Forstförderung Klientelpolitik?

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ewald.w(88y8) 07-07-2020 20:46 - E-Mail an User
Forstförderung Klientelpolitik?
dieser Vorwurf kam bei der heutigen Übertragung aus dem Parlament doch recht massiv seitens der Sozialdemokraten.

über 300 mill Euro alleine für Maßnahmen in der Forstwirtschaft nähren den Eindruck, hier würden gerade diejenigen übermäßig bedient, welche bekanntlich zu den Freunderln der ÖVP zählen, nämlich die GROSSEN Waldbesitzer, also Grafen, Blauzeugaristokraten, Klöster, diverse Grossgrundbesitzer, während die KLEINEN womöglich wegen Mindestfördersummen und diverser Hürden leer ausgehen.

klarer weise haben die genannten Großwaldbesitzer ein riesen Problem, also wirklich ein XXL-Problem, das sind das exorbitante Auseinandertriften von Kosten der Gebäudeerhaltung und Erlösen aus der Waldbeswirtschaftung.

wird der ganz normale kleine 0815-Bauernhof mit seinen paar Hektar Wald auch etwas von dem riesen Kuchen abbekommen, alleine der Holzpreisverfall würde dies ja rechtfertigen oder trifft der Vorwurf der SPÖ tatsächlich zu ?



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Heimdall antwortet um 08-07-2020 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Forstförderung Klientelpolitik?
Mahlzeit.
Vielleicht haben ja beide Seiten Recht?

Das einzige was mir einfallen würde falls ich mehr Wald hätte wäre die bewirtschaftung ruhend stellen um wenigstens keine Steuern zu bezahlen.
Ansonsten ist man aber aufgeschmissen.
Heimdall

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textad4091 antwortet um 08-07-2020 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Forstförderung Klientelpolitik?
Als ob sowohl Klöster als auch Bundesforste (nicht angeführt) von der Forstförderung profitieren, bezweifle ich eher- Da für beide auch der "neue" Einheitswert Forst kein Thema war. Für die ÖBF fix nicht, bei der Kirche denke ich es wohl auch, da es sich um Wirtschaftsbetriebe handelt, oder?

Ich würde es mal so sagen: Ich beneide KEINEN Großwaldbesitzer, der hinter seinem Betrieb steht und schaut, dass des werkel läuft ...
Dass die Förderungsverteilung und vor allem die Mindestfördersummer erst jetzt, wo die bösen Großgrundbesitzer, die ihren Grund und Boden ja angeblich nur als Anlageobjekt verwerten, ein Thema wird, ist zwar gut, aber eher Lachhaft. Man denke an diverse Investitionsförderungen, wo jene mit Eigenleistung und/oder geringeren Investitionen ebenso durch den Rost fallen.
Desweiteren: Ist diese aktuelle Forstförderung (Klimafitter Wald etc. ... ) ebenso gedeckelt?

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