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browser 28-01-2020 12:43 - E-Mail an User
Milchpreis
Was wäre ein richtig guter Milchpreis
bzw gerechtfertigt im Supermarkt

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jakob.r1 antwortet um 28-01-2020 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Grüß Dich browser, wenn ich daran denke, das der Milchpreis vor über 30 Jahren schon höher war als heute obwohl damals noch fast keine Auflagen bezüglich
Milchhygiene, Tierwohl, Umweltschutz waren und die Betriebsmittelpreise für Diesel, Kraftfutter, Handelsdünger, Maschinen ein Klacks waren, habe ich für mich
den Mindestmilchpreis bei dem ich wieder Milchwirtschaft betreiben würde auf 5 Euro/kg festgesetzt. Im Supermarkt halt dann 5,99 oder so.
Beste Grüße
Jakob

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riener antwortet um 28-01-2020 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Jakob ist mit seinen 5 Euro natürlich wieder einmal eher hoch mit seinem Milchpreis.

vor ein paar Jahren ( 2014 - 2016 ) war im BR Sendung Unser Land die Reportage Stallgeschichten, dabei ging es um den Neubau eines großen Milchviehstalles ( über 500 Kühe ) mit Melkkarussell. Im neuen Stall werden Hauptsächlich Fremdarbeitskräfte beschäftigt.
auf die frage mit welchen Milchpreis kalkuliert werden muss damit sich dieser Betrieb rechnet sagte der Betriebsleiter 30 Cent/kg ( Netto).

https://www.youtube.com/watch?v=proS3CciXjw



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meki4 antwortet um 28-01-2020 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Weil alle auf Jakob hinhauen, weil er € 5,- als Milchpreis möchte. Vielleicht ist jemand im Forum dabei, der eine betriebswirtschaftliche Fachausbildung hat? Er möge das bitte mal hochrechnen - die Aufwendungen im Gegensatz zum Milchauszahlungspreis von vor 30 J. - wie hoch müßte er sein bei den jetzigen Betriebsmittelpreisen?
BG M.


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riener antwortet um 28-01-2020 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
was hilft eine Fachgerechte Berechnung bei der herauskommt das der Bauer für einen Liter Milch 1 oder 2 Euro erhalten müsste , wenn aber in der Realität die Milchbauern aber ab einen Milchpreis von sagen wir einmal über 40 Cent/kg die Lieferung erhöhen als gäbe es kein Morgen.

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meki4 antwortet um 28-01-2020 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Helfen tut es nichts, aber mich würde interessieren, wie es wäre, und ob Jakob mit seiner belächelten Forderung recht hätte.

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Richard0808 antwortet um 28-01-2020 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Gab es vor 30 Jahren schon Förderung?

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meki4 antwortet um 28-01-2020 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Du meinst wohl Ausgleichszahlung. Die gleicht aber maximal soviel aus für Erträge wie nach dem 2. Weltkrieg.

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grasi1 antwortet um 28-01-2020 14:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Solange Wasser zum Teil teurer aus den Geschäften getragen wird als Milch bei wesentlich weniger Aufwand oder will wer sagen das zum Wasser abfüllen Wahnsinnig viel Aufwand betrieben werden muss!
Es ist schon gut so wie es ist, kann nur noch schlechter werden, einige Neugebaute Ställe werden wieder geopfert werden müssen.
Die Investoren brauchen ohnehin wieder Fläche zum Verbrauchen ( verbauen)
Das belebt die Wirtschaft, so müss es sein!
Es braucht Jahr für Jahr Wachstum sonst fällt das System zusammen wie ein Kartenhaus, ist doch alles auf Pump aufgebaut!
Bin auch der Meinung, das der Milchpreis auf fünf Euro angehoben werden sollte, dann hätten wir die Inflation seit den Siebziger Jahren abgegolten.


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riener antwortet um 28-01-2020 14:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Wenn schon die Milch 5 Euro kosten soll, dann sollen auch andere Produkte etwas Teurer werden.

für unseren ersten Traktor ( 15er ) wurden 1963 30 fm Holz verkauft. Wenn Ich mir jetzt einen neuen Traktor kaufen möchte wären etwa 150 000€ nötig, bedeutet also ich fordere ab sofort einen Holzpreis von 5 000€/fm, unter diesen Preis verkaufe ich kein Holz mehr. Ich fordere jeden Kollegen auf ab sofort auch kein Holz unter 5 000€/fm zu verkaufen.,

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grasi1 antwortet um 28-01-2020 15:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Ja riener hast recht, das gilt für alle Landwirtschaftliche Produkte, sind ja alle seit den Siebziger Jahren gleichgeblieben oder sogar billiger geworden!

