Elektrotraktor

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SINUS 17-10-2018 10:45 - E-Mail an User
Elektrotraktor
Was haltet ihr Landwirte eigentlich von diesem neuen E- Traktor? Ist zwar noch nicht als Ersatz für den Dieselschlepper gedacht...aber in Sonderkulturen würde er sich doch prima machen. Oder?
Als Elektroniker im Ruhestand und Hobbypferdehalter habe ich natürlich einen besonderen Fabel für solch eine Gerät. Zumal die Spurverbreiterung am Hang auf der Wiese enorme Vorteile hat. Ich hatte mir den auf der Hannover Agrarmesse im Frühjahr angesehen. Die
Qualität der Ausführung war schon professionell. Ich hatte dem Mann vor Ort noch vorgeschlagen die einzelnen Hydraulikhubarme separat beweglich zu machen. Das erleichtert das An- und Abbauen und könnte durch elektrohydraulische Sensorik einen automatischen Hangausgleich und eine Antischwingeinrichtung des Dreipunktgerätes ermöglichen.

https://www.agrarheute.com/technik/traktoren/weltneuheit-elektro-traktor-feldeinsatz-521911
fgh antwortet um 17-10-2018 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
von dem im Artikel wo zusätzlich ein 185 Dieselmotor zum Einsatz kommt halt ich nicht viel...
Kombinationen sind komplizierte und meist dadurch teurer...

textad4091 antwortet um 17-10-2018 11:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Wieso nicht gleich generell dieselelektrisch mit Nabenmotoren? Oder hab ich einen Denkfehler, dass das nicht gerade die beste Lösung wär?

SINUS antwortet um 17-10-2018 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
fgh: Du darfst aber nicht vergessen, daß die Entwicklung eines solchen Schleppers bereits viele Jahre früher begann und da waren noch keine so leistungsstarken Akkus zu haben. Die Lösung
mit einem Generator war deshalb zwingend und richtig. Außerdem ging es primär um die Entwicklung eines Schlepperkonzeptes und DAS haben die Niederländer perfekt gelöst. Wie gesagt...DAS war erst der Anfang und trotzdem schon eine sehr gute Lösung. Fendt dagegen bot auf der selben Messe einen "Elektroschlepper" an der_man glaubt es nicht_, nix anderes
als ein normaler Schlepper war dem man vor die Hydraulikpumpe einen Emotor geschraubt hatte. Welch eine Blamage zum Niederländischen Entwurf!

MfG

SINUS antwortet um 17-10-2018 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
textad4091: Nein hast du nicht und Case hatte ja schon vor Jahren solch einen Prototype vorgestellt. Zur Serienreife kam er nicht und sollte wohl auch nicht. Ich nehme an, denen fehlte noch das Konzept des Radnabenmotors ohne den über Spurveränderung nur extrem schwer etwas geht. Claas hat nun auch einen vollelektrischen Etraktor vorgestellt mit einem ebenfalls innovativen Konzept. Der hat zwischen den normalen Rädern noch einen absenkbaren Raupenantrieb um seine 400Ps auf auf den Boden bringen zu können. So kann er auf Straeßen so komfortabel wie ein normaler Traktor gefahren werden und auf dem Acker als perfekte Zugmaschine. Ich hätte ihm eine Elektronik verpaßt, die beim Wenden automatisch das Raupenfahrwerk einzieht...machen die vermutlich auch so. Geht aber aus dem verfügbaren Video nicht hervor.

MfG

Riiitsch antwortet um 17-10-2018 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Der Traktor ist viel, aber sicher nicht für den Hang. So ziemlich alles bei dem Konzept ist hoch über den Achsen angeordnet. Die nötige Breite der Spur würde einfach nirgends mehr durch passen. Da gebe ich jedem herkömmlichen Traktorkonzept wo ein E-Motor rein geschraubt wird mehr Chancen.

SINUS antwortet um 17-10-2018 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Riiitsch: Das Konzept ist ja auch von den Flachländern in Holland entwickelt worden. Mit den Radnabenmotoren ist nicht nur eine Spurweitenveränderung leicht, sondern ebenfalls auch ein Höhenveränderung leicht möglich. Im Prinzip ließe sich der Schlepper bis zum Aufsetzen der Achsen in die Knie fahren. Allerdings ohne das unterm Mittelteil ein Gerät wie eine Hackmaschine angehängt wurde.

MfG

mittermuehl antwortet um 17-10-2018 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
@Riiitsch Ich denke daß das Teil der Vater der Zukunft ist und noch nicht wirklich für jeden Markt geeigent. Das ist halt eine Ackerbauteil für große Flächen.

Mit der Technik ist man ja bei der Konstruktion absolut frei. Der Dieselmotor kann oben- untern -forne-hinten sein. Oder er wird durch mehr Wechselakkus ersetzt. Selbiges gilt für die Fahrerkabine. Das is ja nichts als ein Ramen mit superschlauen Achsen...

