US-Schuldenkrise Auswirkungen...

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JDriver 26-07-2011 15:11 - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Hi User!

Mich würde brennend interresieren ob sich die Schuldenkrise der USA und deren möglicher Kollaps auf die EU Länder bzw. auf deren Landwirtschaft auswirken könnte.

Kann man in so einem Fall mit steigenden oder eher mit fallenden Erzeugerpreisen rechnen? Was den Ackerbau betirfft, hängen die Preise ja immer direkt mit dem Weltmarkt zusammen? Und falls der Dollar fallen würde, würden unsere Produkte im Export in Drittländer ja teurer verkauft werden??? bzw. der Mais aus der USA wäre weniger Wert (rein vom Kurs- und Dollarwert her).

Knifflige (mögliche) Situation.

mfg


fgh antwortet um 26-07-2011 17:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Gute Frage,

eine Pleite der USA würde:
1. Den Exportmarkt auf den wir mittlerweile sehr angewiesen sind, komplett auf 0 zusammenbrechen lassen.
2. Eingie europäische Banken treffen und Länder.
3. Der Rettungsschirm würde ev. platzen und die EU-Staaten mitreißen und folglich das gleiche wie in den USA bewirken.

Also die Erzeugerpreise sind dann nicht mehr so wichtig...


gdo antwortet um 26-07-2011 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
"USA pleite" ist nix anderes wie ein politisches Druckmittel ... damals 2008/2009 ging die Welt unter wenn man die Banken nicht rettet, heute geht die Welt unter wenn Amerika nicht die "Debt ceiling" erhöht. Es ist nix anderes wie eine politische Farce.

Laßt euch nicht wirre machen davon. Gar nix wird passieren.

Ausser dass der Dollar vermutlich über die nächsten Monate wieder schwächer werden wird. Aber das hat mit der aktuellen Diskussion eher gar nix zu tun.
Und Aktien und Commodities wieder anziehen werden. Für eine weitere Weile - und bis zum nächsten Bubble in ein paar Monaten.

Dollar runter heißt üblicherweise, dass die Preise generell anziehen.
Für den europäischen Market ist das schwerer vorher zu sagen, da nicht klar ist wie sehr der Euro wieder ansteigen wird. Je mehr er steigt umso mehr gehen die Preissteigerungen bei uns verloren, umso weniger er steigt, umso mehr wird man die Preissteigerungen spüren.

Ich persönlich glaube das es in Euroland zu moderaten Preissteigerungen kommen wird. Im positiven (Agrarprodukte) wie im negativen (Öl). Öl könnte aber eventuell überraschen und ein doubletop - also wieder in der Gegend 150 dollar, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Spekulanten in Brent (derzeit knapp unter 120) und nicht in Crude sind.

Sollte es bis 2. August keine Einigung geben, werden die Märkte kurzfristig auszucken (Gold rauf, Aktien und vermutlich auch Anleihen runter), dann wird es eine Lösung geben - und dann spiked alles wieder zurück und ist es wieder "business as usual".

Wenn man sich die Indexe anschaut gegenwärtig ... dann "schläft der Markt" - es regt ihn NULL auf.
Weil er genau weiß, dass es eben nix anderes wie nur Theater ist. Und Boehner und die republikaner genießen es im Rampenlicht zu stehen und Obama die Show zu stehlen [und für die nächsten Wahlen zu schädigen], also wird das Theater wohl noch etwas weiter gehen.

In Wirklichkeit ist es die fadeste Zeit des Jahres jetzt an den Börsen .. und daran kann das gegenwärtige Theater rein gar nix ändern ... nur die Medien machen sich wichtig ... sind doch tolle Schlagzeilen ...



rotfeder antwortet um 26-07-2011 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Hallo!
Außerdem wenn die Ratingagenturen Amerika mit AAA bewerten, was soll da passieren.


fgh antwortet um 27-07-2011 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Es wäre wünschenswert, dass so wie gdo schreibt einfach nichts passiert...


soamist2 antwortet um 27-07-2011 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
gdo,

es wird als eine laune der natur dargestellt werden: die bäume auf denen du und deine investmentbankerbrut aufgehängt werdet sind, im gegensatz zu eurem reichtum, nachhaltig gewachsen.

d.h.: der baum wird dein gewicht tragen.


gdo antwortet um 27-07-2011 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Also ...

