Die Diskriminierungslüge

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kotelett 08-03-2010 08:53 - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

Gehirnwäsche ist wohl der einzige Ausdruck für das, was da in den letzten Tagen wieder einmal aus fast allen Medien gequollen ist. Die Trauerfeiern für Johanna Dohnal sind nahtlos übergegangen in den wochenlang zelebrierten Weltfrauentag. Und immer war die geschickt drübergebrachte Botschaft, wie furchtbar die Männerwelt zu den Frauen ist. Die wahren Fakten haben gegen diese Gehrinwäsche fast keine Chance mehr...

http://www.andreas-unterberger.at/2010/03/die-diskriminierungsluge/



teilchen antwortet um 08-03-2010 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

Dass ein alter Mann wie Unterberger die Kurve zur Gleichberechtigung nicht mehr kriegt, nicht mehr kriegen will, überrascht mich jetzt nicht sehr.




kotelett antwortet um 08-03-2010 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Kannst du seine Argumente entkräften?



lacusfelix antwortet um 08-03-2010 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Danke teilchen für deine Beiträge zur Erfüllung der Landwirt-Frauenquote.... ;.)


teilchen antwortet um 08-03-2010 11:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

@kotelett

Vorweg finde ich es beschämend, über Johanna Dohnal herzuziehen, obwohl JEDE Familie in Österreich, ja sogar alleinstehende Männer, denn auch sie haben Mütter, Schwestern oder sonstige weibliche Verwandte, von den Errungenschaften dieser Politikerin profitieren. Auch Herr Unterberger persönlich.

Zu den Fakten:
Ad 1
Dieses Argument kommt immer wieder und ist am schwierigsten zu entkräften. Die Markoanalyse (z.b. Statistik Austria) zeigt die ungleiche Einkommenssituation, um die Ursachen zu finden, muss man in die Mikroanalyse gehen und einzelne Branchen, Unternehmen und Fälle analysieren.
Da Gehälter nie offengelegt werden und nirgends so viel gelogen wird, ist die Ursachenfindung der Gender Pay Gap äußerst schwierig.

Zwei Untersuchungen der Universität St. Gallen und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung gingen der Frage sehr unvoreingenommen auf den Grund.

In der deutschen Studie wurden mehrere erklärbare Effekte gefunden (Stichprobenauswahl, Berufserfahrung, Wochenarbeitszeit, Überstundenpauschalierungen), es blieb aber immer noch 11% von unerklärbaren Effekten übrig.

Die Schweizer fanden gar 20 Indikatoren wie z.b. Berufserfahrung oder Betriebszugehörigkeit - Werte bei denen Frauen aufgrund der Kinderbetreuungszeiten nie aufholen können.
Das heißt auch, niedrigere Pension für die Frauen, denn der Staat gleicht die Gehaltseinbußen nicht in der Höhe der Pension nicht aus.
Für rund 17-20% blieben auch den Schweizern keine erklärbaren Faktoren für die unterschiedliche Entlohnung übrig. In gleichen Branchen und bei gleichen Tätigkeiten wohlgemerkt.

Bitte Details in der Studie nachlesen.
http://www.brandeins.de/archiv/magazin/wir-lieben-die-vielfalt/artikel/die-besserverdienerinnen.html

Ein Fazit der Studien:
"Wir leben in einem Wirtschaftssystem, das von Männern gestaltet wurde. In ihm, so glauben wir, werden Menschen aufgrund ihres biologischen Geschlechts diskriminiert. Doch ein genauer Blick zeigt, dass vor allem bestimmte Eigenschaften und Lebensentwürfe belohnt werden, die sich eher bei Männern finden und daher als typisch männlich gelten"

Typisch weibliche Eigenschaften wie Partnerschaftlichkeit, Verständnis und Geduld, werden schlechter entlohnt als typisch männliche wie Durchsetzungskraft und Lautstärke.
Wenn Frauen im herrschenden Wirtschaftssystem gleich viel verdienen wollen wie Männer, müssen sie sich nach den Faktoren richten, die ein höheres Gehalt beeinflussen. Sprich: möglichst lang in einem Unternehmen sein, möglichst viel Berufserfahrung sammeln, männliche Verhaltensweisen anlernen.

