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krähwinkler 23-10-2013 21:17 - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
WissenschafterInnen der Universität Leipzig haben Urin und Blut von über 200 Kühen aus konventionellen Ställen von acht Bauernhöfen in Dänemark untersucht und festgestellt, dass alle Tiere das Herbizid Glyphosat im Urin aufwiesen und außerdem Anzeichen von Leber- und Nierenschäden zeigten, berichtet der „Informationsdienst Gentechnik“. Auch die Muskelzellen waren beeinträchtigt. In allen Ställen lagen weiters „die Durchschnittswerte der lebensnotwendigen Spurenelemente Mangan und Kobalt weit unter dem Referenzwert. Die Blutproben zeigten „unerwartet“ niedrige Konzentrationen der Stoffe, die für verschiedene Körperfunktionen benötigt werden. Die Experten der Uni Leipzig vermuten, dass das mit der Wirkweise von Glyphosat zu tun hat. Das Herbizid, vor allem vertrieben vom US-Agrarkonzern Monsanto, bindet die Elemente und verhindert, dass Pflanzen ausreichend damit versorgt werden. Offenbar betrifft das jedoch auch die Tiere, die Futtermittel von glyphosat-besprühten Äckern zu fressen bekommen.“

Die Studie „Field Investigations of Glyphosate in Urine of Danish Dairy Cows“ wurde im „Journal of Environmental & Analytical Toxicology“ veröffentlicht und es kann gratis auf den gesamten Artikel in englischer Sprache zugegriffen werden


schellniesel antwortet um 23-10-2013 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@rahm

Das gabs für kurzem ja noch viel Medienwirksamer in form von Glyphosate Nachweisbar im Urin von jedem 10 Deutschen bürger oder so Ähnlich!?!


mfj antwortet um 23-10-2013 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide

@rahm – in welches „Fettnäpfchen“ bist du da wieder gepurzelt ?

Die gute Frau Dr. Krüger aus Leizig – ihresgleichen lebenslange Kreuzritterin gegen Glyphosat - hat wieder mal zugeschlagen.

...und findet immer wieder „lechzendes Publikum“ sogar im FL.

Den Wert dieser Studie beschreiben mehrere Wissenschaftler inzwischen mit der gleichen Wertigkeit – wie Zusammenhänge zwischen Storchpopulationen und Kindersegen...

Mehr muss dazu wohl nicht gesagt werden.

Aber auf ein neues, rahm...die Milch - ähh der Rahm... will nämlich immer abgeschöpft werden.


 



179781 antwortet um 23-10-2013 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Da kann man schon froh sein, dass alle Untersuchungen, die schädliche Nebenwirkungen von Agrarchemikalien feststellen falsch sind und von irgendwelchen Spinnern veranlasst werden.
Also kann man die Sachen weiter ohne nachdenken anwenden.

Gottfried


mfj antwortet um 24-10-2013 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide

...oder Gottfried – wir wenden uns alternativ doch lieber verstärkt „den Verschwörungstheorien, den Untergangsszenarien und den endlich aufgedeckten Teufelswerken zu“...die selbstverständlich von den uneigennützigen Umweltvereinen mit „sauberen Spendengeld“ finanziert werden.

Und für was braucht es noch „wissenschaftliche Regeln und Vorgangsweisen“ wenn Laien-Bauchgefühl sowieso vor wissenschaftlicher Kritik steht.

 


krähwinkler antwortet um 24-10-2013 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Das Bundesinstitut für Risikobewertung bestätigt, dass der Stoff gefunden wurde. Aus welchem Futter zum Teufel haben die Kühe den Stoff aufgenommen? Getreide?


mfj antwortet um 24-10-2013 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide

Zum Teufel noch mal, rahm...lesen !

Genau darum hinterfragt das bfr die Aussagekraft dieser Studie...

Auszug Bericht des bfr:
Über Art und Zusammensetzung des Futters sowie über möglichen Weidegang der Rinder werden in dem Bericht keine Angaben gemacht. Es gibt keine Angaben zur Aus-wahl der untersuchten Betriebe. Auch fehlt eine Kontrollgruppe, die Futter ohne Glyphosat-Rückstände erhalten hat. Die Befunde aus den einzelnen Betrieben variieren stark...

