Antworten: 29
sturmi 09-06-2011 07:30 - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Diesen (Suder?)Beitrag hat Professor Hans Meister verfasst.
Kleine und mittlere Betriebe kommen immer mehr in Bedrängnis!
3 Faktoren machen uns bäuerlichen Familienbetrieben schön langsam den garaus.
1. Die Ha-bezogenen Förderungen
Es wird Größe und Masse gefördert. 20% Großbetriebe beziehen 80% aus dem Fördertopf. Daher werden kleine- u. mittlere Betriebe immer mehr finanziell abgehängt.
2. Wertschöpfung
1950 blieben von 1 Euro noch 62 Cent beim Landwirt, jetzt nur mehr 21 Cent.
3. Auflagen
Immer wieder neue Auflagen und strengere Kontrollen, das nervt nicht nur, es kostet auch viel Geld. Tierschützer tragen das ihre dazu bei.
All diese Dinge zusammen stärken die intensive, industrielle Landwirtschaft und vertreiben jene, die so dringend gebraucht werden.
Den ganzen Artikel kann man unter Fortschrittlicher Landwirt, Nr. 11, Seite 3 lesen.
Dies sollten sich Agrarpolitik, Kontrollbehörden und Tierschützer groß in ihre Notizbücher schreiben.
Bravo Prof. Hans Meister, besser hätte ich die derzeitige Situation von uns bäuerlichen Kleinerzeugern auch nicht beschreiben können!
MfG Sturmi



biolix antwortet um 09-06-2011 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Pfau sturmi, gut analysiert und was machen die offiz. Bauernvertreter groß um Pkt 1 und 2 zu ändern ????

Pkt 3, na ja, mit hohen Auflagen hättest du als Kleiner vielleicht auch Chance, nur mit Qualität zu Punkten und das ehrlich den KonsumentenInnen rüber zu bringen, denk mal drüber nach...

lg biolix


helmar antwortet um 09-06-2011 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Lieber Biolix und auch Sturmi....ich war und bin immer noch sehr gern Bäuerin, aber ich sage es auch ganz offen, dass ich meinem Ausstieg aus der Landwirtschaft, aber nicht jenen aus der Forstwirtschaft in etwa 2 Jahren sehr gelassen entgegen sehe. Warum ich noch ein paar Jährchen in der Forstwirtschaft bleiben werde? Weil ich die "Hacklerregelung" für mich nicht in Anspruch nehmen möchte, sei denn, es käme ein gesundheitliches Problem. Aber das andauernde Schlechtmachen von allem was nicht biologische Landwirtschaft ist von Leuten welche sich niemals wegen ferkelnder Sauen oder kälbernder Kühe die Nacht um die Ohren schlagen, welche nicht auch mal am Sonntag ernten, weil da grad das Wetter dafür ist, welche jeden noch so grossen Blödsinn für wahr halten, und ganz besonders die Heruntermacherei mancher Berufskollegen haben, neben dem durchaus auch wirtschaftlichen Gründen, mir den Entschluss in Zukunft meine Grünlandflächen zu verpachten, erleichtert.................inzwischen bin ich froh darüber, dass sich meine Tochter nicht mehr konventioneller Tierquäler, Bodenvergifter und was weiss ich noch schimpfen lassen muss. Sie hat sich gegen die Landwirtschaft entschieden, und wie ich immer mehr feststelle, sie hat aus vielen Gründen, recht gehabt.
Mfg, Helga



Moarpeda antwortet um 09-06-2011 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
bezüglich HA bezogenen förderung

das ist genau das was ich schon immer kritisiert habe,

solange es keinen sockelbetrag für jede bäuerliche familie gibt, dient diese fördersystem nur der vernichtung der kleineren und der förderung der industriellen produktion


joholt antwortet um 09-06-2011 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Hallo Helmar Das deine Tochter einen anderen weg eingeschlagen hat ist vollkommen in Ordnung du hast aber auch lange daran zu kämpfen gehabt.
Nur sollte halt für jene die einen Hof übernehmen wollen die übernahme nicht zu schwer gemacht werden weil ohne Landwirtschaft geht es nicht aber das werden die Herrschaften erst merken wenn es zu spät ist. Man braucht ja nur in der gastronomie schaun was ein nachfolger für auflagen hat was beim vorbesitzer gestern noch in ordung war ist am nächsten Tag komischerweise alles zu ändern.
mfg


helmar antwortet um 09-06-2011 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Hallo Joholt, du hast recht, es ist mir schwer gefallen ihre Entscheidung zu akzeptieren. Aber mir ist immer wichtig gewesen dass sie ihren Weg geht, und das gut. Was die immer mehr werdenden Auflagen in allen Sparten betrifft , da hast du recht. Und es ist äusserst problematisch, wenn wie in der Landwirtschaft, aber nicht nur dort, vorkommt, sich während der Verpflichtungsperiode die Bedingungen und Vorschriften ändern...........aber das wird wohl so gewollt sein, dass sich so mancher "Kleiner" in Zukunft überlegt ob er wegen eines verhältnismässig geringen Betrag sich diese oder jene Auflage antun soll.
Mfg, Helga