Die Videos finde ich besser... Da ist der Schwerpunkt auch viel tiefer ...

https://www.youtube.com/watch?v=Xq_yGzM7bVI

https://www.youtube.com/watch?v=Xq_yGzM7bVI

SINUS antwortet um 17-10-2018 15:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
mittermuehl : Nicht unbedingt für große Flächen, auch wenn er lang gebaut ist. Mit seiner Allradlenkung und der verschiebbaren Kabine ist er auch für kleinere Flächen geeignet da er nach dem Pflügen alles in einem Arbeitsgang besonders gut und sauber erledigen kann. Besonders aber für Sonderkulturen die z.B. beim Hacken einen sehr genauen Blick auf die Fahrgassen haben müssen. Wegen der drei Anbaupositionen von Geräten ist eine optimale Gewichtsverteilung gegeben...wie der Type im Video ja auch in Bezug auf die Bodenschonung betont. Mich hat vor allem die entwappnende Offenheit der Konstrukteure auf der Messevorführung überrascht...das war bei den deutschen Konkurrenten leider nicht so ausgeprägt. Noch was zum Emotor Antrieb. Elektromotoren sind kurzzeitig mit bis zu 300% überlastfähig...wenn sie anschließend thermisch wieder entlasten werden. Das heißt dann für den Landwirt, daß er auf kritischem Untergrund dem Rad welches die größte Kraft an den Boden bringen kann auch die größte Energie liefern kann. Bei mechanischen Getrieben geht das nicht.

MfG

mittermuehl antwortet um 17-10-2018 16:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Was soll er kosten?


SINUS antwortet um 17-10-2018 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
mittermuehl: Steht noch nicht fest als Prototyp. Bei den Eautos haben mich die Hersteller ja bewußt über die Kosten bei der Herstellung jahrelang getäuscht. Für die war ein Eauto immer deutlich teurer...sie konnten aber nie so recht beweisen warum das so sein sollte. Nun, nachdem sie mit ihrem Dieselbetrug politisch zum Eauto gezwungen werden sollen behaupten sie plötzlich, daß dadurch 100000 Arbeitsplätze verloren gehen würden. Da mit so viel weniger Arbeitern ein Eauto gebaut werden kann müßten sie ja auch deutlich billiger sein als ain konventionelles. Wer sich nur einmal die hochpräziese gefertigten Getriebe und Motoren genau anschaut, der weiß doch um die viel gute Arbeit der Herstellung. DAS hat die Verteidiger der Dinos allerdings damals nicht gestört...

MfG

yamahafzr antwortet um 17-10-2018 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Der E Traktor ist sicher das was wir am notwendigsten brauchen . Aber es soll sich jeder das kaufen was er glaubt!!!

eklips antwortet um 17-10-2018 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
@yamahafzr
In Zeiten von Dieselfahrverboten, CO²-Steuer in Aussicht und Abgasanlagen am Traktor, die schon so groß sind, dass sie dir die Sicht rauben, darf man ruhig darüber nachdenken, ob "neue" (fast 200 Jahre alte) Technik auch im landw. Fahrzeugbau Verwendung finden könnte.

yamahafzr antwortet um 18-10-2018 03:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
eklips das sind ja nur Spinnereien der Politik. Bei den Schiffen und den Flugzeugen wird da nicht so genau geschaut! Es wird noch vielfach mit Öl geheizt und uns wird ein E- Auto oder Traktor schmackhaft gemacht . Wenn die meisten Elektrisch fahren , wenn die meisten neuen Einfamilienhäuser eine Erdwärme oder Luftwärmeheizung haben, dann steuern wir mit hoher Sicherheit einen Black out zu!!!!


riener antwortet um 18-10-2018 06:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
es ist genau so wie yamaha.... schreibt.

es ist sicher für uns alle am besten wenn alles so bleibt wie es jetzt ist - es kann nur schlechter werden !!! den Fossilen Energieträgern gehört die Zukunft - nur die sind Sauber , Sicher immer Billig und das Geld Verdienen damit sicher die richtigen Leute.

auserdem was soll der schwachsinn mit den Batterien die Reichen doch höchsten für ein Spielzeugauto - ein Richtiges Fahrzeug kann man damit NIE betreiben !!!!!!! ist doch so ??????

alles muss so bleiben wie es ist - die Technik hat sich noch nie weiterentwickelt .

Vollmilch antwortet um 18-10-2018 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Ich sehe das genauso wie riener! ;-)

LG Vollmilch

yamahafzr antwortet um 18-10-2018 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Riener die Technik wird sich schon weiterentwickeln! Aber Geld wirst du beim Strom auch keines Verdienen. Wo der viele Strom herkommen soll (außer aus der Steckdose) hat mir auch noch keiner erkläre können!!!! Ich habe auf meinen Hallendach eine Photovoltaik, die produziert im Winter fast keinen Strom!! Bevor noch neue Atomkraftwerke gebaut ist mir der Diesel den man mit Pflanzenöl vermischen kann schon noch lieber. In Prinzip soll sich jeder das Kaufen was er glaubt . Ich werde mir sicher kein E- Auto kaufen

Vollmilch antwortet um 18-10-2018 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Na gut, dass die Dieselquellen unerschöpflich sind und die Klimakatastrophe wird ja überbewertet.

Weitermachen!

