Antworten: 12
agrartechniker 18-11-2019 19:57 - E-Mail an User
Gve über 2
Ich habe einen Rindermastbetrieb und beim jahresdurchschnitt über 2Gve ca 2,3.Wo kann ich probleme bekommen bzw kürzungen bei verschiedenen Maßnahmen.


Vollmilch antwortet um 18-11-2019 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
Lies dir deine Maßnahmenerläuterungsblätter beim öpul durch!
Und die cross compliance Vorgaben!
Wie schaut deine Nährstoffbilanz aus?

LG Vollmilch


powerjosl antwortet um 19-11-2019 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
Über 2 GVe pro ha gehört meiner Meinung nach gesetzlich verboten!
Sowas kann man der Umwelt nicht antun!




sugus antwortet um 19-11-2019 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
Das kommst auf lage ,höhe und bodenfrichtbarkeit an
Wir machen 6 grasschnitte pro mit durschnitt 10 siloballen pro ha das musst auf mehr nährstoffe bringen und vor mais wird ein schnitt heu gemacht



xaver75 antwortet um 19-11-2019 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
@Sugus
Wieviel TM pro ha sind das bei Grünland?

mfg


richard.w(7n417) antwortet um 19-11-2019 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
@powerjosl: wofür soll so ein Verbot gut sein? Ich finde Fachleute, dh Landwirte, sollten nicht solchen unfundierten Stuss verbreiten. 1 GVE pro Hektar kann an einem gewissen Standort schon viel zu viel sein, während 3 an einem anderen Standort möglich sind. Die schon genannte Nährstoffbilanz ist natürlich zu beachten.

Ansonsten kenn ich die GVE/ha nur mehr als weit gefasste Grenzen, zb um festzuhalten was ein "Tierhalter" ist: 0,5 GVE pro Hektar sind da mindestens nötig. In der Maßnahme "Tierschutz-Weide" sind maximal 4 RGVE/ha Weidefläche förderfähig. Ansonsten wird auch ein agrartechniker nicht darum herum kommen die Maßnahmenblätter und CC Bestimmungen, welche jeder von uns in der laufende Periode ja schon mindestens 8 mal unterschrieben hat, selber zu lesen. ;-)


FeSt antwortet um 19-11-2019 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
@2,3
GVE oder DGVE?

@N aus Org. Wasserschutzrecht
170kg/ha = 2,83* DGVE/ha

@über 2GVE verboten
Okay, danach hat EHW, EMZ & BKL der Böden eh keine Bedeutung und Wertigkeit mehr, oder?
Doch klar unsere Böden werden ja von den CC auch so über einen Kamm geschert, und daher orientiert am schwächsten Glied und das bei natürlichen Bindungsform.

@Bofru - Grenze
Bei Rinderbetrieben und erst recht BGAs ist am wahrscheinlichsten immer die 1. Ober-Grenze die Kaliumaustauschkapazität (7,5% K-ak) bzw. könnte zu diesem Problem werden bei überhöhten Gaben an Organik auf die Fläche, OHNE richtigen Ausgleich der anderen Kationen.
Je nach Kationenaustauschkapazität (KAK) ist die toxische Grenze eben schneller oder langsamer erreicht, also ob z.B. KAK 200-500 oder doch nur 100-80 oder sogar noch darunter (Sandbüchse), macht Unterschied,
doch davon will ja keiner was hören, jeder guckt nur verzweifelt auf N, den es für Humusaufbau essentiell braucht, wodurch mehr Kapazität generiert wird - (die Katze und der Schweif, wie's derzeit läuft laut Vorgaben), darum auch immer die Untergrenze mit Bodenproben im Blickfeld haben.
Zitat:" 1 Ion eines Elements im Überschuss, alle anderen im Mangel!"

Zumindest wäre morgen in Hatzendorf Gelegenheit dazu mehr zu hören.


179781 antwortet um 19-11-2019 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
Noch ein Verbot braucht man sich nicht wünschen. Die Mehrheit der Bauern macht in der Beziehung ohnehin nichts falsch. Wenn jemand Veredelungswirtschaft betreibt, d. h. das auf den bewirtschafteten Flächen anfallende Futter über Tierhaltung verwertet, kann es gar kein Problem geben, weil das ein natürlicher Kreislauf ist.
Wenn aber die Tierhaltung als Geschäftsmodell betrieben wird und so viele Tiere gehalten wie nur möglich und entsprechend Futter zugekauft, fängt der Kreislauf an überzugehen. Das gibt dann Probleme. Solche Betriebe müssen sich eben um Formen der Kooperation mit anderen Bauern umschauen, wo die überschüssigen Wirtschaftsdünger sinnvoll verwertet werden.
Die Minderheit von Bauern, die das nicht begreifen will und regelmässig ihre Flächen mit Gülle überdüngt sind der Auslöser für die ganzen Vorschriften und Düngerverordnungen, die alle anderen dann auch am Hals haben.

Gottfried


FeSt antwortet um 19-11-2019 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
Wird aber kommen.


powerjosl antwortet um 19-11-2019 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
Kann mir jemand sagen wo das Problem ist auf 2GVe zu begrenzen?
Grundwasserschutz ist was ganz wichtiges!
Ich kann nicht verstehen das man so viel GVe pro ha unbedingt braucht ,wo doch die Viehpreise vor vierzig Jahren besser waren als jetzt


2472660 antwortet um 19-11-2019 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
im grünland kannst ohne abgestuftem wiesenbau mit 2 gv max. 4 schnitte versorgen


richard.w(7n417) antwortet um 19-11-2019 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
@powerjosl: es ist ja leicht möglich die Düngerbilanz am Betrieb zu machen. Diese muss passen, nicht irgend ein Faktor über ganz Europa gestülpt.

Zb weis man im Zillteral, dass ca 60% der Milch aus Futter vom LKW kommt. Dann hast was falsch gemacht, die Gewässer leiden. 2 GVE/ha hat dort aber doch kaum einer.


FeSt antwortet um 19-11-2019 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gve über 2
@powerjosl
Welches Nährelement stellt Deiner Ansicht zwischen über 2 GVE/ha und gesetzlichen max. 2,83* DGVE/ha (früher 3,5DGVE/ha) bodenartunabhängig prioritär eine Gefahr für das Grundwasser dar?


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