Standardtraktoren versus Systemtraktoren !

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mfj 25-01-2017 15:23 - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !

So liebe Freunde,

nachdem es lange noch keine Einigung bzgl. der Vielseitigkeit und Einsatzmöglichkeiten von diesen zwei Arten von Traktoren gibt - möchte ich hier dazu einen Thread eröffnen.

Es sollen Vor- und Nachteile beider Arten beschrieben und dokumentiert werden.
Interessant wäre natürlich, wenn sich Händler oder Vertriebsleiter der Branche dazumischen würden, allerdings habe ich da wenig Hoffnung.
Entwickler haben ja eine genbedingte Schreibschwäche, was auch verständlich ist...

Schreibt euch die "Wunder der Technik" von der Seele, Eure Erfahrungen und Meinungen.

Und es werden Fakten folgen, die belegen - wo standen diese Maschinen z.b. leistungsmäßig, gewichtsmäßig, aber auch preislich zu ihrer Zeit. Warum haben Hersteller die Konzepte nicht weiter verfolgt, war die Resonanz zu gering, die Stückzahlen zu klein oder was auch immer.

Bin mal gespannt ob hier ein vernünftiger Meinungsaustausch möglich ist. Abseits von Marken- und Fankult.
Also Jungs - auf geht´s !




fgh antwortet um 25-01-2017 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Ich nehme mir das Recht über die Systemtraktoren zu schreiben die mein Anwendungsgebiet betreffen und eben auch nach wie vor gebaut werden.
Carraro
Pasquali
Holder usw.
Anwendung: Obst-/Weinbau (sind im steilen Gelände daheim)
Vorteile:
-sehr wendig
-im steilen sehr steigfähig, da geben die anderen Schmalspurer auf oder hinterlassen deutliche Spuren wo die Systemschlepper noch ohne Schäden fahren.
-meist mit Wendesitz ohne Aufpreis
-sehr kopfschwer
-niedriges aber optimal verteiltes Eigengewicht für Steilflächen
Nachteile:
-für den Großteil der normalen Tätigkeiten unbrauchbar, aufgrund zu niedriger Hubhöhe
-teuere Spezialmaschine
-Auf- und Abstieg ist bei allen sehr unbequem
-regelmässige Reperaturen vorprogrammiert
-kenne keinen der einen spritsparenden Motor drin hat.


jakob.r1 antwortet um 25-01-2017 16:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
.... prima, dann fangen wir doch gleich an:
Bei einem Standartschlepper brauche ich ausserhalb von Spazierfahrten ein Frontgewicht wenn ich hinten schwere Geräte aufsattle oder schwere Tandemfahrzeuge anhänge. Auch bei Arbeiten im steilen Gelände ist sinnvolles Arbeiten ohne Frontballast zumindest gefährlich.
Bei einem Standartschlepper habe ich keine sinnvollen Möglichkeiten um z.b. eine Feldspritze, eine Seilwinde, einen Rücke- oder Ladekran aufzubauen.
Bei einem Standartschlepper habe ich in der Vorderachse wegen dem nötigen Frontgewicht einen erhöhten Verschleiß.
Standartschlepper haben bei der Vorderachse vermutlich immer noch keine 100%ige Sperre, hier bin ich mir aber nicht sicher.
Vorteil eines Standartschleppers gegenüber eines Systemschleppers ist, das ich mit einem Standartschlepper einen besseren Lenkeinschlag habe, also bei einer knappen Ecke auf einem Zug rumkomme und beim Systemschlepper einmal rangieren muss.
Die Vorderreifen sind bei einem Standartschlepper billiger als beim Systemschlepper.
Systemschlepper sind teurer als gleichstarke Standartschlepper weil die Produktionszahlen geringer sind.
Beste Grüße
Jakob


fgh antwortet um 25-01-2017 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Standardschlepper haben 100%ige Sperren in der Vorderachse - meiner halt schon.
Ja, ich fahre mit Frontgewicht, hätte ich beim Vergleichbaren Systemschlepper Carraro aber auch benötigt.
Vershleiß an der Vorderachse ... meine 10000 Stunden hält sie... beim Systemschlepper hast permanent mehr Gewicht drauf...
Etwas aufzubauen ist eine tolle Sache - für den Standardlandwirt aber eher unbrauchbar, da es unflexibel macht.
Igland hat ein System wo die Winde direkt am Traktor draufgesetzt wird....
Im Wald ist der Systemschlepper zwar toll kopfschwer, aber die Wendigkeit fehlt.


mfj antwortet um 25-01-2017 17:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !

Ich sehe von der Vielseitigkeit her - den Standardtraktor klar im Vorteil.

Der Anbauraum Front ist beim normalen Traktor etwas sehr angenehmes. Mähen, schwaden, mulchen und alle Frontgeräte wie z.b. Ballenzange, Schneepflug, Schneefräse etc, dann natürlich der Frontlader wo auf vielen Betrieben unersetzlich ist. Seit es jetzt noch die elektr./hydr. Frontentlastung gibt ist der Einsatz perfekt zu machen. Die Sicht nach vorne macht ein ermüdungsfreies stundenlanges fahren möglich, ohne dass am Abend der Hals weh tut, vor lauter Kopf drehen.

Ich weiß nicht wo Jakob seine Meinung über das Frontgewicht überhaupt her hat. Bei uns fährt niemand mit Frontgewicht. Die Kombination Zugmaschine und angehängtes Gerät muss natürlich passen.

Der Systemtraktor hat seine Stärke sicher im Forsteinsatz - wenn Winde und Kran nötig sind.
Pflanzelt mit dem Steyr, WF mit Fendt sind nur mal die "normalen" Forstgeräte - die Profis mit ihren Geräten sind m. M. auch Systemmaschinen aber halt direkt und speziell nur für diesen Einsatz.

In einer typischen Landwirtschaft ist die Forstwirtschaft untergeordnet, da reicht auch eine Dreipunktwinde, ein Frontlader - und wer es ganz nobel will, hat einen Rückewagen. Den Rest vom Jahr muss er für alle Arbeiten in Grün-Acker-Strasse herhalten - und da finde ich den Standardtraktor unschlagbar.

Ist aber meine Meinung. Ich lasse mich gerne belehren - verkaufe den neuen und kaufe mir einen MB 1500 - Baujahr 1985...;-)


mfj antwortet um 25-01-2017 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !

Jakob, ich nehme mir mal deinen MB 1500 - technisch vor.
Wenn was nicht stimmt – schreibe es bitte…

Motor: 150 PS – 500 Nm (z.b. Fendt 514 - 150 PS - 650 Nm) Nenndrehzahl 2500 - keine reduzierte Drehzahl möglich, Treibstoffverbrauch bei 6 Zyl. und voller Drehzahl ?

Getriebe: 12/12 ist für heutige Verhältnisse undenkbar…

Zapfwelle: 540 und 1000 - da fehlt einiges für heutige Bedürfnisse

Achsen: Schraubenfedern – der Federweg ist ein Problem, aber da komm noch später dazu…

Bremse: hydr. Trommelbremse – naja

Hydraulikanlage: 60 l/min da kannste Brotzeit machen, bis sich da was bewegt…;-)

Neupreis: 165.000,- DM im Jahr 1985 - für damalige Verhältnisse ein superteuerer Traktor

Ich will hier nichts schlechtreden, Jakob – für Baujahr 1980 – 87 eine top Maschine die lange Zeit kein Hersteller erreicht hat.
Aber nach gut 30 Jahren ist der Zug hier abgefahren. Und das liegt nicht am fehlenden Isobus…





jakob.r1 antwortet um 25-01-2017 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
...@mfj: ... Du hast zwar im Eröffnungsschreiben "abseits vom Fan und Markenkult" geschrieben und ich habe mich in meinem ersten Beitrag auch daran gehalten. Da Du nun aber meinen MB-trac direkt ansprichst, antworte ich auch darauf. Die technischen Daten habe ich nicht so im Kopf, weil ich kein Mechaniker bin, aber die wirst Du schon richtig rausgesucht haben. Mit dem Treibstoffverbrauch kann ich mich allerdings mit jedem neuen 6Zylinder messen, weil ich keine Energie in aufwändige Abgasreinigungsysteme stecken muss und keine Ad blue Kosten habe. Getriebe gab es in verschiedenen Ausführungen, meiner hat noch das zusätzliche Superschneckenzusatzgetriebe verbaut. Somit decke ich jede Geschwindigkeit ab von kaum sichtarer Vorwärtsbewegung bei Vollgas bis zu 65 Stundenkilometer auf der Straße.
Sicher muss ich kuppeln und schalten, was bei neuen Getriebeformen bequem per Joystick geht. Mit der Hydraulikanlage gebe ich Dir recht, deshalb habe in Front zwei Loadsensingpumpen installiert, damit der Harvesterkopf und der Kran ordentlich Dampf haben.
Die übrigen von Dir angeführten Sachen kann man so stehen lassen, da dreht es sich mehr darum ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Wer aber meine bisherigen Beiträge zu den verschiedensten Themen hier kennt, der weiss, das sich bei mir der betriebswirtschaftliche Nutzen einer Investition wie ein roter Faden durch alle Beiträge zieht. Du schreibst, das sich die Technik von vor 30 Jahren einfach geändert hat, ja das der Zug abgefahren sei. Recht hast Du wohl, das sich technisch seither sehr viel verändert hat, es gibt modernere Getriebe, modernere Motoren, und dazu viele elektronische Helferlein. Der MB-trac war damals einer der teuersten Traktoren, das ist richtig -- aber schau mal wie viele von den Tracs aktuell noch im Arbeitseinsatz sind und jährliche Wertsteigerung erfahren. Dies schafft von den Neuen heutzutage keiner mehr, wage ich zu behaupten, ausser die Reparaturkosten sind wurscht.
Der MB-trac ist also eine Geldanlage mit der auch heute noch uneingeschränkt gearbeitet werden kann und die Ersatzteilversorgung ist noch sehr gut. Mit einem Neuen brauche ich jährlich ca. 1500 gut bezahlte Arbeitsstunden um in die Gewinnzone zu kommen, na da lass ich mich lieber als ewig Gestriger einordnen. Ein Forumsteilnehmer meinte ja sogar, der Jakob könne sich wohl keinen Neuen leisten, basta.
Also für mich, der nur im eigenen Bergbauernbetrieb und im eigenen Wald fährt hat der Systemschlepper gegenüber dem Standartschlepper die Nase vorn, aus Gründen die ich schon oft angeführt habe, aber ich freue mich natürlich wenn möglichst wenige aus dem Forum am MB-trac interessiert sind, weil diese Schlepper sonst noch mehr im Preis steigen würden als ohnehin....
Beste Grüße
Jakob


Century antwortet um 25-01-2017 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@ jakob: Du hast eben gesagt, dass FÜR DICH IN DEINEM BETRIEB ein Systemschlepper die beste Wahl ist.

