"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!

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Else 23-08-2010 11:28 - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
http://diepresse.com/home/spectrum/literatur/588964/index.do

Man beachte den Schlußsatz!

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Tiere sehen dich an

20.08.2010 | 18:24 | Von Wilhelm Hengstler (Die Presse)

Tiere essen bedeute „Krieg“, meinte schon Tolstoi, und Schlachthäuser seien nicht von Schlachtfeldern zu trennen. „Tiere essen“: Jonathan Safran Foers literarisch virtuoses Sachbuch über industrielle Masttierhaltung, Schlachthöfe und Gewinnmaximierung.

Die Welt ist ein dunkler, dunkler Ort.“ Wie die Vorgartenidyllen vonDavid Lynch kaschiert auch der Anblick friedlicher Rinder, gackernder Hühner oder rosiger Ferkel doch nur den reinen Horror – und das gleich milliardenfach. Weltweit stehen 450 Milliarden Nutztiere in Massentierhaltung. Und ein US-Bürger, männlich, Lebenserwartung 77 Jahre, isst durchschnittlich 7,39 Tonnen Fleisch – Frauen etwas weniger.

Aber darf man Tiere essen? Und wenn ja, ist das unumgängliche Schlachten schon eine Art Mord? Und wie viel Qual, denn ganz ohne Qual geht es beim großen Sterben nicht, ist beim Schlachten oder schon vorher bei der Mast erlaubt? Indem er solche Fragen stellt, macht Jonathan Safran Foer das Essen von Fleisch zum Teil des moralischen Systems für jeden Einzelnen.

Das Motiv des Autors, „Tiere essen“ zu schreiben, war die Frage, was er nun seinem kleinen Sohn über das Fleisch erzählen sollte.
Dabei ist der 1975 geborene Foer, durch seine Romane „Alles ist erleuchtet“ und „Extrem laut und unglaublich nah“ bekannt geworden, nicht der Einzige, der sich über das fragwürdige Verhältnis des Menschen zum Tier äußert. J. M. Coetzee, der Nobelpreisträger von 2003, lässt seine „Elizabeth Costello“ im gleichnamigen Buch viel radikaler Stellung beziehen. Foer ist kein eifernder Vegetarier, statt eines Entweder-Oder geht es dem Autor jüdisch-galizischer Herkunft vielmehr darum, beim Leser eine eigene, bewusste Haltung gegenüber dem Genuss von Fleisch zu provozieren. Würden etwa alle US-Amerikaner nur einmal pro Woche Fleisch essen, bedeutete das 200 Millionen geschlachteter Tiere weniger. Und außerdem Abgase von fünf Millionen Lastwagen, die man der Umwelt ersparte. Gerade diese Versöhnlichkeit macht „Tiere essen“ in der Menge des zu diesem Thema bereits Erschienenen einmalig.
Foers Ziel ist nicht ethische Reinheit, sondern: die Welt (vor allem für Tiere) besser zu machen.

Für Foer beginnt das zentrale Problem mit der Anwendung industrieller Produktionsweisen auf die Tierhaltung. 1923 erhält die amerikanische Hausfrau Celia Steele statt 50 Küken irrtümlich 500 geliefert. Sie riskiert, alle 500 aufzuziehen; drei Jahre später hat sie bereits 10.000 Hühner, 1935 sind es 250.000. Für solche Mengen braucht es nicht nur in der Aufzucht und Haltung, sondern auch beim Schlachten Rationalisierung. Die Tiere werden ohne Rücksicht auf ihren Biorhythmus zu vielen Tausenden in Hallen zusammengepfercht, automatisch gefüttert, ihre Schnäbel werden gekürzt. Foer zitiert Tolstoi, demzufolge Schlachthäuser nichtvon Schlachtfeldern zu trennen sind und Tiere essen „Krieg“ bedeutet. Gegenwärtig trifft diese Kriegsmetapher vor allem auf den Fischfang zu. Die Ozeane werden 2048 geleert sein, wenn die „Überfischung“ mittels Radar, Echolot, mit Dynamit gefüllter Harpunen – vieles davon stammt aus den modernen Waffenkammern – anhält.
Indem Nutztiere auf Kostenfaktoren im Gewinnschöpfungsprozess reduziert werden, verlieren sie jeden Anspruch auf ihre Kreatürlichkeit. Zwischen 1935 und 1995 stieg das Durchschnittsgewicht eines Masthuhns um 65 Prozent, der Futterbedarf sank um 57 Prozent. Drei von vier Hühnern haben Schwierigkeiten beim Gehen. Praktisch alle Hühner sind mit dem Bakterium E.coli infiziert (im Supermarkt noch 39 bis 75 Prozent), acht Prozent haben Salmonellen.

Allen technischen Fortschritten zum Trotz bleibt es immer noch schwierig, widerspenstige Tiere dem präzis getimten Ablauf eines Schlachthofes anzupassen. Die Berichte über die unterbezahlten, überforderten Schlächter sind ähnlich beklemmend wie jene über Rinder, die lebendig gehäutet und zerteilt werden.

Am meisten freilich bedrückt Foers Schilderung, wie alternative Züchter vergeblich nach kleineren, nachgerade „menschlicheren“ Schlachthöfen suchen.
Foer hat einen neben seiner thematischen Brisanz literarisch bemerkenswerten Text geschrieben. Virtuos verwendet er unterschiedliche literarische Genres für seine immense Informationsmenge. In „Geschichten“ beginnt der Autor mit Erinnerungen an die Fleischmahlzeiten bei seiner Großmutter und seiner Verantwortung für den eigenen Sohn. In „Wörter“ erklärt er in lexikalischer Form Begriffe und Schlagwörter, wobei er Widersprüche und Unsinnigkeiten ironisch aufdeckt.
„Verstecken/Suchen“ schließlich handelt von seinen heimlichen Expeditionen in die künstlich beleuchteten Hades-Hallen der Mastviehhaltung. Die emphatische Sachlichkeit, mit der Foer das Scheinleben der geschundenen Tiere beschreibt, gehört zu den eindrucksvollsten Abschnitten seines Buches.
Fast avantgardistisch wirken dagegen die fünf Seiten des Abschnitts „Einfluss/Sprachlosigkeit“, dessen 21.000 Buchstaben die Zahl der Tiere angibt, die für die Ernährung eines jeden US-Amerikaners sterben. Niemals denunziert Foer die Fleischproduzenten, mit denen er spricht; er lässt sie im Gegenteil mittels (fiktiver) Rollenprosa ihre Strategien erläutern, die sehr oft fremdbestimmt durch die großen Fleischkonzerne sind.