LG Vollmilch

riener antwortet um 18-10-2018 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
wenn du selbst eine PV Anlage hast dann wird dir vermutlich schon aufgefallen sein das sich gerade ein E Traktor und eine PV Anlage sehr gut ergänzen würden. Zumindest meine PV erzeugt von März bis Oktober gerade an den Tagen mit Schönen Wetter reichlich Strom - an Regnerischen Tagen und im Winter wird mit dem Traktor sowieso nicht viel gefahren.
aber du hast recht, es ist sicher besser sein Geld für Diesel auszugeben.
Pflanzenöl ist natürlich eine wunderbare alternative zu Diesel - würden wir den ganzen Diesel der in Österreich verbraucht wird durch z.b. Rapsöl ersetzen wollen bräuchten wir eh nur ca. 2 Mio. ha Acherfläche - kein problem wir haben in Österreich zumindest schon einmal 1,36 Mio. ha davon ....

Riiitsch antwortet um 18-10-2018 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Da drängt sich die Frage auf ob jeder verfahrene Kilowatt auch wirklich so wichtig war, um egal ob auf Diesel oder elektrisch überhaupt den 2.5 Tonnen SUV zu starten.

martin.l3 antwortet um 18-10-2018 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Vielleicht sollte man weiterdenken...
Stufenloses Fahren dank Servomotoren und keine aufwendigen Getriebe mehr. Drehzahlen an den Anbaugeräten stufenlos einstellbar, und keine blöden Zapfwellen und Verteilergetriebe mehr (oder zumindest weniger) Man kann die Servomotoren dort montieren wo man diese braucht. Wenn man die bereits vorhanden Technik sinnvoll (genormt) einsetzt, sollten sich auch hier sehr viele Möglichkeiten ergeben. Ob der "elektrische Antrieb" von einer Batterie oder einem Dieselmotor (Hybrid) angetrieben wird ist eine andere Geschichte...

textad4091 antwortet um 18-10-2018 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
@ martin.I3: Das wären auch meine Gedankengänge- Dass eben Elektromotoren eine höhere Flexibilität zulassen.

Elektrische Zapfwellenantriebe (dieselelektrisch) gibt bzw. gabs ja schon größere als Studie, ich glaub von John Deere.

SINUS antwortet um 18-10-2018 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
martin.l3: Vielleicht sollte man weiterdenken... DAS konnte vor 30 Jahren nicht einmal der Entwicklungsleiter Hydraulik bei Deutz. Ich hatte mit ihm telefoniert wegen der enormen Vorteile einer Dreipunkthydraulik deren Hubstreben sich unabhängig voneinander bewegen lassen. Das hätte eine elektronische Servosteuerung zugelassen die auch aktuell noch weit über den vorhandenen Lösungen liegt. So z.B. würde selbige, per geeichten Lagesensoren den Hangausgleich bei allen Geräten, vorzugsweise Spritze mit weit ausladendem Gestänge übernehmen. Ein Beschleunigungssensor würde ein Loch oder einen Stein detektieren und mit der Fahrgeschwindigkeit verknüpft auf die Hubstreben einwirken, sodaß ein Holpern oder gar Schwingen unterdrückt werden kann. Flüssigfutter oder andere SChüttgüter in der Frontladerschaufel werden beim Anheben mit der Sensorik nachgeregelt und beim Anfahren wird die Schaufel per Beschleunigungssensor angestellt damit nix überschwappen kann. Beim Bremsen gehts halt umgekehrt. Der Type bei Deutz meinte damals zu mir, daß Bauern keinen solch komplexe Technik am Schlepper haben wollen!!! Was für ein Fehlschluß.

MfG

xaver75 antwortet um 18-10-2018 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
@SINUS
Der Type bei Deutz hat auch heute noch recht.

Für den Großteil der Nutzer ist die heutige Technik völlig ausreichend und der Rest braucht was spezielleres, als teure, reparaturanfälligen Scnickschnack am Hubgestänge.
Da werden die Anbaugeräte intelligenter.

mfg

yamahafzr antwortet um 18-10-2018 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Vollmilch , unerschöpflich sind die Erdölquellen wahrscheinlich nicht. Aber die Erze für die Akku wahrscheinlich auch nicht ! Die Rohstoffe kommen in nur ein paar Länder der Welt vor, also kriesensicher schaut auch hier anders aus!!!!! Wenn man schon wegen der Klimakatastrophe was unternimmt warum macht man das nicht auch Schiffsverkehr und in der Luftfahrt! Der Feinstaub im Verkehr stammt ein Großteil vom Gummiabrieb der Räder und Bremsstaub , der wird sich bei Elektroauto auch nicht ganz vermeiden lassen. Wie lange wird die Elektrik das aushalten wenn der Traktor schwere Arbeiten durchführen muß, wie pflügen maishäckseln , grubern??? Wenn man einen Teslar ein paar Runden richtig fährt zeigt er " System überhitzt " an. Aber wie ich sehe sind hier im Forum lauter E-Profis, da werde ich mir einmal einen E-Traktor anschauen!!!