Aber ganz ehrlich: Das probieren wir seit den 1980er Jahren, und es tut unserer Gesellschaft gar nicht gut. Weder wir Frauen noch Ihr Männer wollen eine solche vermännlichte Gesellschaft.
Ist der Preis dafür eine ungerechte Einkommensverteilung, den wir Frauen allein bezahlen sollen?




Faltl antwortet um 08-03-2010 11:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Hallo kotelett,
kannst du auch etwas anderes als einen Forumsbeitrag immer nur mit einem Link zu beginnen? Ist es vielleicht so das du keine eigene Meinung hast.


teilchen antwortet um 08-03-2010 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

die nächsten Punkte...

Ad 2
In vielen Branchen wird nicht mehr ausschließlich nach Kollektivvertrag bezahlt, sondern es gibt unterschiedliche Entlohnungssysteme, die z.B. Betriebszugehörigkeit oder Berufserfahrung miteinbeziehen.

Ad 3
Die Freiwilligkeit für Teilzeit stelle ich in Frage. Da hätte ich gern Belege von Unterberger.
Ich kenne keine einzige Frau ohne Kinder, die Teilzeitarbeit macht.
Ich kenne Fälle, die das Gegenteil zeigen, nämlich vor allem bei Frauen am Land, die keinen geeigneten Betreuungseinrichtung für ihre Kinder haben.
Da gibt es Kindergärten, die ganze 54 Werktage (!) geschlossen haben, das ist mit den normalen Urlaubstagen nicht abzudecken.
Die unzureichende Kinderbetreung schlägt sich in der niedrigen Frauenbeschäftigungsquote auf dem Land nieder, das sehe ich als Indikator.

Ad 4
Überstundenpauschalen und All-in-Verträge
Das wird natürlich gemessen. Wer eine Mikrountersuchung macht, muss auch die Stundenbelastung heranziehen, und die Befragten müssen ihre durchschnittliche Wochenarbeitszeit angeben, auch wenn sie pauschaliert sind.

Ad 5
Es ist klar, dass Frauen weniger Überstunden leisten können. Wenn über 95% der Kinderbetreuung bei den Frauen liegt, ist klar, dass sie sich keine Überstunden leisten können, sondern die Kinder abholen und kochen müssen.

Ad 6
Es gibt männertypische und frauentypische Eigenschaften, im Wirtschaftsleben werden immer noch männertypische besser bezahlt. Selbst Männer mit "weichen" Eigenschaften kommen weniger weit als ihre Kollegen.
Die ellbogenbewährte, verbissene Karrierefrau ist kein Frauenmodell, dass für die breite Masse taugt, zum Glück, denn dann gibt's keine Kinder mehr.

Nächstes Argument unterschiedliche Leistung bei Männerarbeit und Frauenarbeit.
Warum werden als Beispiele für weibliche Arbeit nur die Kosmetikerin oder die Friseurin herangezogen? Und nicht die Krankenschwester, die Altenpflegerin oder die Behindertenbetreuerin?
Die Arbeit mit Menschen ist offensichtlich weniger wert als die Arbeit mit Maschinen.
...

Über welche Journalistinnen der Unterberger herzieht, würde ich auch gern wissen.
Generell nehme ich den Artikel von Unterberger - auch in seiner Länge - als verbitterte Abrechnung eines alten Mannes wahr, der die Konkurrenz mit jungen Kolleginnen, die sogar Chefredakteurinnen sind, was er nicht mehr ist, nicht verkraftet hat.

