200 ha im Nebenerwerb

Antworten: 49
179781 19-06-2010 16:07 - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
In der Fachpresse und auch hier im Forum tauchen manchmal Berichte von Betrieben auf, die z. B. 200 ha Ackerbau oder 60 Milchkühe im Nebenerwerb erledigen.

Was soll man davon halten, diese Leute:
a) sind so tüchtig, an denen soll man sich ein Beispiel nehmen.
b) können nicht wirtschaften, weil sie trotz der Betriebsgröße noch von auswärts Geld verdienen
müssen.
c)sind so gierig, dass sie nicht genug kriegen können, sie nützen sogar noch das Sozialsystem aus, weil sie Arbeiten am Hof von unbezahlten Pensionisten erledigen lassen.

Gottfried


tiroler antwortet um 19-06-2010 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Hallo Gottfried !
Ich glaube a.):
c.)glaube ich sicher nicht,denn die Pensionisten würden sich ohne Beschäftigung am Hof für
unnütz vorkommen ,nach einem arbeitsreichem Leben.Bei mir ist es so.
mfg. Heinz


Else antwortet um 19-06-2010 16:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Ich glaube c)
mit der Einschränkung, daß Pensionisten nicht unbezahlt arbeiten.

Und ich glaube das deshalb, weil ich mehr als einen solchen Betrieb genau kenne.





walterst antwortet um 19-06-2010 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Ich gehe einmal davon aus, dass auf einem Betrieb mit 60 Kühen mehr als 1 Person tätig ist.
Wenn eine dieser mehreren Personen zufällig einen außerlandwirtschaftlichen Beruf hat, der ihr/ihm gefällt und ihn weiter ausübt, dann ist plötzlich von Nebenerwerb die Rede.

Bei 60 Kühen das Wort Gier in den Mund zu nehmen ist schon ein starkes Stück.
Bei dem Umsatz und Einkommen, was man mit den 60 Butterhirschen machen kann, wäre für viele siebenmalkluge Jungpensionisten noch nicht einmal der Pensionsanspruch abgedeckt.

Vergleichsweise müsste man jeden einzelnen Gewerbetreibenden der Gier bezichtigen oder jeden, der sich widerstandslos einen Lohn auszahlen lässt, der über einem Existenzminimum liegt.....


MF7600 antwortet um 19-06-2010 17:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
bin der gleichen meinung wie tiroler!
200ha bei nicht zu grossen feldentferungen sind ja nun keine allzugrosse herausforderung!
würde ein lohnunternehmen oder andere gewerbliche tätigkeiten so nebenbei gut passen, oder schweinemast,......!


Else antwortet um 19-06-2010 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
walterst,

über kleine "gierige" Gewerbetreibende (Einzelunternehmer mit Personal, also "Kleinvieh") braucht mir keiner was zu erzählen. Mein Mann war so einer, allerdings nicht-gieriger.

Und werft mir bitteschön keinen Neid vor. Ich habe auch keinen Neid, wenns um Dichands Einkommen geht.

Aber, es ist nun mal so, daß es sich Jung und Alt oft ausmacht, wie weitergewirtschaftet wird ab Pensionsanspruch der Alten.
Die Jungen haben ihren Arbeitsplatz und den Hof, der allerdings von den elterlichen Pensionsbeziehern ab dem 60/65 Lj. bewirtschaftet wird, und zwar gern, weil auch bei guter Gesundheit.

ZUFÄLLIG hat heute kaum ein bäuerliches Familienmitglied einen außerlandwirtschaftlichen Beruf. Auch nicht vor dreißig vierzig Jahren. Da hatten die Söhne und Töchter schon Arbeitsstellen bei der Raika, beim Lagerhaus u.ä. Betrieben.
Und wenn die dann auf Urlaub weilten, wurden die alten nichtbäuerlichen Mütterleins aus der Nachbarschaft gegen ein paar Kilo Erdäpfel zur Arbeit abkommandiert.




MF7600 antwortet um 19-06-2010 17:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
also die meisten nebenerwerbler die ich kenn haben ausserlandwirtschaftl. tätigkeiten!!
zu welcher sinnvollen arbeit kannst alte mütterleins abkommandieren??


romy antwortet um 19-06-2010 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb


Else hat "die Weisheit mit dem Löffel gefressen"!


walterst antwortet um 19-06-2010 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
@else

Da hast Du schon recht, dass die außerlandwirtschaftliche Tätigkeit in der Regel keine Zufälligkeit ist, sondern eine unumgängliche wirtschaftliche Notwendigkeit und Normalität.

