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david.w(h1w20) 25-03-2020 13:13 - E-Mail an User
Bodenverbesserung
Hallo,
Ich habe ein paar hektar ackerflächen mit sehr schwerem und feuchtem boden. Bei diesen flächen wurden bereits drainagen verlegt, was doch schon einiges gebracht hat. Dennoch wachsen die früchte nicht optimal, meiner meinung wird es daran liegen dass zu wenig bodenluft vorhanden ist bzw viel totwasser gespeichert ist.

Nun zu meiner frage: wie kann ich einen solchen boden verbessern?

Eine idee von mir wäre blähton zu streuen und einzuarbeiten. Der nimmt ja wasser auf und gibt es im bedarfsfall wieder ab, des weiteren durchlüftet er den boden. Ist wahrscheinlich nicht die billigste variante aber mor gehen sonst ideen aus.

Ideen?

Mfg David


zehentacker antwortet um 25-03-2020 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
Hallo! Blähton ( Leca ) ist gebrannter Ton, die Oberfläche ist wie bei Klinker. Der NIMMT im Gegensatz zu normalen Mauerziegeln KEIN Wasser auf, die Kugerl schwimmen auf Wasser. Bei uns gibt es auch so Böden, der Riedenname " Schlickenpfennig" sagt etwas aus. Der Boden kann kalkarm sein, dann könnte Branntkalk helfen. Wenn das Stauwasser in irgendeine Richtung abfließen in diese Richtung Tieflockern oder den Wasserundurchlässigen Horizont mit Tieflockern durchbrechen. Bodenprofil an kritischen Stellen ansehen bis 2 Meter Tiefe. Kompostzufuhr, Hackschnitzel, dabei PH Wert beachten und keinesfalls vergraben.


david.w(h1w20) antwortet um 25-03-2020 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
Ok. Ich weiß nu dass blähton im landschaftsbau verwendet wird. Als draiinage schicht oder auch mit erde gemischt bei staunassen böden ???????
Ph wert habe ich dort sehr hoch (ph7) durch den hohen mg gehalt des bodens. Gekalkt wird alle 3 jahre mit feuchtkalk. Tiefenlockern ist bei diesem boden kaum möglich da er in tieferen schichten nicht soweit abtrocknet. Da macht man dann mehr schaden als nutzen.
Kompost und organische masse wird sehr viel gestreut.
Also bringt es ihrer meinung nichts mit dem blähton?



Der R. antwortet um 25-03-2020 14:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
Dafür kannst du auch Sand oder Splitt nehmen. Da wird der Boden auch "lockerer".
Mal in Ernst. Versuche es nicht mit teuren technischen Hilfsmittelchen. Versuche den Boden biologisch zu verbessern.
1. Nährstoffuntersuchung
2. Zwischenfrüchte anbauen
3. Bodenbearbeitung REDUZIEREN
4. über regenerative Landwirtschaft informieren ( aber nicht auf deutsch-sprachigen Seiten)
5. Blähton lockert den Boden nicht (das können Regenwürmer viel besser)
6. Bodenleben fördern
7. Setz dich bitte nach der Getreideernte an ein Feld und denke darüber nach, warum das Ausfallgetreide wächst. Nicht, wie du es weg bekommst, sondern welcher Nachbar dein Feld geackert und gekreiselt hat, bevor das Korn gekeimt hat.



david.w(h1w20) antwortet um 25-03-2020 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
Dem boden fehlt nichts ausser dass er zu feucht ist. Nährszoffuntersuchungen mach ich alle 5 jahre. Zwischenfrüchte werden immer gesät.
Regenwürmer hab ich auch, dort nicht so viele wegen dem wasser aber doch einige.
Warum sollte ich bodenleben nicht fördern? Das mit biologisch ist von vielen gewünscht, ist aber absolut nicht meine philosophie. Für gesunden boden braucht es schon mehr als biologische wirtschaftsweise.
Und durch sand wird der boden noch schwerer zu bearbeiten da er sich durch niederschläge zusammensetzt.