naturbauer antwortet um 09-06-2011 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Erst kürzlich hatte mir ein Nachbar erzählt, dass er keinen Pachtgrund mehr bekommt, weil er nicht als Zukunftsbetrieb gilt. Er hat einen Anbindestall mit Weidegang. Bevorzugt werden nur mehr Laufställe mit größerem Ausmaß
Ob es diese Betriebe gänzlich es schaffen die kleinen Bauern abzuschaffen muss abgewartet werden. Es sei denn, das Eigentumsrecht wird geändert.
Schon eine verrückte Welt. Ein Bauer der mit 50 Jahren den dritten Herzschrittmacher hat, gilt als Zukunftsbetrieb.




sturmi antwortet um 09-06-2011 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
@biolix
Normalerweise müsstest du jeden Morgen rot im Gesicht werden wenn du dich im Spiegel siehst! Einen größeren Heuchler gibt´s hier nicht, der das bestehende Agrarsystem kritisiert aber gleichzeitig einer der größten Profiteure und Abkassierer ist. Zu "niedrigen" Diensten nützt Du Ferialpraktikanten und Ostarbeiter aus, man will sich ja nicht die Hände schmutzig machen, gell Herr Großackerbauer! ;-))
Bzgl. Punkt 3, da halte ich´s wie die Helga! Bis zur Pension durchhalten und dem Nachwuchs eine bestmögliche ausserlandwirtschaftliche Ausbildung ermöglichen.
Ich bin konv. Schweinebauer aus Überzeugung und wahrscheinlich auch der Letzte weil eben die oben angesprochenen 3 Punkt auch auf unserem Hof nicht spurlos vorübegehen.
MfG Sturmi





styrian_cro antwortet um 09-06-2011 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
sturmi du scheinst ja über biolix seine "arbeiter" sehr gut bescheid zu wissen , warst aba selba ned schon dort oder? ;-)))


mosti antwortet um 10-06-2011 00:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
gibts bald bauer ist bauer, für jeden betrieb gibts einen grundbetrag, für umweltrelevante maßnahmen gibts zuschläge. oder fühlen sich die großen da benachteiligt???


Hirschfarm antwortet um 10-06-2011 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Mosti: Bleibts realistisch! In der Wirtschaft gilt eine Grundregel: Man muß einen gewissen Mindestumsatz machen um auch einen Gewinn erzielen zu können. Wenn kleine Betriebe mit 15000 € Jahresumsatz glauben das das langfristig reichen wird ,so wird es ein böses Erwachen geben. Überall in der Wirtschaft gibt es Rationalisierungsprozesse und das geht eben am leichtesten über die Erhöhung der Stückzahl. Für die Soziale Absicherung gibts die Mindestsicherung! Wenn du glaubst du kannst größere Betriebe durch die Wegnahme von ein paar Fördereuros in die Knie zwingen täuschst du dich gewaltig. Damit bezweckst du nämlich nur das die größeren die Produktion noch mehr intensivieren mit entsprechend einhergehendem Preisdruck.
mfg


ah1 antwortet um 10-06-2011 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
@mosti:
es lebe der kommunismus!


Woodster antwortet um 10-06-2011 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Wie wäre mit einem gestaffelten Fördersystem?
Indem nicht mehr Flächen gefördert werden, sondern Produktmengen.

z.B. nenne hier symbolhaft Zahlen:
Für Produkt x
für die ersten 50.000 kg je Kg 1,-- Euro
für die nächsten 50 t kg je Kg 90 Cent
usw.

Das hätte große Vorteile:
a) das komplizierte Flächenfördersystem/Prüfungen könnten wegfallen
b) mann könnte genau die Produkte die man braucht mengenmäßig besser steuern
c) die kleine Erzeuger könnten damit besser überleben und somit die Vielfalt erhalten werden

Oder sehe ich da was falsch?



Vierkanter antwortet um 10-06-2011 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
@Woodster

wär sicher fair und ein guter ansatz....

aber: mehr kontrollen dadurch und viel zu hohe kosten!!


krähwinkler antwortet um 10-06-2011 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Herr Sturmi, was ist denn in Sie gefahren, dass Sie sich derartig im Ton vergreifen.


Bayr antwortet um 10-06-2011 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Servus mosti,

es hat immer schon Kleinere und Grössere gegeben ...
warum sollen Betriebe, die sich für die Zukunft wappnen um im europäischen Wettbewerb zu
bestehen, bestraft werden ? Keine nationale Regierung würde sich selbst einen Gefallen tun,
gerade diese Betriebe zu behindern.