Das zeigen auch seine abwertenden Ausdrücke wie "Schmonzes-Gerede".
Das ist nicht das Vokabular eines Mannes, der ernsthaft und auf Augenhöhe mit Frauen redet.



teilchen antwortet um 08-03-2010 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

Entwarnung: jetzt kommen keine ellenslangen Mails mehr von mir.




mfj antwortet um 08-03-2010 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

Liebes Teilchen,

zumindestens dürfte A.U. meiner Meinung nach, in seinen Kolumnistischen Beiträgen mehr "Schmackes" bringen...;-)

...für mich turtelt er zu viel !






JD 6120 antwortet um 08-03-2010 12:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Wenn wir schon über die Diskriminierung der Frauen reden, dann sprechen wir doch auch einmal über die privilegien die sie geniessen!
Tatsache ist nunmal, dass Frauen 5 Jahre früher in Pension gehen als Männer!
Ich bin absolut für Gleichberechtigung, aber dann auch beim Pensionsalter!


mfj antwortet um 08-03-2010 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge


...und Kinder kriegen dürfen Sie auch noch..!








kotelett antwortet um 08-03-2010 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
@teilchen

Du hast dir zwar deinen Ärger über A. Unterberger Luft gemacht und einige seiner Thesen in Frage gestellt, widerlegen konntest du aber keine einzige.


kotelett antwortet um 08-03-2010 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
>> ...für mich turtelt er zu viel !

Was tut er? Turteln? Mit wem turtelt er denn? :-)


teilchen antwortet um 08-03-2010 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

@mfj

Ja, das ganze Unterberger-Blog-Forum-Gebäude ist ein Ort, wo schwerst unterdrücktes Testosteron sich endlich wieder frei entfalten kann :-)
Eine Art Stammtisch-Fußballplatz-Bierzelt-Auto- und Traktormesse in einem.
Sei´s vergönnt!




teilchen antwortet um 08-03-2010 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

@kotelett

Seine Thesen sind ja auch nur Behauptungen, er hat auch keine Belege.
Seine Argumentation ist nicht stichhaltiger als meine.

Diese Diskussion wird von kompetenteren Fachleuten als Unterberger oder mir oder Dir geführt, und die Beweisführung ist umfangreich.
Ich will nicht den gesamten brandeins-Artikel hier hereinstellen, bitte lies die Befunde dort nach.
Es ist komplex, weil es bei uns kaum transparente Gehaltsschemata in den Unternehmen gibt.
Am Ende steht eine nur unzureichend erklärbare Gehaltsdifferenz im Raum.
Ein Indiz dafür ist ja auch, dass im öffentlichen Dienst die Einkommensdifferenz am kleinsten ist.

Und wenn alles Fiktion wäre, wie Unterberger andere Gleichstellungsgegner behaupten, dann stelle ich einige Fragen in den Raum:
Warum sind die Einkommensunterschiede in den anderen EU-Staaten weniger groß als in Österreich?
Warum geht dort die Einkommensschere weiter zu, bei uns weiter auf?
Weibliche Lehrlinge bekamen noch 2001 um 15,4% weniger Lohn, heute sind es 21,3% weniger?
Wird die Arbeit von Frauen immer weniger wert?



Icebreaker antwortet um 08-03-2010 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
... Betonung auf ENDLICH WIEDER ... bei "sich frei entfalten können.
Ich stelle es mir gruselig vor, einen Partner zu haben, der jedesmal wenn ich pinkeln war, das Klo mit einer UV Lampe stürmt ... (An das Nachher, wenn die UVergenisse vorliegen, möchte ich erst gar nicht denken ;-)





soamist2 antwortet um 08-03-2010 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
abseits von schon beinahe klassenkämperischen tönen möchte ich anläßlich des heutigen "festtages" der frauen ein hochlied auf das vermeintlich schwächere geschlecht anstimmen.

ich liebe frauen
frauen sind die besseren menschen
frauen sind der nucleus unserer gesellschaft um den sich alles dreht, und das ist auch gut so
sie sind belastbarer, hingebungsvoller, großherziger als jedes mir bekannte lebewesen.
ich liebe frauen
ich liebe ihr essen
ich liebe ihre einzigartige fähigkeit wäsche faltenfrei zu bügeln
ich liebe frauen im haushalt genauso wie ich sie im bett liebe

kurzum das leben wäre einfach nicht lebenswert ohne euch




teilchen antwortet um 08-03-2010 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

@Icebreaker

Ach... Muss ich jedes Mal IRONIE-Alarm dazuschreiben?