Riiitsch antwortet um 18-10-2018 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
ganz schlau schaut mir das auch nicht aus, aber ein weitere Ansatz, keiner kanns ganz sicher sagen was es wird. Jedenfalls kann man mit Erdöl sinnvolleres machen als verbrennen.





riener antwortet um 18-10-2018 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
es ist eh immer das gleiche..... die Schiffe und Flugzeuge sind noch viel schlimmer ..... -ja schon aber deswegen brauchen wir nicht blöd herumstehen und nur darauf warten bis alle anderen die Welt verbessert haben.

und ja, es gibt auch Probleme bei der Rohstoffbeschaffung für Akkus und vermutlich auch für PV.
aber wenn da jemand seine Hände in unschuld waschen will dann soll er am besten in eine Höhle im Wald umziehen und sein dasein als einsiedler verbringen. Problematische Rohstoffe sind Heute in beinahe jedem Produkt enthalten egal ob Haushaltsgeräte, PC. Handy, LED ...... und besonders viele auch in Verbrennerautos und derenTreibstoffen. Ein großer Vorteil von Akkus ist das die wertvollen Rohstoffe im Betrieb nicht Verbraucht oder Verloren werden sondern zu über 99% wiedergewonnen werden können.

und ja man kann einen Tesla auf einer Rennstrecke relativ schnell überhitzen - aber dafür ist er auch nicht gebaut - bei normalen Fahrbetrieb wirst du es ( auch bei großer Leistungsabnahme aber nicht dauerhaft über 200km/h ) nicht schaffen.
beinahe 70% der gesamten Weltweit erzeugten Elektrischen Energie wird durch Asynchron Wechselstrommotore ( die gleichen motore wie sie Tesla in Model S und X verbaut ) verbraucht - da wird dann schon auch eine Motor dabei sein der für einen E Traktor passen könnte.
und nebenbei sollte noch erwähnt werden das gerade bei E Antrieben noch viel weiterentwickelt werden kann z.b. die neuen Reluktanzmotore im Model 3 ......

SINUS antwortet um 18-10-2018 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
xaver75: Nein, hat er nicht und die Firma Deutz siehst das schon lange auch anders sonst hätten sie ja nicht den Bedienungskomfort, den du Schnickschnack nennst, bei ihren Schleppern eingebaut. So z.B. leistet mir die programmierbare elektronische Drehzahl beste Dienste beim Gras mähen. Vor dem Schlepper wenden ein Knopfdruck und die Drehzahl ist dafür eingestellt. Beim wieder Anmfahren dasselbe und ab gehts. Ich hätte gern einen Schlepper der mir das An- und Absenken des Mähwerkes auch noch abnimmt...

Reparaturanfällig ist im Übrigen ja nicht die Innovation selbst, sondern explizit nur die zum Teil miserable Qualität ihrer technischen Ausführung um angeblich Geld zu sparen.

MfG

SINUS antwortet um 18-10-2018 14:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
yamahafzr: Elektromotore sind im Dauerbetetrieb den Verbrennungsmotoren in jeder Hinsicht weit überlegen. Siehe Generatoeren und Großmotoren in Kraftwerken und der Stahlindustrie.
Sie müssen nur dafür ausgelegt werden. Nach der Wende kauften sich die Großbetriebe in den neuen Bundesländern Fendt und Deere um die Kirovat zu ersetzen. Die gaben der Reihe nach wegen permanenter Überhitzung ihren Geist auf. Erst jetzt, nach einer ordentlichen Überarbeitung ist es zumindest Fendt gelungen das abzustellen. Mit den Schiffen liegst du völlig richtig...die verbrennen das aus den Aotobenzin extrahierte Schwefel nun in riesigen Mengen.

mittermuehl antwortet um 18-10-2018 17:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Ich habe unlängst im TV Automechaniker über E-Autos reden hören. Fazit: Die E-Autos würde sie arbeitslos machen weil der Großteil der Servicekosten über Ölwechseln und Motorwartung gehen. E.Motoren haben kaum bewegliche Teile...

Und mir den Strom für meinen Traktor vom Dach zu holen gefällt mir auch.

Schaun wir mal was die Zukunft bringt ....

"Das Pferd wird es immer geben, Automobile hingegen sind lediglich eine vorübergehende Modeerscheinung."
Der Präsident der Michigan Savings Bank, 1903

"Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten - allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren."
Gottlieb Daimler, Erfinder, 1901

Richard0808 antwortet um 18-10-2018 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Ich könnte mir gut vorstellen als Zweitauto einen E-Golf zu kaufen, um in die Arbeit zu kommen oder für kleine Besorgungen.
Zusammen mit meiner PV Anlage wär das Ideal.

Oder auch der E- Hoftrac von Weidemann, da wär ich sofort dabei.
Nur brauche ich keinen Hoftrac zuhause....

Die Entwicklung ist extrem rasant, wär hätte sich vor 50 Jahren gedacht das es Melkroboter gibt, oder Autos autonom fahren.

bermar antwortet um 18-10-2018 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
E auto
Servicekosten kann ich schon mitreden

Mittlerweile 58000 km Kia Soul in gut 2 Jahren
1. Service 30000 km 220.--
2. Service 45000 km 82,--

immer wenn geht, wird mit Strom gefahren.

golfrabbit antwortet um 18-10-2018 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
"Das Pferd wird es immer geben, Automobile hingegen sind lediglich eine vorübergehende Modeerscheinung."
Der Präsident der Michigan Savings Bank, 1903

Mir gefällt der Spruch des Bankiers ausgezeichnet - vielleicht dachte der gute Mann damals schon in größeren Dimensionen als wir neumodernen Erbsenzähler es uns vorzustellen belieben.