Dass es benachteiligte Regionen gibt, ist mir klar. Ich komme selbst aus einer solchen.
Diese Betriebe, die weit mehr als nur Nahrungsmittelproduktion betreiben, müssen durch gezielte
Ausgleichszahlungen unterstützt werden. Unabhängig von der Produktion. Aber abhängig von
der Größe der Flächen. Ein immer globaler werdender Markt würde diesen Betrieben sonst schnell
das Genick brechen !
Die Wertschöpfung dieser "Grundlagenarbeit" für den Tourismus ist gerade in Deinem Land
gewaltig !

Aber Betriebe, die die Möglichkeiten haben, sich weiterzuentwickeln, sollte man nicht behindern.
Wie lange dieses Wachsen oder Weichen noch andauern wird, wird uns die Geschichte lehren.
Strukturwandel gibt es in allen Branchen. Warum sollen wir eine Ausnahme sein ?
Oder willst Du den österr. Verbrauchern später erklären, warum Lebensmittel bei Euch um so viel
teurer sind als im EU - Ausland ?

Ich halte nichts von Sockelbeträgen und Deckelungen der Ausgleichszahlungen.
Oder soll der 3 ha Hobby - Pferdehalter den gleichen Sockel erhalten wie der Vollerwerbslandwirt ?
Der grosse Betrieb wird halt dann theoretisch geteilt. Es würde nur den Bürokratismus vermehren.

Besser wäre die Degression dieser Gelder.
zB bis 50 ha ohne Abzug
50 -100 ha minus x %, usw. usw.

und noch was, mosti : Größe ist nicht alles ! ;-)

Gruß


179781 antwortet um 11-06-2011 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Die Schweizer haben ein neues Modell für ihre Agrarförderungen entwickelt, das sich nicht an der Produktion, sondern am Arbeitseinsatz orientiert. Das wäre auch ein interessanter Ansatz.
Was ich mitbekommen habe, soll es bei denen unter 600 Stunden je Betrieb gar nichts geben. Damit können sie die Hobbybetriebe dazu bewegen, zusammenzuarbeiten.

Wäre interessant, wenn da ein Eidgenosse mal was konkretes dazu schreiben könnte

Gottfried


50plus antwortet um 11-06-2011 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Dem Woodster seinen Ausgleichszahlungen stimme ich sofort zu!
Da tät ich ja Unmengen an Geld kriegen!
Pro abgeliefertem kg 1 €......

Ich denke, er weiß, was er geschrieben hat, nur bewußt gelesen hat es keiner! ;-))


ah1 antwortet um 11-06-2011 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
@179781:
und wie kommt man auf den arbeitseinsatz? wird der aus standardwerten aus kulturart und hektar oder viehbestand berechnet?
alles andere wäre für mich nicht verständlich, man kann ja für die gleiche arbeit unterschiedlich lang brauchen, das heißt aber nicht dass der langsamere mehr "qualität" hat.
wie bayr schon geschrieben hat kanns für benachteiligt gebiete durchaus mehr geben und gibts ja auch mehr - eben weil man dort eine flächendeckende landwirtschaft aus verschiedensten gründen aufrechterhalten will.
deckelung sind absolut abzulehnen!!!


naturbauer antwortet um 11-06-2011 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Hallo 50plus, bewußt gelesen hab ich das schon, aber bei diesen Träumereien ist mir s´Tippen zu fad!
Bezüglich dem Bayr seinem Eintrag kann bloß so geantwortet werden, wie er es meint. Nämlich: Wir sind die Großen:Wir leben von den Zahlungen:Wir brauchen nicht für ein Produkt zu arbeiten:Wir bekommen soviel Geld durch unsere Größe:Dass ist wirtschaften.......................

.Bringts des kloane Glump doch endlich um, meint er in Wahrheit.


Bayr antwortet um 11-06-2011 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Servus 50plus,

zu Deiner Beruhigung : Ich habe einen Grünlandbetrieb mit 18 Milchkühen und eine Alm.
Im Winter gehe ich nebenbei zur Arbeit. Weil es sonst nicht reicht.

Gruss

ps : daß ein Großer nicht für sein Produkt arbeiten muß, glaubst auch nur Du !


naturbauer antwortet um 13-06-2011 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Mein lieber Landskollege lies genauer durch!
Ihr Almbauern seit mir gegenüber genauso Bauernvertreiber wie die Ost/Norddeutschen Großbetriebe. S´Zaun machen wird auch nocht bezahlt........ Hab manchmal den Eindruck ihr bekommt fürs jammern auch noch nen Zuschuss, so fleißig wie ihr da seit. Hab mir eure Zahlungen während der Veröffentlichungszeit genau angeschaut! Ihr wart diejenigen die die Veröffentlichungen nicht wollten, weniger die Ost/Norddeutschen!



