120 Mio jährlich für Tierwohl

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Harpo 29-10-2020 21:19 - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Was helfen die Foederungen für Stahlbau wenn die hören Produktionskosten nicht bezahlt werden und Billigfleisch massenweise Importiert wird Bergerschinken bietet Rinds-Filet incl um 19,90 aus Neuseeland an

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gerli84 antwortet um 30-10-2020 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Ihr glaub ja nicht wirklich das damit die Landwirtschaft unterstützt werden soll. Das ist eine Industrie Förderung, für die Bau und Stallbau Firmen als Umweg über den Bauern. Das ist doch bei den meisten Invest. Förderungen so das damit die Industrie gestützt werden soll.

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meki4 antwortet um 30-10-2020 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Da werden die Preise für Aufstallungen und Spalten usw. gleich massiv steigen.

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FeSt antwortet um 30-10-2020 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Welche Spalten noch?
Meinst für Stroh, und die zusätzlich angestellte(n) AK fürs noch mehr einstreuen zum Nulltarif. :-(

Langfristig schwarze Zahlen in der Tierhaltung sind nur mit abgeschriebenen Gebäuden/Stallungen möglich, als ob diese Silberlinge daran was ändern.

Jeder (vorhandene(?)) Euro und jeder Ziegel ist in Mietwohnungen derzeit besser investiert, als in einem Stall.


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Vollmilch antwortet um 30-10-2020 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Wer behauptet, dass damit die Landwirtschaft unterstützt werden soll? Die höheren Aufwendungen für mehr Tierwohl werden (zum Teil) ersetzt.

Spaltenböden gibt es nach wie vor. Vollspaltenhaltung (und Anbindehaltung) wird dann eben nicht mehr gefördert - find ich in Ordnung.

Die öffentliche Hand fördert das was die Öffentlichkeit will.

Alles Gute!
Vollmilch

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FeSt antwortet um 30-10-2020 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Also weitere Spaltung in good farm - bad farm?

Spaltenboden ist Auslaufmodell, nur eine Frage der politisch möglichen Hinhaltetaktik. Da kann Michi x-mal nach langem Erwachen, eine dezidierte Ablehnung posten, vielleicht für ihre Amtsperiode,
aber langfristig ist the point of no return dazu überschritten, und als ob die offenen K-Fragen nicht reichen würden.

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Vollmilch antwortet um 30-10-2020 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
good farm - bad farm ... wenn du es so sehen willst ja.

Es gibt Konsumenten, denen Tierwohl mehr wert ist und jene, die einfach nur günstig einkaufen wollen. "Good or bad" würde ich das nicht bezeichnen.

Alles Gute!
Vollmilch

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meki4 antwortet um 30-10-2020 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Da geb ich FeSt recht. Ich mir bleibt auch nur was über, weil der Stall uralt ist.
Bei uns hat es einem Betrieb nach Stallneubau die Haxn ausgrissn.

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Peter1545 antwortet um 30-10-2020 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Das betrifft großteils nur den Schweinestallbau. In dem Bereich sehen die Zukunftsprognosen nicht gut aus.

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richard.w(7n417) antwortet um 30-10-2020 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Heißt ja "Tierwohl" und nicht Preisstützung oder Bauern Weihnachtsgeld. Über Sinn und Unsinn solcher Förderungen kann man trotzdem diskutieren - alles wird gut ;)

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179781 antwortet um 30-10-2020 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Die Investförderung ist ohnehin nur dazu da, die Bauern dazu zu bringen, ihr Geld in den Wirtschaftskreislauf zu stecken. Wenn einer z. B. in einen Stallbau 600.000 Euro netto investiert und dafür 25 % Investförderung kriegt, bekommt er 150.000 Geld von der öffentlichen Hand zurück. Der Staat kassiert aber alleine bei der Mwst schon 120.000 Euro. Mit dem, was von den Baukosten noch an Steueranteil an den Staat geht, kommt da mehr heraus, als der Bauer gefördert bekommt. Den Staat hat die Aktion unterm Strich nichts gekostet, der Bauer hat aber 720.000 Euro ausgegeben. Dafür darf er dann Jahrzehnte in den Stall gehen und hat seinen Arbeitsplatz daheim. Also auch etwas positives für den Bauern bei der Aktion.

Gottfried

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Harpo antwortet um 30-10-2020 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@170781
Wenn mit deinem Beispiel dem Bauern ausser Schulden zahlen und nach Abzug aller Betriebskosten und Investitionen noch ein angemessener Lohn übrig bleibt ist das okay.
In den meisten Fällen ist es aber nur der Einstieg ins HAMSTERRAD

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FeSt antwortet um 30-10-2020 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Mit NEC bei konsequenter Umsetzung hat dann fast jeder seine teure Industrieruine ob alt oder erst errichtet, auch wir Rinderhalter, ohne weitere Betriebserlaubnis stehen, aber manche ist ja gar nicht bewusst, was das alles bedeutet, und klammert sich noch immer an den Leitspruch, es hätte noch viel schlimmer kommen können.