Entstanden ist aber dieser Thread, weil du pauschal gesagt hast, Systemschlepper seinen das Non plus Ultra.

Hat irgendwie was merkwürdiges, oder? ;)


Fendt312V antwortet um 25-01-2017 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Hatte über 6000 Std einen MB1000 und hab seine Vorteile damals schon herausgefunden.
Aber ja es gibt halt auch wie überall Punkte die mir gar nicht gefallen haben. Beim Holz fahren mit Rückewagen war das Wenden am Wegende ein Graus, das leichte Heck halt die schlechte Belastung der Hinterachse ein Problem fast jeden Tag. Rückwärts schieben von Hängern eine Kunst die Bremse am Hänger die Lebensversicherung auf den steilen Güterwegen. Der Dieselverbrauch bei den 95 PS um gut 30 % höher gegenüber dem neuen mit 125 PS. Eingrasen war nicht möglich da das Frontmähwerk 1000er Zapfwelle braucht und der Ladewagen schon mit 500 zu schnell daran ist. Gut das könnte man mit Zwischengetrieben ausgleichen aber halt nicht umsonst. Bei mir war eigentlich die Fläche hinter der Kabine nutzlos. Lagen halt ein paar rostige Ketten darauf. Motorbremse hat mir sehr gefehlt, hatte ich beim Steyr schon.
Positiv war die Kabine. Der ordentliche Hubraum hatte Vorteile im unteren Drehzahlbereich.

Ja der Standardschlepper hat schon seine Berechtigung. Auch gibt es bei uns keinen der ein Frontgewicht an dem Standardschlepper hat. Das mit der Vorderachse ist kein relevantes Thema aus meiner Sicht.


Richard0808 antwortet um 25-01-2017 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Seh das auch so wie fendt312V.

MB Traktoren sind Top Geräte aber Standarttrakroren sind einfach vielseitiger Einsetzbar.

Vorallem am Hang sind die grenzen des MB schnell erreicht, mit dem geringen Gewicht auf der Hinterachse lässt sich dort nicht viel anfangen


rotfeder antwortet um 25-01-2017 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Hallo!
Diese Frage wer besser ist, hat der Markt längst beantwortet. Es ist Mercedes mit dem Konzept gescheitert, die nachfolger Landtechnikt Schönebeck auch in Konkurs, der Intrac von Deutz ein Schuß in den Ofen, der Fendt xylon ein Totalversager, der Systra nicht zu verkaufen, Reform Mounty ein Ladenhüter usw. seht euch die Zulassungsstatistik an, die spricht eine eindeutige Sprache. Goldoni Carraro usw. würde ich jetzt nicht zu den Systemschleppern zählen, eher zu Wein und Obstbau und Kleintraktoren.


mosti antwortet um 25-01-2017 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
systemtraktoren sind standardtraktoren in ihrem ,,element´´ haushoch überlegen, neu jedoch nicht leistbar. als gebrauchte mit etwas ,,masn´´kannst für einen neuen standardtraktor 3 bekommen. reperaturkosten fallen je stunde an und weniger stunden schaffen weniger reperaturen. Holder A60 für schwaden mit gezogenem schwader und verschlauchen, MB800 für längere transporte oder fahrten auf straße, systra für´n forst mit dreipunkt-kran, fällgreifer und spaltzange, fürs grobe; deutz 6.07 und fürs futter richten nen wendigen MF188. ps. warchalowski WT20 bringt strohballen in kopfbereich von liegeboxen und holzauto transportiert weidezaunmaterial bis zum zaunstellbereich! lg mosti


jakob.r1 antwortet um 26-01-2017 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@century, was ist daran merkwürdig --- ich habe den MB-trac als Berufsschüler 1976 auf dem Landmaschinenlehrgang in Landsberg/Lech kennengelernt und natürlich auch die höhere Summe der Vorteile gegenüber den Standartschleppern, die ich sowieso in Form von den drei Eichern daheim kannte. 1981 habe ich dann den Vater überzeugt einen MB-trac 800 neu zu kaufen. Damals der erste Schlepper im Dorf mit Fronthydraulik und Frontzapfwelle. Von meinen ersten Einkünften nach der Lehrzeit habe ich dann für den Trac Frontmähwerk und Frontschwader gekauft.( Beide gleich ab Werk für 540U/Min.) Die Bauern des Dorfes brachten entweder das Maul nicht mehr zu wenn Sie sahen was ich alles mit einem Arbeitsgang erledigen konnte, aber es gab auch welche die sagten: Mit zwei Mähwerken mähen ist viel zu gefährlich wenn Regen kommt weil dann die doppelte Fläche liegt..... usw. Dann 1988 übernahm ich den elterlichen Bergbauernhof und kaufte mir zum bestehenden Trac einen MB-trac 1000 neu dazu.
Die weiteren oder nächsten MB-tracs konnte ich nur noch gebraucht kaufen, weil ja Mercedes ca.1991 mit der Herstellung aufgehört hat. Bei mir ist es wurscht, welchen Betrieb ich hätte, ich würde auch anderswo nur MB-trac oder überhaupt Systemschlepper kaufen.
..@Fendt und Richard... ja die leichte Hinterachse ist für jeden ein Problem, der einen Systemschlepper genauso fährt wie einen Standartschlepper. Beim MB-trac der als Kombimaschine für Wald und Landwirtschaft eingesetzt wird gehört eh eine festaufgebaute Seilwinde hinter die Kabine. Somit habe ich auch im Sommer die Winde immer dabei, wenn ich mich im steilen Gelände oder an sumpfigen Stellen festfahre. Ansonsten ist das Trac-Konzept im Gelände wegen der Gewichtsverteilung 60 zu 40 eine Schau. Ich habe bei uns im Dorf den steilsten Hang der noch mit Schlepper befahrbar ist. Da stehen regelmäßig unten auf der Forststraße die Autos wenn ich mit dem Trac den Hang bearbeite. Bin allerdings schon zweimal umgefallen, weil ich zu faul war die Doppelbereifung zu montieren und Fahrfehler gemacht habe. Deshalb weiss ich das zu schätzen, eine festaufgebaute Doppelwinde immer parat zu haben. (Habe beides am 800er und am 1500er) Früher mit den Eichern und den kleinen Maschinen musste ich immer Ketten montieren oder eben Handarbeit machen... Aber Ihr habt recht, beim serienmäßigen Trac und schwerem Anhänger mit Auflaufbremse ist das steile Bergabfahren um eine scharfe Kurve nicht so einfach zu handhaben als mit einem Traktor der das meiste Gewicht auf der Hinterachse hat. Das trifft aber nur diejenigen, die ihre Anhänger sturerweise nicht mit Druckluftbremsen ausgerüstet haben, --- da gibt es das Problem nicht und der Trac hatte seit jeher serienmäßig Druckluftanlage.
...@rotfeder... Deine Beispiele stimmen, aber was ist mit JCB ? Die bauen im Schlepperbereich nur den Fasttrac also einen Systemschlepper und verkaufen diesen auch fleißig. Ob die Zulassungszahlen ein Indiz für das richtige Schleppersystem sind? Nehmen wir mal an, die Bauern würden sich einen neuen Schlepper erst kaufen wenn die Frau die längst gewünschte neue Einrichtung, das neue Bad... usw hätte und immer noch genügend Gewinn aus dem landwirtschaftlichen Betrieb übrig wäre um einen neuen Schlepper zu kaufen. Dann würden die Hersteller von Traktoren ganz schön ins Schwitzen kommen wenn geschätzt nur noch 30% der jetzt zugelassenen Neutraktoren zu verkaufen wären. Das würde die Systemtraktoren mit Ihren mehreren Aufbauräumen weniger treffen als die Show-Traktoren die von den Blendern unter uns geholt werden, damit die Nachbarn vor Neid erblassen obwohl man seinen Neuzugang nie in die betriebswirtschaftliche Gewinnzone bringt.
Ich bin der Meinung leben und leben lassen und ich empfehle denjenigen, denen meine Beiträge nerven --- einfach nicht lesen !
Beste Grüße
Jakob



 


mfj antwortet um 26-01-2017 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !

Meine Frage an die MB-Trac Fahrer und Besitzer. Ich lese immer wieder von Geschwindigkeiten der MB-Tracs jenseits der 40 km/h - die in den technischen Daten fehlen.
Bis auf den Intercooler 1800 (40Km/h) waren laut Hersteller Angaben für alle Tracs nur die Auswahl: 25, 30 40 km/h möglich.
Gibt es eine gesetzeskonforme Serienzulassung der MB Trac´s über die 40 km/h bei einer Baureihe ?


@Jakob - Deine Offenheit ist positiv. Danke dafür.
Das Bild entspricht nicht meinen Vorstellungen von einem optimalen Gerät...Tut mir leid !
Im Umkehrsatz von dir könnte es heißen: Jeder MBTrac Besitzer braucht einen zweiten MB-Trac mit Winde - damit der erste wieder steht, oder stehen kann ??

Was mich ebenfalls nicht überzeugt - du brauchst für jeden Einsatzzweck einen anderen Trac.
Das mag für einen MB Freak wie dich - die Erfüllung sein, kostengünstig wie du es immer beschreibst und forderst - ist es aber sicher nicht.
Spezialmaschinen erfüllen sicher die optimalen Bedingungen im Spezialbereich – sind für österr. Betriebsverhältnisse in der Landwirtschaft aber nicht finanzierbar.
Ich möchte auch einen niedrigen superleichten Mähtraktor mit Niederdruckbereifung, eine vollgefederte 65 km/h schnelle Transportmaschine mit Strassenbereifung, einen Rückezug mit drehbarer Kabine und Raupenantrieb, einen funkgesteuerten Knickschlepper mit Klemmbank wo man Bäume drauffällen kann kann usw. usw.

Geworden ist es eine Universalmaschine sprich Standardtraktor - weil er am ehesten die Anforderungen von allen erfüllt.