Ich werfe Dir nicht Neid vor, aber dass Du gute Chancen hast bei der Weltmeisterschaft im Verallgemeinern.


MF7600 antwortet um 19-06-2010 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
um zurück zum thema zu kommen, der eine ist mit 25ha überfordert und der andere macht 200ha nebenbei!
ist aber in anderen berufen ebenso!


frischauf antwortet um 19-06-2010 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Das kommt ganz auf die Betriebssparten an. Ich habe zum Beispiel 25 ha und ca 8000 Arbeitskraftstunden am Betrieb. Wenn ich 200 ha Acker hätte hätte ich wahrscheinlich nicht einmal die hälfte der Arbeitskraftstunden.

Das kommt darauf an wie Intensiv deine Kulturen sind und die Sachen die am Betrieb noch gemacht werden (Tierhaltung, Lohnverarbeitung, Direktvermarktung, ... )


Else antwortet um 19-06-2010 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
walterst,

ich sehe, was ich sehe. ich weiß, was ich weiß.
Und so große Unterschiede wirds wohl nicht geben zwischen den Bundesländern.

Und an den, der da fragt wg. der alten mütterleins:

1) sind auch Altbäuerinnen alte Mütterleins, welche als Pensionsbezieherinnen arbeiten

2) sind die Arbeiten der nichtbäuerlichen-alten-Mütterleins:
Steine klauben, Erdäpfel klauben, heuen ... und abgegebene Kinder hüten - alles Arbeiten, für welche die arbeitenden Bauerssöhne/töchter keine Zeit haben, weil in der Arbeit oder auf Urlaub.

Tut mir leid, das ist/war die Realität.



josefderzweite antwortet um 19-06-2010 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
@frischauf

I hoff du mochst die 8000h Stund ned allein...


Hausruckviertler antwortet um 19-06-2010 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Beim Ackerbau weiß ich nicht recht wo die Schmerzgrenze der Bewältigbarkeit liegt. Mit 60 Milchkühen sollte man schon das Auslangen finden. Aber jeder ist seines Glückes Schmied und wenn jemand meint mit 60 Kühen noch arbeiten gehen zu müssen, soll er es machen.
Hier ist es wie überall, die einen machen es, weil sie nicht genug bekommen können, die anderen, weil sie vielleicht einen super Job haben,den sie nicht aufgeben wollen. Es gibt aber auch welche, bei denen zwar die Frau froh wäre, wenn die Männer zu Hause wären, diese es aber da nicht aushalten und wenn sie nicht woanders arbeiten, dann gehen sie halt ins Wirtshaus.
Ganz egal wie das jemand handhabt, die Lebensqualität sollte darunter nicht leiden und da hab ich bei den meisten, die das machen, meine Zweifel.
Beispielhaft sind solche Bauern für mich nicht. Es wird auch nicht wenige geben, die es wegen der Pension machen. Die Frau hat dann die Bauernpension und der Mann die andere, meistens bessere. Es fragt sich nur, ob sie dann noch in der Lage sind diese auch zu genießen. Wünschen tu ich es ihnen.


helmar antwortet um 19-06-2010 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Meine nun schon über 30 Jahre dauernde "Realität" ist jene, dass mein Mann unter den gegebenen familiären Umständen nicht "Bauer werden wollte"........und wir haben uns ganz gut damit arrangiert. Nicht ganz uninteressant, dass weil ich aus unserer Betriebskonstellation nie ein Geheimnis gemacht habe, zumindest ein User mir hier im Forum sehr harsch vorgeworfen hat, dass mein Mann einem Arbeiter den Arbeitsplatz wegnimmt, was sich aus seiner sicht wohl nicht für Bauern gehört....
Mfg, Helga


Noro antwortet um 19-06-2010 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
ich denke, die zukunft liegt im nebenerwerb, denn die technisierung wird weiter fortschreiten und ein einzelner betrieb wird sich nicht voll mechanisieren können/ wollen. und seins drum, dann wird er seine maschinchen auch noch weiter auslasten wollen und dann als LU tätig werden, somit kanns dann sein, dass auch 120 Milchviecher von mann und frau im nebenerwerb ausgübt werden, wenn dahinter vielleicht noch zwei melkroboter stehen.
denn warum sollte er sich z.B. ein mähwerk mit 9m AB zulegen, wenn der MR für 22 euro den hektar mäht, höchstens wegen den terminkosten..

