Agraria 22-12-2010 09:25 - E-Mail an User
Hormonost
Hallo!
Würde mich freuen wenn mir einige Hormonost-Anwender ihre Erfahrungen schildern könnten. Hat den Test jemand dauerhaft in Anwendung? Welche Erfolge habt ihr mit dem Test gehabt bzw. welche Nachteile haben sich ergeben?

Vielen Dank für eure Antworten




050772 antwortet um 22-12-2010 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hormonost
Ich hatte den Hormonost vor einigen Jahren in Anwendung aber würd ihn nicht mehr kaufen, die Färbung ist so schwach, daß man manche Proben nicht genau zuordnen kann, einmal hatte ich eine fehlerhafte Packung bekommen und bin erst nach einigen Kühen draufgekommen, war für mich ein riesen Schaden und die Firma Hormonost ( Dr Arnstatt) war sehr stur und arrogant bei meiner Beschwerde; ich würd sagen es ist ein rausgeworfenes Geld wennst einen kaufst!


Beergbauer antwortet um 23-12-2010 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hormonost
Also ich wende ihn schon einige Jahre an und bin sehr zurfrieden



Agraria antwortet um 24-12-2010 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hormonost
Hallo tooni!

Wie wendest du den Test an, bzw welche Aussagen sind für dich die wichtigsten?

lg


g8129di antwortet um 19-10-2011 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hormonost
Wir verwenden den Progesterontest in Verbindung mit dem angebotenen Testgerät zur exakten Messwertbstimmung (Farbscalenbestimmung) der Fa. Microlab seit ungefähr 1,5 Jahren. Wir haben eigentlich bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Einige Kühe haben wir nur aufgrund des entsprechenden Testergebnisses erfolgreich besamt. Gesamt gesehen haben wir uns damit sicher einigen TA-Kosten für Besamungen bzw. Untersuchungen erspart.
Die Unterstützung bei Anwendungsfragen ist sehr gut. Das Bestellwesen der Probensets über das Internet sehr einfach und sicher.
g8129di





Arnstadt antwortet um 05-11-2011 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hormonost
Zu Anwort von 050772 vom 22-12-2010:
Diese Darstellung entbehrt der Sachlichkeit und ist nicht vollständig. Jedenfalls berichtete hierzu Herr Martin Haneder, Freitzenschlag am 22.03.2007 am Telefon, dass er mit 4-5 Testpackungen Hormonost® bereits einige Jahre erfolgreich gearbeitet hat und nur diese eine Packung schlecht gewesen wäre. Wir hatten einen Bedienungsfehler gefunden, über den ich ihn sachlich aufgeklärt und zwecks künftiger Vermeidung beraten hatte. Ihm ging es jedoch darum, aus einem konstruierten Schaden Kapital zu schlagen. Es war kein echter Schaden, sondern lediglich ein entgangener Nutzen, als ob er ohne Hormonost® die Nichtträchtigkeit von 3-4 Kühen erst später durch eine tierärztliche Trächtigkeitsuntersuchung (TU) entdeckt hätte, wie üblich. Es wird in der Testanleitung mehrfach darauf hingewiesen, auch bei positivem Testergebnis am Tag 21 auf eine spätere TU keinesfalls zu verzichten.
Den durch eigene Schlamperei entgangenen Nutzen in Höhe von 3-400 € sollten wir ihm mit 3-4 Gratispackungen (=4-500 €) entschädigen. Dann würde er weiterhin Werbung für Hormonost® machen. (Leider vergaß er, uns an dem gehabten Vorteil zu beteiligen, der bei einem Kosten-Nutzen-Verhältnis zwischen 1:20 bis 1:40 in seinem konkreten Fall mit 4-5 Testpackungen bei +8.000-20.000 € liegt.) Andernfalls würde er überall, wo er Bauern trifft, z.B. auf Versteigerungen und Versammlungen, Hormonost® schlecht machen, damit es niemand mehr kauft. Diese Empfehlung, Hormonost® nicht mehr zu kaufen, sollte er auf sich beschränken. Geschäftspartner aus Niederösterreich berichten, dass sie sich jedesmal wenn er zu ihnen kommt, freuen, wenn er nichts kauft. Der Herr ist als Dauerreklamierer bekannt.
Zur Qualitätsbeurteilung sollte man auf jemand mit größerem Überblick und besserer Statistik als n=1 hören, z.B. auf Mag. Franz Viehböck, Tierarzt der OÖ Besamungsstation Hohenzell, der zur selben Zeit 2007 berichtete: „Obwohl wir Hormonost® schon seit einigen Jahren an viele Eigenbestandsbesamer aus meinen Kursen weitergegeben haben, hat noch kein einziger angerufen, dass der Test nicht funktionieren würde. So was kenn‘ ich sonst nicht. Bei anderen Produkten gibt es immer mal Reklamationen. Hormonost® ist da schon ein sehr gutes Produkt.“


