150 Jahre Rudolf Steiner

Antworten: 11
Peter06 01-03-2011 11:22 - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner
Rudolf Steiner gilt als Begründer der "Freien Waldorf Schule" und der biologisch dynamischen Landwirtschaft.
Das ist aber nur ein Teil seines umfangreichen Wirkens. Der durchaus zurecht umstrittene Steiner betätigte sich als Architekt, Philosoph, Künstler, Ökonom, Esoteriker usw., sein Werk ist aber auch heute noch präsent und diskussionswürdig......

Meint
Peter



gdo antwortet um 01-03-2011 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner
Wie man aus den zahlreichen Antworten sieht ... Anthroprosopie war/ist wohl nicht mehr zeitgemäß .... paßt nicht mehr in das heutige System wo nur mehr gut ist wer groß ist, die meisten Förderungen einstreift ist und den größten und die meisten Traktoren hat.

Aber der ganzheitliche Ansatz aber wird wieder zu neuer Blüte kommen ... nachdem alle von ihrem hohen Rösser, Traktoren und goldenen Kälbern gefallen sind.


helmar antwortet um 01-03-2011 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner
Siehe "Masern......", ganzheitliche Theorien in der Theorie, warum denn nicht? Aber wenn dann in der parktischen Anwendung dieser Theorien der Teufel los ist, was dann?
Mfg, Helga


gdo antwortet um 01-03-2011 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner
Also das ist ein funktionierender und wunderbarer Hof : http://www.biohof-breitenfurt.at/

Ausserdem ein ganz außerordentlich gscheiter und reizender Besitzer, den ich nicht um seinen Hof beneide - aber um seine Ausgeglichenheit, seinen Charme, sein "über den Dingen stehen" ... nur so ein Beispiel: da wo hier die meisten auszucken und mit Tiraden loslegen würden ... gibt es von diesem besten Falls ein Lächeln, ein wirkliches, kein Aufgesetzes ...

Aber das sind hier ja keine "Werte", das ist nur leeres Geschwätz, das keinen interessiert ... hier geht es um andere viel wichtigere Dinge.

Und wenn wo der Teufel los ist - dann sicherlich nicht auf diesem Hof, wo übrigens auch immer wieder Demeter-Seminare stattfinden ... von daher kenn ich ihn auch.

Den Hof gibt es schon sehr lange, ich denke mal seit Jahrzehnten ...

Also Helmar .. soviel zu Deiner "Lästerei" ... dem Teufel und der Theorie und er Praxis ... aber gscheit reden (um sich selber besser zu hören) ist natürlich leichter wie ein unvoreingenommenes Herangehen an Dinge, zu denen man offensichtlich keinen Zugang hat ... aber dazu sind wir ja da, umzu lernen ... wenn man noch was lernen will ...


helmar antwortet um 02-03-2011 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner
Hallo Gdo.......lernen ja, aber was? Die reinen Lehren? Welche dann, wenn ich fragen darf? "Rein" ist ja im allgemeinen nur das wovon man selber überzeugt ist oder genauer gesagt, irgendwie und wann überzeugt wurde...........und wenn dann die Menschen selber zu denken beginnen wundern sich manche über vieles.
Hier haben schon manche welche früher hier über Themen wie Religion, Esotherik, Homöopathie.........uvm. mit wirklich guten Beiträgen diskutiert haben, das Schreiben in diesem Forum aufgegeben. Vielleicht auch wegen solcher wie ich einer bin oder wegen dir.
Ich hab mir auch schon manchmal gedacht warum eigentlich schreib ich da noch? Die Antwort ist weil man manches ganz einfach nicht umwiedersprochen im Raum stehen lassen will.............
Mfg, Helga
PS welche mit ihrem Namen zu ihrer Meinung steht.....


theres antwortet um 02-03-2011 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit Steiners Büchern nicht klar komme, da scheint mein Geist zu wenig zu sein.
Aber ich helfe von Zeit zu Zeit auf einem Demeterhof mit und hab schon mit den Präparaten und dem Mist mit eigenen Augen gesehen, was da passiert.
So einen mit so vielen Würmern versehenen Mist hab ich noch nie gesehen und auch noch nie so einen Kompost.
Weder der Misthaufen, noch die Würmer werden die Bücher von Steiner gelesen haben,
aber sie haben die Präparate bekommen.
Scheint eben doch zwischen Himmel und uns vieles zu geben, was wir uns nicht erklären können, dass aber eine gewaltige Wirkung hat.
Steiner scheint viel von Goehte gelesen zu haben und der "geheime Rat" scheint da einiges an Wissen gesammelt zu haben, was nicht in der Tageszeitung steht.




mfj antwortet um 02-03-2011 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner


Um Himmels Willen – Peter...ob du da der ökologischen Zunft – hier - einen Gefallen tust ?

Rudolf Steiner ein okkulter Vertreter zwischen hellseherischer Fehldeutung und übergeschnappter Wahrnehmung...ins rechte Licht zu rücken. Au Backe, kann ich da nur sagen.

Rudolf Steiner – ein Stereotyp von Aussagen und Werken, die nur der spekulativen Phantastik zuzuordnen ist, ist mehr als bedenklich.
Dass er nebenbei noch den biologisch dynamischen Landbau gegründet hat – wo heute immer noch „sinnlose“ Beschränkungen gelten , und aufgrund von Aussagen dieses Mannes zurückgehen.