kenne einen, der hat 150 hektar ackerbau + 60 mutterkühe im nebenerwerb (bio) und arbeitet nebenher noch als wissenschaftlicher angestellte am öko lehrstuhl der TU München.

ein anderer hat in der schweiz 70 milchkühe auf kurzrasen weide und im melkroboter, er hat täglich 3-4 stunden zeit, um sich ausser landwirtschaftlich zu beschäftigen, in seinem fall ist er für eine landwirtschaftliche zeitung tätig und arbeitet von daheim aus...


biolix antwortet um 19-06-2010 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Nabend !

aber irgend wie traurig, das man mit 200 ha udn 60 Kühen anscheinend "kein Auslangen" findet.. ;-(

Darüber sollte man dann nachdenken, was es heist in Zukunft, wenn man von "bäuerlicher LW " spricht...

Inkl. was von der Ö LW über bleibt, wenns so weiter geht.. ,-((

inkl. sollte man alle "Ausgleichszahlungen" auf das Haushaltsvermögen bzw. Einkommen mittlerweile auslegen wäre dann schon anzudenken, dann würde sich einiges ändern...

lg biolix


MF7600 antwortet um 19-06-2010 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
"auslangen" finden manche auch auf einer parkbank und einer zeitung zum zudecken!!
sind ja nicht im kommunismus!!!
bäuerl. landw. ist ansichtssache!
schon mal daran gedacht dass manche spass daran haben ein modernes, wirtschaftliches landw. unternehmen(zukunftsbetrieb) zu führen?


Felix05 antwortet um 19-06-2010 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Hallo biolix,

von Ausgleichszahlungen habe ich keine Ahnung, aber dein erster Absatz, wirklich gut.

Gruß, Lutz!


biolix antwortet um 19-06-2010 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
MF. ja traurig wenn das die "zukunft" ist.. ;-((

Denn wenn das alle wollen und müssen, was bleibt für 10 Tausende andere übrig ?

Inkl. noch im Nebenerwerb... wo soll das hin führen, und darum das Pkt. C nicht eintritt, Änderung des Ausgleichszahlungssystems... ;-))

lg biolix

p.s. danke Felix, aber es stimmt mich einfach traurig, denn bei usn gibts eine Devise:
"Lieber Nachbarn statt Hektar".. ;-)) schönen abend, tolle Partie grad..;-)


MF7600 antwortet um 19-06-2010 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
jaja traurig wenn betriebsleiter spass daran haben ein gut wirtschaftendes modernes landw unternehmen zu führen!!
auch klar dass diese betriebe weniger ausgleichszahlungen erhalten sollten!!!
klar sollte man sowieso auslaufende veraltete betriebe noch mehr fördern!!!!????
na klar wir leben ja im plemplemland!!!


biolix antwortet um 19-06-2010 22:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
MF, Spaß haben ist was anderes... ;-(((

SChau, das ist wie bei der Finazblase, alle wollen 10-20 % machenoder mehr.. wer bezahlts am Ende ?

Die Allgemeinheit..so kommts auch in der LW , wetten wir...

Was sind "Auslaufende Veraltete Betriebe" ? Meinst du die die mit was zufrieden sind, und wissen das nciht jeder aus "Spaß an der Freud" ewig aufstocken und aufstocken kann...

ich habs schon mal erzählt, wir haben noch 25 betriebe im Dorf, davon trau ich 18 zu das sie weiter und weiter machen wollen inkl. Nachfolger, und der Schnitt der betriebsgröße liegt bei 35 ha, eh schon relativ groß, aber wie soll das enden, 18 haben "spaß" aber 6 "dürfen" vielleicht nur über bleiben ?

Verstehst du das auch mal MF, die "andere" Seite ? Sind die anderen dann die faulen gewesen ?

Ewiger WEttbwerb und der angebliche "Spaß" an der Sache, gschichtl hoch 3, hier gehts nicht um Spaß, viele haben sich schon zu "Tode gerackert"... aber ja hauptsach "Zukunftsbetrieb", vielleciht halt ohne Betriebsleiter dann... ;-((

tg biolix


tch antwortet um 19-06-2010 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
60ha hat Deine Frau?

lg
tch


Tyrolens antwortet um 19-06-2010 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Nun, da stellt sich zuerst mal die Frage, warum man die 200 ha im Nebenerwerb macht.
Kann sein, dass es ein schlechter Landwirt ist und mit 200 ha nicht genug Einkommen erwirtschaftet, wobei er mit dem bisschen, was er im Nebenerwerb verdient, sicher nicht seine Defizite am Betrieb stopfen kann. Kann auch sein, dass er sehr effizient arbeitet und die äußeren Bedingungen kein sicheres Einkommen zulassen, weil zB die Gegend sehr trocken ist und der Regen nicht immer sicher kommt. Oder es ist so dass der Betriebsleiter gerne unter Leuten ist oder andere Talente hat, die er gerne fördert.
Global betrachtet sind im Ackerbau 200 ha auch schon eine recht knappe Kiste. Da muss man schon sparsam mit dem Mitteln umgehen.