Sowas kann nur die Frau Dr. Krüger als Studie bezeichnen...und Du ;-))








krähwinkler antwortet um 24-10-2013 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Der Vorhandensein der Chemikalie im Urin ist bestätigt, die Herkunft und die anderen Schlußfolgerungen sind Mutmaßungen der Studienverfasser.

Übrigens: ist das Bundesinstitut über allen Verdacht der Objektivität und Unabhängigkeit erhaben?
 


mfj antwortet um 24-10-2013 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide


Wer ohne Sünde ist - werfe den ersten Stein...lieber rahm

Vielleicht sollte man mal in der Bio-Wiesenmilch danach testen.


krähwinkler antwortet um 24-10-2013 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Und jetzt auch noch in argentinischem Soja hohe Rüchstandsmengen entdeckt. Übrigens von der Uni in Buenos Aires. (http://www.topagrar.at/ackerbau/Home-top-News-Hohe-Rueckstaende-von-Glyphosat-in-argentinischem-Soja-entdeckt-1272419.html) Vielleicht besteht zwischen den Untersuchungen in Dänemark und in Argentinien ein Zusammenhang? Natürlich ist das nicht streng wissenschaftlich aber naheliegend.


@mfj: Bio-Wiesenmilch ist die leichteste Milch - also frei von Belastungen - überhaupt. Ein Hammer wäre es schon, wenn da auch was drin wäre, weil dann würden mich die Haftungsfragen interessieren.


MF7600 antwortet um 24-10-2013 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
mir machen die schwermetallbelastungen in der biolandwirtschaft mehr sorgen, schwermetalle bauen sich nämlich überhaupt nicht ab und werden im biolandbau massiv eingesetzt.
auch
hier würden mich die haftungsfragen interessieren wenn die bioobstbauern mit den gebläsespritzen die schwermetalle in die luft blasen.

http://www.welt.de/wissenschaft/article3228140/Biobauern-spritzen-Schwermetalle.html

...."Dass im Biobereich Kupfer verwendet wird", sagt der Lebensmittelchemiker und Buchautor Udo Pollmer, "straft die Ökopropaganda Lügen. Kupfer ist ein Schwermetall, das wir nie wieder aus den Böden kriegen. Es schädigt massiv das Bodenleben. In einem Ökobetrieb in Baden-Württemberg musste das gesamte Erdreich ausgetauscht werden." Pollmer steht nicht allein. Vor einiger Zeit warnte Dietmar Groß von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft vor exzessivem Kupfereinsatz gegen Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln. Eigentlich sollte das Schwerme-tall nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden. "Die Ausnahme wird schulterzuckend zur Regel gemacht", sagte Groß, wer es nicht tue, habe keine Chance mehr....

.....Die EFSA hat sich im Jahr 2008 mehrmals mit dem Problem beschäftigt. Die dortigen Experten halten den Einsatz des Schwermetalls für hoch riskant. In einem wissenschaftlichen Report der EFSA heißt es, dass Kupfer Regenwürmer, wirbellose Wassertiere und auch Fische tötet. Aber auch für Menschen, insbesondere für Kinder, sei Kupfer ab einer gewissen Dosis gesundheitsschädlich....


glyphosat vernünftig eingesetzt macht umwelt und bodenschonende ackerbewirtschaftung erst nachhaltig praxistauglich.

die dosis macht das gift, mit modernen messmethoden ist alles messbar.




krähwinkler antwortet um 24-10-2013 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Seinerzeit wollte der Herr LW-Minister nicht bekannt geben, wie hoch die ausgebrachte Neonicotinoidmenge ist. Politischer Druck war nötig, um die Menge darzustellen. Es braucht wieder eine parlamentarische Anfrage, um den steigenden Mengenverlauf in Österreich öffentlich zu machen. Da kannst du dann mit deinem Paracelsus wacheln!
Der Kupfersalzeinsatz stinkt mir auch, wenngleich Kupfer keine Chemikalie wie Glyphosat ist.



Restaurator antwortet um 24-10-2013 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
zum thema schwermetalle / kupfer:
ohne kupferspritzung müsste ich meine pfirsich- und nektarinenbäume umschneiden. für praktikable alternativen bin ich jederzeit offen, bitte um info darüber - aber nicht sowas wie "befallene blätter regelmässig absammeln".
zum thema glyphosphate:
dass die kokser unser künftiges grundwasser nachweislich mit ihrer koks-pisse belasten stört auch niemanden - zyn off - ohne werte (aber vielleicht hab ich was überlesen) ist das eine bassena - diskussion.
 


mfj antwortet um 24-10-2013 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide

Naja rahm...

