Hunde von der Wiese fernhalten

Antworten: 61
harly 29-05-2011 19:50 - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Hallo Zusammen

Wie kann man Hunde und deren uneinsichtige Besitzer am besten aus einer Wiese fernhalten?


lg
Sepp


fgh antwortet um 29-05-2011 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Wenn sie uneinsichtig sind, hilft nur eine Besitzstörungsklage gekoppelt mit Schadensersatz


Summsumm antwortet um 29-05-2011 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese

Schild aufstellen:

Rattenköder, VORSICHT!
Hunde an die Leine!

oder nur

Achtung ! Schädlingsköder !

wirkt prima.



helmar antwortet um 29-05-2011 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Elektrischer Weidezaun.
Mfg, Helga


JohnHolland antwortet um 29-05-2011 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
schild- betreten mit hunden verboten, zuwiederhandlung wird bestraft


rattle03 antwortet um 29-05-2011 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
ähm, räusper....

hab grad ein wenig schlechtes gewissen, war heute nachmittag mit meinem hund auch auf einer frisch gemähten wiese trainieren und ein wenig ball spielen....

ich achte natürlich drauf, das der nicht in die wiese kackt, da ja futter für andere tiere, aber ist auf einer frisch gemähten wiese ok???
in eine ungemähte wiese würd ich natürlich nicht hineingehen, will ja nix umtreten oder unbrauchbar machen...




fendt_3090_2 antwortet um 30-05-2011 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Wenn die Wiese dir gehört, kannst deinen Hund reinlassen. Aber wenn sie nicht deine ist? Bei uns in der Stadt glauben sowieso viele Leute, alles, was nicht eingezäunt ist, gehört der Öffentlichkeit.


fgh antwortet um 30-05-2011 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@rattle03:

solange du in gemähte Wiesen gehst und dein Hund dort keine Erinnerungen hinterlässt wird das auch kein Problem sein bzw. sollte der Besitzer sich aufregen wirst du Wiese sicher nicht mehr betreten, also bauchst kein schlechtes Gewissen haben.

Hier geht's darum, dass der Hund inklusive Halter trotz Verwarnung in der Wiese herumrennt.


Bayr antwortet um 30-05-2011 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
servus,
der Hund ist ja nicht das Problem, sondern Frauchen / Herrchen.
Wir haben Hinweistafeln aufgestellt, die Hundesteuer erhöht, und überall "Bello" Tütenspender mit
Sammelkörben angebracht.

Fazit : Jetzt erst recht ! Wir zahlen doch einen Haufen Geld dafür !
Die Gemeinde kassiert, und wir haben den Hundsdreck jetzt mitsamt der Plastiktüte im Feld !

Wir Bauern werden halt immer weniger, die Hunde - und Freizeitpferdehalter immer mehr.
Und sie alle müßen so hart arbeiten, um mit ihren Steuern unsere Subventionen zu bezahlen.
Da kann man schon Rechte ableiten !
Aber was tun ? Man will ja auch nicht immer der böse, schimpfende Bauer sein !
Gruß


fgh antwortet um 30-05-2011 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Dann hilft es im guten aber leider nichts.... da gibt's nur die Brechstunde.


krähwinkler antwortet um 30-05-2011 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Wie wärs mit einem Artikel in der Gemeindezeitung über Lebensmittelsicherheit und Hundekot?


tch antwortet um 30-05-2011 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Gute Idee Alois

Dann erklär auch im selben Atemzug das der Hofhund niemals ins Futter scheisst!
Die Katzen auch nicht...
Schwalben und Tauben fliegen mit Pobag herum.

Ich weiss nicht mehr genau wie das damals war..... in meinen jungen Jahren habe ich sehr oft Getreide in die Schrotmühle geschaufelt- das war immer Kot, der dürfte vermutlich beim dreschen durch Sieb gefallen sein...

Der nette Hund- ein Berner Sennenhund hat mit Vorliebe in den Stadel geschissen, was mitunter für ein gute Duftnote bei den winterlichen Stadelmatches gesorgt hat.