MF7600, du musst das natürlich im sozialistischen Kontext sehen. Mit 200 ha bist du eindeutig ein Kulake und daher zwangszukollektivieren. Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Landwirtschaft_in_der_DDR


Was ich aber nicht verstehe ist, warum man sich an diesen 200 ha aufhängt. Das ist ja in keinster Weise ein relevanter Wert mit dem man auch nur irgendetwas messen könnte. 200 ha in der lausitzschen Bergbau-Sandkiste sind mit bisschen Pech 600 to Weizen, 600 to Weizen kann man aber auch von 60 ha feinstem Ackerland in Südengland dreschen.


biolix antwortet um 19-06-2010 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
tch erklär mir das "relevante" daran ? ist doch schön das bei uns einige viel haben, aber hoffentlich so "genügsam" sind das sie merken, das immer für alle "genug" da sein wird z.b in unserem Dorf/ Gemeinde !

Das ist in Wirklcihkeit das was zählt, und sich nachher auch nicht beschweren, "sind ja nur mehr Häuslbauer rund um die Felder, Städter etc..." oder "ja der und der ist gamsig, aber selbst vollgas..." u.v.m...

Und sogar die Freundschaft hört sich bei manchen in so Dingen wirklich auf, da fragt man sich dann schon, muss das sein ? Ja die zeiten werden angeblich härter, es geht um "überleben" dann... ;-((( brrr, die spinnen die Römer.. ;-))) Überleben war gestern, leben miteinander ist heute.. ;-))

gute nacht.. ,-))

biolix


schellniesel antwortet um 19-06-2010 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Vielleicht hat er die 200ha ja nur als Garten! Und hat sie Als LW Nutzfläche angegeben weil so ebne der "Garten" auch gefördert wird!

Mfg schellniesel


Icebreaker antwortet um 19-06-2010 23:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
@Dr.Schellniesel: Wie war das mit dem Denken und dem Schelm?

mfg
D(e)r. Ice


MF7600 antwortet um 19-06-2010 23:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
aaaaaha spass ist was anderes??
du willst also landwirtschaft mit einer finanzblase vergleichen,.....ohne worte???????
auslaufende veraltete betriebe(muss ich dir das jetzt wirklich erklären?) sind jene die früher oder später verpachten oder verkaufen-> bingo an die modernen betriebe mit motivierten betriebsführer die spass an ihrer arbeit haben!!35ha ok aber reiner ackerbau wird zuwenig sein(ausser man findet damit das auslangen, ja ist auch möglich, mit ca 400 arbeitsstunden im jahr??!!), gibt aber 100 möglichkeiten seinen betrieb zu entwickeln wenn man will!!
kenn übrigens keinen betrieb der zur verpachtung gezwungen wurde, habens alle freiwillig getan und sind froh gewesen ihren besitz zu einem guten preis einem fähigen betriebsleiter anzuvertrauen!!!


Tyrolens antwortet um 20-06-2010 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Also der Pachtmarkt und Bodenmarkt ist mancherorts schon einer Blase vergleichbar. Die Preise stehen oftmals in keiner Relation zum wahren Wert.


MF7600 antwortet um 20-06-2010 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
bin nur gespannt ob die blase platzt?!


50plus antwortet um 20-06-2010 10:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
@MF7600

Manche Bauern machen schon eine Gratwanderung - gutes Rechnen und Vorsicht ist geboten!

lg
50plus


MF7600 antwortet um 20-06-2010 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
ja wie überall im leben!



biolix antwortet um 20-06-2010 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Ja da lese ich den hapee , da fällt mir gleich der MF ein.. ;-))

MF du bist mir eine Antwort schuldig, wie geht das wenn nur 20% übrig bleiben sollen, aber 50% noch echten Spaß an der LW haben ?

