erosionsschutz im maisbau

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MF7600 11-05-2013 21:19 - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
interessanter bericht.
die fräse ist nicht unbedingt so toll, da ist der striger vermutlich etwas wirtschaftlicher.
gibts bei strip till nicht erosion in den gelockerten streifen, was sich dann besonders schlimm auswirkt weil ja gerade da das korn liegt.
sind ordentliche zwischenfrüchte nicht sinnvoller als eine mechanische lockerung in der reihe?

auf jeden fall gibt es wirkungsvolle massnahmen um erosionen bei mais zu verhindern, es wird leider aber noch viel zu selten gemacht.


 


ANDERSgesehn antwortet um 11-05-2013 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
ich glaube nicht, das heuer bei den steirischen
bodenverhältnissen die tiefelockerung erfolgreich
abschneidet (schmierschichten), deswegen erwähnt
mayer auch sehr oft "bei trockenen verhältnissen" !

@mf
mach mal fotos von deinen feldern die mit der
nx direkt bestellt wurden, dass würde mich mehr
interessieren, wie der modetrend strip-till.

mode ist bekanntlich die teuerste stoffwechselkrankheit!
bei frauen schuhe, bei männer stahl :D

lg
ANDERSgesehn.

ps: thema zwischenfraucht hat was, aber darauf müßen
erst mal die steirer mal kommen, wie sie es in ihre
steirische fruchtfolge mais-mais-mais-mais-schottergrube-mühlhalde-baugrund bringen ....

pps: der negativ-smile im seitenprofil von lena macht sie nicht gerade attraktiv ...


schellniesel antwortet um 11-05-2013 23:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Man merkt im Bericht schon auch deutlich das unser Herr Mayer net so überzeugt von allen Systemen ist die auf den Pflug verzichten....
Und das spiegelt auch die Einstellung der meisten Lw wieder...
Ja die Bodenerwärmung is derzeit die ausrede die ich rundum von den Maisprofis gehört hab! Angebaut wird aber bis in den Letzten Waldwinkel und auch nordhang und der wird da auch überall noch mit an Tragbaren ertrag geerntet!

ich weiß net Mais is so eine einfache Kultur das da die 1-2Tage Sonne mehr die an Wärmesummen benötigt werden um auf gleiche Bodentemp. zu kommen, lassen sich leicht verschmerzen!

Solange mit dem pflug Starfn und KE und Abschwemmrillen immer noch jahr für jahr spitzen erträge erzielt werden verschmerzen sie den Erdverlust auch ohne weiters...
Erst wenn die LK Stmk dann mit ihrem Aussendung dann eine Maßnahme zumindest als Ertragsstabil gegenüber Pflug empfehlen kann wird wahrscheinlich einige diese auch umsetzten..

Bisher wurde auch alles schön brav gemacht was die LK als erosionschutz ausgegeben hat.
Wie nach der saat pflugfurchen am hang ziehen um das wasser/die Erde etwas aufzuhalten/umzuleiten.
Saat quer zum Hang!
und zu guter letzt Getreidestreifen anlegen
Hat sich jetzt wieder gezeigt wie weinig effektiv diese sind( werd morgen mal Fotos von den jüngsten Abschwemmungen hier reinstellen)

Außerdem werden die Versuche der Lk auch auf den falschen Schlägen veranstaltet!
Was soll wie im video gezeigten bild da an Erosion stattfinden??
Die versuche müssen auf den HANG!! Wo man das wahre ausmaß dann sieht und Pfluglos dann sehr amnsehnlich zeigen kann was sie können! Und was auch nicht!
Glaub der Striger is auf Hanglagen nicht zu gebrauchen den wenn Reihe in Falllinie geht der erosionschutz verloren. und quer zum Hang weiß ich nicht wie gut das systemn arbeitet aber spätestens bei der Aussaat dann mehr als schwierig da noch die Streifen exakt zu treffen!
Weiß nicht warum man da auch nicht gleich kombiniert fährt?
Machen andere ja auch meist bei Strip till? oder das da die lK zumindest auch etwas die gülle Ausbringung (unterfuß Gülle Depot) etwas mit einzubeziehen...
@andersgesehen
schottergrube wird bei uns auch wenn der ganze Humus weg ist keine.. Außer entlang von Bach oder Flussläufen vielleicht!
Dafür den blau/grauen O-Bock der kommt zum vorschein...

Mfg Andreas





maxilein66 antwortet um 12-05-2013 02:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Ich denke das 80 % der Bauern mittlerweile die Technik hätten um Mais in eine abgefrostete Kultur Mais zu bauen ohne den Boden vorher zu bearbeiten. Nur leider will jeder noch immer im Frühjahr einen schönen ebenen Acker haben. Ich glaube wir sollten alle nur ein bißchen umdenken !!! Warum soviel Tecknik auf einmal, viele von uns bauen Winterbegrünungen an, nur glaube ich das im Frühjahr noch immer viel zu viel zerstört wird mit der Technik. Würde gerne wissen und das ist im Beitrag von Strigger auch gesagt worden, wie viele wirklich schon mit GPS Technik unterwegs sind ???

Vielleicht bekommt man darauf hier auch Antwort ???