Preisstützung verlangt auch keiner, ganz im Gegenteil, statt der ständigen stattfindenden politischen Marktverzehrung, wo eigentlich echte Signale kommen sollten.
Der Markt spricht nämlich überwiegend eine komplett andere Sprache - Hauptsache billig, billig, billig und ach ja,
jedoch nur das Beste UND unschuldig muss es auch noch produziert sein und das nicht nur im Schweinebereich.

Für die, denen außer uns Landwirten, Tierwohl auch oberste Priorität hat und am Herzen liegt, und trotzdem auf den Genuss von Fleisch doch nicht verzichten wollen, gibt es auch gezielt nur "good meat/food" or "bad meat/food", durch Schubladisierung des Produzenten, ungeachtet wie das Tier wirklich unter seiner Haltung gelebt hat.

Darum sitzen auch zur Ausarbeitung der Agrarreform für Ö jetzt in den 14 Arbeitsgruppen je 30 Mitglieder (wovon nur je 3-4 wirklich einen Bezug zur Landwirtschaft haben), die (420 Leute) meinen mit den 20Millionen MEHR für Tierwohl jetzt zu den bisherigen 100Mio. IF, "alles wird gut", und auch so umgesetzt, wie sie sich das ausmalen. ;-)

Entweder sind und bleiben wir systemrelevant (vor allem auch in den nächsten Monaten(!)), oder waren wir es eh nie.
Zuversichtlich, Alles Gute.

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noppi antwortet um 30-10-2020 15:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Was die Bevölkerung will, kauft sie - was die Bevölkerung kauft, will sie!

Beim Bioschweinefleisch sind 2 % unter der demokratischen Wahrnehmung.


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patrick.m(g1h16) antwortet um 30-10-2020 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
FeST Was ist NEC ?

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Gerhardd antwortet um 30-10-2020 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Vollmilch, ich les deine Beiträge immer gern, meist geb ich dir recht.

Aber: Die öffentliche Hand fördert das, was die Öffentlichkeit will ......... ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit.

Weil in den diskutierten Fördervoraussetzungen hat nicht die Öffentlichkeit "mitbestimmt", sondern die Agrarlobby, die um alles in der Welt verhindert, dass Bio zum Leitmodel in Österreich und Europa wird, also auch der bestimmende Kern von Kammer und BB.
In den Bestimmungen werden Tiehhaltesysteme sehr wohl gefördert, die ohne die wesentlichen Bio- Tiervorteile arbeiten - wie Ganzjahresstallhaltung in der Mast.
Ist nur geschickt am Konsumenten "vorbeiformuliert" worden!

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Century antwortet um 30-10-2020 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Also, eins stimmt sicher: Der Konsument hatts in der Hand, was mit Steuergeld passiert, und wie Lebensmittel produziert werden.

ABER (und damit ist der obige Satz gleich wertlos):

Die Öffentlichkeit lässt sich ganz leicht beeinflussen, dafür brauchst nur ein wenig auf die Tränendrüse drücken, oder schwache Halbwahrheiten verbreiten, und schon laufen sie dir wie Lemminge nach^^

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xaver75 antwortet um 30-10-2020 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@Patrick
NEC-Richtlinie (Feinstaub)

mfg

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FeSt antwortet um 31-10-2020 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@NEC?
Ja, genau, National Emission Ceilings Directive, kurz NEC-Richtlinie genannt, oder umgangssprachlich Feinstaub(PM10) - Richtlinie bezeichnet.
Zitat:"60% der nationalen Ammoniakemissionen stammen aus der Rinderhaltung, während Schweine und Geflügel zusammen knapp ein Drittel der Gesamtemissionen ausmachen",
womit Kalt-/Freiluftställe sogar Weidehaltung in Frage gestellt werden, praktisch gesagt unmöglich werden laut einzelner Artikel in der Vergangenheit dazu einfach ihre Betriebserlaubnis verlieren.
Sogar Warmställe wie für Schweine etc. ohne Partikelfilter, erst durch Umbauten wie Installierung Abluftfilter/-wäscher und Co und abschließender positiver Zertifizierung wieder in Betrieb gehen dürfen sollen.