Und wo ist das ende der Fahnenstange, siehe hapee der schreibt dann , bei den Produktpreisen ists egal wie viel das wild frisst, ist ja egal wenns die Jungpflanzen weg putzen, udn gleichzeitig die angeblichen "Zukunftsbetriebe" vollgas geben, wie passt das wieder zusammen ?

lg biolix


MF7600 antwortet um 20-06-2010 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
also biolix,.....??
ganz einfach, wenn 50% spass an der lw haben werden 50% weitermachen!!!wer sollte sie daran hindern erfolgreich zu sein?
ende der fahnenstange(entwicklung der betriebe) wird es nieee geben!!
war auch bis jetzt so! ;-)


biolix antwortet um 20-06-2010 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
ojo Kolchos, wor a Rohrkrepierer... ,-((.
inkl. wenn sich 50% gegenseitig Gas geben wirds nicht lustig, da vergeht der "Spaß"....
Aber das wollen die Wettberwerbsfanatiker nicht erkennen, aber sie werdens merken.. ;-))

lg biolix


MF7600 antwortet um 20-06-2010 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
bingo der kommunismus war a rohrkrepierer!!
wenn in deiner gegend 50% gas geben und erfolgreich sind wo ist das problem?!
es wird immer "bessere" und "schlechtere" betriebe geben! wettbewerb ist nichts schlechtes!
siehe die evolution- immer auf ab - immer entwicklung- nie stillstand-der erfolgreichere setzt sich durch und findet immer einen weg!!so ist das leben, dass macht spass!!


Haa-Pee antwortet um 20-06-2010 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
lixi schwer zu deuten was du sagen willst.....aber ist für dich durchaus normal:-)


200ha im nebenerwerb sind meiner meinung nach kein problem.

100ha glöz häckselfläche,reiner ackerbau mit mähdruschfrüchten, beanspruchen maximal 800 arbeitstunden im jahr und bei spartanischer mechanisierung ist dabei auch noch eine gute stundenverwertung möglich.

mit tierhaltung im speziellen mit milchvieh,ferkelproduktion oder dgl sehe ich das als unmöglich an.

es gibt auch betriebe die sind mit 400ha im nebenerwerb wie gesagt alles eine standort frage und organisationsfrage.


Tyrolens antwortet um 20-06-2010 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Biolix, zu den Kolchosen: Das war ja schon die zweite Stufe des Scheiterns. Die erste Stufe war die Annahme, dass jeder Bürger Land haben sollte. Also hat jeder Bürger 5 ha bekommen und das war schon in den 50er/60er Jahren zu wenig. Man hat dann eben begonnen diese 5 ha Betriebe zwangsweise zu Genossenschaften zusammenzuschließen. Nur, die hatten kein Kapital und wenig know how, also ging das ebenso in die Hose. Und ich finde es heute noch eine Schande, dass es in den tiefen 60er Jahren in der DDR noch Hunger gab, weil man aus ideologischen Gründen die großen, sehr gut laufenden Betriebe zerschlagen hat.
Das selbe hatte man vor einigen Jahren auch in Namibia gemacht. Mit den gleichen Folgen. Hunger.

Es geht da wirklich nicht mehr um lockere politische Diskussionen wie wir sie hier führen sondern um's nackte Überleben.
Stalin hat zwei mal hintereinander die Ukraine aushungern lassen mit Mio. Toten. Die Leute haben ihr eigenes Saatgut aufgefressen und aus den Hufen verendeter Pferde Suppen gekocht.




biolix antwortet um 20-06-2010 22:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
,-))

glaubst das schon wieder was schreibst, "jeden Bürger 5ha .. " ????

Jedem sein "Gartl" das reicht.. ;-))

Landreformen werden sich immer dort entwickeln, wo es übertrieben wird, mit dem "Ich bin der herr, und ihr seit die ...." etc.

Und wenn hier im "Kaprialismus" alles in Kolchosengröße enden wird, dann wirds nciht anders sein, wetten wir..

Ja und MF das mit den 50% war untertrieben, es sind vielleicht 80% und die hauen sich die "köpfe" ein, ist das nicht "herrlich", alles Zukunftsbetriebe von morgen wo wieder siehe hapees berechnungen wieder nur wenige übrig bleiben... WO endet das ?

In keiner Zukunftsfähigen LW, wetten wir.. aber wie beid er FInanzkrise, der Crash kommt da habe ich keine Sorge, nur wieder zur Finazkrise der reicht leider nicht, und was kommt dann... hoffen wir nichts zu schlechtes.. think positiv.. ;-))

gute nacht...

lg biolix


Tyrolens antwortet um 20-06-2010 23:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Das mit den 5 ha war wirklich so. Ist auch heute noch so in vielen vielen Regionen des ehem. Ostblocks.