1) Bin ich kein Investmentbanker - sonder seit 30 Jahren in der EDV-Branche

2) Wieso ist das meine Investmentbankerbrut?

3) Wenn Du alle Leute, die in Ihrem Leben Aktien, Fonds oder Gold- oder Silbermünzen besessen haben und so in der einen oder anderen Art an den Börsen teilgenommen haben - auf einem Baum aufhängen willst, dann reichen die Bäume dieser Erde nicht aus.

4) Deine Gesinnung, Deine Sprache ... ist bemerkenswert.
Würdest Du dich noch als "menschlich" bezeichnen?






Moarpeda antwortet um 27-07-2011 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
@gdo

denk dir nix dabei, der soamist schreibt ja imma soooo an mist


gdo antwortet um 28-07-2011 23:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Mittlerweile spielen die Politiker über dem Ozean mit dem Feuer ...

habe mir heute deren politische diskussionen angehört ... und so wie es aussieht sind die Fronten total verhärtet - keine der beiden Parteien hat vor nachzugeben.

Die Aktienmärkte haben das in der Zwischenzeit auch mitbekommen und haben nach unten gedreht.
Ein paar Tage bleiben noch - bevor es zu unabsehbaren Turbulenzen kommen kann, wenn dieses Theater nicht beendet wird.

Das Wochenende ist die letzte Hoffnung ...


sturmi antwortet um 29-07-2011 07:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
"...heute geht die Welt unter wenn Amerika nicht die "Debt ceiling" erhöht. Es ist nix anderes wie eine politische Farce. Laßt euch nicht wirre machen davon. Gar nix wird passieren."
@gdo
Politisches Theater oder die nächste Wirtschaftskrise? Du bist als "Börsenexperte" auch nicht mehr ganz sicher was passieren wird, stimmts?!
MfG Sturmi


gdo antwortet um 29-07-2011 08:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Ja die Dummheit und Egozentrik und Verantwortungslosigkeit bei den Politikern nimmt solche Ausmaße an, dass einem die Worte fehlen ...

Aber es hätte vor Jahren auch niemand gedacht, dass es zum Bruck von Knittelfeld kommt - dass eine erfolgreiche Partei, sich selber ruinieren kann ...

Der Dummheit sind eben wirklich keine Grenzen gesetzt ... auch Hitler ist passiert, es passiert halt immer wieder mal Dinge, mit denen keiner rechnet ... scheinbar muss auch das jetzt passieren. Letztlich passt es ins Bild der Zyklenforscher, weil für spätestens 2013 wird ohnedies mit einem "Währungsreset" und massiven Turbulenzen in Amerika gerechnet, wie auch immer das dann letztlich aussehen mag (Amero?) ...

Die nächste Wirtschaftskrise kommt aber in jedem Fall ... ob das jetzt ein Vorläufer ist und/oder erst 2012 der wirkliche Niedergang kommt - man wird sehen ...

Bemerkenswert aber wie gut sich wieder Gold und Silber und Öl und landwirtschaftliche Produkte halten ... es sind halt wieder mal die harten Werte ... ist es den Leuten zu verdenken, wenn sie bares dann in diesen Werten parken?


gdo antwortet um 29-07-2011 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Am Punkt gebracht - die Republikaner (und Teile der Tea-Party haben darauf heilige Eide geschworen) sind gegen die Erhöhung der debt ceiling. Das ist ein eingefahrener Punkt.

Weiters sind sie gegen Steuern auf die Reichen - das können sie aufgrund der letzten Wahlen und der Mehrheit im Kongress durchdrücken.
Sie wollen vor allem bei social security und medical care sparen, die von vielen Bevölkerungsschichten massiv angefeindet wurden.

Das aber ist das Prestigeproject von Obama und der Demokraten, die die Einsparungen bei den Reichen wollen. Davon abzugehen, würde ihnen das Verliererimage anhängen. Davon können sie nicht abgehen.