Foers Werk erinnert mich an Hemingways Stierkampfbuch „Tod am Nachmittag“. Bei aller Gegensätzlichkeit des Themas (und der Autoren) drücken beide Bücher den gleichen Respekt für das individuelle Leben und Sterben von Tieren aus: einen Respekt, der mit technischer Rationalität unvereinbar ist. Pendant dieser technischen ist eine ökonomische Rationalität, deren alles dominierende Gewinnmaximierung durch scheinbar niedrige Verbraucherpreise legitimiert wird. Aber jeder Burger um 50 Cent, schreibt Foer, zieht Umweltkosten in der Höhe von 200 Dollar nach sich. Nach manchen Quellen ist die Fleischproduktion für 18 Prozent der Erderwärmung ursächlich, andere Quellen beziffern diesen Anteil deutlich höher. Foer führt die ungeheuren Mengen Gülle (Jauchepest) an, die ganze Flüsse vergiften, die gesundheitlichen Schäden der Anrainer von Schweinemastbetrieben und eine generelle Anfälligkeit durch den Verzehr der mit Antibiotika vollgestopften Tiere.

Foers „Tiere essen“ hat durch seine Faktenmenge alle Eigenschaften eines Standardwerks. Darüber hinaus weist das Buch auf aktuelle Entwicklungen in benachbarten Feldern hin. Wissenschaftlich wird die Grenze zwischen Tier und Mensch als immer durchlässiger gesehen. Und neben dem Tierschutz und der Diskussion von Tierrechten wächst das Interesse der Philosophie am Tier „als anderes“. Es entwickelt sich ein weiter gefasster „Prozess der Zivilisation“ (Norbert Elias), der sich nicht nur auf Tischsitten bezieht, sondern auch auf das, was man isst. Foer schreibt, dass 18Prozent der US-Studenten Vegetarier sind – eine Zahl, die jene der katholischen Studenten übersteigt. Und die Zahl der Veganer, die nicht nur auf Fleisch (Vegetarier), sondern auf Tierprodukte (Milch, Käse, Eier) überhaupt verzichten, ist im Steigen begriffen. Da nimmt es nicht wunder, dass Vertreter der Fleischindustrie die Vegetarier öfters als Terroristen bezeichnen. ■
("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2010)

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Weiterlesen HIER:

http://diepresse.com/home/leben/mode/589136/index.do?from=simarchiv

Jonathan Safran Foer: Böses Fleisch
21.08.2010 | 18:16 | von MARKUS HUBER (Die Presse)
Spätestens seit sich das deutsche Feuilleton mit Genuss auf Jonathan Safran Foers "Tiere essen" stürzt, ist klar: Vegetarier sind die besseren Menschen. Bloß: Wie lange?
.............................
...................................



mfj antwortet um 23-08-2010 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!


Ja, mein Gott Else..

..hat Dich das "Sommerloch" auch erreicht.

Ein Link hätte auch genügt.
Wie erfüllend muss es sein - Texte zu kopieren...schreib Du was, dann sehen wir ob Du Dir Mühe gibst, zu diesem Thema was zu sagen....

Jonathan Safran Foer ein amerikanischer Jude - der den Holocaust auf den "Schauplätzen des Lebens" wiedersucht.
Leider hat als Schriftsteller nicht den nötigen Schreibwitz, und in dem er "moralisiert" hat er sich als Autor in die Ecke gestellt.

Darum ist das Fazit eindeutig: ...aufgrund seiner Ersterfolge ist er übergeschnappt...







sisu antwortet um 23-08-2010 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
else bitte jetzt nicht persönlich nehmen:
Aber ich hasse Vegetarier die essen meinem Essen das essen weg.
Vegetarier bedeutet auf indianisch zu faul zum jagen.


Felix05 antwortet um 23-08-2010 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Grüß dich Else,

hab`schon gedacht, du bist in Pension gegangen oder im Urlaub versumpft...

... und kopieren heißt auf forumianisch zu faul zum schreiben.

Gute Nacht, Lutz!


Restaurator antwortet um 23-08-2010 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
auf die gefahr hin das ich mich wiederhol:
biologisch gesehen ist etwas ein lebewesen wenn's
1. einen stoffwechsel hat
2. über reizbarkeit verfügt und sich
3. vermehrt.
also leben auch vegetarier vom töten von lebewesen, bloss töten sie nicht so nahstehende.
vegetarier sind wie kannibalen die nur ausländer fressen ;-)


Mick antwortet um 24-08-2010 00:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@ Restaurator

Danke für die Erlärung und vor allem für den letzten Satz, den muss ich mir merken! :))))))


sturmi antwortet um 24-08-2010 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Na da soll wieder mal ein Sommerloch gefüllt werden! Das Thema ist wie geschaffen für den nächsten Hype nach Slowfood und Loha-Bewegung.
Die urbane gebildetere Mittelschicht, wie z.b. "unser" Teilchen könnte darauf anspringen. ;-)
Diese Hype bzw. Trend kommt wie so viel "Mist" aus den USA.
Ganz persönlich wäre es mir geradezu recht (weltweit) die verpflichtende Biolandwirtschaft einzuführen, so wie´s unsere Grünen fordern. Damit die Bevölkerung aufwacht und wieder mal das Hungergefühl kennenlernt anstatt tagtäglich Lebensmittel wegzuwerfen!
MfG Sturmi



helmar antwortet um 24-08-2010 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Gewöhn deine Katzen an Nudeln, Reis und Sojasauce, und dann redn ma weiter..........Solange Haustiere wie eben Katzen, Hunde und ähnliche gehalten werden, in deren Speiseplan nun auch "fleischliches" enthalten sein muss, damit diese nicht durch mangelerscheinungen krank werden und eingehen, sind solche Überlegungen, ja was denn?
Fragt Helga


Else antwortet um 24-08-2010 15:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Frau Helga fragt.

Liebe Frau Helga, Du verfehlst wieder einmal das Thema.

Aber gut, ein paar Takte zu Eurem Lieblingsthema Katzen:

Setze Dich bitte dafür ein, daß Deine Standeskollegen und -kolleginnen es sich leisten wollen, ihre Katzen kastrieren zu lassen.
Sie bringen sie zwar nach wie vor in großer Zahl um, damit sie die Tierheime entlasten. Doch das reicht nicht.

Katzen, welche dem Tod durch Bauernhand entgehen, landen in Tierheimen - oft über den Umweg des Ausgesetztwerdens in einem Karton, auf einem Feld ... Oder sie werden direkt oder über Inserate in Zeitungen Internet, oder auch über Bauernforen Privatpersonen aufgedrängt.
Personen, welche aus einer Laune heraus oder notgedrungen ein Tier zu sich nehmen, sind meist keine verwantwortungsvollen Tierhalter.

Also bitte: schränkt die Katzenproduktion ein!
Ihr seid verpflichtet, Eure Katzen kastrieren zu lassen.

Es ist ein Unsinn, die städtischen Wohnungen mit "Notfalls"katzen zu füllen, und dann den Haltern vorzuwerfen, daß sie ihren Tieren Fleisch zum Fressen geben.

Alle drei meiner Tiere sind Bauernkatzen, welche - wären sie mir nicht "zugefallen" - umgebracht worden oder elendig zugrunde gegangen wären.

Übrigens: Frau Helga, ich dachte, Katzen fressen Mäuse!
Du solltest also vorschlagen, daß vermehrt Mäuse gezüchtet werden - als artgerechtes Katzenfutter. Anstatt die alte Leier anzustimmen.