Erst dann kommen im Ranking DüVo2.0/SGD8, Düngerreduktion -20%, PSM-Reduktion -50%, Ausweitung des EU-Bioanteils auf mind. 25% (Burgenland 50%), wie auch Greening und so der ÖVF, wie Verschärfung Dauergrünlanderhaltung

und auf der Verbotsseite aktuell Spaltenbodenverbot, Anbindehaltungsverbot, Reduzierung der Bestandesdichten (Halbierung der Tieranzahl) , Kastrationsverbot, Kupierverbot, Kastenstandsverbot, Schredderverbot, Enthornungsverbot, Eiweißimportverbot, Arbeitszeiteinschränkungen, usw.

Doch was tun wir doch nicht alles, um jeden Tag dem allen gerechter zu werden, praktisch unentgeltlich, verlangen es sogar noch schärfer als wieder geplant, und ruinieren uns mit noch mehr Förderungausweitungen zum favorisierten massentauglichen Leitmodell auch noch Bio, leider.

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Aequitas antwortet um 31-10-2020 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Die NEC ist ja wirklich unverständlich.

Abgase/Feinstaub aus Flug und Schiffverkehr wurden rausgelassen aus der Richtlinie.
Dafür die Tierhaltung mit reingenommen.

Hieß es nicht früher das Kinder die oft im Stall sind bessere Gesundheit (Allergie, Immunsystem,...) aufweisen wo ja der Ammonium Hotspot ist, gerade früher in den alten niedrigen Ställen.

Wieso beim Flugverkehr der die Abgase in der Luft gleichmässig verteilt nicht bewertet wurde liegt sicher an ihrer Lobby.

Wenn man aber nochmal etwas weiterschaut Richtung Niederlande wirds dort nicht ausreichen mit dem Schleppschlauch alleine, hier sind vermutlich Stallschließungen geplant.

Sogar unser Nachbar Schweiz der ja eher noch Naturnah bewirtschaftet hat massive Probleme die NEC ohne Tierreduktion zu erreichen.

lg




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Vollmilch antwortet um 31-10-2020 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Guten Morgen!

Die NEC ist ja eine europäische Richtlinie, da tut man sich vermutlich schwer, auf den internationalen Luftverkehr zuzugreifen.

Die NH3 -Emissionen stammen ja zu über 90% aus der Landwirtschaft. Wenn um 12 % reduziert werden soll, ist klar, dass das die Landwirtschaft betreffen muss.

Die bessere Gesundheit von "Stallkindern" hat sicher nichts mit dem Ammoniak zu tun.

Alles Gute!
Vollmilch

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FeSt antwortet um 31-10-2020 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Dann sollte man sich schleunigst auf eine Prioritätenliste einigen.
Politik, deren Aufgabe es ist das alles zu managen, ist unfähig zu delegieren, was wichtig oder dringend ist, bzw. was wichtig UND dringend. Statt dessen, werden alle Einzelinteressen von verschiedenen Ebenen behandelt, und wird gleichzeitig gegeneinander gefordert und gefördert, wie eben NEC Richtlinie gegen Tierwohl und umgekehrt.
Der einzige kleinste gemeinsame Nenner, der alle zufrieden stellt, ist die Einstellung der Produktion, wofür auch vorsorglich die Handels- und Abnahmeverträge abgeschlossen wurden. ;-)

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2472660 antwortet um 31-10-2020 11:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
das thema ammoniak, methan und lachgas aus der rinderhaltung ist eine der größten irrtümer überhaupt! wiederkäuer und andere pflanzenfresser gibts seit jahrtausenden auf dem planeten und jetzt plötzlich sollen deren stoffwechselprodukte den klimawandel verursachen - never ever!!

da haben es wieder mal einige branchen geschafft, der lw den schwarzen peter zuzuschieben!

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Aequitas antwortet um 31-10-2020 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Bei NEC geht es nicht um Grundwasserbelastung, es geht auch nicht ums Klima.

Es geht um die Feinstaubbelastung.

Ob der Feinstaub von NH3 aus der Landwirtschaft jetzt für die Allgemeinheit gefährlicher ist als der Feinstaub aus der Verbrennung von Mineralischen Sprit beim Flugverkehr ist sicher Diskussionswürdig.

Machen wir 2 Lagerfeuer und sitzen wir uns hin zum Würstelgrillen.
An einem haben wir Holz, am anderen schmeissen wir einen Traktorreifen ins Feuer.

Feinstaub ist bei jedem, aber die Würstel die beim Traktorreifen gegrillt wurden schmecken doch halt anders.

@Vollmilch.

Die Richtlinie zieht ja auch bei den Personenverkehr und LKW, gerade bei LKW ist doch auch einiges International auf Routen die schwer nachzuvollziehen sind.