Christoph38 antwortet um 08-03-2010 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Soweit ich mich an die Dokumentation erinnern kann, sind bei den Löwen die Lebensverhältnisse etwa so:

Die Löwen leben in Rudeln, mit etlichen miteinander verwandten Weibchen und einem Männchen als Chef.
Die Weibchen gehen auf die Jagd, der Chef frisst als erster. Im Gegenzug verteidigt er das Revier. Das Leben als Chef ist relativ stressig, weil man ständig die Pranken einsetzen muss, um die Position zu halten.

Junge Löwenmännchen werden aus dem Rudel vertrieben und ziehen als Nomaden umher und versuchen irgendwann ein Revier zu erobern.
Nach relativ kurzer Herrschaftszeit verliert der "Altlöwe" sein Revier und zieht als Einzelgänger umher, wenn er nicht sein Leben gleich verliert.

Kurzum kriegt der Löwenchef für ein paar Jahre Herrschaft ordentlich eine auf die Rechnung und hat eine kürzere Lebenserwartung.
Die Weibchen haben zwar viel Arbeit mit der Jagd und den Kindern, dürfen aber auch sozial eingebettet in ihrem Rudel bleiben.

Es stellt sich die Frage, ob es die Männchen oder Weibchen besser erwischt haben ?



tree_01 antwortet um 08-03-2010 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
ich liebe emanzen, die die klappe halten und möglichst weit weg sind!

(wer vü sudert, wird net p........ !)

lg, wp


Icebreaker antwortet um 08-03-2010 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
@teilchen
Nein, müssen tust nicht. Aber es wäre nett wenn du es tätest, so du es ironisch meinst ;-)


teilchen antwortet um 08-03-2010 13:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

@Icebreaker

mach ich hiermit gerne :-)

"schwerst unterdrücktes Testosteron" war ironisch gemeint.




Icebreaker antwortet um 08-03-2010 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Danke teilchen.
Und das mit der UVLampe nicht?

weiterhin gruselige Grüße
Ice


kotelett antwortet um 08-03-2010 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
>> wer vü sudert, wird net p........ !

Schön, dass es heutzutage noch so bibelfeste Menschen gibt. Das ist Matthäus 8, 15, stimmts?


teilchen antwortet um 08-03-2010 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

@Icebreaker

Ich zitiere aus meinem Eintrag in Macho-Land Österreich:

"Mein Schwager hat mir das mit dem UV-Licht verraten, ich habs selber nur auf Fotos gesehen.
Es hat ihm sehr gegraust, als er gesehen hat, wieviel auf die Fliesen geht, wenn man stehend in ein normales WC pinkelt. Und auch picken bleibt, denn die Fliesen werden normal nicht jeden Tag geputzt."



teilchen antwortet um 08-03-2010 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

@Christoph38

Also das mit den Löwen und Bienen... ;-)

Der Löwenchef hat eine zeitlang das Privileg, als einziger an die Weibchen ran- und sich vermehren zu können.
Sein Preis dafür ist ein gefährliches hartes Leben.
Aber he, die Weibchen liegen ihm dafür nicht auf der Tasche, was willst Du mehr?
Löwen leben aber polygam, auch die Weibchen haben nur Lebensabschnittspartner, daher ist der Vergleich nur bedingt möglich.