So und wer gibt nun nach - die Republikaner können aufgrund der öffentlichen Schwüre nicht. Und ihre Anhänger würden ihnen das nie verzeihen. Und die Demokraten können auch nicht. Und so sitzt man am Pokertisch und läßt es drauf an kommen ...

Tja - so wie es jetzt aussieht, weiß keiner wie es jetzt und dann weitergehen soll ... das ist wie ein Paar, das sooo zerrüttet ist, dass es einfach kein Zurück mehr gibt .... nur dass halt in dem Falle die Scheidung unabsehbare folgen haben kann ... so wie in Belgien, so wie Knittelfeld ...

Das unlogische an der Sache: der Dollar steigt/Euro fällt (risk off - läßt sich noch halbwegs nachvollziehen) und die amerikanischen Zinsen fallen (wegen fallender Aktienmärkte - vollkommen absurd) ... während man sich eigentlich auf jeden Fall steigende Zinsen erwarten würde ...

Ein video, dass die Problematik etwas aufzeigt ... und nachdem die Machtverhältnisse patt sind (Kongress republikanisch dominiert, Senat demokratisch + President) ist es jetzt ein "Kampf auf Tod oder Leben" ... der Maden im Speck ...

 


biolix antwortet um 29-07-2011 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Hallo !

ja gdo , im gesamten Finanzsystem ist bald nichts mehr "normal! erklärbar, und darum werden bald alle aufwachen bzw. einsehen was da vorgeschleiert und veranstaltet wird... aber besser jetzt als nie..;-)

lg biolix


gdo antwortet um 29-07-2011 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
"werden bald alle aufwachen und einsehen ...."

Vergiß es Biolix. Alles was passiert ist, dass die Schafe zum Aderlass geführt werden. Danach geht es mit "business as usual" weiter. Schafe haben kein Gedächtnis. Wie Du alle 4 oder 5 JAhre nachlesen kannst.

Aber im Laufe der Dekaden wird sich schon was ändern.
Aber nicht zum Guten.

Ich sag immer "an der Sprache, die die einzelnen verwenden erkennst du auch ihre innere wahre Gesinnung". Dann gibt den Leuten Waffen in die Hände, mach es Nacht und dunkel, sodass es keiner sieht, versetz sie in eine Stresssituation mit ihren Lieblingsfeinden - und du weißt wie sie reagieren werden.

Beispie: Haapee ... am nächsten Baum aufhängen. Soamist2 usw.
Stell dir vor er käme an die Macht - z.B. unter Strache, in einem Jahrzehnt oder so ...
So und nun extrapoliere auf die Mächtigen dieser Welt, die noch viel mehr Macht und Interessen zu verteidigen haben, und ganze andere viel subtilere Möglichkeiten haben ...

Nein Biolix - es wird sich gar nix ändern.
Und wenn ... nur sehr sehr langsam.
Oder nach einem weiteren Krieg in unseren Breiten, der uns wieder 50 Jahre zurückbombt.
Aber selbst dann wird es die nächsten Opportunisten geben.

Nein - nix wird sich ändern.
Der Mensch ist nachwievor ein Tier.
Daran hab ich nicht den geringsten Zweifel.


JDriver antwortet um 29-07-2011 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Also eigentlich ist dieser threat schon weit vom Thema abgedriftet, aber nicht nur im negativen Sinne.
In allererster Linie wollte eigentlich hinterfragt werden, wie sie die ganze Situation auf die EU Agrarmärkte auswirkt. Aber eigentlich ist die Situation der USA zu komplex und undurchsichtig damit sich irgendein Szenario ableiten lässt, man beachte die Börse und Währungskurse. Alles nur Scharade oder holt die Realität das System schon doch sehr bald ein?



gdo antwortet um 29-07-2011 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Das was das Problem nun zum fast unlösbaren Problem macht ... die Republikaner selbst sind sich nicht einig. Weil die Gruppe jener Tea-Party-Politiker die tatsächlich öffentlich geschworen hat einer Erhöhung der debt ceiling nicht zuzustimmen - nun scheinbar das durchziehen wollen - womit es zu keinem Kompromiss kommen kann - und defacto die Notbremse gezogen werden muss - man kann nicht mehr einfach so weiter machen und immer mehr Schulden machen - es muss aufeinmal gebremst werden.