Beim Flugverkehr gibt es die Austrocontrol die JEDES Flugzeug auf dem Radar hat mit Start und Landepunkt. Hier liese sich das alles auch automatisch nachvollziehen.

Wieso es die "Gesunden Bauernkinder" gibt wäre wirklich interessant, so schlimm wird sich die sicher massivere Belastung mit NH3 nicht auswirken wenn die Kinder direkt im Stall sind als das Nachbarkind 1km weiter entfernt und trotzdem sind "Stallkinder" gesünder,...

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Vollmilch antwortet um 31-10-2020 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Nachvollziehen lässt sich der Flugverkehr super,keine Frage. Aber lässt es sich auch regeln?
Wenn wir der Lufthansa mehr Vorschriften geben, dann fliegen halt die Emirates mehr ... das geht bei LKWs und PKWs dann doch einfacher (aussereuropäische Fahrzeuge sieht man wirklich nur sehr selten auf unseren Straßen).

Denk ich halt.

Beim Schadgas NH3 wird der Schwerpunkt aber immer in der Landwirtschaft liegen. NH3 an sich ist ja schon giftig, dass muss gar nicht zu Feinstaub "werden".

Alles Gute!
Vollmilch

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dietmar.s(2cz6) antwortet um 31-10-2020 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
also so pauschal ist es natürlich falsch:Beim Schadgas NH3 wird der Schwerpunkt aber immer in der Landwirtschaft liegen. NH3 an sich ist ja schon giftig, dass muss gar nicht zu Feinstaub "werden".
es kommt natürlich immer drauf an wobei, aber bei dir @vollmilli als Luluclubmember der ersten stunde...das klar zu machen schwamm drüber ;-)

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Aequitas antwortet um 31-10-2020 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@Vollmilch

Natürlich lassen sich einige Dinge regeln in der Luftfahrt. Leerflüge die besonders in der Lockdown Zeit waren oder wieder kommen sind ja sinnlose Luftverschmutzung.

https://www.derstandard.at/story/2000116158114/laudamotion-fuehrt-leerfluege-durch-fuer-experten-sinnlos

Zudem wäre es auch an der Zeit Kerosin mehr zu versteuern, es ist ja traurig das 14 Tage Pauschalreise Ägypten mit Flug und Vollpension billiger ist als eine Anreise in ein Hotel in Österreich selber mit dem Auto und Vollpension.

Zudem an neuen Antriebsmöglichkeiten könnte auch mehr geforscht werden.
Zu tun gebe es genug.

https://www.flightradar24.com

Zur Giftigkeit von NH3 - Ammoniak.
Der NEC ist die toxität egal, hier geht es nur um den Feinstaub. Ich kenne aber keinen Bauern oder anderen Menschen der an Ammoniak einen langfristigen Schaden bekommen hat, hier ist die Farmerlunge mit Heustaub, Schimmel,... doch viel gefährlicher.

Vollmilch kennst du einen Meschen der von NH3 durch die Feinstaubbelastung einen gesundheitlichen Schaden davongetragen hat?

lg





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Vollmilch antwortet um 31-10-2020 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Aus Wikipedia: Es wird geschätzt, dass die Landwirtschaft dadurch im Jahr 2010 Ursache für etwa 45 % aller Todesfälle durch Luftverschmutzung in Deutschland war.[80][81] Ammoniak ist dabei der einzige Luftschadstoff bei dem es seit 1990 zu keiner nennenswerten Reduktion gekommen ist.[82] Mit einer Reduzierung der Ammoniakemissionen um 50 % könnten daher weltweit etwa 250.000 Todesfälle durch Luftverschmutzung vermieden werden, bei einer kompletten Abschaffung dieser Emissionen sogar 800.000 Todesfälle.[83]

Güllegrubenunfall (da ist NH3 DAS Problem) kenne ich einen aus der Nachbarschaft. 2 tote Männer, eine Frau hat überlebt (mit bleibenden Beeinträchtigungen).

Ammoniak schädigt auch in geringer Konzentration, muss man nicht merken, macht halt anfälliger gegen Infektionen der Atemwege. (Soll man jetzt covid 19 oder Ammoniak in den Totenschein schreiben?)

Ja, ich bin auch für eine Kerosinsteuer. Aber, übertrieben: Wenn die EU eine einführt, tanken eben alle in Dubai oder London. Hier braucht es meiner Meinung nach internationale, weltweite Übereinkommen.

Alles Gute!
Vollmilch


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patrick.m(g1h16) antwortet um 31-10-2020 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Vollmilch fliegt dann der Flieger auf der Strecke Wien - Paris einen Umweg über London nur um zu tanken ? Oder tankt die Crew auf Vorrat in Kanister im EU-Ausland ? Fragen über Fragen

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Peter1545 antwortet um 31-10-2020 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@2472660: Rinderhaltung gibts schon immer, aber nicht in dem Ausmaß, also ein bischen was müssen sich die Bauern schon gefallen lassen.