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fred antwortet um 28-01-2020 15:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
ja wenst schon an 15er vergleichst dann heute auch an Ps gleichen,,,was der kosten würde,,,,,,
ja sehen wir uns mal die Stundenlöhne, bzw alles andere an vor 30 jahren und jetzt , das gibt einen schon zu denken ??? also ein paar jahre noch und dan den Huat drauf - soll ein anderer das Volk günstig ernähren,,,,gg

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riener antwortet um 28-01-2020 15:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
fred schreibt........

.......ja wenst schon an 15er vergleichst dann heute auch an Ps gleichen,,,was der kosten würde,,,,,,

wenn jemand 5 Euro pro Liter Milch fordert fragt keiner ob es gerechtfertigt ist - vergleicht man einen Traktor von früher ( der auch seine Arbeit gemacht hat) mit einem Traktor von Heute dann bemerkt doch der ein oder andere das dieser vergleich so nicht passt.







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xaver75 antwortet um 28-01-2020 16:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
@fred
Detto

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xaver75 antwortet um 28-01-2020 16:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
@Riener
Ein 30fm 15er ist doch deutlich mehr als ein heutiger 30fm/2000Euro Rasentraktor. ,-)

mfg

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mittermuehl antwortet um 28-01-2020 16:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@riener Vielleicht sollte man sich einfach nur einen Traktor kaufen den man für 30 fm Holz bekommt... ;)

Mein alter 188er wäre im Moment so viel Wert ... so es gutes Holz wäre.....

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falkandreas antwortet um 28-01-2020 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Eine Frage an die Betriebswirtschaftsexperten! Wenn ich von 40 cent gestehungskosten und 5 € Milchpreis ausgehe könnte en betrieb mit 10 10000 l Kühen pro Jahr ca eine halbe Million verdienen,da hätte wohl jeder Häuslbesitzer im Garten eine Kuh stehen und würde so nebenbei 40000 € abcashen

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FloW4 antwortet um 28-01-2020 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mein Vater meinte immer sie hatten 6,5 Schilling auch schon bekommen und es ist keiner reich geworden, wenn ich jetzt die 6,5 Schilling nehme und jedes Jahr 2% Inflation dazurechnen würde, wenn ich vom Jahr 2000 wegrechne, lande ich bei ca 70cent, was meiner Meinung ein fairer Preis wär.

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falkandreas antwortet um 28-01-2020 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Eine Frage an die Betriebswirtschaftsexperten! Wenn ich von 40 cent gestehungskosten und 5 € Milchpreis ausgehe könnte en betrieb mit 10 10000 l Kühen pro Jahr ca eine halbe Million verdienen,da hätte wohl jeder Häuslbesitzer im Garten eine Kuh stehen und würde so nebenbei 40000 € abcashen

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riener antwortet um 28-01-2020 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
@falkandreas

eine halbe Mille Milchgeld von 10 Kühen ist natürlich ein starkes Argument für einen Bauernmilchpreis von 5€/Liter Milch.

unsere Konsumenten werden auch verstehen das uns Bauern dieser Preis zusteht und weiterhin gerne und reichlich Milch und Milchprodukte kaufen. Bei einer solchen verzehnfachung des Milchpreises steigen die Haushaltsausgaben für Molkereiprodukte nur von 3-4% vom einkommen auf 30-40%.....

ich werde es mir leicht leisten können mit etwa 20 Kühen ( die ich mir wieder einstellen werde)

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geba antwortet um 28-01-2020 18:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Heute kannst froh sein, wenn man für 30 FM eine Motorsäge bekommt!

...bei einem Milchpreis von 30 ct. wird es wohl unmöglich sein,
ein solches Projekt mit gut 500 Kühen zu finanzieren!

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falkandreas antwortet um 28-01-2020 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Dann wäre es natürlich sehr ungerecht das man für die wenigen Arbeitsstunden die man für 10 Kühe benötigt 200000 Einkommenssteuer bezahlen muss:)

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Harpo antwortet um 28-01-2020 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Wenn ich die diversen Kommentare lese will ausser Jacob und meki keinen Milchpreis der infatonsangepast ist alle wollen umsonst prodozieren und die besten sein.
Mittermuehls Gedanken kann man nur aus Ponnyhofsicht verstehen

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KaGs antwortet um 28-01-2020 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
@riener
Der 15 er Steyr war für 7 - 8 Kühe. Für diese Kuhanzahl würde auch jetzt noch ein 15 er reichen. Warum bräuchte man da einen Traktor um 150.000 €? 15 er Steyr hatte damals schon eine Gesundheitsausstattung. Man war ständig in der frischen Luft.