Hannes

Gerhardd antwortet um 18-10-2018 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Sapperlot, der Eintrag vom Hannes ist so gut - daß ich ihn zweimal lesen mußte um einmal mitzukommen :)

yamahafzr antwortet um 19-10-2018 07:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Das hier im Forüm keiner die Bauernzeitung ließt ist mir schon klar. In der letzten Ausgabe war ein Bericht über Dieselmotor mit Ethanoleinspritzung. Dadurch werden die Stickoxide stark redutziert . Ethanol kommt aus Pischelsdorf aus Triticale Weizen oder Mais. Ich finde das besser als E Traktor mit Strom aus einen Atomkraftwerk!!!!!

Vollmilch antwortet um 19-10-2018 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Aus dem österreichischen Atomkraftwerk kommt nur PV-strom, da brauchst du keine Angst davor zu haben.

Die Reduktion der Stickoxide ist ja recht nett, aber was hilft das beim CO2?

LG Vollmilch

yamahafzr antwortet um 19-10-2018 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Vollmilch CO2 wird natürlich auch redutziert weil beim Verbrennen nur das CO2 freigesetzt wird das die Pflanze beim Wachsen aufgenommen hat. Ist eigentlich allgemein Wissen!!!

Aus österreichischen Atomkraftwerk wird nur PV -Strom kommen aber wir werden Strom importieren müssen oder müssen jetzt schon!
Wenn der Strom aus Wärmekraftwerke kommt hilft das beim CO2 auch nicht.
Wenn du die Wasserkraft ausbauen willst oder die Windkraft, du hast überall Gegner!
Bei der eigenen PV lädst du den Traktor beim Tag und wirst du zum Nachtarbeiter? Oder wie Funktioniert das?

Vollmilch antwortet um 19-10-2018 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Ich dachte ethanol wird zusätzlich eingespritzt, wie beim adblue..
Ja wenn der Traktor rein mit Alkohol fährt und wir den nachhaltig produzieren können - super!

Ich vermute, falls der e-traktor kommt, dann wird man Strom in Akkus puffern, Wechselakkusystem.
Kann mir sonst noch nicht vorstellen, dass man entsprechende Akkukapazitäten in einen Traktor integrieren will.

Beim PKW ist die Sache gegessen, denk ich.

LG Vollmilch

schellniesel antwortet um 19-10-2018 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
@vollmilch

Ad Blue wird nicht in den brennraum eingespritzt.

Sondern zur chemischen Reduktion in oder vor einen scr kat!

Mfg



riener antwortet um 19-10-2018 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
für die Pkw Werkstätten wird es nicht leicht werden, gut 80% ihres Umsatzes verdanken sie dem Verbrennungsmotor und Getriebe. Darum würden sie vermutlich jede Antriebsform ( Gas, Wasserstoff, Hybrid, .. ) wo viel Wartungsarbeit und Reparaturen anfallen dem reinen E Antrieb vorziehen.
viele Werkstätten werden nach dieser Umstellung nicht übrigbleiben.

bei Traktoren wird nur ein Wechselakkusystem funktionieren
erstens weil so am einfachsten möglichst viel selbst erzeugter Strom verwendet werden kann
und zweitens weil längere Arbeitsunterbrechungen zum laden z.b. bei Erntearbeiten absolut undenkbar sind ( Schnelllader auf jedem Bauernhof wären viel zu Teuer und die Stromanschlüsse würden die benötigte Leistung nicht hergeben können) da würde sogar der größte Verfechter von E Traktoren zurückschrecken
wenn man da ein wenig weiterdenkt könnte ich mir gut vorstellen das diese Wechselakkus an Tagen an denen der Traktor nicht ( oder nur wenig ) gebraucht wird auch als Stationäre Stromspeicher verwendet werden können und durch Stromverkauf auch ein paar Euros verdient werden könnten...

schellniesel antwortet um 19-10-2018 13:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Riener

Ja weil die cash cow Öl fehlt.

EK 5€ zu VK 30€

Aber am Gesamtumsatz heutzutage in einer Werkstatt wird’s nicht viel ändern.

Das anfälligste ist nicht die Mechanik sondern schon immer die Elektrik.

Mfg

riener antwortet um 19-10-2018 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
aber die meiste Elektrik braucht ja der Motor ( Luftmengenmesser, Temperatursensoren, Kraftstoffsensoren, Druckmesser , Lamdasonden vor dem Kat und nach dem Kat, usw, usw,.. )

Vollmilch antwortet um 19-10-2018 13:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Adblue meinte ich verbrauchsmäßig. Trotzdem danke für die technische Erklärung!

LG Vollmilch

Vollmilch antwortet um 19-10-2018 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Beim e-auto kommt dafür die ganze "autonom fahren" Elektronik dazu...

Und Ladetechnik...

LG Vollmilch

riener antwortet um 19-10-2018 14:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
die autonom fahren Elektronik hat aber nichts mit der Antriebsform zu tun ??? oder ???

dafür haben dann aber auch die Spengler und Lackierer weniger arbeit.

es ist schon einwenig Paradox das im E Auto eigentlich nur sehr wenig Elektronik ( außer man übertreibt es wie Tesla) verbaut ist

schellniesel antwortet um 19-10-2018 15:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Nein komfortsysteme sowie autonomes fahren.


Seit es pst Sensoren gibt gibts auch wesentlich mehr parkschäden...