So, das wärs, ich habe viel Arbeit.

Lest das Buch "Tiere essen". Dann können wir weiter reden.

PS:
Solange Bauern mit größter Selbstverständlichkeit den Katzennachwuchs umbringen, warten sie vergeblich auf Solidarität aus der Verbraucherschaft.





helmar antwortet um 24-08-2010 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Liebe Else.......und du bist dir zu 100% sicher dass wirklich nur Bauern ihre Katzen nicht kastrieren lassen und den Katzennachwuchs generell umbringen?
Meine Katzen sind kastriert, und auch auf etlichen Höfen in der Nachbarschaft ist es so. Ein Nachbar hat auch seine Hündin kastrieren lassen, für knapp 300,-- Euro. Das nur so nebenbei.....
Und auf dein Verständnis, liebe Else, als Verbraucherin, kann ich gaaaaanz locker verzichten.
Mit trotzdem freundlichen Grüssen,Helga
PS ...und nochwas: ich schreib hier mit meinem vollen Namen, und auch einige andere User verstecken sich nicht. Wie schaut es da mit den "aufgeklärten Konsumenten" aus? Traun die sich nur mit einem Nick hinter ihrer Meinung stehen?


Moarpeda antwortet um 24-08-2010 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@helga

hoffen wir, dass die else angegurtet ist, bei den kurven die sie kratzt.

@else

gesetzt der fall, du bist ein schweinchen (nimm es bitte nicht persönlich)
was wäre dir lieber

a. nicht auf der welt zu sein ?
b. beim sturmi im temperierten stall mit sicherem futter versorgt, mit artgerechter gesellschaft und schlussendlich ohne es mitzukriegen abzutreten?

adäquat dazu auf dich als menschen umgelegt

a. nicht auf der welt zu sein ?
b. eine zimmer, kuchl, kabinet-wohnung und bis zur pension hackeln und dann tod umfallen ?

natürlich gibt es die alternative, wie ich meine tiere halte und wie ich meine freiheit lebe, aber der großteil der schweine und menschen kennt es ohnehin nicht anderes.

.......und diese kurze aufflackern an bewußtsein, welches wir leben nennen, wir lieben es,
vergönn es auch den schweinen und dem anderem getier.






Rocker45 antwortet um 24-08-2010 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
O mein Gott wie klischeebehaftet ist denn der Bauernstand wenn angenommen wird, dass wir unsre katzen halten wie vor 100 jahren?! Auf meinem hof sind 5 von 6 Katzen sterilisiert bzw. kastriert und ich habe in meinem Leben noch keine Katze getötet und habe dies auch nicht vor!

Bitte beleidigen sie nicht gleich alle Bauern nur weil sie ein paar Katzen füttern müssen. Ich sage auch nicht, dass alle Polizisten Mörder sind nur weil einer einen Verbrecher erschiesst!


teilchen antwortet um 24-08-2010 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!

@helmar

Ad Anonymität vs. Namen bekanntgeben
Es ist normal, dass Menschen in Foren anonym sein wollen, da bist Du eher die Ausnahme.
Du hast Dich nun einmal entschlossen, Deine Identität bekanntzugeben, darfst das jetzt aber nicht automatisch von anderen verlangen.

Es ist ein bisschen wie in die gemischte Sauna gehen. Man kann, muss aber nicht, und man darf es schon gar nicht als Selbstverständlichkeit von anderen erwarten.



Pinz antwortet um 24-08-2010 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Ja,teilchen da muss ich dir recht geben-schöner vergleich.Man kann es aber auch so sehen wenn ich was schreibe sollte man dazu stehen und da würd sich so einiges erübrigen.

gruss pinz


teilchen antwortet um 24-08-2010 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!

Ich habe über das Buch "Tiere essen" im Profil gelesen.
Im Interview sagt der Autor Foer, dass er die Landwirtschaft in Österreich mit einem höheren Anteil extensiver Tierhaltung sinnvoller findet als in Deutschland oder den USA mit der industriellen Massentierhaltung.
- Letztere kommt bei ihm sehr schlecht weg.

Interessant finde ich seine Hinführung, wie wir Menschen überhaupt zu Fleischessern geworden sind, und dass Fleischessen meist mit einem sozialen Ereignis verbunden ist.
Jedes religiöse Fest würde mit einem Fleischgericht begangen, alleine das zeigte den rituellen Charakter von Fleisch.
Wir Menschen hätten durch die Jagd unsere Sinne geschärft, die wir sonst nicht in dem Maß entwickelt hätten, und das Zubereiten am Feuer seien die Ursprünge sozialer Zusammenkünfte und Kommunikation gewesen.

Andererseits fordert er einen maßvollen Umgang mit Fleisch und Fisch, das tägliche Fleischgericht braucht es einfach nicht.
Dem kann ich nur voll zustimmen.
Wir sind keine Jäger und Nomaden mehr, die tagelang laufen müssen, und eine so energiereiche Nahrung brauchen würden.



AnimalFarmHipples antwortet um 24-08-2010 23:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Es ist meiner Meinung nach einerseits eine Frage der Empathie, also: Wie gehe ich mit einem anderen Lebewesen um, das mir nicht unähnlich ist und das anzunehmend denselben Lebenswillen hat wie ich ? Kant auch für Tiere sozusagen.

Andererseits auch eine philosophische Frage, also: Wenn der Mensch schon als Krone der Schöpfung über der Natur stehen möchte, wieso gibt er dann nicht archaische Verhaltensweisen wie das Töten von Tieren zu bloßen Genußzwecken (weil ja nicht mehr überlebensnotwendig) auf und redet sich gerade hier auf die "Natur" aus, die uns eben als Mischköstler designt habe ? Schließlich leben wir ja auch nicht mehr in Höhlen und fliegen sogar zum Mond.

Praktisch gesehen ist Veganismus ausgesprochen hart, auch wenn es inzwischen bereits Sojamilch, Lab-Ersatz aus Brennesseln und täuschend echt schmeckenden Fleischersatz gibt, sogar schon beim Hofer. Mir trotzdem zu hart.
Und Vegetarismus ist eigentlich inkonsequent, denn wer Milch und Käse konsumiert, nimmt auch die Kälbermast in Kauf; die Ausrede, daß Fisch ja sowas von unterentwickelt ist, ist zwar argumentativ richtig, vergeht einem aber spätestens, wenn man ihm beim Ersticken zuschaut; tierische Produkte wie Leder, Gelatine udgl. sind kaum wegzudenken.
Hunde fressen zwar auch Tofu, aber Katzen würden lieber verhungern; Mäuse in der Futterkammer sind ärgerlich und zugleich aber auch süß.
Und last but not least sind wir gerade am Land von Menschen umgeben, die den ebenso archaischen wie aber auch komfortablen Kreislauf am Leben halten und davon leben.