...zu behaupten in Bio-Wiesenmilch gebe es keine Rückstände ist naiv.

Noch naiver ist, dann direkt auf Analysen zu verzichten.

Der Link zeigt...warum !
 


krähwinkler antwortet um 24-10-2013 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Nix da mit naiv, das Gegenteil ist der Fall. Warten wir es einmal ab, was da kommt. Und was die Schweizer machen, ist deren Kaffee. Du wirst ja auch nicht die Schweizer Vermögenssteuern auf Öst. umgelegt haben wollen?



MF7600 antwortet um 24-10-2013 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
jetzt haben sich die bienenbestände erholt obwohl die neonicotinuide noch eingesetzt wurden, also eine völlig überzogene reaktion.

glyphosat fachgerecht eingesetzt ist absolut sinnvoll, allein schon wenn man die ersparten bodenbearbeitungsgänge ansieht.
glyposat ist weitaus bodenlebenschonender.




2009 antwortet um 24-10-2013 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
hallo leute
toller link MFJ ,leider von 2011,glaubst du nicht ,daß alle beteiligten mittlerweile daraus gelernt haben und einsatz von kupfer in den verschiedensten formen auf wiesen wirst du nicht finden und im ackerbau
max 2kg,obst und wein 3kg ,alles pro ha und jahr,reinkupfer (bio austria ) .wers übertreibt ,wird nicht lange durchhalten und die konsequenzen dürften nicht ohne sein.die strengen kontrollen in österreich im biobereich sind nicht ohne........und der lebensmittelhandel läßt sich schon gar nicht von seinen lieferanten verarschen !
und nachdem bauern ehrliche gauner sind ,gibt es natürlich auch keine probleme :-)

MF7600 ....massiver einsatz von schwermetallen ?????.....aber sicher doch !
bist du lobbyist oder produzent von glyphosat .......scheint dein lieblingsgetränk zu sein
nichts gelernt aus deinen mir empfohlenen beitrag? schon wieder vergessen? oder wolltest du gar nichts lernen ?

schöne grüsse 2009




179781 antwortet um 24-10-2013 22:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Tatsache ist, dass der Stoff in die Nahrungsmittelkette von Tieren und auch Menschen kommt. Das kann nur sein, wenn er entweder falsch angewendet wurde, oder aber die Hersteller und In-Vertrieb-Bringer die Anwender belügen, wenn sie behaupten, dass sich der Wirkstoff schnell zu ungiftigen Verbindungen abbaut.
Da müsste man doch meinen, die Anwender würden nachdenken, wie sie verantwortungsvoll damit umgehen. Die Kommentare hier lassen eher drauf schließen, dass da nicht wenige den Kopf in den Sand stecken, damit sie nicht hören und sehen müssen, was sie nicht wollen.

Wenn man davon ausgeht, dass der Wirkstoff für den konventionellen Ackerbau in einigen Bereichen sehr vorteilhaft einzusetzen ist ( so sehe ich das als "Aussenstehender"), dann müssten doch die Leute interessiert daran sein, Fehlentwicklungen zu vermeiden. Wenn weiterhin ohne Nachdenken unnötigerweise alles mögliche damit niedergespritzt wird, ist zu erwarten, dass es von Seiten des Gesetzgebers zu massiven Einschränkungen kommt.

Gottfried


MF7600 antwortet um 25-10-2013 00:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@179781
tatsache ist das mit modernen messmethoden auf nahezu allen geldscheinen drogenspuren nachweisbar sind...
damit kann jede geringste spur jedes stoffes nachgewiesen werden.
wenn ich ein glas wasser auf der weltkugel verteile sind noch immer moleküle auf jedem m² nachweisbar.

vom glyphosat sind sämtliche patente ausgelaufen, mit dem produkt ist nichts mehr zu verdienen, monsanto hat mit sicherheit bereits das nachfolgeprodukt entwickelt.