Ich möchte auch noch darauf hinweisen – dass eigene Umbauten jeder Art, nicht für eine allgemeine Beurteilung herhalten können. Ab dann sind Vergleiche unmöglich.
Es zählen nur Serienausstattungen – weil auf einen 15er Steyr kann ich auch eine Rakete aufbauen…;-)




rotfeder antwortet um 26-01-2017 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Hallo!
Ja, das mit Jcb stimmt, doch ist der auch oft als Transportfahrzeug unterwegs und weniger in der Landwirtschaft, und die Neuzulassungen halten sich inGrenzen. Weiters hat er noch einen Vorteil, das er die Hinterachse steif machen kann. Das Problem nähmlich ist das Hinterachsfederung im Ackerbau nicht hinhaut. Habe selber schon einen MB-trac gesehen, wie er vor einem Wendepflug zum hüpfen anfing, wenn sich das Federsystem aufschauckelt.
Die Vorteile der Systemschlepper sind unbestritten, aber halt nur für spezialsachen.
Wie z.B. ein Motormäher super ist, wo man ihn braucht, aber in der Ebene wird ein Scheibenmähwerk bevorzugt. Also wenn 99% Standart kaufen, so nicht nur weil 99% der Bauern Dummköpfe sind.


jakob.r1 antwortet um 26-01-2017 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@mfj... na ich wollte doch etwas Labsaal auf die geschundenen Seelen der Standarttraktorbesitzer geben, ... aber wie ich schon geschrieben habe-- mit Fahrfehler fällt auch ein Normalschlepper um. Den MB-trac stelle ich wieder auf, warte über Nacht bis das Öl zurückgelaufen ist, drehe die Kurbelwelle zum Testen mit Schraubenschlüssel -- starte und fahre weiter. Habe Bedenken das dies bei einem neuen Standartschlepper auch so wäre.
Es gibt übrigens keine gesetzeskonforme Möglichkeit für die 65 Stundenkilometer. Da von Euch sicher auch jeder mindestens zwei Traktoren hat, sehe ich da betriebswirtschaftlich kein Manko
wenn ich drei MB-tracs habe, noch dazu wo diese Traktoren jährlich zumindest den Wert halten, -sicher der umgefallene nicht weil da die Kabine ein paar Falten hat. Den zweiten mit Doppelwinde und Werneraufbau habe ich nur, weil beim Kauf jeder Trac mit etwas Wernerrot entwertet ist und deshalb billiger ist als ohne Aufbau. Also das Forstpaket ist praktisch geschenkt.
@ rotfeder... ein MB-trac hat keine Hinterachsfederung, nur der Unimog.
Aber damit ich nicht als ewig Gestriger dastehe wagen wir doch mal einen Ausblick in die Zukunft. Diese Traktoren werden autonom fahren, oder zumindest per FPV-Brille von einer Bierzeltgarnitur neben einem kühlen Weizen. Erste Versuche machen diverse Traktorhersteller ja bereits, und bei Hiab kann der Holzfahrer den Kran per FPV-Brille aus der warmen LKW-Kabine steuern. Ich habe im Herbst schon begonnen, diese Zukunft etwas anzuschieben und mir einen funkgesteuerten Köppl Gekko Motormäher mit 3,10m Mähbalken gekauft. Auf den nun folgenden Aufschrei, wo ich dies betriebswirtschaftlich einordnen möchte,- ich musste aus einkommenssteuertechnischen Gründen eine Neumaschine vorweisen. Nun-- im nächsten Sommer werde ich meinen Unfallhang bequem vom Hochstand aus per Funk und FPV-Brille mähen und nebenbei ein (alkoholfreies) Bierchen zischen. Klar habe ich auch noch 3 Hektar kupierte Steilhänge und 4 Hektar nicht schlepperbefahrbare Moorflächen zu machen, -- da kann ich gerne auf das dauernde "hinter dem Motormäher nachlatschen" verzichten. Hoffenlich funktioniert auch das schwaden und abschieben der zu großen Schwade zum größten Teil per Funk --- das konnte ich in der letzten Saison nicht mehr ausprobieren.
Beste Grüße
Jakob


Richard0808 antwortet um 26-01-2017 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@jakob muss man für 65km/h beim MB ein Unimog Getriebe einbauen?

Deine genannten Vorteile vom MB haben alle ihre berechtigung, nur du beklagst dich über Front-Balastierung und hast selber durch deine Aufbauwinden mehr Gewicht auf der Hinterachse.
Also wenn du mit einem Standart 800MB und einem 4000l Güllefass am Hang fährst wird es dir den Arsch wegziehn, oder ein 3meter Frontmähwerk mit Aufbereiter wirst du vom Boden fast nicht weg bekommen weil er durch die Federung so in die Knie geht.
Habe mal für meinen Hang eine Gülleverschlauchung geholt, es kam ein 900MB nur konnte er das Steile nicht Befahren weil durch das nachziehen des Schlauches und durch die Schlauchhaspel vorne ist ihm der Arsch weg gerutscht.



jakob.r1 antwortet um 26-01-2017 23:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@...Richard, bei der kleinen und mittleren Baureihe ist bei 45 km/h Schluss, die große Baureihe ist ganz einfach auf 65km/h umzustellen.
Am Hang mit Güllefaß oder Mistbreiter quer zu fahren musst Du bei jedem Schlepper aufpassen, damit Du nicht mit den Reifen in den glitschigen Mist oder die Gülle fährst oder?
3m Frontmähwerk mit Aufbereiter hatte ich damals bei der kleinen Baureihe noch nicht, aber wegen dem Mehrgewicht zum 2,4m Frontmähwerk wird der Unterschied nicht so groß sein. Ich denke nicht, das Du mit einem vergleichbaren Standartschlepper der gleiche PS-Klasse, also 75 PS beim MB-800 ein Frontgerät höher ausheben kannst als mit dem Trac weil der Trac wenn er ganz in die Federn gegangen ist immer noch so hoch ist wie der Standartschlepper vorne.
Im übrigen, wenn ein Fahrmanöver "nicht geht" ist oft das menschliche Unvermögen mehr schuld als der Traktor, --- egal ob Systemschlepper oder Standartschlepper.
Allerdings wundert mich eines schon sehr. Da schreibt einer weiter oben, das 99% Standartschlepper gekauft würden und nur 1% Systemschlepper. Wenn also ich der Verfechter des Systemschleppers bin, wo bleiben eigentlich die 99 Verfechter des Standartschleppers?
Bis jetzt seid Ihr eher an den Fingern von ein oder zwei Händen abzuzählen...
Beste Grüße
Jakob



 


enzi99 antwortet um 26-01-2017 23:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@Jakob: warum vergewaltigtst du deinen Boden mit solchen Asphaltschneidern und dazu das unnötige Gewicht von Kran, Winden usw.??


Richard0808 antwortet um 27-01-2017 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@jakob beim Gülle oder Mist fahren fange ich immer ganz oben an, Falls ich weg rutsche damit ich nicht auf den Dünger kommen kann.
Wird jeder so machen, alles andere ist leichtsinnig.

Versteh mich nicht falsch ich will die MB nicht schlecht reden, solche gut durchdachten, robusten und langlebigen Traktoren giebt es heutzutage nicht mehr zu kaufen.

Ich habe auch oft Frontgewichte im einsatz, vorallem am Hang um eine Optimale Gewichtsverteilung zu erreichen und so die Schäden an der Grasnarbe zu minimieren.
Aber es ist einfach leichter einen Traktor vorne zu Balastieren als ein Gewicht auf die Ablage des MB zu heben.
Was mir da einfallen würde ist beim MB die hinteren Räder mit Wasser füllen.

Könnte z.b. mit meinem 8Meter 3 Punkt Kreiselheuer von Kuhn mit dem 800MB am Hang keine Kurven fahren.


pluto. antwortet um 27-01-2017 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Aktuell scheint es eher so zu sein, dass du keine FPV-Brillle, sondern die rosarote MBtrac-Brille auf hast.


jakob.r1 antwortet um 27-01-2017 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
...@Richard... ich sehe das nicht als schlecht reden, sonder das ist ja gut so, das die Standartschlepperbesitzer oder noch besser diejenigen die beides haben, über konkrete Einsätze berichten die angeblich mit einem Systemschlepper nicht gehen oder umgekehrt. So gibt es für mich keinen Grund, -- nicht mit dem 8,8m Dreipunktkreiselheuer von Stoll im Steilhang um die Kurve zu fahren. Ich hatte sogar mal einen 800er Trac mit Frontlader ohne irgendwelchen Heckaufbau. Der hat dann im Steilhang beim Wenden mit dem Kreiselheuer hinten ein Bein gehoben, wenn der Kreiselheuer begann von oben zu schieben. Wenn der Frontlader unten ist, ist das zwar ein ungutes Gefühl, aber wenn der Federweg der talwärtigen Feder vorne ausgeschöpft ist, dann geht er hinten nicht weiter hoch.
Beste Grüße
jakob



 


schellniesel antwortet um 27-01-2017 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Jakob

Wie schon in anderen Beiträgen erwähnt gibt's Vorteile die für den MB trac sprechen!

Allerdings ist deine fanatische Ader und deine Belehrungen hier schon etwas nervig da es ja schon zu jeder Frage deine predigen kommen!

Wie der Name schon sagt systemtraktor muss er in ein System passen!!

Das tut er bei dir!

Ich würde es auch nicht an 4 gleich großen Rädern festmachen was ein systemschlepper ist und was ein standartschlepper ist!

Für mich ist ein 1000vario auch einnsystemschlepper da man diesen je nach Einsatz auch aufballastieren muss so dass man damit nicht mal legal auf der Straße fährt!

Oder ohne hin ein 300ps+ Traktor weil er nur dort Sinn macht wo er mit arbeitsbreiten Fläche machen kann!

Um auf deine schönen Bildchen zurückzukommen!

Ich fahre so ein ähnliches (Kran)Gespann mit einem 3.3t Standard Traktor...

Natürlich setzte ich auch ein frontgewicht ein..

Allerdings ist das in 2min wieder weg!
Wobei du deinen kran nur ungern abmontierst?!?

Anders ist es nicht zu erklären das sehr unhandliche Gewicht ständig mitzukarren ganz zu schweigen von der bauhöhe!

Mit so einem Traktor nur einen siloballen zu fahren ist lächerlich!

In der Kategorie sollten es mindestens 3 wenn nicht 4 am Schlepper sein!!!

Mfg


Mogwai antwortet um 27-01-2017 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Ehrlich? Lächerlich! Da kannst du schön schreiben was du willst! Ist so wie wenn mfj mit Bio anfängt.
Passt auch in den anderen Thread "Winterbeschäftigung", sinnlose Traktor Diskussion.
Wenn deine MBs in dein Bewirtschaftungssystem passt dann ist das schön für dich aber zwing diese Systemkraxn keinen anderen auf, denn der wird einem Standard (mit D geschrieben!!!!) in der Landwirtschaft nie das Wasser reichen können und sind somit die besseren Allrounder, sonst würd ja jeder mit MBs oder JCBs rumgurken, tut aber keiner, weil die meisten ihr Köpfchen benutzen.


