Woodbags als Brennholzverpackung

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Die Großhandelsfirma W. Wittmann Ges.m.b.H aus Wien bietet so genannte „4-Netz Woodbags“ für die Brennholzherstellung an. In diesen 1,5 m³ großen Säcken lassen sich die Scheite komfortabel transportieren und lagern.
Walter E. Wittmann ist der Erfinder des "4-Netz-Woodbags".
Walter E. Wittmann ist der Erfinder des "4-Netz-Woodbags".
Die Idee zu den Woodbags kam Walter Wittmann aus eigenem Bedarf. „Vor 5 – 6 Jahren war ich auf der Suche nach Brennholz für mein Einfamilienhaus. Das Holz aus den Baumärkten war oft von schlechter Qualität und nicht richtig trocken. Bei den Landwirten bekam ich zwar immer hochwertiges Holz, aber leider war es da oft ausverkauft“, erzählt der Unternehmer von seinen Engpässen beim Brennholz-Kauf. Daraufhin hat er die Brennholzproduktion selbst in die Hand genommen. In seiner Autowerkstatt in Wien konnte er dieses Vorhaben gut umsetzen, weil genug Platz und Personal vorhanden ist. Jetzt sind vier KFZ-Mechaniker während der arbeitsarmen Wintermonate in der Brennholz-Abteilung beschäftigt.

Brennholzproduktion mit Woodbags

Im Woodbag trocknet das Brennholz laut Wittmann in nur 6 Monaten auf 20 % Restfeuchte ab.
Im Woodbag trocknet das Brennholz laut Wittmann in nur 6 Monaten auf 20 % Restfeuchte ab.
Das Ausgangsmaterial, in der Regel sind das 4 m lange Buchenstämme, bezieht der Unternehmer ausschließlich aus der näheren Umgebung. Um seine Vorstellungen von Leistung umsetzen zu können, entschied sich Walter Wittmann, sein Brennholz in Woodbags zu lagern. „Woodbags gab es damals schon am Markt“, erklärt der Reifenhändler und fügt hinzu: „Wir haben den Kunststoff-Sack aber entscheidend verbessert!“ So verfügt der 1,5 m³ große Woodbag jetzt über vier luftdurchlässige Netzseiten, vorher waren es nur zwei. Auch der Boden besteht bei Wittmanns Brennholz-Sack aus Netz. Damit trocknen die Scheite deutlich schneller. Wittmann garantiert seinen Kunden, eine Trocknung auf nur 20 % Restfeuchte in nur 6 Monaten bei Lagerung im Freien. Das Holz muss lediglich oben mit einem Stück Silofolie abgedeckt werden, um es vor Starkregen zu schützen. Unten stehen die Bags auf Paletten, damit sie keine Feuchtigkeit vom Boden anziehen. „Der entscheidende Vorteil der Woodbags liegt darin, dass Sie das Holz in einer Saison produzieren und verkaufen können“, schwärmt Wittmann. Die Einstandspreis-Kosten für den Woodbag sind daher wesentlich geringer, als die Kosten für z.B. Holzkisten zzgl. der Verzinsung von 1,5 Jahre lagerndem Brennholz, geschweige der Handarbeit des Schlichtens. Die Woodbags sind doppelt stapelbar. Damit lässt sich der Lagerplatz-Bedarf reduzieren.

Praktisches 10-Schlaufen-System

Mit den Woodbags vereinfacht sich die Logistik, so dass bei der Brennholzproduktion hohe Tagesleistungen möglich sind.
Mit den Woodbags vereinfacht sich die Logistik, so dass bei der Brennholzproduktion hohe Tagesleistungen möglich sind.
Die 4-Netz-Woodbags von Wittmann verfügen über ein 10-Schlaufen-System. An der Oberseite befinden sich acht Schlaufen. Mit vier Schlaufen wird der Sack zum Befüllen in ein Gestell eingehängt. Die anderen vier dienen zur Entnahme des vollen Woodbags mit dem Stapler, Lader oder Frontlader. Die beiden Schlaufen an der Unterseite sind gedacht, um den Sack wieder zu entleeren. Einfach anziehen und der Inhalt rutscht heraus. Die 10 Schlaufen sind sehr stabil ausgeführt und mit großer Überlappung am Sack angenäht. Das beweist der Extrem-Test: Der mit ca. 650 kg Frischholz befüllte Woodbag kann an nur einer Schlaufe angehoben werden! Zudem ist das Material mit einem Wert von 158 kpy sehr UV-stabil, was eine hohe Lebensdauer der Säcke erwarten lässt.

Hohe Tagesleistungen

Zur Brennholzproduktion setzt Wittmann zwei Spaltautomaten der Firma POSCH ein. Die Woodbags werden direkt am Gerät befüllt. Alle drei klassischen Holzlängen, 25, 33 und 50 cm können eingefüllt werden. Zwei Säcke hängen in einer selbst entwickelten Füllstation. Ist ein Bag voll, fährt diese Füllstation den anderen Bag unter das Förderband. Während der volle Woodbag gegen einen leeren ausgetauscht wird, kann der Spaltautomat schon weiter arbeiten. Das ermöglicht die Brennholz-Produktion im Nonstop-Verfahren. Die hohen Tagesleistungen sprechen für sich: Mit den beiden Spaltautomaten werden täglich rund 32 Tonnen Brennholz erzeugt, das entspricht 48 Woodbags. Die einfache Woodbag-Logistik ermöglicht diese Leistung mit nur vier Personen in einer 8-Stunden-Schicht.

Woodbags beim Kunden

Für den Brennholz-Transport hat sich Wittmann einen großen PKW-Anhänger umgebaut. Damit kann er sieben gefüllte Woodbags zum Kunden Transportieren. Mit einem elektrischen Flaschenzug werden die Säcke ohne fremde Hilfe auf- und abgeladen. Alle Bags haben eine wassergeschützte A4-Kunststofftasche angenäht, mit der es möglich ist, eine Warenbezeichnung oder Werbung anzubringen. Der Woodbag bleibt in der Regel beim Kunden. Bei vielen seiner Kunden arbeitet Wittmann mit einem Pfandsystem. Dann wird der Sack mehrfach verwendet. Aber auch die Entsorgung ist kein Problem, weil das Material vollständig Recycling-fähig ist.Walter Wittmann vermarktet sein Brennholz im Umkreis von rund 50 km an mehr als 1.000 Stammkunden. Für 2012 ist eine Gesamtmenge von 4.500 Bags geplant. Die Woodbags selbst werden mittlerweile in ganz Europa verkauft. Das Interesse wird immer größer. Die Kunden sind Landwirte, Forstverwaltungen und Scheitholzproduzenten.

Kontakt: W. Wittmann GesmbH, Dassanowskyweg 16, A-1220 Wien

Tel.: +43 699 10752528

E-Mail: walter.wittmann@reifen-wittmann.at

www.reifen-wittmann.at


Aktualisiert am: 06.03.2012 12:54
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