Trotzdem: Die Nachfrage bestimmt den Markt und der Trend geht eindeutig in Richtung fleischlos. Vor 20 Jahren waren Vegetarier und Homosexuelle Außenseiter; heute haben wir die eingetragene Partnerschaft und jedes Restaurant bietet mindestens auch etwas Vegetarisches an.
Die Erzeugerseite wird sich à la longue wohl an die Nachfrage anpassen müssen.
(Katzen werden wohl irgendwann aussterben und die Mäuse übernehmen dann die Macht ...).

Ganz persönlich glaube ich, daß die Welt eine bessere wird, je weniger das Töten von Tieren als selbstverständlich gilt (s. Kant für Tiere).
In einer Folge von Sarah Wieners Kochserie mit Kindern mußten diese beim Schlachten von Kaninchen dabei sein; die meisten haben den Hasenbraten dann nicht runtergebracht und werden wohl auch nie wieder Hasen essen.
Ich fände es gut, wenn Schulklassen Ausflüge in Schlachthöfe unternehmen würden; die Wahrheit muß zumutbar sein.

Menschsein ist halt nun einmal nicht einfach,muß es aber auch nicht sein.


biolix antwortet um 24-08-2010 23:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
DANKE !!

Ein vernünftiger Beitrag in diesem threat... und der Satz dem stimme ich voll zu:

"Ganz persönlich glaube ich, daß die Welt eine bessere wird, je weniger das Töten von Tieren als selbstverständlich gilt (s. Kant für Tiere)."


schönen abend und besonders an else, denn es ist oft schwer mit gutem Beipiel die Welt verändern zu wollen, und animalfarm schreibt es auch, vergetarier sein ist nicht immer leicht.....

lg biolix


AnimalFarmHipples antwortet um 25-08-2010 01:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Ich kann mich übrigens mit Frau Elses obigem Beitrag weder inhaltlich und noch viel weniger vom Tonfall her identifizieren.
Mit Vorurteilen, pauschalen Verunglimpfungen und absurden Thesen (Mäuse als natürliches Katzenfutter züchten = Zurücklehnen und Zuschauen, wie sich die Sklaven in der Arena zerfleischen ?) wird die Welt ganz sicher nicht verändert, zumindest nicht zum Besseren (siehe dazu auch den Parallelthread zum Thema "Integration").


iderfdes antwortet um 25-08-2010 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Nicht nur die Presse, auch in der "Kleinen Zeitung" war ein Bericht dazu zu lesen. Interessannt für mich waren darin Aussagen, wonach "Tiere auf der Wiese in Österreich die Ausnahme" seien, Kühe "bis zu 6000 Liter Milch im Jahr" geben würden und deshalb zweimal am Tag gemolken werden, "um den Milchfluss anzuregen". der Bewegungsraum für Tiere in Anbindehaltung reiche nur zum Aufstehen und Hinlegen und diese Tiere wären an "zumindest 295 Tagen im Jahr angebunden".

Die Antwort auf meineAnfrage, warum denn der Artikel so einseitig negativ und mit so vielen falschen Behauptungen gespickt sei, war interessannt: Also bei der Anbindehaltung gab er zu, dass er sich geirrt hat: Die Tiere würden nur "mindestens 275 Tage im Jahr angebunden", das errechnet er, indem er von den gesamten Tagen im Jahr die gesetzlichen Freilauftage abzieht. Dass es eigentlich "maximal 275 Tage" heißen müsste, ist ihm noch nicht aufgefallen, deshalb hab ich ihn darauf hingewiesen. Sehr interessannt für mich war aber, dass er als Hauptquelle die Landwirtschaftskammer angegeben hat. Auf deren Seite findet sich nämlich eine Stellungnahme des Kammerobmanns, wo er sich über den angesprochenen Bericht beschwert. Um zu sehen, wer jetzt wen anlügt, hab ich mal bei der Kammer nachgefragt, ob sie wirklich Daten darüber hat, dass 80 Prozent der Kühe in Österreich niemals auf die Weide kommen, wie in betreffenden Artikel behauptet.
Bin selber schon gespannt.

Über natürliche Haltung lässt sich streiten, aber wahrscheinlich würd kein Rind, das vom Frühjahr bis zum Spätherbst auf der Weide ist, lieber Katze bei der Else sein....


Icebreaker antwortet um 25-08-2010 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Hallo iderfdes,

Na das ist ja interessant. Bin auch schon mehr als gespannt, auf eine etwaiige Antwort Seitens der LWK.
Und als Katze bei Else ist es bestimmt nicht so schlecht.
Immerhin würde man da wohl "zu Tode geliebt" werden ... ;-)


mfg Ice


Else antwortet um 01-09-2010 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@ AFH

Mir gefallen Deine Beiträge sehr gut!

Ich kann aber gut verstehen, daß Dich mein obiger Beitrag "überfordert". Diesen Beitrag kann nur jemand verstehen, der ihn in Zusammenhang mit meinen bis weit zurückreichenden Beiträgen und Reaktionen von vielen "aufgeschlossenen" Usern setzt.
Mein Tonfall ist meistens dem des Senders angepasst.

Das Katzenumbringen ist nun mal usus und es hat mit Sitte und Moral zu tun.
Da gehts nicht um Vorurteile meinerseits, sondern um die Realität.

Wenn Du zu den Ausnahmen zählst, spricht das für Dich.

Das mit dem Mäuse züchten habe ich natürlich nicht ernst gemeint. Solange die Schlachtabfälle recht lukrativ verwertet werden (müssen) ...
Buchtipp zum Thema: "Katzen würden Mäuse kaufen".

Nein, ich möchte keine weiteren Arenen, in denen sich Geschöpfe zerfleischen. Es genügen die vorhandenen Einrichtungen und Schlachthöfe ...

Jedoch wird man nachdenken und darüber schreiben dürfen wie zB der Buchautor, damit sich - vielleicht langsam - etwas verändert.






walterst antwortet um 01-09-2010 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@iderfdes

Die Berichte in der Kleinen zum Fleischthema waren ausgesprochen schwach. Da durften mal jene Redakteure ran, die nicht viel draussen sind in der Wirklichlichkeit und die anderen hatten wohl Urlaub.


AnimalFarmHipples antwortet um 01-09-2010 22:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@ Else :

Ich kann absolut nicht bestätigen, daß Kätzchen-Ersäufen heute noch Usus wäre; früher mag das mal so gewesen sein, damals war aber das Sterilisieren noch nicht so verbreitet, es gab noch nicht so viele Kleintierpraktiker unter den Tierärzten (die Anatomie der Katze wurde an der VetMedUni Wien erst ab 1991 unterrichtet, als Prof. König, ein Katzenanatom, Rektor wurde) und Sterilisieren war sehr teuer.

Hörtipp zum Thema :
Axel Corti, Der Schalldämpfer (4CD-Box Edition ORF), Track 1 auf CD 4 ("klapp-klapp" macht die Katzenklappe, Katze bringt Maus nach Hause, will die Beute der Nacht mit dem Menschen teilen, für ihren Beitrag zum Unterhalt gelobt werden; aber Mensch sagt "pfui, sowas macht ein braves Katzi nicht", nimmt mit spitzen Fingern die Maus am Schwanz und läßt sie im Mülleimer verschwinden; Epilog: In Österreich werden jährlich 100.000e Tonnen Katzenfutterdosen produziert - und die Fabriken für die Katzenfutterdosen befinden sich fest in der Hand von Mäusen ...)