@2009
ja klar!!! seit 2011 hat sich die welt verändert, da wurde viiiel gelernt...
du kannst ja mal schaun wie lang du mit kupfertrinken durchhältst. ;-)
2-3kg/ha kupfer sind also kein problem für dich, aber 2-3l/ha glyphosat schon?
da du ja ein freund von zukünftigen bist kannst du dir ja ausrechnen wie viel kupfer in 20-30 jahren/ ha abgebaut sind und wieviel glyphosat.

ich bin benutzer von glyphosat und möchte das produkt nicht missen, bin mir sicher dass ich damit boden- und bodenlebenschonender als die allermeisten biobauern arbeiten kann.

du kannst mit aber noch immer gerne beantworten wie nachhaltig du arbeitest...
oder wolltest du gar nichts lernen?


179781 antwortet um 25-10-2013 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@ tria
stell dich nicht so dumm an, du weißt schon, was ich gemeint habe.

Wobei man es bei Kupferpräparaten genau so sehen kann. Auch hier sollte man nicht einfach drauf los werkeln. Nur ist das nur eine Randerscheinung im Obstbau und ev. auch noch bei den Kartoffelbauern konventionell wie bio. Ansonsten wendet das ja kaum jemand an.

Gottfried


biolix antwortet um 25-10-2013 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Guten Morgen !

die Kupfer Bo Keule wird so gleich geschwungen.. da gehts dann nicht mehr um "die Dosis" macht das Gift ?!

Kuper Als wichtiges Spurenelemet auch für den menschlichen Körper, erwähn mas gleich gar nicht..

http://www.eesom.com/go/0HTM70RL7M4UF5VBAWDIYL6U0NUYK1WB

ich bin aber beim Gottfried, verantwortungsvoll eingesetzt...

Bei den Neoglyphosatoiden ist ein wenig anders... ist keien "Spurenelent für den Menschen", und ihre Anwendung breitet sich so rasant aus, das es eben die Probleme gibt...

lg biolix

p.s. ja tria, komisch, bei uns im Retzerland schauen die konv. Weinberge so aus...


Tyrolens antwortet um 25-10-2013 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Die Anwendung breitet sich aber nicht in der Landwirtschaft aus, sondern in der Grünraumpflege u.dgl.

da man ja nun irgendwie Abbauprodukte im Körper nachweisen konnte, sollte man erst mal klären, wie oft das in einer brauchbaren Stichprobe vorkommt und ob sich das gesundheitlich auswirkt. Beides wurde bisher nicht geklärt, insofern sind alle bisherigen "Studien" eher Verdächtigungen. Keine Ahnung, warum hier nicht wissenschaftlich gearbeitet wird. Kann sein, dass hier einfach "Ergebnisse" in Auftrag gegeben werden oder erzwungen werden sollen/müssen.

Aber es ist ja nicht so tragisch, denn so lange eine Sache alternativlos ist, kann sie auch nicht verboten werden. Sollte die Anwendung eingeschränkt werden, soll mir das recht sein. Brauche es nicht so oft. Aber ich brauche es!


mfj antwortet um 25-10-2013 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide


@Biolix: ...Kuper Als wichtiges Spurenelemet auch für den menschlichen Körper...

Sind da schon erste Hirnschäden im Anmarsch ?


Sogar Gr€€npeace warnt:
 


biolix antwortet um 25-10-2013 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
ahaaqa plötzlich " warnt" laut mfj sogar Greenpeace, die er sonst als das ünötigste des ünnötigen abstempelt.. ;-))((

Udn Kupfer ist ein wichtiges Spurenelement und du kannst auch kommen, du darfst dich dann noch mit Stomp, Basta, Banvel etc besprühen lassen... ;-)

lg biolix

p.s. ach tiroler, und wenn hier nichts in Auftrag gegeben wird und die wenigen unabhängigen Forscher mit Gewissen noch etwas wissenschaftlich erforschen wollen ?




179781 antwortet um 25-10-2013 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Ein schönes Bild hast du da eingestellt tria.
Jetzt musst du uns noch die Flächen, die in die biologisch bewirtschafteten Wein- und Obstanlagen ausmachen heraussuchen, weil auf denen wird ja zum Teil Kupfer angewendet. Dann kann man ausrechnen, auf wieviel Promille der landwirtschaftlich genutzten Flächen das vielzitierte "Kupferproblem" auftreten könnte.