MF7600 antwortet um 12-05-2013 07:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@andersgesehn
ich bau mit der ng+ direkt an, mit kolterscheiben, zusatzfedern und den schmalen v- andruckrollen mit einem zahnkranz die den boden nochmal brechen und feinerde in der saatrille erzeugen.

ich denke auch dass jede tiefere bodenbearbeitung heuer im frühjahr nicht ideal ist .
man sieht in dem video wie die sternräumer des striger mit erde verklebt sind, ich denke dass es besser gewesen wäre wenn hier auf den 2. strigerstrich im frühjahr verzichtet und gleich der mais gesät worden wäre.

@maxilein66
genau so ist es, sehr viele landwirte besitzen bereits zumindest mulchsaattechnik, doch angewendet wir sie in den seltensten fällen.

ich werde heuer mal die lockerug in der reihe mit zwischenfrüchten ausprobieren. mit gps dürfte das kein problem sein.

zwischenfrucht bei mais-mais-mais... monokultur ist kein problem mit grünschnittroggen, winterwicken,... und untersaaten.


Veltliner antwortet um 12-05-2013 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Hallo

Ich denke, das dieses Problem nicht nur mit neuen Maschinen zu lösen ist.

Man sollte diese Bauern, die vor jeden säen fünfmal über den Acker fahren auch das Wegräumen und Reinigen der Straßen in Rechnung stellen.
Erst dann wird ein Umdenken im Anbau stattfinden.

Landwirte lassen sich von Betriebskosten nicht schocken, von Behördenkosten aber schon.

allen Müttern einen erholsamen und ruhigen Tag wünscht

Veltliner




ANDERSgesehn antwortet um 12-05-2013 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau

im angehängten video ab 0:52 sieht man wie
die südsteirischen böden wassergesättigt ist ....

da wurde dann nicht auf einen wackelpuddingboden,
sondern eher auf einer wassersuppeboden mais
gesät ...

mais hat als urprungsland mexiko.
seine klimatischen bedingungen sind halt mal einfach
trockener und lüftiger boden sowie feucht warmes klima.
tja das spiegelt sich in diesen video nicht wider ...

diese feuchten böden und zu frühes und zu tiefes arbeiten
mit 6+t eg-traktore ist dann eine knett-zenario, dass dann
in laufe der maisvegetation klar ersichtlich tag für tag
ertragsmindernd auswirkt.

heuer war für die südsteiermark keine leichte vorgaben um
im frühjahr "halbwegs" schön arbeiten zu können.... ,aber
dass sollen keine abhalten am ideal festzuhalten ....

lg
ANDERSgesehn.




ANDERSgesehn antwortet um 12-05-2013 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau

jetzt habe ich das video vergessen ...
 


ANDERSgesehn antwortet um 12-05-2013 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau

@mf
du wirst schon das unten angehängte video schon kennen.

bei starken hängen wird es in diese richtung gehen um
erosion effezient dagegen wirken zu können. ist zwar bio
und in den usa, aber es veranschaulicht es ganz gut.

lg
ANDERSgesehn.

ps: ich kenne einige die drillen so soja!



 


Veltliner antwortet um 12-05-2013 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau

video funkt nicht, oder meinerseits ein Fehler?

Veltliner


ANDERSgesehn antwortet um 12-05-2013 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau

@v
ich hab das http// nicht gelöscht
hier noch mal ab 0:52 ist´s interessant

lg A.
 


Veltliner antwortet um 12-05-2013 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau

Hallo

wird auch im Weinbau eingesetzt

Veltliner
 


DJ111 antwortet um 12-05-2013 11:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Ich glaube doch, das Streifenbearbeitung ein guter Lösungsansatz sein kann.

Hab für Kürbis und Mais auf gut 20 cm mit der "stripcat" gelockert und Unterflur Volldünger miteingelegt.

Etwa 1 Tag später wurde gesät und ich muss sagen, entgegen aller gängiger Meinung ist das auch ohne GPS oä. einwandfrei möglich.

Allerdings ist der Zeitpunkt sicher sehr wichtig!

Entweder im Herbst oder Winter oder (wie heuer) kurz vor der Saat bei trockenen Verhältnissen.

Leider ist für die meisten das Warten viel schwieriger zu ertragen als mit dem Traktor im Acker herumzukneten.

Meine 30 ha Mais und Kürbis sehen bis jetzt sehr gut aus und es gibt auch keine Probleme mit Abschwemmungen - auch nicht in den gelockerten Streifen.

Das Bild ist übrigens vor Kürbis, wo nur mit 2 Zinken auf 2,1 m Streifen gezogen wurden.

Gruß, DJ



 


DJ111 antwortet um 12-05-2013 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Noch ein Bild vom dazugehörigen Gerät



 


179781 antwortet um 12-05-2013 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Bei der Erosionsproblematik darf man sich nicht als erstes mit der Technik befassen. Die kommt erst hinterher. Das wichtigste ist, dass die Bodenstruktur so gut ist, dass die Oberfläche nicht gleich verschlämmt und das auch der Unterboden durch entstprechendes Porenvolumen aufnahmefähig für größere Mengen Regenwasser ist. Das müsste auch einigermassen gut im Fruchtfolgen mit viel Mais gehen.
Ein ganz deutliches Beispiel habe ich vorige Woche in unserer Nähe gesehen. In einem etwa 400 m lang mäßig bergauf verlaufenden Gelände haben zwei Bauern nebeneinander Mais gebaut. Der eine hatte im Vorjahr nach Getreide eine ordentliche Begrünung angelegt, auf der er heuer mit der Kreiselegge das Saatbeet bereitet hat und Mais gesät. Der andere hat erst später, etwa Mitte Sept. gepflügt, und da ein bisserl Senf draufgestreut. (Empfehlung der BBK! Damit spart er Kosten beim Saatgut, es wächst nur mehr wenig Pflanzenmasse auf, die im Frühjahr die Saat nicht behindert und man bekommt trotztdem die Förderung für Begrünung und Mulchsaat).
Auf jeden Fall war nach etwa 30 mm Regen über Nacht auf dem Feld mit der guten Begrünung nichts von Erosion zu sehen, bei dem mit der Wischi Waschi Begrünung hat es ordentlich Erde rausgezogen.
Wobei ich meine, dass das nicht diese eine BEgrünungsmassnahme alleine ausmacht, sondern der eine Bauer versteht es einfach besser, seinen Boden richtig zu behandeln.