Und jetzt bin ich wieder weg von hier.


jakob.r1 antwortet um 27-01-2017 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
...@schellniesel, es steht jedem frei, meine Beiträge einfach nicht mehr zu lesen....
Aber gerne gehe ich auf Deine konkreten "Belehrungen" ein:
Obwohl ich seit 1981 nur noch MB-trac fahre war ich erst 1997 so weit um zu erkennen das ein Kran auf den Traktor gehört und nicht auf den Rückewagen. Damals habe ich mir den Kran auch noch vorsichtshalber mit Schnellwechselplatte aufbauen lassen, eben wegen Deiner Bedenken. Ich habe den Kran allerdings niemals mehr abgebaut weil Du Dir gar nicht vorstellen kannst wie oft Du "mal schnell mit dem Kran etwas bewegst" wenn er eben immer zur Verfügung steht. Da fällt das höhere Gewicht und die Bauhöhe nur noch marginal ins Gewicht. Allerdings habe ich den Fehler gemacht, den Kran auf einen MB-trac 1000 hinter der Dopperlwinde montieren zu lassen. Der hat nämlich keinen Drehsitz. Deshalb wurde die nächste Ausrüstung für den Forst auf den MB-trac 1500 aufgebaut, der den kompletten Fahrerstand mit Lenkrad und den Pedalen um 180 Grad drehen kann. Der Kran wurde natürlich nicht mehr leicht abnehmbar installiert. Der Rückewagen hat dafür anstelle des Kranes eine angetriebene Achse bekommen.
Sicher kannst Du mir verzeihen, das ich auf dem Bild nur einen Siloballen mit den Bäumen mit nach Hause genommen habe, weil ich pro Mahlzeit für die Kühe nur einen Ballen brauche.
Beste Grüße
Jakob




 


FraFra antwortet um 27-01-2017 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
die telefonzellen gefallen mir eigentlich richtig gut

hier treibt noch ein 1000er sein unwesen toller sound ,aber der ist nur prestige
die hauptarbeit leitet ein fendt vario

mit den offenen getrieben an der großen baureihe hoffe ich das nur erfahrene fahrer damit unterwegs sind,sonst.......


die kids können mit sowas sowieso nimmer umgehen ,nur noch knöpferl drücker umso mehr es blinkt und blitzt umso geiler....


der werner trac wär mein favorit
ich hab halt einen holz vogel....
die haben aber auch damit den raahmen abgerissen mit dem rückekran...



alles im allen eine schöne spielerei
das wär es auch für mich! hobby mit geld verdienen !

willst du als unternehmer z.b. im forst einsteigen halte ich es für den flschen weg eine 25 jahre durchgefi**te maschine zu kaufen und glauben damit geld zu verdienen
das tust du auchh nicht mit einen timberjack oder einen rottne der 25 jahre drauf hat..


die wendikeit und schlechte sicht uf dem dreipunkt
sind für mich eigentlich das ko kriterium

ich freu mich aber wenn ich telefonzellenbilder sehen kann !!

was nimmt sich der 1500er eigentlich diesel im jahresschnitt??


FraFra antwortet um 27-01-2017 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
ich muss wohl mal die brösel aus der tastatur blasen....



Richard0808 antwortet um 27-01-2017 15:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@jakob... Naja ob das jetzt Sinn der Sache ist auf 3 Reifen um die Kurve zu fahren bezweifle ich.
Kenne den Stohl Wender nicht, beim Kuhn sind zur seitlichen Führung 2 starke Federn verbaut, hatt den Vorteil das es beim Bergab fahren kein hin und her Schaukeln gieb und er muss beim anheben nicht irgenwo einrasten.
Und eben diese Federn würden bewirken das der Wender den Kurvenradius vorgiebt und nicht der MB. Zudem würde durch die hinten zu geringe Achslast Flurschaden die folge sein.


jakob.r1 antwortet um 27-01-2017 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@Richard, das war ja nur ein Beispiel, das beim 800er Trac sogar ein großer Kreiselheuer möglich ist auch wenn hinten keine Winde, kein Kran und vorne sogar ein Frontlader daran ist um auch im Steilhang zu fahren. Ich fahre mittlerweile den 10,5m von Claas mit eigenem Fahrwerk aber mit einem großen Trac, weil der 800er keine zwei doppelwirkenden Steuergeräte hat. Mit der 600er Bereifung spielt auch das geringe Gewicht auf der Hinterachse keine Rolle und der hebt nicht das Bein um die Kurve.
Auf Deine Frage, wie Du mit dem Handy Bilder reinstellen kannst kenne ich nur den Umweg über den PC. Also Bilddateien auf den PC übertragen und dann hast Du links unter dem Schreibfeld einmal einen angedeuteten Bildschirm mit einem grünen Kreis bei dem in der Mitte ein weisses Kreuz ist. Wenn Du da draufklickst kannst Du im nächsten Fenster dein gewünschtes Bild aus dem PC doppelklicken und dann auf Vorschau gehen.
Einen direkten Weg Bilder aus dem Handy hier einstellen kenne ich nicht.
Beste Grüße
Jakob


Richard0808 antwortet um 27-01-2017 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Aha ok, mit dem PC war ich noch nie im Forum....

Ein 10m Wender spielt sich bei mir nicht, einfach zu schwer....
Wenn die Witterung passt kann ich meinen Kuhn auch mit dem 975 Steyr fahrn, nur wehe es wird Herbst und der Boden trocknet nicht mehr auf.
Da braucht es am Hang den 312Fendt mit 4ZW Räder ansonsten könnte ich Kartoffeln Säen.


Obersteyrer antwortet um 27-01-2017 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@jakob.r1: Hallo Also eins fällt mir bei deinem Bild auf ,wenn dein Mb dort umgefallen ist dann Prost den dort braucht niemand Zwillingsräder .Zweitens wenn ich mit einem Mb der bei normaler Arbeit einfach auf der Hinterachse zu leicht ist ,mit einem Frontmäher ohne Gewicht auf der Hinterachse fahre frage ich mich schon in welchen Geisteszustand du so unterwegs bist . Nachdem ich nicht nur negativ schreiben möchte ,auch eine eigene Erfahrung von mir und meinen damaligen Lohnunternehmer der mit der Ballenpresse und fast vollen Ballen auf meinen letzten Schwad der Wiese von unten angefahren ist wo ich immer nur von oben fahre und zu meiner Verwunderung praktisch keine Grasnarbenverwundung gefunden habe .Dies habe ich schon sehr bewundert. Also schlecht ist der Mb sicher nicht er hat auch auf alle Fälle Vorteile gegenüber normalen Traktoren aber eben auch Nachteile die bei manchen nicht ins Gewicht fallen bei anderen schon ,darum wird es immer geteilte Meinungen geben. Gruss Obersteirer


fgh antwortet um 27-01-2017 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Ich kann nur sagen als Kleinlandwirt der eine Standardtraktorbedarf zwischen 75-85 PS hat und bei seinen 15ha halt jährlich 100-200 fm erntet, wüsste ich absolut nicht was ich mit einem MB-Trac da sollte, auch mit einem fixen Kran könnte ich nur bedingt was anfangen. Wenn dann müsste der Kran mit Funk bedienbar und immer aktiviert sein... was wieder Gefahr der "aus versehen Bedienung" bringt, ansonsten ist es net wenn da ist, bringt aber nichts, wenn man für jedes mal heben extra rauf hüpfen muss. Den größten Teil der Zeit wäre er mir im weg, würde irgendwo bei Ästen usw anstehen, die Wendigkeit ne Katastrophe und naja, bei der leichten Hinterachse wäre die Fahrt mit meinen Kippern die keine Drulu haben auch lebensgefährlich und abseits der Straße unmöglich. Jetzt fahr ich mit meinen 65 PS sogar halbwegs vernünftig und ich brauche für den Tandemkipper keinen Frontballast - ich brauche nirgends Frontballast, außer bei meinem Schmalspurschlepper.
Muss Obersteyrer recht geben, habe mich vorhin zurück gehalten, aber die Wiese ist von der Steigung her ein Kindergeburtstag...

Fotos wurden gefragt



niedlich
 


DJ111 antwortet um 27-01-2017 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Es is Winter, draussen is kalt, und scheinbar diskutieren viele gerne über unsinnige Sachen ....


NikoKlaus antwortet um 28-01-2017 07:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@jakob

was macht der MB auf dem hier mit einem 4m Grubber quer zum Hang oder mit dem Pflug beim Wenden?
Deine Wiese ist mit verlaub.... naja. ich denke da fühlen sich hier einige verarscht... wegen steilhang und so...




 


Century antwortet um 28-01-2017 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Naja, wie jeder weiß sind Flächen selten gleichmässig steil, vielleicht ist er vom einem steileren Stück runter gefallen, und dort zum liegen gekommen. Das Bild zeigt nur einen Ausschnitt, und gerade was Steigungen betrifft, täuschen Bilder meistens, da muss man schon genau den richtigen Winkel fotografieren, damit das Bild der Realität entspricht.

Mir würde ein fixer Kran am Traktor auch nicht zusagen. Wir haben einen kleinen Holzwagen mit aufgebautem Kran, der lässt sich auch in nur einer Minute anhängen, wenn man den Kran schnell braucht.

Wir verwenden Frontballast nur mit dem Pflug, und da müsste das zusätzliche Gewicht nicht überall sein.
Es kommt halt sehr darauf an wie die Maschinen im Verhältnis zum Traktor dimensioniert sind.


Veltliner antwortet um 28-01-2017 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Hallo

fgh, erntest du alles in Kisten?

Veltliner



gg1 antwortet um 28-01-2017 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Wennst auf dem Bild mit dem geworfenen MB die Bäume dahinter betrachtest, dann sieht man das die Wiese nicht gerade eben ist.
Und da kann man auch jeden Standardtraktor ohne Zwillingsräder und Heckgewicht ohne Probleme auf die Seite werfen!

Georg


jakob.r1 antwortet um 28-01-2017 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
...an alle Frotzler bez. der Steilheit. Der Hang ist im Steilhangprogramm 50% Hangneigung und wer möchte kann gerne bei mir die Echtheit überprüfen. Wie Century schon richtig angemerkt hat, habe ich beim Bilder machen nicht darauf geachtet, den Hang richtig zur Geltung zu bringen, bitte entschuldigt aber damals hatte ich andere Sorgen. Also wenn ich das Bild eines umgefallenen Traktors sehe, denke ich : Hoffentlich ist dem Fahrer nichts passiert --- und nicht
Ich fühle mich verarscht wegen des flachen Hanges.
Zudem habe ich ja geschrieben, das ich einen kapitalen Fahrfehler gemacht hatte. Während des Mähens ist mir das Heckmähwerk kaputt gegangen und ich hatte es deshalb abgehängt.
Nur mit dem Frontmähwerk ist mir die Zeit davongallopiert und ich habe den Kran als Hangausgleich immer bergwärts geschwenkt weil ich den Hang wegen Zeitersparnis quer gemäht habe. In der Kurve war ich zu schnell dran und zu langsam mit Krangegenschwenken.
Somit hat mich dann der Kran talwärts umgeworfen. Gut, mittlerweile hat einer im Nachbardorf einen MB-trac der großen Baureihe zum Verkauf ausgeschrieben und seither brauche ich den großen Forsttrac nur noch zum Rundballenheimfahren einsetzen.
Ihr könnt sicher sein, das ich mir sofort einen anderen Traktor gekauft hätte, falls der MB-trac an dem Unfall schuld gewesen wäre.
Grüße an Alle
Jakob



 


peter.z(cgu8) antwortet um 28-01-2017 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Vergleiche doch mal dein 75 ps MBtrac mit einem gleichen bergtraktor z.B T 4.75, kompakt 4075, Geo 64. Bergtraktor ist deutlich leichter, wendiger und der Schwerpunkt ist deutlich tiefer, zusätzlich mit doppelräder komst dem Bergtraktoren nicht mehr nach. Spritverbrauch wird auch tiefer sein.
Der MBtrac gehört in den Wald oder ins Flachland dort kan er auch seine Vorteile ausspielen.
Bei uns sieht man die MBtrac nur im wald, Mounty und Rigitrac sieht man bei uns niergens weit und breit.