Ich nehme an es geht um Boutolismus oder? die Rehkitzln werden aufbereitet und siliert, oder etwa nicht, der Mischwagen sorgt für gleichmässige Verteilung....
Erde im Futter spielt auch keine Rolle...

tch





tch antwortet um 30-05-2011 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
sollte heissen...: dar war immer Kot dabei

tch


beginner antwortet um 30-05-2011 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@tch

Geb dir Recht. Gehts hier nur um zeigen, was mir gehört und so?

Ich würde es als überhaupt kein Problem sehen, wenn auf einer frisch gemähten Wiese die Hunde einen Haufen setzen. Oder wäre es erst dann OK, wenn sie es mit dem Miststreuer flächendeckend verteilen?

Das würde ich mit den Leuten kommunizieren und welche die das nicht interessiert, hart angehen. kurz vorm Mähen oder ähnliches -> TABU alles andere ist eh längst als Dünger in der Erde.

Oder übersehe ich da was?

beginner


krähwinkler antwortet um 30-05-2011 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
1.Wenn es bakteriologische Argumente gegen Hundegagln im Grünfutter gibt, gilt das auch für des Bauern Köter.

2..Ich bin deshalb für Hundefreilauf außerhalb der Weidezeit und für steuerfreie Hundehaltung, um die Sammelneigung der Trümmerlbesitzer zu steigern.

3.Der Preis der billigen Lebensmittel ist eben auch die zunehmende Silowirtschaft, die leider für eine "bessere" Verteilung der Gagln im Futter sorgt.

4. Spricht man sonst vom Hofdunger, handelt es sich bei den Hundegagln um "Gastdünger". Ein neuer Begriff für amtliche Verwendung wäre somit auch kreiert!

5. Hoffe meiner Erklärungspflicht so - wenngleich unzureichend - nachgekommen zu sein. ; )


Christoph38 antwortet um 30-05-2011 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Es macht einen erheblichen Unterschied ob der eigene Hund in die Wiese scheisst oder ob es sich um einen fremden Hund handelt.

Wenn es der eigene Hund ist, dann ist es vollkommen ok, wenn ich den Schaden zu tragen habe, schliesslich bin ich für das Tier verantwortlich. In unsere Rechtsordnung darf jeder legitim seine eigenen Interessen schädigen.

Für fremde Hunde ist eben jemand anderer verantwortlich und niemand muss es hinnehmen durch fremde Hunde geschädigt zu werden.


Moarpeda antwortet um 30-05-2011 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
das problem sehe ich vor allem darin, wenn die hundsviecher nicht entwurmt sind

..... habe keine lust wirt -oder zwischenwirt zu sein


Restaurator antwortet um 30-05-2011 15:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
vom fernhalten bin ich schon weit entfernt, mir geht's inzwischen nur mehr um die sicherung meiner rechte. durch etliche von meiner lieblingsnachbarin angestrengten prozesse gegen mich (die sie aber alle auch in den berufungen verloren hat) weiss ich jetzt, dass jemand, der etwas nachweislich 30 tage macht, diese sache im "ruhigen besitz" hat. sprich: wenn der beweist, dass sein hund am 1. und am 31. juli (also länger als 30 tage) in die wiese scheisst, dann kannst du es ihm nicht mehr verbieten. dann musst du eine besitzstörungs- und unterlassungsklage führen. erst nach dem urteil (1 jahr, 2 kahre,...) bist dann den scheisser wieder los.
wenn man also schritte setzt welche die eigentumsfreiheit bewahren, dann erledigt sich das mit den scheissern von selber.
was gut hilft: tafel mit "weidevieh - hunde an die leine" und neben dem weg ein kleines stück mit ein paar litzen abzäunen und 3 - 4 schafe reintun. die leute verstehen dann erstens eher warum die hunde an die leine sollen, angeleinte hunde scheissen schwerer weil die nötige bewegung fehlt - sie müssen weiter gehen - und alle bleiben auf einem gestatteten weg.
was dann noch liegenbleibt ist in der regel mit einmal entlanggehen sichtbar.
hardcore - variante von einem bekannten:
frische hundescheisse in zeitung eindrehen, dem herrl vor die haustür legen, anzünden und anläuten. hilft garantiert, wird von mir aber nicht zur nachahmung empfohlen.


fgh antwortet um 30-05-2011 15:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Die Hardcore-Variante gefällt mir... kann aber leider Klagen nach sich ziehen.