Moarpeda antwortet um 02-09-2010 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@AnimalFarmHipples

"@ Else : Ich kann absolut nicht bestätigen, daß Kätzchen-Ersäufen heute noch Usus wäre..."

lass doch der else ihre katzenmördertheorie, du nimmst ihr einen wichtigen grund um bauern zu hassen.


Else antwortet um 02-09-2010 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@ AFH,

Du kannst "absolut nicht bestätigen, daß Kätzchen-Ersäufen heute noch Usus wäre ...".

Das glaube ich Dir sogar. Die gängige Praxis ist nämlich nicht mehr Ersäufen sondern Erschlagen, "an die Wand picken", und bei Vorhandensein eines Schießgewehrs: Jungkatzen in einen Sack stecken und solange drauf schießen, bis sich nix mehr rührt.

Alles Eigenberichte von Bauern und deren Anverwandten.
Ich habe als am Land Aufgewachsene und Ab-Hof-Konsument regelmäßig Kontakt auch zu Bauern und weiß daher nicht nur deshalb, wovon ich rede.

Das Thema "Katzenumbringen" ist zumindest in Oberösterreich selbst der Landesregierung mehr als bekannt.

Es wird entweder umgebracht, oder eine für die Umgebung unerträgliche unbegrenzte Vermehrung und Verwahrlosung der Tiere zugelassen.

Selbstverständlich gibt es auch einige fortschrittliche Bauern, welche ihre Katzentiere kastrieren lassen.

Informiere Dich bei Tierschutzorganisationen, Tierheimen und der für dieses Thema zuständigen Behörde - nicht beim Bauernbund ;-) -, hilf einige Zeit ehrenamtlich in einem Tierheim, dann wirst Du wirklich wissen, wie es "heute" ist.
Auch am Wirtshaustisch äußern sich die "Täter" recht offen.

Du kannst auch hier im Forum nachlesen, daß der Unwille zur Katzenkastration nicht allein auf die Kosten zurückzuführen ist.

Übrigens finde ich das Thema „Katzenumbringen“ nicht so lustig.

Daß die tonangebenden User hier mich aufs Katzen-Thema reduzieren, ist auf das von Dir beschriebene Tourette-Syndrom, unter welchem sie zu leiden haben, zurückzuführen.




sturmi antwortet um 02-09-2010 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
"Selbstverständlich gibt es auch einige fortschrittliche Bauern, welche ihre Katzentiere kastrieren lassen."
@else
Danke für´s (unfreiwillige) Kompliment! :-P
MfG Sturmi


helmar antwortet um 02-09-2010 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
In meiner Gegend trifft man inzwischen eher selten junge Katzen an, sowohl in Privathaushalten, als auch auf Bauernhöfen...........einem Bekannten ist eine trächtige Katze zugelaufen, sie hat 5 Junge bekommen, und er hat Fotos mit Telefonnummer in den diversen Supermärkten ausgehängt und die Katzen hatten schneller neue Besitzer als er es erwartet hat.........und die Katze wurde kastriert.
Mfg, Helga


mfj antwortet um 02-09-2010 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!

Ja Else, da haste Dich jetzt endgültig im „Schnurrhaarfanatismus“ verrannt.
Mit den erzwungenen Argumenten punkteste höchstens noch bei „Katzen-Sabine....“

Die falsch verstandene Tierliebe von Dir, ließe sich als naive Sentimentalität abtun, wenn sie wenigsten dem Naturschutz dienen würde.
Doch sie tut es nicht, denn beim artgerechten Tierschutz gilt: "Gut Meinen" ist oftmals das Gegenteil von "gut Machen".

Wenn man Katzenhalter heute betrachtet, unterscheiden sie sich nicht von irgendwelchen anderen Haustiersäuge-Halter, die von Natur aus weder nachhaltig noch sinnvoll hinter jeder Haustüre gehalten werden können.

Das Gro, und nehmen wir mal die wenigen Katzen von den paar Bauernhöfen und stehengebliebenen Nahrungsverarbeitungsbetrieben aus, die sie zweckdienlich halten können und wollen, sind längst in diesem Milliarden-Geschäft von Langeweile, Schmusepelz, Unterhaltung und künstlichem Tiermarkt-Attraktion gelandet.

Damit eine emotional geführte "Tierheil" Debatte heraufzuzwingen wirkt wie eine Notbremse ohne Berechtigung.

Vernünftige artgerechte und nachhaltige Tierhaltung kann nur dann erzielt werden, wenn die Menschen ihren Lebensunterhalt damit verdienen können."

Längst haben Katzen für Ihren eigentlichen Job eine unliebsame Konkurrenz bekommen.
Dieses Problem mit kapitalistischen Mitteln – um es mal zynisch zu sagen – bekämpfen zu wollen , widerspricht dem öko-imperialistischen Naturschutz.

Weil ein Leitsatz der unantastbaren Tierzunft bleibt:
"Naturschützer sollten die Nutzung der Natur nicht verhindern, sondern fördern."

Entsprechen Eure „narzisstischen Kastrationslager diesem Gedanken ?





Else antwortet um 04-09-2010 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Also zuerst einmal herzlichen Dank für Deine (pseudo)wissenschaftliche Betrachtung des Themas Katzenumbringen durch Bauernhand.

Hast Du - abgesehen vom Spaßfaktor, der Dir Deine Worte zu diesem Thema entringen läßt - wohlwollende Bereitschaft, zur Realität Stellung zu nehmen?
Dann beantworte folgende Fragen:

* Ist es rechtens und ethisch vertretbar, daß der Bauer den unerwünschten Katzennachwuchs erschlägt, erschießt bzw. erschießen läßt (trotz Tötungsverbot lt. TSchG)?

* Ist es rechtens und ethisch vertretbar, daß der Bauer seine Katzen sich unbegrenzt vermehren läßt, sie im Krankheits- oder Verletzungsfall nicht durch einen Tierarzt versorgen läßt?

* Ist es rechtens und ehtisch vertretbar, daß er im Vergleich zu Nicht-Bauern eine Sonderstellung betreffend Kastrationspflicht für (auch Bauern)Katzen beansprucht?

* Ist es aus Deiner Sicht vertretbar, daß die Folgen dieser Zustände - verursacht durch obig beschriebenes bäuerliches Verhalten - durch Tsch-Vereine und private Freiwillige tragen?

* Was soll Deiner wissenschaftlichen Meinung nach mit dem (Katzen)-Überschuß geschehen? >>> Verrecken/Verhungern lassen, Erschießen, Erschlagen ...