Grüße aus der Schweiz


Leo1982 antwortet um 28-01-2017 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
..."ich habe den Kran als Hangausgleich immer bergwärts geschwenkt weil ich den Hang wegen Zeitersparnis quer gemäht habe."

Sorry, aber an Dummheit ist das ja fast nicht zu übertreffen. Und doch, dein Gespann ist Schuld, hättest du einen "normalen Traktor" ohne diesen fix aufgebauten Kran, wärst du gar nicht auf so eine lebensmüde Idee gekommen.

Du schreibst immer es muss ja keiner deine Beiträge lesen. Aber niemand will bei anderen Fragestellungen deine Benz-verliebtheit stehen haben, das verstehst du anscheinend nicht.

Du sprichst von Wirtschaftlichkeit und Werterhaltung? Zwei Drittel deiner Flotte hast du schon übergeschmissen. (Oder war Jeder schon mal dran???) Davon werden sie sicher mehr Wert, wenn die Kabine und alles dabei leicht verzogen wird.





Volvo Fh16 antwortet um 28-01-2017 15:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Also auf so eine Idee musst du Erst mal kommen,dass man einen Kran als ''Hangausgleich''nehme.Da ist der Schwerpunkt viel zu hoch. Da währe ein einfaches Heckgewicht 100 mal einfacher.
Da geb ich Peter.z recht


jakob.r1 antwortet um 28-01-2017 15:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
...ja ja, wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen! Ich bewundere Euch Alle, die Ihr immer fehlerfrei durchs Leben wandert, --- ich schaffe das halt nicht.....
Beste Grüße
Jakob


ek antwortet um 28-01-2017 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Traktoren sind nicht mein Thema...

Was bringt ein Heckgewicht beim mähen paralell zur Hangneigung?

mfg
Ernst Krampert


mostkeks antwortet um 28-01-2017 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Was bringt ein Heckgewicht beim mähen paralell zur Hangneigung?
Gewicht auf der Hinterachse. Standardtraktoren werden gefährlich am Hang wenn die Hinterachse entlastet wird, wegen der Pendelachse vorne. spätestens wenn das Mähwerk in der höhe ist hast du ein Problem.


peter.z(cgu8) antwortet um 28-01-2017 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Also wenn jemand behauptet ein MBtrac sei in jeder Situation das beste und selber erzählt wieviel mal er die MBtrac auf die Seite gelegt hat und warum, ist doch klar das so jemand verspotet wird.


Volvo Fh16 antwortet um 28-01-2017 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Ich wollte niemanden verspotten,aber ich stelle mir das umständlich vor wenn ich beim mähen immer den krab bedienen muss.


NikoKlaus antwortet um 28-01-2017 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@ Jakob

Jetzt mal eine blöde frage... aber ich bin wirklich nicht am laufenden.
Welche Spurweite hat so ein MB?

Und warum stellst du die Spur nicht weiter wenn du solche Hanglagen bewirtschaftest?

Wäre das gleiche wenn ich bei mir mit einer 135iger Spur herumgondle, da hätts mich auch schon x mal geschmissen.
Bin sogar an überlegen das ich auf 210 gehe...

Danke für deine Antwort.


hanns.b(5jf1) antwortet um 28-01-2017 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@jakob du hast in manchen punkten recht. Ein kopfschschwerer traktor ist bei schwerer zugleistung im vorteil.Die technik der 80er jahre ist sparsamer im verbrauch.Die traktoren die derzeit als technickwunder hochgejubelt werden ,sind in einigen jahren nicht mehr gesucht.Wie du sagst gehen diese überteuren traktoren auf kosten der lebensqulität der bauerlichen familien.


Richard0808 antwortet um 28-01-2017 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Auf Fotos sieht man nie wie Steil der Hang ist.....

@jakob mit einem Traktor ohne ZW - Räder bei 50% Neigung fahren ist schon richtiger Leichtsinn, kann gut geht oder in deinem Fall nicht.

Wenn ich 50% mit meinem Fendt fahre fängt er an seitlich weg zu rutschen, die Schwerkraft holt einem ein.... also entweder ist dein MB ein richtiger Wunderwutzi oder irgentwas stimmt an deiner Angabe nicht.
Mein Fendt hatt Hinten 600 und vorne 480 Bereifung von Michelin, dazu Hinten 320 und vorne 230 ZW Räder damit habe ich eine Breite von 3.2Meter und eine reine Reifenauflage am Boden von über 3Meter und trotzdem über 50% kann mann nur mehr Auf und Ab fahren, Seitlich geht einfach nicht mehr.


fgh antwortet um 28-01-2017 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Ich glaube auch das mit den 50% ein kleiner Fehler ist... bei 50% kack ich mich mit dem normalen Traktor an.

@vetliner: Die Weintrauben damals schon, Holunder nur in steigen.


schellniesel antwortet um 28-01-2017 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Jakob!

Du musst damit rechnen wenn du andere kritisierst in dem sie Standard Traktoren fahren dass sie bei dir nur nach Gelegenheiten suchen werden und auf dich losgegangen wird!

Du hast es aber herausgefordert!

Allerdings musst du zugeben das es eben für nicht die allerweltlösung gibt!

Für mich gibt's den Alleskönner nicht! Nichtmal beim Pkw auch wen die SuV sich das schimpfen...

Deshalb (und weil es ein Hobby ist) hab ich vom 60ps Kleinwagen über Familien van Und Transporter bis hin zur power Limousine 4pkws!

Beim Traktor geh ich größere Kompromisse ein aber da hab ich meine drei auch jeweils für ihre Tätigkeiten ergo für mich auch irgendwie systemtraktoren...
Und nein ich hab auch keinen rückewagen im herkömmlichen meine Lösung kommt deiner näher allerdings ist bei mir der Kran auch allzweckwaffe allerdings nehme ich den nicht ständig mit...

Fotos hochladen geht vom Handy leider nicht!

Mfg


fgh antwortet um 28-01-2017 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Das mit der Wirtschaftlichkeit ist ja in Wahrheit auch Nonsens.
Natürlich kann man alles schön reden.
Meine zwei Kipper sind, wenn ich es mir schön reden will auch eine wirtschaftliche Wertanlage, weil ich irgendwann aufgrund der guten Pflege so viel oder mehr dafür bekommen werde, als ich dafür bezahlt habe.
Fakt ist aber, ich werde sie nie verkaufen, außer ich kaufe einen neuen größeren und da es sowas tolles wie die Inflation gibt, ist der dann so teuer, dass mir diese Werterhaltung/Steigerung nichts bringt.
Von einer Weitersteigerung profitiere ich nur, wenn ich sie verkaufe und nicht nach besetze.

Mit deinen MB Tracs ist es nichts anderes bzw. eigentlich sogar schlechter.
Ja, theoretisch steigen sie im Wert - die Wahrheit ist, dass die Kiste irgendwann hinüber ist und dann bleibt kein Wert übrig - nix geht ewig!
Du kannst dir von mir aus ein paar Jahre helfen indem du deine angedepschten mit den höchsten Betriebsstunden verkaufst und dir wieder Gebrauchte mit weniger Stunden holst, aber irgendwann gibt's nichts mehr und dann kannst sie zu Tode fahren und auf einmal ist der Wert futsch oder du springst rechtzeitig über deinen Schatten und verkaufst sie gewinnbringend für einen normalen Traktor.


Wertanalage *g*
 


Fendt312V antwortet um 28-01-2017 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Wisst ihr wie steil 50 % ist? Da wirst mit dem Traktor nicht viel mehr ausrichten wie abwärts fahren. 35 % ist schon die Grenze. Kenne das ich lebe ja im Gebirge. Mit Mähtrak ist das nur bei absoluter Trockenheit und Schneeketten zu schaffen. Bin lange genug auf dem MB gesessen und kann sagen dass da die Physik genau gleich gilt. Ein kleiner Vorteil könnte man meinen wäre die nicht frei pendelbare Vorderachse sein, ist es aber nicht das trügt. Hinten ist der gleich mal gehoben und dann ist es meist schon 12 wenn nicht das angehängte Geräte den Traktor hält. Die Tannen die Jakob angehängt hat kann ich mit jedem Traktor der dieses Eigengewicht auf die Räder bringt ebenso leicht ziehen. Beim MB war das Problem immer die zu kleinen Räder hinten die sich einfach eingruben in weichen Untergründen. Da mußte ich den Steyr 9094 nehmen zum Holz aus dem Moos zu holen weil alles andere viel zu schwer war. Da kommt ja das ganze Gewicht des überschweren Traktor und Winde sowie die Zugkraft auf die Hinterräder wo viel zu klein waren. Die Größe bringt dort sehr viel nicht nur die Breite. Es ist eben der MB für einige Arbeiten sehr gut aber als Allrounder unmöglich gut. Wie macht doch dieser Jakob mit seinen MB´s Bodenverdichtungen auf diesem Grünland. Unmöglich viele Tonnen herumkutschieren und Diesel verbrauchen, das Futter in den Boden hineinfahren und dann dreckig wieder herausfischen. Mich laust der Affe. Da nehme ich einen 3 - 4 to Traktor zum Kreiseln und Schwaden der kostet gebraucht auch nicht mehr und hält das auch aus. Wer mit dem Traktor arbeitet und das 1000 Std im Jahr wird wohl oder über seine Traktoren ersetzen müssen sonst steht er auf einmal vor einem Müllhaufen mit null Wert und gar nicht mehr Einsatzfähig. Ewig hält nichts. Der Reparaturaufwand wird bei jedem Gerät mal an die Grenze des rentablen kommen. Dann habe ich lieber zwei Karren die ich aufballastiere wenn ich es brauche, die Seilwinde schnell mal anhänge und den Kranwagen sowieso in einer Minute einsatzfähig habe. Einen ganzen Park von Schrott brauch ich auch nicht. Ich hätte den MB behalten aber da fängt es schon bei der Batterie an die ich zusätzlich erhalten muss vom Unterstellplatz gar nicht zu denken.


fgh antwortet um 28-01-2017 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Wie gesagt bei 50% kacke ich mich an... sogar die Finanz ist übrigens so fair und anerkennt, dass es ab 35% theoretisch nicht mehr befahrbar ist.
Habe eben ein paar beim Holunder die 45-55% haben....die Reihen werden nur von oben nach unten gefahren und teilweise brauche ich bergab die Differentialsperre, weil ich mich sonst nicht dahalte....


mosti antwortet um 28-01-2017 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
bei 50% neigung brauchst an anderen systemschlepper, holder, cararro, pasquali,....... fahr mehrmals im jahr auf flächen mit biszu 50% neigung mit verschlauchung, bei trockenem boden und sicher nicht auf begüllte fläche. lg mosti


mountainbiker antwortet um 29-01-2017 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Wieviel Grad sind eigentlich 50%? 90° sind ja 100% also senkrecht sind dann 50% 45°? also so steil ist unser Hausdach! oder liege ich falsch? Man braucht sich nur ein Quadrat aufzeichnen und die Ecken diagonal verbinden das sind dann 45°
Schönen Sontag noch ich gehe jetzt Schifahren


enzi99 antwortet um 29-01-2017 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@Mountainbiker: 100% sind 45 Grad.
1m nach vorne und 1m nach oben = 100% der waagrechten Länge sind die senkrechte Höhe.

