend.
lg. herbyy


traktorensteff antwortet um 28-07-2011 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Der beste Fleisch-Informationsfilm ist immernoch der bei den Simpsons:

"Das Fleisch und Du - Partner in Freiheit"
http://www.youtube.com/watch?v=xKg1-u2-rG4

"Die Simpsons im Schlachthaus"
http://www.youtube.com/watch?v=nLY79-MCZdk&feature=related

Leider beides etwas abgeschnitten und in keiner guten Qualität.
Man achte auf die Feinheiten! Die Simpsons sind einfach genial!


wuzi antwortet um 28-07-2011 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Herbyy

Ich bin überzeugt in einen Grossen Schlachthof wird sicher hygienischer gearbeitet als bei fast jeden Direktvermackter hoffe jeder denkt nach was er am Teller isst und von wo es herkommt nicht der Preis ist das wichtigste !!

mfg wuzi


tch antwortet um 28-07-2011 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Hallo Beginner

Die namensgebung für Lebensmittel überascht mich auch immer wieder: Butter-Lungenbraten-Käswurst-Apfel-Brot.....die hams nicht mehr alle!

Wo kann ich als Nichtlandwirt erfahren wie gesunde Ernährung finktioniert?
Möchte meinen Betrag zur Rettung der Krankenkassen leisten


tch


Moarpeda antwortet um 28-07-2011 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
habe in der landwirtschaftsszeitung eine zutreffende aussage von Wlodkowsi gelesen:

"tierleid im importieren und arbeitsplätze exportieren, das ist widersinnig"




Mick antwortet um 29-07-2011 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Toll, in der Kammerzeitung steht das also.

WIESO STEHT DAS NICHT IN KRONE, KURIER ETC...??

Das wäre viel wichtiger, aber Kommunkation nach außen war noch nie eine Stärke unserer Vertreter.
Nach innen, also innerhalb der Bauernschaft, läufts eh perfekt, nur die ahnungslosen Konsumenten bekommen davon viel zu wenig mit, denke ich.



Wurm antwortet um 29-07-2011 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
@tria

Was ist bitte beim Zotter anders als bei diesen Bericht vom ORF???
Er Zeigt den Leuten, wen sie wollen auch wie geschlachtet wird und mochte somit Aufzeigen das wir nicht so verschwenderisch sein sollen. Den hinter jedem Schnitzel oder Kotelett sollte zumindest mal eine Schweineleben gewesen sein(ist heute auch nicht mehr immer sicher) das sollte mal jeden Konsumenten mal bewusst werden!!!! Das ist auch der Sinn und Zweck des Essbaren Tiergarten vom Zotter!

Außerdem würde ich al die vielen Kritiker mal gerne zu mir nach Hause für ein Halbes Jahr einladen um bei mir mit zuarbeiten und dann auf ihre überintelligenten Tierschutzgesetzte umstellen und dann mal schauen wo es den Viechern wirklich besser geht!
Wenn ich alles Punkte aufzählen würde würd ich heute nicht mehr fertig werden und eine Wut in mir steigen das mein ganzes Wochenende verhaut sein würde, ich hoffe ein groß teil der User kann mich verstehen, und auch fühlen wie ich fühle!!!



melchiorr antwortet um 29-07-2011 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Hallo!
@ wuzi
Du hast mich offenbar falsch verstanden. Ich wollte damit sagen dass ich in dem Schlachthof, wo ich meine Schweine liefere, jederzeit meine Jause zu mir nehmen würde da alles sauber und hygienisch ok ist.
lg. herbyy


teilchen antwortet um 29-07-2011 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich

@edde,

Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen. Was hätte der ORF für Eigeninteressen, die inländische Fleischproduktion schlechtzumachen?


Ich finde die Doku sehr gut, weil endlich ehrlich kommuniziert wird.
Das ist die einzige Chance, dass Fleisch wieder mehr geschätzt wird und achtsamer damit umgegangen wird.
Von Konsumenten die gut und vor allem richtig informiert sind, kann man auch verlangen, dass sie verantwortungsbewusster einkaufen.
Und man nimmt auch den Tierschützern die Chance, nur auf die Problemfälle zu zeigen.



edde antwortet um 29-07-2011 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich

so sind eben die ansichten verschieden-ich seh eine subtile aber unverkennbare kampagne gegen den fleischkonsum und in seiner auswirkung eben klar gegen uns fleischerzeuger gerichtet.

