Neue Wege in der Agrarpolitik

Antworten: 9
12cb 18-09-2019 13:30 - E-Mail an User
Neue Wege in der Agrarpolitik
Der UBV NÖ lädt alle zu einer Podiumsdiskussion mit den Parlamentsparteien sowie den Grünen ein.
"Neue Wege in der Agrarpolitik" Programm UBV werden die Vertreter von SPÖ,FPÖ,NEOS ,GRÜNEN und ÖVP( hat noch nicht zugesagt) , versuchen zu Vereinen .
Nachlesen UNTER: www.ubv.at


karl0815 antwortet um 18-09-2019 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neue Wege in der Agrarpolitik
Der Weihnachtsmann und der Osterhase haben ihr Kommen zu dieser tollen Veranstaltung auch schon zugesagt!
Wird schon spannend, ob nach dem 29. auch noch alle Parteien Interesse an diesem neuen Weg haben!




textad4091 antwortet um 18-09-2019 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neue Wege in der Agrarpolitik
Najo, solang eine Vereinigung keine Vertreter in der Politik hat, wird's nicht viel reissen ...
Und nachdem der Berufsstand der allgemeinen Meinung ist, niemand vertritt uns besser als die ÖVP und der Bauernbund (woher weiß am das eigentlich so genau?), wird sich nix ändern.

Bei der Agrarpolitik wird das Klima das nicht nur sprichwörtlich heiße Pflaster werden- Es werden wohl viiieeeele Mittel aus dem Agragrbudget in irgndwelche Klimagschichtn fließen ...



mittermuehl antwortet um 18-09-2019 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neue Wege in der Agrarpolitik
Der ÖGB ist keine Parteiorganisiation auch wenn Parteien vertreten sind. Der ÖGB vertritt überparteiliche die Arbeitnehmer. Selbst eine rote Gewerkschaftsfraktion hat keine Hemmungen einem roten Kanzler in die quere zu kommen.

Aus dieser Sicht macht UBV als Bauernvertretung mehr Sinn als der Bauernbund. Der Bauernbund ist in erster Linie eine Vorfeldorganisation der VP. Das ist nicht zwingen schlecht. Aber er wird sich nicht mit einem Kanzler Kurz anlegen. Sowas traut sich nur der Wirtschaftsbund.

Sobald es nicht ganz klar ist was die Bauern wählen, werden sich die einzelnen Parteien auch mehr um sie bemühen. Die VP weil sie nicht verlieren will. Alle anderen weil sie neune Wähler gewinnen wollen. Durch das Prinzip: "Bauern wählen VP" haben sich die Bauern politisch kastriert. Warum sollte irgendeinde Partei versuchen die Welt aus der Sicht ber Bauern zu sehen? Die wählen so oder so VP. Die VP wird sicherst wieder um Bauern kümmern, wenn sie das Gefühö hat diese kleine Wählergruppe zu verlieren. Vielleicht würden sich sogar andere Parteien um die Bauern bemühen wenn es eine Chance gäbe das die nicht immer "das wählen was wir immer gewählt haben"....

Der UBV ist eine wirklich gute Sache. Und beim Bauernbund darf man eh bleiben.




textad4091 antwortet um 18-09-2019 18:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neue Wege in der Agrarpolitik
@ mittermuehl: Ich sag ja nicht, dass der UBV eine schlechte Organisation ist. Ebenso gleiches gilt für die IG-Milch, ohne die die Gschicht mit den Ennstal-Milch-Lieferanten letztens gach har nicht in die Medien gekommen wär ...
Es ist zumindest in der Landwirtschaft widersinnig, dass das Ministerium/die regierende Politik bzw. Koalition die gleiche Farbe hat wie die politische Interessensvertretung ... no-na, welche Interessen wird denn die Vertretung geltend machen in der Politik und welche Richtung wird sie anstreben?


Ferdi 197 antwortet um 18-09-2019 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neue Wege in der Agrarpolitik
Die "Bäuerliche Wählerschaft" ist heute eine andere, als die aktiven Bauern die noch ihr Familieneinkommen zu 100% von der Landwirtschaft erwirtschaften müssen.

Bauernbund, LK - Wahlen usw. welcher Prozentsatz von den berechtigten Wählern verdienen noch zu 100% ihr Einkommen aus der Land- und Forstwirtschaft und wählen tatsächlich die Bauernpartei?

Die Haupterwerbslandwirte sind mittlerweile nicht mehr so zufrieden mit ihrer Vertretung, überhaupt z.B. mit dem Umgang der Themen: Klima, Rindfleischimport, Gülleausbringung, Soja, Mercosur, div. Freihandelsabkommen, Obst-Import (z.B. Äpfel,....) Milchsektor, Holz-Importe (dadurch verursachter Preisverfall), Biomasse-Kraftwerke, und und und...


mittermuehl antwortet um 19-09-2019 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neue Wege in der Agrarpolitik
@Ferdi 197 Ja - ist so.

Liegt daran das die landwirtschaftlichen Betriebe zu unterscheidlich sind. Die Anliegen gehen da teilweise in verschiedene Richtungen. Ein Schweinemäster finde Freihandel vielleicht super. Sein Fleisch geht nach China und sein Soja kommt aus Südamerika. Ein Rinderbauer sieht es vielleicht anders wenn Rindfleisch an Sündamerika kommt .

Und eine Bauernpartei würde in Österreich grad mal in den NR kommen bzw. so bei 5-10% liegen. Es gibt nich die eine Partei für die Bauern.


dietmar.s(2cz6) antwortet um 19-09-2019 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neue Wege in der Agrarpolitik
hab mal mit einer Schweinemästerin in Nebenerweb diskutiert, die ist aus Nö und hat gemeint sie freut sich schon wenn die Schweinepest nach ö kommt damit dir großen endlich zusperren .


textad4091 antwortet um 19-09-2019 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neue Wege in der Agrarpolitik
@ Ferdi 197: Na ein Großteil sind halt Pensionisten. Der Rest wird, ohne nachzuschaun, sich auf 50/50 aufteilen. Je Nach Bundesland mehr oder weniger. Wobei das mit den "echten" Bauern, die 100% ihres Einkommens mit dem Betrieb erwirtschaften, nur ziemlich schwammig getrennt werden kann und schlussendlich nur auf 1% der Landwirte zutreffen wird.
Außerdem gibt's "die Bauernpartei" ohnehin nicht. Wer sich als Landwirt von einer Partei wirklich vertreten fühlt, ist wohl auch kein "echter Landwirt" mehr (je nachdem, welche Definition man hernehmen würde).


mittermuehl antwortet um 20-09-2019 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neue Wege in der Agrarpolitik
@dietmar.s(2cz6) Ein schönes Beispiel .... für den Zusammenhalt.


@textad4091 Man muß sich als Mensch von einer Partei vertreten fühlen. Man ist ja nicht nur Bauer. Man ist auch Privatmensch, Familienmensch, usw...... Wenn da die VP paßt- sehr gut. Wenn sie nur das kleinste Übel ist (gerade noch erträglich) sollte man vielleicht noch mal nachdenken.

Und mit den "echten Bauern" hast du auch recht. Es gibt ja genug Halbtagsbauern.... Der kleinste Nenner ist: " Jeder der Landwirtschaftlichen Grund bewirtschaftet ist Bauer und in die SVB einzahlt". Auch der Blumengärtner bei mir im Dorf. Der ist aber im Vollerwerb... Wenn man von diesem kleinsten Nenner abweicht, werden die bäuerlichen Gruppen so klein, das sie politisch absolut unbedeutend sind.


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