Lieschkolbenschrotsilage

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bauermartin 14-09-2010 06:28 - E-Mail an User
Lieschkolbenschrotsilage
Hallo!
Wer hat schon Erfahrung mit Lieschkolbenschrotsilage in der Schweinehaltung gemacht?
Die Mykotoxinbelastung sollte angeblich höher sein, da die Lieschen mehr belastet sind!
Wie schaut es mit dem Erntezeitpunkt ( Feuchtigkeit ) aus?
Ist der Schrot nicht zu grob für den Mastbereich?
Mich würde dies interessieren, da die Ernte extrem schnell voran geht und heuer der Mais so unterschiedlich abreift - das würde hier nicht zu einem Problem werden!

Vielen Dank im Voraus!



Getreidemarkt antwortet um 15-09-2010 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lieschkolbenschrotsilage
Hallo Lexionsts!

Bitte spezifische Fragen zum Thema `Schwein´ im Schweineforum stellen. Im allgemeinen Forum geht so eine Frage schnell unter.

Wie du schon vermutet hast, wird die Mykotoxinbelastung bei einer Lieschkolbenschrotsilage (LKS) sicherlich höher sein. Weitaus problematischer sehe ich aber für die Eignung der Lieschkolbensilage in der Schweinemast den sehr hohen Rohfasergehalt und dadurch bedingt den deutlich geringeren Energiegehalt der LKS.

Die bayrische Landesanstalt für Landwirtschaft bietet auf ihrer Homepage eine Broschüre "Futterberechnung für Schweine" an und in dieser ist die Lieschkolbensilage angeführt. Der Energiegehalt bei Trockenmasse der Lieschkolbensilage wird dort mit 10,57 MJ ME (14 % Rohfaser!!!) angegeben, hingegen weist eine klassische Maiskornsilage in der Trockenmasse einen Energiegehalt von 13,5 MJ ME auf.

Schick mir eine E-Mail und ich schick dir die Broschüre der LfL Bayern zu.

LG Michael Bernscherer
bernscherer@landwirt.com


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