Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!

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herold 30-06-2011 20:59 - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
Was würdet ihr sagen, wenn eure Kuh nach dem Kalben liegen bleibt und trotz tierärztlicher Behandlung nicht aufsteht - ihr aber wißt, daß die Nachbargemeinde einen modernen Hebestand besitzt ( Tip des behandelnden Tierarztes) , der gerade frei wäre aber nach höflicher Anfrage an die Nachbargemeinde nicht verliehen wird. Dies zum Thema gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bzw. Förderung der kleinregionalen Zusammenarbeit. Dies so geschehen in der Marktgemeinde Kumberg, GU, die den Hebestand besitzt. Die Enttäuschung ist deshalb so groß, da unsere Gemeinde schon des öfteren ohne zu zögern gewisse Gerätschaften auch an Bürger der Gemeinde Kumberg verliehen hat. Würdet ihr auch so enttäuscht sein wie ich oder seht ihr das anders? Ist euch auch schon ähnliches passiert - wie wird das in euren Regionen bzw. Gemeinden gehandhabt ?


fgh antwortet um 30-06-2011 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
Ich würde genauso entäuscht sein wie du.

Genau aus solchen Gründen muss jetzt über Gemeindenzusammenlegung diskutiert werden, weil von früher her alle Gemeinden ihr eigenes Süppchen gebraut haben und das auf Dauer nicht finanzbar ist. Hätten Gemeinden von Anfang Gerätschaften, Gebäude usw. wo möglich gemeinsam angeschafft, würde es heute diese Probleme nicht geben... Aber jede Gemeinde braucht ja alles extra, traurig ist es, dass man in Kumberg scheinbar heute noch so denkt...


tch antwortet um 30-06-2011 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
Womit habt ihr in der Vergangenheit liegende Kühe gehoben?

tch



Goodluck antwortet um 30-06-2011 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
Servus,

habe so eine Hebevorrichtung zu verleihen, 10€ /Monat! Ich bin froh, wenn ich sie(Hebevorrichtung) nicht brauch.

NA, WIR BAUERN HABEN ABER WIRKLICH KEINE PROBLEME

hoffe, geht gut aus


Icebreaker antwortet um 30-06-2011 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
Tja herold,
"Dies zum Thema gemeindeübergreifende Zusammenarbeit "

... und soviel auch zu Zusammenhalt der Bauernschaft.

Na wenn das kein Grund zum jammern ist ,,,


mfg Ice


50plus antwortet um 30-06-2011 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
@ice

In welchem Beruf gibt es denn einen besseren Zusammenhalt, als bei den Bauern? Kannst mir einige Beispiele nennen? Und wie tun diese Berufsgruppen ihren Unmut kund, wenn sie über etwas unzufrieden sind? Sagen sie es einfach (also jammern sie)?


walterst antwortet um 30-06-2011 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
Eine festliegende Kuh ist fast immer auch eine mehr oder weniger starke Nervenbelastung, und wenn, wie in diesem Fall, vom Tierarzt quasi ein Rettungsring in Aussicht gestellt wird, der sich dann als Seifenblase herausstellt, so ist die Enttäuschung um so größer.

Der Fall sollte Anlass genug sein, in der eigenen Gemeinde die Anschaffung eines solchen Gerätes zu initieren und gleich eine tragfähige Regelung für die Verleihung außerhalb der Gemeinde zu treffen.

Mit einer Gemeindefusion wäre gleich eine sparsame Lösung gefunden.


Icebreaker antwortet um 30-06-2011 23:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
@50pls,
"In welchem Beruf gibt es denn einen besseren Zusammenhalt, als bei den Bauern? Kannst mir einige Beispiele nennen? "

Das ist die falsche Frage. Darum geht es hier ja nicht.

DU faselst ja im anderen Thread vom möglichen "Zusammenhalt" der Bauernschaft, welche ja "nur" zu organisieren wäre.
(...)
Ja dann. Mach mal ;-)

mfg Ice


Fallkerbe antwortet um 01-07-2011 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!

Hallo,

es wird ja nicht die erste festliegende Kuh in der Gemeinde gewesen sein. Vieleicht hätte man halt schon längst in der Gemeinschaft (MR, Ortsbauernschaft, Viehzuchtverein) oder welcher Verein auch immer, die anschaffung einer geeigneten gerätschaft initiieren sollen.

Ich kenne es halt auch aus der anderen richtung, wenn aussenstehende einen Vereinsfunktionär darum bitten, Vereins (gemeinschaftseigentum) ausleihen zu können. Da kanns der Obmann kaum recht machen.
Die einen Bringens verdreckt und unzureichend gereinigt zurück, die anderen bringens erst nach aufforderung wieder, und wenn was defekt ist/wird, dann beginnen die disskusionen erst recht.

Deshalb sollte jeder Verein mit Geimeinschaftsmaschinen sehr klare Richtlinen und regelungen dazu haben, ob und wie die Gerätschaften an aussenstehende (nichtmitglieder) verleihen werden kann.

mfg


beatl antwortet um 01-07-2011 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
Hallo Herold!