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Idealist antwortet um 28-01-2020 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Wie lange glaubt ihr,würde ein höherer Milchpreis ohne gleichzeitige Mengensteuerung funktionieren.M.f.G

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riener antwortet um 28-01-2020 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
@KaGs

ja die 150 000 sind etwas zuviel, aber 50 000 werden sicher passen = 1 500€/fm , auch nicht schlecht.

@falkandreas

wir Bauern brauchen uns vor neuen Milchviehhaltern in Wohnsiedlungen nicht fürchten, abgesehen davon das der Milchsammelwagen nicht zu jeden Minikuhbauern fahren wird ist die Nutztierhaltung in Wohngebieten verboten.

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jakob.r1 antwortet um 28-01-2020 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Grüß Dich Idealist, logischerweise ist ein höherer Milchpreis nur durch europaweite Verknappung der Menge möglich, z.B. über einen Hektarschlüssel mit Berücksichtigung von Höhenlage und Geländeformationen. Je höher der künftige Milchpreis werden soll, desto höher wird der Verbrauch einbrechen. Deshalb wird der einzelne Betrieb nicht unbedingt eine höhere Jahreseinnahme für die verkaufte Milch haben, aber eben mit viel weniger Aufwand. Bei meinen angestrebten 5 Euro/kg
ist mit Sicherheit kein Handelsdüngereinsatz und kein Kraftfuttereinsatz mehr nötig, weil die Menge die mit Gras, Heu, Silage im Grünland mit dem Grundfutter erzeugt werden kann, völlig ausreichend sein würde. Milchproduktion ab einem Stichtag in der Vergangenheit für Acker muss dann verboten werden, weil mit Ackerbau mehrere Produktionsmöglichkeiten bestehen, während auf Grünland eben nur Milch und Fleisch möglich ist. Sicher muss das genaue Wie und so weiter noch erarbeitet werden,
aber das Grundgerüst stelle ich mir so vor.
Beste Grüße
Jakob

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steinbacher antwortet um 28-01-2020 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Die Banken hätten sicher keine Freude wenn die Bauern wieder mehr verdienen würden, wenn mann bedenkt dass ihnen ca. ein Drittel der lw. Flächen der Bauern (Grundbuch belehnung) gehören.
Wenn bei der jetzigen Situation weiterhin kräftig investiert wird haben wir bald eine ähnliche Lage wie in den früheren kommunistischen Ländern, die Bauern arbeiten auf Feldern die ihnen eigentlich gar nicht mehr gehören.
Was ich sagen will ist, dass der bauerstand einer schleichenden Enteignung unterliegt.
Lg

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riener antwortet um 28-01-2020 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
@jakob

sehr schön geschrieben.

heute brauche ich keine Gute Nacht Geschichte mehr, jetzt trinke ich meinen Kakao aus, dann gehe ich noch Zähneputzen und ab ins Bett und Träum schön

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steinbacher antwortet um 28-01-2020 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
@Jakob
Wäre ein guter Ansatz und in der heutigen Gesellschaft, klimadepatte sehr gut zu rechtfertigen, wenn man keine Lebensmittel die der Mensch verwenden kann (verschwendet) um über den wiederkäuer Lebensmittel zu produzieren

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manfred.f(8bk19) antwortet um 28-01-2020 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Ein SPÖ Politiker hat mir erst erklärt das Geld aufnehmen noch nie so billig war wie heute und gscheid investieren ein muss ist.

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muku8 antwortet um 28-01-2020 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Gras über den Wiederkäuermagen zu verwerten wird den Grünen nicht gefallen, Gras kann man doch auch rauchen ;-)))

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steinbacher antwortet um 29-01-2020 05:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
@Manfred
Mir habens das gleiche auf der Kammer geraten als ich mein betriebskonzept erstellt habe :))

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Heimdall antwortet um 29-01-2020 06:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Alle Produkte die einfacher und schneller zu Produzieren sind als vor 50 Jahren sind billiger geworden.
Fragt mal eure Großeltern was eine Hose oder ein Kasten gekostet hat.
Eine Hose würde dann nicht mehr 40 oder 70 Euro kosten sondern 400-700.
Das gleiche wäre bei allen anderen Gütern.
Ein schönes Wunderland habt ihr da errichtet, in dem nur die Bauern mehr verdienen...
Lieber mal über den Tellerrand schauen.
Heimdall

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schellniesel antwortet um 29-01-2020 06:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Heimdall

Dein Vergleich hinkt ein wenig!