Von den Grad hört sich das nicht viel an, aber man darf das nicht unterschätzen.
Am besten selber testen auf der Wiese: die 2m Wasserwaage nehmen, auf den Boden legen, dann talseitig anheben bis sie in der waage ist und dann im rechten Winkel zur Wasserwaage die Höhe nach unten messen. Dann noch dividieren durch zwei (Länge der Wasserwaage) und das Ergebnis in cm ergibt zugleich das Gefälle in %.



pluto. antwortet um 29-01-2017 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
100 % = 45°
50 % = 22,5°
10 % = 4,5° usw.


Fallkerbe antwortet um 29-01-2017 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Hallo,

50 % steigung sind 26,56 grad
10% sind 5,71 grad



http://grad-prozent.de/


fgh antwortet um 29-01-2017 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Auch wenn es sich in Grad nicht viel anhört - es ist viel und viele hier haben scheinbar keine Ahnung wie viel Prozent Neigung sie noch fahren.
@Riitsch:
Bei über 50% kacke ich mich bergab mit dem Gebläsesprüher/Mulcher je nach Witterung fast an - mit dem Kipper wie am Bild ist das Selbstmord.

Für alle die sich nichts vorstellen können... einfach mal beim Digitalen Atlas das eigene Grundstück eingeben. Bei Inhalt auf Höhen/Reliefkarte klicken und dann wahlweise Steigung i Prozent/Grad eingeben...
Wie gesagt, sogar die Finanz sieht ein, dass bei 35% mit normalen einfachen Geräten halbwegs Schluss ist
Anbei der Link für die Steirer


jakob.r1 antwortet um 29-01-2017 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Grüße Euch Alle, mittlerweile sind vieele Zuschriften aufgelaufen ohne meine Antwort und der Eine oder Andere hat wohl schon vermutet ich sei abgetaucht. Nein, ich war gestern mit meiner Frau am Jägerball in Ebbs und da wir keine Milchkühe haben hat heute Morgen nichts pressiert, anschließend mussten wir zum Putzen wegen Gästewechsels.
Ich versuche die aufgelaufenen Fragen aus dem Gedächtnis zu beantworten. Der Dieselverbrauch war gefragt. Also ich bin nur ein mittlerer Betrieb mit 110 Hektar eigener Fläche wovon 60%Grünland und 40%Wald sind. Es wird alles mit eigenen Maschinen extensiv bewirtschaftet mit der Biomindestausstattung von 0,3 GV und vielen Kulap und Naturschutzprogrammen um maximale Staatsknete herauszuholen . Die drei MB-tracs brauchen im Jahr 5Tausend Liter Diesel. Ich habe betont, das ich den Hang normalerweise mit Heck und Frontmähwerk fahre und nur den Kran als Hangausgleich genommen habe weil das Heckmähwerk eben kaputt gegangen war, die 50% Hangneigung sind nur im oberen Drittel, dort wo ich umgefallen bin. Dann ist ein Hektar im Steilhangprogramm 36 - 49 % und der Rest ist etwas flacher. Dort wo der Hang am steilsten ist, ist darüber eine Ebene mit einem Tagwerk, unterhalb des schlepperbefahrbaren Hanges geht es in den kupierten Steilhang der nur mit Motormäher bearbeitet werden kann. Aber mittlerweile habe ich eben einen dritten MB-trac der großen Baureihe aus dem Nachbardorf mit 600er Bereifung, so das ich den Trac mit Kran "nur" noch zum Rundballentransport an dem besagten Hang einsetzen muss und wenn eben die Hilfe der Seilwinde notwendig ist. Früher mit dem Ladewagen habe ich oben auf der Ebene den Seilwindentrac stehen gehabt und mich per Funk mit dem anderen Trac und Ladewagen den Steilhang hochgezogen. Mit der Presse bin ich aber insgesamt schneller wenn ich nur bergab presse im steilsten Stück. Logisch, das ich mit einem Spezialberggerät ala Muli, Cararro usw. lockerer arbeiten könnte, aber da ist noch die übrigen Grünlandfläche wo diese Maschinen zu langsam sind und zu klein für die vorhandenen Heuerntegeräte. Ausserdem brauche ich für die kupierten Steilhangflächen sowieso den Motormäher. Deshalb mähe ich ja eben ab heuer per Funkmotormäher auch den Teil des Steilhanges mit, bei dem ich umgefallen bin weil ich mir auch einmal Wenden dadurch spare. Ihr habt auch recht, das irgendwann die MB-tracs wegen der immer weniger werdender Exemplare Einstandspreise bekommen wo nur noch Sammlerleidenschaft dahinter steckt. Dann werde ich eben auf Fasttrac umsteigen, auf alle Fälle einen Systemschlepper mit Hundeganglenkung, -- die fehlt dem Trac. Auch habt Ihr recht, das ich auch einen Normalschlepper gebraucht in den Preislagen des Tracs kaufen könnte, nur warum sollte ich ? Nach mittlerweile Tracerfahrung seit 1981 kenne ich quasi fast jede Schraube und jede Schwachstelle und repariere alles selbst. Nur den Forstaufbau und den Einbau des Harvesterkopfes habe ich natürlich nach meinen Vorstellungen machen lassen.
Ebenso hat der 800er vor zwei Jahren den Motor vom 900er turbo bekommen, auch das habe ich nicht selbst gemacht. Ansonsten fallen eh nur Verschleissteile an, wenn man mit der Wartung nicht schlampt -- an mir würde jede Werkstätte zu Grunde gehen. Wie schon früher beschrieben habe ich 1990 als die DDR dazukam den Braten gerochen, das ich vortan mit landwirtschaftlicher Produktion auf keinen grünen Zweig mehr komme. Deshalb nach und nach 7 Ferienwohnungen eingebaut und mit dem Kontigentverkauf 1998 eine Ferienalm ausgebaut. Neben einem Skigebiet mit Kapazitäten für 60 Selbstversorgergäste habe ich kein Interesse mehr und auch keine Zeit für intensive Landwirtschaft, deshalb gibt es nur neue Maschinen wenn der Steuerberater dazu animiert - ansonsten ist das verdiente Geld mit Investitionen in den Gästebetrieb gewinnbringender investiert.
Habe auch schon früher betont, das ich als Selbstständiger mindestens 70 Euro Stundenlohn erwarte, egal was ich gerade mache -- so wie jeder andere Selbständige in der übrigen Wirtschaft auch.
Noch ein paar Gedanken über den Umgang untereinander hier im Forum. Wenn man so überschlägt, sind geschätzt 50 Forumsteilnehmer regelmäßig hier im Forum schreibend aktiv. Der Anteil der stillen Mitleser wird aber ein Vielfaches sein. Auffällig ist demnach, -- wenn mal ein Beitrag kommt von einem Teilnehmer den man noch nie gelesen hat, dann ist der Beitrag entweder ein eigener Hilferuf oder aber in genau die Richtung in die der Mainstream gerade hinzeigt. Schaut mal, wie viele Themen sich im Nu totlaufen mit ein paar Beiträgen, weil sich viele das halt nicht antun in einem Forum anzuecken oder beim Eingestehen eigener Fehler noch verspottet zu werden, auch das Kritisieren von Rechtschreibfehlern ist für Manchen sicher ein Hinderungsgrund hier im Forum aktiv mitzuschreiben.
Also, es wäre schön, wenn auch Forumsteilnehmer zukünftig hier mitschreiben könnten die kein so dickes Fell haben wie ich.
Beste Grüße
Jakob



ijl antwortet um 29-01-2017 14:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Gibt's eigentlich außer Jakob hier keinen der einen MB hat?
Wie schlägt sich der MB vorm Pflug oder Sähkombi?



Obersteyrer antwortet um 29-01-2017 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@Jakob.r1: Hallo Da gebe ich dir recht,wegen der Rechtschreibfehler jemanden zu kritisieren ärgert auch mich sehr oft. Dein Dieselverbrauch ist natürlich sehr schwer einzuschätzen ohne die Stunden die du fährst zu kennen ,gleiches gilt für die Arbeit,kennt ja keiner so genau. Etwas Lebensmüde war deine Aktion schon den ohne Heckgewicht ,und mit dem Kran als Gewichtsverlagerung ist schon sehr Leichtsinnig. Wünsche ich dir natürlich nicht aber so eine Aktion kann auch mit dem schlimmsten enden! Ich persönlich versuche immer das Risiko zumindest zu minimieren ganz ausschließen kann man es sowieso nicht. Für mich gehören Zwillingsreifen und je nach Arbeit auch Gewicht auf der Vorderachse einfach zu sicheren Betrieb dazu. Beides ist in wenigen Minuten am Traktor montiert und man ist um einiges sicherer Unterwegs . Wünsche dir noch einen schönen Sonntag Gruss Obersteirer


mfj antwortet um 30-01-2017 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !

Also der Thread war nicht dazu da - um einen MB-Trac Besitzer gegen die ganze Welt der Standardtraktoren in den Krieg zu schicken...

Jakob, du brauchst dich nicht in der Opferrolle zu integrieren.

Interessant ist außerdem, dass sich kein JCB Besitzer meldet. Hier wird ja der Kult von MB aktuell und auf hohem technischem Niveau weitergeführt.
Warum können die bei Landwirten nicht punkten ?

Wer sich die Gebrauchtmärkte durchschaut - dem kommen genug JCB entgegen - mit zum Teil günstigen Preisen - mir ist schleierhaft, warum man "alte MB-Kisten" zu solchen Märchen-Preisen handelt, und aktuelle Trac-Modelle z.b. von JCB nicht begehrter sind.