Bayr antwortet um 30-05-2011 15:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Servus beginner,

ja, Du übersiehst was.
Du übersiehst zB Neospora - Parasiten, die Hunde übertragen können.
Diese können bei Rindern zu Totgeburten führen. Dies ist gar nicht so selten, mit hoher
Dunkelziffer. Leider könnte ich Dir den Befund der TU München - Schleißheim von 2006 zeigen,
aus dem hervorgeht , daß 3 Totgeburten in diesem Jahr auf genau diese Erreger zurückzuführen waren.

Zugegeben, Hofhunde sind diesbezüglich sehr gefährdet, da sie sich leicht an entsorgten
Nachgeburten infizieren können.
Das Dumme daran ist nur, daß bei uns kein Bauer einen Hund hat !

Abgesehen davon verschmähen Rinder mit Hundekot verschmutztes Futter.Besonders wenn Gras
gefüttert wird, ist dies sehr ärgerlich.

Und ja, beginner, es geht auch darum "was mir gehört und so"
Oder würdest Du es wortlos hinnehmen, wenn Dir Dritte, deine zur Lebensmittelproduktion
bestimmten Flächen verschmutzen ! Von den liegengelassenen "Stöckchen" ganz zu schweigen.

Gruß


JohnHolland antwortet um 30-05-2011 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
freilaufende hunde einfach erschießen...



anderson antwortet um 30-05-2011 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Hallo,
diese Diskussion ist schon oft durchgekaut worden. Ich hab leider die Erfahrung gemacht, dass es weder nützt sich auf irgendwelche Instanzen zu verlassen, noch an die Vernunft der Hundehalter zu appellieren. Was macht man? Ich schnapp mir halt die, die ich erwische und die baden das aus. Es ist zwar lächerlich, sich wie ein tobsüchtiger Idiot aufzuführen, aber man lässt sich halt nicht so gerne auf den Kopf bzw. in die Wiese sch...
mfg anderson


w4tler antwortet um 30-05-2011 19:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Hallo
Ich hatte dieses Problem vor einigen Jahren auf meinen Grünlandflächen, ca. 2 Km Weg neben meinen Wiesen. Reden war sinnlos,wie schon ein Forumsteilnehmer geschrieben hat. Ihr müsst sie mit dem was die Hunde hinterlassen bestrafen.Nicht Kuhscheise auf die Türgriffe, nein Hundekot an allen 5 Türen konnte sie zur VERNUNFT bringen.
W4tler.





Summsumm antwortet um 30-05-2011 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese

Na Boahh ... die Hundsviecher und ihre Trümmal müssen ja a Riesenproblem sein.. am besten gleich erschiessen ... no jooh
Wenn mei Nachbar mitm Mist fahrt is immer die ganze Strassen düngt.. na jetzt stellts euch vor eine junge Mutti mit vaginalem Heiligenschein und ihrm Butzi.. und des fällt nieder .. die Bakterien ... Jessasmarantana! Glei verklagen, den Schurken, oder? (Der is übrigens net bio, wos der mitn Mist tuat muaß i jetzt nochdenken)
Und wos san eigentlich die roten Dinger in der Kurven die ausschaun wie a Kukuruz? Es is a Kukuruz, a bazta, uijee.
Und wem ghert die halbverreckte Katz, die immer zu mir fressen kummt, mit die rinnertn Augen und die fünf Jungen, um die si kana schert und di no nie an Tierarzt gsehn hot..

Liabe Leit, tuats net sovü mit Stana werfen ....


tch antwortet um 30-05-2011 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
ich behalte mir daher das recht vor freie entscheidungen darüber zu treffen.