Gottfried




Tyrolens antwortet um 12-05-2013 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Ohne passende Technik bist halt doch aufgeschmissen.


ANDERSgesehn antwortet um 12-05-2013 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@gotti
das ist ein vergleich!
- das soll nicht dj persönlich angreifen, ich glaube
(heißt so viel wie nicht wissen) versucht auch dj
in diese richtung zu arbeiten, aber am bild sieht
man keine weltgewegende begrünung stehen ...

strip-till quer zum hang kann bei nicht richtiger
handhabung bei (stark)regen auch schlechter
sein wie ein gesunde ganzflächige mulchssat,
weil wasser nicht aufgenommen werden kann
und oberflächig abfliesst und somit die strip-till-striefen
ausspült.

@dj
wie bist du zu diesen gerät gekommen, das
kein typisches vertriebenes produkt in ö ist?

lg
ANDERSgesehn.

ps. ich habe mal glocken läuten gehört, dass
eine neue begrünungsvariante kommen
wird. - spätestens 3 tage nach der
letzten ernte zu begrünen, dass dem sinn
von einer dauerbodenbedeckung entspricht ...




schellniesel antwortet um 12-05-2013 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@andersgesehen

Naja das heuer doch feuchter is als in anderen Jahren is schon klar...
nur soviel Feuchtigkeit is immer das in 15,20-30cm so viel feuchte vorhanden ist das die Erde klebt....

Das ist in der Stmk nun mal so!

im Anhang mal das erste foto der jüngesten Abschwemmungen in meiner Gegend....

mehr sind sich vorerst nicht ausgegangen, der Agrar Fotoapparat braucht saft ;-)

Mfg Andreas






 


schellniesel antwortet um 12-05-2013 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@dj

ja fürn kürbis würde mir die streifensaat auch sehr gut gefallen...

Ich hab heuer aber massive Probleme mit dem auflaufen der Kürbis, die lezten Jahre waren es immer wieder bloß Ecken aber heuer wird es fast auf eine Neuaussaat hinauslaufen müssen...

Gut auf den Grünlandumbruch hatte ich schon erwartet das der drahtwurm da ordenlich dezimiert.
Da is es aber gar nicht mal so schlimm.
Derzeit macht die Mulchsaat da die ärgsten schwierigkeiten.....

Mal sehen ob noch was kommt....

ich hoffe....

mfg Andreas


maxilein66 antwortet um 12-05-2013 15:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Warum will eigentlich jeder den Dünger unter das Maiskorn streuen ??? Mais ist nach wie vor ein Flachwurzler und wird es auch bleiben. Wiele bringen ihre Gülle breitflächig aus und dann versuchen sie Volldünger unter das Maiskorn zu legen mit aufwendiger PS Technik !!!


Habe hier auch gelesen das manche noch gegen Ende September Winterbegrünungen anbauen, das das absolut nichts mehr bringt gegen die Erosion, das hilft nur mehr dabei das Öpul irgendwie zu erfüllen.

@ANDERSgesehn

Du schreibst das du was gehört hast von Begrünung gleich nach der Ernte, das wäre sicherlich sehr interessant vor allem was Erosionsschutz betrifft !!!



fgh antwortet um 12-05-2013 15:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Wenn so mancher Bauer einsehen würde, dass ein Acker nicht auf den Hang gehört, wäre das Problem schon mal ziemlich eingedämmt.... standortgerechte Bewirtschaftung.




schellniesel antwortet um 12-05-2013 15:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Ja alles eitel Wonne....




 


schellniesel antwortet um 12-05-2013 15:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Dabei wurden doch alle mittel zur erossionminderung nach Empfehlung der LK angewand!

Oben: saat quer zum hang....

Unten der nützliche Getreidestreifen....




 


schellniesel antwortet um 12-05-2013 15:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@fgh

Ja stimme dir grundsätzlich zu nur dann fallen auch äcker in dein register die schon seit Jahzehnten Ackerland war... deshalb gibts für mich auch was dazwischen und das ist die Angepasste Bearbeitung...


Außerdem hilft die ebene auch nix gegen verschlämmungen (davon hab ich leider jetzt keine fotos geknipst) den die sind auch sehr zahlreich!

Mfg Andreas



carver antwortet um 12-05-2013 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Weiter gehts ..........



 


carver antwortet um 12-05-2013 16:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
....



 


carver antwortet um 12-05-2013 16:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
and so on ..........



 


carver antwortet um 12-05-2013 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
.....