Gottfried


MF7600 antwortet um 25-10-2013 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@biolix
kann man das jetzt so abkürzen:
kupfer ist ein wichtiges spurenelement, das sich im boden aber nie abbaut, glyphosat ist zwar kein spurenelement, baut sich aber im boden ab.
bei beiden macht die dosis das gift.




Veltliner antwortet um 25-10-2013 12:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Hallo

Zu dem Bild von tria

Was soll das bitte aussagen? Ob hier Kupfer oder sonstwas gespritzt wurde? Ich versteh nicht was damit gemeint wird. Ob Bio oder Konvi? Ich hoffe die hier Schreibenden haben in der Praxis ein bischen mehr Ahnung.

Veltliner

PS: biolix, schauen die Bio-Weingärten anders aus?




 


beginner antwortet um 25-10-2013 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@mfj und Freunde

Ich habe halt stark den Eindruck dass du dich hinter Anschuldigungen an die Alternative versteckst.

Weil es auch schwarze Schafe in der Alternativlandwirtschaft gibt, ist es für dich völlig OK ein System löblich zu vertreten, dass den meisten Dreck am Stecken hat.

schade


krähwinkler antwortet um 25-10-2013 15:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Jedes Molkekül Glyphosat wirkt toxisch, aber nicht jedes Atom Kupfer entfaltet im Organismus eine giftige Wirkung. Paracelsus würde sich im Grabe umdrehen ob des groben Unverständnisses. Zu seinen Zeiten gab es eben noch keine synthetischen Agrargifte.


MF7600 antwortet um 25-10-2013 15:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
natürlich wirkt jedes atom kupfer toxisch, wozu würde es denn sonst auch im biobereich eingesetzt.
nur zur vernichtung von schadorganismen.
selbiges gilt auch für den bacillus thuringiensis der bt-toxine produziert- ein im biolandbau eingesetztes pestizid.

bt-pflanzen selbst sind nicht erwünscht, spritzen es die biobauern auf die pflanze zur schädlingsbekämpfung ist es kein problem.
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Professorin-Oekoanbau-lebt-von-einem-Mythos-782602.html

das kommt sogar der piratenpartei komisch vor ;-)
http://wiki.piratenpartei.de/AG_Landwirtschaft/Bio-Landwirtschaft_kritisch



2009 antwortet um 25-10-2013 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
hallo MF7600
ist echt lustig mit dir....ich hab schon gelernt und werde noch lernen,und manchmal wirds in die hose gehen.
natürlich hast du wie immer recht,denn du bist anscheinend mit sehr viel weisheit gesegnet und darum bitte ich dich für mich zu recherchieren wie viele substanzen der spritzmittel in den letzten 20 jahren verboten wurden ? ...zuerst heilsbringer,und dann doch nicht so unproblematisch.......dein lieblingsgetänk ist natürlich unbedenklich......oder in ein paar jahren doch nicht mehr?.....weil auch nicht unbedenklich ?

muß dich enttäuschen,kupfer gibts bei mir nur in der mineralstoffmischung meiner tiere !

jeder landwirt ,ob bio oder konvi wirschaftet nach vorgaben,allerdings hat jeder etwas spielraum.
wie er damit umgeht oder was er daraus macht liegt in seiner verantwortung.leider sind sich viele dessen nicht bewußt !

manche lernen in 2 jahren sehr viel und wenden dies und jenes zum positieven !
Manche lernen
Fast nichts dazu.......nicht einmal in
7600 jahren

schöne grüsse 2009

ps. wie andere wirtschaften weiß ich nicht und ich kann auch nichts dafür sollt es aus dem ruder laufen!
(sie werden es nicht lange tun ,und sie werden es bereuen ......finanziell )
wie ich versuche zu wirtschaften, weiß ich....und dadurch kann ich mir nichts vorwerfen !


ah1 antwortet um 25-10-2013 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@2009:
wurden die substanzen verboten, weil sie tatsächlich problematisch sind, oder weil undurchsichtige finanzielle interessen dahintergestanden sind??