Hallo karotte

Dein Scherz ist echt gut:-)

freie Entscheidung, das gibts nicht mehr in Tirol, bringt mal Gülle aus wenn Schnee auf der Wiese liegt....

Zahlst Du für Pachtfläche Grundsteuer? Was wenn der Hund darauf scheisst?
Hast Du dann die Klappe zu halten?

lg
tch


tch antwortet um 30-05-2011 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Bist mit Deiner Argumentation in die Sackgasse gelaufen?

Wenn Du nicht mehr weiterkannst suchst halt bei der Rechtschreibung, ist auch gut.
Wie gehts Dir bei mündlichen Diskussionen, fängst zum schreien an wenn Dich einer liegen hat?

Zurück zur Frage: Wie es es am Pachtgrund?

tch




Moarpeda antwortet um 30-05-2011 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
eine sichere lösung ist ein zaun mit 3 mm baustahlgitter und 14 mm torstahlstecken,
macht zwar bei der anschaffung einen brenner,
aber man ist flexibel damit, kann ihn schnell abbauen und wieder woanders hinstellen

....und wenn man ihn mit irgendetwas schlingendem bewachsen läßt ist er sogar schön


teilchen antwortet um 31-05-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese

Was macht Ihr eigentlich mit den Rehen, Hasen, Füchsen, Wieseln, Dachsen, Igeln, Fasanen, Rebhühnern, Feldmäusen?
Die tuns halt meistens in der Nacht oder unbeobachtet, da seht Ihr sie nicht. Sie bringen manchmal auch ihre Jungen auf einer Wiese zur Welt, da ist dann Blut und Nachgeburt in der Wiese, wie unhygienisch.

Jetzt tun es ein paar Hunde untertags, und das geht jetzt auf einmal gar nicht, völlig unnatürlich, völlig weltfremde Städter oder was?
Alles was frisst, scheidet irgendwann auch was aus, und das düngt den Boden. Das war schon immer so.
Kommt jetzt bald die Steinwollewiese mit Nährstofftropf?

"Ich klage die Tiere des Waldes, weil sie auf meinem Grund und Boden scheissen," sagt der Bauer, und dann geht er in die Kirche und dankt Gott, dass er nicht so blöd ist wie die anderen Menschen.



iderfdes antwortet um 31-05-2011 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Dass speziell Hunde schwere Krankheiten auf Rinder übertragen, hast wohl überlesen?


tch antwortet um 31-05-2011 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Das Hunde die Nachgeburten gefressen haben Überträger schwerer Kranhkeiten sind.

Wie kommen diese dämlichen Stadthunde an die Nachgeburten?

lg
tch


Moarpeda antwortet um 31-05-2011 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@teilchen

deine aufgezählten tiere sind pflanzenfresser und ihr kot ist harmlos im vergleich zu fleischfressern, befrag einmal die else zu katzenscheiße ;-)
es gibt völker die mit kuhdung häuser verputzen oder heizen,
ich glaube nicht, dass sie es auch mit katzen oder hundescheiße tun würden

deine ausnahme füchse , diese können (neben katzen und hunden) zb. den fuchsbandwurm übertragen,
wenn man diesen erwischt ist stirbt man früher oder später daran.....
....und wer früher stirbt ist länger tod


Hannes117 antwortet um 31-05-2011 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Habe auch Probleme dieser Art, die Leute gehen einfach iteressirt sie nicht ob sie schaden verursachen oder Privatgrund betreten.
Dann wird auch noch "Stöcken" geworfen und wenns der Hund nicht mehr findet im Meterhohen Gras bleibs halt liegen und dann wunderts dich wenn beim Mähen die Holzprigl durch die Gegend fliegen. Manche Leute lassen die Hunde auch laufen wenn ich 2 meter daneben Mit dem Traktor fahre.