 


carver antwortet um 12-05-2013 16:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
und am Ende kommt dann ................
Das ist Humusvermehrung mit Maisbau!

lg carver



 


baerbauer antwortet um 12-05-2013 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
solange man ertragseinbusen hat, wird die lk sich nicht aktiv dafür aussprechen, da es bei den abschwemmungen sich ja um negative externalitäten handelt (allgemeinheit trägt die kosten).
leider setzt man den schwerpunkt noch immer auf die optimierung der maisdüngung + anbau (wann, wieviel, welchen dünger und welcher anbauzeitpunkt) in der lk. ich bin der meinung in der stmk sollte man nach fast 50 jahren (fast) maismonokultur doch wissen wie man die kultur richitg führt, oder rechnen wir da um des kaisers bart bei den erträgen.
wie schon im video erwähnt, soll die tiefenlockerung nur bei trockenen verhältnissen erfolgen, aber bei mais auf mais wird dies schwer möglich sein - nach getreide wird es schon einfacher sein und es funktioniert auch. beobachte da gerade ein projekt, wo die erträge nach 2-3 jahren höher sind als vorher. man muss halt mal über den tellerrand blicken und in der gunstlage stmk nicht nur mais (3/4) in die fruchtfolge stellen.

aufgrund des wetters letzten herbstes in der stmk wurden sicherlich bei einigen flächen das ertragspotential um einiges gesenkt aufgrund der nassen ernte und bodenbearbeitung.
lg


fgh antwortet um 12-05-2013 17:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@carver:
Ist das schon vom heurigen Jahr?

@schellniesel:
Aha... weil das immer schon Acker war bleibt das auch so... verstehe. Ja auf der Ebene könntest eben mit den verschiedenen neuen Methoden dem Verschlämmen entgegen wirken, vielleicht wird deshalb auch auf der Ebene getestet ;-)




schellniesel antwortet um 12-05-2013 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@fgh

Nein es geht auch am Hang bis zu einem gewissen grad ....

Irgendwo hat man sicherlich auch die grenze was die Steilheit von Ackerflächen angeht...
Und die sind teilweise auch schon mit der Pflugsaat überschritten...

Seltsam war auch zu beobachten das auch sehr viele Flächen von abschwemmungen betroffen waren die nicht mal so steil sind.

und gegen das verschlämmen auf der ebene gibts auch mit der Pflugsaat lösungen... ich sag mal so eine Packerwalze (Glattwalze) nach Herbstfurche an der KE is halt selten optimal bei Hackfrüchten.



Mfg Andreas



schellniesel antwortet um 12-05-2013 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
achso zur niederschalgsmenge auf den von mir gezeigten Bildern....

Naja auf zwei Nächte verteilt einmal 25mm in 2 stunden und einmal 40mm wobei ich es nicht so wirklich mitbekommen hab in welchen zeitraum!

Mfg


schellniesel antwortet um 12-05-2013 18:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@carver

Ja deien Bilder hast du anscheinden Unmittelbar nach den regenfällen geknipst da ist es noch besser zu erkennen!

Welche Gegend ist das? weil die Kehre( straße) auf dem Foto in deinem Fotoalbum kommt mir sehr bekannt vor?

Großraum Gnas?


Mfg Andreas


maxilein66 antwortet um 12-05-2013 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Das Bild hier zeigt schon das zwei Landwirte nebeneinander auf den Feldern Mais angebaut haben, nur im schmaleren Feld dürfte es weniger Abschwemmungen gegeben haben, oder sieht das hier nur auf dem Foto so aus !!!

Übrigens so lange die Allgemeinheit die Kosten von Straßenreinigung übernimmt wird nicht mehr passieren als nur weiter versuchen !!!


maxilein66 antwortet um 12-05-2013 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Obenstehender Text soll zum ersten Bild von Carver von 16.20 Uhr sein.


carver antwortet um 12-05-2013 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@fgh
Ja, vom 06. Mai 2013

@schnelli
Bingo

lg carver


schellniesel antwortet um 12-05-2013 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@maxilein

ja das bild zeigt sich schon öfter den auch die konventionelle Bodenbearbeitung zeigt schon große unterschiede...

Wer die hauptarbeit mit der "Strafn" macht danach nur 2cm (extrem) Feinerde mit einer Ke und eventuell mit Glattwalze produziert die sieht man nach gewitteregen sofort das die erde talwärts geht!

Wer an der oberfläche doch noch gröbere Kluten hat und das saatbeet und die Strucktur unter dem Saatbett aufnahemfähig ist kann durchaus auch mit mehr niederschlag zurechtkommen...

Nur das alles hab ich die letzten Kjahre auch versucht nur dann gibts es nun mal auch wetterereignisse wo das alles zu weinig wird und daher bin ich auch grad am umstellen...

Wie es derzeit aussieht aber wenig erfolgreich was den Kürbis betrifft :-(

Mfg Andreas



schellniesel antwortet um 12-05-2013 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@carver

bin seither nicht mehr "unten" unterwegs gewesen aber hab schon wieder einiges gehört.
von den 70litern die es da geregnet haben soll, sind scheinbar jedesmal beim erzählen um ein paar mehr Liter/m² dazugekommen... so an die 30liter...

Mfg Andreas


MUKUbauer antwortet um 12-05-2013 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Man sollte sich halt überlegen ob auf jeden Hang Mais hin muß und dann über die Technik nachdenken ...

wenn ich mir manchen Aufwand der Getrieben wird anschau nur um Mais hin zu bringen greifst da am Kopf

Und die Erde muß ja auch solange bearbeitet werden bis sie Staub ist ...





schellniesel antwortet um 12-05-2013 19:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@mukubauer

Absolut Richtig! Da greif ich mir auch oft auf den Kopf!
Nur warum is Jahr für Jahr das Gleiche Szenario??