Und die Kolchosen waren eben (ZWangs)genossenschaften dieser Kleinbauern. Also weder Adel noch Staat.

Deine Idee hat nun mal damals schon nicht funktioniert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Neubauer_(Agrarreform)


MF7600 antwortet um 21-06-2010 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
ojeh biolix hast mich nicht verstanden??!!
es wird nie enden die entwicklung!!!! auch nicht der wettbewerb!!
gut wenns bei dir 80%sind die weitermachen wer soll sie daran hindern?!warum sollten sich die bauern die köpfe mehr einhauen als vor 100 jahren?!
ich kenne viele leute die in der "zukunft" leben und sich immer irgendwelcher zukunftsszenarien "sicher" sind!! die bleiben aber leider in der gegenwart auf der strecke!!!


Felix05 antwortet um 21-06-2010 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Guten Morgen,

Tyrolens, dass mit den Neubauern war regional verschieden, hier bei uns im thüringer Bergland eher selten, in der Kyffhäuserregion (goldene Aue) sehr weit verbreitet.
Das Bild von Rehfelde bei Strausberg im berliner Land ist ein typisches Beispiel. Große und ebene Flächen, teilweise sehr fruchtbar.
Dort begann man wirklich in den fünfziger Jahren schon mit der großangelegten Enteignung.

Wir hatten unsere "Arbeiterkühe", wie sie von den Genossenschaftern genannt wurden, noch bis in die späten sechziger Jahre. Lieferten sogar Milch in Kannen ab, die ich zum Sammelplatz gekarrt habe.
Der Bruder meines Großvaters hatte eine kleine Elektrofirma, in der haben alle Familienangehörigen gearbeitet, Landwirtschaft lief damals schon nebenbei und hat, jedenfalls mir als Kind, unheimlich Spass gemacht.


Mitte der Siebziger schlug der Sozialismus auch in den Bergen erbarmungslos zu.
Wir waren mit die Letzten, die ihre Kühe hergaben (zum Schlachter, nicht in die Genossenschaft :-) ).
Mein Großonkel wurde wegen "staatsfeindlicher Hetze" inhaftiert und die Elektrofirma einem volkseigenen Betrieb angeschlossen.
Mutter ging zu Raiffeisen in´s Büro und Vater nahm seine Pferde mit zum Staatsforst, da sind sie dann bis zur Wende geblieben. (die Eltern, nicht die Rösser)

Was hat das mit unserem Thema hier zu tun? ...eigentlich auf den ersten Blick rein gar nichts.
Es untermauert aber eindrucksvoll deine Aussage, Tyrolens, dass die riesigen Genossenschaften an Unfähigkeit der Führungen und der Demotivation der Mitarbeiter scheiterten, die Großbauern konnten´s ja auch, und hätte man denen Technik gegeben oder kaufen lassen, dann...ja dann, ist aber leider nicht mehr zu beweisen.

Und wenn heute Einer in der Lage ist, 200 ha im Nebenerwerb zu bewirtschaften, dann versteht er seinen Job. Technisch ist´s ja nun wirklich kein Ding der Unmöglichkeit.

Und biolix, hier schlägt eben die Realität zu, eine "von oben gemachte Realität".
Deine Einstellung, Nachbarn statt Hektar, adelt dich. Frag aber mal die Großen, ob die das auch so sehen?
Ich muss zum Dienst, sonst hau´n die mich raus und ich muss am Ende noch als ahnungsloser Neueinrichter Landwirtschaft betreiben, dass gäb´was.
Bestimmt schlimmer als in den ehemaligen Genossenschaften.

Bis heut Abend, Lutz!


biolix antwortet um 21-06-2010 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Lieber Lutz !

danke für deine lange Antwort.... aber du schreibst doch schon, nicht weil die Kleinbauern nichts zusammengebracht haben wie es tyroleans meint, ist die enteignung passiert. sondern aus anderen Gründen, politschent etc. und weil man geglaubt so die DDR besser zu ernähren,.was dann gekommen ist wissen wir...
Aber da bin ich schon bei der Diskussion mit dem MF, wenn jetzt noch 80% gerne in der LW arbeiten wollen der 100% verbliebenen eh nur 4% in der Landwirtshaft, wie soll das weitergehen wenn wieder 50% der 80% kein auslangen mehr finden ?

Und die LW ist nicht irgend ein Zweig der Gesellschaft, ist was anderes wie Autos bauen etc. und z. b ich will in kein Büro mehr etc....