Früher wurde die Hose auch hier produziert, ja sogar teilweise der Lein.

Aber wie auch heute will man gewisse teuer gewordene Produktion in billige Länder auslagern. Beispiel Hose....
Würde man sie hier produzieren wäre der Preis aufgrund der Rahmenbedingungen ein anderer (freie Marktwirtschaft zwingt zu günstiger Produktion)

Ob’s gscheit is, keine Grundversorgung mehr im eigenen Land zu haben, ist wiederum etwas anderes.

Aber das Schicksal droht langsam auch bei Lebensmitteln.

Mfg

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Heimdall antwortet um 29-01-2020 06:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Es gibt auch jetzt noch Hosen made in Österreich.
Um 40 euro kriegt man die zwar nicht aber ab 100-150 gehts los.

Das mit dem auslagern ist ein Problem, aber für alle Wirtschaftszweige.

Heimdall

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Muskateller antwortet um 29-01-2020 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Macht es wie die Winzer!
Stellt eine Milchothekverkostungseventdesignlokation auf die grüne Wiese, füllt die Milch in von coolen Stargrafikern designeten 0,75 Liter Packerl, ladet für die Präsentationen nur Reiche, Schöne und Wichtige ein, lasst Gabalier aufgeigen und lasst euch vom Frisör eine Hillinger-Matte verpassen.
Und schon kostet die Milch 60€

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Aequitas antwortet um 29-01-2020 08:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Es stimmt schon das gewissen Firmensparten abgewandert sind bzw die alten Geschäfte geschlossen wurden ohne Nachfolger. Echte Schneider und Schuster sind schon eine seltenheit geworden. Und so manche Sparte ist die letzten 50 Jahre in Vergessenheit geraten.

Aber die Grundbedürfnisse des Menschen darf man auch nicht vergessen.
Lebensmittel stehen an erster Stelle. Wenn der Bauch leer ist bringt der 65" QLED TV auch nichts mehr.

Es gab zwar jetzt Gott sei Dank lange keine Kriege bei uns und Versorgungsengpässe. Aber was die Zukunft bei uns bringt kann keiner sagen. Sollte ein Krieg (was uns hoffentlich nur passiv betrifft) Nato vs Russland oder China, Islamische Länder entstehen siehts wieder ganz anders aus. Die Länder würden als erstes mal die Nahrungs und Futtermittelesportlieferungen blockieren als Eigeninteresse das eigene Volk zu ernähren.

Ohne oder mit weniger Soja, Mineraldünger, PSM,... würde gleich mal die Lebensmittelproduktion einbrechen. Wenn jetzt der Selbsversorgungsgrad von z.B. 120% auf 80% sinkt braucht auch noch niemand verhungern. Aber wenn die nächsten Jahre manche Betriebssparten politisch weggeeckelt werden und von Haus aus die Produktion dadurch auf niedrigen Menge läuft und viel importiert werden muss schaut die Welt ganz anderes aus.

Klar das sowas hoffentlich nicht so schnell eintritt, aber der Bevölkerung soll nicht immer über die LW schimpfen sondern froh sein das auch in Krisenfällen ihre Bäuche nicht leer sind, und diese Nahungsicherheit darf dem Staat und der Bevölkerung auch was kosten.

lg


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Znarf86 antwortet um 29-01-2020 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Der Konsum in dem reichen Europa zwingt die armen Länder ihre Bevölkerung auszubeuten. Es werden MEGA Gewinne an den Börsen der Hochfinanz gemacht.

Diese Geschichte gab es schon einmal und kann sich wiederholen wenn die Verantwortlichen in der Politik nicht handeln. Sie sollten nicht die Rahmenbedingungen für Gewinne der großen Konzerne und Aktiengesellschaften basteln, sondern die Mittelschicht stärken und den Markt regulieren.

link zur Geschichte:
https://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor
https://de.wikipedia.org/wiki/Entkulakisierung

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powerjosl antwortet um 29-01-2020 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchpreis
Wenn so weiter gewirtschaftet wird wie bisher kommt es sicher zu einer Nahrungsmittelkrise.
Bei weiter steigenden Temperaturen könnte außerdem die Windbestäubung von Reis und Mais unterbunden werden --mit katastrophalen Folgen für die Welternährung.