DJ111 antwortet um 12-05-2013 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@179781:
... aber irgendwann muss man sich auch mit Technik befassen und wohl auch Geld dafür ausgeben!

@ Schnellniesel: Bei deinen Auflaufproblemen bei Kürbis würde ich am eheste auf Schnecken tippen!

Lege eine Holzplatte oder einen großen Karton (50 x 50 cm ca) über Nacht auf den Acker und schau am nächsten Tag darunter ... kann sein, dass dich wundern wirst, wie viele Schnecken du finden wirst!

Foto von heute:





 


DJ111 antwortet um 12-05-2013 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@ anders:

Das Gerät hab ich aus Frankreich importiert, ist etwas massiver und auch ausgereifter als das rote striger-Spielzeug, ausserdem bin ich der Meinung, dass Streifenlockerung und Reihen-Unterflurdüngung jedenfalls zusammengehören!

Ausserdem: Wenn ich mit 100 PS 2 ha in der Stunde lockern und düngen schaffe und das die einzige Überfahrt ist - mit etwa 8l Diesel am ha ist das ja auch nicht schlecht ... oder?

Noch ein Bild von Kürbissen:

Bilder von abgeschwemmten Äckern erspar ich mir, das haben andere schon gemacht.





 


bru antwortet um 12-05-2013 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@dj 111 schönes Bild
@ mukubauer meine volle Zustimmung

Meine Erfahrungen bei 30% Mais in der FF und Hanglage. Mulchsaat im August !!! einsäen mit oder ohne Pflug! Ohne Pflug kann man Unkrautprobleme haben wenn die Begrünung nicht dicht genug ist, und ist manchmal auf ein Totalherbizid angewiesen.Ist also genauso teuer wie Bodenbearbeitung mit Pflug und weniger umweltverträglich. Nur bei Mulchsaat im August kann sich vor Winter wieder ein natürliches Bodengefüge mit Regenwurmgängen bilden. Im Oktober nicht mehr!
Im Frühjahr ist weniger Bodenbearbeitung mehr. Ich arbeite Gülle sofort mit dem Feingrubber ein und säe Mais mit KE und 4r Sämaschine kombiniert mit wenig Drehzahl und habe oft ein relativ grobes Saatbeet. Der Mais hat damit keine Probleme und der Boden bei einem Platzregen auch nicht, weil keine Fahrspur im Acker an der Oberfläche ist und so keine Rinne entstehen kann. Meiner Meinung nach ist es nicht nur die Mulchauflage die den Regen bremst, sondern auch die Ableitung in den Boden muss gegeben sein.
Deshalb behaupte ich nach wie vor, auch wenn es Biolix nicht glauben kann, dass Körnermais humusmehrend ist, wenn alle pflanzenbaulichen Vorkehrungen getroffen werden.
mfg bru


maxilein66 antwortet um 12-05-2013 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Wollt ihr Mais zu einen Tiefwurzler umerziehen weil hier so manche von Unterfußdüngung reden und diese auch machen.
Mais ist nach wie vor ein Flachwurzler !!!

Was machen diejenigen die Streifensaat praktizieren mit Gülle ??? Wahrscheinlich mit dem Schleppschlauch breiflächig ausbringen, wenn ja was bringt dann Striptill ???

Das Bild mit der Maissat in die abgefrostete Kultur ist spitze, nur das funktioniert nur mit einen Scheibenscharsämaschine genauso gut !!!


fgh antwortet um 12-05-2013 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@schellniesel:
Wennst eh verstehst, dass nicht auf jeden Hang Mais/Acker hin muss.... warum machst es dann...?
Sorry, aber von deinen Äckern bin ich nicht begeistert, die sind mir zu steil - das leichte Hanglagen kein Problem sind, ist mir auch klar - hatte ich ja selbst lang.... Bei unserer 3-Siliergemeinschaft hatten wir auch einen der auf solchen Flächen Mais anbauen musste.... natürlich sind aufgrund der Steilheit und Schwemmschäden beim Silieren dann regelmäßig Hänger umgefallen...


carver antwortet um 12-05-2013 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@bru
stimme dir voll zu, auch deinem letzten Satz.
Aber so, wie zur Zeit größtenteils Mais gebaut wird, da sind wir weit weg von "humusmehrend"!

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!"
(Erich Kästner)

lg carver


schellniesel antwortet um 12-05-2013 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@fgh
woher weißt du wie steil meine Äcker sind??

das nicht eben sind das is klar aber ich zieh die Konsequenzen aus diversen Strakregenereignissen, Sollte das nun begonnene auch noch keine Besserung in der Hinsicht geben dann muss die Konsequenz heißen- ade Ackerbau....
Soweit is noch nicht denn die ersten eindrücke zwecks Abschwemmung sind gute- aber hab andere probleme die ich zwar nicht in der form schon mit der Pflugsaat hatte!

@dj111

nein Schnecken sind es nicht! das Problem hat ein Kollege und das Schadbild ist ein anderes!

Ich vermute das es auch da der Drahtwurm (bzw wiedermal Fritfliege) ist weil ich am selben acker voriges Jahr auch schon Wurzelfraß bei der SG hatte.

Hab heute mal ein wenig gegraben weil mittlerweile kann man ja zu Fuß wieder auf den Acker und hab leider feststellen müssen das die, die noch auflaufen, durchlöchert sind und ich einige ausgegraben hab wo der Keimling komplett weggefressen ist!