Wo sind die Arbeitsplätze der Zukunft ? Wo ist die "zukufntsfähige" Lebensmittelversorgung der Zukunft ? Wo liegtt der "Wert der LW!" ? der steht und liegt mit dem Menschen die darin arbeiten....und das ist sinnvollste arbeit, kennst du sonst noch viel sinnvolle Arbeit ?

Versuch das ganze mal ganzheitlich zu betrachten, dann verstehst mich vielleicht besser.. ;-))

Wir werden froh sein wenn wir uns alle Höfe die wirjetzt noch haben erhalten bis noch größere Krisen kommen, davon bin ich überzeugt.. ;-))

lg biolix

p.s. da bin ich einer Meinung mit den Leuten die die "Spaßgesellschaft" verurteilen, aber gelichzeitg verurteile ich die "Leistungsgesellschaft" weil die bringt uns genau auch da hin.. ;-)


Felix05 antwortet um 21-06-2010 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Guten Abend,

Schicht und Baustellenarbeit sind erledigt.

Biolix, ich habe den Tyrolens schon verstanden, mit der Zerschlagung der großen Betriebe meinte er die Privatbetriebe, die ehemaligen Bauernbetriebe, nicht die kleinen 5 Hektar Hanseln. Die hatten doch eh keine Chance. Das war nur ein politischer Hintergrund um zu beweisen, dass es ohne Genossenschaft nicht geht.

Du hast gesunde Ansichten und dein Allgemeindenken macht dich mir wirklich sympatisch, und das obwohl ich kein Bio-Freak bin. Ich bin nämlich sicher, dass du jeden Satz, den du schreibst auch so meinst und lebst.

Real ist aber was Anderes. Schau mal, auch in Österreich sperren mehr und mehr Betriebe zu, die machen eben was anderes oder gar nichts mehr. Selbst wenn übermorgen die totale Wende käme, würden doch die wenigsten wieder anfangen, oder?
Wie denn auch? Das ist dann genau wie bei uns hier, die Gebäude sind irgendwie umgebaut, an der Technik wird nichts mehr gemacht und Leute, die Landwirtschaft betreiben wollen, findest du so schnell sicher nicht.
Meiner Meinung nach wäre schon sehr viel gekonnt, wenn die Kleinen und Mittelständler bei der Stange gehalten werden können.
Sie müssen ganz einfach die Chance haben, zu leben und wenn´s mit Nischenprodukten ist.

Weiß´t, und da sehe ich in deiner geliebten Bio-Wirtschaftsweise echtes Potential, ehrlich.
Obwohl ich es immer wieder sage:
Ein gut konventionell wirtschaftender Bauer ist sowieso machmal der bessere Ökologe.
Wie das Alles auf politischer Ebene aber durchgesetzt werden kann, weiß ich leider auch nicht.

Gruß, Lutz!


biolix antwortet um 21-06-2010 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
paast schon hab grad wenig zeit, bis morgen, nur den Wert der LW den zu erkennen wird noch wieder zurück kommen... sonst gitbs ein großes loch...

Aber wie ein "Ein gut konventionell wirtschaftender Bauer ist sowieso machmal der bessere Ökologe" haben soll, das musst ma mal erklären, darin sehe ich wieder das du eher wenig Ahnung hast entweder von der konv. LW oder eben auch von BIO...

aber nun schönen abend, vielleicht habe ich morgen zeit dir mehr zu erläutern wie der Arbetisplatz Bauernhof inkö. der Wert der Höfe in der Gesellschaft, und einer zukunftsfähigen regionalen gesunden Lebensmittelversorgung soo wichtig wäre.. ,-))

lg biolix

p.s. udn alles umdrehen braucht man nicht, man sollte nur endlich aufhören das wachsen und weichen noch polit. zu unterstützen...;-((


Tyrolens antwortet um 21-06-2010 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Also das war ja damals so dass sie zuerst alle Betriebe mit mehr als 100 ha enteignet haben, in 5 ha Stücke geteilt haben und die den Landlosen, Flüchtlingen, Landarbeitern gegeben haben. Dann haben sie gemerkt, dass das nicht hinhaut und haben diese ganzen Kleinbauern in die LPGs gedrängt. Und die haben dann auch nicht funktioniert, obwohl sehr groß und spezialisiert.

Ich bin kein Monarchist aber den Schwachsinn den unsere Politiker abziehen - da kann kein Kaiser schlechter sein.


