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Pöttinger Novacat Alpha Motion Master im Praxistest Die neuen „Master“-Frontmähwerke von Pöttinger haben die bewährte Alpha Motion-Bodenanpassung an Bord. Sie wurde aber für kleine Traktoren adaptiert. Wie es sich damit fährt, haben wir getestet.
15 % mehr Umsatz bei Pöttinger Im Geschäftsjahr 2017/2018 konnte das österreichische Familienunternehmen Pöttinger mit einem Umsatzrekord abschließen: Der erzielte Umsatz von 354 Mio. Euro entspricht einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Schwebende Frontmähwerke für kleinere Traktoren Die Frontmähwerke Novacat Alpha Motion von Pöttinger bekommen Zuwachs. Die neue Master-Baureihe ist für kleinere Traktoren gedacht und umfasst drei Scheibenmäher und zwei Trommelmähwerke.
Kompetenztag Grünland 2018 voller Erfolg Experten des Maschinenrings Schwarz und der landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz zeigten am 8. Mai 2018 wie man Futtererntemaschinen optimal einstellt.
Kreiselzettwender und Kreiselschwader richtig einstellen Sorgfältig eingestellte Futtererntemaschinen reduzieren die Verluste und den Dreck im Futter. Ebenso wichtig für eine gute Arbeitsqualität sind eine angepasste Drehzahl und Fahrgeschwindigkeit.
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Mähwerke richtig einstellen Mit einer angepassten Mähwerkseinstellung legt man den Grundstein für hohe Futterqualität. Schnitthöhe und Mähbalkenentlastung müssen so gewählt werden, dass die Folgegeräte das Futter verlustfrei und ohne Schmutz aufnehmen können.
Grünland Kompetenztag in Rotholz, Tirol Am 8. Mai 2018 dreht sich an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz von 13-17 Uhr alles um die Grünlandernte, zu der der Maschinenring Schwaz einlädt.
Neuer Zetter mit 8,9 m Breite Pöttinger erweitert seine Zetterfamilie um das Modell Hit 8.9 T. Er ist für Traktoren ab 60 PS gedacht.
Pöttinger stellt größere Combiline-Ladewagen vor Pöttinger erweitert seine Mehrzweck-Rotor-Ladewagen der Baureihe Torro Combiline um zwei neue Modelle nach oben: Den Torro 7010 bzw. 8010 Combiline, jeweils in zwei unterschiedlichen Ausführungen.
Pöttinger Servo 45 M Pflug im Praxistest Mit dem Servo 45 M schließt Pöttinger eine Lücke im Pflugprogramm. Er ist für Traktoren bis 240 PS konzipiert und geht in der kommenden Saison an den Start. Wir konnten ihn schon bei der letzten Herbstfurche ausführlich testen.
Neue Geschäftsführung bei Pöttinger Das Landtechnikunternehmen Pöttinger wird seit Ende Janurar von einer neuen, fünfköpfigen Geschäftsführung geleitet. Dem ging der Wechsel von Heinz Pöttinger von der operativen Geschäftsführung in den Aufsichtsrat voraus.
Heinz Pöttinger wechselt in Aufsichtsrat Mit Mitte März 2018 wechselt Heinz Pöttinger aus persönlichen Gründen in den neuen Aufsichtsrat des gleichnamigen Landtechnikunternehmens aus Österreich.
Seitenschwader Pöttinger Top 652 für kleine Traktoren Der neue, laut Pöttinger preiswerte Seitenschwader Top 652 mit 6,40 m Arbeitsbreite hat einen Kraftbedarf von nur 60 PS. Auch sonst ist er laut Pöttinger für kleinere und/oder ältere Traktoren geeignet.
Pöttinger-Mähkombi mit Bandschwader Das Novacat A10 Collector erweitert die neueste Generation der Mähkombinationen von Pöttinger. Hinter den Mäheinheiten sind Querförderbänder montiert, die das Mähgut auf einen Schwad zusammenführen können.
Pöttinger Impress Press-Wickelkombination im Praxistest Pöttinger hat uns eine seiner ersten variablen Press-Wickelkombinationen für einen Praxistest überlassen. Nach guten Erfahrungen in Silage, Heu und Stroh wollten wir es wissen und haben die Impress 155 VC Pro beim letzten Schnitt einem echten Härtetest unterzogen.