Mfg

Vollmilch antwortet um 19-10-2018 15:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Beides hat nicht zwingend was miteinander zu tun aber beides scheint "zu kommen".

LG Vollmilch

wickinger83 antwortet um 19-10-2018 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Mich interessiert nur wo so ein hinübergeschreiteter Akku entsorgt wird?
Wieviel energie wird bei seiner Erzeugung aufgewendet?
Was wird aus Kaputten PV zellen? Wie werden diese Entsorgt?
Zu welchen Kosten?
Wieviel Energie wird für ein PV Platte aufgewendet?

Nicht falsch verstehen, ich bin keinesfalls gegner von E-Autos bzw E - Nutzfahrzeugen.

Mich interessiert aber das GANZE

mfg wickinger

mittermuehl antwortet um 19-10-2018 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
So wie ich es verstehe ist ein E-Auto simpler als ein herkömmliches. Der Mangel ist die Reichweite bzw. die langen Ladezeiten. Die wären bei einem Traktor mit Wechselakkus aber behoben.

Aber es werden ganz andere Techniker sein die sich da einbringen dürfen...

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5166847/Insolvenzexperten_Elektroauto-wird-Pleitewelle-ausloesen

https://ecomento.de/2017/10/23/anzahl-der-werkstaetten-wird-wegen-elektroautos-sinken/

SINUS antwortet um 19-10-2018 17:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
yamahafzr: Mit einem zweiten Akku natürlich. Solche Akkus wird es auf den Höfen dann noch mehr geben und die werden dann für alle möglichen elektrisch angetriebene Geräte genutzt werden. Ein Wechsel wäre dann in wenigen Minuten gemacht und z.B. der Traktor wieder einsatzbereit.

MfG


SINUS antwortet um 19-10-2018 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
schellniesel : Weil auch beim Traktor in sträflicher Weise sogar am Kabeldurchmesser "gespart" wird! Eine gezielt auf Langlebigkeit ausgelegte Elektronik fällt auch extrem selten aus...sonst gäbe es doch keine fly by wire in Fliegern. Wer z.B. als Hersteller das Kabel zur elektrisch schwenkbaren Ballenschleuder schlicht unterdimensioniert, der muß sich halt nicht wundern wenn bei weiteren größeren zugeschalteten Verbrauchern selbige nur noch extrem langsam oder gar nicht mehr schwenkt!

MfG

riener antwortet um 19-10-2018 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
was wird mit den alten Akkus geschehen?

man kann heute davon ausgehen das die Akkus in Fahrzeugen mind. über 10 Jahre verwendet werden können. danach werden sie durch Alterung nicht mehr die nötigen Spitzenleistungen bringen können.
als Stationäre Speicher werden sie aber vermutlich min. nocheinmal solange verwendbar sein.
Gebrauchte Akkus werden mit Sicherheit kein Sondermüll, erstens weil sie gar nicht so Giftig sind wie Allgemein angenommen und zweitens weil auch alte Akkus immer noch einen hohen Wert haben werden ( Alu, Kupfer, Nickel, Kobalt,Lithium,..)
in Südkorea werden seit 2017 Lithium-Ionen Akkus zu ( angeblich ) 99,9 % Recycelt.
Wieviel Energie für die Produktion aufgewendet wird kann ich jetzt gerade auch nicht sagen, ich weiß nur z.b. eine Flugreise zu zweit von Europa nach Amerika und zurück mehr CO2 Ausstoß verursacht als die Produktion eines Tesla.

ein PV Modul erzeugt in Österreich ( je nach Lage ) ca. 300 Kw/h Strom pro Jahr, und da eine PV Anlage in etwas über einen Jahr soviel Strom erzeugt wie Ihre Produktion verbraucht hat ( ink. Dachhalterungen, Kabel und Wechselrichter ) kannst du dir in etwa ausrechnen wieviel Energie deren Erzeugung verbraucht haben wird.

wenn du dir schon einmal ein PV Modul genauer angesehen hast wirst du bemerkt haben das an so einem Modul beinahe garnichts dran ist. Würde man den Rahmen aus Alu entfernen bleibt nur mehr eine dünne beschichtete Glascheibe über. Diese Dünnschicht- oder Kristallinenzellen sollten sich relativ leicht automatisiert von der Trägerscheibe abtrennen lassen und wiederverwertet werden können.



yamahafzr antwortet um 19-10-2018 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Riener irgendwann habe ich gehört das PV modul mindestens 2 Jahre braucht umso viel Strom zu erzeugen , den es selbst bei der Produktion verbraucht hat. Man kann alles schön rechnen wie überall. Wenn ich da so durchlese , Wechselakkus und Stationere Speicher sind die alle dann fast gratis ?? Momentan kostet das schon noch Geld!!! In wenigen Minuten wird das alles gewechselt, das liest sich wie bei einer neuen Folge bei Raumschiff Enterprise

ijl antwortet um 19-10-2018 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
@Yamaha....
Wenn wir aber von ca 15Jahren Lebensdauer der Panele ausgehen haben sie immerhin noch 13 Jahre Sonnenenergie in Strom verwandelt!