Warum Schiffs und Flugverkehr ausgenommen wird kann ich mir so erklären, da sie im zollfreien Raum unterwegs sind?
Die Emissionen des Flugverkehrs ließen sich sicherlich einem Staat zuschreiben, beim Schiffsverkehr ist es sehr viel schwerer!

Bauernkinder sind nicht wegen dem Feinstaub oder Ammoniak gesünder, sondern wegen der höheren Keimbelastung im Stall und wahrscheinlich auch weil diese mehr mit Dreck in Berührung kommen und es selten übertriebene Hygiene auf Bauernhöfen gibt.

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Harpo antwortet um 31-10-2020 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Ich kann nicht verstehen daß einige von euch sich als Umweltsünder sehen?
Im Vergleich zu anderen Branchen verdienen die Bauern einen sch...Dreck.
Es müssten alle froh sein dass es noch soviele ID... gibt die so billig arbeiten und sich alles gefallen lassen.
Damit die Masse billig Fressen kann und für jeden Blödsinn Geld hat ..
Irgendwann wachen vielleicht alle Träumer vom Groessennwahn auf.

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Vollmilch antwortet um 31-10-2020 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Und ich kann nicht verstehen, wie man beharrlich daran glauben kann, dass immer nur die Anderen schuld sind. Es tragen wohl alle ihr Scherflein dazu bei.

Ich kann nur bei mir selber anfangen, was zu ändern.
Wenn man sich selbst für einen Idioten hält oder mit seinem Einkommen unzufrieden ist, könnte man (vielleicht) auch was ändern.

Alles Gute!
Vollmilch


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2472660 antwortet um 31-10-2020 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@peter1545
hab da leider noch keine absolut zuverlässigen zahlen gefunden bezüglich wiederkäuerbesatz im laufe der erdgeschichte, aber eines ist klar: biomasse ist immer gewachsen und diese biomasse wurde entweder von pflanzenfressern gefressen und in deren mägen abgebaut oder wurde auf natürlichem weg in der vegetationslosen zeit oder in form von abgestorbenen pflanzenteilen abgebaut - beides setzt in ähnlichem maße diese "schadgase" frei. früher waren es halt fleischfressende tiere, die diese pflanzenfresser fraßen, heute ist es zu einem teil der mensch...
problematisch ist nur der transport und die art der landwirtschaft (regenwaldabholzung,..), aber nicht das system wiederkäuer an sich!
sehr euch mal die entwicklung der temperatur auf der erde im laufe der geschichte an - es war schon deutlich wärmer und die co2-konzentration war schon deutlich höher

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Aequitas antwortet um 31-10-2020 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@Vollmilch

Es sind mehr Menschen an Wasser gestorben als an Ammoniak, aber deswegen trinken wir es trotzdem noch Literweise.

Güllegrubenunfälle sind sehr sehr tragisch, aber die Menschen sind nicht am "Feinstaub Ammoniak" gestorben sondern an den hochkonzentrierten Gasen Kohlendioxid, Ammoniak und Methan und Schwefelwasserstoff in geschlossenen Behälter mit wenig Sauerstoff. Bei NEC geht es um den Feinstaub.

Nochmal Vollmilch, kennst du Menschen die am Feinstaub Ammoniak gestorben sind?







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ek antwortet um 31-10-2020 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Woran genau stirbt man an "wasser"…?



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Aequitas antwortet um 31-10-2020 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Z.B. Ertrinken

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ek antwortet um 31-10-2020 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Aso, wenn man es Literweise trinkt.... :-)



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Peter1545 antwortet um 31-10-2020 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@2472660: Wenn wir von der Verwertung von Gras auf nicht ackerfähigen Flächen reden, bin ich bei dir da ist der Wiederkäuer die beste Lösung um dies zu verwerten ( abgesehen davon dass man die Flächen auch bewalden kann). Nur leider wird zumindest bei uns in der Stiermast großteils nur Maissilage verwendet und das gabs früher nicht! Mit dem Mais könnte man auch Geflügel oder Schweine mästen, wo die Futterverwertung um einiges besser aussieht.

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Aequitas antwortet um 31-10-2020 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Eher im Vergleich zum Güllegrubenunfall, hier stirbt man auch nicht am Feinstaub Ammoniak.
Tauchunfälle, Badeteiche, Schwimmbad oder auch
https://www.mdr.de/wissen/mensch-alltag/zu-viel-wasser-trinken-schadet-100.html




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Vollmilch antwortet um 31-10-2020 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Bei NEC geht es um Luftschadstoffe.