MF7600 antwortet um 21-06-2010 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
@biolix
deine 80% sind ja nicht real! ist ja ein von dir behaupteter erfundener wert!!
so ich behaupte 99,9%(ausser unglücksfälle) der erfolgreichen betriebsführer, die noch dazu spass an ihrer arbeit haben werden MEHR als nur ihr "auslangen" mit ihrem landw. betrieb haben!!
hab es schon mal geschrieben, der überwiegende teil der betriebe hört nicht auf weil sie bankrott sind sondern weil einfach kein interesse(oft bei einem generationswechsel) mehr besteht!! meist weil total veraltet gearbeitet wird!!


Felix05 antwortet um 22-06-2010 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Guten Morgen,

stimmt biolix, von der Landwirtschaft habe ich wenig Ahnung, deswegen vertraue ich ja auch deinen und den Beiträgen vom Tyrolens.
Auch wenn ihr in verschiedenen Armeen kämpft, so vermittelt ihr Fachkenntnis und, sagen wir, Vertrauen.

Ich war 14 Jahre alt, als bei uns mit Ackerbau und Viehzucht Schluss war.
Bis dahin und sogar bis heute habe ich mir absolut keine Gedanken um BIO-Landbau gemacht. Aus gutem Grund. Bei uns wurde auf die Felder ausgebracht, was die Viecher ge.....ssen haben. Kartoffelkäfer haben die Frauen abgesammelt, kurzum, ich wüsste nicht, dass wir irgendwelche Chemie (gab ja eh keine) verwendet hätten.

Gepflügt wurde mit einem Eigenbauschlepper oder mit den Pferden, manchmal auch mit den Kühen. Wenn ich so drüber nachdenke, war das doch Bio in Reinkarnation.

Später zu den LPG-Zeiten wurde eine eigene Abteilung gegründet, das ACZ ausgesprochen Agrochemisches Zentrum, da war was los.
Die sind dann mit fünf Allrad-Lkw´s und Streuaufsatz bis zu 12 Stunden am Tag auf den Feldern und Wiesen unterwegs gewesen und haben der Natur bissel auf die Sprünge geholfen. Gewachsen ist das Zeug, ich hatte manchmal den Eindruck, man konnte aufpassen. Ob´s halt so gesund und vor allem gut für die Umwelt war...ich weiss ja nicht.

Solche Methoden haben doch nichts mit Landbau zu tun und Achtung oder gar Wert verdienen die schon gar nicht.
Mit deiner Aussage, dass der Wert der Landwirtschaft irgendwann wieder erkannt wird, magst du Recht haben, dass muss aber hier wie da jetzt bissel fix gehen, sonst ist der Zug weg.
Dann sind 200 Hektar im Nebenerwerb die Realität und nicht mehr eine zu diskutierend Besonderheit.

Herrje, ich muss wieder los.
Strahlender Sonnenschein, da macht Busfahren richtig Spass, die Leute sind einfach besser drauf und der Dienst geht schneller um, jedefalls schneller als in der Werkstatt.

Bis bald, Lutz!


Christoph38 antwortet um 22-06-2010 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Bei den zunehmenden Betriebsgrössen ist es für mich absolut logisch, dass die Frauen als Betriebsführerinnen stark im Vormarsch sind.
Frauen beherrschen das multitasking wesentlich besser als Männer. Wer Haushalt, Kinder, Beruf unter einen Hut bringt, braucht gutes Zeitmanagement. Mit dieser Qualifikation sollte auch die Führung eines landwirtschaftlichen 200 ha Betriebes im Nebenerwerb kein Problem sein.

Ich persönlich könnte mir gut vorstellen eine 200 ja Eigenjagd im Nebenerwerb zu verpachten. Am besten in einem Skigebiet, wo im Winter die Pacht für die Skipiste anfällt.




Tyrolens antwortet um 22-06-2010 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
200 ha im Nebenerwerb
Ja, in Sachen Agrochemie sind sie in der DDR recht energisch vorangegangen, allerdings hat man auch sehr schnell gelernt, dass das nicht die Lösung ist.
Der bedeutendste deutsche Pflanzenphysiologie ist immerhin Ostdeutscher. Das kommt nicht von ungefähr. Wer schon mal zB in Südbrandenburg war weiß, dass die Flächen dort aus geologischen und klimatischen Gründen sehr schwer bewirtschaftbar sind.

Christoph, wenn du so ein Projekt durchziehen möchtest musst du nur mal zu uns auf Fortbildung kommen. Deutsche und niederländische Touristen haben hier sehr viel Landtechnik mitfinanziert. ;)


Bewerten Sie jetzt: 200 ha im Nebenerwerb
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;240965




Landwirt.com Händler Landwirt.com User