Es gibt nur wenige monogam lebende Gesellschaften in der Tierwelt, die Pinguine sind ein Beispiel dafür. Da brüten sogar die Männchen das Ei aus, während die Weibchen ein paar Monate auf Fischfang gehen.
Väterkarenz auf pinguinisch, sozusagen :-)

Der evolutionäre Grund für die Monogamie ist die lange Entwicklungsdauer der Jungen bei manchen Arten.
Schildkröten schlüpfen zu Dutzenden und werden gleich nach ihrem ersten Meergang zu Beute von Raubfischen, nur wenige überleben.
Die Natur ist verschwenderisch.

Andere Tiere bringen nur ein Junges zur Welt, das lange braucht, bis es alleine überlebensfähig ist. Entsprechend hoch ist der Sozialisationsgrad dieser Arten, wie z.B. bei den Pinguinen, bei den Elefanten oder bei den Walen. Diese Arten organisieren sich und versorgen und beschützen die Jungen in der Gruppe.

Die Machos als Lonesome Cowboys gibts auch in der Tierwelt.
Vielleicht ist die Monogamie eine Illusion?



Icebreaker antwortet um 08-03-2010 13:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Weils für mich irgendwie dazu passt - von wegen "gegen die Natur" tun ... - und sei es die männliche - also nochmals *g*

PUTZEN, putzen, putzen.
Ja, der Sinn des Lebens ist putzen. Denn Hygiene und Sauberkeit sind die
hauptsächlichen Errungenschaften unserer modernen Zivilisation, die uns von
den dummen Menschen aus unsauberen Teilen unserer Welt unterscheidet. Und
darauf können Sie mit Recht stolz sein, denn ihre Wäsche ist nun weißer als
das weißerste Weiß.
Da können die Nachbarn mit dem herkömmlichen Markenwaschpulver nur staunen,
wenn Sie im Beruf erfolgreicher sind und das teurere Auto fahren. Und mit
richtig gutem Markenwaschpulver können Sie selbst dunkelhäutigen Menschen
eine helle Hautfarbe verpassen, damit auch alles seine Ordnung hat. Ja, wir
sind schon weit gekomen, aber noch nicht weit genug.
DENN DIE GEFAHR LAUERT IM DETAIL!
Zunächst etwas grundsätzliches: Allergien enstehen NICHT durch Umweltgifte
und Konsumgesellschaftsstress, denn das ist nur die unseriöse und
unwissenschaftliche Propaganda der Umweltschutzorganisationen, die Sie und
ihre Familie dumm halten wollen und zu verwirren suchen. Es ist auch eine
Lüge, dass Allergien eine Reaktion auf Stoffe sind, die der eigene Körper
nie kennen gelernt hat, da diese ihm schon von Kindheit an vorenthalten
wurden.
Nein! Wie unsere Wissenschafter nun festgestellt haben, sind Allergien eine
biologische Waffe, die unsere angebliche "Mutter Natur" entwickelt hat und
nun gegen uns richtet. Warum wissen wir selbst nicht. Jedoch sind wir zu
ihrem persönlichen Schutz natürlich weiterhin bemüht, die böse Natur noch
weiter zurück zu drängen, um ihren schädlichen Einfluss von ihnen und ihrer
Familie fern zu halten.
DOCH WAS KÖNNEN WIR TUN?
Die eigenen vier Wände wie eine Intensivstation steril zu halten und vor
Pollen zu schützen ist zwar ein guter Anfang, aber um Kampf gegen die
Allergien müssen Sie noch weiter gehen. Um sich und ihre Kinder vor
Allergien zu schützen, müssen Sie erst mal die Verbündeten der Natur
keimfrei machen: ihre Haustiere. Haustiere lassen sich ganz einfach steril
machen, indem man sie mit Benzin übergießt und anzündet. Am besten schafft
man sie sich erst gar nicht an (ansonsten machen Sie sich nämlich der
Kollarboration mit dem Feind schuldig). Um sich und ihre Kinder weiterhin
vor Allergien zu schützen, ernähren Sie ihre Familie ausschließlich mit den
in Kunsstoffolie verpackten Nahrungsmitteln unserer Freunde, der
Lebensmittelindustrie.
Diese Nahrung ist so vollgepackt mit künstlichen Geruchs- und
Geschmacksstoffen, Füllstoffen und naturidentischen Aromaaustauschstoffen,
die garantiert nichts Natürliches, d.h. Allergieauslösendes mehr
beiinhalten. Sie sehen, wir sind alle um ihr Wohlergehen und das ihrer
Familie bemüht.