david.w(h1w20) antwortet um 25-03-2020 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
Dem boden fehlt nichts ausser dass er zu feucht ist. Nährszoffuntersuchungen mach ich alle 5 jahre. Zwischenfrüchte werden immer gesät.
Regenwürmer hab ich auch, dort nicht so viele wegen dem wasser aber doch einige.
Warum sollte ich bodenleben nicht fördern? Das mit biologisch ist von vielen gewünscht, ist aber absolut nicht meine philosophie. Für gesunden boden braucht es schon mehr als biologische wirtschaftsweise.
Und durch sand wird der boden noch schwerer zu bearbeiten da er sich durch niederschläge zusammensetzt.


david.w(h1w20) antwortet um 25-03-2020 14:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
Dem boden fehlt nichts ausser dass er zu feucht ist. Nährszoffuntersuchungen mach ich alle 5 jahre. Zwischenfrüchte werden immer gesät.
Regenwürmer hab ich auch, dort nicht so viele wegen dem wasser aber doch einige.
Warum sollte ich bodenleben nicht fördern? Das mit biologisch ist von vielen gewünscht, ist aber absolut nicht meine philosophie. Für gesunden boden braucht es schon mehr als biologische wirtschaftsweise.
Und durch sand wird der boden noch schwerer zu bearbeiten da er sich durch niederschläge zusammensetzt.


Der R. antwortet um 25-03-2020 14:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
Ich wollte dich nicht zum Biobauer überreden.
Schwerer Boden kann viel sein. Tonhaltiger Boden, Boden über tonhaltiger Schicht Schwemmland in Flussniederung, und und und....
Auch kenne ich deine betrieblichen Verhältnisse nicht. Bei Viehhaltung könnte man dort mehrjährig Ackerfutter anbauen, oder für Biogas und wenn es dünner wird mit der Sämaschine drüber und was wächst wird als Ganzpflanze geerntet. Dann brauchst du den nassen Boden nicht bearbeiten.
In Brandenburg gibt es Sandboden. Bei der Bodenbearbeitung hat der einen sehr geringen Zugkraftbedarf, weil die Sandkörnchen nicht zusammenkleben.



david.w(h1w20) antwortet um 25-03-2020 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
Wir haben pseudogleye mit sehr hohen mg werten. Also bei feuchtigkeit völlig plastisch. Bei trockenheit wie beton. Nein wir haben keine tiere, nur ackerbau. Ja direktsaat ist eine überlegung wert, jedoch werden meine fahrgassen dann immer tiefer und ich muss sie erst wieder bearbeiten.


zehentacker antwortet um 25-03-2020 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
In der früh zu feucht, um 11 zu trocken, ich kenn das. Wie ist bei Dir der Unterboden, 2 Meter zum Beispiel, der kann ganz anders als der bearbeiteten Schicht sein? Bei You Tube sieht man Tiefpflügen, hauptsächlich von Holland, wo die Böden deshalb 150 Zentimeter tief bearbeitet werden. Natürlich nur alle 30 Jahre.


david.w(h1w20) antwortet um 25-03-2020 16:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
Ja so ist das. Tiefer unten, also 30cm und tiefer (bein drainagen graben) ist nur mehr ton.
Ich habe auch einen drainagepflug. Den werde ich vielleicht auch wieder einmal einsetzen probieren


schellniesel antwortet um 25-03-2020 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
https://www.landwirt.com/Forum/602495/Vom-Loahmbogal-zum-gesunden-Boden---Passion-For-Farming-Treffen-in-der-LFS-Hatzendorf.html


Mfg


179781 antwortet um 26-03-2020 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bodenverbesserung
https://www.bodenkalk.at/magnesiumfrei/
Da ist etwas beschrieben, was Teil deines Problems sein dürfte. Ist zwar eine Produktwerbung, aber ein einfach erklärter Hinweis auf eine mögliche Ursache.
Bei der Gruppe von der schellniesel einen link eingestellt hat, sind richtige Fachleute zu dem Thema unterwegs. Dort könntest du viel mehr erfahren.

Gottfried


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