apropos ORF :
jetzt hat der amtierende und höchstwahrscheinlich künftige generalintendant sein konzept nach der wahl vorgelegt :

höhere Gebühren !, mehr Werbung. , um künftig mehr geld zur verfügung zu haben. (auf standard at nachzulesen.)

na bravo, auch ich hätte für künftige projekte mehr geld zur verfügung, docvh ich hab ja leider keine gebührenzahler sondern steh in freiem wettbewerb.

mfg






50plus antwortet um 29-07-2011 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
@teilchen

Was hätte ein vernünftiger Konsument für Eigeninteresse, die österreichische Fleischerzeugung abzuwürgen?
Das sind doch politische Machtspielchen......... "Tierschutz" ist "IN"! Und obwohl sich keiner der Konsumenten auskennt, unter welchen Bedingungen sich die Nutztiere wohl fühlen und welche Einrichtungen notwendig sind, werden sie GEFÜHLSMÄSSIG die "Tierschützerpartei" wählen. Und auf diesem Altar werden halt die Bauern geopfert. Dass der Konsument sich auf lange Sicht am eigenen Ast sägt, ist im Moment völlig egal.
Menschen mit Hausverstand, egal welcher Partei sie angehören, haben diese Spielchen längst durchschaut. Sie kosten allerdings viele Arbeitsplätze, denn die Stallfirmen, die Futtermittelerzeuger u. -vertreter.......alle zittern, weil die Bauern die neuen Bestimmungen abwarten und die Neubauten stagnieren, alte Ställe werden massenhaft zugesperrt....
Mal sehen, wie sich das auf die Fleischpreise auswirkt, wenn der Rest der Welt draufkommt, dass Österreich selber zuwenig Fleisch produziert. Am Ende zahlt die Rechnung wieder der Konsument, denn der kommt erst drauf, wenn es zu spät ist, er wurde manipuliert, zum Zwecke der Wählerstimmen.....

Dem Bauern traut man nicht zu, dass er auf das Wohl seiner Tiere achtet - wenn er auf die Leistung derselben angewiesen ist.
Den "Tierschützern" aber traut man zu, dass sie alle Unannehmlichkeiten nur zum Schutz der Tiere auf sich nehmen, völlig selbstlos!!!!!




teilchen antwortet um 29-07-2011 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich

@edde

Die Doku zeigt aber jetzt nichts unwahres oder?

PS: Ich würde ihm auch keine weiteren Gebühren und kein Werbegeld mehr zugestehen. Werbegeld eher reduzieren, Gebühren von mir aus gleich lassen. Der TV-Markt ist extrem wettbewerbsverzerrend. Der ORF ist gesetzlich geschützt, die privaten (Importe) aus Deutschland nicht.



teilchen antwortet um 29-07-2011 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@50plus

Ich sag es noch einmal: nur gut und richtig informierte Konsumenten können verantwortungsvoll einkaufen. Wenn sie nur mit Halbwahrheiten angedodelt und eingelullt werden, werden sie nie verstehen, warum ein Kotelett auch mehr als 3,99 kosten soll.
Gute Information und Aufklärung ist die einzige Chance, den Wert von Fleisch wieder zu erhöhen.
Das ist doch auch das was Du willst, oder?



50plus antwortet um 29-07-2011 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@teilchen

Weißt was, der Konsument ist schon so überinformiert und fehlinformiert und weiß schon lange nicht mehr, was er überhaupt glauben soll.....das letzte Mittel ist noch, dass man ihn über die Gefühlsschiene manipuliert....ein bedauernswertes Geschöpf!

Von den Bauern werden sie aber nicht angedodelt und eingelullt.....wir machen auch unseren Job, so gut wir können, möchten dabei aber noch ein wenig Geld verdienen.
Aber du sollst halt wissen, ICH habe diese Spielchen längst durchschaut.....und es ist eine reine Frage der Zeit, bis es die anderen auch durchschauen (möglicherweise erst, wenn sie auf der Nase liegen). Man muß nur abwarten können.