Ich vermute schon einen gewissen MB - Fan Kult dahinter - wo die Preise hoch halten, dass mit normalen Parametern nicht übereinstimmt.
In allen Trac-Foren ist man sich mittlerweile einig - dass es keine "herumstehenden" MB Trac´s mehr gibt - wo der Besitzer nicht weiß, was er damit tun soll.
Entweder sind es zusammengerittene Böcke - aus der Forstwirtschaft mit weit über 10.000 Bst. oder restaurierte Einzelstücke die ihren Liebhaberwert haben.
Beides ist für ein betriebswirtschaftliches Kalkulieren und Handeln völlig ungeeignet.

@Jakob
Die Lösung mit Kran für einen Hangausgleich zu befahren ist genauso verrückt wie genial. Es zeigt aber deutlich, dass Systemschlepper für alle Steillagen keine vernünftige Lösung ist.
Aufbauten am „dritten Anbauraum“ sind eben meistens störend – außer für den eigentlichen Zweck.
Darum hat sich der Front- und Heckanbau längst durchgesetzt. In Minutenschnelle an- und abgebaut, dazu Taster am Bedienfeld incl. Zapfwellenschalter…mittlerweile Standard bei normalen Traktoren.

Du kannst auch nicht extensive mit intensiver Bewirtschaftung vergleichen. Hochwertige Futtergewinnung hängt mit vielen Faktoren zusammen – wo der Systemschlepper einfach nicht erfüllt.
Da beißt sich die Maus zum ersten mal selber in den Schwanz…



kst antwortet um 30-01-2017 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Also ich kann mir kein rechtes Bild von unserem Jakob machen.
Er schreibt u.a.: neue Maschinen gibt es nur wenn mich der Steuerberater dazu animiert.
Also wenn ein Steuerberater besser eine Investition beurteilen kann als der Bauer selbst?
Ich weiss schon Steueroptimierung usw. Aber trotzdem!
Und dann erwartet sich Jakob einen Stundenlohn von mindestens € 70,- , ich habe von Grünland und Gästebeherbergung keine Ahnung, aber was meinen hier die Berufskollegen?
Mfg.


kst antwortet um 30-01-2017 13:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Eine kleine Rechnung zu den mindestens € 70,- die Jakob in der Stunde verdient. 40 Stundenwoche! mal 48 Wochen ergibt einen Jahresverdienst von € 134.400,-wenn man jetzt bedenkt, dass seine Frau auch arbeitet (sie putzte ja nach dem Jäger ball, kommt ein ganz schönes Familieneinkommen zusammen.mfg.


FraFra antwortet um 30-01-2017 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
wen ich 70 eur die stunde verdiene

dannn hätte ich laut steuerberater nix das älter als 5 jahre ist am hof
:-)


dampfplauderei!!




Richard0808 antwortet um 30-01-2017 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Wie gesagt mein Traktor ist mit ZW Ráder 3,2Meter breit, also Umfallen geht fast nicht aber die Schwerkraft ist der Feind.
Ich habe eine Fläche von 30ha zu Bewirtschaften, davon sind 6ha 10-35% 2ha 35-40% und 1ha über 40%.
Und eben mit meinem Fendt bin ich schon des öfteren am Hang gefahren wo der Ladewagen(Pöttinger Boss 2T 22m3 Einachs mit Bergbereifung) nur mit Heu beladen mehr Flurschaden verursacht als der Traktor.
Und das nenne ich dann einen Hangtauglichen Traktor.
Ich kann auch bei 50% fahren nur brauche ich dann die Lenkbremse und hinterher muss mann nachsäen.....

Und ja ich kenne auch richtig Steile Hänge, der Onkel meiner Freundin kommt aus Saalbach-Hinterglemm, genau dort wo es so Steil ist das sie Muli und Mähtrac mir der Seilwinde anhängen müssen.
Respekt an alle die solche Hänge bewirtschaften, da ist auch mir der Mund offen geblieben....
Die Aussage dieser Bauern: Vergiss Traktoren, Lindtrac oder Rigitrac die sind viel zu schwer um sicher Steil zu fahren

@jakob Ein bekannter von mir hatt seinen 800MB Motor eingeschickt zur Generalüberholung.
Ist ein Tauschmotor billiger als diese Überholung?
Weiß es nicht mehr genau aber ca. 5000Euro kostet die Überholung des Motors
Und wie kommst du auf 70€stdLohn?
Ich bin Zerspanungstechniker in der Privatwirtschaft mit recht gutem Lohn von 13€std. Netto.
Nicht einmal mein Big Boss(Chef von 400Leuten) Verdient 70€ std.?!
Und eine Frage hätt ich noch, die Weißtannen die du beim 1500MB mit hast sind sicher nicht alles was der MB kann oder? Da es am Foto so aussieht als hättest du Spitzketten am,MB würd ich sagen der 1500 zieht locker 3 solcher Tannen wenn nicht 4 oder?



jakob.r1 antwortet um 31-01-2017 14:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@Richard... ich habe meinen kaputten Motor vom 800er eingetauscht gegen einen gebrauchten Motor vom 900 turbo (sehr selten komplett zu bekommen), -- der Einbau geht wegen des Turbos nicht so einfach 1:1 und ich habe incl.Arbeit ca.8Tausend Euro bezahlt. Billiger ist auf alle Fälle eine Generalüberholung, aber die 75PS beim 800er sind ziemlich lahm wenn man noch zwei Sechszylinder hat. Die 70 Euro Stundenlohn sind selbstverständlich wie bei jedem Selbstständigen der Bruttolohn. Die beiden Weißtannen mit je 4 fm hatte ich an dem Nachmittag frisch umgeschnitten und entastet und dann gleich nach Hause mitgenommen weil ich auch vor dem Hof einen (Winter)-lagerplatz habe. Da es nur ein schmaler Feldweg ist, mit einer 100m bergauf Passage waren die beiden Stämme gut genug zum bequem durchfahren. Zudem geht es ca.300m mit etwa 35% Gefälle bergab und talseitig sind sind keine Begrenzungen wie Bäume...(weil es eine Weide ist) Wenn also die Fuhre breiter ist, kann der talseitige Baum abschmieren und dann ist am Ende des Gefälles der Zaun kaputt. ( Das Bild ist von 2014)
Ein wievieles an mehr da noch möglich gewesen wäre ist Spekulation bei dem grieseligen Schnee von damals.
@kst... der Steuerberater schreibt mir keine Investition vor, er weist mich nur daraufhin, das steuerlich eine Investition landwirtschaftliche Neumaschine geboten wäre. Ob und welche entscheide ich schon selbst. Deine Einkommensberechnung ist schon ein guter Ansatz...
@fra fra ... ich selbst beurteile Menschen erst, wenn ich denjenigen zumindest ein Jahr intensiv kenne -- und wundere mich deshalb, das es Menschen gibt, die in Foren gleich konkrete Einschätzungen hinschreiben obwohl Ihnen der Mensch noch nie über den Weg gelaufen ist. Auch lebe ich nach dem Motto, das es sicher Dinge gibt die es nach meinem derzeitigen Vorstellungsvermögen eigentlich gar nicht geben kann... So werden einige hier im Forum still mitlesen und mich bemitleiden, das ich für nur 70 Euro Stundenlohn das unternehmerische Risiko und die Arbeit im Betrieb auf mich nehme.
Beste Grüße
Jakob



 


kst antwortet um 31-01-2017 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Hallo jakob, der Steuerberater weist auf Investitionen hin, ist ok, war von mir auch etwas provokant formuliert.
Doch der Stundenlohn von € 70,- als Bruttolohn sagt überhaupt nichts aus, denn was ziehst du ab, Betriebsausgaben, Steuern, Sozialversicherung usw.?
Aussagekräftiger wäre beispielsweise, wenn du zu versteuerndes Einkommen durch deine Arbeitsstunden dividierst und uns diesen Stundenlohn sagst.
Mfg.


mfj antwortet um 31-01-2017 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !

Selbstständige Arbeit erreicht nie und nimmer - einen auch nur annährend Stundensatz von netto € 40,-

Arbeiten in der Land- und Forstwirtschaft werden so mit 4 - 8 €/h netto bewertet.

Jakob klammert halt die "Hobbyarbeiten" aus ...darunter fallen ev. die Einsätze mit dem Trac...




FraFra antwortet um 01-02-2017 06:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
man soll halt vorher nicht mit unrealistischen zahlen um sich rumschmeissen

bei mir als dienstleister stehen 40 eur netto auf der rechnung !





kst antwortet um 01-02-2017 07:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Hallo jakob, der Steuerberater weist auf Investitionen hin, ist ok, war von mir auch etwas provokant formuliert.
Doch der Stundenlohn von € 70,- als Bruttolohn sagt überhaupt nichts aus, denn was ziehst du ab, Betriebsausgaben, Steuern, Sozialversicherung usw.?
Aussagekräftiger wäre beispielsweise, wenn du zu versteuerndes Einkommen durch deine Arbeitsstunden dividierst und uns diesen Stundenlohn sagst.
Mfg.


fgh antwortet um 01-02-2017 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Naja.. glaube nur die Zahlen die du selbst gefälscht hast...
Wenn ich alle Zahlen die einen Stundensatz mindern weglasse und als Hobby bezeichne komme ich auch auf den Stundensatz.
Bei der Waldarbeit werden dann nur die Festmeter mit Stunden bewertet wo alles einfach und schnell geht - der Rest ist ja Hobby... usw.


mfj antwortet um 01-02-2017 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !

Nochmal zurück zu den aktuellen Trac-Modellen, und damit zur eigentlichen Diskussion.

JCB mit der neuen 4000er Serie. Leistung 160 - 220 PS, 6,6 l Hubraum, Hubkräfte von über 8 t am Heck, Hydraulikpumpenleistung von 150 l/min. LKW - Fahrkomfort hydr. pneu mit auto. Lastanpassung, stufenlos mit Fendt eco, echte zugelassene 60/80 km/h, Allrad und Hundeganglenkung, Super Komfortkabine usw.

Ein Trac wie aus dem Bilderbuch...und keine Verbreitung in der Landwirtschaft.
Was ist da los ?
Da werden für \\\"30 Jahr alte MB-Kisten\\\" - die ein bischen aufgemöbelt worden sind 50.000 € bezahlt. Ein flammneuer JCB - mit heutiger Technik kostet ca. € 140.000,-

Stimmt das Argument der MB Fahrer nicht, die immer wieder behaupten - sie würden jederzeit einen neuen MB Trac kaufen...
..weil der Preis würde nie und nimmer unter dem vom JCB sein - oder sind es einfach verträumte Fan-Kulte vergangener Tage ?

Was hindert die Landwirtschaft - den angeblich vorteilhaften System-Schlepper zu kaufen - der Super Technik und Komfort bietet ?






fgh antwortet um 01-02-2017 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Naja... dazu muss man auch sagen, dass JCB richtig um den Markt kämpft. Mein Ballenpresser hat ein Erdbau und Hackguterzeugungsunternehmen und hat sich nach den tollen Erfahrungen mit Fendt für einen JCB entschieden. Gründe, Fahrer berichten von der Qualität nur gutes, komfortabler auf der Straße und als Zuckerl hat er 6000 Stunden Vollgarantie günstig mitgekauft.
Ballen pressen du er weiterhin mit dem Fendt.


schellniesel antwortet um 01-02-2017 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Mfj

Geh noch eine Liga größer und denk an einem System das für mich das Trac Prinzip am besten verkörpert!