Bayr antwortet um 13-06-2011 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Servus naturbauer,

ja wenn des so is´ dann werde ich lieber keinen Antrag mehr stellen, damit Du mehr kriegst !
Haben Deine Lehrer Marx und Engels geheissen ?

Gruß

ps : wo gibt´s den Antrag für´s Zaun machen, den muss ich übersehen haben
pps : der Neid is´ a Luada ! Nix fia unguad


Moarpeda antwortet um 13-06-2011 11:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
die möglichkeiten sich zu streiten sind vielfältig:

hörndl gegen körndlbauer
hörndlbauer gegen hörndlbauer gestaffelt nach anzahl der tiere in zehnersprüngen
hörndlbauer gegen saubauern, schafbauern, ziegenbauern
körndlbauer nach der anzahl der HA in zehnersprüngen
körndlbauer nach art der körndl
bauer sucht frau bauern gegen bauer will frau nicht mehr, bauern
selbstvermarkter gegen lagerhausvermarkter
....und erst die traktoren

........dazu kommen noch persönliche aversionen welche ein breites feld der betätigung eröffnen

da bleibt nicht viel zeit und raum um die wirkllichen interessen der gesamtheit zu artikulieren

.......könnte mir vorstellen im interesse und zur freude mancher




Moarpeda antwortet um 13-06-2011 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
.....hab ich doch glatt konvigegenbiogegenkonvi vergessen

....und landlose möchteauchgernelandwirtschaftunderdogs gegen souveräne nebenerwerbslandwirte gegen vollerwerbsbauern (wobei mir letztere eher leise vorkommen)


naturbauer antwortet um 14-06-2011 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Bayr des glab i net dast du des net woast. Macht nix dast de dumm o´gesthst. Ui ja meine Lehrer warn de Oimbaun.

moarpedä,
i moan dast net ois woast wos i moan, oda host du gwisst, das mi s´Geld gnomma ham, das Oimbaun mehrer griang?

Kulap ist so ähnlich wie euer Öpul.
Früher konnte man 2 GV auf´s ha haben, dann haben sie es zunächst auf 1,8GV auf´s ha beschränkt. Dann ganz ganz schnell ohne dass man es mit bekommen hatte wurde es auf 1,76 herab gesetzt. Damit war dann das Gro weg! Die Almbauern konnten ihr Geld behalten! Weil sie kaum auf 1GV/ha kommen. is ma ja a wurschd.
Beim BDM MIlchpreiskampf ham s dann z´Minga aba dann so richde ghetzt, weis davo ausgehn, das wenn da Milchpreis stimmen würde sie dann ihre Zahlungen nimma griangn datdatn.
Des gleiche is mit´m Woif! Sie meinen er muss wegen ihnen weg. Geht aber nicht, weil sie, die Almbauern unter dem selben Artenschutz stehen wie der Wolf. Wenn die Entschädigung stimmt für gerissene Tiere ist´s den Almbauern a wurscht ob oana do is oder net.
Wenn ma de Oimbaun so reden heat, wias dann sogn, den gloana Glump miasma s´Greiz obschlogn, deng ge ma, dene muastas a sogn. Nix fia uguat Bayr, auf´s Mai scheissen los ma i a net.

Wer es nicht lesen kann ist selber schuld.




Bayr antwortet um 17-06-2011 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Servus naturbauer,

lass´ guad sei´ i ko´ nix dafür, dass ich eine Alm geerbt habe ...

aber genau das ist es doch, das es so verdammt schwierig macht, "die Bauern" mit einer starken
Stimme sprechen zu lassen.
Wenn wir es nicht einmal untereinander schaffen, brauchen wir uns nicht zu wundern wenn wir
immer mehr zum Spielball von Politik und Handel werden. Leider.

Subventionen sind auch dazu da, um uns alle an der Leine zu führen.

Gruß


Bayr antwortet um 18-06-2011 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Servus karotte,

so wenig sind´s gar nicht : OBB 710

BGL 55
TS 166
RO 140
MB 157
TÖL 144
GAP 48

Gruß


naturbauer antwortet um 19-06-2011 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bauernvertreibung
Die Zahlungen sind nicht mehr öffentlich, daher kann ich nicht mehr dazu schreiben, auch wenn ich vieles weiß.
Es sind nicht nur ein Handvoll die gut über 40.000 bekommen für den Titel Alm. Wenn ich sehe, dass der Titel Alm auch für ebene Flächen die Wirkung hat, dagegen absolute Steilflächen die den Titel Alm nicht tragen dann eben nichts bekommen, soll man auch noch still sein, so ist´s recht.



Bewerten Sie jetzt: Bauernvertreibung
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;293513




Landwirt.com Händler Landwirt.com User