Kampf um unsere Bauernhöfe

Antworten: 14
Vierkanter 22-12-2010 11:00 - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
Die Wahlen kommen immer näher und die Bauernvertreter wollen bei den Wählern mit schlagkräftigen Ausdrücken und Slogans punkten...

Das Wahlprogramm des Bauernbundes klingt ja meiner Meinung nach ganz toll und zuversichtlich...."jeder soll Bauer sein können, der Bauer sein will!!!" (oder ähnliches wird ganz groß geschrieben)

Wie überzeugt seit ihr noch von unseren Vertretern??? Also für mich ist es nicht leicht, dass diese Vertretung mich noch überzeugen kann....oder seht ihr da einen Hoffnungschimmer dahinter??

lG Richard



lois43 antwortet um 22-12-2010 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
Wo siehst du Vertreter ich seh nur Veräter und Zertreter


SPINDLER71 antwortet um 22-12-2010 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
genau das sehe ich auch so jetzt wo so viele Betriebe geschlossen haben wollen sie die Bauernhöfe retten das ist doch lächerlich aufsperren wird keiner mehr
unsere Vertretung hat meiner Meinung in allen Belangen versagt



Rocker45 antwortet um 22-12-2010 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
Über die Politik zu jammern ist mittlerweile doch reichlich Langweilig... Kein Politiker wird in der Lage sein den Strukturwandel aufzuhalten, selbst wenn er es wollte!

Das Bauernsterben wird weitergehen und Kleinbetriebe werden Marktnischen finden müssen, oder zugrunde gehen, Große Betriebe werden noch größer werden!

Darüber zu jammern wird auch nicht helfen! Und von unsren Unfähigen Politikern zu erwarten, dass sie uns aus der Sch...e helfen ist wohl etwas zu viel verlangt!


helmar antwortet um 22-12-2010 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
Ein solcher Titel ist genaugenommen, fast schon Themenverfehlung......denn wenn nun so erbittert um Bauerhöfe gekämpft werden soll dann frage ich mich wo eigentlich "zerstörte" oder so ähnliche Bauernhöfe zu finden sind. In meiner Gegend sehr, sehr selten. Wenn aber damit gemeint ist dass manche Bauern die Bewirtschaftung ihrer Höfe beenden, dann möchte ich nur sagen dass diese dann die Zeit dafür haben, ihre Gebäude so zu pflegen, dass meistens die "aufgegebenen" Höfe sehr schöne Höfe sind.
Mfg, Helga
..hat in ein paar Jahren auch jene Zeit zum Gartln, Blumen pflegen, Fassaden streichen uvm...;-)


Restaurator antwortet um 22-12-2010 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
mit 30, 40 oder 50 ha jammern darf's eigentlich net geben.
und die kleinen unter 10ha werden in zukunft sehr wohl wieder eine daseinsberechtigung haben wenn auch nicht im haupterwerb sondern als nebenerwerb, bzw. als zusatz zur pension. es wird nur noch ein weilchen dauern. je mehr leute an der armutsgrenze kratzen, desto wahrscheinlicher wird - ein stück land vorausgesetzt -, dass sie schweinchen, hühner, eier, haserl, a bissl obst, etc. produzieren. da es dort keinen massiven maschinen- und spritzmitteleinsatz geben wird entstehen weitgehend bioprodukte. die abnehmer werden sich im verwandten- und bekanntenkreis finden.
ein gewisses mass an eigenversorgung wird die ohnehin kleinen geldbörsen ebenfalls schonen - schaut's amal auf die einkaufsrechnungen eines monats für eine 4-köpfige familie.
wenn so zusätzlich zum eigenverbrauch pro monat nur 100€ erwirtschaftet werden hat das schon seine daseinsberechtigung. auch im naturalhandel - i gib dir 2 hasen, dafür verputzt du mir die wand - wird wieder verstärkt kommen.
in summe werden die "zwerge" dann eine beachtliche wirtschaftliche leistung erbringen.
wichtig für eine solche dezentralisierte grundversorgung ist eine entsprechende gesetzeslage > man muss hasen- und hühnerställe aufstellen dürfen, einfache weidehütten, etc. von dem her klingt "jeder soll Bauer sein können, der Bauer sein will!!!" sehr vernünftig.
nur ob das gemeint ist kann ich mir kaum vorstellen.


foschei antwortet um 22-12-2010 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
Was vor der Wahl gesagt wurde, gilt meistens nicht mehr nach der Wahl-wie es meistens in der Vergangenheit passiert ist.