2009 antwortet um 25-10-2013 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
hallo ah1
weiss ich natürlich nicht,aber mf7600 wird uns sicher aufklären und seine näturlich wie immer richtige sicht der dinge darlegen ! :-)
schöne grüsse 2009

ps.unter uns gesagt sicherlich teils,teils


ah1 antwortet um 25-10-2013 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
während zb. bei roundup-ready sojabohnen glyphosat nach ablauf des patents zu 4€/l verwendet wird, wird in europa zb harmony sx zum preis von 1300€/kg eingesetzt. wobei verdienen herbizid-unternehmen wohl mehr?


2009 antwortet um 25-10-2013 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
ah1,hab ich dir etwa wiedersprochen?
ich erkenne durchaus den unterschied zwischen ausmusterung wegen zu geringer gewinnspanne
und umweltunverträglichkeit ! allerdings nehm ich mir dazu keine zeit zum recherchieren .
schöne grüsse 2009


baerbauer antwortet um 27-10-2013 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@ alle

1) hinter jeder recherche steckt was wahres. was mich erschreckt ist, dass der hersteller einfach von falschanwendungen schreibt. warum wird dann das glyphosat in baumärkten an endkunden verkauft, die ihren gartengrenze sehr rein halten damit.
2) ich finde es bedenklich, wenn die zulassungsstelle weniger tests und analysen macht bzw. machen kann, als der hersteller und sich auf solche studien die zulassung stützt. es gibt auch keine haftung wenn dann etwas schief geht. es geht läuft leider darauf hinaus, dass die wissenschaftliche erkenntnis damals bei der zulassung noch nicht gegeben hat - ich glaub die hersteller+entwickler können als einzige + am besten abschätzen welche mögliche folgen es haben kann bei falschanwendung und zu ofter anwendung.
3) die dosis macht das gift - egal ob glyphosat oder kupfer - bei kupfer liegen die schwerliegenden einträge ja jahrzehte zurück und davon leiden die alten weinrieden...
4) leider beharren die bioverbände auf das kupfer und sind nicht offen für neue "bio-mittel". sie verstecken sich hinter der eu-bioverordnung (es geht um spuren von extrakten+wasserlöslichen nährstoffen, die sonst null schaden anrichten und die aufwandsmengen weniger ausmachen als kuper je ha und jahr ausgebracht wird) und predigen - ohne kupfer stirbt der biolandbau. hat der bioverband anteile an einer kupferproduktion?
5) es gibt für alle mittel (bio+konv.) vorteile und nachteile. mann kann nicht (eventuelle) neg. effekte von vornherein als argument für die nichtanwendung heranziehen, aber genauso darf man diese nicht als unbedeutsam runterspielen.

man soll offener über vor+nachteile diskutieren ohen die ideologische keule zu schwingen
lg
christian


MF7600 antwortet um 27-10-2013 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@baerbauer
richtig


Restaurator antwortet um 27-10-2013 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@baerbauer:
zu deinen richtigen ausführungen möchte ich gerne einen punkt ergänzen:
auch beim einsatz diverser mittelchen ergibt sich dieselbe situation wie in der tierhaltung. man kann den einsatz dieser mittel so weit herunterfahren wie möglich, bis zur massiven verringerung der erntemengen. im normalfall sollte sich der markt dann durch höhere preise regeln, aber durch den import aus ländern mit hemmungslosem einsatz diverser mittelchen bleibt dann für den heimischen produzenten zu wenig bis nichts mehr übrig.
und so wird es weiter unnötige massentierhaltung geben und auch den einsatz von chemie.
sogar wenn ein landwirtschaftlicher produzent aus ethischen gründen darauf verzichten würde, tät das im rest der welt nicht nur nichts ändern, sondern die produktion zu schlechteren bedingungen anderswo erweitern.


2009 antwortet um 27-10-2013 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
hallo bearbauer
auf den ersten blick ein vernüftiger text und apell ! nur punkt 5 ist nicht mein ding.
wenn ich substanzen einsetze, (bewiesene neg.effekte:grundwasserbelastung,vergiftunserscheinungen bei mensch und tier,zerstörung oder massieve schwächung der bodenflora und -fauna ........)
die planzen und organismen absterben lassen,gravierende nebenwirkungen bekannt sind ,MUSS ich neg. effekte von vornherein als argument für die nichtanwendung heranziehen.
diese betreffen nämlich nicht nur mich ,sondern auch meine mitmenschen und ich trage die verantwortung!!!!
ein kompromiss wäre ,wie auch du schon geschrieben hast..........die menge !!!!!
anwendung nur zu korrekturzwecken !!!!
und was machen viele .......anwendung zur vorbeugung ,der gewohnheit,des standarts, des beipackzettels,..........
ich muss anfangen .......nicht der nachbar !!!!!
gilt übrigens für konvis und bios!!!!
schöne grüsse 2009