Fendt312V antwortet um 19-10-2018 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Hat euch der VW Boss doch letzte Woche gesagt, wer elektrisch fährt, hat einen Antrieb mit Braunkohle oder Atom, und zwar so lange bis es diese beiden Engieträger nicht mehr braucht auch das letzte Auto auf zu laden. Von dem Schmarren den ihr hier zerpflückt bleibt also nur die grüne Lüge übrig.

schellniesel antwortet um 19-10-2018 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Ich mag dazu eigentlich gar nicht weiter ins Detail gehen.

Ich kenne die Technik und ich weiß was derzeit in der Praxis damit passiert.

Stichwort Akku!

Sollte er nicht mehr diagnosefähig sein so gilt dieser als hoch gefährlich!

Vor 3-4 Jahren hab’s in Ö keine Spedition die diesen akku transportieren hätte dürfen.

Das ganze ist einem castor Transport ähnlich!

Der Fahrer meinte nur als wir uns etwas lustig machten wegen der übertriebene Sicherheit: wartet mal ab bis ihr den ersten brennen seht!


Zwecks Werkstatt:

Bremsen klima Elektronik Fahrwerk reifen.... und auch der elektronische Antrieb braucht rep.

Derzeit weit mehr als die verbrenner!
Problem ist das nix mehr rep bar ist in einer herkömmlichen Werkstatt.

Deshalb bleibt nur ein teurer Komponenten Tausch...

Das e Auto oder kfz ist eine nette Idee!

Erfordert aber einen Umbau unserer seit Jahrzehnten aufgebauten Infrastruktur.

Und wie wird dieser Umbau ermöglicht?

Natürlich mit Energie aus Erdöl!

Und eines zu guter letzt!

Es mag zwar den Zweck erfüllen von a-b zu kommen. Mittlerweile geschieht das mit e Autos auch schon sportlich!

Dich für mich emotionslos!

Mag zwar für viele unwichtig sein, doch jemand der Benzin im Blut hat, so wie ich verliert bereits nach der zweiten Ampel die Freude am fahren.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas

Ps. Grad den v8 eingeparkt und Montag geht er in den Winterschlaf. Nur um meinen Standpunkt etwas zu verdeutlichen ;-)


gerhard.k(ix721) antwortet um 19-10-2018 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
PV module hängen mitlerweile über 20 jahre oben bei uns in der nähe mit über 80% der Ausgangsleistung. Man kann rund 40 jahre rechnen das sie Problemlos Stromproduzieren.
Der Wechselrichter ist aber öfter zu tauschen da kann man von rund 10-15 jahren kalkulieren.
Hab selbst vor kurzen eine Studie gelesen im zusammenhang mit Rohstoffen für die E-Mobilität.
Wiederverwertbar sind fast alle Rohstoffe der derzeitigen Akkus (in Belgien ist eine Namhafte Firma).
Aktuell geht man davon aus das bis ende 2030 rund 80% der neuen Akkus bzw. Rohstoffe aus Recycling akkus kommt.
Das große problem von Gas ,Diesel,Benzin usw. ist das es weg ist und nicht erneuerbar ist . im Gegensatz zu Elektrischer Energie in form von Wind, Wasser, Sonne.
Allen der heutige aufwand der Verbrennungsluftaufbereitung ist riesig hier werden auch sehr viele hochwertige Rohstoffe vernichtet wie Platin sind aber Technische Dinge die wiederum nur Energie vernichten ohne auch nur einen kleinen nutzen um beim Auto zu bleiben für die Fortbewegung zu leisten also reine Wirkungsgradvernichter.
Was die meisten aber kommplet ausblenden ist der umstand des Sauerstoffverbrauchs für denn Motor der wie folgt aussschaut . "das würde uns am Mond gleich auffallen das dort kein herkömliches Auto funktioniert aber ein E-Auto"
1 l Benzin + 2.000 l Sauerstoff + 7.500 l Stickstoff ==> 1.600 l CO2 +1.800 l Wasserdampf + 9.500 l Stickstoff (bezogen auf 100°)


riener antwortet um 20-10-2018 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
was soll man mit jemanden wie schnellniesel noch weiter schreiben.... Benzin im Blut.....bla,bla,bla.......emotionslos.....bla,bla.......v8.......bla,bla...... das ist mir echt zu blöd.

und yamaha....

ja Akkus werden etwas kosten.....und Diesel bekommst Du Geschenkt ??
Akkuwechsel in wenigen Minuten ist sicher unmöglich - das wird es nie geben - heute kann man alle möglichen anbaugeräte ohne Abzusteigen schnell wechseln - aber einen Akku - never ever - undenkbar - das ist viel, viel zu kompliziert da wird sicher vorher jede Krankheit die es gibt geheilt, auf der Welt wird jeder Krieg beendet, alle Menschen und Tiere leben Glücklich und Zufrieden, aber an einem wechselsytem für Akkus wird die Menschheit scheitern.

Vollmilch antwortet um 20-10-2018 08:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Bei "emotionslos" stimme ich schellniesel zu. Auch ich bin der Meinung, dass uns die Elektromobilität bei weitem nicht so viele Tränen kosten wird wie die Verbrenner.