Simnacher antwortet um 16-11-2011 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hormonost
Hallo,

wir verwenden seit eineinhalb Jahren Hormonost Farmer, mit einem Microlab Meßgerät und einer Microtherme. Diese Ausstattung würde ich jedem Anwender empfehlen da man sonst mit den Ergebnissen nicht so genau arbeiten kann.
Bei jeder Brunst machen wir einen Test, um den optimalen Besamungszeitpunkt zu finden. Hier sehen wir gleich wenn ein Wert nicht unter z.B. 5 ng Progesteron geht, dass die Brunstsymtome auch von einer Zyste sein können. 6 Tage nach der Besamung machen wir einen neuen Test liegen die Werte zwischen 15 und 20 ist alles Ok. Liegt der Wert bei 5,5 oder 7 ng Progesteron war die Besamung nicht erfolgreich und die Kuh wird dem Tierarzt zur Eierstockskontrolle vorgestellt wegen Zystenverdacht. Wir erhalten sehr oft Recht.
Wenn der Wert nach 6 Tagen Ok war machen wir nach 21 Tagen von der gleichen Kuh wieder einen Test. Liegt der Wert bei 2,5 ng auch bei Stillbrunst, wird umgehend nachbesamt. Liegt der Wert bei 25,3 ng Progesteron machen wir nichts weiter und gehen davon aus, dass die Kuh trächtig ist. Dies bestätigt aber der Tierarzt nach einem weiteren Zyklusintervall per Trächtigkeitsuntersuchung.
Nach diesem Raster kommt fast keine Kuh aus und wir sparen uns viel Zeit durch frühzeitige Erkenntnisse.

Viele Grüße

Simnacher


Arnstadt antwortet um 10-12-2011 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hormonost
Herr Michael Simnacher setzt eine sehr neue Anwendungsmöglichkeit der Milchprogesteronbestimmung ein, die ich „Feintuning“ des Besamungstages getauft habe. Das Feintuning wurde von mir aus der Taufe gehoben und umgehend von aufgeschlossenen Landwirten in der Praxis erprobt. Es funktioniert - s.o. Diskussionsbeitrag Simnacher - setzt aber eine relativ genaue, sog. quantitative Meßtechnik auf dem Bauernhof voraus. Diese steht mit Hormonost®-Microlab zur Verfügung (Gerätepreis 548,- €). Andere Progesterontestgeräte, die für den Bauernhof angeboten werden, messen nur halb-quantitativ und besitzen weder die notwendige Meßempfindlichkeit noch die hinreichende Zuverlässigkeit im unteren Progesteronkonzentrations-Bereich, der am schwierigsten zu erfassen ist, zumindest derzeit nicht. Für das "Feintuning zum Finden des optimalen Besamungstages" ist beides erforderlich. Dann ist es eine gute Hilfe, auch Dauerproblemkühe trächtig zu bekommen.


Anzboeck antwortet um 23-12-2011 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hormonost
Hallo!

Ich kann Herrn Simnacher nur zustimmen.
Wir verwenden auch den Microlab Farmertest. Wenn man mit dem Test ein wenig vertraut ist und ein wenig Übung hat, dann funktioniert der Test ausgezeichnet.
379 Tage Zwischenkalbezeit und ein Besamungsindex von 1,3 sprechen für sich.


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