Moarpeda antwortet um 29-07-2011 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@50plus

zu deinem treffendem zitat:

"Dem Bauern traut man nicht zu, dass er auf das Wohl seiner Tiere achtet - wenn er auf die Leistung derselben angewiesen ist.
Den "Tierschützern" aber traut man zu, dass sie alle Unannehmlichkeiten nur zum Schutz der Tiere auf sich nehmen, völlig selbstlos!!!!!"

der konsument ist ja wirklich fern von jeder realität und darauf angewiesen womit ihn die ebenso realitätsfernen medien "füttern"

der konsument kann heutzutage bequem von zu hause aus tierschützen, urwald, wale, robben retten, gutmensch sein, bauern belehren, des is a hetz und kost nix.

ist ja erschreckend was unser "bauernkind" teilchen wichtigmacherisch verzapft.





50plus antwortet um 29-07-2011 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@moarpeda

....der Konsument kann schon längst nicht mehr für seine Ernährung selber aufkommen, weil er weder Wissen noch Können sein eigen nennt. Auf der anderen Seite tritt man die, die es wissen und können mit Füßen......also nur eine Frage der Zeit, bis man erkennt, dass man ohne Bauern nicht kann....und ohne Essen schon garnicht!
Ich hoffe, es geht friedlich ab!


Liesal antwortet um 29-07-2011 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
genau so ist es, TEILCHEN!



edde antwortet um 29-07-2011 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich

@teilchen

du glaubst doch nicht wirklich, dass der orf durch einen titel "wie in österreich geschlachtet wird " bloss die konsumentInnen informieren will ?
so blöd sind wir doch allesamt nicht, um dieses spiel nicht zu durchschauen -im übrigen läuft diees ähnlich auch in deutschland. die ethische frage-ob man tiere überhaupt essen darf ? halten darf ?
das ist doch der wahre hintergrund.

dieses spiel durchschauen-plus 50 hat es treffend formuliert.

zum thema orf-finanzierung / gebührenerhöhungen werden so wie es aussieht kommen, als gegengeschäft für parteigenehme berichterstattung-ob die werbung ausgeweitet werden sollte kannn ich nicht so recht beurteilen, das kannst du natürlich besser.

mfg


50plus antwortet um 29-07-2011 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Mein Gott, da kannst ausgefuchste Verkaufsprofis fragen, du kriegst den Menschen nur mehr über die Gefühlsschiene.....
...also auch die Wähler! Und der Wähler wird dann auch die Zeche zahlen, ist doch immer so!




helmar antwortet um 29-07-2011 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
Also ich hab noch nie davon gehört, dass sich von ausschliesslich pflanzlicher Ernährung sich ernährende Haustierbesitzer ihre Miez oder den Wuffi mit Nudeln und Gurkensalat verpflegen. Nicht nur Menschenfutter, auch Tierfutter kommt aus der Schlachtung.
Mfg, Helga


50plus antwortet um 29-07-2011 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@helmar

Und heute im Metro das Angebot: 15 St. getrocknete Schweinsohren (ca. 60 - 70 dag) "nur" 10,60 €!
Ich hab meinen Augen nicht getraut! Rechne da einmal den Kilopreis aus!!! Da kriegst locker ein Kilo Bio-Rostbraten!
Das Wagerl einer Dame unseren Alters war voll mit solchen Leckerlis.....

Und dann schreien die Konsumenten wieder: Ich kann mir für meine Kinder kein frisches Obst leisten!


tch antwortet um 29-07-2011 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo 50Plus

Was hat das Einkaufsverhalten der alten Schachtel mit dem einer Mutter mit Kinder zu tun?

tch



Summsumm antwortet um 29-07-2011 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, ja die bösen Konsumeten. Wollen alles billig haben.

Na, machmas teurer.
Die Hälfte wird eh weggeschmissen, weils so billig ist.

Machm mas doppelt so teuer, dann schmeißt niemand mehr was weg, angenommen.

Was passiert.
Was nicht weggeschmissen wird, braucht auch keiner produzieren.
Bleiben wir bei den 50%.

Dann gibts 50% der Bauern nicht mehr.
Die brauchen dann auch nicht mehr gefördert werden, weil sie keine Bauern mehr sind und sie eh keiner braucht.

Die verbliebenen andern auch nicht, weil eh alles das doppelte kostet, und dann passtst eh.
Tsssa.
Die finanziellen Mittel könnt ma dann zu denen umschichten, die wirklich arm sind.
So oder so ähnlich könnt ma auch denken.
Nur mal so.



