Fusion Tirolmilch- Berglandmilch

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silverhans 06-07-2010 10:40 - E-Mail an User
Fusion Tirolmilch- Berglandmilch
Ich bitte alle ehemaligen Landfrisch und sonstigen von der Berglandmilch übernommenen Bauern hier Ihre Meinung kundzutun wie es Ihnen jetzt geht. Ist wirklich alles besser geworden? Ich bin persönlich der Meinung, dass es besser wäre Tirol Milch Bauern gehen mit der NÖM zusammen um in Österreich in etwa 2 gleich grosse Blöcke zu erhalten. Wie es auf den diversen Veranstaltungen der Tirol Milch geheissen hat, dass Berglandmilch durch und durch Genossenschafter sind, daben bei mir alle Alarmglocken geläutet, denn hier zählt dann nur die Genossenschaft und nichts mehr der einzelne Bauer. Freue mich auf zahlreiche Teilnahme.




BSE1 antwortet um 06-07-2010 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fusion Tirolmilch- Berglandmilch
bist wohl von allen "Socken"?
Bei der AG NÖM zählt nur die Dividende an die Eigentümer, den einzelnen Bauern gibts da gar nicht mehr!
Und Eigentümer ist mal Raiffeisen - die machen sichs dann schon aus, wie viel Milchgeld es gerade noch sein muss, damit nicht zuviele "abhauen".

Wenn die Tiroler zur NÖM kommen, ja dann gute Nacht


Christoph38 antwortet um 06-07-2010 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fusion Tirolmilch- Berglandmilch
Ob jetzt die Genossenschaft ihren Eigentümern den Gewinn vorenthält und mit Fehlinvestitionen in den Sand setzt, bis schliesslich ein Partner den Betrieb übernimmt oder ob Raiffeisen direkt den Gewinn abschöpft, macht keinen wesentlichen Unterschied.

In beiden Fällen haben die Bauern nichts davon.
Schuster bleib bei deinem Leisten heisst das Sprichwort, drum darf sich der Bauer auf seine Rolle als billiger Rohstofflieferant beschränken.
Wäre ja nicht auszudenken, wenn die Bauern Dividenden abkassieren und dadurch leichtfertig ihren Ruf beim Konsumenten aufs Spiel setzen.


050772 antwortet um 06-07-2010 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fusion Tirolmilch- Berglandmilch
mir als Berglandlieferant wärs auch lieber wenn die Tiroler zur Möm gehen, das Geld das uns der Berglandmilchvorstand in den letzten Jahren vorenthalten hat würde jetzt dazu genommen um den Tirolern die Schulden zu bezahlen weil die Tiroler Bauern in den letzten Jahren nicht fähig waren ordentlich zu wirtschaften und an ihre Bauern mehr ausbezahlt haben als die Manager und Funkionäre für sie erwirtschaftet haben!
Fazit: "Der Osten muß Arbeiten, der bequeme Westen hält die Hand auf"


bali antwortet um 06-07-2010 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fusion Tirolmilch- Berglandmilch
Naja, eins ist klar, die Bergland Geschäftsführung fährt über alle drüber und wer nicht mit zieht muß eben gehen. Egal ob Arbeiter, Angestellter oder Lieferant


joholt antwortet um 06-07-2010 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fusion Tirolmilch- Berglandmilch
Mei wenns die bergland kriagt nochand soll er sich der Bugatti kafn das er schnell amol aufa kimt ins scheinheilige lond tirol.
mfg


hanslinecker antwortet um 06-07-2010 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fusion Tirolmilch- Berglandmilch
Hallo Kollege, sind seit Anfang Lieferant der Berglandmilch, haben sehr viel Geld investiert, wurden beschimpft von anderen Milchlieferanten, viele sind abgewandert zu Milchliefergemeinschaften, aber keiner!!! wurde gekündigt von der BLM, alle haben dies selber gemacht. Viele wollen wieder zurück in die BLM,aber wir nehmen keinen mehr auf, wir verbliebenen Lieferanten haben die BLM von ca 37% Eigenkapital anfangs auf jetzt
62% gebracht mit unserem niedrigen Milchpreis, wir haben die Zeche bezahlt!!! Genommen werden nur Betriebe ,die einen Markt mitbringen siehe Landfrisch, wenn ihr Tiroler die
Möglichkeit habt anzudocken,dann überseht dies nicht !! Besseres kann euch Milchbauern
nicht passieren. Wir sind eine reine zu 100% Bauernmolkerei,wir brauchen keine Aktionäre, wir haben tüchtige Bauern und Bäurinnen in den Vorständen und Aufsichtsräten und sehr sehr gute Geschäftsführung. Wir Milchlieferanten sind stolz auf unsere Produkte und vor allem auf UNSERE Berglandmilch !!!! Liebe Grüße aus O.Ö. nach Tirol