Die erzwungen Lösung ist nicht mehr "na dann machen wir halt noch einmal mehr Schulden" - sondern "überlegt Euch irgendwas anderes" ... ein einmaliges Unterfangen.
Und wie es scheint ziehen die das durch.

Auswirkungen auf europäische Landwirtschaft?

Glaub ich kaum, es sei denn, dass es wirklich bereits jetzt zu einer deflatioären Welle kommt, wo Liquidität im Markt fehlt und die Teilnehmer aus verschiedensten Gründen zu verkaufen beginnen. Also Panik den Market ergreift und die Leute anfangen vorhandene Gewinn zu nehmen, bzw. verluste zu minimieren und daher aussteigen. Was zum Liquiditätsengpass und fallenden Preisen führt.

Status derzeit ist, dass die Märkte, speziell die europäischen (DAX) bereits ziemlich nahe den Juni-Lows sind. Wenn diese unterschritten werden, kann sich das wie ein Wasserfall auswirken, und das kann dann Eigendynamik bekommen.

Dann könnte es sein, dass auch die bisher stabilen Marktsegmente (hard assets wie Edelmetalle, Öl, landwirtschaftliche Produkte) betroffen werden und im Strudel der Verkäufe mitgezogen werden.
In dem Moment wo aber eine Lösung erzielt wird, werden die Märkte sofort wieder nach oben spiken ... und daher glaub ich nachwievor, dass das ganze temporär ist ... es sei denn, die da drüber kriegen sich überhaupt nicht mehr ein ...

Währungsmäßig ... je stärker der Euro verliert umso besser werden sich die Euro-Preise halten.
Der schlechteste Fall hier wäre ein fallender Dollar, der den Euro hochtreibt und fallende hard assets preise ... eine Kombination, die wir aber bisher eher nicht hatten, weil fallender dollar normalerweise gut für die anderen Märkte ist.

Also als Landwirt würde ich mir hier keine Sorgen machen, und eventuelle temporäre Preisrutsche einfach aussitzen und abwarten ... wenn es allerdings zu wirklicher Panik kommt, woran zumindest im Moment noch keiner wirklich glaubt (weil sich einfach keiner so viel Dummheit des US-Kongresses vorstellen kann), dann kann das schon zu einem nachhaltigen Crash führen. Etwas womit die Experten eigentlich eher erst nächstes Jahr rechnen.

Der sogenannte Bradley macht allerdings ein Hoch jetzt ... der sagt, runter von hier,ist aber nicht sher zuverlässig ... ich hab schon Mitte Juni über den Niedergang gesprochen, dann kam die heftige Erholung, und jetzt schießen die sich selbst ab ....

- - - - - -

Heute raugekommen eine Empfehlung eines weltweit bekannten Börsengurus ...

"Gartman Letter publisher Dennis Gartman issues a rare "watershed" call in this morning's edition, recommending investors short the euro relative to "almost any other 'currency' related entity."

He sees euro-zone situation "devolving into chaos," and is unable to imagine "that the Germans shall continue to be the source of revenue to keep the Union intact, and certainly the French will not and cannot do so ... nor the Dutch, nor the Belgians, nor of course the Luxembourgers."

Being short EUR here, "knowing that the risk is to a close over 1.4900-1.5000, while expecting the EUR to trade to the 1.1700-1.1900 level, seems like the right and proper trade... the right and proper campaign... for the next many months," Gartman writes."

Gartman ist bekannt dafür "gut informiert" zu sein ...

Auf der anderen Seite kaufen seit heute früh die Chinesen wieder Euros und unterstützen die Aktienmärkte ...

Nichtsdestotrotz EURCHF bereits wieder bei den vor kurzem gemachten Lows ... kein gutes Zeichen ...