Meine Erfahrung dazu.
Mfg Robert


schellniesel antwortet um 22-12-2010 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
@restaurator

Schöner Denkansatz!
leider ist es jetzt und auch in den letzten jahren so gewesen das den kleinen bzw auch den Hobby Betrieben mehr und mehr steine in den weg gelegt wurden!
Beispiele: Hauschlachtung,Verarbeitung
Investitionsförderung nur mit einer Facharbeiterausbiuldung
jetzt eben der Sachkundekurs um Überhaupt noch mit PSM arbeiten zu dürfen.... usw

Mfg schellniesel




tch antwortet um 22-12-2010 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
Hallo Schellniesel

Wäre es fair wenn die großen Schlachter Vorschriften die jeder versteht erfüllen müssen und die kleinen Schlachter nicht?
Darf in "Deiner" Firma jeder ohne Ausbildung alles machen?

lg
tch



schellniesel antwortet um 22-12-2010 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
@tch
Ja ein großer muss immer mit mehr Auflagen/Kontrollen behaftet sein den da ist der schaden im Falle eines Unglücks auch größer!

In meiner Firma darf auch nicht jeder alles machen hast schon recht nur gilt da das gleiche eben nicht!
Oder ist es Verboten die Luft am eigenen Auto zu prüfen?? Ist auch gefährlich wenn man es falsch macht!!!

Mfg schellniesel


biolix antwortet um 22-12-2010 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
Das erinnert mich an die Bauordnung von großen Einkaufszentren in NÖ, als jede größere Stadt schon eines hatte, die Hauptplätze bereits fast ausgestorben waren, machte man eine Änderung in der Bauerordnung und erschwert nun die Genehmigungen von EKZ in Stadtumland.. ;-(

lg biolx


Shalalachi antwortet um 22-12-2010 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
Manchmal sieht man den angerichteten Schaden erst wenns zu spät ist.


biolix antwortet um 22-12-2010 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
na ja nur schade wenn "angebliche Suderer" davor seit Jahrzehnten warnen... ;-(

Darum ists wichtig das Leute imemr wieder ihre Stimmer erheben und sich nicht mundtot machen lassen.. ;-)

lg biolix

p.s. in diesem Sinne, wo sind die Arbeitsplätze zukünftig am Land ?


grasi1 antwortet um 23-12-2010 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
Solange die Pensionisten (die schon in der Überzahl sind) über die aktiven Bauern mit ihrer Stimme die Richtung vorgeben könne, ist eine sinnvolle Vertretung der aktiven Bauern nicht Zielführend!


fliege antwortet um 23-12-2010 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kampf um unsere Bauernhöfe
Hallo

Die Wahlem kommen immer näher nur wen soll man seine Stimme geben,der ganze Bauernstand ist danach aufgestellt willst du eine Fördeung musst du dies und das tun
den freien Bauern gibt es nicht mehr , es sind alles nur Mariontten der Moderne.
Also wen wollt ihr wählen eure Marionettenvertreter,oder einen anderen der bei der wahl grosse Klappe hat und sonst nichts.
Wenn ich mir heute ein Bild mache wieviele Höfe zu Grunde gehen nur weil sie in der moderne nicht mitkommen , obwohl sie brav und fleissig ihre Abgaben ( Krankenkasse, Steurn,etc) leisten frage ich mich: Wo soll das hinführen , Steurn und Abgaben nimmt man gerne entgegen aber sonst haben sie nichts verloren am markt.
Deswegen sage ich : Entweder alle die irgendwie einen Willen haben sollen die Chance auch bekommen, oder wir lassen uns weiter von unseren Bauernverrätern beeinflussen
Danke


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