Von seinen „rassistischen Gedankengut, seiner Evolutionsbestimmung der Frau und seiner verrückten christlichen Lehre des „Universellen Lebens“..kann man nur den Kopf schütteln.

Und die vergrabenen Kuhhörner gehen auf seine Erleuchtung zurück.
Da werde ich wohl noch mal was schreiben müssen ;-))





Peter06 antwortet um 02-03-2011 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner
Der Speichelfluss beim Hund des Herrn Iwan Petrowitsch Pawlow und Deine Reaktion, lieber mfj, auf gewisse Schlagworte, ja das kann man auf eine Konditionierung zurückführen, die, zwar nicht zwingend logisch, aber scheinbar einer Zwangshandlung folgen!
Was Dich vom Hund unterscheiden sollte, nämlich die Fähigkeit, ganzheitlich zu denken, also nicht stereotyp auf ein Glockengebimmel zu reagieren, entschuldige, dass lässt Du trotz Deiner zugegeben vorhandenen Intelligenz, eigentlich vermissen.

Rudolf Steiner, seine Philosophie und sein Werk sind durchaus in so manchen Punkten diskussionswürdig, aber ihn einfach auf die Rolle als okkulten Spinner zu reduzieren, das greift bei weitem zu kurz.
Wenn Du Dich nun auf dieser Position versteifst, dann widerspricht das leider Deinem, so glaube ich, doch vorhandenen Intellekt, der es Dir ermöglichen sollte, eine mehrdimensionale, objektivere Betrachtungsweise anzuwenden.

Man kann es durchaus so sehen, dass es ein Privileg der Nachgeborenen ist, sich Rudolf Steiner im Kontext der heutigen Zeit anzunähern, sich quasi die "Rosinen" an klugen Erkenntnissen herauszupicken....
Meint
Peter


mfj antwortet um 02-03-2011 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner


Ich muss dir hier sogar Rechtgeben, Peter.

Wenn Rudolf Steiner ins Spiel kommt, rinnt mir schon etwas frühzeitig der „Geifer...“
Zu verlockend, zu offensichtlich und zu verführerisch ist die Tatsache – dass die ökologische Bewegung mit Ihrem „Gründervater Steiner“ einer „klebrigen Kartenhaus-Architektur“ aufgesessen ist.

Sie hat dann zwar noch irgendwann die Kurve gekratzt, aber wie es halt mit „Grundtendenzen“ so ist – man wird sie nie entgültig los.

Wahrscheinlich hätte ich mich nach meiner Betriebsübernahme auch für die ökologische Bewirtschaftung entschieden...wenn ich nicht bei meiner Entscheidungsfindung auf Rudolf Steiner gestoßen wäre...

Weil da war es dann vorbei: mit seinen Ansichten von „Deutschen Idealismus, einem kommunistischen GesellschaftlichenUnterbau, einem schwärmerischen Wahrheitglauben und zugleich einem klobigen Anarchismus mit lebendigen Zügen...
..Streck und Kotz kann ich da nur sagen...

..Nö Peter, genauso wenig wie man die ordentliche „Beschäftigungspolitik des Dritten Reiches“ in seinem Ursprung entreißen kann, und die Vollbeschäftigung als Gradmesser für eine Ideologie abstibitzen kann, genauso wenig kann ich Punkte von Steiner als „diskussionswürdig“ ausleihen.

Die ökologische Bewegung hat mit Ihrem Gründer Rudolf Steiner – einen schweren Klotz“ am Bein,das Thema ist hier nicht neu...dazu habe ich schon einige Beiträge geschrieben. Theresa, hat mich deswegen hier sogar mal der „Ketzerei“ bezichtigt.

Dass du das nicht neuzeitlicher siehst wundert mich, sonst machst du einen ganz „gefestigten Eindruck“ hier im Forum...

Vielleicht müsste man, auf sein Hinterteil doch öfters das Mondlicht scheinen lasssen – ganz so, wie es Steiner empfiehlt – um zu jenen Erkenntnissen zu kommen...wie er sie hatte !!!






helmar antwortet um 02-03-2011 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner
Hallo Mfj........ja den Mond aufs Hinterteil scheinen lassen nach Steiners Empfehlungen...........kann ich mir vorstellen dass das wenn schon sonst keinen besonderen Sinn ergibt, sehr abhärtend wirken kann. Besonders bei den derzeit herrschenden Temperaturen........
Mfg, Helga


rotfeder antwortet um 02-03-2011 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner
Hallo!
Also ich habe auch versucht, Bücher von Steiner zu lesen, aber mir als Biobauern ist das zu starker Tobak. Das lese ich lieber ein paar Mickymaus-Hefte, und verlasse mich auf meine jahrzentelange Erfahrung als Bauer. In der Biobauernschaft ist der Rudolf Steiner eigentlich nicht sehr bekannt. Ich behaupte mal, 50% der Biobauern haben von Rudolf Steiner noch nie etwas gehört.


helmar antwortet um 03-03-2011 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
150 Jahre Rudolf Steiner
Bei meinem Einführungskurs 1993 haben die beiden Vortragenden verklärt vom Vater des Biolandbaues, Steiner, geschwärmt......
Mfg, Helga


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