PS: vorgestern wurde gerade ein Jäger auf einen Bauernhof gerufen, um die überzähligen Jung-katzen zu erschießen. Ein Junges hatte sich versteckt und überlebte wie die Katzen-Mutter. Die wurden - dank gnädiger Zustimmung der Bauersleut ins Tierheim bzw. auf einen Pflegeplatz gebracht.
Es sind noch genug Katzentiere auf diesem Bauernhof ...
Und die ganze Chose geht weiter.
Fortschrittlicher Landwirt - aber wie vor 50 Jahren.

Einerseits Besamung der Kühe durch den TA, andererseits mittelalterliches Verhalten bei Tieren, welche nicht "gegessen" werden und daher keinen Wert haben.

Armes Bauernvolk!
Ich plädiere für mehr EU-Förderung zum Zwecke einer zeitgemäßen Populationskontrolle (= Kastration) für die notleidende Bauernschaft! Äh, ich meine die Katzen.





tristan antwortet um 04-09-2010 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@else
Habe eine Frage, weil ihr gerade wieder beim Katzen-Thema seid:
Bis zu welchem Alter kann eine Katze trächtig werden? Meine , vor über zehn Jahren zugelaufene Katze bekommt seit einigen Jahren die Pille. Kann ich damit jetzt altersbedingt aufhören oder können Katzen ewig Nachwuchs bekommen ?
Danke Tristan


Else antwortet um 04-09-2010 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
servus tristan,

möchtest scherzen mit mit mir? Ist mir gerade nicht danach zumute.
Du hast doch bestimmt schon auch Deinen Haus(Tier)arzt gefragt?

Ernstgemeinte (Katzen)Fragen schick mir bitte per PN.

LG
Deine Dich schätzende Else


+++++++++++++++++

zum Thema Tiere siehe auch >>>> http://www.youtube.com/watch?v=enh0CMRrLHM


Moarpeda antwortet um 04-09-2010 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@else

"Als Psychose bezeichnet man eine schwere psychische Störung, die mit einem zeitweiligen weitgehenden Verlust des Realitätsbezugs einhergeht."

bei dir lautet die diagnose: KATZENPSYCHOSE !


Icebreaker antwortet um 04-09-2010 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Hallo Moarpeda,

wüsste ich es nicht besser, tät ich jetzt glauben tun, du bist unser Sturmradl oder sein Zwillingsbruder.
Nichts für Ungut, aber hast auch du dich auf die Else eingeschossen?
(Verbissen wäre wohl trefflicher, hört sich etwas NEGAtiv an ;-)

Und sag mir jetzt ja nichts gegen Nega ;-)


mfg Ice


Moarpeda antwortet um 04-09-2010 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@ice

eingeschossen ?
scheine ein schlechter schütze zu sein, meine argumente haben sie noch nie berührt ;-))

muss jetzt noch schnell einige katzen erschlagen und gehe dann ruhigen gewissens schlafen.

lg. peda


Else antwortet um 05-09-2010 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Der liebe arme MP schließt zu oft von sich auf andere.
Das gehört vermutlich zum Krankheitsbild seiner Universalpsychose. Und wenn solchana Patzienten ihre MedikamEnte nicht regelmäßig nehmen, sehen sie in den anderen immer sich selber.
Ich trage IHM aber nix nach, weil mich können nur geistig gesunde Menschen beleidigen.

Es is hoid a so: die oan san drent und die ondan herent.

+++++++++++++++++++++++
Zum Thema selbst:
"Österreich ist ein Halal-Zukunftsmarkt"
Trotz der Diskussion um die NÖM-"Süt" setzen sich Produkte nach islamischem Recht langsam auch bei uns durch.
http://kurier.at/nachrichten/2029098.php?mobil
++++++++++++++++++++++

Wie werden die eingefleischten bäuerlichen Auslendahassa wie der MP sich verhalten? Werden sie sagen, nein ich verkaufe meine Ware nicht an Menschen islamischen Glaubens?
Wie läßt sich das über die Molkereien und Schlachthofe steuern?


Moarpeda antwortet um 05-09-2010 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@kamelse

na klar ist österreichein zukunftsmarkt für produkte nach islamischen recht, weil in wenigen jahrzehnten sind wir eine minderheit und die wirtschaft ist eine hure.....

....und darauf freut sich die eingefleischt inlandahasserin kamelse schon heute.




Moarpeda antwortet um 05-09-2010 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@else

hätte noch eine fachliche frage kastration betreffend.

wenn du einen alter perserkater hättest, würdest du diesen auch noch kastrieren lassen oder kann der ohnehin nix mehr anstellen ?


Restaurator antwortet um 05-09-2010 23:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
in 50 jahr wird in moarpeda sein hof da al-moro-petro führ'n und im fortschrittlichen landwirt drüber wettern, warum die nöm (heisst dann "nur für österreichische muslimInnen") für die paar ureinwohner links unten ganz klein "milch" auf die packerl schreibt.


Moarpeda antwortet um 05-09-2010 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@Restaurator

....aber gaaaaanz klein geschrieben, mit der lupe lesbar, für die letzten ungläubigen christenhunde.

....und der else ihre zimmer-kuchl-kabinetwohnung wird bis zur decke mit katzenskeletten angefüllt sein und dazu noch ihres und das vom perserkater.



Else antwortet um 11-09-2010 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!

Ich erhalte jedenfalls keine Steuergelder fürs Wohnen und die Tierhaltung.
Alles, was ich habe, habe ich mir erarbeitet.
Nichts geerbt, erfördert oder dergleichen ...

Betr. "Christenhunde":
Euer Glaube eint auch Euch. Egal, ob Bio oder nicht, Großbauer oder kleinBauer, permakulturell oder nicht, AFH oder Moorbäda,
Gnadenhofbetreiber oder Fast-Tierarzt und Anwalt usw. -
und das ist doch schön!







MF7600 antwortet um 11-09-2010 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
was hast du gearbeitet?!
bist du in pension?!


Fidelio antwortet um 11-09-2010 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Hallo !

Ich kenne jemanden der nur ein Fleisch ißt, wo er ganz sicher ist, das es denn Tieren vorher gut gegangen ist sprich artgerechte Tierhaltung viel Auslauf, möglichst schonende Schlachtung.
Leider ist den meisten Leuten wichtiger das das Fleisch billig ist, da ist es egal von wo es herkommt.
Außerdem sehen die meisten im Produkt Fleisch die Tiere nicht mehr. Es ist eben Fleisch und kein Lebewesen was dafür geopfert wurde.
In unserer Wohlstandsgesellschaft wird es immer mehr zu einer Massentierhaltung, weil immer weniger Leute immer mehr Tiere halten und da geht es nicht anders.
Als ich noch in die Landwirtschaftliche Fachschule ging hatten wir das Fach Tierproduktion.
Der Begriff Tierproduktion hat mich immer gestört er sagt ja eigentlich auch alles.
Aber wenn man es genau nimmt, ist die Natur auch grausam, fressen und gefressen werden, auch die Tiere die von einem Löwen gerissen werden leiden Todesangst.
Man soll halt so wie früher nicht jeden Tag Fleisch essen, der Sonntagsbraten darf schon sein und schauen wie die Tiere vorher gehalten wurden.
Mfg. Fidelio


Else antwortet um 11-09-2010 16:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Es spräche für Dich, zuerst einmal meine Fragen zu beantworten.