Da muss man dann schon sagen das der xerion ab dem 3300 gar nicht so wenige Abnehmer gehabt hat!

Klar allerdings auch nur dort wo er seine Stärken hat und auch eine Auslastung findet!
Sprich beim Lohner...

Aber selbst da fährt 1xerion und 10fendt Standard Traktoren in der Flotte!

Das ist auch klar den für den Transport passt kein xerion aber auf dem Silo,bei der gülleausbringung,Gülle Einarbeitung in einem Arbeitsgang,bodenbearbeitung, großflächiger Aussaat,Anwendungen die in schubfahrt erfolgen (vc) große Schmetterlinge mähen bzw mulchen,...
hier liegen die Stärken des trac System auch nur hierzulande weil uns in diesem Bereich die LW Strucktur sowie die Gesetzgebung StVO Einschränkungen vorgibt!

In anderen staaten oder in vielen großflächigen LW Strukturen mit Ackerbau hat der xerion auch kein Licht da der günstigere Knicker auch ohne viel Schnickschnack diese Arbeiten erledigen kann...

Mfg


mfj antwortet um 01-02-2017 13:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !

Mich wundert einfach nur, dass selbst Kommunen wo Systemschlepper einfach Sinn machen würden - wo Geld nicht die große Rolle spielt - Reparaturen auch nicht - nicht auf diese Art der Maschinen zurückgreifen. Es sind ausschließlich Strassenfahrten wo da gemacht werden müssen und vollgefederte, 60 bzw. 80 km/h richtig Sinn machen würden.

Trotzdem kaufen bei uns kaufen die Bauhöfe normale Traktoren ab 200 PS, hängen einen großen Plug dran, an´s Heck eine schwere Streukiste und schauckeln dann so durch die Gegend. Und die schauckeln richtig...

Ein paar Xerion laufen auch - aber das sind ja auch schon Auslaufmodelle...oder die Ausnahme.

Für mich unverständlich - weiß jemand den Grund ?



schellniesel antwortet um 01-02-2017 14:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Mfj

Der xerion ist vl einzukünftiges auslaufmodel er hat seine Grenzen erreicht was seine Abmessungen angeht...

Ein 5000xerion bekommst hier nur mehr mit routengenehmigung auf die Straße...

Und für Kommunen sicher fehl am Platz!

Naja ich kenne genug Gemeinden wo schon viele den Trac Bruder haben und das ist der Unimog!

Der Fasttrac ist außerdem nicht so bekannt da wie fgh schon sagt hier wenig getan wird um das zu ändern!
Und den sehr ich schon eher nicht mehr als Systemtraktor oder als Trac!
Der 3anbauraum ist nicht gegeben,die gleichgroßen Räder werden eher angedeutet.


Außerdem werden solche Anschaffungen im Gemeinderat beschlossen und du weißt genau so gut wie ich wie das in Wirklichkeit dann abläuft...

Örtlicher Maschinenhandel ist etwas politisch aktiv....

Ein oder mehrer GR sind gut bekannt mit...

....

Mfg


fgh antwortet um 01-02-2017 14:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Ist ja auch nichts dagegen einzuwenden, dass Gemeinden dort kaufen, wo die Kommunalsteuer her kommt.

@Ritsch:
Diese Fälle wo Geld bei Gemeinden keine Rolle spielt gibt es wirklich, auch wenn schwer nachvollziehbar. Gemeinden haben ja als normale Einnahmen die Ertragsanteile und Kommunalsteuer. Es gibt zwar nicht viele, aber doch einige, die Wirtschaftspark bzw. große Firmen mit vielen Arbeitsplätzen haben und somit durch die Kommunalsteuer anständigt verdienen und eben eigentlich nicht viele Einwohner haben. Oft sind das Randgemeinden bei Städten oder in der Nähe von einer Autobahnabfahrt.
System ist halt nicht wirklich fair... kleine Gemeinden mit schlechter Infrastruktur haben wenig Kommunalsteuereinnahmen und folglich wenig Geld und müssen um BZ-Mittel betteln und Gemeinden die günstig liegen haben Kommunalsteuereinnahmen jenseits von gut und böse und müssen nichts abliefern sondern können alles verschleudern.


peter.z(cgu8) antwortet um 01-02-2017 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Die Preise der MBtrac sind auch nicht ganz ohne. Entdeckt im Tracktorpool.
http://www.traktorpool.de/details/Traktoren/Mercedes-Benz-MB-Trac-1500-1600/3273467/?utm_source=tp_fb&utm_medium=FB&utm_campaign=FBP


eklips antwortet um 02-02-2017 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
in den Kleinanzeigen gibt es gerade ein Schnäppchen. Für Schnellentschlossene


Vollmilch antwortet um 02-02-2017 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Je nach Angebotsvolumen müssen Gemeinden entweder mehrere Angebote einholen oder eine Ausschreibung machen.

Ganz so einfach funktioniert die Freunderlwirtschaft also nicht mehr.

LG Vollmilch


enzi99 antwortet um 02-02-2017 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Weil der Traktorkauf bei Gemeinden angesprochen wird: wenn man um BZ-Mittel ansucht, muss die Finanzierung vom Projekt schon stehen. Und meistens wird über die BBG gekauft, weil kein anderer Händler (mit Marken außerhalb vom Programm der BBG) vom her Preis mit kann.


fgh antwortet um 03-02-2017 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@Vollmilch:
Glaub mir, es kommen immer die Freunderln dran egal wie geheim eine Ausschreibung ist. Die Freunderln sind immer zufällig die Billigsten und Besten und je höher die Auftragsvolumen, desto mehr wird geschoben, nur halt professioneller und gerade bei Traktoren ist das ganz einfach, weil verschiedene Marken nie eindeutig verglichen werden können.


enzi99 antwortet um 04-02-2017 08:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Da geb ich dir recht fgh, Freunderlwirtschaft gibts immer.
War bei uns in der Gemeinde auch: kurz vor Kaufabschluss kam ein nachgebessertes Angebot herein, gerade halt billiger. Bekamm dann auch den Zuschlag. Kurz darauf bekam ein in die Verhandlungen Involvierter von dieser Firma einen neuen Traktor. Zufall?


Hons antwortet um 04-02-2017 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
@fgh vollkommen richtig, war bei uns in der Gemeinde auch so. Vor einigen Jahren stand ein Traktortausch an. Die Bauhofmitarbeiter entschieden sich für einen wendigen Kompakten Traktor mit ca. 95 Ps. Die Gemeindevertreter stimmten auch für diesen zu, dann began das Prozedere. Ein Gemeindevertreter der sehr Raiffeisen lastig ist kam zum Bürgermeister mit dem ganzen Ratenschwanz vom Lgh und sogar aus St Valentin wurde Angereist. Jetzt ist ein 140 PS Traktor da der nicht den Ausschreibungen entspricht und nicht einmal durch einer Unterführung beim Radweg passt trotz mini Bereifung!
lg. Hons


pluto. antwortet um 04-02-2017 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
So entstehen und funktionieren Verschwörungstheorien.


FraFra antwortet um 04-02-2017 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
wenn eine gemeinde eine 4 rad lenkung in die ausschreibung reinschreibt
wieviele bleiben da noch über??




sind hier gar keine xylon und gta fahrer???


Vollmilch antwortet um 04-02-2017 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Hallo!

Dass die "Freunderlwirtschaft" nach wie vor existiert, bezweifle ich nicht. Nur ist es nicht mehr so einfach, wie sich manche das vorstellen (was anderes habe ich auch nicht behauptet).

Und in manchen Gemeinden (oder Bundesländern) läuft es korrekter ab, als in anderen. Es gibt ja auch Kontrollinstanzen, eine Opposition und mündige Bürger!

Wie öffentliche Ausschreibungen ablaufen müssen ist klar geregelt, da gibt es wenig Handlungsspielräume.

Lg Vollmilch


mfj antwortet um 04-02-2017 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !

Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat, die Vergabe nach Ausschreibungen haben sich längst geändert:

So muss nicht mehr das billigste - sondern das beste Angebot gewählt werden.

Randnotiz: z.b. Freiwillige Feuerwehren

Aus der Gemeindestube...

Feuerwehr: Wir brauchen ein neues TLF.
Gemeindevertretung: Wenn der Feuerwehrverband das auch so sieht - stimmen wir zu.
Eine Stellungsnahme wird an den Feuerwehrverband geschickt...
Feuerwehrverband ruft bei der örtlichen Feuerwehr an: Braucht ihr ein neues TLF ?
Ortsfeuerwehr: Ja
Gemeindevertretung: Nach Abwägung der Tatsachen und Stellungsnahme der LFV braucht die Feuerwehr ein neues TLF.

So läuft der Hase...

Kann schon sein, dass in 100 Seelen Gemeinden dies nicht vorkommt - bei uns aber gang und gebe...







enzi99 antwortet um 04-02-2017 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Ganz so läuft der Hase doch nicht.
Ein neues Fahrzeug steht der Feuerwehr nach 25 Jahren zu, damit sie gefördert werden. Außer der Pflichtbereich kommt in eine höhere Klasse, dann sofort.
Aber es steht natürlich jeder Feuerwehr bzw. Gemeinde frei ein neues Fahrzeug zu kaufen, aber muss halt Eigenfinanziert werden.


FraFra antwortet um 04-02-2017 12:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
ich gönne jeder feuerwehr ihre einsatzfahrzeuge

toll das sich so viele ehrenamtlich ins zeug legen!
ich würde die bilder von toten nicht mehr aus denn kopf bekommen..

diese woche 2 mann von der gemeinde ,190er cvt und 180cm kippschaufel nennt sich streckendienst :-) ziemlich ulkig zum anschauen


Vollmilch antwortet um 04-02-2017 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Bei uns kauft die FF selbst. Die Gemeinde "fördert" mit 50%.

Welches Fahrzeug gekauft werden muss, wird vom Land NÖ festgelegt.

LG Vollmilch


DJ111 antwortet um 04-02-2017 14:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
... und was hat nun die Feuerwehr mit den Traktoren zu tun ...????


mfj antwortet um 04-02-2017 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !


Da bleiben die Maulaffen zu Hause....;-)





franz.p(x7a45) antwortet um 16-02-2017 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Standardtraktoren versus Systemtraktoren !
Servus, da mountainbiker gefragt hat: Grad in Prozent kannst du dir so ausrechnen:
Steigungswinkel[°] = arctan( Steigung(%) / 100 )

Steigung(%) = tan( Steigungswinkel[°] ) x 100


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