50plus antwortet um 29-07-2011 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@summsumm

Unser Betrieb kann auch ohne Tierhaltung leben, die Ställe werden bald reparaturbedürftig....die junge Generation hat andere Standbeine....ich sehe dem gelassen entgegen.....
Wir Bauern können aufhören zu arbeiten, kann der Konsument auch aufhören zu essen?
Als Konsument würde ich einmal scharf nachdenken, wer mich da wirklich besch..... will, der Bauer, oder sonstwer???


50plus antwortet um 29-07-2011 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@summsumm

Wer ist denn wirklich arm? Warum sind diese Leute arm? Glaubst du, dass es keine wirklich armen Bauern gibt? Und glaubst du, dass das Geld so umgeschichtet wird, dass wir die armen Leute stützen? Und soll man den armen Leute nur Geld geben, oder kann man vielen Armen auch lernen, dass sie nicht mehr so arm sein müssen, wenn sie etwas an ihrem Lebensstil ändern?
Die Wirtschaft soll angekurbelt werden, die Leute sollen kaufen und arbeiten und kaufen......und das tun in erster Linie die Bauern.....und so nebenbei erhalten sie viele Arbeitsplätze....die man nicht mehr braucht, wenn es weniger Bauern gibt.....bzw. wenn es keine Tierhaltung mehr gibt......man importiert dann das Fleisch und fördert gleichzeitig die Arbeitsplätze im Ausland, gleichzeitig senkt man die Qualität!


Summsumm antwortet um 29-07-2011 23:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Geh hör auf mit deinem Sermon.
ein Bertieb, der 200.000 pro jahr eincashst, und dann eienen Stundenlohn von 2,50 für den landwirtschaschtflcischtenen Lehrling über hat, ja scheiß auf diese Leute. oder.



50plus antwortet um 30-07-2011 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@summsumm

Der Lehrherr unseres Sohnes meinte bei Beginn seiner Praxis: "Lehrjahre sind keine Herrenjahre!"
Er bekam 1,8 € pro Stunde und Kost und Quartier - als landwirtschaftlicher Praktikant! Und er hat dort etwas für's Leben gelernt, das er nicht mehr missen möchte.
Natürlich macht die Mindestsicherung viel mehr Geld aus.....aber wer in dieser Schiene drinnen ist.....

Die Betriebe, die 200 000 € pro Jahr eincashen, sind dünn gesät....aber du förderst sie, denn du meinst ja, dass man 50 % der Bauern einsparen könnte, also müssen die anderen wachsen.
Und keine Angst, in einigen Jahren haben wir ohnehin nur mehr 50 % der heutigen Bauernhöfe....und sie werden weitersterben. Ich glaube nicht, dass dann der Konsument mehr Geld zur Verfügung hat, denn das Geld zieht euch wer anderer aus der Tasche, nicht der Bauer!


5299 antwortet um 30-07-2011 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@50plus

Solange es Konsumenten gibt, die essen, wird es auch Bauern geben.

Wenn du aufhörst zu produzieren, freuen sich bestimmt welche darüber, vergrößern zu können.


Moarpeda antwortet um 30-07-2011 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Summsumm

betriebe die € 200.000 eincashen???

und du wirst doch wohl gewinn meinen?

....weil mit € 200.000 umsatz kannst du auch € 100.000 verlust machen




sturmi antwortet um 30-07-2011 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"...Wenn du aufhörst zu produzieren, freuen sich bestimmt welche darüber, vergrößern zu können."
@5299
Ich habe das gleiche zu einem Bekannten gesagt, der sich über zu wenig Hofnachfolger mockierte.
"Freu dich doch wenn wir die Produktion einstellen, kann vielleicht dein Sohn einmal unsere Felder pachten und im Vollerwerb weitermachen.", dann war er still! Und einen Bauernhof zu adaptieren für Gewerbebetriebe, Pferdehalter, Büros, Gebäudevermietung usw, usf., der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, trägt dazu bei die Substanz zu erhalten! Spannende Zeiten kommen auf uns zu. ;-)
MfG Sturmi






helmar antwortet um 30-07-2011 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ORF-Wegbereiter für ein nutztierfreies Österreich
....auf mich ruhigere........
Mfg, Helga


edde antwortet um 24-08-2011 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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nun sind grad die vorarlberger schweinehalter dran...

das hab ich mit dem tread gemeint--und ich bin felsenfest überzeugt, dass diese österreichischen medien (fast ausschliesslich mit starker linker schlagseite)als letzte konsequenz die zerstörung der nutztierhaltung in unserem land betreiben.

die "aufhauserisierung" schreitet zügig voran.

mfg


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