Verbieten Sie ihren Kindern auch, draußen zu spielen, und vermeiden Sie, dass ihre Kinder mit anderen Kontakt haben. Gehen Sie als verantwortungsbewußte Eltern mit gutem Beispiel voran: Sprechen Sie mit niemandem und vor allem fassen Sie niemanden an. Selbst innerhalb der Familie. Denn auf ihrer Haut tummeln sich Milliarden von Keimen und Kleinstlebewesen, die nur darauf warten, Sie in einem Augenblick der Unachtsamkeit anzufallen.
Deshalb baden Sie sich und ihre Kinderstündlich in Sagrotan (plus Sagrotan- Mundspülung und Sagrotan Einlauf).
Dann sterben Sie zwar, aber immerhin sind Sie keimfrei. Doch wenn Sie tot im Grabe liegen, dringen unzählige Bakterien und Würmer in Sie ein und zersetzen ihren Körper ohne Scham, bis Sie faulend und stinkend in sich zusammen fallen. Und das wollen wir ... äh, Sie doch nicht!
Sie können sich auch 23 mal am Tag duschen, bis Sie sich aus ihren abgestorbenen Hautschichten neue Kleidung nähen können.
ODER Sie nehmen einfach das Übel ihres biologischen Daseins auf sich und akzeptieren ihr Schicksal. Wir von der Pharmalobby ... äh, vom Gesundheitsministerium stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Eine erlesene Auswahl an Medikamenten, die die Symptome ihrer Allergieschübe lindern, steht für Sie bereit und wartet nur darauf, von ihnen und ihrer ganzen Familie genutzt zu werden.
Stellen Sie sich mal vor, wie Sie und ihre Kinder sich nach dem Abendessen in gemütlicher Runde gegenseitig die Cortisonsalbe auf die Schuppenflechte schmieren. Ihr Pädagogen, würde das nicht den Zusammenhalt der Familienbande stärken?

Sie haben wohl keine andere Wahl, denn der Krieg gegen die Natur wird leider noch lange währen.
Doch können Sie sich und ihre Familie schützen: mit Medikamenten.
Sprechen Sie ruhig mit einem unserer Mitarbeiter ... ähm, dem Arzt oder Apotheker ihres Vertrauens, die garantiert keine Provision von uns erhalten.

Zum Wohle der Gesundheit ihrer Familie. Ihr Bundesgesundheitsministerium


Icebreaker antwortet um 08-03-2010 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Intermezzo:
Sich nicht wegen a paar Tropferln in die Hose machen ;-)


org antwortet um 08-03-2010 15:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Aber hallo liebe Geschlechtskollegen!
Seid bitte leise und lieb! Gerade heute am Weltfrauentag!
Sonst werden wir noch zum Großteil wegrationalisiert. Technisch durch Spermasexing ja möglich. Dann gibt es in Zukunft 95% Frauen und nur 5% Männer. Zur Zucht reichen die allemal noch aus...