Mfg Andreas



schellniesel antwortet um 12-05-2013 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@carver
Mein reden!


schellniesel antwortet um 12-05-2013 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@tria

Mh! zu dem bisschen schwanger sag ich nur ich hab mehr Mulchsaattechnik als ich Pflugtechnik hab...

Heißt soviel das die zarten Anfänge im Vorjahr mit Mais schon getätigt wurden (kein Problem des zeig wochst eh wie Unkraut) heuer der Ölkürbis dran war (Analyse läuft) und das in Zukunft die BB ganz ohne Pflug stattfindet....
Auch der W-weizen wird heuer ohne Pflug bestellt werden!

das es auf Anhieb ohne Probleme von statten geht hab ich nicht behauptet! Und is auch nicht der Fall, aber ich hab schon Erkenntnisse gewonnen...

zur Unterstützung der BK oder LK in Sachen erossionschutz dafür ist kaum Interesse vorhanden!

Zumindest hab ich das so empfunden als ich gesagt hab das ich das vor hab kam nur Unverständnis warum ich mir als kleiner Lw da was antue!

Warum du carver hier kritisierst verstehe ich nicht!
Warum verschließt du die Augen wie es wirklich in der stmk in sachen Hackfrüchten zugeht?
Wie viele machen den nun eine BB die den Mais in der Humusbilnaz wenigstens ausgeglichen bilanziert?
Sehr sehr wenige und das zeigen nun mal die Bilder sehr eindrucksvoll!
und Gnas ist weiß Gott nicht das einzige beispiel dafür dieu ganze region ist davon betroffen nur in Gnas ist davon eben auch der Ortskern jedesmal stark betroffen und dadurch zu trauriger Berühmtheit in der Sache gelangt!
Den wenn die erde nur sich irgednwo auf einer wiese oder auf einem ebenes Stück Acker sammelt bzw von der breiten masse ungesehen den Bach runter verschwindet das es viele Kümmert?

Und wenn man fordert das auf Hanglagen Ackerbau nix verloren hat dann haben wir die LW nur mehr in gunstlagen, dann sieht es für die Region mehr als düster in Sachen LW aus!
Den zurück zur Rinderhaltung den schwenk den bekommen wir nicht mehr hin!

Mfg Andreas

Und weiß nicht vielleicht bist du nur zu weit von Graz weg aber bei uns bist mit bauland mit guter aussicht 40€/m² net ganz unrentabel unterwegs, vor allem wenn da drauf nix mehr so recht wachsen will!


baerbauer antwortet um 12-05-2013 23:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@ tria
die lk die schuld geben möchte ich nicht, aber kritisieren schon, denn wenn sie so viel in mulchsaatversuche stecken würde wie in dünger und psm versuche wäre es ja schon "perfekt".
schellniesel hat es schon angesprochen, man hat nicht das gefühl, dass da freudenstimmung aufkommt wenn man sich mit mulchsaat beschäftigt..... man hat ertragseinbusen, es rentiert sich nicht etc. wird da gemunkelt.....
ich mein man soll/muss doch als bauer (und die lk auch) vorausschauend dinge in die hand nehmen und nicht warten bis der minister von den ngos gezwungen wird eine zwangsmaßnahme zu verordnen.
meiner meinung sind bei den erosionsproblemen neben den bauern auch noch die gemeinden in die pflicht zu nehmen, die überall verbauung zulassen ohne die notwendigen vorkehrungen vorher zu treffen (wasserabfluss von versiegelten flächen)
UND die wetterextreme werden nicht weniger werden
daher agieren statt reagieren



DJ111 antwortet um 13-05-2013 06:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@ maxilein66:

Das haben wir noch nie so gemacht, das kann gar nicht gehen ... oder? ;-)

Mais ist ein Flachwurzler ... Na wie flach glaubst du wurzelt der ...? 3- 4 cm oder doch mehr ...?

Schau dir mal ein Wurzelbild an oder grab ein Pflanze vorsichtig aus, dann wirst sehen, dass Mais keine Probleme hat, den Unterflurdünger in gut 20 cm Tiefe in 3 Wochen nach der Saat zu erwachsen!!!!
Ausserdem bildet die Maispflanze sehr wohl auch Wurzeln bis zu 1,5 m Tiefe aus!

Begriffserklärung: Unterfussdüngung: In etwa 5 cm tiefer als das Saatkorn und am beste 5 cm seitlich.
Unterflurdüngung: Etwa 20 - 30 cm unter dem Saatkorn.

Striptill ist sehr wohl mit Gülle sehr gut möglich - mit entsprechender Technik - und Versuche zeigen, dass die Wirkung besser und langfristiger erhalten wird als bei oberflächlicher Ausbringung. (Unten ein Bild von Vogelsang) Man spricht ja vom s.g. "CULTAN-Effekt" bei konzentrierter streifen- oder punktweisen Düngerausbringung.
Ausserdem bin ich der Meinung, dass tiefer abgelegter Dünger auch für das erste Unkraut nicht so leicht erreichbar ist als oberflächlich eingearbeiteter.
Ein weiterer Vorteil ist, dass in Trockenperioden in diesem Horizont der Boden noch immer feuchter sein wird als an der Oberfläche und somit die Pflanze auch Vorteile hat, die Nährstoffe zu lösen und aufzunehmen.