In Kumberg sind sie sowie so einigermaßen komisch. Die Gemeinde hat dort einen Klauenstand angeschafft den Sie an Ihre Bauern vermietet, wobei die Miethöhe so ausgelegt ist, dass es für die Bauern uninteressant ist, diesen zu mieten. Da auch wir in einer Nachbargemeinde wohnen, kam mal die Anfrage ob wir hier mitmachen würden. Bei einer Halbtagesmiete von EUR 15 hab ich dann gesagt, dass das zu viel ist. In einer anderen Nachbargemeinde (Gutenberg) steht ebenfalls ein Klauenpflegestand, den kireg ich um EUr 2 je Tag.

mfg
Beatl


Fallkerbe antwortet um 01-07-2011 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
@beatl,
die kalkulation bei 2 euro möchte ich gerne sehen. ;-)

Denn mindestens 5 Euro je vermietung muß man doch schon dem Standortbauern geben, damit er das Gerät rausgiebt, das Vermietbuch führt und bei rückgabe den ordungsgemäßen zustand überprüft, kassiert, unterstellt usw.

oder würdest du diese aufgabe für 1 euro je vermietung übernehmen wollen?
aber GEIZ IST GEIL gibts ja nur bei den bösen konsumenten, die Bauern sind da ganz anders :-)

mfg




beatl antwortet um 01-07-2011 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
Hallo Fallkerbe!

Das ist schon klar, dass dieser Preis nicht alle Kosten abdecken kann. Der Klauenstand wurde vor 10 Jahren angeschafft und die Gemeinde hat damals all jenen Bauern, die auch im Schuleinzugsgebiet sind, diesen Klauenstand zur Verfügung gestellt. Die 2 EUR bekommt meines Wissens nach der Standortverantwortliche.
Ich meinte nur, dass es doch sehr viel ist, wenn ich für einen Halbtag EUR 15 oder für den ganzen Tag EUR 30 verlange.
Auf jeden Fall würden 100 Ausleihungen genügen, damit der Stand bezahlt ist. In den meisten Fällen ist es ja auch so, dass ein Klauenpfleger für die regelmäßige Klauenpflege kommt, ich würde den Stand auch nur bei Akutfällen ausleihen und da sind mit EUr 15 für die Behandlung von 1 oder 2 Kühen doch zu viel.

mfg
beatl


cowkeeper antwortet um 01-07-2011 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
Was ist denn das für ein Schwachsinn? Ein Bauer mit Kühen, der davon leben will, braucht einen Klauenpflegestand, alles andere ist Pfusch.

Und dass der Hebestand nicht an außenstehende verliehen wird, obwohls ein Notfall ist (der Hebestand wird ja ohnehin nur in Notfällen gebraucht), verstehe ich voll und ganz. Die dortige Bauernschaft soll sich selber einen anschaffen, oder diesen mitfinanziert haben.



lg cowkeeper


rotfeder antwortet um 01-07-2011 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
Hallo!
Man weiß auch nicht, welche Regeln sich die Mitglieder in der Nachbargemeinde gegeben haben.
Wir haben auch Gemeinschaften, wo das Gerät aus prinzip nicht hergeborgt wird. Denn wo fängst an und wo hörst auf. Wer soll entscheiden, wer ein würdiger Borger ist, und wer wird abgelehnt. Es kommen dann auch aus der über über übernächsten Ortschaft anfragen, denn oft braucht man das Ding nicht, da fährt man auch mal 10 km. Wenn ein Gerät mir gehört, so hätte ich kein Problem es zu verborgen, doch bei Gemeindeeigentum würde ich mich auch nicht zuständig fühlen, um darüber nach eigenem Ermessen darüber zu verfügen.


ToniHofer antwortet um 02-07-2011 06:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
(Der Fall sollte Anlass genug sein, in der eigenen Gemeinde die Anschaffung eines solchen Gerätes zu initieren und gleich eine tragfähige Regelung für die Verleihung außerhalb der Gemeinde zu treffen.)

Hallo,

warum muss die Gemeinde bzw. die von den Gemeinden erhaltenen Viehzuchtgenossenschaften immer betrieblich notwendige Anschaffungen auschhließlich für Rinderbauern tätigen? Da werden Samenkostenzuschüsse, Zuschüsse zu Viehtransportanhängern etc. finanziert. Ich kenne keine Gemeinde welche für die Ackerbauern Saatkostenzuschüsse oder Zuschüsse für Maschinen u. Geräten subentioniert. Wir lösen selten benötigte Investitionen z.B. mit Maschinengemeinschaften! Das nur mal als Anstoss zum Nachdenken.

mfg
Toni


walterst antwortet um 02-07-2011 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hilfe von der Nachbargemeinde!!!!
@toni

Bezüglich Deiner Bedenken zu Besamungszuschüssen oder Viehzuchtgenossenschaftsunterstützung empfehle ich einen Blick ins Tierzucht- oder Tierzuchtförderungsgesetz.

Dass manche Gemeinden ausschliesslich Rinderhalter unterstützen, kann auch daran liegen, dass in der Gemeinde ausschliesslich Rinderhalter wohnen.


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