Direkte Todesfolgen von Ammoniak-Feinstaub kenn ich keinen aber mir ist der Begriff " multifaktorielle Erkrankungen " bekannt.
Es stirbt auch niemand an Zigaretten oder am Alkohol oder an ein bisserl Radioaktivität. Trotzdem in Kombination mit ein paar anderen Faktoren erhöht sich dadurch das Risiko.

Alles Gute!
Vollmilch



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Century antwortet um 31-10-2020 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Bei zu hohem Wasserkonsum quellen die Zellwände auf, bis sie platzen, und dann ist Schicht im Schacht.

Allerdings passiert das nicht sofort, sondern ist ein schleichender Prozess, der eine ganze Weile dauert.

@ Vollmilch: Der Wikipedia-Eintrag ist lustig, vor allem weil er so schön falsch ist.

Mal angenommen, man stellt die Tierhaltung zur Lebensmittelerzeugung komplett ein. Ich rate mal, und behaupte dass dann mindestens 50% aller Agrarflächen wegfallen, weil da nur Gras drauf wächst.
Das würde dann weniger Lebensmittel bedeuten, und weniger Essen bedeutet dann weniger Menschen in Afrika und Asien, weil wir dann deren Feldfrüchte essen würden ;)

So gesehen würden die Todesfälle durch "nicht-vorhanden-sein" von Ammoniak sogar ums Mehrfache steigen.

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ek antwortet um 31-10-2020 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Wie im verlinkten Artikel beschrieben muss schon einiges zusammenspielen um den Abflug durch viel Wasser trinken zu ermöglichen. Man "erfriert" auch nicht bei 20 Grad plus... Es sei den das einiges zusammenkommt.


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ek antwortet um 31-10-2020 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@century, hast Du zum Thema: geplatzte Zellen, weiterführende Unterlagen, oder beruht Deine Aussage auf: das sagt der Hausverstand?

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Vollmilch antwortet um 31-10-2020 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
...das wird hier zu einem richtigen Halloween-Thema!

Alles Gute!
Vollmilch

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Aequitas antwortet um 31-10-2020 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=uriserv:OJ.L_.2001.309.01.0022.01.DEU

Hier nochmal für alle die NEC Richtlinie.



Zu multifaktorielle Erkrankungen:

Rauche ich 100 Zigaretten am Tag : Nicht verboten
Trinke ich 1 Flasche Schnaps am Tag; Nicht verboten

Das ist sicher Gesundheitsschädlicher als die Rinderausscheidungen im Stall.

ICH KENNE KEINEN Menschen persönlich wo nachweislich Ammoniak die Hauptursache war für seinen Tod. Aber genug durch rauchen, saufen usw,....







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ek antwortet um 31-10-2020 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Wer eine Flasche Schnaps trinkt wird kaum jemand anderen gefährden.

Wer 100 Zigaretten raucht schadet sich selbst und der Umwelt.

Wird beim Ammoniak ähnlich sein wie beim Rauchen...

Das Du niemand persönlich kennst der nachweislich an Ammoniak gestorben ist sagt nur aus das Du keinen kennst der..... also genau nichts.

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Vollmilch antwortet um 31-10-2020 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Ammoniak-Freisetzung (ebenfalls) nicht verboten.

Aber es ist in meinem Sinne (als Bauer) den Ammoniak nicht in die Luft sondern in den Boden zu bekommen.

Man kann auch gern eine Richtlinie machen die Tabak und Alkoholkonsum um 12% senken will.

Alles Gute!
Vollmilch

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FeSt antwortet um 31-10-2020 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Willst also die Bodenlebewesen damit umbringen? ;-)

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Aequitas antwortet um 31-10-2020 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@ek

Du bist ja im (Berg)Rettungsdienst tätig und wirst auch wissen wieviele Menschen im Strassenverkehr durch Alkohol sterben wo auch andere Menschen Unschuldig dazu kommen.
Wieviele Menschen durch Passivrauchen sterben hat man auch schon oft gehört.

Kennst du jemanden der an Feinstaub Ammoniak gestorben ist Ernst?

@Vollmilch.

In manchen Ländern ist die Ausbringung nur mehr Bodennah erlaubt. Bzw Möscha/Pendelverteiler, Breitverteiler usw verboten.

Bei uns wird es etwas anders gemacht, das Geld wird ja nicht unbegrenzt mehr, irgendwo wird es abgezogen und für die Ausweitung vom Bodennaher Ausbringung aufgewendet, wer nicht mitmacht dem geht es woanders mal ab.