Schider und Zäune hab ich schon probiert, aber hilft ja alles nichts, da muss ich beim nächsten mal zum Gewehr greifen oder ganz unabsichtlich solchen Köter mit dem Mähwerk erwischen.


teilchen antwortet um 31-05-2011 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese

@Moarpeda

Marder, Wiesel, Hermelin, Schlangen, Waschbären, Greifvögel, Otter, Dachse, Iltisse, Frettchen, an manchen Orten sogar Luchs und Wolf...
Lauter Fleischfresser, die ihren Kot in der Wiese hinterlassen. Wie konnten die Rinder das nur jahrtausende überleben...



Summsumm antwortet um 01-06-2011 00:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese

Den Köter mit dem Mähwerk erwischen?
Was hastn du in der Brust? Einen Stein?

Also schön langsam find ich schon, hier sind ein paar besondere Herzerln unterwegs.
Unglaublich.
Bei meiner Ehr.


Gewessler antwortet um 01-06-2011 05:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@teilchen: tut mir leid, dass ich schon wieder widersprechen muß aber hier geht die Disskussion um Neospora caninum- wobei der einzige derzeit bekannte Endwirt der HUND ist und nicht die von Dir genannten Tiere. Als Zwischenwirt können auch andere Tiere sowie auch der Hund selber fungieren.
franz


Moarpeda antwortet um 01-06-2011 06:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@teilchen

wußte gar nicht, dass du deinen sechsten job im schönbrunner tiergarten hast ;-))



teilchen antwortet um 01-06-2011 07:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese

Hallo Franz Gewessler,

Danke für Deine Info.
Ich bin zwar keine Hundebesitzerin, aber die Diskussion hier ist so aggressiv, dass ich das hinterfragen musste, was es mit den Hunden auf sich hat.
Mein Eindruck ist, dass es gar nicht mehr um den Hund geht, sondern dass ein fremder Mensch mit seinem Hund auf seinem Grund spazieren geht.
Haben wir es hier denn mit lauter Landlords zu tun, denen die Nutzung der Natur allein vorbehalten ist? Die eigene Abgrenzung der Bauern als eine seltsame und eigenbrötlerische Bevölkerungsgruppe wird immer deutlicher.



Moarpeda antwortet um 01-06-2011 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@teilchen

würdest du es gut finden, wenn ein fremder mensch in deiner wohnung spazieren ginge?

aber darum geht es ja gar nicht sondern, sondern um futterverschmutzung und parasiten


doblero6 antwortet um 01-06-2011 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
hallo TEILCHEN
Bevor ein ein freundlicher Hundebesitzer seine Hund auf fremden landwirtschaftlich genutzten Grund laufen lässt,sollte er das mal zuerst in der Stadt ,auf öffentlichen Parkgrünflächen versuchen,wen er das ohne Anzeige schafft ,kann er es auf einer privaten Fläche z.B. einen Vorgarten einer Villa versuchen,die Besitzer werden das sicher dulden,wie jeder Landwirt auch !
LG Doblero


Summsumm antwortet um 01-06-2011 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese

Wer sich einmal bis zur Stadt Wien vorgewagt hat, wird feststellen, dass in den Parkanlagen - man fasst es nicht - Hunde rumlaufen. An jeder Ecke gibts einen Sackerlspender und Abfallbox, und das funktioniert auch. Weiters kann der interessierte Besucher feststellen, dass Villenvorgärten üblicherweise eingezäunt sind.
Wagt sich nun so ein städtischer Hundebesitzer, als Stadtmensch sowieso von vornherein deppert, (wahrscheinlich so ein Bio - Trottel) ins ländliche Idyll, sollte er, da ja jede Wiese irgendwem gehört, unterscheiden lernen zwischen
Feuchtwiese
Trockenmagerrasen
Fettwiese
Streuostwiese
geförderter Brache
usw.
Erwischt er eine landwirtschaftl. genutzte Fläche, was ja nicht für jeden klar erkenntlich ist, muß er mit allerfreundlichsten Sanktionen von Hund erschiessen, mit Kot eingeschierten Autotüren bis mit Mähwerk drüberfaheren rechnen. Die Bereitschaft, heimische Produkte unserer lieben Landwirte mit so viel Mitgefühl fürs Tier zu kaufen, wird sicher enorm gesteigert.
Wieviel Grips haben Produzenten, die sich in aller Öffentlichkeit so darstellen?


beginner antwortet um 01-06-2011 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Ja das denk ich mir auch. Auf der einen Seite als Kundenorientiert gelten und dann sowas?