Aber: ja, ich bin in Pension. Bin bald 62 J. Habe keinen Bauernhof im 40 ha Vollerwerb, den ich mit einer Invaliditätsrente querfinanziere.

Was habe ich gearbeitet?
Mit dieser Was-Frage kann ich wenig anfangen.
Jedenfalls habe ich ab meinem 15 Lj. gearbeitet. "Gerlernt" habe ich zeitlebens nebenbei.
Geerbt hab ich nix.
Ich brauche für mich nicht mehr als 50 m². Zu zweit mit drei Katzen (WEgwerfprodukte ab Bauernhof) 90 m².
Alles ohne Förderung.

Zufrieden?


Else antwortet um 11-09-2010 16:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
" ist die Natur auch grausam, fressen und gefressen werden, auch die Tiere die von einem Löwen gerissen werden leiden Todesangst."

Fidelio,
ich stimme Deinem Beitrag größtenteils zu.
Jedoch kann man die Verhältnisse in der Wildnis mit denen in der Nutztierhaltung nicht vergleichen.
Tiere, welche an den Menschen gewöhnt sind und diesen "vertrauen", leiden beim "Gefressenwerden" anders als jene in der Wildnis.
Ich nehme mir jetzt nicht die Zeit, die wissenschaftlichen Erkenntnise dazu herauszusuchen. Vielleicht könnte das AFH tun.
Ich habe jedenfalls darüber gelesen.




MF7600 antwortet um 11-09-2010 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
ooooh war die frage zu schwierig??
was hast du gearbeitet??
welchen beruf hast du ausgeübt??
warte auf eine antwort!!!!!!


MF7600 antwortet um 11-09-2010 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
huahhhaha
hast du schon mal gesehen wie ein komodowaran,löwe eisbär,... jagd?!
und vergleiche dann mit einem modernen schlachthof!!!
schau mal auf youtube!!
dann sag mir welch ein tier mehr leidet bis es tot ist!


Else antwortet um 11-09-2010 16:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Je mehr Rufzeichen, desto geringer das Echo.

Wie alt bist Du eigentlich, daß schon soviel ferngesehen hast?


MF7600 antwortet um 11-09-2010 16:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
biiiiiitte antworten!!!!!!!!!!!


MF7600 antwortet um 11-09-2010 16:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
29


Else antwortet um 11-09-2010 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
29 Jahre !? ...
da erübrigt sich meine AW.




MF7600 antwortet um 11-09-2010 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
welchen beruf hast du ausgeübt?!
etwas zum schämen?!


helmar antwortet um 11-09-2010 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Gibt es denn Berufe wofür man sich schämen muss?.....;)
Mfg, Helga


Else antwortet um 11-09-2010 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Du junga Bua, ich habe verschiedene Berufe ausgeübt.
Wieviele hast du denn ausgeübt? Bist an den Unis herumgelungert und dann an den elterlichen Hof zurückgekehrt?

Da kann ich nur lachen. So ist das Leben - eben - oder auch nicht.

Deine Frage "etwas zum schämen" wär eigentlich etwas für den Tierarzt und Antwalt AFH :-)))


MF7600 antwortet um 11-09-2010 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
ojehojeh wo bleibt deine antwort?

trau mich wetten ich hab schon mehr geleistet als du!!!
kann dir morgen deine weiteren fragen beantworten!!


Else antwortet um 11-09-2010 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Falls es Dich beruhigt: Nimm einfach an, ich habe die Scheißheisln geputzt, die Du und Deinesgleichen genutzt :-)))

Und sonst: frag den Inder!


Else antwortet um 11-09-2010 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
MF,

bist a liaba bleda Bua :-))) und hast (Dir) sicher mehr geleistet als ich. Gearbeitet habe ich mit Sicherheit mehr als Du. Und mir wurde nix geschenkt auf Kosten anderer (Steuerzahler).



Pinz antwortet um 11-09-2010 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Na, na else nicht so streng mit den jungen, wilden.

gruss pinz


MF7600 antwortet um 12-09-2010 01:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
huahuahua
alte scheppan mit ihren lustigen aus der luft gegriffenen behauptungen und verschrobenen gedanken!!
wenns nicht mehr weiterwissen könnens richtig ungut werden!! ;-)))))
eine antwort deinerseits fehlt noch immer!!!!!!!!
oh entschuldigung, hab vergessen dass nur du antworten mit nachdruck fordern darfst!!


helmar antwortet um 12-09-2010 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Auweh.......sich mit Else anlegen ist recht einfach.....man braucht nur nicht ihrer Meinung zu sein, und wird sofort, weil blöd, von der Else dann so richtig "geliebt".........so wie ich auch.
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 12-09-2010 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@MF
Bei der Else müssen wir ein bisserl hinter die Tierschützerfassade blicken. Das heranwachsen bei wertkonservativen und traditionellen Mühlviertler Bauern hat ihr einfühlsames Gemüt geprägt. Deshalb ihre Linksliberale und Inländerfeindliche Einstellung die jedoch zu sozialer Isolation führte. Eigentlich müsste uns Else dankbar sein weil wir ihr soviel Aufmerksamkeit schenken! Mit dem trollen in Internet-Foren kommt Sie sich wichtig vor und überschreitet regelmäßig die Wahrnehmungsgrenze ihres Seins.
MfG Sturmi




Moarpeda antwortet um 12-09-2010 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@helga

".sich mit Else anlegen ist recht einfach.....man braucht nur nicht ihrer Meinung zu sein, und wird sofort, weil blöd, von der Else dann so richtig "geliebt".....



...und so ergibt sich für diese gute, dass in diesem forum ausschließlich blöde (bleampln) unterwegs sind....

so wie ich auch.





Else antwortet um 12-09-2010 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Mei, jetza habts mi aufblattlt, ich trau mich gar nicht mehr ins Forum :-(((

Ich liebe Bauern, aber nur ganz bestimmte, eben MEINE!

Schönen Sonntag.


MF7600 antwortet um 12-09-2010 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
wie wärs mit einer antwort?
oder hat die liebe else ihr leben lang von steuergeldern gelebt???


Else antwortet um 12-09-2010 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
mei, war des a schena tog heid!

welche Antwort auf wos moast denn?

Ja, ich habe von Steuergeldern gelebt: Ich war Klofrau!!!
Ich glaub ja doch, daß die Leit die paar zent fürs heislgeh versteuert haben ...

Ups, ich hab a Glasl zvü Schücha trunga vom Standlmarkt "Steirisch anbandeln" :-))) hick ... hick ...


MF7600 antwortet um 12-09-2010 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
welchen beruf du ausgeübt hast!!
und seit wann du in pension bist!


Else antwortet um 12-09-2010 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Beruf: Pensionist (ab Geburt)
Nebenberuf: Klofrau


MF7600 antwortet um 12-09-2010 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
seeeehr reife antwort für eine 62 jährige!!!
frage nochmal: was hast du beruflich gemacht? seit wann bist in pension?