Maissaat kann sehr wohl in üblicher Direktsaat mit eine entsprechenden (schweren) Maschine funktionieren. Ich versuche mich seit fast 15 Jahren in pfluglos.
Leider gibt es bei Direktsaat aber immer wieder Probleme wenn es Verdichtungen in den Fahrspuren nach der Ernte oder sonstiges gibt.
Ausserdem ist es bei trockenen Bedingungen auch nicht immer ganz leicht, das Saatgut perfekt abzulegen und zuzudecken - vor allem auf Stellen, wo keine Stroh oder Begrünungsreste den Boden bedecken und er stark austrocknen kann, wenn dann da vielleicht noch eine Fahrspur vom Drescher drübergeht dann hast du nur noch mit den allerbesten Sägeräten überhaupt eine Chance....

Ausserdem will ich pfluglos mindestens den gleichen ha-Ertrag haben, wie ihn konventionell pflügende in guten Jahren haben!

Wassererosion bzw. mangelndes Porenvolumen ist ja auch auf fast ebenen Flächen ein Problem, nur dort nicht so offensichtlich, weil es keine so tiefen Erosionsgräben gibt.

Gruß, DJ



 


Josefjosef antwortet um 13-05-2013 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Serwus beinand,

jaja, die Bauern machen noch viele Fehler, mit Ackerbau. Manchmal ist es aber auch nicht leicht, das Richtige zu finden.
Allerdings muß ich eines stark kritisieren: Begrünungsvariante ( A?) wo die Begrünung dann am 15. November eingepflügt werden darf. Was für ein Schwachsinn!
In meiner Gegend machen das sehr viele Bauern. Meist wird schon am 14. gepflügt, dass die Eisen glühen.
Dann wird im Frühjahr Mais auf die Flächen gebaut.

gruß
Josef



ANDERSgesehn antwortet um 13-05-2013 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau

@josef ² + 15.nov.
variante a finde ich sehr gut! (obwohl ich es noch nie brauchte)
du bist sicherlich nicht in einen trockengebiet zu hause,
denn dort wird dann naoch wintergetreide gesät.
für jene ist das system die sicherstellung vom wasserhaushalt.


Josefjosef antwortet um 13-05-2013 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
ja da hast schon recht, anders gesehn.

aber die Praxis mit erst im Frühjahr Mais anbauen sieht ja anders aus.

Da sollte diese variante nicht gelten.
gruß
josef



carver antwortet um 13-05-2013 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Sorry Tria,
wenn ich deinen Erwartungen nicht gerecht wurde :-).
Mit meiner Fotosafari wollte ich den anderen Nutzern zeigen, worum es in diesem Fred eigentlich geht und wie die Realität in weniger idealen Gebieten ausschaut.
Daß es anders auch geht, beweisen ja DJ und MF.

lg carver


JD6230 antwortet um 13-05-2013 23:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
von Seiten der BBK Grieskirchen (Oberrösterreich) wurde heuer ein Projekt gestartet "EROSIONSSCHUTZ IN DER PRAXIS"
Dabei wurden im Bezirk Grieskirchen ca 50 Tafeln bei verschiedenen Landwirten aufgestellt welche bereits Maßnahmen treffen, um Erosion zu vermindern/vermeiden. Der BBK Obmann sagte dazu, es könne nicht sein, dass es immer nur heißt die Bauern tun nichts - somit zeigt er der Öffentlichkeit (und aber auch den anderen Bauern) das bereits vieles gemacht wird und einiges auch möglich ist!


DJ111 antwortet um 14-05-2013 06:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Das mit "Tafeln aufstellen" finde ich auch sehr gut, da es ja auf den ersten Blick oft etwas sonderbar aussieht, wenn man in abgefrostete oder abgetötete Begrünung sät, gegenüber sauber geeggten Felder von Kollegen und da auch von "nichtwissenden" viel Unsinn geredet wird - schlampige Arbeitsweise und so ...

Sozusagen, den anderen damit erklären, was das soll ;-)

Gruß DJ


ANDERSgesehn antwortet um 14-05-2013 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau

@dj
im foto sieht man ampfer.
wann hast du das letzte mal gekalkt?




DJ111 antwortet um 15-05-2013 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@ anders:

Ich kalke regelmäßig und der pH Wert sollte auch stimmen.
Die Ampfer sind wohl noch Altlasten von einem ehemaligen ampferverseuchten Kleegras vor einigen Jahren - sind auch nur in diesem Teil vom Acker.
Aber die sind mittlerweile auch Geschichte.

Gruß, DJ


ANDERSgesehn antwortet um 16-05-2013 07:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@dj
viele glauben kalk ist nur für den ph-wert wichtig,
dem ist aber nicht so! es geht hier vielmehr um
das freie ca-atom. - sonebenbei, ampfer wird wieder
kommen bis ca im boden stimmt.

im bild keimblätter im kürbis sieht man verschlämmten
boden. die struktur des boden ist schlecht, weil ca fehlt.
- früher nahmen maurer kalk zum mauern, genau so ist
kalk im boden der mörtel. er bildet (mit der zeit) die
bodenstruktur (kollide) die porenvolumen schafft und
auch die tragfähigkeit des boden verbessert.

aber es dauert. mit mais und kürbis in der fruchtfolge
natürlich länger.

übrigens eine kuh frisst lieber maissilage von gekalkten
böden als von nicht gekalkten, warum wohl?

guten morgen (an die steirischen maisbauern)
ANDERSgesehn.

ps: mit ca sind pflanzen auch nicht so krankheitsanfällig.
pps: dj du bist min einen schritt deine kollegen voraus.