Eine Kuh kann auch über eine Wurzel stolpern und sich den Fuß brechen und muss erschossen werden. Sind Wurzeln verboten und werden beseitigt? Heute ist eh alles giftig und alles stirbt davon. Alles sollte man vorher Impfen, damit es von den lauernden Krankheiten nicht befallen wird.

Wieso kann man nicht alles etwas mehr als Naturkreislauf sehen?

Bei mir würden nur Leute Probleme bekommen die das hohe Futter zertreten oder eben Stöcke liegen lassen. Ein Hund der in die Wiese macht, eher weniger ein Problem, denk ich . Aber ich verstehe das wenn man nahe der Stadt wohnt und am WE ganze Hundekollonnen durchziehen...wird aber sicher nicht jeden hier treffen. Viele Landwirte haben einfach wenig Herz und Gefühl für Tiere...ist leider so.


Fallkerbe antwortet um 01-06-2011 13:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@summsumm,
volle zustimmung.



tch antwortet um 01-06-2011 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Hallo Moarpeda

Wohnst Du auf oder unter der Wiese?
Soweit mir bekannt ist wohnen Landwirte in "Wohnungen"

tch


Moarpeda antwortet um 01-06-2011 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@tch

teilchen hatte ein revierproblem angesprochen

lesen!

sinnerfassend!



Hannes117 antwortet um 01-06-2011 16:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@summsumm

Musst ja nicht gleich alles so ernst nehmen, bis ich mitn Mähwerk komm wird der Hund wohl weg laufen :-)
So Herzlos bin ich nicht das ich sowas machen würde, aber es regt mich halt ziehmlich auf das die ihre Haufen in die wiese setzten!


Summsumm antwortet um 01-06-2011 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese

:-) glaub ich Dir eh

aber schreibts nicht so einen Schaas kann ja jeder lesen hier


helmar antwortet um 01-06-2011 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Dem ist nichts hinzuzufügen....
Mfg, Helga


Gewessler antwortet um 01-06-2011 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@teilchen: wie bei so vielem liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte, dass die Landwirte Angst haben vor den Neospora Geschichten ist klar (ist so ziemlich das selbe wie die Toxoplasmose beim Menschen), es kommt zum Abortus und der Hund der dann die Nachgeburt vom Reh, Rind... frißt ist dann Endwirt ohne dass man das erkennt und herkömmliche Wurmmittel wirken hier nicht.
Je nach Gegend sind die Hundebesitzer wirklich eine Plage, genauso wie die Reiter die unverschämt neben dem Reitweg ihren Sport ausüben, die Biker etc. Und nur weil wir sie als Konsumenten haben wollen, müssen wir diese Lümmeln nicht pardonieren. Leider fallen halt diese Leute besonders auf.
In dieser Beziehung kann man sich von den Engländern einiges abschauen, die sind da diszipliniert.


edde antwortet um 01-06-2011 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese

dieses problem mit hundekot war bei uns im oö-zentralraum vor jahren ganz akut-dort konnten die landwirte gebietsweise nimmer gras frisch einfüttern-inzwischen hat sich es insoferne erledigt, denn die rinder sind dort völlig verschwunden.

mfg


Summsumm antwortet um 01-06-2011 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Hallo Karotte,

nein, ich glaube nicht, dass ich ein Problem habe zwischen mein und Dein zu unterscheiden. Wie kommst Du darauf?
Wo verniedliche ich was?
Wenn für jemanden Hunde tatsächlich so ein Problem darstellen - und hier gibts auch nicht wenige, nur sieht man es gelassen - so ist das Problem zu lösen.
Was ich kritisiert habe, ist die geäußerte Wahl der Mittel, die auf Brachialgewalt setzen , und ich der Meinung bin, dass dies weder zielführend und konstruktiv, noch dem Image bäuerlicher Betriebe hierzulande zuträglich und, wie ich meine, auch nicht repräsentativ ist .

