gewichtsbeschränkung 12 tonnen

Antworten: 16
dwoti 04-11-2010 17:13 - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
stell dir vor du stehst mit dem drescher vor einer brücke mit gewichtsbeschränkung 12 tonnen.dein gerät wiegt 18 tonnen...was würdet ihr tun???es gibt keine andere zufahrt....



schnuzlbaer antwortet um 04-11-2010 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
na drüberfahren - oder einen kleineren Drescher kaufen...die zufahrtsproblematik wird immer größer


kraftwerk81 antwortet um 04-11-2010 17:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
die Breite entscheidet - nicht das Gewicht


wernergrabler antwortet um 04-11-2010 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
Hallo!

Oder so wie a Drescherfahrer in Kärnten drüber fahren, hoffen das nix passiert und die Brücke trotzdem einbricht.

Nur gut dass es in diesen Zeiten Geräte wie einen 80 t Autokran gibt. =)

mfg
wgsf


MUKUbauer antwortet um 04-11-2010 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen

Normal muß ein Brücke das 3 fache des Gewicht´s aushalten - von der Statik her so wurde es mir erklärt - blos wer übernimmt den Schaden dann? der Bauer der dich drüber schickt?

ist sicher nicht einfach

mfg


zog88 antwortet um 04-11-2010 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
Das Tragische an der Sache ist das der Autokran beim abfahren nach der Bergung selber einen "walger" über eine aufgeweichte Böschung gemacht hat. Glücklicherweise ist dem Fahrer nichts passiert. Kran Totalschaden.

Jetzt wird's interessant welche Versicherung 1. die Brücke und 2. den Autokran bezahlt.


Interessierter antwortet um 04-11-2010 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
hab mir grad auf ORF Kärnten die Lage angesehen, es wurde am 1.11. gezeigt, der Kran harrt nun der Bergung...


0815 antwortet um 04-11-2010 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
A paar Holzknechtseilwinden werden doch den 80er Kran leicht herauf ziehen können?.........A bissal nachdrehen die Kupplung halt!


179781 antwortet um 04-11-2010 21:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
Eine andere Überlegung:
Der MD mit 18 t hat 12000 l Korntankinhalt, d. h. da gehen noch einmal 9 t Getreide rein also 27 t. Von denen lasten etwa 70 % auf der Antriebsachse das sind dann rund 19 t Achslast.
Auf der Straße, die eine dicke Kiesschicht mit harter Oberfläche hat, lässt der Gesetzgeber aus Vernunftgründen nicht mehr als 10 tl Achslast zu. Die Bauern lassen ein Gefährt mit wesentlich mehr Achslast über die Felder fahren, die eigentlich der Lebensraum für die Pflanzen sein sollen. Und da kommt sich keiner unvernünftig dabei vor? Wissen die nicht, wie Ackerbau funktioniert, oder ist es denen wurscht, wenn sie ihre eigene Lebensgrundlage nachhaltig schädigen?


Gottfried


Hirschfarm antwortet um 04-11-2010 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
Die Argumente sind beim Aufkommen der ersten Traktore auch gefallen. Der Boden würde durch den Lanz Bulldog zerstört. Warum sind die Erträge dann gestiegen und warum ackert keiner mehr mit dem Pferd?
mfg
p.s.: Ob der Gesetzgeber immer vernünftig ist daran habe ich so meine Zweifel.


schellniesel antwortet um 04-11-2010 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
Deshalb gibts an Dreschern ja auch Raubenlaufwerke oder 1200er Reifen....!
Wenn man auf einer Straße wegen der Achslast nicht fahren kann dann schon gar nicht in einem Acker!
Ja die Bodenverdichtungen nehmen immer mehr zu doch denke der Zenit ist Überschritten denn die Reifendimensionen und der gefahrene Luftdruck bzw auch Raubenlaufwerke tragen auch ihren teil dazu bei das dies sich nicht weiter zu verschlimmern!

Zuruck zur Brücke!
Na das wird immer mehr zum Problem denn sehr sehr viele Felder sind bei uns nur sehr schwer mit Dreschern erreichbar! Auch wenn man Mähdrescher lotst muss man immer mehr überlegen wo der noch fahren kann/darf!
Haftung liegt aber immer beim fahrer da ist man der Blöde wenn man sich Übereden lässt! Sagt sich jetzt leicht aber der Druck ist eben enorm und so wird eben riskiert! Glaube ich würde es auch nicht anders machen !

kenne einen der einen NH CR ??? hat und der nicht mal über die Brücke kommt die zu seinem Betrieb führt!
Problem zu schmal deshalb fährt er einfach neben her denn ist nur eine Grabenüberführung ;-))

Mfg schellniesel


Anda936 antwortet um 04-11-2010 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
Also ich kann nur sagen aus eigener Erfahrung, das die Brücken sehr viel mehr aushalten als wie oft oben steht, den oft wollen die nur die Straßen oder Feldwege schonen, den es gibt ja auch Brücken wo eine Gewichtsbeschränkung gilt ausgenommen für Fahrzeuge des Strasendienstes, und die was da eingestürzt ist da kann ich mir schlecht vorstellen das die für 12Tonnen noch genug Sicherheitsreserven gehabt hätte als wie vom Erbauer damals berechnet......