LG Vollmilch

mittermuehl antwortet um 20-10-2018 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
Auf meinem Hof wurde bis 1963 mit Ochsen und Pferden gepflügt. Hat gut funtkioniert .... 2000 Jahre lang
1964 kam der 188er... Neumodisches Zeugt

Wegen einem regionalen Ministromnetzt am Hof wurde aber seit den 1950ern die Güllepumpe usw. mit Strom betrieben. Da hat man "den Motor" von einer Maschine zur anderen getragen. Luxus..

Es ist einfach lächerlich zu glauben das der Verbrenungsmotor mit Diesel die Krone der Schöpfung ist. Ohne etwas Phantasie würden wir noch mit Grabstöcken in der Erde wühlen...

Gerade als Bauer sollte man wieder versuchen mehr selber herzustellen. Warum nicht auch den Energieträger für den Traktor? Wir tanken immer Sonnenenergie. Bei Diesel halt Sonnenenergie die vor Millionen von Jahren da war (und jetzt setzen wir das CO2 von damals wieder frei - nicht sehr schlau). Bei Sonnenblumenöl im Tank sind wir CO2-neutral - das ist Sonne aus unserere Zeit... aber da waren die Hersteller so schlau Motoren zu bauen die das oft nicht wollen. Jetzt können wir die Sonne direkt in den "Tank" stopfen.

riener antwortet um 20-10-2018 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
yamaha...

wie lange PV Module brauchen um die Energie wieder zu erzeugen die ihre Produktion verbraucht hat hängt natürlich entscheidend davon ab wo man sie Aufstellt.

Es gibt sicher Regionen wo das 2 Jahre und auch noch länger dauert, aber dafür dauert es z.b. in Südeuropa oder Nordafrika nur 6 Monate.

xaver75 antwortet um 20-10-2018 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
@mittermühl
Du bist auf dem richtigen Weg, da kann man sich als Bauer dann auch noch über einen so "tollen" Sommer freuen.
Die PV liefert ordentlich Strom, der Pool wird gratis geheizt, …… und den Ertragsunterschied gleicht die HV aus.

mfg

SINUS antwortet um 20-10-2018 15:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
schellniesel: Ist das wirklich wahr, daß keine Spedition ihn hätte transportieren dürfen??? Ihr seid in Ö offensichtlich auch nicht schlauer als wir in D. Ein solcher Akku ist perse eine sehr
große Energie auf engem Raum. Sollte nämlich z.B. bei einem Unfall der Akku innen beschädigt werden und dabei einen Kurzschluß erhalten, dann explodiert er wie eine Bombe. DAS dann aber auch währen des Betriebes im Auto! WARUM sollte der Transport auf dem LKW einer Spedition da noch verboten werde??? Ihr spinnt doch irgendwie, ihr Ösis.

MfG

SINUS antwortet um 20-10-2018 15:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
gerhard.k(ix721) : Was leider öfter aufgetreten ist die Eintrübung der Glasschicht auf Stalldächern montierten PV- Panels wegen minderwertiger Glasqualität in Verbindung mit stark oxidierenden Stallabluftgasen aus Schweinehaltung. Regelmäßiges gutes Säubern ist ebenfalls erforderlich um die maximale Leistung zu erreichen. Da die Solarzellen eines Panels in Reihe geschaltet sind wird schon durch einen einzigen Vogelschiß das ganz Panel einen starken Stromabfall aufweisen. Zudem ist die optimale Ausrichtung nach Süden (Haupteinstralrichtung in unseren Breiten) unbedingt erforderlich. Schon eine Abweichung des Einstrahlwinkels von 10-15° vermindert die Leistungsabgabe um ein Drittel. Da die Sonne permanent wandert ist nur mit einer Nachführung oder speziellen Linsenelementen mit einer hohen Energieausbeute zu rechnen.

MfG

gerhard.k(ix721) antwortet um 20-10-2018 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
ja @Sinus
bei meiner anlage 30 kw-Peak ist durch die Grafische aufzeichnung der Daten sehr schnell zu sehen wann ich Reinigen muß dies ist bei meiner PV eigentl. Jährlich sinnvoll, hab da ca 5% abfall nur durch den Schmutz auf der Anlage. Ab einer Dachneigung von 30 ° und Westausrichtung ist dies natürl. besser.
Zum E-Traktor ich hoffe übernächste Woche kann ich mehr sagen da ich wahrscheinlich einen E-Traktor sehen werde und auch infos dazu hoffentl. bekommen.

SINUS antwortet um 20-10-2018 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
gerhard.k(ix721): Welcher wäre das denn?

MfG

SINUS antwortet um 20-10-2018 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Elektrotraktor
gerhard.k(ix721): Ich habe mir vor einigen Jahren auf der Pferdeweide eine nachführbare 200W Anlage auf einen 6m hohen alten Laternenmast aufgestellt. Die notwendigen Drehachsen stammen aus einer abgewrackten MF HD- Presse und die Stellmotore aus alten Krankenhausbetten. Als Akku habe ich mir als teuerste Anschaffung dazu einen 180AH Solarakku geleistet und pumpe damit das Wasser aus einem kleinen Teich in die Tränke auf der Weide. Im Sommer habe ich zusätzlich, weil ich viel mehr Strom produziere als ich dafür bräuchte, noch das Teichwasser (c. 130 Kubikmeter) für die darin gehaltenen Forellen umgewälzt. Leider versagten schon zwei der 12V 24A Tauchpumpen wegen eingedrungenem Wasser.

MfG

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