baerbauer antwortet um 27-10-2013 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@restaurator
des is das problem mitn freien handel. leider werden beim freien handel nicht die ökologischen und sozialen komponenten nicht miteinbezogen. sonst würde auch nicht so viel herumtransportiert werden ohne nachzudenken. das problem ist eben wie du schon angesprochen hast - ich muss anfangen, hab dadurch weniger und schütze meinen boden nachhaltig - der nachbar verdient gut und kann in 20 jahren meinen boden kaufen wenn seiner kaputt ist.... es kann aber nicht endlos so weitergehen.... man muss sich wirklich darüber gendanken machen, aber die amis machen es sicher nicht, schon eher die europäer.
wichtig ist, irgendwo mal anfangen... und menge reduzieren bzw. den anwendungszeitpunkt optimieren, dann hast gleich mal einsparungspotential im 2stelligen bereich.

@2009
des is definitionssache meiner meinung nach bzw. wo zieht man die grenze. heute kann man ja alles schon nachweisen (zb eine hand voll gentechsoja in einer ganzen schiffsladung!!!!) bzw. die nachweisgrenze sinkt alle 3 jahre um eine 10er potenz. daher muss man jetzt nicht gleich dran sterben wenn man es nachweisen kann.
extrembeispiel: alkohol oder rauchen - man kann es doch nicht gleich vom markt verbannen weil man daran sterben kann.... da sind wir wieder bei der dosis.

ich würde mal alles unter den namen risikomanagement zusammenfassen.
wenn man irgendwo rückstände findet, dann heißt es noch lange nicht, dass man daran stirbt (meist von ngo´s verwendete argumentation) - andererseits sollte man sich als bauer auch gedanken über die erhaltung des ertragspotentials für die nächste generation machen und auf die agrochemie sich verlassen - die finden immer irgendwelche krankheiten wofür man ein mittelchen braucht.
wo immer ich etwas aus dem system entferne, da bleibt eine lücke die geschlossen wird in der natur - daher ist ein system mit vielen unterschiedlichen teilnehmern viel stabiler gegenüber krankheiten, schadinsekten etc. als eines wo nur mehr wenige da sind.
lg


biolix antwortet um 27-10-2013 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
ähem... bitte die Nachweisgrenze ist nicht in diesem Fall runter gegangen, sondern die Grenzwerte wurden im Gegenteil sogar mehrmals erhöht.. ;-((


Berschl antwortet um 28-10-2013 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Biolix, von dir hätte ich besseres erwartet als mit so einer Argumentationsmasche aufzuwarten.
In jeden anderem Fall hätt ich sowas mit typischer Streichelzoogrüner abgetan.
Den Nachweis und den Grenzwert als gleich zu argumentieren ist Wortbiegerei.

"nicht in diesem Fall "- was hat die verbesserte Methodik der Analyse mit speziell dem Nachweis von Glyphosaten zu tun? Die Nachweisgrenze ist für alle Arten von Chemikalien gesunken, heute kann man schon einzelne Molekyle in einer Probe feststellen.


biolix antwortet um 28-10-2013 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
ja das stimmt Berschl,das habe ich auch nicht bestritten, aber die Grenzwerte von zig Pestiziden sind die letzten Jahren erhöht worden !

lg biolix


krähwinkler antwortet um 28-10-2013 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Ich habe keine Ahnung, was da kommen wird, aber diese Woche gibts im Radiokolleg (9:00 Uhr und 22:15) von heute bis Donnerstag Ohrenfutter zum Thema Neopflanzenschutzmitteloide


2009 antwortet um 28-10-2013 18:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
hallo bearbauer
definitionssache ????? sicher grenzwerte können geduldig sein und werden angehoben und gesenkt,
je nach dem, welche und wessen interessen dahinterstecken !
nur hast du mich anscheinend nicht wirklich verstanden (wollen).
dein beispiel mit alkohol und rauchen ist ein gutes beispiel....... hier schade ich in erster linie mir !!!!!
.....wenn ich es übertreibe
bei Pflanzenschutzmittel ....wenn ich es übertreibe ,kann ich es ohne zu wollen viele menschen gefährden
und vieles zerstören !!
nicht abschaffen ist meine devise, sondern reduziehren !!!
übrigens ,würdest du belastetes trinkwasser zu dir nehmen???