Steyrdiesel antwortet um 16-05-2013 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
boa, da hat einer aufgepasst in der Schule... ;-)

mfg
Steff


DJ111 antwortet um 16-05-2013 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@ anders:
Ich muss dir nochmals widersprechen:
Zum ersten glaube ich nicht, dass man alleine mit Kalk Ampfer ausrotten kann!
Ich weiß auch um den Unterschied von pH und verfügbarem Ca.
Dieses Bild ist ein sehr ertragreicher Standort und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Kalk dort kein Mangel ist - auch aus Bodenuntersuchungen.
Diese Ampferstreifen sind die Reste der Vorkultur (Bohnen) wo der Boden zwischen den Reihen lange blank war und im Spätsommer hat sich der dann da entwickelt und wurde seither auch nicht mehr bekämpft.
Er wurde mittlerweile chemisch vernichtet und bis jetzt sind auch keine neuen zu sehen.
Der macht mir im Ackerbau auch keine wirklichen Sorgen, da schon eher die vereinzelt auftretende Ambrosia ... die, wie ich fürchte bald flächendeckend da sein wird ...

Die oberflächlichen Verschlämmungen - wie du meinst - sind von den gut 70 l Regen, die seit der Aussaat gefallen sind, aber da müsstest mal die konv. Nachbarfelder sehen ...

Gruß, DJ


biolix antwortet um 16-05-2013 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Hallo !

wer wirklich in der Schule aufgepasst hat, der braucht gar keinen Kalk, sondern wenn er überhaupt etwas "braucht", eben ein wenig "Mörtel" der nimmt feines Steinmehl.. ;-)

lg biolix


ANDERSgesehn antwortet um 17-05-2013 04:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@steff
von zeigerpflanzen hört man zu wenig in den schulen ...

@biolix
steinmehl ist bei den bios sehr beliebt. ja!
grund liegt darin, dass hier neben dem
haupträger calzium je nach herkunftsort
auch spurenelemente entahlten sind.
von cu, zn, f, cr, ...

@dj
importierte ambrosia. uiii
ampfer bekommt man mit mit frei verfügbaren
ca in griff. ich sanierte einen gekauften acker
von einen 80-jährigen dipl.ing. bio-landwirt
über die jahre damit.

ambrosia ist eine zeigerpflanze für karge böden.
für normal leben sie am besten auf schutthalten,
also nichts mit freien ca !!! hast schon einmal eine
probe mit salzsäure auf dem boden probiert?

-sofort ausreisen, aber unbedingt
mit handschuhen und verbrennen !!! ab 6 sporen
pro m³ luft gibt´s allergische reaktionen, und eine
pfanze macht bis zu 60.000 jährlich. ob die allergien
mit dem enthalten nickel in zusammenhang stehen,
entzieht sich meiner kenntnis.
kreuzresistend mit korbblüter.

alternative bekämpfungsmöglichkeit ist
im 3-4 wochen rhytmus ein ganzflächiger
schnitt, aber das ist mit deine gedanken
minimalbodenbearbeiung nicht vereinbar.

ertragsreich heißt noch immer nicht ausreichende
versorgung mit freien ca.


lg
ANDERSgesehn.




DJ111 antwortet um 17-05-2013 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
@ anders:

Nix für ungut: Dann sollten die doch mal das ganze "Straßenbegleitgrün" aufkalken, denn da wächst in unserer Gegend sehr viel Ambrosia! Vor allem neben der Autobahn.
Und ich glaube nicht, dass das nur am Kalk liegt, sondern, dass sich das Zeug entlang den Straßen auch durch die Fahrzeuge, den Wind und die Mäher verbreitet.

Hilft Kalk auch gegen das drüsige Springkraut oder den japanischen Knötierich oder andere Problemunkräuter?

... aber insgesamt kommen wir eigentlich vom Thema ab.

Gruß, DJ




Steyrdiesel antwortet um 17-05-2013 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
Hallo,

@andersgesehn
Ja da hast du sicher recht.
Ich glaube auch das in vielen Schulen die Wirkung des Kalkes auf den PH Wert und die Rolle des Ca+ zu wenig oder nicht ausreichend erklärt wird.
Ich hatte glücklicherweise einen guten Pflanzenbau Lehrer der uns das so gut erklärt hat das ich das immer noch weiß.

mfg
Steff

PS: Am 29 Mai findet in Gnas eine Fachtagung zum Thema Erosion statt, falls es jemanden interessiert.




ANDERSgesehn antwortet um 17-05-2013 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau

knöterich ist auf feuchte und stark verdichten böden zu finden.
das drüsen-springkraut ist eine zeigerpflanze für feuchte,
nährstoffreiche, meist sandig-lehmige böden.

gekalkte böden sind somit nicht bevorzugte standorte,
natürlich sind weitere faktoren auch nicht zu vernachlässigen.

zb. quecke ist durch kalk ganz leicht zu regulieren.

anbei eine liste von zeigerpflanzen.

lg
ANDERSgesehn.




 


mario31 antwortet um 17-05-2013 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau
kanst du nur den link reinstellen ich kans nich aufmachen
danke


ANDERSgesehn antwortet um 18-05-2013 06:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
erosionsschutz im maisbau

http://www.pflanzen-gartenberatung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=106&Itemid=100

bitte.


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