Icebreaker antwortet um 08-03-2010 15:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
*g* geh org - schon mal Huxley gelesen?
Die schöne neue Welt (zB) hat nicht mal was mit e- manzen zu tun ;-)






helmar antwortet um 08-03-2010 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Hallo Org.....zur Zucht!? Auweija! Nein, Männer können, genauso wie die Weiberleut, was Wunderbares, aber leider auch das Gegenteil davon sein. Um a paar wärs echt schad....
Mfg, helmar; Helga Marsteurer


teilchen antwortet um 08-03-2010 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge

@Icy

Ich seh das Toilettenthema eh nicht als so großes Problem an, ich hätte es gar nicht angesprochen.
Das Thema ist von einem Mann ins Forum gebracht worden.
Bei den unter 50jährigen ist es eh nicht mehr relevant.
Und bei vielen über 50 sicher auch nicht.


@Org

Ich schließe mich helmar an, ohne Euch wärs schon fad...
Und was glaubst wie wir uns um die 5% streiten würden :-)




Restaurator antwortet um 08-03-2010 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
wenn ma des alles so liest bleiben 2 standpunkte über:
"frauen an den herd, emanzen in den herd!"
"i bin so oarm, i bin so unterdrückt, i bin so benachteiligt, i bin so ausgnutzt, i bin so..."
mei vorschlag:
schriftlicher, notariell beglaubigter vertrag mit den frauen.
inhalt: alle männer bleiben zuhause, richten der familie des frühstück, räumen dann auf, geh'n einkaufen, anschliessend mit den anderen hausmännern a plauscherl bei an bierli, dann heim wäschwaschen, bügeln vorm fernseher, nachtmahl vorrichten, mit'n hundi in die hundeschul fahr'n, am heimweg die kinder von der ganztagsbetreuung abhol'n, auf die mutti warten (für's gemeinsame nachtmahl, kinder niederlegen und dann für die mutti als sexobjekt herhalten.
drei mal die woch'n männerrunde wo ma seine unterdrückung besprechen kann.
dafür san die frauen für alles zuständig, was vorher die männer g'macht haben - ausnahmslos. wär' g'spannt wie lang's des durchhalten ohne schon wieder was zu unserm nachteil verändern zu wollen ;-)
spass beiseite:i kenn etliche einsame frauen die froh wären wenn's nur an hätten der des klo versaut. und genausoviele kloversauer die froh wären wenn's nur ane hätten die ihnen des abgwöhnen will.
im privaten bereich wird nie jeder alles haben können. des zeichnet ja a partnerschaft aus, dass ma da a konsens findet, der jedem unter berücksichtigung des andern das maximum garantiert. rücksichtslose mandln und weibln wird ma sowieso nie ändern, ma braucht halt a bissl a gspür bei der partnerwahl und darf si net von irgendwelchen vordergründigen "showelementen" blenden lassen.
im beruflichen bereich liegt des ganze halt an angebot und nachfrage. heut hab' i an bericht g'sehen, wie 1964 in deutschland der einmillionste portugiesische gastarbeiter - mit rotem teppich und moped als geschenk - zur aufrechterhaltung der deutschen wirtschaft von den politikern medienwirksam empfangen worden is. heut arbeiten's zu dumpingpreisen und kana wüll's.
und genauso is bei den frauen: durch's überangebot und die oft schlechte qualifizierung gibt's halt net mehr cash für die arbeit.
oder glauben irgendwelche frauen ernsthaft, dass ausgerechnet die freie wirtschaft wem was freiwillig mehr zahlt nur weil ma a mann is???????? einkommensunterschiede kann es nur dort geben, wo die löhne frei verhandelt werden. ansonsten gibt es kollektivlöhne, ein öffentliches gehaltsschema und bei selbständigen laufen die dinge sowieso anders.


Interessierter antwortet um 10-03-2010 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Die Diskriminierungslüge
Reitet ein Araber auf einem Kamel, seine Frau geht zehn Meter vor ihm.
Drei alte, weise Araber schauen empört zu.
Ein Alter fragt den Mann:
"Wieso geht deine Frau vor dir, im Koran steht, daß sie zehn Meter HINTER dir laufen soll?"

"Das ist richtig", sagt der Araber, "aber als der Mohammed den Koran geschrieben hatte, da gab´s noch keine Landminen!"



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