Und was das mit irgendwelchen Eisenstagen zu tun hat erschließt sich mir jetzt grad nicht.



Moarpeda antwortet um 01-06-2011 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@summsumm

ich finde die konsumenten sollten auf ihr eigenes image achten.....

....und man sollte den bauern nicht immer wegen allem möglichen ein schlechtes gewissen auf´s auge drücken

es gibt genug von solchen "experten" (auch hier im forum) die das machen

mfg.


Summsumm antwortet um 01-06-2011 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@ gwesseler
Interessante Haltung! Welche Hunde kommen an Nachgeburten? Die der Wochenend - Spazierer?
Wir haben hier drei Reitställe, wo die Bauern gut verdienen, und die mir im vorbeigehen auch auf die Straße sch.. . Macht mir nix, nehm ich gern fürn Kompost.
Allerdings verdichtet sich schon das Gefühl, dass der "Konsument" als notwendiges Übel wahrgenommen wird, der bitte kaufen soll und sich im Übrigen schleichen.
Ich bin übrigens selbständig, muss mich auch mit Kunden rumschlagen, und ein wenig abgehoben kommts mir hier mittlerweile schon vor.


Hannes117 antwortet um 01-06-2011 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
" Wenn für jemanden Hunde tatsächlich so ein Problem darstellen - und hier gibts auch nicht wenige, nur sieht man es gelassen - so ist das Problem zu lösen"

also ich lese aus diesem Satz soviel wie, einfach alles dulden was da manche anstellen und sich nicht weiter darum kümmern!!
Wenn man das so macht werden es immer mehr und irgentwann überrumpeln sie dich damit und du kannst garnichts mehr dagegen machen!
Obwohl wir (ich) nicht in der Nähe von einer "Großstadt" leben aber doch viel Touristen haben kommen die auch noch dazu weil sie solchen blödsinn von den Einheimischen sehen.
Die denken sich wenn die das machen dürfen wir auch den Hund Im Meterhohen Gras umher jagen.
Bin mit Problemen dieser Art auch schon zum Bürgermeister, aber alles was ihn und den Leuten die glauben sie hätten was zum Melden in den Sinn kommt ist das dort noch ein Fussballplatz, hier noch eine Golfanlage, etc. gebaut wird.
Alles nur für die Touristen und der Einheimische und vor allem die Bauern ziehen immer den kürzeren, denn die sollen dann wieder ganz billig den Grund für solche Aktionen hergeben!!!
Aber irgentwann werden die hohen Herren drauf kommen das es ohne Bauern nicht gehn wird, aber dann ist es zu spät.....


Summsumm antwortet um 01-06-2011 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
Hallo Hannes,

nein, so habe ich es nicht gemeint.
Ich wohne in der Nähe von Wien, viele Heurige, Reitställe, Wochend - Auftrieb. Mir geht das am Keks, und die Hundsviecher auch, weil nicht eingezäunt und dauernd ist einer herinnen. Meine Nachbarn machen ihr Geschäft damit, mit den Reitern, und den Leuten, und die haben halt Hunde mit.
Sie wollten es ja so. Es regt sich hier auch niemand über die Hundsviecher auf.
Ich finds halt scheinheilig, wenn man vorher alles tut, damit genau diese Leute kommen, und dann motzen möcht.
Im Übrigen mag ich meine Nachbarn und find Natur genial, und dass niemand einem Tier absichtlich den Haxen abmäht, weiß ich eh.

Entschuldige bitte, wenns falsch rübergekommen ist.


Moarpeda antwortet um 01-06-2011 22:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese
@summsumm

aber natürlich ist der konsument kein notwendiges übel der kaufen soll....

zwingt ihn ja niemand

wie lange kann man ohne essen leben?

14 tage sind für einen harten konsumenten sicher kein auftrag, aber dann wird es langsam kritisch ;-P




Summsumm antwortet um 02-06-2011 00:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hunde in der Wiese

Überheblicher gehts wohl nimmer.




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