schöne grüsse 2009


Dreisamtaeler antwortet um 28-10-2013 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Hallo,

das größte Problem bei Glyphosat ist denke ich die Vorerntebehandlung. Das hierbei noch Rückstände im Futtermittel vorhanden sind , ist doch hier am Höchsten. 14 Tage vor der Ernte gespritzt und innerhalb der Zeit soll alles abgebaut sein?
Soweit ich weiss, ist die Vorerntebehandlung in Deutschland mittlerweile nicht mehr erlaubt.
Simplex ist hier auch ein gutes Beispiel. 7 Tage Wartezeit, aber mindestens ein halbes Jahr darfst du den Mist oder die Gülle nicht in Hackfrüchte bringen. Da sag mir doch einer Pflanzenschutzmittel wären schnell abgebaut.

Gruß Dreisamtaeler


baerbauer antwortet um 30-10-2013 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@2009
ja hast recht. mit psm vergifte ich die allgemeinheit und nicht nur mich.
daher müsste jeder konsument bei sich anfangen und nur mehr dort kaufen wo die menge chemie eingesetze wird die er akzeptieren kann - egal wie teuer. Und nicht regelmäßig die ak-aufrufe gutheißen dass das essen beim aldi billiger ist als das beim hofer.
und es muss bewusstsein bei bauern und konsumenten geschaffen werden, dass es so nicht weitergehen kann bzw. welcher einsatz an chemie notwendig/verträglich/erträglich ist.
ich kann nicht als konsument den bauern sagen was er wie machen soll aber der konsument möchte billigst markellose ware kaufen.
jeder hat seine prioritäten wo anders. ich habs entweder selbst im garten oder kauf es wo ich weiß wo es herkommt....
und man darf nicht vergessen: von irgendwas muss man ja auch leben als bauer.
ich wünsche mir nur eine breite offene diskussion mit bauern+konsumenten+beiderseitigem verständnis.

das trinkwasser ist auch ein gutes argument, aber schau mal zum ökostrom: viele alle wollen ökostrom zu atomstrompreisen und windrad, pv-anlage, wasserkraft darf aber nicht in unmittelbarer nähe stehen.... dder strom kommt eh aus der steckdose.... da sind wir wieder bei... die anderen sollen anfangen..

lg



biolix antwortet um 30-10-2013 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
Mahlzeit !

nein baerbauer, genau jeder soll bei sich anfangen.. mit Ökostrom erzeugen udn kaufen, mit PSM vermeiden und bio machen und kaufen etc. etc...

Wir machen das seit 20 jahren fast und es geht uns sehr gut.. ;-)

lg biolix


Berschl antwortet um 30-10-2013 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
"baerbauer"
Das Argument: "Ich muß verdienen" löst beim Normalkonsumenten bestenfalls keine, manchmal aber wütend/alergische Reaktionen hervor. Manche Leute glauben tatsächlich wir würden uns ohnehin auf Kosten der Allgemeinheit bereichern.
Formuliert man aber einen höheren Preis werden sie schnell hellhörig.


baerbauer antwortet um 30-10-2013 16:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neoglyphosatoide
@biolix,
ich mach wo ich es kann/will und habe ein gutes gewissen dabei, auch wenn ich am acker noch chemie einsetze. wichtig ist damit mal damit anzufangen..... schritt für schritt....und ich fahre damit gut.
@berschl
"Manche Leute glauben tatsächlich wir würden uns ohnehin auf Kosten der Allgemeinheit bereichern."
ja aber diese konsumenten sollen mal eine woche (7Tage+24h täglich) während der erntezeit auf einen viehhaltenden betrieb arbeiten... ich glaub der ist danach wunschlos glücklich in seinem beruf und zahlt auch gerne den preis für die lebensmittel. wenn ein durchschnittösterreicher gut 10% fürs essen ausgibt aber >15% für freizeit und dann übers essen jammert, dann ist es eine wohlstandserscheinung.


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