Scheint ein heißer August zu werden ...


gdo antwortet um 01-08-2011 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
EURCHF fällt weiter ... unter 1.13

Die Gemeinden mit den Schweizer-Franken Krediten werden bald aus allen Löchern pfeifen ...

Einer Kollegin hab ich bei 1.40 geraten umzusteigen. Sie hat ein Jahr gewartet weil ihr Mann gemeint hat "na wart noch a bisserl - des wird scho wieder".
Vor 1-2 Monaten hab ich sie bei 1.23 nochmals intensivst gewarnt.
Sie hat umgestellt.
Heute sind wir bei 1.12x

Zu 1:1 ist es nicht mehr allzu weit.
Komisch, das es der Schweizer Währung, allen Unkenrufen zum Trotz, so gut geht.
Obwohl sie so ein kleines Land ist, das eigentlich längst untergehen hätte müssen.

Österreich hatte auch mal eine Sonderstellung und eine harte Währung ... die haben wir im Gegenzug für die Grenzöffnung für die Ost- und 1%-Mafia - sowie einen inflationären Euro hergegeben.
Was wurde uns versprochen von den 1%?
Was wurde gehalten?
Lernt wer was daraus?

Nein.


gdo antwortet um 01-08-2011 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Soviel zum Thema "die Griechen werden ihre schulden schon zurückzahlen" und um was es hier wirkich geht ... ein paar Auszüge, weiteres im Link ...

Ex-Bundesbank Chief Says Greece Will Never Repay Debt, Says Bailout All About "Rescuing Banks And Rich Greeks"

SPIEGEL: The German government has said that there was no
alternative to the rescue package for Greece, nor to that for other
debt-laden countries.

Pöhl: I don't believe that. Of course there were alternatives.
For instance, never having allowed Greece to become part of the euro
zone in the first place.

SPIEGEL: That may be true. But that was a mistake made years ago.

Pöhl: All the same, it was a mistake. That much is completely
clear. I would also have expected the (European) Commission and the ECB
to intervene far earlier. They must have realized that a small, indeed
a tiny, country like Greece, one with no industrial base, would never
be in a position to pay back €300 billion worth of debt.

SPIEGEL: According to the rescue plan, it's actually €350 billion ...

Pöhl: ... which that country has even less chance of paying
back. Without a "haircut," a partial debt waiver, it cannot and will
not ever happen. So why not immediately? That would have been one
alternative. The European Union should have declared half a year ago --
or even earlier -- that Greek debt needed restructuring.

SPIEGEL: But according to Chancellor Angela Merkel, that would
have led to a domino effect, with repercussions for other European
states facing debt crises of their own.

Pöhl: I do not believe that. I think it was about something altogether different.

SPIEGEL: Such as?

Pöhl: It was about protecting German banks, but especially the
French banks, from debt write offs. On the day that the rescue package
was agreed on, shares of French banks rose by up to 24 percent. Looking
at that, you can see what this was really about -- namely, rescuing the
banks and the rich Greeks.

http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,695245,00.html
 


gdo antwortet um 01-08-2011 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
EURCHF .... 1.107

DAX unter 7000

sieht nach crash aus ...


Fallkerbe antwortet um 01-08-2011 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
@gdo,
der Dax ist auf Jahressicht etwa 14% im Plus.
Da hatte ich schon schlechtere Jahre.
Auf 6 Monatssicht sind es ca 3,5 % verlust.
auch damit kann ich gut leben.
mfg



gdo antwortet um 01-08-2011 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Falkerbe ... viel Spaß beim Weiterhalten!

http://www.zerohedge.com/news/vespa-has-crashed-mountain-italy-burning



kolli antwortet um 01-08-2011 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
Ich kauf jetzt Bitcoins. Und aus.


Fallkerbe antwortet um 01-08-2011 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
@gdo,
wir haben 2001 überstanden, wir haben 2008 überstanden und es ist mir auch vom nächsten cräsh nicht höllisch bange.




Moarpeda antwortet um 02-08-2011 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
US-Schuldenkrise Auswirkungen...
@kolli

die Bitcoins waren mir neu,
habe auf wikipedia nachgesehen, sooo einen guten ruf haben sie nicht


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