Moarpeda antwortet um 12-09-2010 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@MF7600

bemüh dich nicht weiter, von der else wirst du nie eine sinnvolle antwort erhalten, sondern maximal eine rotzige.

was wir jetzt mit sicherheit wissen, sie hält sich neben katzen auch EIGENE bauern, sozusagen leibeigene ;-))

...und für die pferde kämpft sie nur deshalb, weil als nächste die katzen zum verzehr dran wären....






Else antwortet um 12-09-2010 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!

Ich glaub, ich bin mindestens so lange in Pnesion wie der Moorbäda odr so.
Beurf hab ich doch schon geahnt.

Und reif wollte ich sowieso nie werden. Daher gibs a ka reife Andword.

Schuld is der schiache Schücha vom gestrign Anbladn Versuch ...

;-)))




MF7600 antwortet um 12-09-2010 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
hahaha :-)))))
diese else,....
erfolglose zum glück kinderlose alkoholikerin die es in ihrem leben zu nichts gebracht hat als eine kleine wohnung mit ein paar katzen, probiert jetzt des bauernsekkieren!
aber ich will jetzt nicht noch auf einem liegenden herumtrampeln.


mfj antwortet um 13-09-2010 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!


Liebe Else, lieber Peter...

ich will mich ja nicht in Euer „gegenseitiges Necken“ im Forum einmischen, da Ihr beide schon im „reifen Alter der Weisheit“ seid, es geht mir aber die weitere Sinnhaltigkeit ab.
Wahrscheinlich wünscht sich so mancher Betrachter auch mal einen Schlussstrich.
Man könnte es ja dem Sprichwort nachahmen: ....der Klügere gibt nach ;-)


Und - es ist nicht einfach - Tage und Wochenlang gute und sinnhaftige Argumente zu finden.
Ich denke darum, solange wir Menschen leben - werden wir nach der Wahrheit rufen und nach Antworten suchen.
Wenn wir nicht mehr suchen, geht es mit uns zu Ende.
Also, gibt es nicht nur eine Antwort, ein Richtung, eine Erfüllung – wo auch immer sie stehen mag. Leben ist Suchen, egal zu welcher Sachlage.

Bei Euch beiden stelle ich etwas anderes fest.
Ihr habt für Eure Suche nach dem Lebensglück, den Irrweg der Sucht eingeschlagen.
Jeder auf seine Weise.

Und Sucht macht Stress. Und Stress lässt einen so blind werden – dass man gar nichts mehr findet, nicht mal mehr Argumente.
Und da nützt dann auch der Hl. Antonius nichts mehr, oder wie der jeweilige Suchtpatron oder Schabernackverein auch heißen mag, wo man sich anlehnen möchte.

Und wißt Ihr, wo das endet ?

Es endet in einer unstillbaren Sehn-Sucht. Und verbissene Menschen wirken richtig „unattraktiv“ - auch im schreiben...

Könnt Ihr das nachvollziehen ?






Moarpeda antwortet um 13-09-2010 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
@mfj

so krass würde ich das nicht sehen, traue mich zu wetten, dass manchen das kabarettprogramm gefällt.

oder sollten wir das feld wieder den "ich hab den besseren traktor" kabarettisten überlassen ?

der klügere gibt nach hat schon seine berechtigung, aber wenn man das sprichwort umdreht, bekommt man als ergebniss: der/die unkluge obsiegt






Else antwortet um 23-09-2010 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
"Könnt Ihr das nachvollziehen ?"

Nein, Herr Professor, ich nicht.


sturmi antwortet um 26-09-2010 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
sorry, falscher Threat.....




tristan antwortet um 26-09-2010 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
sturmi, schön langsam mach ich mir echt sorgen um dich, bzw. deinen Gemütszustand.........


Moarpeda antwortet um 26-09-2010 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!

an und für sich find ich es ja gut, wenn menschen wandlungsfähig sind,
auch wenn sie die welt retten wollen,
solange sie nicht sektiererisch den rest der menschheit abwerten,
welcher noch nicht die allerhöchsten stufen asketischer reinheit erklommen haben


Übers Kocha redma von unserer lieben else im fadinger forum.

Heute habe ich ein tolles Truthahn-Rezept wiedergefunden.

Ich habe vor vielen Jahren mit einer Freundin einen aus ihren Beständen stammenden Puter zubereitet nach unserem Geheimrezept.
Wie das geht, habe ich damals schriftlich festgehalten:

Truthahn in Whisky

Man kaufe einen Truthahn von fünf Kilo für sechs Personen und eine Flasche Whisky. Dazu nehme man Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen.

Truthahn mit Speckstreifen belegen, schnüren, salzen, pfeffern und ein wenig Olivenöl dazugeben.
Backrohr auf Stufe 7 zehn Minuten vorheizen.

Sich ein Glas Whisky einschenken.
Anschließend den Truthahn auf einem Bratblech in den Ofen schieben.
Nun schenke man sich zwei schnelle Gläser Whisky ein und trinke diese.
Den Thermostat nach 20 Minuten auf 8 stellen, damit es ihn richtig drannimmt.

Man schenke sich zwei weitere Gläser Whisky ein.

Nach einer alben dunde öffnen, wenden und den Braten überwachen. Die Fiskiflasche ergreiff un sich eins hinter die Binde kippen.
Nach einer weiteren alben dunde bis zum ofen lässig hinschländern und die Trute rumwenden.

Darauf achten sisch an der verdammten Ofendüre nischt die Hand su ferbrenenn.
Sisch weitere fünf oder sex Wisklässer sisch odr so.

Die Drude wärend dreis Schtunden raten un sich alle swansig Piluten beissen. Wenn mögli. Zum Trd kriechen un den Offen aus dem Viech ziehen. Nomal einen Schluggehnigen und wieder versuchen das Biest rauszzugriegen.

Den Trut vom Boden auflesen, mit einem Tuch abdriggnen un auf ein Bladde hinrichten. Paas uff, das du nich uu d’schnurre gheisch, weggen dem Fedd auf dem bläden Bradblech. Wenn sisch droschdem nich vermeiden läsd, fersuchn sich wieder aufsurichden. Ein wenig schlafen.

Am nächsten Tag den Truthahn mit Mayonnaise kalt essen. Selbstverständlich, nachdem man das ganze Bordell vom Vorabend aufgeräumt hat.



....hat sicher besser geschmeckt als gebratener tofu ;-))



Else antwortet um 26-09-2010 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!

Das gefällt Dir MP, gell?

Besser als ein derber Witz am Stammtisch!






Moarpeda antwortet um 26-09-2010 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
ja gefällt mir, pass auf, dass du in der kurve (kratzend) nicht rausfliegst ;- P


sturmi antwortet um 27-09-2010 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
"Tiere essen" - die PRESSE traut sich was!
Guten Morgen Thomas!
Na dann schau mal vorbei wennst da solche Sorgen machst! ;-)
MfG Sturmi
PS: Achja, grüß ma den Bruckwirt recht schön.



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