Kosten für Neueinstieg in Bienenhaltung

Antworten: 6
179781 26-06-2013 22:02 - E-Mail an User
Kosten für Neueinstieg in Bienenhaltung
Bei uns wäre ein guter Platz für Bienenhaltung, ein schönes altes Bienenhaus ist auch vorhanden. Ein bisserl Ahnung hab ich auch noch davon. Der Imker, der früher seine Bienen bei uns hatte, ist schon länger verstorben. Ein anderer der eingie Jahre da war, hat sich auf weniger Standorte beschränkt, wegen der Arbeit.
Wenn ich jemande finde, der mir bei der Arbeit mit den "Honighubschraubern" aushilft, gegen Erfolgsbeteiligung, dann möchte ich selber wieder welche halten.
Mit welchen Kosten muss ich rechnen, wenn ich z. B. 10 Völker mit Beuten und dem nötigen Zubehör anschaffe?

Gottfried


Haa-Pee antwortet um 27-06-2013 00:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Neueinstieg in Bienenhaltung
springst jetzt auch auf den "bienenhype" auf?

sehr löblich sollte man sich am besten bei glawischnig und co die anleitungen fürs imkern holen......

wir hatten seit jahrzehnten bienen am hof und die wurden eigentlich nach dem mitte der 80er jahre die varroamilbe sich so rasant verbreitete schön langsam die imkerei eingestellt da die damalige apistan ,ameisensäure und co behandlung für bienen auch nicht unbedingt gesund waren.

die kosten für den einstieg würde ich bei 2000 euro sehen der rest wird ohnehin schon gut gefördert und vorallem solltest du wissen was du mit dem honig machst!
der absatz zu kostendeckenden preisen ist wie überall das hauptmanko!

das problem mit den bienen sind weniger die neonics usw sondern hauptsächlich varroamilben und zu geringen anteilen amerikanische faulbrut!

und als kleines problem die landwirte die zb 5 mal mit insektiziden in den raps fahren!
hier gehört der hebel angesetzt maximal 2 insektizidanwendungen im kulturjahr der rest ist fahrlässige gefährdung der insektenwelt und vorallem ein verpulvern der wirkstoffe auf grund künftiger resistenzbildungen!

und wenn die sachen im griff sind und eine verjüngung der imker stattfindet dann haben die bienen zukunft!



samidyotix antwortet um 27-06-2013 07:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Neueinstieg in Bienenhaltung
sers,

also wenn du wirklich "neu" anfangen willst, heißt:
n'paar kurse an der imkerschule (varroa etc..)
beuten neu
schleuder neu
völker neu
usw...und net unbedingt alles selbst machen möchtest, musst du realistisch mit mind. 3500-4000 EUR rechnen!
hab vor kurzem erst neu angefangen...förderung gibts für "neueinsteiger" und "kleingeräte" infos unter http://www.biene-oesterreich.at/
bei 10 völkern fällt wie schon gesagt einiges an honig ab in den Volgejahren, da sollte man sich schon gekanken machen!






browser antwortet um 27-06-2013 11:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Neueinstieg in Bienenhaltung
Der Honigabsatz ist überhaupt kein Problem

Bei einer Importquote von ca 75% ist schon noch genug Markt für einen kleinen Imker


Schaf_1608 antwortet um 27-06-2013 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Neueinstieg in Bienenhaltung
Herzliche Gratulation zu deiner Entscheidung Gottfried!
Ich würde dir zuerst einen Anfängerkurs an der Imkerschule und das studieren einiger Fachbücher empfehlen...
Bienen würde ich erst im Frühjahr kaufen: Die Varroabehandlung und das Auffütern sind die schwersten Sachen, gleich damit beginnen ist nicht ratsam... Außerdem musst keine Winterverluste fürchten wenn sie im Frühjahr kaufst...
Beratung durch einen erfahrenen Imker (aus dem örtlichen Verein) ist in jedem Fall empfehlenswert...
Als Wabenmaß würde ich dir Zander empfehlen, aber lass dich von dem Imkern deiner Region beraten...

Pro Volk (unbedingt Gesundheitszeugnis und Zuchtkarte der Königin verlangen!!) musst mit ca 100€ rechnen, am besten du kaufst im ersten Jahr 5, dann bildest ein paar Ableger, vl fällt ein Schwarm und im Herbst bist bei deinen 10. Jede Beute wird dich etwa 100€ kosten, Schleuder, Kleingeräte etc würd ich mit 2000 ansetzen....

Förderungen gibt es, wurde eh schon erwähnt...

Bei weiteren Fragen schieß los^^
glg


179781 antwortet um 27-06-2013 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kosten für Neueinstieg in Bienenhaltung
Derweilen ist es noch ein Wunsch und keine Entscheidung. Aber wenn ich jemand finde,der mitttut, dann wird es was. Die Bienen machen blöderweise genau dann am meisten Arbeit, wenn auch in der Landwirtschaft viel los ist.
Honigverkauf sehe ich überhaupt nicht als Problem an, eher das Gegenteil. Bei unserem guten Kundenstock an Fleischkundschaften geht das so nebenbei mit.
Auch von der Haltung her habe ich Vorteile. rundherum ist der größte Teil der Fläche biologisch bewirtschaftet oder es sind Futterbaubetriebe, bei denen zwar nichts blüht, aber auch nicht so viel "gegiftelt" wird.

Gottfried


arjen.t1 antwortet um 21-07-2016 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hoff du hast schon bienen :D


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