Ich persönlich werde damit leben können und den Fördertopf vermutlich auch anzapfen, aber es gibt viele Betriebe die es einfach nicht können wegen Hanglage oder zu kleinem Traktor für ein Schleppschuh Fass.

Und eins ist klar wenn das mit Bodennah nicht ausreicht geht die Reise weiter.
Eine 7000kg Kuh macht 89,7kg N
Mit 10 000kg Kuh macht schonmal 112,6N

Schweiz und Holland reden sie von Tierreduktionen um auf ihre Werte zu kommen.
Wie wirds bei uns werden, der Betrieb mit Bodennaher Ausbringung und Leistungsschnitt über XXXX kg bekommt keine Förderung mehr für N Reduzierte Ausbringung?
Weil er ja trotz Bodennah mehr Ammoniakverluste erzeugt als ein extensiverer Betrieb ohne Schleppschuh/Schlauch,....

Güllegrubenabdeckungen--- machbar
Rinderausläufe, Ventilatoren usw sind ja auch NH3 Verteiler, das unterbinden eher nicht möglich,...









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Vollmilch antwortet um 31-10-2020 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Das heißt ja eh pro kg Milch weniger N - Anfall bei höherer Milchleistung.

Die Kuh wird ja erst am Ende gegessen. ;-)

Ja, die Reise geht weiter.

Alles Gute!
Vollmilch

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ek antwortet um 31-10-2020 23:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@Aequitas, ich bin nicht im klassischen Rettungsdienst tätig, nur.... Berg und Höhlenretter, kenne auch nicht die Zahlen der Unfälle mit Toten, verursacht durch betrunkene.
Kenne auch keinen persönlich der durch Amoniakfeinstaub ums Leben gekommen ist
Kenne auch keinen persönlich der erfolgreich am Berg reanimiert wurde.
Was heisst das jetzt? Nur weil ich keinen kenne der..... gibt es das nicht? Gibt es doch! Vom Berg weiß ich es.

@....Beim Versuch diesen Menschen das Leben zu verlängern wurden Gesetze gebrochen, Vorschriften mißachtet und andere Menschen kurzfristig in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Trotz einiger Kritiken würden alle wieder so handeln.


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mittermuehl antwortet um 01-11-2020 00:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
@ek "Woran genau stirbt man an "wasser"…?"

Als Mensch mit Sanitätsausbildung weiß ich das durch trinken von Wasser auch sterben kann. Nicht durch ertrinken sondern durch das auswaschen von lebenswichtigen Elektrolyten. Das Problem haben Maratonläufer die beim Bewerb nur Wasser zu sich nehmen. Oder auch Menschen die lange Zeit nur Wasser aus geschmolzenem Schnee trinken. Natürlich kann man sagen man stirbt an zuwenig Salzen ... oder eben an zu viel Wasser... Es kommt immer auf das richtige Verhältnis an.

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Harpo antwortet um 02-11-2020 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
120 Mio jährlich für Tierwohl
Ihr seid alle vom Thema alle weit angekommen anscheinend interessiert euch der Tod durch Wassertrinken mehr als eure wirtschaftliche Zukunft????
Sogesehen geht es euch allen blendend und unsere Spassgesellschaft hat für Auflagen in der. LDw noch viel Luft nach oben.
Ich wünsch euch viel Glück bei eurer DENKWEISE!!!?

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mittermuehl antwortet um 03-11-2020 01:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke für die Glückwünsche lieber Harpo.

@Vollmilch: Zitat: "Ammoniak schädigt auch in geringer Konzentration, muss man nicht merken, macht halt anfälliger gegen Infektionen der Atemwege."

Es gab sogar mal Ammonikakkuren am Bauernhof. Da wurden über dem Stall Gästezimmer angeboten. Die Zimmer hatten viele kleine Löcher zum Stall im Fußboden. Ärzte hatten bemerkt das Ammoniak etwas mit der Lunge tut. Kurzzeitig hat es ja eine "befreiende" Wirkung. Man kam aber schnell drauf das es doch sehr ungesund war.

Zum Tierwohl. Pferdeställe waren immer gut belüftet. Einfach weil Pferde recht alt werden sollten und ihre Leistungsfähigkeit auch ins Alter bringen sollten. Meine Warmblutpferde im Stall werden über 30 Jahre alt und sind bis 20 sehr und bis 28 Jahren noch etwas belastbar. Das älteste Pony von mir ist um die 40. Das schafft man nur mit guter Lunge. Rinder könnten auch so alt werden. Aber dafür gibt es meist keine Notwendigkeit. Deshalb wird nicht so sehr auf deren Lungen geachtet. Wobei der Landwirt sich dabei meist selber die Lunge beschädigt. ich hab das auch geschafft. allerding nicht mit Ammoniak sondern mit Staub.