helmar antwortet um 07-07-2010 07:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fusion Tirolmilch- Berglandmilch
Hallo Hanslinecker....das waren jetzt klare Worte, und diese werden wohl sehr oft anderswo auch zutreffen. Es hat vor mehreren Jahren, als es MOGROS in NÖ noch gab, den Fall gegeben dass eine Molkereigenossenschaft wegen nicht mehr lohnender Milchmenge und zu weit weg, die Abholung in einer Gemeinde eingestellt hat. Ansonsten wurde, soviel ich weiss, auch in meiner Gegend niemand gekündigt. Gewechselt, weil z.T. Vorteile gesehen wurden, haben Bauern nach 1995 immer wieder, so auch in einigen Berglandgrenzgebieten in NÖ.
Was aber vor einem Jahr los gewesen ist, als eine Handelskette auf einmal die Molkerei gewechselt hat(eine private) ist ja hier im Forum auch ein grosses Thema gewesen. Auch dieses Jahr haben Genossenschaften Lieferanten durch Austritt verloren. Und zwar durch freiwilligen........und ich finde es durchaus in Ordnung, dass jene welche von selber gegangen sind, aus welchen Gründen auch immer, draussen bleiben. Rosinen raus klauben, und dann weiterziehen, wird zwar gern von der Bibel der wirklich top seienden Bauern gern propagiert, aber der dies in seinen Artikeln schreibende wird eher selten selber Milch erzeugen und verkaufen.
Mfg, Helga


joholt antwortet um 02-08-2010 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fusion Tirolmilch- Berglandmilch
Mal schaun was herauskommt wenn sich die Politik einmischt.

www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Überblick/Wirtschaft/WirtschaftTirol/1070294-6/heißes-match-um-die-tirol-milch.csp


walterst antwortet um 04-08-2010 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fusion Tirolmilch- Berglandmilch
und schon gehts wieder weiter:

Tirol Milch: Bergland buhlt, Steixner nur für Kooperation

Während Berglandmilch-Boss Josef Braunshofer bei Tirols Bauern für ein Zusammengehen wirbt, macht LR Anton Steixner klar, dass er keine Fusion will.


Fusion, Zusammenarbeit oder Kooperation? Das Gerangel um die Tiroler Molkereigenossenschaft wird heftiger.Foto: Böhm

Von Nina Werlberger

Innsbruck – Das Duell um die Tirol Milch spitzt sich zu: Die niederösterreichische NÖM AG und die Berglandmilch mit der Zentrale in Wels greifen offensiv nach der Tiroler Molkereigenossenschaft. Am Mittwoch reiste Berglandmilch-Chef Josef Braunshofer gemeinsam mit Tirol-Milch-Obmann Stefan Lindner quer durch Tirol und versuchte, die Bauern von einem Zusammengehen zu überzeugen.

Braunshofer traf dabei auf Bezirksfunktionäre der Landwirtschaftskammer, mit der heimischen Politspitze sei gestern nicht gesprochen worden. „Es wurden Standpunkte, Ängste und Befindlichkeiten diskutiert. Die Stimmung war absolut offen“, sagte Braunshofer der TT.

Die brennendsten Fragen der Bauern hätten unter anderem das Thema der Milchanlieferung betroffen. Auch was mit der heimischen Milch passiere, wenn die Tirol Milch mit Bergland als der Nummer 1 am Markt zusammengehen würde, sei diskutiert worden. „Wir haben ein gemeinsames Interesse: den Milchpreis für die Bauern“, sagte Braunshofer.

Landesrat Anton Steixner ließ indes durchblicken, dass er wenig von einer Fusion hält (bei Bergland will man dieses Wort nicht in den Mund nehmen, es gehe um eine Zusammenarbeit). „Mir ist eine Kooperation zum Beispiel mit der NÖM lieber als die Variante mit der Berglandmilch“, sagte Steixner. TT-Informationen zufolge will die NÖM den Tirolern ein Kooperationsangebot machen. Auch über eine mögliche Zusammenarbeit mit Südtirol soll intensiv nachgedacht werden.

Braunshofer erklärte, er habe vor drei Wochen mit Steixner gesprochen. „Seine Aussagen habe ich nicht zu kommentieren“, erklärte er am Mittwoch.

Gerüchte, wonach Vertreter der Tirol Milch gestern auch bei der NÖM vorgesprochen hätten, bestätigte der in­terimistische Tirol-Milch-Obmann Lindner nicht. „Ich war mit Herrn Braunshofer in Tirol unterwegs.“ Derzeit würden mehrere Optionen geprüft, übernächste Woche sollen die in Auftrag gegebenen Gutachten für die Tirol-Milch-Zukunft vorliegen. „Die Wege sind offen. Wir werden auch Kooperationen prüfen“, sagte Lindner.


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