Pöttinger Alpinhit 6.6 im Praxistest

Auch im Berggebiet steigt der Bedarf an leistungsfähigen Maschinen. Das Gewicht darf dabei aber nicht außer Acht gelassen werden. Am Berg zählt jedes Kilo „doppelt“. Diesen Spagat hat Pöttinger mit dem Zettkreisel Alpinhit 6.6 gewagt. Ob er gelungen ist, verrät unser Praxistest.
Der Alpinhit 6.6 von Pöttinger ist für große Flächenleistungen am Steilhang konzipiert.
Der Alpinhit 6.6 von Pöttinger ist für große Flächenleistungen am Steilhang konzipiert.
Zur Saison 2012 erweiterte Pöttinger seine Alpin-Baureihe und brachte erstmals einen Zettwender in Leichtbauweise mit sechs Kreiseln auf den Markt. Oberstes Ziel dieser Neuentwicklung war eine höhere Schlagkraft bei gleichzeitig geringem Gewicht. Der neue Alpinhit 6.6 N ist um etwa 150 kg leichter, als ein Standard-Kreiselheuer mit gleicher Arbeitsbreite. Je nach Ausrüstungsgrad wiegt das Gerät zwischen 520 und 550 kg.

Die Dämpfungsstreben stabilisieren den Zettkreisel bei der Arbeit und zentrieren ihn beim Aushub.
Die Dämpfungsstreben stabilisieren den Zettkreisel bei der Arbeit und zentrieren ihn beim Aushub.
Über 20 % abgespeckt
Basis für die Entwicklung war der Alpinhit 4.4 mit vier Kreiseln und einer DIN-Arbeitsbreite von 4 m. Der von uns getestete Alpinhit 6.6 mit seinen sechs Kreiseln ist laut DIN-Norm 5,75 m breit, also vergleichbar mit dem „normalen“ Hit 610. Der wiegt allerdings in Serienausstattung rund 150 kg mehr. Die Gewichtsreduktion geht auf eine Reihe von Maßnahmen zurück: Rund 40 % gehen auf das Konto der leichteren Kreisel des Alpinhit 4.4. Es gibt z.B. keinen unteren Stützteller, schwächere Zinkenträger aus Federstahl, kleinere Durchmesser der Zinken und Radträgerwellen sowie etwas kleinere Räder der Dimension 15 x 6.00-6. Zudem sind in den einzelnen Kreiselgetrieben Aluminiumkomponenten verbaut. Das Hauptgetriebe selbst besteht, wie bei den anderen Kreislern von Pöttinger, aus einem Stahlgussgehäuse.
Aufgrund der leichteren Kreiseleinheiten konnte auch beim Anbaubock und bei den Auslegern Gewicht eingespart werden. Schlussendlich hat Pöttinger auch noch die Schutzbügel aus Aluminium gefertigt.

Der Alpinhit 6.6 ist für kleine Traktoren und insbesondere für den Einsatz mit Zweiachsmähern gebaut.
Der Alpinhit 6.6 ist für kleine Traktoren und insbesondere für den Einsatz mit Zweiachsmähern gebaut.
Alpinhit 6.6 oder Hit 610?
Der Alpinhit 6.6 ist für den Einsatz mit Traktoren ab etwa 50 PS, insbesondere für die mittlere Leistungsklasse der Zweiachsmäher, konstruiert. Eines muss man aber bei dieser konsequent umgesetzten Leichtbauweise bedenken: Durch die z.T. schwächer dimensionierten Komponenten geht natürlich auch Stabilität verloren. Die Verwendung von Aluminium lässt den vermeintlichen Preisvorteil wieder schmelzen.
Der Hit 610 mit derselben Kreiselanzahl und demselben Kreiseldurchmesser ist rundum stabiler gebaut und kostet nur um rund 250 Euro mehr. Die massivere Bauweise des „normalen“ Hit lässt bei vergleichbaren Einsätzen eine längere Lebensdauer erwarten. Der Antrieb der Kreisel erfolgt mit einer Zapfwellendrehzahl von 540 U/min über das Hauptgetriebe. Die Doppelgelenke zwischen den einzelnen Kreiselantrieben sind wartungsfrei.

Fazit: Leichtgewicht mit großer Arbeitsbreite
Der Alpinhit 6.6 N ist für große Flächenleistungen am Steilhang konzipiert. Er ist leicht gebaut und hat konstruktive Merkmale, mit denen sich die Arbeit in der Schräge sicherer und bodenschonender erledigen lässt. Die sechs kleinen Kreisel nehmen das Futter sauber auf und verteilen es gleichmäßig. Bei großen Futtermengen wird das Streubild aber ungleichmäßig. Das optionale Stützrad und der starre Oberlenker im Langloch sorgen für eine gute Bodenanpassung. Die Liftmatic-Funktion verhindert am Vorgewende, dass die Zinken der äußeren Kreisel im Boden kratzen.
Wer den Gewichtsvorteil nutzen kann und den Alpinhit gewissenhaft einsetzt, wird damit lange Freude haben. Wenn aber das Gewicht nur eine untergeordnete Rolle spielt und auch große Futtermassen zu bewältigen sind, sollte man besser zum stabileren Hit 610 greifen.

Weitere Details sowie alle Testergebnisse finden Sie in unserer Fachzeitschrift "Der fortschrittliche Landwirt", Ausgabe 09/2013.

Aktualisiert am: 26.04.2013 09:45
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