179781 antwortet um 04-11-2010 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
Warum (fast) keiner mehr mit dem Pferd ackert ist leicht erklärt. Warum die Erträge gestiegen sind lässt sich auch erklären.
Es wäre aber interessant, wie es auf einem Acker aussehen würde, wo moderne Sorten und Produktionstechnk nur mit Pferdekraft eingesetzt werden. Ich denke schon, dass da bessere Erträge mit weniger Mitteleinsatz möglich wären.

Wir haben einen Gutsbetrieb in der Nachbarschaft. Die haben heuer auf Feldern, auf denen in den letzten Jahren bei schlechtem Wetter mit dem Holmer die Rübern geerntet wurden sehr schlechten Mais gehabt. Da hat meiner als Biobetrieb deutich besser ausgesehen.
Der Verwalter des Betriebes, der für insgesamt 700 Fläche Acker verantwortlch ist, hat in dem Zusammenhang einmal gemeint, 2 Drescher vom Format eines ehemaligen Dominator 85 wären so schlagkräftig wie ein großer Lexion, brächten aber weniger Bodenbelastung. Das Problem ist aber, dass dieses Verfahren in Summe mehr kostet und dass es schwierig ist genügend gute Fahrer zu kriegen. Wobei sich die Kostenfrage relativiert, wenn man Folgeschäden durch Bodenverdichtung dagegenrechnet.

Wer sich mit Bodenverdichtung eingehend beschäftigt weiss, dass das Problem nicht so sehr an der Oberfläche liegt. Hier kann auch der Lanz Bulldog Schaden anrichten, der lässt sich aber durch gesundes Bodenleben und passende Bodenbearbeitung relativ schnell wieder sanieren. Die Maschinen mit den hohen Achslasten drücken aber auch mit breiter Bereifung oder Raupen in tiefe Schichten, wo sich mit Bodenleben nicht mehr so viel tut. Wenn sich dieser Druck alle Jahre wiederholt, dann hat das ähnliche Wirkung wie eine Rüttelplatte. Die mineralischen Bodenteilchen werden fest ineinander verkeilt. Die Wasserführung und die Durchwurzelung leiden darunter. Die natürliche Ertragsfähigkeit des Bodens leidet nachhaltig darunter, weil sich in tieferen Schichten von selbst nichts mehr erholt. Selbstverständlich kann man das mit dem Einsatz von zusätzlichen Betriebsmitteln wettmachen. Aber das kostet Geld und bringt noch zusätziche Gefahren für den Boden, also eine Spirale die gegen die Landwirtschaft arbeitet.

Gottfried




schellniesel antwortet um 04-11-2010 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
Ja deshalb gibts auch Ackerflächen die Fahrgassen haben die sie alle Jahre nutzen!
Und der Tiefenlocker ist auch schon erfunden! der die Fahrspuren wieder in tiefen lagen wieder durchlüftet
Ja ist alles vermeidbar und kostet auch zusätzlich Geld ist schon richtig! !
Zwei falsch bereifte Dominator 85 machen sicherlich gleich viel hin wie ein richtig bereifter Lexion! Ist alles eine Frage der Technik!
Der mega 218 mit 900er reifen hat bei mir jedanfalls weniger spuren hinterlassen als die alten Dominatoren 86-98!

Aber das schwerste ist heutzutage nicht der Drescher den auch die Traktoren und Anbaugeräte haben ihre masse und das ist schon bald mehr das Problem!

Aber auch da wird entgegengearbeitet Reifendruckregelanlagen sowie Güllefässer mit 4 Achsen!

Es muss nur zum Kaufkriterium werden dann tut sich in Sachen Bodenschonung auch in der LAMA branche was!

Mfg schellniesel



AnimalFarmHipples antwortet um 04-11-2010 23:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
Hängt von der Länge der Brücke ab: Entweder geht sich's mit den Achslasten ohnehin aus oder man legt I-Träger drüber wie bei den Schwertransporten oder leiht sich einen Tieflader aus (gibt ja zB befahrbare Auflieger, wo sich das Plateau auch vorne absetzen läßt).


kurt100 antwortet um 05-11-2010 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
Hallo
Könnte jemand den Link vom Kärntner ORF senden, habe es nicht gefunden
danke


walterst antwortet um 05-11-2010 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
gewichtsbeschränkung 12 tonnen
hoffe, es funzt

http://tvthek.orf.at/programs/70022-Kaernten-heute/episodes/1697135-Kaernten-heute/1697465-Kran-abgestuerzt


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