Womit sich der Kreis etwas schließt. Tierwohl kann auch etwas mit Menschenwohl zu tun haben. In erster Linie sogar mit dem Wohl des Bauern. Ammoniak im Stall (und am Acker) schädigt wirklich alle die dort sind.

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richard.w(7n417) antwortet um 03-11-2020 06:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also das bei Rindern nicht auf die Gesundheit der Lunge geachtet wird, kann man so nicht stehen lassen. Jeder Rinderbauer, mit halbwegs Kenntnissen über seine Tiere, weiß ganz genau wie wichtig eine gesunde Lunge bei Rindern und Kühen ist. Krankheiten (zB Rindergrippe) haben unmittelbare Folgen auf das Rind, und definieren nicht nur wie alt ein Rind wird!

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FeSt antwortet um 03-11-2020 06:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Beides richtig,

wenn auch mit Smiley versehen, doch hab weiter oben die Frage "Ammoniak umbringen" nicht nur zum Spaß gestellt, dass aber wird durch die Gesetzgebung mit zukünftigen direkten und permanent kompletten Einarbeitungsvorgaben von NutztierGülle, wie in D schon gefordert und weiter gefordertes Zusammenlegen von Ausbringmengen (am liebsten nur mehr "max." 1x p.a., was man schon in Forderungspapieren gelesen hat) zu Reduktion Feinstaubbelastung erreicht, als ob eine Kuh schon mal auf der Weide ihre Hinterlassenschaft alles auf einmal und katzenhaft verscharrt hätte.
Aber wir machen lemminghaft, besser gesagt jetzt hamsterhaft (siehe Sammeln Covidprämienpoints) ja jeden Modetrend (gern) mit, egal ob am Fass mit teuren schweren Einarbeitungsverteilern oder bald mit der Installation von Absaugung&Partikelfilter an den wieder dichtgemachten Freiluftställen, wenn auch wieder gegen unsere Tiere, gegen ihr und unser Wohl, auf unsere Kosten - Gesetzgeber entscheide Dich.

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mittermuehl antwortet um 03-11-2020 10:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@richard.w(7n417) Alles ist relativ. Natürlich will keine Bauer seine Rinder, deren Lunge oder deren Klauen schädigen. Der Anspruch an die Haltbarkeit eines Pferdes ist einfach höher. Und das Budget für den Erhalt ist auch besser. Kaum einer würde einem Pferd die Luft in einem durchschnittlichen Sau oder Rinderstall zumuten. Kaum einer würde eine Pferd in einen Stall stellen wo es einen offen Kanal zur Güllegrube gibt. Bei einem Pferde werden die Hufe alle 9 Wochen bearbeitet. Pferde sollen nicht in der Kacke stehen weil sich sonst Stahlfäule bildet. Hat man auch beim Rind ... ist aber weniger ein Thema.

Das liegt einfach alles am Preisdruck. Aber das Ammoniak im Stall geht auch auf die Lunge der Bauern.

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xaver75 antwortet um 03-11-2020 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Expertefüralles
Das Lock-down-saufen tut Dir nicht gut! ,-)

mfg

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mittermuehl antwortet um 03-11-2020 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich hab zuviel gefressen ... das stimmt .... Aber mit saufen hab ich es nicht so...

Und danke für den "Expertenfür alles" ... ich weiß eh das ich so rüber kommen ;)

Ich finde wirklich das die Gesundheit der Bauenr zu wenig Thema ist. Wir reden vom Tierwohl. Von der Luftqualität im Stall. Aber die Mensch arbeitet in der selben Luft.

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richard.w(7n417) antwortet um 03-11-2020 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Deine Auffassung von Rinderhaltung ist von 1980. Ja es gibt noch Ställe die so aussehen. Pferdehaltung würde ich jedenfalls nicht als Vorbild für Tierhaltung verwenden, da ist auch nicht alles super was so mancher traditionell als normal ansieht.

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mittermuehl antwortet um 03-11-2020 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@richard.w(7n417) Da gebe ich dir recht. Pferdehaltung ist selten optimal. Und ja - ich hab da nicht die modernsten Rinderställe im Auge. Bauern in meinem Alter (55) haben halt oft Ställe aus den frühen 90er Jahren. Mir ging es nur um die Stallluft und die Hufplege. Bei Pferden ist die Anbindehaltung schon lange verboten.

Und es ist kein Angriff an Rinder oder Schweinhalter. Es zeigt nur wo der Konsument Geld ausgibt. Und das die Gesundheit der Bauern selber nicht genug Wertigkeit hat.

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